Deutsche Vereinigung für Verbrennungsforschung

DuEPublico (Univ. Duisburg-Essen)
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    Cryptographic island: An efficient approach to tolerate attackers in fault-tolerant systems

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    In dieser Arbeit wird ein neuer Ansatz zur Angreifertoleranz entwickelt, der durch eine hohe Wiederverwendbarkeit für das individuelle System nur geringen zusätzlichen Entwicklungsaufwand bedeutet. Dazu wird zunächst ein Überblick über die Schwachstellen von verteilten Systemen gegenüber Angreifern dargestellt und bestehende Techniken zur Eindämmung und Tolerierung beschrieben. Der Hauptteil befasst sich mit einem neuen Ansatz, bei dem durch geschickte Kombination bestehender Sicherungstechniken für fehlererkennde Systeme und fehlertolerante Systeme, welche Mehrheitsentscheidungen nutzen, eine wiederverwendbare Sicherungsschicht entwickelt wird, die das System auch gegenüber Angreifern tolerant macht. Aufgrund der Wiederverwendbarkeit und der Mitnutzung der benötigten Fehlererkennungs- und Fehlertoleranztechniken ist ein signifikant geringerer Aufwand pro System, verglichen mit herkömmlichen Angreifertoleranztechniken, erzielbar.In this thesis I will show why the traditional disjoint treatment of security and fault tolerance has weaknesses if the attacker gains access to the fault tolerant system and how an integrated approach that utilizes existing fault tolerance techniques can provide security effectively. An efficient integrated safety and security approach is presented for fault tolerant systems (fail safe and fail operational), which achieves protection against attacks over the network by forming a logically isolated (sub-) network which is resilient against a bug in a software component. Isolation is obtained by diverse design of a general reusable component that prevents any unauthorized message transfer towards the secured application program. Messages from other compromised nodes are tolerated utilizing existing mechanims. The reuse of the existing fault tolerance techniques and the reuse of the additional parts needed for attacker tolerance can significantly reduce the required effort compared to existing systems

    Mesenteric ischemia/reperfusion: influence of the catalase mimic precursor TAA-1 and the solvent DMSO on the damage of the small intestine and the systemic effects of the rat

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    Die mesenteriale Ischämie (I) und Reperfusion (R) sowie die dadurch induzierten Schädigungen stellen aufgrund der alternden Bevölkerung mit multimorbiden Patienten ein größer werdendes Problem dar. An der Pathophysiologie des mesenterialen I/R-Schadens sind u.a. reaktive Sauerstoffspezies und chelatisierbare Eisenionen beteiligt. Das neuartige synthetische Prodrug TAA-1 kann, wie bereits an Zellkulturen gezeigt, intrazellulär Eisenionen (Fe) chelatisieren, dadurch zum aktiven Katalasemimetikum (TAA-1/Fe) werden und so einen effektiven Schutz vor der Zellschädigung z.B. durch Eisenionen und Wasserstoffperoxid vermitteln. In der vorliegenden Arbeit wurde TAA-1 zum ersten Mal in vivo am Rattenmodell zur mesenterialen I/R eingesetzt (90 Minuten Ischämie durch Abklemmen der A. mesenterica superior, 120 Minuten Reperfusion). Dazu wurde TAA-1 in dem Lösungsmittel Dimethylsulfoxid (DMSO) gelöst intravenös infundiert. Es wurden neben verschiedenen TAA-1-Dosen (0,5 bis 13,4 mg TAA-1/kg Körpergewicht [KG] in DMSO) auch unterschiedliche DMSO-Dosen (10 µl bis 2 ml/kg KG) getestet. Lediglich die Applikation von 0,5 mg TAA-1/kg KG erwies sich hinsichtlich einer verringerten Lipidperoxidation (am ehesten durch Eisenchelation) als protektiv; davon abgesehen konnten eher toxische Wirkungen beobachtet werden. Anders als TAA-1 bewirkte die alleinige Infusion von DMSO positive Effekte. So konnte der Blutdruck in der Reperfusionsphase durch 200 µl/kg KG DMSO signifikant stabilisiert werden und es kam zu einer geringeren Infiltration des Darmes mit neutrophilen Granulozyten, am ehesten durch die Verhinderung der Adhärenz an die Gefäßwand. Auch wurde der Säure-Basen-Haushalt stabilisiert, sowie die Einblutung in den Dünndarm verringert. Alleinig die geringste DMSO-Dosierung reduzierte auch die histologische Schädigung des Darmes. Toxisch erwies sich die DMSO-Gabe durch die Induktion einer temporären Hämolyse mit erhöhten Laktatdehydrogenaseaktivitäten.Mesenteric ischemia (I) and reperfusion (R) as well as the hereby induced damages to the small intestine represent a growing problem due to the aging population with multimorbid patients. Reactive oxygen species as well as chelatable iron ions are involved in the pathophysiology of mesenteric I/R. The new synthetic prodrug TAA-1 is able to intracellularly chelate iron ions (Fe) and thus converts to the active catalase mimic (TAA-1/Fe; as shown in cell culture experiments), thereby exerting effective protection from cellular damage caused by iron ions and hydrogen peroxide. In the present article TAA-1 was applied for the first time in vivo in a rat model of mesenteric I/R (90 minutes ischemia by clamping the A. mesenterica superior, 120 minutes reperfusion). TAA-1 had to be solved in the solvent dimethylsulfoxid (DMSO) and was infused intravenously. Apart from various dosages of TAA-1 (0,5 to 13,4 mg TAA-1/kg body weight [BW] in DMSO), varying dosages of DMSO (10 µl to 2 ml/kg BW) were tested. Only the application of 0,5 mg TAA-1/kg BW proved to be protective regarding a diminished lipidperoxidation (most likely by chelation of iron ions); apart from that mostly toxic effects could be oberseved. Unlike TAA-1 the sole infusion of DMSO produced positive effects. The blood pressure of the rats could be stabilized significantly in the reperfusion period by 200 µl/kg BW DMSO. Furthermore the infiltration of neutrophil granulocytes into the small intestine was significantly lower, probably because of prevention of adherence of the neutrophils to the vascular wall. Likewise, the acid-base metabolism as well as the hemorrhage into the small intestine was decreased. Exclusively the lowest dosage of DMSO also reduced the histological damage to the small intestine. The infusion of DMSO proved to be toxic by induction of a temporary intravasal hemolysis with high activities of lactatdehydrogenase

