University of Kaiserslautern

KLUEDO Publication Server of University of Kaiserslautern-Landau (RPTU)
Not a member yet
    6017 research outputs found

    Nachhaltige Widerstandsfähigkeit in Non-Profit Organisationen: Systemische Implementierung organisationaler Resilienzförderung

    Get PDF
    Diese Masterarbeit untersucht die nachhaltige Förderung von Resilienz in Non-Profit-Organisationen aus systemischer Perspektive. Im Fokus stehen die besonderen Herausforderungen und Entwicklungsphasen dieser Organisationen sowie die Bedeutung von organisationalem und individuellem Lernen. Die Arbeit verbindet theoretische Konzepte wie die lernende Organisation mit praxisorientierten Handlungsempfehlungen zur Implementierung resilienter Strukturen, Kulturen und Führungskompetenzen. Zentrale Elemente sind die Stärkung von Reflexionsfähigkeit, der bewusste Umgang mit Ressourcen („Slack“), die Förderung gemeinsamer Visionen und Werte sowie ein systematischer Umgang mit Krisen. Abschließend werden Empfehlungen für eine langfristige Verankerung von Resilienzmaßnahmen gegeben und zukünftige Forschungsbedarfe im Non-Profit-Sektor aufgezeigt.This master’s thesis explores the sustainable promotion of resilience in non-profit organizations from a systemic perspective. It focuses on the unique challenges and developmental phases of these organizations as well as the importance of organizational and individual learning. The study combines theoretical concepts such as the learning organization with practical recommendations for implementing resilient structures, cultures, and leadership competencies. Key elements include strengthening reflection capabilities, conscious resource management (“slack”), fostering shared visions and values, and systematic crisis management. Finally, the thesis provides recommendations for the long-term integration of resilience measures and outlines future research needs in the non-profit sector

    Klimaschutz im Museum: Die Kommunikation ökologischer Nachhaltigkeit im Museumsmanagement

    Get PDF
    Nachhaltigkeit stellt ein inter- und transdisziplinäres Handlungsfeld dar, das stark von gesellschaftlicher Heterogenität geprägt und hochaktuell ist. Die vorliegende Masterarbeit untersucht konkret die Kommunikation ökologischer Nachhaltigkeit in Museen unter besonderer Berücksichtigung ihrer Potenziale und Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen eindimensionalen und partizipativen Kommunikationsprozessen. Es wird der Frage nachgegangen, auf welche Weise Museen die Idee der ökologischen Nachhaltigkeit vermitteln und mit Widersprüchen sowie Zielkonflikten umgehen. Die Arbeit präzisiert im ersten, theoretischen Teil die Begriffe „Nachhaltigkeit“ und „Nachhaltigkeitskommunikation“, um sie für die Untersuchung nutzbar zu machen. Zusätzlich werden Museen als Non-Profit-Organisationen eingeordnet und auf deren gesellschaftliche Bedeutung eingegangen. Aus den theoretischen Vorüberlegungen werden kommunikationswissenschaftliche und museologische Herausforderungen abgeleitet. Für die praktische Untersuchung im zweiten Teil nutzt die Arbeit ein Analysemodell, das die Kommunikationsformen nach ihrer eindimensionalen bzw. multiperspektivischen Ausrichtung einordnet und systematisiert. Das Thema der Nachhaltigkeitskommunikation in Museen stellt insofern ein Desiderat dar, als dass für den deutschsprachigen Raum kaum (empirische) Forschungsdaten vorliegen. Erkenntnisse werden daher aus themenspezifischen Artikeln in museologischen Fachzeitschriften gewonnen und kommunikationswissenschaftliche Hinweise entsprechend des Analysemodells ausgewertet. Es zeigt sich, dass Museen sowohl intern als auch extern eindimensionale und dialogische Kommunikationsformen einsetzen, die im Zusammenspiel transformatives Potenzial entfalten können. Besonders effektiv sind Kommunikationsangebote, die Bezüge zur Lebenswelt der Besucher:innen herstellen und so zur Reduktion der inhaltlichen Komplexität beitragen. Trotz erkennbarer Öffnungstendenzen und wachsender Sensibilität für ökologische Fragestellungen verbleiben viele museale Initiativen bislang auf technische Maßnahmen und projektbezogene Einzelaktionen beschränkt

