Kirchlicher Dokumentenserver
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Interaktiver Hoch- und Tiefstatus von Lehrkräften
Die eigene Wirkung als Lehrkraft spielt eine zentrale Rolle im schulischen Alltag. Schülerinnen und Schüler nehmen das Verhalten ihrer Lehrkräfte nicht nur in Bezug auf fachliche Kompetenzen, sondern auch auf deren Auftreten und Körpersprache wahr. Dabei ist der "Status", den eine Lehrkraft vermittelt, von entscheidender Bedeutung: Er beeinflusst sowohl das Lernklima im Klassenzimmer als auch die Beziehung zu den Lernenden.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Forschungsfrage: „Wie beeinflusst das Wissen über Status im Lehrberuf nonverbale Statussignale wie Körpersprache, Stimme und Raumverhalten, und in welchem Ausmaß trägt dies zur Verbesserung der Wahrnehmung und Interaktion zwischen Lehrkräften und Lernenden bei?“
Zunächst erfolgt eine theoretische Analyse der Literatur, in der der Begriff „Status“ definiert und das Konzept der neuen Autorität vorgestellt wird. Ein Kapitel widmet sich der Kommunikation und dem Status, wobei nonverbale und verbale Kommunikationssignale behandelt werden, die entscheidend für die Wahrnehmung von Status sind. Danach wird analysiert, wie der Status von Lehrkräften die Lernenden beeinflusst, zudem wird der Einfluss des Raumverhaltens auf die Statuswahrnehmung im Unterricht betrachtet.
Der empirische Teil konzentriert sich auf die Klärung der Forschungsfrage. Dazu wurden sechs Lehrkräfte interviewt, die allesamt Erfahrung mit dem Thema „Status“ haben. Die gewonnenen Ergebnisse wurden mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach dem Ansatz von Philip Mayring (2015) ausgewertet.The personal impact of a teacher plays a crucial role in everyday school life. Students perceive their teachers not only in terms of their subject matter expertise but also in their demeanor and body language. The "status" conveyed by a teacher is of key importance, as it influences both the classroom learning environment and the relationship with students.
This master thesis explores the research question: "How does knowledge of status in the teaching profession affect nonverbal status signals such as body language, voice, and spatial behavior, and to what extent does this contribute to improving the perception and interaction between teachers and students?"
The thesis begins with a theoretical analysis of the literature, defining the concept of "status" and introducing the concept of the new authority. One chapter focuses on communication and status, discussing both nonverbal and verbal communication signals that are crucial for the perception of status. The analysis further examines how the teacher's status affects students and considers the influence of spatial behavior on status perception in the classroom.
The empirical section focuses on addressing the research question. Therefore, six teachers with experience in the topic of "status" were interviewed. The collected data were then analyzed using qualitative content analysis according to the approach of Philip Mayring (2015)
Heilungsansätze und Methoden zum Umgang mit Hypothalamischer Amenorrhoe
Eine nicht zu unterschätzende Zahl an Sportlerinnen – Profisportlerinnen und auch Freizeitsportlerinnen – aber ebenso Frauen, die restriktive Ernährungsgewohnheiten an den Tag legen oder unter emotionalem Stress stehen, sind von Periodenverlust betroffen. Es ist notwendig, die Ursachen für die Hypothalamische Amenorrhoe zu verstehen und welche Wege es gibt, diese zu heilen.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu beantworten, welche Behandlungsmethoden von der Schulmedizin geraten werden, welche alternativen Konzepte es gibt und welche in vielen Fällen zum Erfolg führen, also zu einem wiederkehrenden natürlichen Zyklus. Hierfür wurden im Rahmen der qualitativen Forschung sechs leitfadengestützte Interviews mit betroffenen beziehungsweise genesenen Frauen geführt, die anschließend mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2000) ausgewertet wurden.
Anhand der Auswertung der Interviews konnte festgestellt werden, dass allen befragten Frauen zu einer Hormonersatztherapie geraten wurde, welche auch – wenn auch nur kurz – durchgeführt wurden. Diese führten zu wenig bis gar keinem Erfolg. Parallel recherchierten alle Interviewteilnehmerinnen im Internet oder suchten Beratung bei Alternativmedizinern oder -medizinerinnen. Erst durch die Veränderung des Lebensstils, also Anpassungen in den Bereichen Sportpensum, Ernährungsgewohnheiten und Stress konnten sehr gute Erfolge erzielt und natürliche Menstruationsblutungen wiedererlangt werden.A significant number of female athletes – professional and amateur athletes – as well as women who have restrictive eating habits or are under emotional stress are affected by period loss. It is necessary to understand the causes of hypothalamic amenorrhea and the ways to recover from it.
The aim of this thesis is to answer which treatment methods are recommended by conventional medicine, which alternative concepts are available and which lead to success in many cases, to regain a natural cycle. For this purpose, six guideline-based interviews with affected or recovered women were conducted as part of the qualitative research, which were then evaluated with the help of qualitative content analysis according to Mayring (2000).