    Histologische Befunde in Nierentransplantaten bei Kindern – eine Auswertung der Nierenbiopsien der Kinderklinik des Universitätsklinikums Essen

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    In der vorliegenden Arbeit sollen Einflussfaktoren untersucht werden, die den Verlauf nach Nierentransplantationen beeinflussen können. Dazu wurden retrospektiv die Befunde aus 125 Nierenbiopsien bei 68 Patienten ausgewertet, die von 2005 bis 2009 in der Universitätskinderklinik Essen transplantiert wurden. 23,5 % der Patienten erlitten innerhalb der ersten 12 Monate eine akute zellvermittelte Abstoßungen (zum Vergleich: 1998-2003: 30,3 %). Die Rate an subklinischen Abstoßungen, die nur durch die Protokollbiopsien aufgedeckt wurden, war jedoch erfreulich gering (2,2 % Borderlinebefunde). 78,3 % der Patienten wiesen eine tubuläre Atrophie und 41,3 % eine interstitielle Fibrose auf. Ein Zusammenhang der akuten oder chronischen Befunde mit den Grunderkrankungen der Patienten konnte nicht festgestellt werden. Anschließend wurde der Einfluss eines Größenunterschiedes zwischen Spender und Empfänger untersucht. Dieser wurde dabei über den Quotienten der jeweiligen Körperoberflächen gemessen. Mit einem Trennwert von 1,5 wurden zwei Gruppen gebildet. Hier zeigte sich, dass interstitielle Fibrose und tubuläre Atrophie (IF/TA) in der Gruppe der Patienten mit größeren Transplantaten stärker ausgeprägt waren. Die Mittelwerte der Parameter der IF/TA lagen hier bei 1,04 zu 0,84 (p = 0,17), das patientenbezogene Risiko, nach 6 Monaten eine IF/TA vorzuweisen, betrug 1,45 (Odds Ratio, p = 0,9). Die relative glomeruläre Filtrationsrate lag unmittelbar nach der Transplantation bei den Patienten mit größeren Transplantaten höher (78,8 zu 72,3 ml/min/m²KOF, p = 0,14), glich sich innerhalb eines Jahres jedoch an. Es wird vermutet, dass eine verminderte Organdurchblutung bei größeren Transplantaten hierfür verantwortlich ist. Akute zellvermittelte Abstoßungen waren in der Gruppe der Patienten mit größeren Nierentransplantaten stärker ausgeprägt. Die Mittelwerte der Parameter für "Tubulitis" und "interstitielle Entzündung" betrugen 0,65 und 0,76 zu 0,26 und 0,32 (p = 0,009 und 0,01), das Odds Ratio für eine Abstoßung innerhalb der ersten 12 Monate lag bei 1,85 (p = 0,283). Diese Ergebnisse stehen im Widerspruch zu anderen publizierten Studien, die bei zunehmender Organgröße weniger Abstoßungen registrierten. Die klinische Relevanz des dort vermuteten protektiven Mechanismus der Überflutung des Organismus mit Antigenen ist also fraglich. Akute Tubulusschäden traten nach 6 Monaten in der Gruppe der Patienten mit größeren Transplantaten dagegen seltener auf (Odds Ratio 0,24, p = 0,015). Daraus wurde geschlossen, dass die Tubulusschäden nicht durch eine vermehrte Ischämie der größeren Transplantate ausgelöst werden, sondern durch einen unbekannten Pathomechanismus, der bei größeren Organen protektiv wirkt. Akute und chronische antikörpervermittelte Abstoßungen traten insgesamt selten auf, hier ließ sich kein Zusammenhang mit dem Quotienten der KOF herstellen, ebenso wenig bei weiteren untersuchten histologischen Merkmalen, wie dem Auftreten von Mikrokalk, der Glomerulosklerose, der arterioläre Hyalinose und der Nephrosklerose

