Hochschulschriftenserver der TH Wildau
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Design und Implementation eines Newsletter-Versandtools zur Integration in das OpenSource-CMS wwEdit
Die meisten Unternehmen, Organisationen und Verbände verfügen heutzutage über einen Internetauftritt, durch den sie sich präsentieren und Informationen auf einfache Weise einem großen Publikum zugänglich machen können. Diese Methode der Informationsverbreitung setzt allerdings voraus, dass die Zielgruppe selbst die bereitgestellten Informationen bezieht, indem sie die Internetseite aufruft. Doch wie erfährt ein Kunde oder Interessent überhaupt davon, dass es Neuigkeiten auf der Seite gibt? Und wie kann eine Organisation oder ein Unternehmen erreichen, dass die Webseite nicht nur einmalig aufgerufen wird und wieder in Vergessenheit gerät, sondern Besucher regelmäßig auf die Seite geführt werden, um sich über Neuigkeiten zu informieren? Hier gibt es mehrere mögliche Lösungen: Eine Variante besteht in der besonders in den letzten Jahren populär gewordenen Methode, redaktionelle Inhalte oder Nachrichten über einen sogenannten Newsfeed via RSS2, Atom3 oder einem ähnlichen Format zu verbreiten. Ein Interessent kann sich so aus beliebigen abonnierten Quellen seine Informationen zusammenstellen. Die Feeds sind dank XML-Format maschinenlesbar, wodurch sich die Möglichkeit bietet, sie auch anderweitig zu verarbeiten, z.B. um sie auf einer anderen Webseite zu veröffentlichen (Syndikation). Der Nachteil besteht allerdings darin, dass hier viel Initiative vom Interessenten gefordert wird. So ist für die komfortable Verwendung durch einen Endnutzer oft die Installation eines entsprechenden Programms (Newsreader) erforderlich. Zudem ist es auf diese Weise für den Betreiber unmöglich Aussagen darüber zu treffen, wie groß der Kreis derer ist, die die bereitgestellten Informationen konsumieren. Für Webseiten mit einem hohen Aktualitätsgehalt, beispielsweise Portale von Zeitungen und Magazinen, oder auch Weblogs und Internetforen, ist diese Variante dennoch zu empfehlen, da sie der Erwartungshaltung eines Benutzers entgegen kommt, schnellstmöglich über neue Entwicklungen oder Beiträge informiert zu werden. Die zweite Möglichkeit besteht darin, redaktionell zusammengestellte Nachrichten und Informationen in Form eines Newsletters per E-Mail zu versenden. Auch gelegentlichen Internetnutzern mit geringen technischen Kenntnissen ist dieses Medium geläufig, da ein großer Teil privater und geschäftlicher Kommunikation mittlerweile über E-Mail abgewickelt wird. Es wird vom Endnutzer keine Umgewöhnung erwartet. Zudem erlaubt der Versand an einen definierten Benutzerkreis Rückschlüsse darüber, wer sich für die Informationen interessiert und welche Reichweite damit erzielt wird. Diese Art der Informationsverbreitung eignet sich besonders für Webseiten, bei denen Änderungen in größeren Abständen erfolgen oder für Unternehmen, die in regelmäßigen Abständen Informationen an Kunden oder Pressekontakte verteilen möchten. Die Zielsetzung der vorliegenden Diplomarbeit liegt nun darin, für das Content Management System (CMS) wwEdit4 eine Newsletter-Versandsoftware (folgend unter dem Namen wwNews) zu konzipieren und zu implementieren. Nach der Betrachtung einiger Grundlagen werden dazu zunächst das System und die verwendeten Technologien beschrieben um einen Überblick über die technischen Gegebenheiten gewinnen zu können. Anschließend werden der Ursprungszustand analysiert und die Gründe erläutert, aus denen die Neuentwicklung angestrebt wurde. Im weiteren Verlauf möchte der Autor definieren, welche Anforderungen die neu zu entwickelnde Software erfüllen soll und an einigen Beispielen den Weg beschreiben, wie diese Ansprüche umgesetzt wurden
Konzeption und Realisierung einer Webseite für die Lateinamerika-Kooperation an der TFH Wildau
