OPUS - Volltextserver Universität Passau
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    Quality of Service and Optimization in Data Integration Systems

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    This work presents techniques for the construction of a global data integrations system. Similar to distributed databases this system allows declarative queries in order to express user-specific information needs. Scalability towards global data integration systems and openness were major design goals for the architecture and techniques developed in this work. It is shown how service composition, extensibility and quality of service can be supported in an open system of providers for data, functionality for query processing operations, and computing power.Diese Arbeit präsentiert Techniken für den Aufbau eines globalen Datenintegrationssystems. Analog zu verteilten Datenbanken unterstützt dieses System deklarative Anfragen, mit denen Benutzer die gesuchte Information beschreiben können. Die Skalierbarkeit in einem globalen Kontext und die Offenheit waren hauptsächliche Entwicklungsziele der Architektur und der Techniken, die in dieser Arbeit entstanden sind. Es wird gezeigt wie Dienstekomposition, Erweiterbarkeit und Dienstgüte in einem offenen System von Anbietern für Daten, Anfrageverarbeitungsfunktionalität und Rechenleistung unterstützt werden können

    Die Schaffung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion: Spill-over und intentionale Entscheidung? Eine Analyse für Deutschland und Frankreich

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    Ziel der vorliegenden Dissertation ist es, anhand einer theoretisch fundierten, empirischen Analyse nachzuvollziehen, welche Gründe zur Schaffung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion geführt haben. Dabei fokussiert sich die Analyse auf die Bundesrepublik Deutschland und die französische Republik. Wie schon in der Einleitung deutlich wurde, bilden diese die Kernstaaten der europäischen Staatengemeinschaft: Sowohl die grundsätzliche Initiierung des europäischen Integrationsprojektes als auch das bisherige Voranschreiten des Integrationsprozesses ist im Wesentlichen auf den deutsch-französischen "Motor" zurückzuführen. Da somit die deutsch-französischen Beziehungen die "bilateralen Schlüsselbeziehungen innerhalb des politischen Prozesses der westeuropäischen Integration" sind, und diesen beiden Staaten auch mit Blick auf das untersuchte Politikfeld die zentrale Rolle bei der Policy-Gestaltung zukommt, rechtfertigt sich der Fokus der vorliegenden Arbeit

    "Wenn das Haus auf Sand gebaut ist" - Lernprobleme in der Grundschule gezielt diagnostizieren und ganzheitlich bekämpfen

