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    Die Lebensmittelwertschöpfungskette von Weizenmehl - Ursachen für Qualitätsschwankungen des Rohstoffs

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    The effect of physical exercise on health, well-being and anti-aging - an update of the current evidence (Abstract)

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    There is a lot of discussion about the importance of physical exercise on health, well-being, and anti-aging. In this context, people often use outdated knowledge or the opinions of so-called experts, without knowing whether this is true or not. However, to be able to make serious and reliable statements, primarily the current evidence should be used. Physical exercises can vary and must be considered in the context of the respective groups of people, for example old vs. young or ill vs. healthy people. In relation with the physiological adaptation processes during physical exercises, neuroplasticity is an important influencing factor that must also be considered. Exercises are mostly used in the context of rehabilitation and prevention, for example rehabilitation after an injury of the musculoskeletal system or prevention of cardiovascular problems. However, physical exercise can also have positive effects on general well-being without the need for pathology or physical limitations. It is also described that exercises have so-called anti-aging effects and should also be considered in this context. This lecture presents and classifies the current evidence of the effects of physical exercise on health, well-being and anti-aging. Various clinical examples will be used to show the effects of physical exercise on different clinical pathologies, how it affects well-being and anti-aging and what neuroplastic effects can be demonstrated. Finally, the existing evidence is classified in terms of clinical practice

    Ligninbeschichtung von Holzfasern – ein Weg zur Minderung der Stickstoffimmobilisierung in Holzfasersubstraten?

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    Holzige Biomasse besteht vorwiegend aus Zellulose, Hemizellulose und Lignin. Die mikrobiell leicht zersetzbaren Zellbestandteile werden dabei durch das relativ abbaustabile Lignin in den Fibrillen vor äußeren Einwirkungen geschützt. Bei der Auffaserung des Materials wird diese schützende Matrix allerdings zerstört, sodass holzfaserhaltige Kultursubstrate oft eine erhöhte Stickstoffimmobilisierung aufweisen. Vor diesem Hintergrund wurde untersucht, ob und in welchem Ausmaß sich die mikrobiell bedingte Festlegung von Stickstoff durch eine Anreicherung von Holzfasern mit Lignin reduzieren lässt. Lignin kann aus der Schwarzlauge gewonnen werden, die als Nebenprodukt in der Zellstoffindustrie anfällt. In einem ersten Untersuchungsschritt wurde ein Verfahren zur Ligninbeschichtung von Holzfasern entwickelt. Hierzu wurde Kraft-Lignin zunächst in Lauge gelöst und mit den Holzfasern vermischt. Anschließend wurde die Masse in ein Säurebad überführt, um das Lignin durch Fällung auf den äußeren und inneren Oberflächen der Holzfasern anzulagern. Auf diese Weise konnte der Ligningehalt der Holzfasern von ca. 30 auf 50 Gew.-% gesteigert werden. Selbst nach intensiver Waschung verblieb etwa die Hälfte der beaufschlagten Ligninmenge an den Fasern haften. In Brutversuchen zeigte sich, dass die Stickstoffimmobilisierung, insbesondere bei Verwendung von Salpetersäure, signifikant vermindert werden konnte. Außerdem erwiesen sich die behandelten Holzfasern in Keimpflanzentests bei einem Mischungsanteil von 49 Vol.-% in Kombination mit Torf und Kompost als gut pflanzenverträglich. Allerdings führte der Einsatz von Laugen und Säuren zu einem erhöhten Nährstoff- und Salzgehalt in den Holzfasern, der bei der Düngung des Substrats zu berücksichtigen ist. In nachfolgenden Versuchen gilt es, die Eignung von ligninbeaufschlagten Holzfasern in Vegetationsversuchen mit gärtnerischen Kulturen zu prüfen

    Thermische Behandlung – ein Ansatz zur Reduzierung der Stickstoffimmobilisierung in Kultursubstraten basierend auf Rohrkolben?