    Foreign language anxiety of international students in German as a foreign language

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    Diese empirisch angelegte Studie befasst sich mit der Sprechangst internationaler Studierender in der Fremdsprache Deutsch. Im ersten, theoretischen Teil der Studie wird ein Modell des Konzeptes Fremdsprachenverwendungsangst (FSVA) aufgestellt. Hier wird dem Faktor „Selbstwirksamkeit“ die zentrale Rolle zugewiesen. Für die Analyse des Modells wurde eine Skala für die Erhebung des Faktors FSVA entwickelt, die den außerunterrichtlichen Kontext und die Zielgruppe der Studie berücksichtigt. Die primäre Stichprobe der Befragungen stellten internationale Studierende dar, die einen Hochschulzugang in Deutschland anstreben (N=222). Das aufgestellte Modell wurde anhand einer konfirmatorischen Faktorenanalyse und einer qualitativen Analyse validiert. Hierbei wurde u. a. auf den Zusammenhang von FSVA mit den Konzepten Foreign Language Enjoyment, trait anxiety und tolerance of ambiguity eingegangen. Die Analyse des Konzeptes „FSVA“ hat ergeben, dass der Faktor höherer Ordnung „FSVA“ mit dem Faktor „Selbstwirksamkeit“ gleichzusetzen ist. Im zweiten Teil der Studie wird die Frage analysiert, wie FSVA die sprachlichen Leistungen der Studierenden beeinflusst. Für dieses Ziel wurden individuelle Sprechprobenanalysen bei hochängstlichen und niedrigängstlichen Studierenden in zwei unterschiedlichen Situationen durchgeführt – im mündlichen Teil der DSH-Prüfung und in einem stresslosen, alltäglichen Gespräch mit der Forscherin. Die Ergebnisse der Analyse haben, abhängig von der analysierten sprachlichen Ebene, Belege für die beeinträchtigende sowie förderliche Wirkungsweise der FSVA geliefert. Die Analyse der Interviews und einer Gruppendiskussion rekonstruiert mögliche Entstehungsgründe der FSVA und zeigt ihre konkrete Wirkungsweise aus der Sicht der Befragten auf.This study investigates foreign language speaking anxiety of international students in Germany and its influence on their performance in the target language. The first part of the study presents the conceptualization of foreign language speaking anxiety as well as the relationship between foreign language speaking anxiety and trait anxiety, foreign language enjoyment and tolerance of ambiguity. The participants of this study were advanced German for academic purposes students prior to entering German universities or completing an exchange program (N=222). A foreign language speaking scale was developed for this study, which takes into account the target group and the non-classroom context of the study. The scale was validated using confirmatory factor analysis and qualitative data analysis. The analyses showed that self-efficacy of foreign language students is the major determinant of their foreign language anxiety. The second part of the study analyses the effect of foreign language speaking anxiety on the students’ oral performance in the target language. For this purpose, individual speech analysis of highly and lowly anxious students in two situations with different imposed levels of anxiety was conducted – one during the oral part of the German Language Proficiency Test for the Admission to Higher Education (DSH) and the second one in a comparatively stress-free discussion with the researcher. Depending on the level of language at question, the analysis showed both the debilitating and facilitating effect of foreign language speaking anxiety on the students’ output. Reported causes and influences of anxiety were investigated through interviews and group discussion

    Structure and determining factors of group-oriented meta-knowledge: Determinants of social identity and transactive memory systems in teams and organizations