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    Grundgedanke der Autorin ist es, nicht erst dann Hilfe zu bieten, wenn Lernprobleme bereits aufgetreten sind, sondern den Ansatz zu verlagern: Aus der Diagnostik von Lern- oder Leistungsbehinderungen muss eine Art Präventivpädagogik werden. Jeder Grundschullehrer muss befähigt sein, Probleme im Ansatz zu erkennen, um sie umgehen oder wenigstens rechtzeitig abschwächen zu können. Das erste Kapitel beschreibt die Theorie von Lernen. Es wird zunächst auf die Funktionen des Gehirns beim Lernen eingegangen, weiters wird beschrieben, inwieweit Emotionen Einfluss haben auf Speicherung und Wiedergabe. Darauf folgen die Beschreibungen von den verschiedenen Eingangskanälen, den Sensorischen Systemen und den daraus resultierenden Lerntypen. Die Vielfalt der Wahrnehmungskanäle macht die Notwendigkeit von verschiedenen Lernangeboten deutlich. Teilfunktionen, die für die Schule wichtig sind und deren Nichtfunktionieren sog. Teilleistungsstörungen zur Folge hat, werden als Basisfunktionen für schulisches Lernen beschrieben. Im zweiten Kapitel werden verschiedene Arten von Lernbeeinträchtigungen aufgezeigt. Dabei ist wesentlich, dass Einzelstörungen nie isoliert gesehen werden dürfen. Ausfälle betreffen immer die ganze Person, also auch den emotionalen Bereich und das Sozialverhalten. Es wird zwischen Sinnesbehinderungen, die mehr den medizinischen Bereich betreffen, und Wahrnehmungsstörungen, die in den pädagogischen Bereich fallen, unterschieden. Dazu kommt die Beschreibung verschiedener Hinweise, die auf den Verdacht von Störungen deuten. Kinder mit Auffälligkeiten in ihrer Wahrnehmung müssen immer einem Arzt zur Abklärung etwaiger Sinnesbeeinträchtigungen vorgestellt werden. Weil die Entwicklung der Sprache in Wechselwirkung mit der Gesamtentwicklung steht, und Kinder mit Sprachschwierigkeiten von Defiziten in anderen Entwicklungsdimensionen bedroht sind, erfordern auch Sprachstörungen eine umfassende, die Zusammenhänge aufdeckende medizinische, psychologische und sprachheilpädagogische Untersuchung. Hierzu werden Indikatoren gezeigt, auf die in der Unterrichtspraxis das Augenmerk zu legen ist. Auch psychische Erkrankungen und Beeinträchtigungen können negativen Einfluss auf das Lernen haben. In der Schule stehen meist Störungen des Unterrichts bzw. Verhaltensauffälligkeiten im Vordergrund, es darf jedoch nicht übersehen werden, dass diese meist große psychische Probleme verbergen. Von Lehrern wird ein hohes Maß an Fachkompetenz erwartet, und es gilt, die für die Pädagogik relevanten Theorien, Ansätze und Befunde aus den Nachbardisziplinen Medizin und Psychologie auf die eigenen Beschreibungs- und Erklärungsansätze zu beziehen. Der Überblick über die psychischen Störungen und Beeinträchtigungen soll dabei Hilfe sein. Schließlich werden auch äußerliche Auffälligkeiten sowie Auffälligkeiten in der Motorik als mögliche Symptome von Erkrankungen, die Lernbeeinträchtigungen mit sich ziehen können, beschrieben. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Dokumentation von schulischen Leistungen, von Zensur und Zeugnis über den Entwicklungsbericht bis zur Förderdiagnose. Die Dokumentation von schulischen Leistungen gibt Aufschluss über den Lernfortschritt eines Schülers. Hilfe zu dessen Feststellung gibt eine Tabelle, in der Lerninhalte in kleinste Schritte geordnet sind. Sie kann als eine Art ‚Wegweiser’ die Arbeit des Lehrers sowohl in der Phase der Diagnostik als auch bei der Bearbeitung des Förderplans, dessen Grundpfeiler sie darstellt, gelten. Es ist eine Fülle an standardisierten Tests für Kinder mit schulischen Problemen erhältlich, jeder von ihnen misst einen genau abgegrenzten Teilbereich. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, um wie viel Prozent der betroffene Schüler von einer Norm abweicht, die vorher festgelegt wurde. Der Ansatz der vorliegenden Arbeit ist bewusst kontrapunktivisch. Eine individuelle Diagnostik weitaus näher am Schüler ist möglich, und dazu noch Ansatzpunkte für gezielte Förderung. Dem Begriff ‚Förderdiagnostik’ liegt kein einheitlicher Bezugsrahmen zu Grunde. Hier versteht er sich als Mittel zur Feststellung individueller Notwendigkeiten für den Lernfortschritt eines Kindes. Er löst damit die Selektionsdiagnostik vollständig ab. Das vierte Kapitel zeigt praktische Möglichkeiten der Diagnose. Zunächst wird mit einer sogenannten Lernzieltabelle der tatsächliche Leistungsstand des Kindes erarbeitet. Eine Häufung von Auffälligkeiten ist Anlass, weitere Überprüfungen durchzuführen. Diese betreffen das Arbeits- und Sozialverhalten, das Sprechen, das Lesen, das Erstschreiben, das Rechtschreiben und die Pränumerik. Die weiteren Schritte stellen die Erhebung für psychische und physische Ursachen von Lernproblemen dar. Anschließend werden erarbeitete und erprobte Testbogen für die Basisfunktionen schulischen Lernens, Grobmotorik, Feinmotorik, taktilkinästhetischer Bereich, visuelle und auditive Wahrnehmung, Sprechen, Körperschema und Raumwahrnehmung vorgestellt. Zu den Basisfunktionen passend sind Fördermöglichkeiten aufgezeigt, die auf den jeweiligen Förderbedarf hin zugeschnitten werden können Im fünften Kapitel macht die empirische Untersuchung mit 45 Grundschulkindern deutlich, wie hoch der Anspruch auf individuelle Förderung ist.Weiters kommt zum Ausdruck, dass Kinder, die von der ersten Klasse an auf diese Art unterrichtet werden, gegenüber Vergleichsklassen deutlich bessere Leistungen in den Basisfunktionen für schulisches Lernen bringen. Im Anhang befindet sich eine Zusammenfassung der Testbogen als Kopiervorlagen. Diese machen das Testinstrumentarium für jeden Lehrer sofort und ohne größeren Aufwand anwendbar. Ziel der Arbeit ist es, ein breites Angebot an förderdiagnostischen Mitteln zu bieten. Es ist unterrichtspraktisch erprobt und relativ einfach und rasch anwendbar

