Hochschulschriftenserver der TH Wildau
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Analyse komplexer biologischer Proben mittels oberflächenverstärkter Ramanspektroskopie (SERS)
Diese Studie beschäftigt sich mit dem Nachweis biologischer Proben mit Hilfe der Raman-Mikroskopie. Um ausreichende Signalintensitäten auch bei niedrigen Konzentrationen zu erhalten, wurde insbesondere der Effekt der oberflächenverstärkten Raman-Streuung (SERS) näher untersucht. Als Proben dienten DNA aus Hering-Sperma und das Protein Albumin. Zur Verstärkung des Raman-Spektrums wurden zwei unterschiedliche Methoden verwendet. Zum Einen wurden in einem chemischen Reduktionsprozess Nanosilberpartikel hergestellt und den biologischen Proben zugemischt. Zum Anderen wurden mit Hilfe laserangeregter periodischer Oberflächenstrukturierung (LIPSS) erzeugte nanostrukturierte Silberoberflächen als Substrate für die Proben verwendet. Diese Methode wurde bislang nicht für die SERS-Analyse biologischer Proben eingesetzt. Erste hier präsentierte Messungen zeigen, dass beide Verfahren signifikante SERS-Verstärkungen liefern und potentiell leistungsstarke Methoden für die zerstörungsfreie Analyse biologischer Proben darstellen
Bestimmung der Kohäsionsenergie- und Vernetzungsdichte von Polymeren mit Hilfe von Quellungsmessungen
Bei der Abschätzung der Beständigkeit von Kunststoffen gegenüber niedermolekularen Flüssigkeiten ist die Kohäsionsenergiedichte CED ein wichtiger Parameter auf molekularer Ebene. Die Vernetzungsdichte ν eines polymeren Festkörpers bildet hierbei einen bedeutsamen Kennwert, der darüber hinaus neben der Löslichkeit wichtige Eigenschaften wie thermische Stabilität und Steifigkeit des Materials charakterisiert. Für die experimentelle Bestimmung von CED und ν eignet sich die Untersuchung des Quellverhaltens in unterschiedlichen Lösungsmitteln. Es werden zwei Messmethoden miteinander verglichen und die Ergebnisse unter Berücksichtigung des molekularen Aufbaus von Proben aus Polyurethan (PU) und hochmolekularem – (HMWPE) und ultrahochmolekularem Polyethylen (UHMWPE) diskutiert. Zum Verständnis des Quellverhaltens dieser Polymerproben in niedermolekularen Lösungsmitteln werden neben den Messergebnissen Literaturdaten zu Grunde gelegt
Expanding Frankfurt Airport Under Conflict: Social Responsibility on the Growth Path
At airports, civil aviation meets its permanent companion: civil protest. Airports are under pressure to grow to meet air transport demand and stay competitive. In wide public perception, this interferes with their commitment to Corporate Social Responsibility (CSR) and sustainability goals. This article examines the new business environment for airports and proceeds to investigate the past and present of regional expansion conflicts at Frankfurt Airport, Germany. A very violent history of confrontation in the region has changed stakeholder approach culture, but recent years have again seen the rise of a new, well-organized anti-growth protest movement which uses confrontational tactics. The author discusses the operator’s strategy to counter the substantial opposition to its expansion by a communication campaign to generate visible public support for the airport, and analyzes broader CSR efforts which may help to avoid potential conflict escalation. The article concludes with eight recommendations for socially responsible airports
RFID für Bibliothekare : ein Vademecum
Die Beiträge, so der auch oft an die Herausgeber herangetragene Wunsch, sollten erläuternder sein, als die verfügbaren online-Präsentationen, somit auch denen verständlich, welche nicht an den RFID-Symposien teilnehmen konnten.
Die thematische Spannweite ist dabei sehr groß und könnte sogar unter Anspielung auf einen alten Filmtitel etwas erweitert werden zu dem Motto: Was Sie schon immer über RFID wissen wollten und sollten, aber bisher nicht zu fragen wagten oder zu fragen gedachten!
