Digitales Repositorium der BTU Cottbus – Senftenberg
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    Die turbulente Taylor-Couette-Strömung mit sehr weitem Spalt : experimentelle Untersuchung

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    Die Taylor-Couette-Strömung (TC), die Strömung zwischen zwei konzentrischen, unabhängig voneinander rotierenden Zylindern, wird als perfektes Modell zur Untersuchung von Scherströmungen über konkaven Oberflächen verwendet und ist eines der paradigmatischen Systeme der Fluidphysik. In dieser Arbeit wird eine experimentelle Untersuchung der turbulenten TC-Strömung in einer sehr breiten Spaltgeometrie mit einem Radiusverhältnis = 0,1 durchgeführt. Das physikalische und dynamische Verhalten der Strömung wird in einer Geometrie untersucht, die vor der vorliegenden Studie kaum untersucht wurde, was diese Studie einzigartig macht. Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen der Krümmung auf die TC-Strömung zu verstehen, insbesondere in Fällen, in denen die Umfangslänge des inneren Zylinders kleiner ist als die Spaltbreite. Die Strömung wird in den verschiedenen Rotationsregimen untersucht: gegenläufige, mitläufige und reine Innenzylinder-Rotationsregime bis zu Scher-Reynoldszahlen Re_s≤ 150000. Das Strömungsfeld wurde mit Hilfe von Visualisierungstechniken qualitativ untersucht. Bei der Untersuchung der verschiedenen Strömungsparameter zeigen sich bekannte kohärente TC-Strömungsmuster sowie neu beobachtete Muster, von denen wir annehmen, dass sie nur bei TC-Strömungen mit sehr großem Spalt existieren. Für eine detailliertere quantitative Untersuchung wurde eine zeitaufgelöste Messung des Geschwindigkeitsfeldes mit der Hochgeschwindigkeits-Partikel-Image-Velocimetry-Technik durch die Endplatte des Systems durchgeführt. Die radialen und azimutalen Geschwindigkeitskomponenten in der horizontalen 2D-Ebene werden an verschiedenen axialen Positionen gemessen, um die axiale Varianz der Strömung zu erfassen. Das aufgezeichnete Strömungsfeld wird verwendet, um den Drehimpulstransport in Form der Quasi-Nusselt-Zahl (Nu_ω) zu berechnen. Die Ergebnisse zeigen ein Maximum der Nu_ω für niedrige gegenläufige Raten von -0,011 ≤ μ_max ≤ -0,0077, was mit großräumigen Strukturen verbunden ist, die den gesamten Spalt überspannen. Darüber hinaus nimmt Nu_ω für Gegenrotationsraten, die höher als μ_max sind, ab, bis es einen Minimalwert erreicht, und steigt dann für höhere Gegenrotationsfälle tendenziell wieder an. Das Raum-Zeit-Verhalten des turbulenten Strömungsfeldes für die Fälle mit hoher Gegenrotation zeigt die Existenz neu beobachteter Muster neben der äußeren Zylinderwand, die sich nach innen ausbreiten, den Drehimpulstransport verstärken und zu einem zweiten Maximum im Transport für höhere Gegenrotationsraten führen. Das Raum-Zeit-Verhalten des turbulenten Strömungsfeldes für die Fälle mit hoher Gegenrotation zeigt die Existenz von neu beobachteten Mustern neben der äußeren Zylinderwand, die sich nach innen ausbreiten, den Drehimpulstransport verstärken und zu einem zweiten Maximum des Transports für höhere Gegenrotationsraten führen. Für den rein rotierenden inneren Zylinder skaliert der Impulstransport.The Taylor-Couette (TC) flow, the flow confined between two concentric independently rotating cylinders, is used as a perfect model to investigate shear flow over concave surfaces and one of the paradigmatic systems of the physics of fluids. In this thesis, an experimental investigation of the turbulent TC flow in a very wide gap geometry with a radius ratio = 0.1 is performed. The physical and dynamic behavior of the flow is studied in a geometry that has rarely been investigated before the current study, which makes this study unique. The study aims to understand the effect of curvature on the TC flow, particularly in cases where the circumferential length of the inner cylinder is smaller than the gap width. The flow is studied in the different rotation regimes: counter-rotating, co-rotating, and purely inner cylinder rotating regimes up to shear Reynolds numbers Re_s≤ 150000. The flow field has been qualitatively studied using visualization techniques. By probing the different flow parameters, familiar coherent TC flow patterns appear, in addition to newly observed patterns we assume only exist for very wide gap TC flows. For a more detailed quantitative study, a time-resolved velocity field measurement has been conducted using the High-speed Particle Image Velocimetry technique through the system end plate. The radial and azimuthal velocity components in the 2D horizontal plane are measured at different axial positions, in order to scan the axial variance of the flow. The recorded flow field is used to compute the angular momentum transport in terms of the quasi-Nusselt number (Nu_ω). The results show a maximum of Nu_ω for low counter-rotating rates of −0.011 ≤ μ_max ≤ −0.0077, which is associated with large-scale structures that span the entire gap. Moreover, the Nu_ω decreases for counter-rotation rates higher than μ_max until it reaches a minimum value and then tends to increase again for higher counter-rotation cases. The space-time behavior of the turbulent flow field for the high counter-rotating cases shows the existence of newly observed patterns next to the outer cylinder wall that propagates inward, enhancing the angular momentum transport and resulting in a second maximum in transport for higher counter-rotating rates. For the pure rotating inner cylinder, the momentum transport scaling with the shear rate Nu_ω ∼ Re_s^α has been studied, and it shows a transition in scaling to = −0.76 for all flows with Re_(s )≥ 25000. This new scaling reveals the transition of the flow from the classical turbulent regime to the ultimate one, where this transition is accompanied by a clear change in the flow behavior. Moreover, the flow in the co-rotating regime and particularly in the centrifugal stable regime ( > +0.01) is investigated. The Velocity measurements show the presence of disturbed flow near the inner cylinder, where the measured velocity profiles showed a clear deviation from those predicted by laminar flow for flows up to = +0.04