    Enamide und Fluorenamide als Bausteine für komplexe Heterocyclen

    Get PDF
    Stickstoffhaltige Heterocyclen zählen zweifellos zu den wichtigsten Ringstrukturen in der organischen Chemie, da sie in unzähligen Verbindungen eine nützliche Reaktivität, biologische Aktivität oder ein pharmakologisches Potenzial aufweisen. Dennoch stellt der Aufbau von komplexen Molekülen nach wie vor eine große Herausforderung dar. Insbesondere die Generierung von fortlaufenden Stereozentren unter Kontrolle der relativen und absoluten Konfiguration ist für die Anwendung von Wirkstoffen in der Medizinalchemie von großer Bedeutung. Enamide eignen sich aufgrund ihrer vielseitigen Reaktivität besonders gut zum Aufbau solcher komplexer Moleküle. Darüber hinaus ist der Einsatz von fluorierten Wirkstoffen in der Medizinalchemie wegen ihrer verbesserten biologischen Aktivität und höheren Stabilität beliebt. Fluorierte Enamide würden einen vielseitigen Baustein zum Aufbau von hochsubstituierten Molekülen mit Fluor-Stereozentrum darstellen. Die Inhalte dieser Dissertation lassen sich in zwei Themen gliedern. Im ersten Teil der Arbeit wurden ausgehend von Enamiden zwei Synthesen von polycyclischen Heteroaromaten entwickelt, in denen drei benachbarte Stereozentren mit hoher Selektivität aufgebaut wurden. Im zweiten Teil der Arbeit wurde eine Syntheseroute zur Darstellung von neuartigen β-Fluorenamiden entwickelt und erste Untersuchungen zu deren Reaktivität zum Aufbau von strukturell komplexen Heterocyclen, wie fluorierten Tetrahydrochinolinen, durchgeführt

    Dissecting the molecular mechanisms by which intersectins shape neurotransmission