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    The present dissertation mainly addresses meta knowledge (knowledge about knowledge). It intends to broaden the knowledge about transactive memory systems as a form of meta knowledge and draw relevant scientific insights to show the antecedents, consequences and structure of (organizational) transactive memory systems. Therefore this dissertation pursues the following questions: what is transactive knowledge? How can transactive memory systems be defined? What kind of transactive memory systems can be found and how transactive memory systems develop? For that purpose, the dissertation gives a brief overview of 45 studies that examined transactive memory systems in different contexts. Six types were classified. The dissertation shows that the social identity is a factor that is likely to affect members’ motivation to develop transactive memory systems. It is supposed, that people, who communicate and interact in a group, get to know the knowledge of each other as part of the group they identify with. According to the social identity theory, the identification with the group provides the group with norms and aims which build the framework for any exchange between them. Through this, social identity determines the developement of transactive memory systems. Three different focis were analyzed: identification with career, team and organization. Other factors influencing the development of transactive memory systems are transformational leadership and team climate. Transformational leaders, have the ability to change the self-concept and self-esteem of a group. Thus they define and determine who a group is and how a group develops transactive memory systems. A team climate that is characterized by task orientation, safety of participation, support for innovation and a vision, forms the basis on which meta knowledge develops. A mixed-method-approach was performed to empirically test the complex interrelations. Other factors where conducted explorative. A random sample of 144 workers were recruited from a German industrial company for the quantitative analysis. 17 workers of the same sample were interviewed for the qualitative analysis. 20 hours (about 200 pages) interview material were thereby created. The most striking result to emerge from the data is that social identification works as a significant positive factor for the development of transactive memory systems in teams or organizations. The results indicate that transformational leadership and the examined team climate have a positive impact of transactive memory systems, which is mediated through social identification. Furthermore the study revealed that transactive memory systems are important antecedents for job satisfaction, quality of teamwork, and the performance of a team. Evaluation of structures (via confirmatory factor analysis) reveals that organizational memory systems consists of a cooperation factor and a specialization factor. The theoretical and empirical analysis was leading to a 12-item scale for measuring organizational transactive memory systems. The study has gone some way towards enhancing the understanding of meta knowledge in teams and organizations.Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Metawissen (Wissen über Wissen). Sie zielt darauf, den Kenntnisstand zu transaktiven Gedächtnissystemen als Form von Metawissen zu erweitern und wissenschaftlich relevante Einsichten bzgl. wichtiger Einflussfaktoren und der Struktur von (organisationalen) transaktiven Gedächtnissystemen zu erlangen. Hierzu wird zunächst der Frage nachgegangen, was transaktives Wissen ist, wie transaktive Gedächtnissysteme definiert werden können, welche Arten von transaktiven Gedächtnissystemen es gibt und wie transaktive Gedächtnissysteme entstehen können. Dazu werden neben einer Analyse des Forschungshintergrunds 45 Studien gegenübergestellt, die transaktive Gedächtnissysteme in verschiedenen Kontexten erhoben haben, und sechs Typen klassifiziert. In einem weiteren Schritt wird die soziale Identifikation hinzu¬gezogen, da durch diesen Einflussfaktor versucht wird die Motivation der Individuen, die zu einem Aufbau von transaktiven Gedächtnissystemen führt, zu erklären. Es wird angenommen, dass wenn Mitglieder einer Gruppe durch Interaktionen und Kommunikation etwas über ihr gegenseitiges Wissen erlernen, sie dies als Mitglieder der jeweiligen Gruppe, mit der sie sich identifizieren, tun. Die soziale Identifikation mit der Gruppe liefert die Gruppennormen und Ziele, auf deren Basis sich die Individuen austauschen. Sie determiniert so den Aufbau von Metawissen in Form eines transaktiven Gedächtnissystems. Es werden drei Ausrichtungen der sozialen Identifikation untersucht: die Karriere, das Arbeitsteam, die Organisation. Als weitere Einflussfaktoren werden transformationale Führung und Teamklima gewertet. Transformationale Führungskräfte haben die Fähigkeit, das Selbstkonzept und den Selbstwert ihrer Mitarbeitenden bzw. der zu führenden Gruppe zu verändern und so durch die Gruppen-Normen und -Ziele neu zu definieren, wer die Gruppe eigentlich ist und wie die Gruppe transaktive Gedächtnissysteme aufbaut. Das Teamklima, das geprägt ist von einer Aufgabenorientierung, partizipativen Sicherheit, einer Unterstützung für Innovation und einer Vision, bildet die Basis, auf der Metawissen entstehen kann. Im Rahmen dieser Arbeit werden durch einen Mixed-Method-Ansatz die vermuteten Zusammenhänge empirisch überprüft und zudem explorativ weitere Einfluss¬faktoren innerhalb des qualitativ-empirischen Anteils aufgedeckt. Es werden 144 Mitarbeiter aus einem großen Industriekonzern in die quantitativen Analysen einbezogen. Die qualitativen Analysen erfolgen auf Basis von 17 Interviews. Es wurden hier ca. 20 Stunden (ca. 200 Seiten) Interviewmaterial erstellt. Als Kernerkenntnis ist festzuhalten, dass die soziale Identifikation als signifikant positiver Einflussfaktor zur Bildung von transaktiven Gedächtnissystemen in Arbeitsteams und Organisationen identifiziert wird. Es zeigt sich, dass eine transformationale Führungskraft und ein Teamklima, ebenfalls einen positiven Einfluss auf transaktive Gedächtnis¬systeme ausüben, welcher durch die soziale Identifikation mediiert wird. Das transaktive Gedächtnissystem erweist sich ferner als wesentlich für die Arbeitszufriedenheit, die Qualität der Zusammenarbeit und die Teamleistung der beteiligten Individuen. Gelingt es eine hohe Identifikation mit einem Team oder einer Organisation zu schaffen, so kann zum Beispiel durch eine Steigerung der transaktiven Gedächtnissysteme die Arbeitszufriedenheit, die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Teams und die Leistung innerhalb eines Teams positiv beeinflusst werden. Die strukturprüfenden Analysen zeigen, dass organisationale transaktive Gedächtnissysteme sich aus einem Kooperations¬faktor und einem Faktor, der die Spezialisierung beschreibt, zusammensetzen. Das in dieser Dissertation erarbeitete Messinstrument kann künftige Forschungen bei weiteren Analysen der Struktur von organisationalen transaktiven Gedächtnissystemen unterstützen. Die Arbeit liefert einen Beitrag zur Erforschung des Metawissens auf Team- und Organisationsebene sowie Anknüpfungspunkte für weitergehende Forschungen

