Deutsche Vereinigung für Verbrennungsforschung

DuEPublico (Univ. Duisburg-Essen)
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    Austauschkorrekturen für Mehrkörperbeiträge in Symmetrieadaptierter Störungstheorie

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    Im Rahmen der vorgelegten Arbeit wurde ein Algorithmus hergeleitet und in einer Entwicklungsversion des Softwarepakets MOLPRO implementiert, welcher es gestattet, für die Symmetrized Rayleigh-Schrödinger(SRS)-Variante der symmetrie-adaptierten intermolekularen Störungstheorien(SAPT) die Austauschkorrekturen in zweiter und grundsätzlich auch beliebigen höheren Ordnungen mittels eines geschlossenen, analytischen Ausdrucks zu berechnen. Dieser Ausdruck beruht auf Biorthogonalisierungsschemata, die in ähnlicher Weise in der Formulierung der Valenzbindungstheorie oder anderen Varianten der Störungstheorie bereits Anwendung fanden. Diese mathematische Formulierung bietet einen unkomplizierten Zugang zu den Austauschkorrekturen im Mehrkörperfall für beliebig viele Monomerfragmente. Überprüft wurde die Gültigkeit einer bisher verwendeten Näherung (single exchange approximation, SEA) für den Dimerfall und analoger Näherungen für den Mehrkörperfall, welche auf Potenzreihenentwicklungen der Überlappungsdichtematrizen beruhen, anhand von Vergleichen mit Literaturergebnissen. Hierbei konnte gezeigt werden, dass unphysikalische intermolekulare Potentiale, welche die Näherungsmethode bei einigen Systemen mit kleinen Fragmentabständen liefert, bei dem hier vorgestellten neuen Formalismus nicht auftreten. Desweiteren könnte das neue Verfahren von größerer Bedeutung sein, wenn SAPT auch in höherer als zweiter Ordnung angewendet werden soll, da inzwischen von anderen Autoren gezeigt werden konnte, dass das Näherungsverfahren etwa für die Austauschinduktionsenergie dritter Ordnung vollkommen unzureichend ist

    Promotor-Polymorphismen und Transkriptvarianten des FNTB-Genlokus und ihre potentielle Bedeutung beim Prostatakarzinom

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    Ziel der vorliegenden Arbeit war die molekulargenetische und funktionelle Analyse von Polymorphismen der Promotorregion des FNTB-Genlocus sowie deren potentielle Assoziation zur Expression alternativer Transkriptvarianten am Beispiel des Prostatakarzinoms. Das FNTB-Gen kodiert für die β-Untereinheit der Farnesyltranferase (FTase), einem Enzym, welches für die posttranslationale Modifikation diverser Proteine zuständig ist und als potentielle Zielstruktur („target“) für Farnesyltransferaseinhibitoren (FTIs) in verschiedenen Tumorentitäten in klinischen Studien evaluiert wurde. Die Existenz der drei Single Nucleotide Polymorphisms (SNPs) FNTB-609 G>C, FNTB-179 T>A und FNTB-173 6G>5G konnte in zwei unabhängigen Prostatakarzinomkollektiven validiert werden. Zudem konnte eine prognostische Wertigkeit dieser SNPs im Bezug auf das krankheitsfreie und Gesamtüberleben nach Prostatektomie mit einem Überlebensvorteil für FNTB-609 G sowie FNTB-173 5G Allelträger gezeigt werden. Funktionell zeigten die Polymorphismen Unterschiede bei der Transkriptionsfaktorbindung und bei der Promotoraktivität, die die Expression der FTase beeinflussen könnten. Desweiteren konnten drei Spleißvarianten TK 10-1, TK12-1 und TK12-2 validiert und ihre sowohl inter- als auch intraindividuell stark variierende Expression in verschiedenen Geweben nachgewiesen werden. Insbesondere ließ sich eine verstärkte Expression aller Spleißvarianten in Prostatakarzinom- und Nierenzellkarzinomgewebe nachweisen, während Leukozyten gesunder Probanden präferentiell die Variante TK12-2 exprimierten. Es scheint tendenziell einen Zusammenhang zwischen Polymorphismus und der Expression verschiedener Spleißvarianten zu geben. Die teilweise divergenten Ergebnisse aus klinischen Anwendungsstudien mit FTIs könnten durch diese Untersuchungen zumindest teilweise erklärt werden, da die Funktion der FTase von zahlreichen Faktoren abzuhängen scheint, die bisher weitgehend nicht berücksichtigt wurden. Die vorliegenden Ergebnisse tragen daher zum weiteren Verständnis der FTase und ihrer Funktion bei und die detektierte Variabilität könnte zukünftig als Marker bei der individualisierten medikamentösen Therapie sowie bei der Prognose von Tumorerkrankungen weitere Berücksichtigung finden

