Hochschulschriftenserver der Hochschule der Medien Stuttgart
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Augmented Reality for Cultural Heritage. An Application in the Archaeological Area of Tusculum
Design Thinking für Bibliotheken - Neue Wege der Bürgerbeteiligung am Beispiel der Gestaltung einer neuen Stadtteilbücherei in Würzburg
Design Thinking bietet Bibliotheken neue, kreative Möglichkeiten, Nutzer an Gestaltungsprozessen zu beteiligen. Ziel dieser Methodik ist, innovative Lösungen zu entwickeln, die exakt auf Nutzerbedarfe zugeschnitten sind. Die Stadtbücherei Würzburg wendet für die Gestaltung einer neuen Stadtteilbibliothek als erste deutsche Bibliothek Design Thinking an. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Methoden für diese Art von Projekten geeignet sind und wie Bibliotheken erfolgreich mit Design Thinking arbeiten können. Ein Teil der Arbeit behandelt die Theorie von Design Thinking, mit Schwerpunkten auf dem Prozess, einem Methodenüberblick und Erfolgsfaktoren. Im zweiten Teil werden die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung dargelegt: Erfahrungswerte anderer Bibliotheken werden gebündelt und ausgewertet. Das Ergebnis sind Handlungsempfehlungen für die Anwendung von Design Thinking in Bibliotheken
Eine Beispielsammlung für RDA-Katalogisate – Konzept für eine kooperativ geführte Online-Plattform
Die Umstellung von Regelwerk RAK auf den internationalen Standard RDA bedeutet für Bibliotheksbedienstete eine immense Veränderung. Da Beispiele eine gute Möglichkeit sind, um sich in ein neues System einzulernen, werden in vielen Bibliotheken eigene Beispielsammlungen erstellt. Im Rahmen einer extensiven Umfrage gilt es herauszufinden, wie weit verbreitet die Nutzung interner Beispielsammlungen ist und wie diese aufgebaut sind. Zudem ergründet die Umfrage, ob gesteigertes Interesse an einer Beispielsammlung in Form einer kooperativ geführten Online-Plattform besteht, und wie diese gestaltet sein müsste, um genutzt zu werden. Es werden Möglichkeiten zur technischen Umsetzung einer solchen Beispielsammlung dargestellt, woraufhin ein Konzept für eine derartige Sammlung auf der Basis eines Wikis folgt.Converting the German system of cataloguing, the “Regeln für alphabetische Katalogisierung (RAK)” to the international guidelines of the standard RDA implies a significant transition for library staff. As examples are a well-established method of acquiring new skills, many libraries create internal and individual collections of examples containing catalogue records. By means of an extensive survey, the study aims to ascertain how widespread the usage of internal collections of examples actually is, as well as how they are organized. Furthermore the survey aims to fathom whether or not there is a strong interest concerning a collection of examples in the form of a cooperatively led online platform, as well as how such a platform would have to be designed to be used. Multiple options for the technical im-plementation of such a collection of examples are proposed, followed by the conceptualization of such a collection on the basis of a wiki
Forschungsbericht 2016
Wir freuen uns im folgenden Bericht die Forschungstätigkeit
der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) des Jahres 2016
zusammen zu fassen. Rein von den Zahlen her ist ein weiterer,sehr erfreulicher Anstieg der relevanten Forschungsleistungen zu vermerken. Die eingeworbenen Drittmittel und auch die Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen in Journals,welche ein „Peer-Review“-Verfahren durchlaufen haben, sind im Berichtsjahr wieder deutlich gestiegen.
Wesentlich wichtiger als ein Anstieg der Kennzahlen um einige Prozente sind aber die inhaltlichen Entwicklungen.
Sowohl die fünf „Leuchttürme“ der HdM-Forschung als auch
die weiteren Institute erweiterten sich in den letzten Jahren um viele neu an die HdM berufene Kolleginnen und Kollegen.
Diese sind nun an der Hochschule angekommen und bringen
sich jetzt vermehrt mit ihrer Erfahrung aus der Industrie und den gepflegten Kontakten bei uns in die angewandte Forschung ein.