    Process Simulation in small and medium-sized Enterprises

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    Prozess-Simulation wird in Unternehmen im Bereich Produktion und Logistik eingesetzt, um logistische Zielgrößen wie Termintreue, Durchlaufzeit oder Kosten zu verbessern. Allerdings ist der Einsatz von Prozess-Simulation in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland bisher nicht die Regel. Ein Grund dafür ist das Fehlen eines Instrumentes, das KMU beim Einsatz der Prozess-Simulation unterstützt und speziell auf die Erfordernisse der KMU zugeschnitten ist. In der vorliegenden Dissertation werden zunächst die Erfordernisse von KMU an ein solches Instrument erforscht und anschließend ein Baukastensystem in dem Simulationswerkzeug PACE, welches mit Petrinetzen arbeitet, erstellt. Anschließend wird das Baukastensystem auf seine Tauglichkeit in der Praxis mittels einer Fallstudie überprüft

    Charge carrier dynamics of III-V-semiconductor-nanostructures for light emitting and photovoltaic applications

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    Für lichtemittierende und photovoltaische Applikationen führen III-V-Halbleiter-Nanostrukturen zu höchsten Effizienzen. Dabei besitzen Nanodrahtstrukturen gegenüber Schichtstrukturen aufgrund der Geometrie einige Vorteile. So ist die Ein- oder Auskopplung von Licht deutlich verbessert und Heterostrukturen können sowohl axial als auch radial gewachsen werden. Axial können diverse Halbleiter mit hohem Freiheitsgrad kombiniert und auf ein gewünschtes Absorptions- oder Emissionsspektrum angepasst werden. Radiale III-N-Nanodrahtstrukturen sind im Gegensatz zu Schichtstrukturen unpolar, so dass geringere Ladungsträgerdichten aufgrund der kurzen Ladungsträgerlebensdauern eine Steigerung der Effizienz ermöglichen. Im Niederinjektionsbereich werden Verluste über Defekte jedoch dominanter, während bei Nanodrähten potentielle Verluste über Oberflächen zusätzlich die Effizienz limitieren können. Ein Verständnis der auftretenden Verlustmechanismen ist daher die Voraussetzung zur Realisierung hoher Effizienzen. Mittels zeitaufgelöster optischer und photoelektrischer Untersuchungsmethoden sind blaue III-N-Schicht-LEDs und -Nanodraht-LEDs sowie axial dotierte GaAs-Nanodrähte und radiale GaAs/GaInP-Strukturen charakterisiert und mit Fokus auf optische Verlustmechanismen untersucht worden. Verluste im Niederinjektionsbereich einer Schicht-LED sind dabei auf einen defektbeteiligten Tunnelprozess durch die Barrieren im aktiven Bereich zurückgeführt worden. Weiterhin werden anhand optischer Analysen partielle Abschirmungseffekte der polaren piezoelektrischen Felder im aktiven Bereich in Abhängigkeit zur Diffusionsspannung diskutiert. Kurze Ladungsträgerlebensdauern für III-N-Nanodraht-LED-Strukturen werden auf Basis der Untersuchungen auf die unpolare Kristallrichtung zurückgeführt. Auch die Emission einer elektrisch betriebenen und schnell modulierbaren Nanodraht-LED ist im Rahmen der Arbeit untersucht worden. Eine effiziente Photostromerzeugung konnte für axial dotierte GaAs-Nanodrähte bei ortsaufgelöster Belichtung am pn-Übergang auch mit sehr hoher Leistungsdichte gemessen werden. Nach den durchgeführten Analysen werden die Ladungsträgerdynamik und Verluste für diese Strukturen durch die Oberflächen dominiert. Die zeitaufgelöste optische Untersuchung einer radialen GaAs/GaInP-Nanodrahtstruktur hat schließlich eine deutliche Reduzierung nichtstrahlender Verluste durch die Passivierung der GaAs-Oberflächen nachgewiesen.For light emitting and photovoltaic applications III-V-semiconductor-nanostructures provide the highest efficiencies. Compared to epitaxial layer structures, nanowire structures offer some advantages due to their unique geometry. This means the in-coupling and out-coupling of light is significantly improved and heterostructures can be grown in axial and radial direction, respectively. Within the axial approach several semiconductors can be combined and adapted with a high degree of freedom corresponding to the desired absorption or light emitting spectrum, respectively. In contradiction to epitaxial layer structures radial III-N-nanowire structures are non-polar. Due to the corresponding short charge carrier lifetime a reduced charge carrier density facilitates an increase of efficiency. However, within the low-injection regime losses via defects are becoming dominant, while in case of nanowires potential losses via the surface additionally can limit the efficiency. Thus, knowledge about the present loss mechanisms is fundamental in order to reach high efficiencies. Using time-resolved optical and photoelectrical experimental methods, respectively, blue III N-layer-LEDs and III-N-nanowire-LEDs as well as axially doped GaAs-nanowires und radial GaAs/GaInP-structures are characterized and investigated with focus on optical loss mechanisms. Within those investigations detected low-injection losses of a layer-LED could be attributed to a defect assisted tunnelling process through the barriers in the active region. Further, based on analysis a partial screening effect of the polar piezo-electric fields within the active region is discussed as a function of diffusion voltage. A detected short charge carrier lifetime for III-N-nanowire-LED-structures is investigated and attributed to the non-polar crystallographic direction. Furthermore the emission of an electrically driven nanowire-LED offering a high modulation capability is also investigated. An efficient generation of photocurrent could be measured for axially doped GaAs-nanowires by spatially resolved excitation at the pn-junction even though high power densities are used. Corresponding to analysis the charge carrier dynamics and the losses for those structures, respectively, are dominated by the surfaces. Finally time-resolved optical investigation on a radial GaAs/GaInP- nanowire structure has proven a significant reduction of non-radiative losses by the passivation of GaAs-surface states

    Charakterisierung der MYST Histonacetyltransferase MYS-2 in Caenorhabditis elegans