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    Rohrkolben (Typha ssp.) aus Paludikulturen könnte eine nachhaltige heimische Rohstoffquelle für Kultursubstrate im Gartenbau darstellen. Allerdings ist es nicht möglich, Rohrkolbenhäcksel ohne weitere Aufbereitung zu nutzen, da das Material einen instabilen Stickstoffhaushalt aufweist. Ursächlich dafür ist das weite Verhältnis von leicht abbaubarem Kohlenstoff zu Stickstoff in der Biomasse. Das Ziel dieser Untersuchung war es, durch eine thermische Behandlung den Anteil der leicht abbaubaren Hemicellulosen in Rohrkolben-Biomasse zu reduzieren und dadurch den Anteil an abbaustabilem Lignin zu erhöhen. Hierzu wurde Rohrkolbenhäcksel 20 Minuten bei 200 °C und 100 mbar behandelt. Der Effekt dieser Behandlung auf die Stickstoffimmobilisierung und Pflanzenverträglichkeit wurde dann in Bruttests, Keimpflanzentests und abschließend in einem Kulturversuch mit Petunien untersucht. Die thermische Behandlung führte durchweg zu guten Effekten. Im Bruttest kam es bei dieser Variante zu einer deutlich geringeren Stickstoffimmobilisierung im Vergleich zu der unbehandelten Form. Im Keimpflanzentest war der Frischmasseertrag von Chinakohl durchschnittlich um 9,3 % reduziert, jedoch war dieser Unterschied zur Torfkontrolle statistisch nicht signifikant. Im Kulturversuch führte ein zunehmender Anteil an Rohrkolben im Substrat zu einer Verminderung des Frischmasseertrags, die jedoch bei der thermisch behandelten Variante weniger ausgeprägt war als bei der unbehandelten Form. Der geringste FM-Verlust von 10 % war bei der Variante mit 50 % thermisch bearbeiteten Rohrkolbenhäcksel und 50 % Weißtorf zu verzeichnen. Hier konnte kein statistisch signifikanter Unterschied in der Frisch- und Trockenmasse im Vergleich zu der Torfkontrolle festgestellt werden. In weiteren Vegetationsversuchen gilt es zu prüfen, ob thermisch behandelter Rohrkolbenhäcksel auch in torffreien Substraten mit einem Mischungsanteil bis zu 50 % ohne signifikante Ertrags- und Qualitätsminderung eingesetzt werden kann

    Analyse von Erdgas- und Stromlastprofilen für die Dekarbonisierungsstrategie eines Gewerbegebiets

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    Ziel des Beitrags ist es, eine Datengrundlage zu schaffen, die den unternehmensspezifischen Energiebedarf eines Gewerbegebiets in stündlicher Auflösung abbildet. Im Fokus steht die Erhebung des Strom- und Wärmebedarfsprofils von Unternehmen eines Gewerbegebiets mittels einer Kombination aus synthetischen und realen Lastprofilen. Diese werden benötigt, um die heterogenen Energiebedarfe von Industrie- und GHD-Unternehmen in einem Gewerbegebiet möglichst realitätsnah abzubilden. Aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit realer Verbrauchsdaten werden 323 synthetische Strom- und 125 Gaslastprofile aus verschiedenen Studien herangezogen. Der Vergleich zeigt, dass synthetische Profile die tatsächlichen Bedarfe einzelner Unternehmen nur eingeschränkt wiedergeben können. Jedoch nähern sich die synthetischen Daten mit zunehmender Aggregation dem realen Verbrauchsprofil des gesamten Gewerbegebiets an. Die durchgeführte Erhebung und Analyse bilden die Grundlage zur Implementierung eines Energiesystemmodells, das die ökonomischen und technischen Synergien lokaler Energiegemeinschaften im Rahmen von Dekarbonisierungsstrategien in Gewerbegebieten untersucht

    Einsatz von ISFET-Sensoren zur Regelung von ausgewählten Makronährstoffen im geschlossenen hydroponischen Anbau von Süßkartoffeln (Ipomoea batatas) : Nutrient CTRL.+IVF (Poster)