    Get PDF
    Aktuelle Studien an Mäusen und Menschen haben das Gerüstprotein Intersectin1 (ITSN1) mit Autismus Spektrum Erkrankungen (ASDs) in Verbindung gebracht. Mäuse, denen ITSN1 und sein naher Verwandter ITSN2 fehlen, zeigen repetitives Verhalten und Hyperaktivität, was wahrscheinlich auf veränderter cortico-striataler Neurotransmission beruht. Dieser Phänotyp könnte zum Teil auf verminderte Level der präsynaptischen Kaliumkanäle Kv1.1 und Kv1.2 sowie ihrer Untereinheit Kvβ2 in ITSN dKO Mäusen zurückzuführen sein. Daher wurden in dieser Studie molekulare Mechanismen untersucht, die das Kv-Kanal-Vorkommen beeinflussen könnten. Da sich Gerüstproteine wie ITSN1 vor allem durch ihre Interaktionspartner definieren, wurde eine direkte Interaktion zwischen ITSN1 und Kv1.2 oder Kvβ2 als wahrscheinlich angenommen, welche letztlich nicht bestätigt werden konnte. Stattdessen wurde eine Interaktion zwischen ITSN1 und Cortactin (CTTN), einem Interaktor von Kv1.2, entdeckt, was auf eine indirekte Stabilisierung der Kv-Kanäle durch ITSN1 hinweist. Ein anderer möglicher Mechanismus basiert auf einer schlechteren Verankerung der Kv-Kanäle im Aktin Zytoskelett, welches durch ITSN1 über Cdc42 reguliert wird. Jedoch konnte keine Aktin Reduktion an der Präsynapse festgestellt werden. Eine dritte Hypothese war inspiriert durch ein anderes ASD-Mausmodell, sogenannten JAKMIP1 KO Mäuse. Diese zeigen ein sehr ähnliches repetitives Verhalten. Dies wird auf die Misregulation der mRNA Translation, unter anderem durch Veränderungen in FMRP-assoziierte RNP Komplexen, zurückgeführt. Interessanterweise kann ITSN1 auch mit der Translationsregulation und FMRP-assoziierten RNP Komplexen in Verbindung gebracht werden, da es mit Komponenten jener Komplexe, wie DDX5, PABP und FXR1 interagiert und zum Teil mit FMRP kolokalisiert. Dies untermauert eine potenzielle und unterschätze Rolle von ITSN1 in Bezug auf die Translationsregulation und eventuell auch mRNA-Stabilität. Alles in allem ist es wahrscheinlich, dass der Verlust der Intersectine über mehrere konvergierende Mechanismen zur synaptischen Dysfunktion beiträgt. Mit zunehmendem Alter zeigen ITSN1/2 defiziente Mäuse eine progressive Verschlechterung der motorischen Koordination. Unerwarteterweise zeigen ITSN dKO Mäuse aber eine normale Morphologie der neuromuskulären Endplatte und keine verfrühte Myofibrillendegeneration. Dies könnte jedoch die Bedeutung der Interaktion von ITSN1 mit RNP-Komponenten unterstreichen, da eine eingeschränkte Funktion von DDX5 und SAM68 mit gestörter motorischer Koordination beim Fragiles-X-assoziiertes Ataxie-Syndrom in Verbindung gebracht wurde. Zusammenfassend deuten diese Ergebnisse auf Intersectine als multifunktionalen Regulatoren für synaptische Funktionen hin, nicht nur durch Proteingerüstbildung, sondern möglicherweise auch durch einen für ASD relevanten Beitrag zur Translationsregulation.Recent studies have linked the scaffold protein intersectin 1 (ITSN1) to autism-spectrum disorders (ASD) in humans as well as mice. Mice lacking ITSN1 and its close relative ITSN2 display repetitive behavior and hyperactivity, likely based on altered cortico-striatal neurotransmission. In part, this phenotype might be due to reduced levels of the presynaptic potassium channels Kv1.1 and Kv1.2 and their subunit Kvβ2. Therefore, this study examined different molecular mechanisms which could affect Kv channel levels. Since the functions of scaffolding proteins like ITSNs are primarily defined by their binding partners, a direct interaction between ITSNs and Kv1.2 or Kvβ2 was hypothesized but could not be detected. Instead, an interaction between ITSN1 and Cortactin (CTTN), a known interactor of Kv1.2, could be identified, suggesting indirect stabilization. Another tested pathway involves the regulation of actin dynamics since ITSNs are known activators of Cdc42. However, no evidence supporting a presynaptic actin reduction was obtained. A third explanation draws on another autism mouse model, JAKMIP1 KO mice, with a strikingly similar behavioral phenotype. There, misregulation of mRNA translation, involving FMRP-associated RNP complexes, has been linked to ASD-like behavior. Intriguingly, we found ITSN1 to be potentially linked to translational regulation and FMRP-associated RNP granules via interactions with components of FMRP-positive granules like DDX5, PABP and FXR1, and a partial colocalization with FMRP itself. This supports a previously underappreciated potential role for ITSNs in translational regulation and mRNA stability, suggesting that they might contribute to synaptic dysfunction through multiple, converging pathways. With increasing age ITSN1/2-deficient mice exhibit a progressive decline of motor coordination. Surprisingly, ITSN dKO mice exhibited normal neuromuscular junction morphology and largely unaltered age-dependent myofiber degeneration. Interestingly, this may underline the importance of ITSNs interaction with RNP components, especially DDX5 or SAM68, since functional impairments in these proteins might account for the impaired motor coordination phenotype, as in Fragile X-associated ataxia syndrome (FXTAS). Together, these findings identify ITSN1 as a multifunctional regulator of synaptic function, not only through protein scaffolding but possibly through translational regulation relevant for ASD