Gut lässt sich das an den Einträgen unseres neuen Vorhabenregisters ablesen. Die Pipeline ist monetär gut gefüllt und noch erfreulicher sind die spannenden Themen. Unsere Kompetenz im Bereich Medien wird zum „Enabler“ für Forschungsprojekte,welche im weitesten Kontext etwas mit Digitalisierung zu tun haben.Exemplarisch sollen zwei Projekte erwähnt werden.
Das Institut für Digitale Ethik prüft gemeinsam mit namhaftenPlayern aus der Automobilindustrie, wie die Interaktion zwischen Mensch und Maschine beim autonomen Fahren aussehen kann und soll. Das Institut für Games hat unter anderem mit anerkannten Neurologen einen Projektantrag eingereicht, bei dem Virtual Reality-Ansätze helfen sollen die Rehabilitation von Schlaganfallpatienten zu verbessern.Das eine tun und das
andere nicht lassen gilt dabei, d.h. natürlich forschen wir auch weiterhin an klassischen Medienthemen. Dennoch freut es uns, dass unsere Kompetenz gerade in Verbünden und Netzwerken als echter Mehrwert gesehen wird.
Mit diesem Ausbau geht auch ein deutliches Wachstum im
Mittelbau einher. Ein Zugang zur Promotion ist für viele wissenschaftlichen Mitarbeiter ein wesentlicher Motivationsfaktor und dokumentiert auch die Qualität der Forschung. Dennoch gibt es leider nicht „den“ Zugang zur Promotion für unsere Absolventen und Mitarbeiter, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Wege.
Neben den Partnerschaften mit deutschen und ausländischen
Universitäten freut uns vor diesem Hintergrund die Entwicklung des Baden-Württemberg Center for Applied Research, kurz BW-CAR, als landesweite Institution. Einige unserer Kollegen bringen sich hier sehr aktiv ein
und auch hier sollte sich auf absehbare Zeit eine weitere
Türe zur Promotion für Angehörige unserer Hochschule
öffnen.
Bei all den Erfolgen war das Jahr 2016 auch ein Jahr des
Wandels. Mein Vorgänger Prof.Dr. Wolfgang Faigle trat im
Sommer 2016 nach fast 15 Jahren als Prorektor für Forschung in den verdienten Ruhestand. Er hat uns ein wohlbestelltes Haus hinterlassen. Gleichwohl wird es nicht einfach linear weiter gehen. In vielfältiger Art und Weise stoßen wir an die Grenzen der bisherigen Strukturen. Zusätzliche Drittmittel benötigen
Mitarbeiter, diese wollen geführt werden und benötigen
Arbeitsplätze. Vor diesem Hintergrund schaffen wir Strukturen, welche allen Beteiligten mehr Planungssicherheit geben und gleichzeitig auch die Visibilität der Forschenden erhöhen. So werden diesen Sommer „Forschungsprofessuren“ für Kollegen
mit einem entsprechenden „Track-Record“ eingerichtet. Auch die generellen Deputatsnachlässe werden neu geregelt und erlauben eine bessere Planbarkeit während des Projektablaufs.
Last but not Least steht das Thema „Flächen“ auf der Tagesordnung.
Inzwischen sind über 50 Mitarbeiter ganz oder teilweise
in Forschungsprojekten tätig. Diese erfreuliche Entwicklung wird sich mittelfristig auch in Form von neuen Räumen niederschlagen,welche auch den einzelnen Forschenden eine besser
Zusammenarbeit und Vernetzung erlauben. Auch das IAF wird
sich weiter entwickeln mit dem Ziel es den Kollegen im Haus einfach zu machen zu forschen in der Hoffnung, dass diese noch mehr Begeisterung daran haben.
Am Ende gilt, dass Forschung an einer Hochschule für angewandte Wissenschaft kein Privatvergnügen ist. Es steht für ein besonderes Engagement der beteiligten Kollegen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei den Kollegen im Haus bedanken.