    Blind packet forwarding: a clean-slate security approach for future networks

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    Meanwhile, there exist a wealth of approaches for a Future Network Architecture (FNA). Although these approaches differ in their orientation, they all suggest that a network should be service-oriented and flexibly orchestrated from atomic smart in-network services. In order to utilise the complete functionality of the orchestrated network, the in-network services require access to various control data that is exchanged in different ways. Hence, the communication endpoints have to expose more and more information about themselves. However, the in-network services as well as third parties are able to sniff information while it is transferred in cleartext. Beside these considerations, end-to-end encryption is the de facto method applied to provide information confidentiality for two communicating endpoints. But if the communicating endpoints perform end-to-end encryption, in-network services cannot accomplish their tasks anymore, since they cannot access the encrypted control data. Thus, it becomes impossible to fully utilise the benefits of FNA approaches. These issues indicate that it is only possible to realise one of the two goals – information confidentiality and smart in-network services – at once. But we demonstrate the feasibility to simultaneously establish smart in-network services and to provide information confidentiality by redesigning the packet forwarding service to make it operate blindly, which we call Blind Packet Forwarding (BPF). We choose this in-network service as an example because packet forwarding is one of the basic services required for most network architectures. Moreover, packet addresses act as the basis for operations performed by further in-network services. Furthermore, it was not possible so far to transfer packet addresses in end-to-end encrypted form. BPF provides confidentiality for packet addresses during transmission as well as during processing by network nodes

    Methods for Fitting Truncated Weibull Distributions to Logistic Models

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    Die Analyse von Stammdaten ist der erste Schritt in Modellierung und spielt eine wichtige Rolle in der Genauigkeit von Ergebnis der Modellierung. Abgeschnittene Verteilungen der exponentiellen Familie haben großen Einfluss auf die Simulation Modelle. Diese Dissertation konzentriert sich auf die abgeschnittene Weibull Verteilung. Das Truncation von der Verteilung ist durch die Maximum-Likelihood-Schätzung Methode oder eine Kombination mit Erwartungswert und Varianz erzielt. Ein M/G/1 Schlangesystem ist analysiert als ein Beispiel für unterschiedliche abgeschnittene Weibull Verteilungen. Andere Aspekte sind integriert zu dem Modell, um den Effekt von abgeschnittenen Verteilungen zu testen. Die Kapazität von Schlange vor Servers und Breakdowns von den Servers sind kombiniert mit dem Truncation von der Verteilung an der Quelle, um den Einfluss von Truncation zu testen. Danach werden die Anpassungstesten (z.B. Chi-Quadrat–Test und Kolmogorov–Smirnov-Test) durchgeführt, um die falsche Hypothesen zu beseitigen. Weiterhin wird die abgeschnittene Weibull Verteilung mit Lieferung Konsolidation Modell integriert, um den Einfluss von abgeschnittenen Verteilungen und originale Verteilungen zu vergleichen.The analysis of the raw data from empirical experience is the preliminary step of simulation modeling and the key factor for the accuracy of the simulation results. Truncated distributions of the exponential family have great influence in the simulation models. This dissertation discusses the truncated Weibull distribution specifically. The truncation of the distribution is achieved by the Maximum Likelihood Estimation method or combined with the expectation and variance expressions. An M/G/1 queuing system is used as an example for analyzing the results of different truncated versions of distribution. Other factors are added to the system as well to test the effect of the truncation on the system performance. The queue capacity and the server breakdowns are combined with the truncation of the source to test the impact of truncation on the system. After the fitting of distribution, the goodness-of-fit tests (the Chi-Square-test and the Kolmogorov–Smirnov test) are executed to rule out the rejected hypotheses. Finally the distributions are integrated in various simulation models, e.g. shipment consolidation model, to compare the influence of truncated and original versions of Weibull distribution on the model

