Hochschulschriftenserver der TH Wildau
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Think, Make, Share – Die Rolle von Makerspaces an Hochschulen
In diesem Beitrag wird aufgezeigt, wie das FabLab bzw. der Makerspace der Technischen Hochschule Wildau (ViNN:Lab) einen offenen Zugang zu Fertigungstechnologien unabhängig vom fachlichen Hintergrund und bisherigen Erfahrungen der Studierenden ermöglicht, Unterstützung bei der Nutzung und Erschließung dieser Technologien für die Umsetzung unterschiedlicher Projekte bietet, mögliche Anwendungsoptionen und technische Möglichkeiten aufzeigt sowie den Austausch und das gegenseitige Lernen im Dialog mit Anwendenden, Lab Nutzerinnen und Nutzern und Interessierten außerhalb des Hochschulumfeldes anregt
Thin Film Condensation in a Tesla Turbine
This article deals with the development of a laminar thin film at the outlet area of a disk turbine. The increasing relative velocities at the outlet -caused by the expansion of the working fluid and the reduction of the cross- section area- are reducing the turbine efficiency, resulting in a lower power output and a higher fuel consumption. To overcome this, a certain amount of the working fluid shall condensate at the disk wall propagating a laminar thin film. Within the liquid film higher shear forces will be transported and therefore the power transfer to the disk optimized. Furthermore, and most important, due to the differences in the specific volume between the liquid and the gaseous phase, the volume flow of the gaseous phase is reduced and therefore the relative velocities are effectively reduced, resulting in a higher turbine efficiency.Im Folgenden wird der Einsatz eines dünnen Flüssigkeitsfilms in der Auslassregion einer Scheibenläuferturbine beschrieben. Die zunehmenden Relativgeschwindigkeiten am Auslass, die durch die Expansion des Arbeitsmediums bei gleichzeitiger Verminderung des durchströmten Querschnittes hervorgerufen wird, führen zu einer Reduktion der Turbineneffizienz und einem höheren Treibstoffverbrauch. Um dies zu unterbinden, soll ein Teil des gasförmigen Arbeitsmediums kondensiert werden, indem sich ein laminarer, dünner Flüssigkeitsfilm bildet. In dem Flüssigkeitsfilm treten höhere Scherkräfte auf, die die Kraftübertragung verbessern. Durch die großen Unterschiede der spezifischen Volumina in der Gas- und Flüssigphase reduziert sich durch die Kondensation der Gasvolumenstrom und somit die Relativgeschwindigkeiten, was zu einer höheren Turbineneffizienz führt
Formative E-Assessments als Unterstützung zum strukturierten Selbststudium: Ergebnisse eines Lehrexperiments im Studiengang Europäisches Management (BA)
Lebenslanges Lernen und berufliche Weiterbildung stellen heute ein fast unabdingbares Element in der Berufsweg- und Karriereplanung dar. Eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiches lebenslanges Lernen ist u. a. die individuelle Selbstlernfähigkeit. Führt man sich dagegen die an deutschen Hochschulen (noch) dominierenden informativen kollektiven Lernphasen vor Auge, so ist kritisch zu hinterfragen, ob die Selbstlernfähigkeiten der Studierenden zur Vorbereitung auf ein lebenslanges Lernen in einem ausreichenden Maße gefördert und eingefordert werden. Der Beitrag stellt erste Ergebnisse eines Lehr-/Lernexperiments zur Intensivierung von Selbstlernphasen im BA-Studium vor. Ziel war es, die Möglichkeiten und Grenzen von Selbstlernphasen mit Unterstützung von E-Assessments als individuelle Lernfortschrittskontrolle auszuloten.Nowadays lifelong learning and professional training are essential elements in career planning. Hereby the ability to learn independently is one of the main prerequisite for lifelong learning. Looking at the prevalent form of informative collective learning phases at German universities, one must critically questioning, if we foster and demand the ability to learn independently to a sufficient degree. This paper presents initial results of a teaching/learning experiment, investigating a noticeable increase of self-study phases in a Bachelor’s course. The aim was to assess possibilities and limitations of self-study phases in combination with E-Assessments as a form of monitoring of the progress of learning individually
digit—a tool for detection and identification of genomic interchromosomal translocations
Structural variations (SVs) in genomic DNA can have profound effects on the evolution of living organisms, on phenotypic variations and on disease processes. A critical step in discovering the full extent of structural variations is the development of tools to characterize these variations accurately in next generation sequencing data. Toward this goal, we developed a software pipeline named digit that implements a novel measure of mapping ambiguity to discover interchromosomal SVs from mate-pair and pair-end sequencing data. The workflow robustly handles the high numbers of artifacts present in mate-pair sequencing and reduces the false positive rate while maintaining sensitivity. In the simulated data set, our workflow recovered 96% of simulated SVs. It generates a self-updating library of common translocations and allows for the investigation of patient- or group-specific events, making it suitable for discovering and cataloging chromosomal translocations associated with specific groups, traits, diseases or population structures
Entwicklung eines autarken Intrusion Detection Systems (IDS) mit fahrzeugbasierten Crowd-Ansatz
Aktuelle Fahrzeugnetzwerke (CAN, MOST, LIN, FlexRay, Ethernet, etc.) bildeten bisher ein durch die Fahrzeugabmessungen begrenztes eigenständiges Ökosystem. Mit der zunehmenden Vernetzung von Fahrzeugen ändert sich dies seit geraumer Zeit. Fahrzeuge werden immer mehr zu digitalen Kommunikationsobjekten, die ihre Daten mit Backendsystemen oder anderen Fahrzeugen austauschen.