    Prioritätsregelbasierte Ressourcenplanung für Projekte mit komplexer Ablaufstruktur

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    In nahezu allen mittleren bis großen Unternehmen werden Projekte zur Lösung komplexer, teils interdisziplinärer Probleme durchgeführt . Man kann durchaus sagen, daß sich das Projektmanagement mittlerweile als Organisationsform neben der hierarchischen Struktur eines Unternehmens etabliert hat. Häufig wird es dabei zur Lösung von Aufgaben verwendet, welche einen hohen Grad an Neuartigkeit und Komplexität aufweisen, da traditionelle Linienorganisationen eher auf langfristige Zielsetzungen und Aufgaben ausgerichtet sind. Solche im Rahmen eines Projekts behandelten Probleme können in der Regel nicht intuitiv gelöst werden. Sie bedürfen einer systematischen Planung, um das Risiko von Fehlentscheidungen zu verringern. Das Projektmanagement bietet Methoden und Verfahren zur Organisation, Planung, Überwachung und Steuerung eines solchen Projekts . Die Verwendung von Methoden des Projektmanagements ist heute eine der wesentlichen Voraussetzungen, Effizienz und Innovationsfähigkeit von Unternehmen zu steigern, um sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. Durch den Einsatz von Projektplanungsmethoden können durchschnittlich Einsparungen in Höhe von etwa 15 erzielt werden . Dem steht ein durchschnittlicher Anteil der Planungskosten an den Projektkosten von circa 0,1 - 4 gegenüber. Probleme der Ablaufplanung sind daher seit mehreren Jahrzehnten verstärkt auch in der theoretischen Betrachtung im Rahmen des Operations Research häufig behandelte Themen. Diese Arbeit betrachtet die Planung eines Vorhabens mit komplexer Ablaufstruktur für den Fall, daß die Einzelvorgänge des Projekts in verschiedenen Durchführungsmodi ausgeführt werden können und die zur Durchführung des Vorhabens benötigten Ressourcen nur begrenzt zur Verfügung stehen. Zur Lösung des betrachteten Ressourcenplanungsproblems für diese Planungssituation stehen noch keine geeigneten Algorithmen zur Verfügun

    Analogie und Wortbildung. Eine Wortbildungstheoretische Anwendung des Analogiebegriffs Wilhelm von Humboldts

