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On the sliding block maxima method in extreme value statistics
In der Extremwertstatistik ist die Blockmaxima-Methode eine der zentralen Schätzmethoden. Diese Dissertation untersucht systematisch die moderne Sliding-Blockmaxima-Variante. Letztere reduziert die Varianz bei vergleichbarem Bias in spezifischen Situationen im Vergleich zum klassischen disjunkten Pendant. Diese Resultate werden auf die Klasse der U-Statistiken von Blockmaxima erweitert. Es wird eine Bootstrap-Methode vorgestellt und ein formaler Konsistenzbeweis für Blockmaxima-Schätzer im Zeitreihenkontext geführt. Als Anwendung wird die universelle Konstruktion von Konfidenzintervallen präsentiert. Zudem wird der maximale Korrelationskoeffizient der bivariaten Marshall-Olkin-Verteilung bestimmt. Dieses Resultat wird angewandt, um einen zentralen Beweis der Sliding vs. Disjoint Varianz-Ungleichung zu führen. Zahlreiche Simulationsstudien und eine Niederschlags-Fallstudie bestätigen die Theorie. Die Ergebnisse zeigen, dass Sliding-Blockmaxima für viele Zeitreihen effizienter sind
Perspectives on advance research directives from individuals with mild cognitive impairment and family members
Advance research directives (ARDs) provide a promising way to involve individuals with mild cognitive impairment (MCI) in research decisions before they lose the capacity to consent. At the same time, the views of people with MCI on ARDs are underexplored. This study assesses the perceptions of people with MCI and family members on the benefits and challenges associated with ARDs.
The aim of this study was to investigate the perspectives of individuals with MCI and family members of individuals with MCI on ARDs. We focus specifically on willingness to participate in nontherapeutic research, understanding of ARDs and the ethical considerations involved.
Thirteen open-ended, face-to-face interviews were conducted using a semi-structured format. Seven interviews were conducted with individuals with MCI, and six with family members of individuals with MCI. The narratives were transcribed verbatim and qualitative content analysis was carried out.
Research participation and ARDs were viewed positively, largely based on altruistic motives and the desire to contribute to society. The participants recognized the potential advantages of ARDs in reducing the decision-making burden on family members and maintaining personal autonomy. They also highlighted challenges in comprehending ARDs and navigating the complexities surrounding potential conflicts between current preferences versus preferences described in an ARD.
ARDs were predominantly seen as valuable instruments that enable individuals with MCI to participate in research. This study provides insights into the reasons why affected individuals are interested in drafting ARDs. These insights can guide the development of supportive interventions that are tailored to assist individuals with MCI and their families in navigating ARD processes
Sampling of the multidimensional parameter space of grain boundary energies with atomistic simulations and statistical methods
In dieser Arbeit wird eine Active-Learning-Methode eingeführt, um den fünfdimensionalen Parameterraum der Korngrenz-Energien (KG-Energien) systematisch abzutasten und unbekannte Energieminima (Kuspen) automatisiert zu identifizieren. Die erste Hälfte der Arbeit fokussiert sich auf die Parameteroptimierung der Methode. Hierbei wird diese mit verschiedenen Parametern auf symmetrische Kipp-KG- und Inklinationsunterräume angewendet. In der zweiten Hälfte der Arbeit folgen diverse Anwendungen der Methode auf forschungsrelevante Themen. So werden mit der Methode 30 Kleinwinkel-KG-Inklinationsunterräume von insgesamt fünf Metallen abgetastet, um mit verschiedenen tiefenbasierten Parametern energetische Täler zu definieren und ihre Kuspen zu analysieren. Darüber hinaus werden die Daten der fcc-Ni-Simulationen mit EBSD-Daten einer Ni-Superlegierung vor und nach einer Wärmebehandlung verglichen. Hier lagen die Kleinwinkel-KG ausschließlich nach der Wärmebehandlung nahe energetischer Minima
Verfahren zur Gewinnung von Proteinkonzentraten mit funktionellen Eigenschaften aus Grünpflanzen
Der übermäßige Konsum von tierischen Produkten ist ein Einflussfaktor auf den Klimawandel und hat negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Entsprechend findet derzeit ein Umdenken hin zu pflanzlichen Alternativen für die zukünftige Ernährung statt.