    Motives and algebraic cycles with moduli conditions

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    Diese Arbeit ist dem Studium von Motiven und algebraischen Zykeln unter einer bestimmten Bedingung im Unendlichen gewidmet - der sogenannten Modulus-Bedingung. Den Ideen von Kerz und Saito folgend behandeln wir den Begriff von relativer motivischer Kohomologie eines Paares (X, D) (bestehend aus einem glatten, separierten Schema über k und einem darauf definierten effektiven, nicht reduzierten Cartier-Divisor) im Bezug auf algebraische Zykeln, die sich an dem Blochschen Zykelnkomplex orientiert. Wir konstruieren eine Zykelklassenabbildung von der Gruppe der höheren Verschwindungszykeln mit Modulus in die relativen K-Gruppen des Paares (X, D), und wir beweisen einige Verschwindungsresultate bezüglich Verschwindungszykeln auf affinen Varietäten. In dem zweiten Teil dieser Arbeit konstruieren und studieren wir eine nicht stabile motivische Homotopie-Kategorie mit Modulus MH(k). Damit verallgemeinern wir die Morel-Voevodsky-Konstruktion von glatten Schemata über k auf gewisse Diagramme von Schemata. Möglicherweise stellt diese Kategorie einen Kandidaten dar für die Lösbarkeit gewisser Darstellbarkeitsprobleme nicht A1-invarianter verallgemeinerter Kohomologietheorien.This thesis is dedicated to the study of motives and algebraic cycles subject to certain constraints at infinity, called the modulus condition. Following ideas of Kerz and Saito, we discuss the notion of relative motivic cohomology of a pair (X, D) (consisting of a smooth separated scheme over k and an effective non-reduced Cartier divisor on it) in terms of algebraic cycles, modeled on Bloch’s cycle complex. We construct a cycle class map from the group of higher zero cycles with modulus to the relative K-groups of the pair (X, D) and we prove some vanishing results concerning zero cycles on affine varieties. In the second part of the thesis, we construct and study an unstable motivic homotopy category with modulus MH(k), extending the Morel-Voevodksy construction from smooth schemes over a field k to certain diagrams of schemes. We present this category as a candidate environment for studying representability problems for non A1-invariant generalized cohomology theories

    Extensive and Intelligent Exploitation of Renewable Energies at Sewage Treatment Plants

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    The work deals with comprehensive energy harvest in large wastewater treatment plants in order to make them utmost independent from external energy supply at reasonable energy cost. Thus, the complete system investigated makes not only us of biogas from sludge digester in a small combustion engine driven combined heat and power (CHP) unit which is state of the art at many places already; rather solar thermal sludge drying and subsequent incineration for a small scale steam power plant is included with usage of waste heat from CHP and steam unit for support of sludge drying. Furthermore, wind and solar based power harvest on the ground of the plant is integrated, including a hydrogen energy storage path for compensation of fluctuations, as well as small hydro generation at the clear water output. The thesis illustrates the composition and global power streams of such innovative kind of plant, describes the optimal sizing of particular plant components by use of a meta-heuristic approach, and presents several results of simulative plant operation over a full year for two examples with different conditions (Germany and Vietnam), in particular highlighting the mutual dependencies of plant devices, altogether proving that reasonable performance at vast energy independence and equitable cost can be achieved

    New approaches to enhance active steering system functionalities

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    Die Anforderungen hinsichtlich der Fahrsicherheit bei hohen Geschwindigkeiten sowie der Wendigkeit auf Landstraßen und innenstädtischen Straßen sind in der Regel mit Kompromissen verbunden. Das Ziel, diese Kompromisse zu kompensieren und damit unterschiedliche Fahrdynamikeigenschaften -je nach Fahrsituation und Fahrzeugparameter- in einem einzigen Kraftfahrzeug zu erzeugen, kann mit der Hilfe von aktiven Lenksystemen wie BMW-Aktivlenkung realisiert werden. Eine mittlerweile verbreitete Art die Lenkungseigenschaften und das Lenkgefühl zu verbessern (und somit die Fahrdynamik zu optimieren) wurde mit EPS (Electric Power Steering) Systeme realisiert. Ein Meilenstein von aktiven Lenksystemen sind AFS (Active Front Steering) und die Steer-by-Wire-Lenkung, die den vom Fahrer aufgebrachten Lenkwinkel überlagern können. Somit bieten diese aktiven Lenksysteme viele zusätzliche wünschenswerte Lenkungseigenschaften. In dieser Arbeit werden neue Methoden untersucht, mit denen die Potenziale der aktiven Lenksysteme möglichst intensiv genutzt werden können. Diese dargestellten Methoden sind je nach ihrer Funktionalität und Umsetzbarkeit bewertet. Ferner sind die Echtzeitmessungen detailliert erläutert.The requirements in regard to both driving safety at high speeds as well as maneuverability on country roads and in urban environments usually result in a compromise. The aim to compensate these compromises and enable different steering abilities depending on the driving situation can be realized with active steering systems like BMW Active Front Steering. A more conventional way to enhance the steering features (hence optimize the vehicle dynamics) and steering feeling has been realized with EPS (Electric Power Steering) Systems. EPS enabled controlling of the steering torque not only in accordance with vehicle speed, but also on driving conditions like for example oversteering and understeering. The effective implementation of this feedback on the steering wheel helps the driver to control the vehicle more easily. Another milestone of the steering systems after an active steering system such as AFS (Active Front Steering), is the steer-by-wire steering system, which has no mechanical connection between the steering wheel and tires. These active steering systems offer many additional desirable steering properties. In this thesis, the potentials of using some new methods have been introduced. This implementation took place using a steer-by-wire steering system. Furthermore initial real-time experimental results are presented in detail