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    Die vorliegende Arbeit versteht sich als ein Versuch, den Analogiebegriff Wilhelm von Humboldts mit Konzepten der modernen Wissenschaften zu interpretieren und auf eine Wortbildungsbeschreibung anzuwenden. Die Verwendungen des Analogiebegriffs in den gegenwärtigen Wortbildungsbeschreibungen stehen grundsätzlich in der Tradition Hermann Pauls. Die erweiterte, jedoch sprachinterne Analogieauffassung von Paul scheint die Grundlage zu sein, die die zwei gegensätzlichen Wortbildungsmodelle, nämlich das syntaktische und das lexikalistische bzw. das kompositionell-reguläre und das analog-holistische (Fleischer/Barz 1995: 58) gleichermaßen legitimiert. Die Wortbildungsbeschreibung ist heutzutage zu einem Methodenpluralismus (Toman 1983: 2) gekommen, der nicht nur den gesamten Bereich der Wortbildungen abzudecken scheint, sondern auch die besondere Stellung der Wortbildung im Gesamtsystem der Sprache bestätigt. Bei näherer Betrachtung lässt sich jedoch feststellen, dass es noch unklar ist, ob und in welchem Zusammenhang die verschiedenen Beschreibungsmethoden zueinander stehen. Diese Unklarheit ist meiner Ansicht nach darauf zurückzuführen, dass eine sprachinterne Analogieauffassung der lebendigen, geistigen Sprachtätigkeit des wortbildenden Individuums nicht gerecht werden kann. Es scheint, dass das Licht eines vorhandenen Sprachsystems zwar die sprachinternen Erscheinungen einigermaßen beleuchten kann, es erzeugt aber in seinem eigenen Standpunkt einen Schattenbereich. Dies drückt sich auch dadurch aus, dass der kreative, sprachverändernde Aspekt der Wortbildung grundsätzlich unbeschrieben bleibt. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, den statischen sprachinternen Standpunkt zu verlassen und den traditionsreichen Begriff der Analogie in einer sprachexternen Hinsicht zu betrachten. Sprachextern zeichnet sich der Analogiebegriff durch seine geistigen bzw. erkenntnisfunktionalen Implikationen aus, die man v.a. in dem Analogieverständnis Wilhelm von Humboldts finden kann. Aufgrund der allgemein bekannten „Dunkelheit“ Humboldtscher Begriffe kann eine Humboldt-Rezeption durchaus von Mutmaßungen geprägt sein. Jedoch bin ich von der Erklärungskraft des Analogiebegriffs Humboldts überzeugt und gehe das Risiko eines gewagten Versuchs bewusst ein. Mit der vorliegenden Lesart des Analogiebegriffs Humboldts wird intendiert, eine einheitliche Beschreibungsgrundlage für Wortbildungen herauszuarbeiten, die zum einen den inneren Zusammenhang zwischen den scheinbar gegensätzlichen Beschreibungsmodellen sichtbar macht, zum anderen den kreativen Aspekt der Wortbildungen in gewisser Hinsicht beschreiben kann. Von dieser Zielsetzung ausgehend wird in Kapitel 1 zunächst ein kurzer historischer Überblick über den Analogiebegriff gegeben. Anschließend werden die an Hermann Paul anzuschließenden Verwendungen des Analogieprinzips in der gegenwärtigen Wortbildungsbeschreibung erörtert und damit die Motivation für eine neue Analogiebetrachtung erklärt. In Kapitel 2 wird der Analogiebegriff Humboldts auf der Grundlage einiger Forschungsergebnisse von Christmann und Di Cesare in dem Textzusammenhang Humboldts interpretiert. In Kapitel 3 werden zur Anwendung des Humboldtschen Analogiebegriffs auf die Wortbildungsbeschreibung einige theoretische Überlegungen gemacht, wobei ich das Konzept der Abduktion als eine sinnvolle Lösung des methodischen Problems einer Humboldt-Anwendung betrachte. Aufgrund dieser Überlegungen wird in Kapitel 4 ein Modell der Wortbildungsbeschreibung formuliert, das schließlich auf eine Analyse ausgewählter deutscher Markennamen angewendet wird (Kapitel 5). In Kapitel 6 werden die Hauptgedanken und Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zusammengefasst