Auf der Suche nach einem erfolgreichen Konzept zur Erhöhung des Ausländeranteils an der Technischen Fachhochschule Wildau und aufgrund des großen Interesses der lateinamerikanischen Schüler an einem Studium in Deutschland entstand die Idee einer Kooperation zwischen Deutschen Schulen in Lateinamerika und der TFH Wildau. Diese Kooperation besteht nun bereits seit acht Jahren. Zu Beginn der Kooperation wurde an der Deutschen Schule in Guatemala von einer Studienmöglichkeit an der TFH Wildau berichtet, mittlerweile ist die Anzahl der Kooperationspartner in Lateinamerika gestiegen. Jedes Jahr führt die TFH Wildau eine Informationsreise durch und präsentiert sich in Ländern wie El Salvador, Costa Rica und Kolumbien. Als Unterstützung für den Kooperationsaustausch wird im Rahmen dieser Diplomarbeit ein Konzept für eine Informations- und Kommunikationsplattform zwischen der TFH Wildau und den lateinamerikanischen Deutschen Schulen entwickelt. Der Einsatz des Internets als Informations- und Kommunikationsplattform bringt eine neue und attraktive Möglichkeit für die TFH Wildau, sich den Kooperationspartnern vorzustellen. Die vorliegende Diplomarbeit beschreibt die technischen Grundlagen für die Entwicklung einer Webseite mit herkömmlichen Webpublishing Techniken wie HTML, CSS und PHP sowie die Integration der Webseite in das Content Management System der TFH Wildau. Eine Analyse und Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen dieser Technologien wird dargestellt. Es werden inhaltliche Anforderungen an den Internet-Auftritt erörtert, spezifiziert und in einer Prototyp-Implementierung mit HTML, CSS und PHP umgesetzt und erfüllt. Die daraus entwickelte Struktur der Webseite sowie die aufbereiteten Inhalte werden in das Content Management System der TFH Wildau - RedDot CMS - integriert. Eine weitere Aufgabe dieser Diplomarbeit ist es, Erweiterungsmöglichkeiten in Bezug auf Inhalt und Funktionalität der Webseite aufzuzeigen
Globalisierung des Wettbewerbsrechts
Die Globalisierung der unternehmerischen Aktivitäten schreitet voran. Sie führt dazu, dass Wettbewerbspolitik und Kartellrecht immer weniger als die alleinige Angelegenheit nationaler Gesetzgeber verstanden werden können. Zwar wurden während des letzten Jahrzehnts eine Reihe von Publikationen der Internationalisierung der Wettbewerbsordnung gewidmet. Eine umfassende Analyse dieser Internationalisierungsansätze gibt es indes bis heute nicht.
Dietmar Baetge füllt insofern eine Lücke. Neuartig ist darüber hinaus auch die eingehende Untersuchung und Symbiose von völkerrechtlichen und wettbewerbsrechtlichen Regelungsmodellen, wie sie im nationalen, bilateralen, regionalen und weltweiten Maßstab existieren. Er behandelt die wettbewerbstheoretischen Grundlagen ebenso wie die handelspolitischen Bezüge, die mit der fortschreitenden Internationalisierung zusammenhängen. Die Suche nach möglichen Alternativen zu einer Globalisierung des Wettbewerbsrechts, insbesondere einseitige Maßnahmen der Regierungen, grenzüberschreitende Kooperationen der staatlichen Kartellbehörden und die Errichtung regionaler Wettbewerbsregime, werden genauer untersucht und kritisch gewürdigt. Dazu gehören auch die neueren Formen der wettbewerbspolitischen Zusammenarbeit im Rahmen internationaler Netzwerke. Letztlich erweist sich keiner dieser Regelungsansätze als ausreichend. Der Autor plädiert deshalb für die Schaffung einer globalen Wettbewerbsordnung, deren Umrisse er skizziert, indem er zunächst frühere Projekte vorstellt und dann die Konturen eines eigenen, innerhalb der Welthandelsorganisation zu verwirklichenden Modells präsentiert
Tardigrade workbench: comparing stress-related proteins, sequence-similar and functional protein clusters as well as RNA elements in tardigrades
Background
Tardigrades represent an animal phylum with extraordinary resistance to environmental stress.