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    Vor den Herausforderungen traditioneller agrarischer Produktionsmethoden, wie Klimawandel und Ressourcenknappheit, bietet die vertikale, hydroponische Pflanzenproduktion in Indoor Vertical Farms (IVF) in urbanen Räumen innovative Lösungsansätze. Rezirkulierende hydroponische Systeme stehen jedoch vor der Herausforderung langfristig stabiler Nährstoffungleichgewichte bei konstantem Leitfähigkeitswert (EC-Wert), wie Untersuchungen an Süßkartoffeln (Ipomoea batatas) zeigen. In einem Versuchsaufbau wurden vier unabhängige Nährstoffkreisläufe mit je 12 Süßkartoffelpflanzen und einer modifizierten Hoagland-Nährlösung in einer IVF kultiviert. Die Pflanzen wurden über 91 Tage bei einer 16-stündigen Photoperiode, 23/18°C (Tag/Nacht) kultiviert. Die durchschnittlichen Erträge betrugen 1,4 kg Knollenmasse und 173 g Blattmasse pro Pflanze. Die Ergebnisse belegen, dass ohne regelmäßigen Austausch der Nährlösung die Stabilität der Makronährstoffkonzentrationen, insbesondere der Stickstofffraktionen, nicht gewährleistet werden kann. Dies kann zu einer Über- oder Unterversorgung einzelner Nährstoffe führen, was potenziell die Produktqualität und -menge beeinträchtigt und eine Innovation der Nährstoffregelung unablässig macht. Das Projekt Nutrient+Ctrl.IVF zielt darauf ab, hydroponische Systeme effizienter zu gestalten, indem ISFET-Sensoren für die automatisierte Messung der Nitrat-, Kalium- und Ammoniumkonzentrationen validiert und in eine Steuerungselektronik integriert werden. Diese Technologie ermöglicht die präzise Messung und bedarfsgerechte Regelung der Makronährstoffkonzentrationen. So kann ein Nährstoffverlust durch Austauschen von Nährlösung minimiert und die Ressourcennutzung unabhängig von der Kulturdauer nachhaltig optimiert werden. Die Validierung dieses Systems erfolgt an den Modellkulturen Süßkartoffel und Wasserlinse (Lemna minor)

    Hohlstrunkigem Brokkoli vorbeugen

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    Der Zeitpunkt der Stickstoffdüngung beeinflusst maßgeblich das Entstehen hohler Strünke bei Brokkoli, wie Untersuchungen der Hochschule Osnabrück zeigen

    Kostenanalyse des Einsatzes von Robotertechnik

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    Der Einsatz von autonomer Robotertechnik im Ackerbau kann den drohenden Fachkräftemangel in der Landwirtschaft mildern. Aufgrund des noch jungen und sich entwickelten Marktes für Feldroboter sind Praxiserfahrungen und ökonomische Analysen zum Feldeinsatz und zur Logistik selten. Im Nachfolgenden findet anhand einer unterstellten Maschinengemeinschaft von zwei Betrieben im Landkreis Osnabrück eine Arbeitszeiterhebung und Kostenanalyse des Feldroboters AgBot 2.055 W4 (Fa. AgXeed) im Maisanbau statt. Im Fokus stehen, mit entsprechenden Logistikketten, die Anwendungsfelder Kreiseleggen, Maislegen und Maishacken. Gemessen an den Arbeitserledigungskosten haben die Maschinenkosten des AgBots mit mehr als 52 % einen wesentlichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit. Sofern die bewirtschafteten Flächen nicht räumlich zueinander optimiert sind, kann der Zeit-und Kostenaufwand der Logistik durch die Verladung des AgBots mehr als 15 % an der Gesamtarbeitszeit und-kosten betragen. Die Berücksichtigung des finanziellen Vorteils frei gewordener Arbeitszeit durch den höheren Autonomiegrad bleibt noch zu bewerten

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