    Der Erwerb interkultureller Kompetenz. Ein Modell auf Basis der Kulturstandardforschung

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    Die Arbeit konzentriert sich im wesentlichen auf die Beantwortung folgender Fragen: Was ist unter interkultureller Kompetenz zu verstehen? Welches Kulturkonzept ist für das Verständnis interkultureller Kompetenz zu wählen? Welche Beziehungen bestehen zwischen Kulturstandards und managementrelevanten Dimensionen? Wie lassen diese sich beschreiben? Wie ist der Prozess des interkulturellen Kompetenzerwerbs zu beschreiben? Welche Phasen durchläuft er und welche Vorbedingungen sind daran gebunden? Welche Forderungen lassen sich aus diesem Verständnis ableiten? Im Rahmen dieser Arbeit werden Antworten darauf gegeben, was aus der Perspektive einer Führungskraft unter dem interkulturellen Kompetenzerwerb zu verstehen ist, wie sich dieser Prozess modellhaft darstellen und interpretieren lässt und welche Schlussfolgerungen sich daraus für Theorie und Praxis ableiten lassen

    ULTRA - A Logic Transaction Programming Language

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    Rule-based language for the specification of complex database updates and transactions. Formal treatment of the syntax and the declarative semanticsRegelbasierte Sprache zur Spezifikation komplexer Datenbank-Operationen und Transaktionen. Formle Behandlung von Syntax und deklarativer Semantik

    Engineering wissensbasierter Navigation und Steuerung autonom-mobiler Systeme

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    Die autonome Steuerung mobiler, technischer Systeme in nicht exakt vorherbestimmbaren Situationen erfordert Methoden der autonomen Entscheidungsfindung, um ein planvolles, zielgerichtetes Agieren und Reagieren unter Echtzeitbedingungen realisieren zu können. Während mittels mathematischer Formeln Basisverhalten, wie beispielsweise in einer Geradeausbewegung, einer Drehung, bei einem Abbremsen, und in Gefahrenmomenten schnelle Reaktionen, berechnet werden, benötigt man auf der anderen Seite ein Regelsystem, um darüber hinaus "intelligentes", d.h. situationsangepaßtes Verhalten zu produzieren und gleichzeitig im Hinblick auf ein Missionsziel planvoll agieren zu können. Derartige Regelsysteme müssen sich auf einer abstrakten Ebene formulieren lassen, sollen sie vom Menschen problemlos entwickelbar, leicht modifizierbarund gut verifizierbar bleiben. Eine aufgrund ihres Konzeptes geeignete Programmierwelt ist die Logikprogrammierung. Ziel der Logikprogrammierung ist es weniger, Arbeitsabläufe zu beschreiben, als vielmehr Wissen in Form von Fakten zu spezifizieren und mit Hilfe von Regeln Schlußfolgerungen aus diesen Fakten ziehen zu können. Die klassische Logikprogrammierung ist jedoch aufgrund ihres Auswertungsmechanismus der SLD-Resolution (linear resolution with selected function for definite clauses) zu langsam für die Anwendung bei Echtzeitsystemen. Auch parallele Sprachformen, die ebenfalls mit SLD-Resolution arbeiten, erreichen beim Einsatz auf (von Neumann-) Mehrprozessorsystemen bislang nicht die notwendige Effizienz. Das Anwendungsgebiet der deduktiven Datenbanken hat im Vergleich dazu durch Bottom-Up Techniken einen anderen Auswertungsansatz mit deutlich höherer Effizienz geliefert. Viele dort auftretenden Probleme können jedoch nur durch die Integration anforderungsgetriebener Abarbeitung gelöst werden. Auf der anderen Seite stellen Datenflußrechnerarchitekturen aufgrund der automatisierten Ausbeutung feinkörniger Parallelität einen hervorragenden Ansatz der Parallelverarbeitung dar. Bei Datenflußrechnerarchitekturen handelt es sich um (Mehrprozessor-) Systeme, deren datengetriebener Abarbeitungsmechanismus sich grundlegend vom weit verbreiteten kontrollflußgesteuerten von Neumann-Prinzip unterscheidet.Überlegungen zur Struktur von Steuerungssystemen werden ergeben, daß es mittels Ansätzen aus dem Gebiet der deduktiven Datenbanken möglich ist, ein für diese Aufgabenstellung neuartiges, ausschließlich datengetriebenes Auswertungsmodell zu generieren. Dabei vermeidet es Probleme, die bei Bottom-Up Verfahren auftreten können, wie z.B. das Auftreten unendlicher Wertemengen und die späte Einschränkung auf relevante Werte, ohne gleichzeitig die Stratifizierung von Programmen zu gefährden. Ergebnis der Arbeit ist eine anwendungsbezogene, problemorientierte Entwicklungsumgebung, die einerseits die Entwicklung und Verifikation der Spezifikation mit existierenden Werkzeugen erlaubt und andererseits die effiziente, parallele Ausführung auf geeigneten Rechensystemen ermöglicht. Zusätzlich wird die Voraussetzung geschaffen, verschiedene weitere, für die Steuerung autonomer Systeme unverzichtbare Komponenten in das Abarbeitungsmodell zu integrieren. Simulationsergebnisse werden belegen, daß das vorgestellte Berechnungsmodell bezüglich realer Anwendungsbeispiele bereits in einer Monoprozessorversion Echtzeitbedingungen genügt. Damit ist die Voraussetzung für die Ausführung zukünftiger, weitaus komplexerer Steuerungsprobleme, ggf. auf Mehrprozessorsystemen, in Echtzeit geschaffen