Based on the evaluation of the interviews, it could be determined that all interviewed women were advised to undergo hormone replacement therapy, which was also carried out – even though only shortly. These led to little to no success. At the same time, all interviewees researched on the internet or sought advice from alternative medicine specialists. It was only through lifestyle changes, i.e. adjustments in the areas of exercise, eating habits and stress, that very good results could be achieved and natural menstrual bleeding could be regained
Zur Situation von neuen Mitarbeitenden bei der beruflichen Einmündung auf Intensivstationen
Der Berufseinstieg auf Intensivstationen stellt für neue Mitarbeitende eine besondere Herausforderung dar. Die hohe Komplexität der Aufgaben, der Umgang mit kritischen Patient*innen und das Arbeiten in einem stressintensiven Umfeld führen zu erheblichen Belastungen. Die "Transition Shock Theory" von Judy Duchscher dient als theoretische Grundlage, um den Übergang von neuen Mitarbeitenden zu erfassen und zu verstehen. Diese Arbeit untersucht, wie neue Mitarbeitende die berufliche Einmündung auf Intensivstationen erleben, indem sie psychische Belastungen, soziale Herausforderungen, unzureichendes Wissen und Bewältigungsstrategien beleuchtet.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, bei der relevante Studien und Artikel aus wissenschaftlichen Datenbanken analysiert wurden. Die Auswahl der Literatur erfolgte nach festgelegten Einschlusskriterien, um eine fundierte Basis für die Analyse zu gewährleisten. Die Ergebnisse der Literaturrecherche zeigen, dass neue Mitarbeitende auf Intensivstationen mit erheblichen psychischen Belastungen konfrontiert sind, die sich in Stress, Angst und emotionaler Erschöpfung manifestieren. Soziale Herausforderungen wie die Integration in bestehende Teams sind ebenfalls häufig. Zudem fühlen sich viele neue Mitarbeitende durch unzureichendes Fachwissen und mangelnde Erfahrung unsicher, was ihre berufliche Kompetenz betrifft. Als Reaktion darauf entwickeln sie verschiedene Bewältigungsstrategien, um den Anforderungen gerecht zu werden.
Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit gezielter Unterstützungsmaßnahmen und strukturierter Einarbeitungsprogramme, um den Übergang neuer Mitarbeitender auf Intensivstationen zu erleichtern und ihre langfristige berufliche Zufriedenheit und Leistung zu sichern. Die "Transition Shock Theory" bietet hierbei einen wertvollen Rahmen, um die Erfahrungen und Herausforderungen besser zu verstehen und entsprechende Interventionsmaßnahmen zu entwickeln. Weitere Forschung ist notwendig, um spezifische Interventionen zu entwickeln und deren Wirksamkeit zu evaluieren
Ich entscheide mich dafür, nicht gleichgültig zu sein. Vorlesung bei der Summer school Le Climont 8.07.24
Was bedeutet es, wenn sich einzelne Personen für etwas entscheiden? Es bedeutet zunächst einen Ausdruck der Selbstbestimmung zu einer Wirksamkeit in sozialen und politischen Kontexten. Bevor diese Wirksamkeit eilfertig als Ressource für Demokratie gelobt wird, ist sie zunächst eine Möglichkeit von Freiheit, vor dem Hintergrund von Geruhsamkeit, Stabilität, Gemütlichkeit und Faulheit. Sie wird ihrerseits dringend benötigt, damit sich Personen auf das fokussieren, was sie wirklich ändern wollen. Der kooperative Sinn geteilter diesbezüglicher Überzeugungen zeigt sich darin, dass geteilte Dispositionen zur Urteilsbildung, gemeinsame Entscheidungen und gemeinsame Nichtgleichgültigkeit Voraussetzungen für komplexere Formen bilden. Es werden jedoch „intermediary institutions“, die intern und extern Pluralität realisieren, benötigt, um soziale Effekte der rteilskraft zu organisieren. Im Guten bewirkt dies, dass nicht mit geringer treittiefe alles und jedes oder obsessiv immer dasselbe Thema von Diskursen wird, sondern dass vermittelt wird, worum es sich lohnt zu streiten. Ein effektives Engagement, das nicht mehr nur personenzentriert verstanden wird, organisiert einen qualifizierten Streit über Veränderungen. 10 Diese Veränderungen betreffen aber nicht nur soziale Verhältnisse als solche, sondern auch Überzeugungen, Typologien des Entscheidens und die Selbstpositionierung von Personen als Entscheidungsträger*innen
Evaluation of infertility counselling in Germany
Purpose
This paper reports on the first evaluation of infertility counselling in Germany.
Methods
Sixty-nine infertility counsellors provided feedback via 524 survey sheets and 182 questionnaires were filled in by clients.
Results
The results show a high level of satisfaction on behalf of the clients. They valued the emotional support, information, and exploration of family-building options with and without medical assistance and the counsellors’ expertise. During counselling, coping with the emotional burden of infertility was an important issue, but in more than half of all counselling sessions, future parental issues were addressed. The group of clients seeking support can be described to be very heterogeneous, and counselling issues comprise a wide range of aspects.
Conclusions
This piece of research suggests that the following issues need to be considered to improve infertility counselling.
Better integration of counselling in infertility clinics, more awareness for infertility counselling for other medical and non-medical professions
Better funding for counselling so that its uptake is not dependent upon the financial resources of clients
Awareness for new groups of clients and counselling issues such as single and transgender individuals, co-parenting families
There is a need for more research and the development of counselling concepts
Stigmatisierung und geschlechtsspezifische Eigenschaftszuschreibungen. Die Sicht von Studierenden der Sozialen Arbeit auf Eltern mit Alkoholabhängigkeit
Stigmatisierung und Vorurteile sind verwandte Konzepte. Menschen mit einer Suchterkrankung werden durch Stigmatisierung in vergleichbarer Weise benachteiligt, wie andere Menschen, die unter Vorurteilen leiden. Genderspezifische Vorurteile und das Stigma von Suchterkrankungen stellen eine Intersektion dar, die auch bei zukünftigen Fachkräften bedacht werden muss, wenngleich die Richtung der geschlechtsbezogenen Vorurteile im Zusammenhang mit Sucht differenziert betrachtet werden muss. Elternschaft ist für Menschen mit Suchterkrankungen ein besonders sensibles Thema. Es werden vorläufige Daten gezeigt, dass hier geschlechtsspezifische Zuschreibungen von positiven und negativen Persönlichkeitseigenschaften gemacht werden