    Nanoparticles from the gas phase for optical and electrical applications

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    In dieser Arbeit werden die optischen und elektrischen Eigenschaften von in der Gasphase hergestellten, halbleitenden Nanopartikeln untersucht. Dabei handelt es sich im einzelnen um Nanopartikel aus Silizium, Zinkoxid und Eisendisilizid. Es wird die Eignung von Silizium-Nanopartikeln als Lichtemitter untersucht. Dabei werden zwei unterschiedliche Ansätze verfolgt: Zum einen die Einbettung der Nanopartikel als Emitterschicht in anorganische Schichten auf halbleitenden Substraten und zum anderen die Einbettung in Schichten aus elektrisch leitfähigen Polymeren auf Glassubstraten. Zuerst wird die Photolumineszenz der verwendeten Si-Nanopartikel, der Substrate und der Polymere untersucht und anschließend mit der Elektrolumineszenz der daraus produzierten Nanopartikel-LEDs verglichen. Das Spektrum der anorganischen Nanopartikel-LEDs setzt sich dabei aus der Emission von Nanopartikeln und Substrat zusammen. Analog dazu setzt sich das Spektrum der organischen Nanopartikel-LEDs aus der Emission von Nanopartikeln und den verwendeten Polymeren zusammen. Bei Zinkoxid sind, neben den optischen Eigenschaften dieses Materials, die elektrischen Eigenschaften von Interesse. Die Herstellung des verwendeten Zinkoxids erfolgte in der Gasphase mit Hilfe eines Plasmareaktors. Durch Variation der Prozessparameter, wie Druck und Leistung, konnte die Größe der Nanopartikel kontrolliert und so die bisher kleinsten Zinkoxid-Nanopartikel hergestellt werden. Die Untersuchung der optischen Eigenschaften erfolgte mittels Messung der Photolumineszenz. Dabei konnte eine sehr hohe Quanteneffizienz von 60% gemessen werden, die höchste, die bisher in der Literatur erwähnt wird. Die Wellenlänge sinkt mit dem Partikeldurchmesser und liegt aufgrund des quantenmechanischen Einschlusses unterhalb der Wellenlänge des Volumenmaterials. Die optischen Eigenschaften, in diesem Fall Quanteneffizienz und Defektlumineszenz, werden dabei stark von OH-Gruppen auf der Partikeloberfläche beeinflusst. Zur Bestimmung der elektrischen Eigenschaften wird das Zinkoxid in einer wässrigen Lösung dispergiert und mittels eines Druckers in Schichten auf vorstrukturierten Substraten gedruckt. Im Anschluss erfolgt die Sinterung dieser gedruckten Schichten mittels UV-Laser. Der elektrische Widerstand kann durch diesen Sinterprozess um zwei Größenordnungen verringert werden. Das beobachtete elektrische Verhalten der ZnO-Schichten entspricht dem eines Varistors. Zusätzlich trat bei einigen Messungen das Verhalten eines Memristors auf. Eisendisilizid ist in der beta-Phase ein halbleitendes Material. Im Heißwand-Reaktor hergestelltes, phasenreines beta-FeSi2 wird in Ethanol dispergiert und zur Charakterisierung der elektrischen Eigenschaften in Schichten auf lithographisch vorstrukturierten Substraten aufgeschleudert. Die auf diese Weise hergestellten Schichten wurden untersucht und weisen eine hohe Porosität von 75% auf. Bei der Aufnahme von Strom-Spannungskurven wird eine geschlossene Hysteresekurve beobachtet, was auf eine Ladungsspeicherung hindeutet. Durch eine gezielte Lade- und Entladeprozedur konnte anschließend eine spezifische Speicherkapazität im Bereich von 1 F/g nachgewiesen werden, was für Kondensatoren ohne Elektrolyten eine enorme Kapazität darstellt. Die Untersuchung auf Einflüsse durch die Umgebung ergibt eine exponentielle Abhängigkeit der Speicherkapazität von der Luftfeuchtigkeit. Es werden weitere Substanzen und deren physikalische Eigenschaften im Hinblick auf die Speicherkapazität untersucht. Im Anschluss werden Untersuchungen zur möglichen Ursache der hohen Speicherkapazität durchgeführt. Bei Vergleichsmessungen mit anderen halbleitenden Nanopartikeln konnte