Viele Unternehmen in der Automobilindustrie sehen sich zunehmend Gefahren ausgesetzt, die bisher aus der Welt der globalen IP Vernetzung bekannt waren, der Gefahr von Hackerangriffen. Die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen durch
• Einführung mobiler Online Dienste
• Einführung von kostenpflichtigen Funktionalitäten und Services
• Gesetzmäßig vorgeschriebene Einführung des emergency calls (eCall)
• Vorbereitung der Schnittstellen in Richtung des autonomen Fahrens
führt dazu, dass die Fahrzeuge in immer stärkerem Maße mit ihrer Umgebung kommunizieren. Diese neu geschaffenen Schnittstellen können im Falle vorhandener Schwachstellen von Angreifern ausgenutzt werden, so dass Fahrzeugfunktionen im Sinne des Angreifers manipuliert werden können.
Während HTTP bzw. HTTPS Verbindungen über die Luftschnittstelle relativ gut über etablierte Verfahren abgesichert werden können, findet man im Netzwerkverkehr im Fahrzeug, historisch bedingt, kaum derartige Sicherheitskonzepte. Diese Schachstellen wurden von OEMs und Tier1s bereits identifiziert, deshalb versucht man aktuell auch innerhalb des bestehenden Fahrzeugnetzwerkes Verschlüsselungstechnologien einzusetzen. Diese setzen sich allerdings noch zögerlich durch und führen ohnehin nur dazu, dass sich das Problem von Cyberangriffen auf eine höhere Komplexitätsstufe verschiebt, das grundsätzliche Problem bleibt nach wie vor bestehen
Entwicklung eines kostengünstigen smarten Sensors zur Emissionsmessung im urbanen Raum
Die Reduzierung der Emissionsbelastung im urbanen Raum wird immer bedeutender. Einerseits muss der Lebensraum für den Menschen erhalten bleiben, andererseits hat die Luftverschmutzung auch auf andere Regionen der Welt einen starken Einfluss. In Berlin betreibt die Senatsverwaltung vereinzelt Messeinrichtungen zur Untersuchung und Aufzeichnung von Umweltgrößen, wie z.B. der Schadstoffbelastung der Luft. Diese Einrichtungen sind sehr groß und teuer. Um flächendeckende Langzeitmessungen in einer Region zu ermöglichen, ist jedoch ein kostengünstiger, autarker Sensor nötig, der leicht zu montieren und zu betreiben ist. Im Projekt VITAL wurden neue Methoden zur LSA-Steuerung erprobt und entwickelt. Ein Ziel war die Untersuchung eines emissionsabhängigen Steuerungsverfahrens. Dabei wurde ein Sensor entwickelt, der Stickstoffoxide messen kann und in Echtzeit in einer Datenbank zur Verfügung stellt. Durch seine handelsüblichen Bauteile ist er leicht an bestehende Systeme anzupassen. Die Untersuchung der Schadstoffe in Abhängigkeit der Verkehrsstärke erfolgte auf der Mess- und Versuchstrecke des DLR in Berlin. Als Referenz dienten Doppelinduktionsschleifen. Im Laufe des Versuchs kam heraus, dass die gemessenen Schadstoffwerte mit der Verkehrsstärke korrelieren, jedoch nicht reproduzierbar sind und zu träge auf eine Änderung der Verkehrsstärke reagieren. Daher ist eine emissionsabhängige Verkehrssteuerung nur bedingt möglich. Der Sensor bietet allerdings die Möglichkeit die Stickoxid-Belastungen flächendeckend und aufwandsarm aufzuzeichnen
Security als Basisbaustein der Digitalisierung
Die Digitalisierung hält Einzug in allen Bereichen des täglichen Lebens. Auch im Automotive-Sektor entwickeln sich die Systeme weiter und unterstützen zunehmend den Fahrer, steuern selbstständig das Fahrzeug oder erhöhen den Komfort.