Die im vorliegenden Nachschlagewerk enthaltenen Beiträge greifen Themen wie das Innovationspotenzial, Lobbyarbeit, wirtschaftliche Aspekte, die Entwicklung der Bibliothekstechnik generell auf, nehmen sich aber auch rechtlicher Aspekte an, den Inventurverfahren, möglicher gesundheitlicher Gefährdungen, der Qualität und den Standards, den zwei gängigen Schnittstellen zum Bibliotheksmanagementsystem, den bauphysikalischen Aspekte, verschiedenen Betrachtungswinkeln auf den Logistikkreislauf, Problemfeldern von Fernleihe bis NFC-befähigten Smartphones, weiteren Features etc.
Insofern stellt diese Projektarbeit oder ins Tagewerk einfließende Aufgabe eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für den damit beauftragten und beschäftigten Bibliothekar dar. Die KollegInnen in diesem Aufgabenbereich zu unterstützen, ist das erste Ziel des vorliegenden Bandes. Und derer, die im Berufsalltag damit konfrontiert sind, werden es zunehmend mehr, da die Einführung von RFID-Technologie in Bibliotheken und Informationseinrichtungen ein rasantes Tempo annimmt.
Das primäre Ziel jedoch dieses Bandes ist es, der oder dem mit Funketiketten, RFID Selbstverbuchern und Schleusen beschäftigten Kollegin oder Kollegen, ein unentbehrlicher Begleiter, ein Vademecum, zu sein
RFID and Evidence Based Stock Management
We use Evidence Based Stock Management software, a system called SmartSM from the company BridgeAll. There is an automated monthly data extract from Symphony to a separate database system. This is scheduled at 9.15am on the 1st of every month and takes just under half an hour. The extracted file is automatically sent by ftp to BridgeAll, where it is automatically loaded into SmartSM and made available. The result is presented in a web interface with pre-designed tailored reports. We made decisions centrally about the parameters used in these reports and they can be changed for specific reasons, or for specific sites where different parameters would better suit the library. The system is easy for staff to use with minimal training and there is no impact on the live Symphony system.
Lists of stock can be printed off and staff search manually for the items – that is how we started. Now there is also an option to download the reports to a hand-held scanner – such as to this example from 3M. Again there is a parameter to specify which company’s scanner is in use in the authority. We’ve concentrated on two areas of SmartSM using Stock Management software – there are other facilities within it
RFID bei der Fernleihe
Die Einführung des Dänischen Datenmodells stellt einen wichtigen Meilenstein in Richtung Vollautomatisierung der Fernleihe im Bibliothekswesen dar. Obwohl dieses Modell in immer mehr Bibliotheken eingeführt wurde, vollzieht sich die Abwicklung der Fernleihe in der Praxis vorwiegend teilautomatisiert. Der vorliegende Artikel liefert eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Teilautomatisierung in der Fernleihe und zeigt neue Lösungsansätze auf, wie eine Vollautomatisierung in der Zukunft aussehen kann
A domain specific language for the automatic generation of parsers classes for text protocols
ABNF ist eine Sprache zur Definition einer formalen Syntax für technische Spezifikationen und wird häufig zur Beschreibung textueller Nachrichten von Internetprotokollen eingesetzt. Die Möglichkeiten der automatischen Generierung von Parser-Klassen aus ABNF-Spezifikationen sind derzeit sehr begrenzt, da ABNF lediglich die Transfersyntax und Produktionsregeln von Textnachrichten beschreibt. Die fehlende Definition von Variablennamen innerhalb einer ABNF-Spezifikation ermöglicht es nicht, sinnvollen und ausdrucksstarken Programmcode zu generieren, der von einem Programmierer verwendet werden kann. In diesem Artikel stellen wir X-ABNF vor, eine domänenspezifische Sprache (DSL) zur Definition von Variablennamen für ABNF-Regeln. Dies ermöglicht die Generierung von ausdrucksstarkem und lesbarem Programmcode aus ABNF-Spezifikationen. Des Weiteren