ebenfalls eine Ladungsspeicherung beobachtet werden.In this thesis, the optical and electrical properties of semiconducting nanoparticles from the gas phase are studied, - specifically nanoparticles made of silicon, zinc oxide and iron disilicide. The suitability of silicon nanoparticles as a light emitting material is studied. Two different approaches are used: in the first approach, the nanoparticles are embedded as a light emitting medium, embedded in inorganic layers on semiconducting substrates. Alternatively, the nanoparticles are embedded in layers of electrically conductive polymers on glass substrates. The photoluminescence of the silicon nanoparticles used, the substrates and the polymers is examined and compared to the electroluminescence emitted by the fabricated nanoparticle LEDs. The spectrum of the inorganic nanoparticle LEDs is composed of the emission from the nanoparticles and the substrate. On the organic nanoparticle LEDs, the spectrum is composed of the emission from the nanoparticles and polymers. In the case of zinc oxide, in addition to the optical properties, the electrical properties of this material are also in the focus of interest. The zinc oxide nanoparticles used for this work are produced from the gas phase using a plasma reactor. By varying the production process parameters, such as pressure and microwave power, the size of the resulting nanoparticles were monitored and, as a result, the smallest zinc oxide nanoparticles so far have been produced. The optical characteristics of the nanoparticles were examined by photoluminescence. A very high quantum efficiency of 60% was measured, which is the highest reported in the literature so far. The emitted wavelength is smaller than the wavelength of the bulk material and decreases with particle diameter, which is due to the quantum mechanical confinement. The optical properties, in this case defect luminescence and quantum efficiency, are strongly influenced by OH-groups present on the nanoparticle surface. To determine the electrical properties of this material, zinc oxide is dispersed in an aqueous solution and printed by an ink-jet printer in layers on pre-patterned substrates. Simultaneously with the printing of these layers, sintering is carried out by a laser. The electrical resistance can be reduced by a laser-sintering process in the range of two orders of magnitude. The observed electrical behavior of the ZnO layers corresponds to a varistor. In addition, some IV-curves showed the behavior of a memristor. Iron disilicide in its beta-phase is a semiconducting material. Made in a hot-wall reactor, pure-phase beta-FeSi2 is dispersed in ethanol and spun as layers on lithographically pre-patterned substrates to characterize its electrical properties. Layers produced by this method have been investigated and show a high porosity with an porosity of about 75%. When recording the current-voltage curves, a closed hysteresis is observed, indicating the existence of a charge storage process. Through standardised charging and discharging procedures, a specific storage capacity in the range of 1 F/g was measured, which is an enormous capacity for electrolyte-free capacitors. Studies on the environmental influences on the charge storage, result in an exponential dependence on the air humidity. Further substances and their physical properties are investigated to find a correlation with the charge storage capacity. Additional investigations on the possible origin of the high storage capacity were performed. Measurements with other semiconducting nanoparticles were conducted for comparison and a charge storage in these particles could also be observed

    Die Hemmung der sauren Sphingomyelinase schützt Mäuse vor Lungenödem bei systemischen Staphylococcus aureus Infektionen