Diese Veränderungen in der Art der Nutzung des Automobils öffnen auch neue Wege für Manipulationen und Angriffe, sodass selbst bisher bewährte sowie als sicher geltende Funktionen neuen Risiken unterliegen.
Aufgabe der Automobilindustrie muss es in diesem Zusammenhang sein, die Risiken und Herausforderungen im Themengebiet Security zu erkennen und bereits im Rahmen der Entwicklung präventiv anzugehen
Transmitted light pH optode for small sample volumes
An innovative concept of a low-cost pH optode with working volumes of less than 150 µL is presented. The pH monitoring is based on the color changing effect of pH indicators. The optode includes an RGB color sensor patch TCS34725 from Adafruit, a controllable LED and reactor slides and is addressed by a self-written LabVIEW© software. Utilizing the hue value of the HSV color model, it is possible to analyze the color change of the indicator and estimate the pH value of the analyzed samples by exploiting sigmoidal fit models. Measurements carried out with phenol red and DMEM (Dulbecco's Modified Eagle's Medium) reported a standard error of calibration in the physiologic pH range (6.5–7.5) of ±0.04 pH units
Exploring the Adoption of E-Government Tools with WISE Work Index
In this paper, we explain the development of an analysis tool (Wildau Information System Evaluation [WISE] Work Index) for exploring the adoption of innovative E-Government applications and for presenting preliminary results regarding the application “eAkte”. We argue that the innovation processes characterized by the use of E-Government applications and tools continually transform the division of labour and the organizational aspects of work in uncertain ways. In some cases, adopting E-Government tools might exert a negative influence on work effectiveness and efficiency. A continuous evaluation and a participative redesigning of E-Government applications might help to avoid negative adopting habits in E-Government. Our research goal is to improve our WISE Work Index which aims at analysing the adoption of E-Government tools among public sector employees. Through our index, we explore how public employees use new E-Government tools in their day-to-day work, how they perceive the usefulness of the tools, and how they adapt their former working routines to the new IT environment. Implementing our index makes it possible to monitor the impact of using E-Government online services as well as their content and to offer concrete suggestions to public managers about ways to enhance the public value of their information and communication technologies (ICT) including employees' views on actively co-designing the public informational services.In diesem Beitrag erläutern wir die Entwicklung eines Analysetools (Wildau Information System Evaluation [WISE] Work Index) zur Erforschung der Einführung innovativer E-Government-Anwendungen und zeigen erste Evaluationsergebnisse bezogen auf die Anwendung „eAkte“. Wir argumentieren, dass die mit dem Einsatz von E-Government-Anwendungen und -Tools verbundenen Innovationsprozesse für die Arbeitsteilung und die organisatorischen Aspekte der Arbeit kontinuierlich Unsicherheiten erzeugen können. In einigen Fällen könnte die unreflektierte Einführung von E-Government-Tools für die Arbeitseffektivität und -effizienz sogar negativ sein. Eine kontinuierliche Bewertung mit dem WISE Work Index und ein partizipatives Redesign von E-Government-Tools könnten helfen, negative E-Government-Gewohnheiten zu vermeiden. Unser Forschungsziel ist zudem, unseren WISE Work Index selbst durch die Analyse seiner Anwendung auf E-Government-Tools unter Beschäftigten des öffentlichen Sektors zu verbessern. Wir untersuchen mit unserem Index, wie Beschäftigte des öffentlichen Dienstes neue E-Government-Tools in ihrer täglichen Arbeit nutzen, wie sie den Nutzen der Tools wahrnehmen und wie sie ihre früheren Arbeitsabläufe an die neue IT-Umgebung anpassen. Die Implementation unseres Indexes macht es möglich, die Auswirkung der Verwendung von E-Government-Online-Diensten sowie deren Inhalte zu verfolgen und konkrete Vorschläge für die Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung anzubieten, um den öffentlichen Wert ihrer Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) einschließlich Arbeitnehmersichten zu verbessern und die öffentliche Informationsdienste im aktiven Co-Design zu entwerfen