Kirchlicher Dokumentenserver
Not a member yet
3324 research outputs found
Sort by
Fit in Schule, Sport und Leben! - Bewegung als ein Standpfeiler für gesunde Lebensführung?
Die vorliegende Masterarbeit mit dem Titel "Fit in Schule, Sport und Leben! – Bewegung als ein Standpfeiler für gesunde Lebensführung?" widmet sich der Frage, inwieweit Bewegung einen entscheidenden Beitrag zu einer gesunden Lebensführung leistet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Bedeutung von Bewegung im Kontext von Schule und Sport.
Die Forschung verwendet einen qualitativen Ansatz, um tiefergehende Einblicke in die Erfahrungen und Wahrnehmungen von Individuen im Zusammenhang mit Bewegung zu gewinnen. Hierfür werden Interviews als zentrales Instrument eingesetzt, um die persönlichen Perspektiven von relevanten Gruppen aus Schule, Medizin, Sporttraining und Sportwissenschaften zu erfassen.
Die Studie verfolgt das Ziel, die unterschiedlichen Facetten der Bedeutung von Bewegung zu identifizieren und zu verstehen. Dabei wird untersucht, wie Bewegung in schulischen und sportlichen Kontexten wahrgenommen wird und inwiefern sie einen Einfluss auf das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensführung der Beteiligten hat.
Die Ergebnisse dieser Forschung tragen dazu bei, ein umfassenderes Verständnis für die Rolle von Bewegung als Standpfeiler für eine gesunde Lebensführung zu entwickeln. Darüber hinaus können die Erkenntnisse dieser Arbeit mögliche Impulse für die Entwicklung von Programmen und Maßnahmen im schulischen und sportlichen Umfeld liefern, um die positive Wirkung von Bewegung zu fördern und zu nutzen.The present master's thesis, titled "Fit in School, Sports, and Life! – Movement as a Cornerstone for Healthy Living?" delves into the question of to what extent movement contributes significantly to a healthy lifestyle. The primary focus is on the significance of movement within the contexts of school and sports. Employing a qualitative approach, the research seeks to gain deeper insights into the experiences and perceptions of individuals concerning movement. Interviews serve as a central instrument to capture the personal perspectives of relevant groups from school, medicine, sports training, and sports sciences. The study aims to identify and comprehend the various facets of the significance of movement. It investigates how movement is perceived in educational and sports contexts and to what extent it influences the overall well-being and lifestyle of the participants. The results of this research contribute to developing a more comprehensive understanding of the role of movement as a cornerstone for a healthy lifestyle. Furthermore, the insights from this work may provide impetus for the development of programs and initiatives in the educational and sports settings to promote and harness the positive effects of movement
Emotionales Erleben durch die Sinneswahrnehmung in forschenden Lernarrangements in der Primarstufe
Der Fokus dieser Masterarbeit liegt auf der Erforschung des emotionalen Erlebens durch Sinneswahrnehmung in forschenden Lernarrangements der Primarstufe. Unterricht ist meist kognitiv orientiert, wobei die Sinne und Emotionen meist keine Rolle spielen. Ebenso liegt der Schwerpunkt von bisherigen Forschungen in Bezug auf Emotionen im schulischen Kontext überwiegend auf den Leistungen. Aus diesem Grund wird in dieser Studie folgende Forschungsfrage untersucht: „Wie ist das emotionale Erleben der Schülerinnen und Schüler im Sachunterricht der Primarstufe, welche das Forschende Lernen durch die Beanspruchung möglichst vieler Sinne anwenden, im Vergleich zum normalen Forschenden Lernen?“
Um die Forschungsfrage beantworten zu können, wurde eine quasi-experimentelle Studie durchgeführt. Verglichen wurde das Forschende Lernen unter Einbeziehung möglichst vieler Sinne mit dem regulären Forschenden Lernen im Sachunterricht der ersten Schulstufe. In einem Mixed-Method-Design wurden quantitative und qualitative Forschungsmethoden kombiniert. Somit erfolgte zu zwei Messzeitpunkten eine Fragebogenerhebung, welche die Lernemotionen fokussierte. Zusätzlich wurden zum zweiten Messzeitpunkt fünf Interviews durchgeführt.