Results
To gain insights into their stress-specific adaptation potential, major clusters of related and similar proteins are identified, as well as specific functional clusters delineated comparing all tardigrades and individual species (Milnesium tardigradum, Hypsibius dujardini, Echiniscus testudo, Tulinus stephaniae, Richtersius coronifer) and functional elements in tardigrade mRNAs are analysed. We find that 39.3% of the total sequences clustered in 58 clusters of more than 20 proteins. Among these are ten tardigrade specific as well as a number of stress-specific protein clusters. Tardigrade-specific functional adaptations include strong protein, DNA- and redox protection, maintenance and protein recycling. Specific regulatory elements regulate tardigrade mRNA stability such as lox P DICE elements whereas 14 other RNA elements of higher eukaryotes are not found. Further features of tardigrade specific adaption are rapidly identified by sequence and/or pattern search on the web-tool tardigrade analyzer http://waterbear.bioapps.biozentrum.uni-wuerzburg.de. The work-bench offers nucleotide pattern analysis for promotor and regulatory element detection (tardigrade specific; nrdb) as well as rapid COG search for function assignments including species-specific repositories of all analysed data.
Conclusion
Different protein clusters and regulatory elements implicated in tardigrade stress adaptations are analysed including unpublished tardigrade sequences
Entwicklung eines Frameworks für den standardisierten Zugriff auf Datenobjekte des Stundenplansystem S-PLUS und Anwendung auf die Prüfungsverwaltung
Die Technische Fachhochschule Wildau bietet Studiengänge in den Fachbereichen Ingenieurwesen/Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaft/Wirtschaftsinformatik sowie Wirtschaft, Verwaltung und Recht an. Zum Stand des Wintersemesters 2006 / 2007 gab es insgesamt 28 Studiengänge (Webseiten der TFH Wildau, vgl. [TFHWZA]). Zu den 198 Mitarbeitern an der Technischen Fachhochschule Wildau gehören Lehrkräfte, Professoren, wissenschaftliche sowie technische Mitarbeiter und Verwaltungspersonal. Seit dem Wintersemester 1990 / 1991 steigt die Anzahl der Studierenden stetig an und zum Wintersemester 2006 / 2007 betrug die Anzahl bereits 3509 (vgl. [TFHWZA]). Die genannten Fakten verdeutlichen die steigende Komplexität bei der Verwaltung von Daten und dem Planen und Erstellen von Lehrplänen. Mehr Studiengänge und mehr Studenten erfordern mehr Räume, mehr Dozenten und mehr Ausrüstungsgegenstände. Ausgehend von der Menge der Daten stellt das Planen von Veranstaltungen einen sehr komplexen Vorgang dar. Dabei spielen neben der Planung des Zeitpunkts oder der Größe einer Veranstaltung auch Beschränkungen oder Präferenzen von Teilnehmern einer Veranstaltung eine Rolle. Bei der großen Menge der Veranstaltungen gibt es unzählige Entscheidungsalternativen zur Erstellung des Lehrplans. Das Erstellen einer optimalen Lösung für dieses Entscheidungsproblem ist kaum von Hand zu bewältigen. Aus diesem Grund wird seit 2005 die von der Scientia GmbH (siehe [SCIENTIA]) entwickelte Planungssoftware S-PLUS (siehe [SPLUS]) zum Erstellen von Stundenplänen an der Technischen Fachhochschule Wildau eingesetzt
FEM modelling of nanoindentation experiment for nanostructural Me-carbon film (Me = Pd, Ni)
This work presents a comparison of numerical simulation and experimental data for nanoindentation studies of nanostructural Me-carbonaceous films (where Me = Pd or Ni). Films containing palladium or nickel nanograins embedded in a carbonaceous matrix were synthesized by a PVD process. The topography of films was characterized by AFM and the mechanical properties were analyzed by nanoindentation. Nanoindentation experiments were performed with a tip made of diamond with a shape of a 90° cube corner three-sided pyramid in a Hysitron Triboscope. The finite element method (FEM) was used to simulate the indentation experiment in such heterogeneous material on nanoscale
Aus der Entfernung: Verteilte Dienste mit R-OSGi
OSGi hat sich in vielen Anwendungsbereichen als flexibles Komponenten-Framework etabliert. Damit entwickelte Module bieten Dienste an und können von anderen Modulen genutzt werden. Mit der Middleware R-OSGi lassen sich OSGi-Komponenten auch über Systemgrenzen hinweg verteilen
Deutsche und russische Spiegelbilder
„Deutsche und russische Spiegelbilder – eine Reflexion“, in: Publikation des Deutsch-Russischen Forums e.V. zu den 10. Potsdamer Begegnungen: „Deutsche und russische Spiegelbilder. Was halten, was erwarten wir voneinander?