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    Lungenödem, welches mit einer erhöhten Gefäßpermeabilität einher- geht, ist eine ernsthafte Komplikation von Staphylococcus aureus-induzierter Sepsis und damit eine wichtige klinische Komplikation, die auch häufig letal endet. Wir untersuchten die Rolle des sauren Sphingomyelinase (ASM) / Ceramid Systems bei der Entwicklung eines S. aureus induzierten Lungenödems. Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein genetischer Mangel oder eine pharmakologische Hemmung der Asm bei Mäusen, die mit S. aureus infiziert sind, Lungenödem verhindert. Das ASM / Ceramid System löste die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) aus, die wiederum den Abbau von Tight Junction-Proteinen und damit ein Lungenödem induzierten. Eine Behandlung infizierter Mäuse mit Amitriptylin, einem potenten Inhibitor der ASM, schützte die Mäuse vor S. aureus induziertem Lungenödem, hatte aber keine bakteriostatische oder bakterizide Wirkung. Die Behandlung mit Antibiotika verringerte dagegen zwar die Bakterienzahlen, schützte die Mäuse aber nicht vor Lungenödem. Erst die Kombination von Antibiotika und Amitriptylin reduzierte sowohl Lungenödem als auch Bakteriämie und schützte Mäuse vor letaler Sepsis und Lungendysfunktion. Die Kombination der beiden Medikamente könnte eine neuartige Behandlungsoption einer Sepsis darstellen.Pulmonary edema associated with increased vascular permeability is a severe complication of Staphylococcus aureus–induced sepsis and an important cause of human pathology and death. We investigated the role of the acid sphingomyelinase (Asm)/ceramide system in the development of lung edema caused by S. aureus. Our findings demonstrate that genetic deficiency or pharmacologic inhibition of Asm prevented lung edema in mice infected with S. aureus. The Asm/ceramide system triggered the formation of reactive oxygen species (ROS), resulting in degradation of tight junction proteins followed by lung edema. Treatment of infected mice with amitriptyline, a potent inhibitor of Asm, protected mice from lung edema caused by S. aureus, but had no effect on bacterial numbers. In turn, treatment with antibiotics reduced bacterial numbers but did not protect mice from lung edema. In contrast, the combination of antibiotics and amitriptyline reduced both pulmonary edema and bacteremia protecting mice from lethal sepsis and lung dysfunction suggesting the combination of both drugs as novel treatment option for sepsis

    Biofilm formation and extracellular polymeric substances of acidophilic metal/sulfur-oxidizing archaea

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    In this study, biofilm formation and extracellular polymeric substances (EPS) of acidophilic archaea were investigated. Three representative archaeal species extremely acidophilic archaeon Ferroplasma acidiphilum, thermoacidophilic archaea Acidianus sp. DSM 29099 and Sulfolobus metallicus were chosen as test organisms. Several cultivation and advanced microscopical techniques e.g. CLSM, AFM & EFM and SEM were used to visualize and characterize biofilm development and EPS of acidophilic archaea. In addition, FLBA, ATR-FTIR and conventional spectroscopic methods were applied for qualification and quantification of EPS components. F. acidiphilum biofilms were heterogeneously distributed on polycarbonate filters over time, and varied within the different growth conditions such as supplementation with glucose. Cells formed a monolayer biofilm and were preferably attached to the defect sites of pyrite surfaces. Biofilm and planktonic cells exhibited significant morphological differences as revealed by AFM. Low coverage of pyrite surface by cells seems to correlate with their low leaching ability. Screening of a lectin library resulted in the detection of 21 lectins able to bind archaeal biofilms on pyrite and to Acidianus sp. DSM 29099 biofilms on elemental sulfur (S0). These lectins can be used in studies for assessment of interactions between various members of microbial bioleaching communities, especially in order to elucidate the role of archaea in detail. The major binding patterns, e.g. tightly bound EPS and loosely bound EPS, were detected on both substrates pyrite and S¬0. The three archaeal species produced various EPS glycoconjugates containing sugar moieties like glucose, galactose, mannose, GlcNAc, GalNAc, sialic acid, and fucose. Additionally, the substratum induced different EPS glycoconjugates and biofilm structures for cells of Acidianus sp. DSM 29099. EPS analysis of S. metallicusT on S0 showed that capsular EPS from planktonic cells were mainly composed of carbohydrates and proteins. In contrast, colloidal EPS from planktonic cells were dominated by carbohydrates. Proteins were found to be major components in EPS from biofilms on S0. In addition, extracellular proteins and nucleic acids were present in the EPS matrix. The existence of these compounds suggest their potential roles in biofilm formation and stabilization. S. metallicusT cells were shown to be embedded in a gel-like and flexible EPS matrix, where cells were often found to be motile (back and forth) either self-propelled by cellular appendages or by ‘Brownian motion’

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