Die Resultate der Studie zeigen, dass Forschendes Lernen mit Einsatz der Sinne innerhalb der Stichprobe (N=25) positive Auswirkungen auf die Lernemotionen Freude, Ärger und besonders Langeweile hat. Da auch das reguläre Forschende Lernen geringe positive Effekte auf diese drei Lernemotionen zeigt, kann für die Praxis sowohl das Forschende Lernen mit Sinneswahrnehmung als auch das herkömmliche Forschende Lernen empfohlen werden.The focus of this master’s thesis is on the exploration of emotional experience through sensory perception in inquiry-based learning programmes at primary level. Teaching is usually cognitively orientated, whereby the senses and emotions usually play no role. Similarly, the focus of previous research on emotions in the school context has mostly been on performance. For this reason, the following research question is investigated in this study: "How does the emotional experience of pupils in primary school science lessons who use inquiry-based learning by utilising as many senses as possible compare to normal inquiry-based learning?" In order to answer the research question, a quasi-experimental study was conducted. Inquiry-based learning, involving as many senses as possible, was compared with regular inquiry-based learning in first-grade science lessons. Quantitative and qualitative research methods were combined in a mixed-method-design. A questionnaire survey was therefore carried out at two measurement points, focussing on learning emotions. In addition, five interviews were conducted at the second measurement point. The results of the study show that within the sample (N=25), inquirybased learning with the use of the senses has positive effects on learning emotions of joy, anger, and, especially, boredom. As regular inquirybased learning also shows slight positive effects on these three learning emotions, both inquiry-based learning with sensory perception and conventional inquiry-based learning can be recommended for practical use
Review of: A Benedictine Reader (II) 1530–1930
The full title of the reviewed book is: A Benedictine Reader (II) 1530–1930, Hugh Feiss, O.S.B., and Maureen M. O’Brien, eds. (Collegeville, MN: Cistercian Publications/ Liturgical Press, 2023. Pp. 500. Paperback, $49.95. ISBN 978-0-8790-7169-1
Segen - Zugang - Beziehung. Kasualien als Anknüpfungspunkte für kirchenferne junge Erwachsene
Die Ergebnisse der sechsten Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung zeigen, dass Kasualgottesdienste eine große Chance für die kirchliche Arbeit bieten, kirchenferne Personen zu erreichen. Zeitgleich nimmt die Inanspruchnahme der meisten Kasualien, insbesondere der kirchlichen Trauung, seit Jahren ab.
Besonders die Zielgruppe der kirchenfernen jungen Erwachsenen stellt die Hauptzielgruppe von kirchlichen Trauungen dar, wird zeitgleich jedoch nur wenig von der Kirche und ihrem Angebot erreicht. Dies schlägt sich nach den Ergebnissen der Freiburger Studie unter anderem darin nieder, dass die Chance eines Kirchenaustritts im Alter von 25 bis 35 Jahren am höchsten ist.
Ausgehend von diesen Ergebnissen beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit mit den Chancen und Potenzialen, die Kasualien und insbesondere Trauungen als Anknüpfungspunkte für kirchenferne junge Erwachsene bieten.
Hierzu wurde zunächst die Zielgruppe der jungen Erwachsenen sowie deren Haltung gegenüber Kirche, Religiosität und Kasualien charakterisiert. Anschließend wurden die Kasualien in ihren Grundzügen dargestellt. Des Weiteren wurde die heutige Situation auf dem Ritualmarkt sowie beispielhafte Änderungen und Ansätze innerhalb der kirchlichen Kasualpraxis aufgezeigt. Aufbauend auf dieser theoretischen Vorarbeit wurden Brautpaare auf einer lokalen Hochzeitsmesse befragt, was ihnen im Hinblick auf Durchführung und Gestaltung ihrer Trauung besonders wichtig ist.
Die Ergebnisse aus Theorie und Empirie wurden anschließend zusammengeführt, um die Forschungsfrage zu beantworten. Als weiteres Ergebnis der Arbeit wurden fünf Anforderungen formuliert, welche mögliche Handlungsoptionen für die kirchliche Kasualpraxis aufzeigen
Türen zu Möglichkeitsräumen eröffnen: Ist die Vermittlung digitaler Praktiken im Sinne gesellschaftlicher Teilhabe auch ein pflegerischer Auftrag?