zeigen wir, dass dieser Ansatz auch für Spracherweiterungen mithilfe von Makroprogrammierung genutzt werden kann. Dies ermöglicht die dynamische Instanziierung von ABNF-Textnachrichten im Programmcode. Wir verwenden Xtext und Xtend zur Implementierung der Sprachgrammatik von ABNF und XABNF, was eine gute Werkzeugunterstützung gewährleistet und Codegenerierung ermöglicht.ABNF is a language for the definition of the formal syntax of technical specifications and is widely used for the definition of textual protocol messages of many internet protocols. The automatic generation of parser classes for ABNF specifications is currently very limited, because ABNF only defines the transfer syntax of the text messages and does not define names for the set of production rules. The lack of name definitions within ABNF rules does not allow to automatically generate expressiveness and meaningful program code for ABNF specifications. In this paper we present X-ABNF, which is a domain-specific language (DSL) for the definition of name-bindings for ABNF rules. The name-bindings with X-ABNF facilitates to generate a concise and meaningful code for an ABNF specification. Additionally, we show that the name-binding can also be used for language extensions through macro programming to dynamically access ABNF encoded text data within source code. We have used Xtext and Xtend for the implementation of the language grammar of ABNF and X-ABNF, which provide good tool support and code generation capabilities
Mobile Surveillance Sensor Network
Der Schutz von Personen, Veranstaltungen, Einrichtungen und Einzelobjekten muss den gesellschaftlichen und globalen Wirklichkeiten stetig angepasst werden, um seine Wirksamkeit nicht zu verlieren. Dieser Artikel präsentiert ein mobiles Überwachungsnetzwerk, welches eine Entwicklung zur Absicherung von Schutzobjekten, insbesondere von Gemälden, und zur Bereitstellung einer Lageübersicht für Sicherheitskräfte an nicht veränderbaren oder temporären Standorten darstellt. Die Sensoren des Systems sind manipulationsresistent, das heißt sie benötigen keine Ressourcen von der Umgebung und erfordern keine permanenten Veränderungen am Einsatzort. Im Rahmen von Feldversuchen während der Entwicklung wurde das System entsprechend realer Anforderungen kontinuierlich evaluiert und letztendlich die Wirksamkeit der Ergebnisse aufgezeigt
Hybrider Handel als Antwort auf Smart Shopping
Smart Shopping bedeutet, dass moderne Kunden eine Vielzahl verschiedener „Kanäle“ für den Kaufabschluss bei einer gewünschten Ware nutzen. Dieses Phänomen erstreckt sich über den gesamten Kaufprozess, vom ersten Auftreten eines Bedürfnisses bis zur Nachbetreuung des Kunden durch den Händler. In Zeiten des wachsenden E-Commerce und sich neu entwickelndem M-Commerce bildet sich jedoch bereits eine neue Form des zukünftigen Handels heraus, der hybride Handel. Die vorliegende Arbeit erörtert, warum hybrider Handel die Antwort auf Smart Shopping ist. Dabei wird zunächst das Smart Shopping erläutert (Kapitel 2) und daraus wird hybrider Handel abgeleitet und definiert (Kapitel 3). Im weiteren Verlauf der Arbeit werden Beispiele, Chancen und Risiken des hybriden Handels aufgezeigt und diskutiert (Kapitel 4). Fazit und Ausblick runden die Ausführungen ab (Kapitel 5)
CSR in the Textile Sector: European Fashion Firms and the Bangladesh Safety Accord
The textile industry has long been criticized for irresponsible and dangerous labour conditions in its global supply chain, particularly in very poor Asian countries like Bangladesh. The April 2013 collapse of the Rana Plaza building in Bangladesh came to be a catalyst for reaching an agreement with international labour unions: the Bangladesh Safety Accord was created. This article analyses the Accord, the involvement of European fashion companies such as Primark, H&M and Inditex, the connection with Corporate Social Responsibility (CSR) programmes, and the outlook for improved industry standards in manufacturing clothing