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    Mitglieder aus der MYST Familie der Histonacetyltransferasen (HATs) finden sich in Eukaryoten von der Bäckerhefe bis zum Menschen. Sie binden Acetylgruppen kovalent an Lysine von Histonen sowie anderen Proteinen. Mit dieser Funktion verändern sie die Struktur von Chromatin und beeinflussen so elementare zelluläre Prozesse wie Transkription, DNA-Replikation und DNA-Reparatur. Genomweite Acetylierung des Lysin 16 von Histon H4 (H4K16Ac) wird von den konservierten Homologen Sas2 (Saccharomyces cerevisiae), dMOF (Drosophila melanogaster) und hMOF (Homo sapiens) in ihren jeweiligen Spezies durchgeführt, und diese Homologen sind Untereinheiten von Multiproteinkomplexen. Ihre Acetylierungsaktivität ist durch zusätzliche Untereinheiten der Komplexe reguliert. Dosiskompensation in Fliegen wird von dMOF vermittelt, das als Untereinheit des MSL Komplexes H4K16 an männlichen Chromosomen acetyliert, was zu erhöhter Transkription am X-Chromosom führt. MYS-2 ist eine Histonacetyltransferase der MYST Familie aus dem Modellorganismus Caenorhabditis elegans. Nur wenig ist bisher über die Funktion von MYS-2 bekannt. Es wurde jedoch berichtet, dass MYS-2 die Zellidentität beeinflusst und die Vererbung von RNA-Interferenz vermittelt. In dieser Arbeit wurde gezeigt, dass MYS-2 ubiquitär exprimiert ist, dass es eine essentielle Funktion hat, und dass es die und frühe Embryogenese beeinflusst. MYS-2 war während der kompletten Entwicklung in Keimbahnzellen und somatischem Gewebe exprimiert einschließlich der ersten Stadien der Embryogenese. Der Großteil von MYS-2 wurde in Zellkernen gefunden, wo es mit der DNA kolokalisierte. Darüber hinaus war das Fehlen von MYS-2 letal. Tiere, in denen MYS-2 depletiert war, wurden durch maternale Versorgung mit mys-2 Genprodukten vollständig vor der Letalität gerettet, wohingegen unvollständige Versorgung mit geringen Mengen von mys-2 Genprodukten schwere Entwicklungsschäden verursachte. Die Wachstumsrate, allgemeine Morphologie und im speziellen die Vulva, die somatische Gonade und Keimbahnzellkerne waren betroffen. Diese Ergebnisse sind konsistent mit berichteten Effekten anderer Chromatinmodifikatoren in C. elegans, wie zum Beispiel der HAT CBP-1 oder der Histondeacetylase HDA-1. Im Gegensatz zu Berichten über die nahen Homologen Sas2, dMOF und hMOF, wurde kein signifikanter Effekt auf die globale Menge an H4K16Ac beobachtet. In einem Screen nach Interaktoren wurde eine Reihe von Kandidaten gefunden, unter denen sich eine mögliche Untereinheit eines potentiellen MYS-2 enthaltenden Komplexes, sowie Histon H3 als potentielles Acetylierungssubstrat befinden. Zusammengefasst lassen unsere Daten vermuten, dass MYS-2 eine Funktion in der frühen Embryogenese hat, wahrscheinlich durch die chromatinbasierte Regulation globaler Transkription.Members of the MYST family of histone acetyltransferases (HATs) are found in eukaryotes from yeast to human. They covalently attach acetyl groups to lysine residues of the core histones as well as of other proteins. With this function, they affect the structure of chromatin and influence elementary cellular processes like transcription, DNA replication and DNA repair. Global acetylation of lysine 16 on histone H4 (H4K16Ac) has been found to be dependent on the conserved homologues Sas2 (Saccharomyces cerevisiae), dMOF (Drosophila melanogaster) and hMOF (Homo sapiens) in their respective species, and they are components of multi-protein complexes. Their acetylation activity is regulated by additional complex subunits. Dosage compensation in flies is mediated by dMOF, and as part of the MSL complex, it acetylates H4K16 on male X chromosomes, leading to increased X-linked transcription. MYS-2 is a histone acetyltransferase of the MYST family from the model organism Caenorhabditis elegans. Little is known about MYS-2 function, though it has been reported to influence cell identity and to mediate inheritance of RNA interference. Here, we report that MYS-2 is ubiquitously expressed in worms, and that it has an essential function in the worm and influences early embryogenesis. MYS-2 was found to be expressed throughout development in germ cells and somatic tissues, including the first stages of embryogenesis. The main portion of MYS-2 was found in nuclei, where it colocalized with DNA. Furthermore, the absence of MYS-2 was lethal. MYS-2-depleted animals were rescued to wild-type phenotype by a maternal contribution of mys-2 gene products, and incomplete rescue with residual levels of mys-2 gene products caused severe developmental defects. Growth rate, general morphology and particularly the vulva, the somatic gonad and germ cell nuclei were affected. These findings are consistent with reported effects of other chromatin modifiers in C. elegans, for instances the HAT CBP-1 or the histone deacetylases HDA-1. In contrast to reports on the close homologues Sas2, dMOF and hMOF, a significant impact on global levels of H4K16Ac was not observed. In an interactor screen, a number of candidates were found that include a potential subunit of a MYS-2 containing HAT complex and histone H3 as a potential acetylation substrate. In summary, our data suggest a function for MYS-2 in early embryogenesis, presumably in the regulation of global transcription in a chromatin-dependent manner