Die Teilhabe an der Gesellschaft findet in Möglichkeitsräumen statt, in denen Menschen selbstbestimmt ihre Rollenarrangements einnehmen. Durch die digitale Transformation sind digitale Möglichkeitsräume entstanden, die die Lebenswelt der Menschen abbilden und mit Instrumenten, wie Smartphones erschlossen werden können. In dem universellen Anspruch, dass alle Menschen an der Gesellschaft teilhaben sollen, erwachsen Implikationen jene zu fördern, die über keinen Zugang zu digitalen Möglichkeitsräumen, oder über mangelnde Fertigkeiten für das Agieren in ihnen verfügen. Die Förderung von Teilhabe als pflegerischer Auftrag kann vielfältig argumentiert werden. Durch das Entstehen digitaler Möglichkeitsräume müsste der pflegerische Auftrag Strahlkraft auf digitale Technologien, wie dem Smartphone, zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe haben. Da bisher die Rolle der Pflegenden in Bezug auf die Vermittlung digitaler Praktiken an Smartphones, bestehende Problematiken sowie die Wahrnehmung des pflegerischen Auftrages der Pflegenden selbst, unklar sind, versucht die Arbeit diesen Fragen nachzugehen. Im Rahmen des Forschungsprojektes CrossComITS wurden zehn Leitfadeninterviews mit Pflegenden aus verschiedenen Versorgungskontexten durchgeführt. Zur Beantwortung der Forschungsfragen dieser Arbeit wurden die vorliegenden Daten mittels inhaltlich strukturierter qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Es konnte gezeigt werden, dass Pflegende Aktivitäten an Smartphones vermitteln, sich Anlässe von Vermittlungen jedoch lediglich aus Problemen von Pflegerezipient_innen ergeben, in denen Pflegende kurzfristig Hilfestellung leisten. Eine konkrete Einbindung in den Pflegeprozess findet nicht statt. Dabei tauchen Problematiken auf, die sich zumeist aus organisatorischen Rahmenbedingungen ergeben. Es existieren unter den Pflegenden heterogene Sichtweisen des Vermittelns digitaler Praktiken an Smartphones. Werden Tätigkeiten des Vermittelns als pflegerischer Auftrag abstrahiert, dann über übergeordnete Konzepte. Schließlich wird durch die Sichtweisen der derzeitige pflegerische Diskurs um die Teilhabeförderung mit Smartphones sichtbar, der lediglich in Ansätzen stattfindet. Auch wenn die Förderung der Teilhabe von Pflegerezipient_innen mittels Smartphones ein herausforderndes Unterfangen ist, bei dem Pflegende an Grenzen stoßen, kann es ihnen im Zusammenspiel mit anderen Akteur_innen gelingen, Pflegerezipient_innen zu unterstützen und deren Teilhabe durch Smartphones zu fördern
Die Knabenrettungsanstalt Edmundsburg in Salzburg
Wegen ihrer herausragenden Lage und ästhetischen Qualität ist die Edmundsburg ein bekanntes Bauwerk im Salzburger Stadtbild. Das Anwesen war 1694 bis 1834 im Besitz der Abtei St. Peter. 1851 kaufte die Kaiserinwitwe Caroline Auguste das Haus und schenkte es der Erzdiözese Salzburg. Dort wurde eine soziale Einrichtung für gefährdete männliche Jugend eingerichtet. Es bestand bis 1959. Mehrere Äbte von St. Peter waren Direktoren, es wurde vom Stift finanziell unterstützt und war mit dem Peterskloster eng verbunden. Diese Auseinandersetzung mit der Edmundsburg, in der um die hundert Knaben untergebracht werden konnten, erschließt wertvolle Perspektiven auf Kirche und Gesellschaft in Salzburg. Erfolge und Misserfolge der Einrichtung waren immer wieder Thema in der Salzburger Öffentlichkeit
Umsetzung der berufspädagogischen Pflichtfortbildungen für Praxisanleitende in der Pflege
Hintergrund: Die Professionalisierung und Weiterentwicklung der Praxisanleitenden in der Pflege sind von entscheidender Bedeutung für die Qualität der Ausbildung von Pflegenden. Im Rahmen der Ausbildungsreform im Jahre 2020 wurde die Weiterbildung der Praxisanleitenden von 200 auf 300 Stunden erweitert. Zudem wurde erstmals eine jährliche Pflichtfortbildung von 24 Stunden bundesweit eingeführt, die insbesondere berufspädagogisch ausgerichtet sein soll. Vor diesem Hintergrund gewinnen die jährlichen Fortbildungen zunehmend an Bedeutung, um sicherzustellen, dass Praxisanleitende über aktuelles Wissen und relevante Kompetenzen verfügen.
Zielsetzung: Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, die Umsetzung der Pflichtfortbildung in Deutschland zu untersuchen und auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse Handlungsempfehlungen abzuleiten. Diese sollen einen nachhaltigen Beitrag zur Gestaltung der 24-stündigen Pflichtfortbildung für Praxisanleitende sowie zur Professionalisierung und Weiterentwicklung der Praxisanleitung im Rahmen der Pflegeausbildung leisten.