    Sharing Economy – Von der Bedeutung in ländlichen Regionen Deutschlands am Beispiel von Car-Sharing

    Get PDF
    Sharing Economy oder auch die „Ökonomie des Teilens“ nimmt seit circa drei Jahrzehnten Einfluss auf wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Prozesse. Das Carsharing hat sich dabei als eine Ausprägung herausgebildet und ist im städtischen Kontext zu einem Teilelement des Mobilitätsangebotes herangewachsen. Der ländliche Raum Deutschlands trifft hingegen auf eine geringe Abdeckung von Carsharing-Angeboten und ist somit Untersuchungsgegenstand dieser Masterarbeit mit den folgenden Forschungsfragen: „Welche Potenziale von Carsharing sind für eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen Deutschlands erkennbar?“ und „Welche Herausforderungen können auf struktureller, politischer und individueller Ebene in Bezug auf Carsharing in ländlichen Regionen Deutschlands identifiziert werden?“. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden quantitative und qualitative Studien durchgeführt. Die quantitative Studie umfasste eine systematische Literaturrecherche nach vom Brocke et. al (2009) zu Carsharing im ländlichen Raum Deutschlands, um bestehende, relevante Literatur zu ermitteln und zu analysieren. Darauf folgten im qualitativen Methodenteil sechs Leitfadeninterviews, um aktuelle Erkenntnisse dieses Themengebietes zu bestimmen. Hierbei wurden vier Carsharing-Angebote des ländlichen Raumes Deutschlands und zwei professionelle Carsharing-Anbieter:innen interviewt. Die Leitfadeninterviews wurden mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker (2024) systematisch ausgewertet. Schlussletzt wurden zunächst die Ergebnisse aus den beiden Forschungsmethoden gegenübergestellt, um Relevanz und Diskussionsbedarf festzustellen. Anschließend wurden Handlungsempfehlungen für Carsharing-Konzepte des ländlichen Raumes in Deutschland sowie für öffentliche Institutionen Deutschlands ausgesprochen. Die Auswertung und der Vergleich der Ergebnisse der beiden Forschungsmethoden zeigt, dass soziale und wirtschaftliche Potenziale von Carsharing im ländlichen Raum Deutschlands hervorzuheben sind. Carsharing-Konzepte leisten einen Beitrag zur ländlichen Daseinsvorsorge und können durch die Integration in ein Mobilitätsnetz und die gezielte Teilhabe der lokalen Bevölkerung Erfolgspotenziale entwickeln. Ausschlaggebend sind ebenso Kooperationen mit lokal ansässigen Unternehmen und Institutionen, die die Kapazitätsauslastung des Carsharing-Angebotes steigern. Festzustellen ist darüber hinaus, dass ökologische Potenziale von Carsharing-Angeboten im ländlichen Raum Deutschlands eine untergeordnete Rolle einnehmen und Raum für weitere Forschung öffnen. Die Ergebnisse weisen in beide Hinsichten auf die Wichtigkeit des zivilen Engagements für den Erfolg des Carsharing-Konzeptes hin, betonen aber die mangelnde Verfügbarkeit von Know-How in der Planung und Umsetzung. Politische Abhängigkeit zeigt sich außerdem in der Willenskraft lokaler, politischer Institutionen und wird von der Notwendigkeit bürokratische Förderungsprozesse zu reformieren, markiert. Auf individueller Ebene verdeutlichen die Ergebnisse beider Studien eine anhaltende Skepsis gegenüber E-Mobilität. Neue Daten aus den Leitfadeninterviews begründen darüber hinaus individuelle Gewohnheiten und die zeitliche Durchdringung als Hindernis für Carsharing-Konzepte im ländlichen Raum.The sharing economy has been influencing economic and social processes for around three decades. Carsharing has emerged as one manifestation of this and has grown to become a component of mobility services in urban contexts. Rural areas in Germany, on the other hand, have little coverage of car sharing services and are therefore the subject of this master's thesis, which addresses the following research questions: “What potential does car sharing offer for the sustainable development of rural regions in Germany?” and “What challenges can be identified at the structural, political, and individual levels with regard to car sharing in rural regions of Germany?” Quantitative and qualitative studies were conducted to answer the research questions. The quantitative study included a systematic literature review by vom Brocke et al. (2009) on carsharing in rural areas of Germany in order to identify and analyze existing relevant literature. This was followed by six structured interviews in the qualitative part of the study to determine current findings in this field. Four carsharing services in rural areas of Germany and two professional carsharing providers were interviewed. The structured interviews were systematically evaluated using qualitative text analysis according to Kuckartz and Rädiker (2024). Finally, the results from the two research methods were first compared in order to determine their relevance and the need for discussion. Recommendations for action were then made for carsharing concepts in rural areas in Germany and for public institutions in Germany. The evaluation and comparison of the results of the two research methods shows that the social and economic potential of carsharing in rural areas of Germany should be emphasized. Carsharing concepts contribute to rural public services and can develop potential for success through integration into a mobility network and the targeted participation of the local population. Cooperation with local companies and institutions that increase the capacity utilization of car sharing services is also crucial. It should also be noted that the ecological potential of car sharing services in rural areas of Germany plays a subordinate role and opens up scope for further research. In both respects, the results point to the importance of civic engagement for the success of the carsharing concept, but emphasize the lack of expertise in planning and implementation. Political dependence is also evident in the willpower of local political institutions and is marked by the need to reform bureaucratic funding processes. At the individual level, the results of both studies highlight a continuing skepticism toward e-mobility. New data from the guided interviews also identify individual habits and time constraints as obstacles to carsharing concepts in rural areas