    Die rechtlichen Wirkungen des Verständniswandels beim Eigentum nach der Weimarer Verfassung

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    Für den Begriff des Eigentums gibt es – je nach individueller Sichtweise – nicht nur eine Vielzahl von Verständnissen, sondern diese haben sich auch im Laufe der Geschichte mehrfach grundlegend gewandelt. Erinnert sei an die Sklavenhaltung, das Lehnswesen und die mit der Industrialisierung verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen, die den Sozialismus und den Kommunismus zur Folge hatten. Auch im Zusammenhang mit der Weimarer Verfassung vollzieht sich ein gravierender Wandel nicht nur des Verständnisses, sondern vor allem der ‚Rahmenbedingungen’ des staatlichen Umgangs damit, also dessen rechtliche Wirkungen für den Eigentümer. Diese werden in der nachfolgenden Abhandlung – besonders für die Aspekte Gewährleistung, Enteignung, Entschädigung und Sozialisierung – untersucht. Sie belegen ein Eigentumsverständnis, das auf einen deutlich geringeren Schutz desselben in sehr weitem Sinne hinausläuft. Diese Folgen werden in dieser Abhandlung aufgezeigt und dementsprechend in vier Hauptka-piteln - alle Begriffe analysiert und die unterschiedlichen Interpretationen dazu erläutert und kommentiert, - das Verständnis der für dieses Thema relevanten Artikel 153 (Eigentum) und 156 (Sozialisierung) analysiert, - auf die durch die Verfassung bewirkten Veränderungen eingegangen und - Aspekte aufgegriffen, die einer besonderen Vertiefung für würdig erachtet wurden behandelt. Die Abhandlung ist rechtshistorischer Art und nimmt deswegen vorrangig Bezug auf die einschlägigen Verfassungskommentare, zeitgenössische Dissertationen und diesbezügliche Sekundärliteratur

    Modelling of the precipitation process in high manganese steels

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    Diese Arbeit behandelt die Thematik der Ausscheidungsbildung in hochmanganhaltigen Stählen. Dabei wird der Fokus auf die Modellierung des Ausscheidungsprozesses gelegt, der maßgeblich von der Zusammensetzung des Materials, sowie von der thermischen und mechanischen Behandlung des Stahls abhängt. Da hochmanganhaltiger Stahl sehr interessante Eigenschaften, wie ein hohes Verfestigungspotential bei gleichzeitig guten Zähigkeitswerten aufweist, besteht neben dem wissenschaftlichen, auch ein wirtschaftliches Interesse, diesen Werkstoff genauer zu untersuchen. Durch die Steuerung des Ausscheidungsprozesses wird eine Erhöhung der Streckgrenze erzielt, die den Übergang zum plastischen Werkstoffverhalten markiert. Ziel der Arbeit ist es, ein physikalisches Modell der Ausscheidungsbildung zu erstellen, das den Prozess möglichst ohne die Verwendung von empirischen Werten abbildet. Dadurch wird erreicht, dass das Modell durch geringe Anpassungen auch auf weitere Werkstoffgruppen ausgeweitet werden kann. Das Modell benutzt die Daten der thermodynamischen Berechnungssoftware ThermoCalc, um den Gleichgewichtszustand der Werkstoffe berechnen zu können. Die Modellierungsergebnisse werden mit Ergebnissen aus verschiedenen Ausscheidungsversuchen verglichen, so dass das Modell damit verifiziert werden kann. Diese Dissertation entstand im Rahmen des RFCS-Projektes "Precipitation in high manganese steels". Auszüge wurden bereits auf der HMnS-Konferenz in Aachen präsentiert .This thesis deals with the topic of precipitation in high-manganse steels. Focus is set on the modelling of the precipitation process, which depends mainly on the composition of the material, as well as on the thermal and mechanical treatment. The great properties of high-manganese steels, like a huge strain hardening potential in combination with excellent ductility, qualify this material as an intresting choice for further investigations. Meanwhile there are economic factors which also set the focus on the development of this material. By controlling the precipitation process during all stages of production it is possible to increase the low yield strength of the material. Therefore a physical based model will be developed in this thesis, which is able to forecast the precipitation state using only a small number of empirical variables. The usage of a physical model enables oncoming scientist to adapt the model to more material groups. To calculate a precipitation reaction, a high amount of thermodynamic data is necessary. ThermoCalc is used to provide this information. The results of the simulation are compared to the results of various precipitation experiments. A good agreement is shown in most of the cases. This thesis was developed in therms of the RFCS-project "Precipitation in high manganese steels". Some aspects of the thesis were presented at the HMnS-conference in Aachen

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