Methodik: Auf der Datenbasis einer Literaturrecherche, sowie einer bestehenden Bedarfserhebung zur Gestaltung der berufspädagogischen Fortbildungen, wurde eine deskriptive Querschnittsstudie im quantitativen Forschungsdesign durchgeführt. Die vorliegende Studie verfolgt das Ziel, eine umfassende Bestandsaufnahme der Umsetzung und Gestaltung der in Deutschland angebotenen Fortbildungen zu ermitteln. Die Datenerhebung erfolgt anhand eines standardisierten Fragebogens, dessen Ergebnisse einer deskriptiven Auswertung unterzogen werden. Die Auswertung der offenen Fragen erfolgte nach der von Kuckartz entwickelten Methode der induktiven Analyse.
Ergebnisse: Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die föderalen Strukturen des Bildungssystems eine Vielzahl an Umsetzungsmöglichkeiten der Pflichtfortbildung für Praxisanleitende in den einzelnen Bundesländern bieten, die auf unterschiedliche Weise konzipiert werden.
Bildungseinrichtungen mit einer größeren Anzahl an Auszubildenden verfügen über mehr Erfahrung in der Planung und Durchführung dieser Fortbildungen. Hinsichtlich der Qualifikation der Verantwortlichen lassen sich signifikante Unterschiede ausmachen. Es lässt sich feststellen, dass Fortbildungen, die einen Praxisbezug aufweisen und digitale Elemente integrieren, von Praxisanleitenden präferiert werden.
Schlussfolgerungen: Die Umsetzung der 24-stündigen insbesondere berufspädagogischen Fortbildungen für Praxisanleitende erfolgt in den Bundesländern in unterschiedlicher Weise. Eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Praxisvertretern und Lehrenden wird als erforderlich erachtet, um effektivere Fortbildungsmaßnahmen zu gewährleisten. Bei der Konzeption zukünftiger Fortbildungsmaßnahmen sollte eine stärkere Berücksichtigung der spezifischen Bedarfe von Gesundheits- und Pflegeberufen erfolgen
Literary and EL2 Learning Through Pop Songs
Based on current models of literary and communicative competences and building on an action research study carried out in lower secondary schools in Austria, the aim of this article is to outline a methodological framework that EL2 teachers can use when planning a song unit for their learners. This framework seeks to provide a balanced approach to teaching and learning with songs and song lyrics: while fostering EL2 learning in classroom contexts, it does not solely exploit song lyrics as a language resource for EL2-focused teaching purposes, but also aims to do justice to the song itself as a literary and cultural artifact. The paper is divided into three parts. It begins by introducing the key theoretical concepts of the framework, then gives an example of how it can be used for teaching songs. Focusing on this example, the final section draws together the principal findings of an action research project that explored this methodological framework in EL2 secondary school contexts in Austria
Literature Class Meets Creativity
It is a commonly accepted truth that creatively engaging with language leads to better learning outcomes. Yet, traditional approaches still dominate or play a significant role in teaching literature in Austrian tertiary education. Some assessment types, such as the term paper, have survived the centuries with little change, appearing somewhat outdated if used as the sole or major assessment method. In 2023, a teaching project transformed an introductory literature class (Understanding Drama and Film) from a term paper-based course to one focused on student-centered creative tasks, including an introduction to drama pedagogy, hands-on film workshops, screenplay writing, and a collaborative film project based on the play chosen for the class, Arthur Miller’s *All My Sons*. Due to the success of the first course, the project continued in the following semester.
Student progress was assessed, and feedback collected through open and multiple-choice questionnaires. The main benefits observed included improved self-confidence in using the foreign language, a more relaxed and learner-friendly atmosphere, enhanced understanding of the topic areas (drama and film), and heightened awareness of the advantages of drama-based pedagogy. The findings from this study support the student body’s call for more creative tasks that break away from traditional literature teaching, not only in tertiary education but also in school classrooms. This approach should encourage more room for drama-based pedagogy and hands-on creative tasks in Austrian classrooms
Lehrsupervision in der Supervisionsausbildung –
Lehrsupervision ist in Supervisionsausbildungen ein bedeutendes Element und wird oft als „Herzstück“ bezeichnet. Neben dem grundsätzlichen Lehren und Lernen des Berufshandwerks unterstützen Lehrsupervisorinnen/Lehrsupervisoren in der Rollenfindung, der Entwicklung professioneller Kompetenzen und begleiten die ersten eigenen Supervisionsprozesse. Im Rahmen der Lehrsupervision müssen die Auszubildenden aber auch professionelles Handeln nachweisen. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Herausforderungen. Neben der Förderung müssen Lehrsupervisorinnen/Lehrsupervisoren die Lernenden kontrollieren und bewerten. Dadurch ergibt sich in diesem Setting eine Doppelfunktion von Fördern und Kontrollieren, was zu Rollenkonflikten sowie Ambivalenzen führen kann.