    Amtliche Bekanntmachung der RPTU Kaiserslautern-Landau 2025.08

    Get PDF
    Amtliche Bekanntmachung der RPTU Nr.8/03.12.202

    Messinstrumente zur Erfassung der Groß-/Kleinschreibleistung

    Get PDF
    Die satzinterne Großschreibung zählt zu den fehleranfälligsten Bereichen der deutschen Orthographie. In der Deutschdidaktik gibt es seit den 90er-Jahren eine intensive Diskussion darüber, wie die Groß-/Kleinschreibung (GKS) in der Schule vermittelt werden sollte. In Evaluationsstudien zur Überprüfung der Effektivität verschiedener didakti-scher Ansätze zur GKS stellt die GKS-Leistung der Schüler:innen das zentrale Kriterium dar. In diesem Beitrag wird die GKS-Leistung hinsichtlich der unterschiedlichen Fälle der GKS und des Nutzungskontexts beschrieben. Dazu werden drei Messverfahren vorgestellt, die in der Evaluationsstudie KeGS zum Einsatz kamen und unterschiedliche Bereiche der GKS-Leistung erfassen: ein Test zur Erfassung der Leistung bei der Produktion isolierter GKS-Entscheidungen (PRO-ISO), ein Test zur Erfassung der Leistung bei der Produktion integrierter GKS-Entscheidungen (PRO-INT) und ein Test zur Erfassung der rezeptiven GKS-Leistung beim syntaktischen Lesen (REZ-INT). Anhand der Messdaten der Studie, in der die drei Tests 235 Siebtklässler:innen vorgelegt wurden, werden die Messverfahren vorgestellt und deren Zusammenhänge sowie ihre Vor- und Nachteile diskutiert

    Auslegung mittels Nassfaserlegen hergestellter Strukturen aus Faser-Kunststoff-Verbund auf Basis einer Topologieoptimierung