Die Forschung zur Gewinnung von Proteinkonzentraten aus Grünpflanzen fokussiert sich vor allem auf die Optimierung und Identifizierung neuer Substrate sowie die Einhaltung der Anforderungen an eine möglichst neutrale bis weißliche Farbgebung der entstehenden Proteinpulver. Die Zusammenhänge zwischen funktionellen Eigenschaften und den verwendeten Prozessschritten zur Aufreinigung werden nur unzureichend betrachtet, sind aber für die Etablierung von konkurrenzfähigen Produkten essentiell.
In dieser Arbeit wurden die Auswirkungen der Variation von Prozessschritten auf die funktionellen Eigenschaften der entstehenden Proteinkonzentraten aus den Substraten Weizengras sowie Spinat statistisch sowie zu aktuellen Referenzen eingeordnet
Untersuchung genereller und nahrungsbezogener Impulsivitätsmaße sowie des Essverhaltens im Hinblick auf ADHS und erhöhten Gewichtsstatus bei Kindern
Die steigende Prävalenz von Übergewicht erfordert die Untersuchung ätiologischer Faktoren zur Entwicklung effektiver Präventionsstrategien. Eine relevante Assoziation besteht zwischen erhöhtem Gewichtsstatus und ADHS, wobei Impulsivitätsfacetten wie Trait-Impulsivität, inhibitorische Kontrolle und Belohnungssensitivität sowie das Essverhalten eine Schlüsselrolle spielen. In einer Studie mit 102 Kindern (6–10 Jahre) wurden BMI, Impulsivitätsmaße sowie das Essverhalten untersucht. Ergebnisse zeigen, dass ADHS und Übergewicht mit geringerer inhibitorischer Kontrolle, variierender Belohnungssensitivität und emotionalem Essverhalten assoziiert sind. Restriktives Essverhalten wird vermehrt von übergewichtigen Kindern ohne ADHS erlebt. Die Differenzierung der Impulsivitätsfacetten und nahrungsbezogenen Konstrukten erweist sich als zentral für das Verständnis der Verbindung von ADHS und Übergewicht. Zukünftige Studien sollten diese Zusammenhänge durch längsschnittliche Designs vertiefen
Immunologische Untersuchungen zur SARS-CoV-2 Drittimpfung () bei HIV-positiven Patienten
SARS-CoV-2 führte weltweit zu schweren Verläufen, besonders bei Immunsupprimierten wie HIV-Patienten. Diese Studie untersuchte die Immunantwort nach der dritten Impfung mit BNT162b2 bei HIV-Infizierten im Vergleich zu Gesunden. Blutproben wurden vor und nach der Impfung analysiert. Die humorale Immunantwort (anti-RBD- und neutralisierende Antikörper) war bei HIV-Infizierten reduziert, während die zelluläre Reaktion vergleichbar blieb. CD4+-Zellen waren trotz ART erniedrigt, CD8+-Zellen erhöht. Die Ergebnisse zeigen, dass HIV-Infizierte zusätzliche Booster benötigen, um eine vergleichbare Immunität gegen COVID-19 zu erreichen
Monotone und zyklische mechanische Untersuchungen zur Hochtemperaturplastizität einkristalliner Superlegierungen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Hochtemperaturplastizität einkristalliner Nickelbasis-Superlegierungen anhand von Hochtemperatur-Zugversuchen, Kriechversuchen und gegenphasigen thermomechanischen Ermüdungsversuchen. Ein kritischer Vergleich dieser Methoden unter Verwendung derselben Legierung mit -orientierten Proben im Temperaturbereich von 750°C bis 950°C wird durchgeführt. Bei 800°C konnte eine Fließspannungsanomalie nachgewiesen werden. TEM-Analysen belegen die Bildung von Kear-Wilsdorf-Locks. Kriechversuche zeigen eine gewöhnliche Zunahme der Kriechrate im selben Temperaturbereich. Bei 950°C dominieren in beiden Versuchsarten Versetzungsklettern in -Kanälen und paarweises Schneiden von ʼ-Ausscheidungen. Ermüdungsversuche zeigen, dass die Lebensdauer von der Oberflächenqualität abhängt und bei längeren Heizzeiten weniger Zyklen bis zum Versagen auftreten. Weitere Untersuchungen zu isothermen Ermüdungsversuchen und Oxidschichtwachstum ergänzen die Analyse