    Faktor Zeit: Internationale Fernsehwerbung im Spannungsfeld von Kultur und Ökonomie

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    Die Arbeit befasst sich mit dem Faktor Zeit in der internationalen Fernsehwerbung und seinen Kulturraum bedingten Unterschiede. In keinem anderen Medium spielen marktwirtschaftliche Regeln und Kontrollinstrumente eine so entscheidende Rolle wie in der Fernsehwerbung. Bei Kulturraum-ökonomisch optimalem Einsatz von Werbebudget können zukünftig große Summen Geld gespart werden. Insbesondere im zeitlich bedingten suboptimalen Einsatz von Werbegeldern liegt großes Verbesserungspotential

    Flexible Computation of the Well-Founded Semantics of Normal Logic Programs

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    The well-founded semantics has been accepted as the most relevant semantics for logic-based information systems. In this dissertation a framework based on a set of program transformations is presented that generalizes all major computation approaches for the well-founded semantics using a common data structure and provides a common language to describe their evaluation strategy. This rewriting system gives the formal background to analyze and combine different evaluation strategies in a common framework, or to design new algorithms and prove the correctness of its implementations at a high level just by changing the order of program transformations.Die wohlfundierte Semantik hat sich als eine der wichtigsten Semantiken für logische Regelsprachen herausgestellt. In dieser Dissertation wird ein Framework vorgestellt, das, basierend auf Programmtransformationen, eine einheitliche Datenstruktur und eine einheitliche Sprache zur Beschreibung von Auswertungsstrategien definiert und dadurch alle wichtigen Auswertungsverfahren für die wohlfundierte Semantik verallgemeinert. Das in dieser Dissertation vorgestellte Transformationssystem liefert die formalen Mittel, um unterschiedliche Auswertungsstrategien für die wohlfundierte Semantik analysieren und kombinieren zu können, oder um neue Algorithmen auf einem hohen Abstraktionsniveau durch Angabe regulärer Ausdrücke zu spezifizieren und deren Korrektheit beweisen zu können

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