    Get PDF
    Das Nassfaserlegen ist ein neues Fertigungsverfahren für Strukturen aus Faser-Kunststoff-Verbund. Es bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und ein hohes Potenzial in Bezug auf ein geringes Bauteilgewicht. Um dieses zu erschließen, wird im Rahmen der Arbeit ein Auslegungsansatz auf Basis einer Topologieoptimierung entwickelt. Der entwickelte Topologieoptimierungsansatz berücksichtigt die anisotropen Werkstoffeigenschaften und sieht in Strukturbereichen, wo dies nötig ist, eine zweite Faserorientierung vor. Weiterhin wird eine Strategie zur Erzeugung der für die Fertigung benötigten Ablagepfade entwickelt. In Bauteiluntersuchungen wird gezeigt, dass eine Optimierung der Anzahl abzulegender Faserbündel im Anschluss an die Pfaderzeugung das Leichtbaupotenzial weiter steigern kann. Zusätzlich wird der Einfluss des Lagenaufbaus im Bereich von Kreuzungspunkten auf die Bauteilsteifigkeit untersucht. Abschließend wird geprüft, ob eine isotrope Topologieoptimierung, eine anisotrope Topologieoptimierung mit ausschließlich unidirektionalen Faserorientierungen oder eine anisotrope Topologieoptimierung unter Berücksichtigung zusätzlicher Faserorientierungen im Hinblick auf die massespezifische Bauteilsteifigkeit zu bevorzugen ist

    Ethische Begleitung für die Anwendung künstlicher intelligenter Systeme (EBAKIS) Innovativ – Ethisch – Konstruktiv. Am Beispiel des Projektes KI4TUK

    Get PDF
    Die Handreichung stellt die Ethische Begleitung für die Anwendung künstlicher intelligenter Systeme (EBAKIS) als praxisorientiertes, schrittweises Vorgehen vor: Ethik ist hier keine bloße Leitlinie, sondern ein kontinuierlicher, konkreter Reflexionsprozess, der jede technische Implementierungsstufe begleitet. Ziel ist es, die wirklichen Effekte von Funktionen auf Nutzende zu identifizieren, Chancen zu stärken und Risiken zu minimieren — auch indem einzelne technische Schritte verändert, ergänzt oder weggelassen werden

    Eco-Fahrerassistenzsysteme basierend auf modellprädikativer Regelung und maschinellem Lernen

    Get PDF
    Energy efficiency has become a central priority in the automotive industry due to increasing environmental, economic, and regulatory pressures. This dissertation proposes and validates a predictive eco-driving assistance system (EDAS) for battery electric vehicles, designed to assist drivers in adopting a more energy-efficient driving style, specifically, while simultaneously enhancing driving safety and comfort. The proposed predictive EDAS employs eco-driving model predictive controllers that leverage data from onboard sensors, traffic signal infrastructure, and route-related geographical information to compute energy-optimal speed trajectories. These recommendations are communicated to drivers through an intuitive eco-driving feedback system providing both visual and auditory cues. To assess the effectiveness of the proposed system across diverse traffic scenarios, user studies were conducted using a dynamic driving simulator. Objective evaluations demonstrated that drivers using the predictive EDAS achieved significant energy savings, reduced speed limit violations, maintained safer speeds on curved roads, and minimized unnecessary stops at signalized intersections. Furthermore, recurrent neural network-based prediction models were developed to accurately forecast leader vehicle behavior by incorporating critical environmental information. In addition, a learning-based driver behavior modeling framework is introduced to enhance advisory speed-tracking performance and overall system efficiency. Finally, a subjective evaluation based on established acceptance models revealed an overall positive user attitude, with perceived usefulness and perceived behavioral control emerging as key factors influencing drivers' intentions to adopt predictive EDAS in daily life

    5,906

    full texts

    6,017

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    KLUEDO Publication Server of University of Kaiserslautern-Landau (RPTU)
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