Zudem möchte ich mich beim Team des IAFs bedanken. In
unermüdlicher Arbeit stehen sie oft hinter den erfolgreichen Anträgen und sorgen dafür, dass aus einer tollen Projektidee ein erfolgreicher Antrag wird.
Prof. Dr. Nis Högsdal
Prorektor für Innovatio
OPBA (ORGANISMO PREPOSTO AL BENESSERE ANIMALE) - C.E.S.A. "Comitato etico-scientifico per la sperimentazione animale" Università Federico II di Napoli
Silibinin phosphate-based flavonolignans: new emerging synthetic metabolites with interesting pharmacological properties
Many drug candidates have been reported to possess a strong therapeutic potential in vitro but they have failed in vivo because of their poor pharmacokinetic behaviour, very often due to the low water solubility. There are many formulations and drug design strategies that can be used to overcome solubility issues. The design and synthesis of soluble pro-drugs is one of the most common approach used. In this frame, the phosphate group is a useful tool for the enhancement of aqueous solubility of phenolic and other metabolites, in addition it displayed excellent chemical stability and rapid bioconversion in vivo to the parent drug by phosphatases. On the other hand, also the conjugation of specific molecules recognized by a receptor on the target cell could be a successful strategy. In our studies, we have combined both aspects through the synthesis of new phosphodiester modified Silibinin with a good water solubility, as well as, attractive antioxidant properties. In the past
decade, Silibinin has received more attention due to its large variety of activities ranging from anticancer and chemopreventive actions to hypocholesterolemic, cardioprotective and neuroprotective activities. Unfortunately, the bioavailability and the therapeutic efficiency of Silibinin are rather limited by its low water-solubility. In this work, we present the synthesis of a new library of modified Silibinins and related studies of their redox behaviour. Exploiting the selective protection of the hydroxyl groups of the Silibinin, we developed an efficient strategy for the synthesis of Silibinin phosphate-based flavonolignans consisting of phosphodiester
glycoconjugates and dimers of Silibinin. The water solubility, the radical scavenger efficiency and the ability to scavenge different reactive oxygen species (ROS) have been evaluated for the new phosphodiester modified Silibinins in comparison to Silibinin. Moreover, the serum stability, and their cytoprotective (X/XO assay on HepG2 cells) behaviours have been studied. The remarkable antioxidant activity and the high water solubility (compared to Silibinin) make Silibinin phosphatebased
flavonolignans promising molecules for future studies
X-rays effects on cytoskeleton mechanics of healthy and tumor cells
Alterations in the cytoskeleton structure are frequently found in several diseases and particularly in cancer cells. It is also through the alterations of the cytoskeleton structure that cancer cells acquire most of their common features such as uncontrolled cell proliferation, cell death evasion, and the gaining of migratory and invasive characteristics. Although radiation therapies currently represent one of the most effective treatments for patients, the effects of X-irradiation on the cytoskeleton architecture are still poorly understood. In this case we investigated the effects, over time of two different doses of X-ray irradiation, on cell cytoskeletons of BALB/c3T3 and Sv40-transformed BALB/c 3T3 cells (SVT2). Biophysical parameters - focal adhesion size, actin bundles organization, and cell mechanical properties - were measured before and after irradiations (1 and 2 Gy) at 24 and 72 h, comparing the cytoskeleton properties of normal and transformed cells. The differences, before and after X-irradiation, were revealed in terms of cell morphology and deformability. Finally, such parameters were correlated to the alterations of cytoskeleton dynamics by evaluating cell adhesion at the level of focal adhesion and cytoskeleton mechanics. X-irradiation modifies the structure and the activity of cell cytoskeleton in a dose-dependent manner. For transformed cells, radiation sensitively increased cell adhesion, as indicated by paxillin-rich focal adhesion, flat morphology, a well-organized actin cytoskeleton, and intracellular mechanics. On the other hand, for normal fibroblasts IR had negligible effects on cytoskeletal and adhesive protein organization