Implementation of a siRNA Screen for Prostate Tumour Cell Lines Using Living Cell Arrays
Prostate cancer is one of the most common causes of death in men. In this work a siRNA screen of around 1500 cancer-relevant genes was performed using 3 different cell lines (VCaP, LAPC-4, RWPE-1). A novel technique, the living cell array, was initiated in order to obtain information about the biology of Androgeninduced growth in prostate tumour cell lines. This technique is based on the principal of reverse transfection [1] and genes are knocked down by siRNAs. The cells on the living cell array were set under stress by reduction of the androgens in the media while the proliferation and apoptosis were quantified. The statistical analysis of the data implicates the success of the screen and shows that this method is suitable for large-scale experiments.Prostatakrebs ist neben Lungenkrebs eine der häufigsten Todesursachen bei Männern. In dieser Arbeit wurden 1500 potenziell tumorrelevante Gene in drei Zelllinien (VCaP, LAPC-4, RWPE-1) gescreent. Dafür wurde eine neue Technik, die Lebendzellarrays, genutzt, um Informationen über die Biologie Androgen-unabhängiger Prostatazellen zu gewinnen. Die Lebendzellarrays basieren auf dem Prinzip der reversen Transfektion [1], und in Folge werden die mRNAs der gewünschten Gene durch spezifische »silencer RNAs« (siRNAs) ausgeschaltet. Die Zellen wurden parallel sowohl in normalem Medium untersucht als auch mit androgen-reduziertem Medium unter Stress gesetzt. Das Wachstum der Prostatazellen wurde mittels Markern für Proliferation und Apoptose beobachtet. Die Daten der Screens wurden mit Hilfe statistischer Verfahren evaluiert. Die Lebendzellarrays konnten erfolgreich für einen umfangreichen SiRNA-screen angewendet werden
COMBLE: European Community of Integrative Blended Learning Experts
The COMBLE project defines new and innovative models for the use of Blended learning in different educational backgrounds (vocational training, enterprises, universities, public bodies). To use the potentials of Blended learning a European wiki-based community called Methopedia will be established. By contributing to the development of Blended learning COMBLE supports ICT relevant methods that are indispensable for lifelong learning in Europe. Moreover, COMBLE will address to management-level, learners and trainers at the same time. We will develop a number of products - an applied reference model of Blended Learning, an expert course for trainers, and a European Blended Learning Driver’s Licence within the overall frame of the Methopedia. These products support the development of a community for best practices and the use of Blended Learning to be used in all educational contexts. Moreover, the quality of education and training in Europe will be enhanced by improving innovative Blended Learning concepts. COMBLE supports the successful implementation of Blended learning methods and strategies in the formal learning context of Vocational training, Continued Professional Development and Higher education systems. By working closely with application partners COMBLE develops practical, situated and innovative Blended Learning methods.Mit dem Comble-EU-Projekt entsteht ein neues innovatives Modell für die Anwendung von Blended Learning in verschiedenen Weiterbildungskontexten. Dafür werden mehrere Produkte für die Ebenen einer Weiterbildungsinstitution entwickelt. Basierend auf einem durch Anwendungspartner evaluierten Referenzmodell für Blended Learning soll ein Blended Learning Readiness Check entwickelt werden, der es Entscheidungsträgern ermöglicht zu erfahren, ob ihre Lerninstitution für die Implementation von Blended Learning bereit ist. Der Readiness Check wird als webbasiertes Tool erstellt und zusammen mit einer Beratung durch einen Experten angeboten. Auch auf der Ebene der Lehrenden soll ein europaweiter Austausch gefestigt werden. Hierzu wird eine europaweite »Methopedia « Community (www.methopedia.eu) aufgebaut, in der ähnlich wie bei Wikipedia gemeinsam Inhalte erstellt und gepflegt werden. Um Trainer in ihren methodischen und technologischen Fähigkeiten zu unterstützen wird ein Expertenkurs für Blended Learning entwickelt, der auf der Community-Seite zur Verfügung stehen wird. Der Kurs soll durch die Community frei veränderbar und damit für aktuelle Entwicklungen anpassbar sein. Auf der Ebene der Lernenden soll vor allem die Akzeptanz gefördert werden. Die European Blended Learning Driver’s License soll Lernenden grundlegende IKT-Fähigkeiten vermitteln und sie in die Nutzung von Blended Learning Tools und Methoden einführen (Online-Konferenzen, VOIP, MindMaps, Application Sharing etc.), sodass lebensbegleitendes Lernen tatsächlich integraler Bestandteil ihrer lebenslangen Bildung werden kann