Die vorliegende Arbeit widmet sich daher den Aufgaben von Lehrsupervisorinnen/Lehrsupervisoren und beleuchtet den Förder- und Kontrollauftrag in Lehrsupervisionssettings. Insbesondere klärt die Arbeit auch die Frage, nach welchen Kriterien Lehrsupervisorinnen/Lehrsupervisoren den individuellen Lernprozess bewerten.
Dieses Forschungsvorhaben wird mit Hilfe von acht leitfadengestützten Interviews von Lehrsupervisorinnen/Lehrsupervisoren, die an mindestens zwei verschiedenen Ausbildungsinstituten tätig sind, ergründet. Die Auswertung der Interviews erfolgt mit Hilfe von qualitativ orientierter kategoriengeleiteter Textanalyse.
Die Expertinnen/Experten führen als Hauptaufgabe das Befähigen, Ermutigen und Unterstützen der angehenden Supervisandinnen/Supervisanden an, wobei sich diese Einschätzungen konform zur bestehenden Literatur darstellen. In dieser wird der Kontrollaufgabe ein hoher Stellenwert in der Lehrsupervision beigemessen. Die Interviewergebnisse zeigen zwar, dass sich die Lehrsupervisorinnen/Lehrsupervisoren über die Kontrollaufgabe bezüglich formaler Anforderungen einig sind sowie Fördern und Kontrollieren als Spannungsfeld wahrnehmen, jedoch ergeben sich stark divergierende Sichtweisen hinsichtlich Bewertung und Kontrolle. Die Analyse zeigt, dass keine expliziten Bewertungskriterien von den Ausbildungsinstituten vorgegeben werden und persönliche Bewertungskriterien, die eine große Bandbreite und wenig Übereinstimmung untereinander aufweisen, angewendet werden.
Als Implikation dieser Arbeit ergibt sich, dass eine fehlende öffentliche Fachdiskussion zum Konzept der Lehrsupervision und eine mangelnde Reflexion zu Intransparenz für alle Beteiligten führt. Um die Professionalisierung zu fördern, bedarf es eigenständiger Grundkonzepte für Lehrsupervision sowie einer intensiven Auseinandersetzung mit der Kontroll- und Bewertungsfunktion.Supervision-on-supervision is an important element in supervision training programs and is often referred to as the "centrepiece". Prospective supervisors are accompanied by master coaches (Lehrsupervisorinnen/Lehrsupervisoren) in various tasks. In addition to the basic teaching and learning of the professional craft, master coaches provide support in role identification, and the development of professional competences and accompany the first own supervision processes. However, trainees must also demonstrate professional behaviour as part of the supervision-on-supervision process. This results in various challenges. In addition to providing support, master coaches must also monitor and assess the trainees. This results in a dual function of support and control in this setting, which can lead to role conflicts and ambivalence.
Therefore, this thesis is dedicated to the tasks of master coaches and sheds light on the task of promoting and controlling in supervision-on-supervision settings. In particular, the work also clarifies the question of which criteria master coaches use to evaluate the individual learning process.
This research aim is explored by eight semi-structured interviews with master coaches who work in at least two different training institutes. The interviews are analysed using qualitative category-based text analysis.
The experts name enabling, encouraging and supporting the prospective supervisees as the main task, whereby these assessments are in line with the existing literature. This literature highlights the supervisory task as a high priority in supervision-on-supervision. Although the interview results show that the master coaches agree on the importance of monitoring of formal requirements and perceive promotion and monitoring as an area of tension, there are strongly divergent views on assessment and monitoring. The analysis shows that no explicit assessment criteria are specified by the training institutes and that personal assessment criteria are used, which show a wide range and little agreement with each other.
This work shows that a lack of public professional discussion on the concept of supervision-on-supervision and a lack of reflection leads to a lack of transparency for all involved persons. To promote professionalisation, there is a need for independent basic concepts for supervision-on-supervision as well as an intensive examination of the control and evaluation function