    Amtliches Mitteilungsblatt der BTU Cottbus–Senftenberg, 2023,10 (31.08.2023)

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    1. Erste Änderungssatzung zur Prüfungs- und Studienordnung für den Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (M. Eng.) mit fachhochschulischem Studienprofil vom 24. August 2023 2. Lesefassung: Fachspezifische Prüfungs- und Studienordnung für den Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (M. Eng.) mit fachhochschulischem Studienprofil vom 22. Oktober 2018 i. d .F. der Ersten Änderungssatzung zur Fachspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (M. Eng.) mit fachhochschulischem Studienprofil vom 24. August 202

    Amtliches Mitteilungsblatt der BTU Cottbus–Senftenberg, 2023,11 (01.09.2023)

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    Neufassung der fachspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelor-Studiengang Stadtplanung und Städtebau vom 24. August 202

    Wird passives akustisches Monitoring ergebnisorientierte Zahlungen attraktiver machen? Ein Kostenvergleich mit menschlicher Beobachtung für das Monitoring von Vögeln in der Landwirtschaft

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    Result-based payments (RBPs) reward land users for conservation outcomes and are a promising alternative to standard payments, which are targeted at specific land use measures. A major barrier to the implementation of RBPs, particularly for the conservation of mobile species, is the substantial monitoring cost. Passive acoustic monitoring may offer promising opportunities for low-cost monitoring as an alternative to human observation. We develop a costing framework for comparing human observation and passive acoustic monitoring and apply it to a hypothetical RBP scheme for farmland bird conservation. We consider three different monitoring scenarios: daytime monitoring for the whinchat and the ortolan bunting, nighttime monitoring for the gray partridge and the common quail, and day-and-night monitoring for all four species. We also examine the effect of changes in relevant parameters (such as participating area, travel distance and required monitoring time) on the cost comparison. Our results show that passive acoustic monitoring is still more expensive than human observation for daytime monitoring. In contrast, passive acoustic monitoring has a cost advantage for nighttime as well as day-and-nighttime monitoring in all considered scenarios.Ergebnisorientierte Zahlungen (RBP) entlohnen Landnutzer für Erhaltungs- und Naturschutzmaßnahmen und sind eine vielversprechende Alternative zu Standardzahlungen, die auf bestimmte Maßnahmen ausgerichtet sind. Ein großes Hindernis für die Umsetzung von RBP, insbesondere für die Erhaltung mobiler Arten, sind die erheblichen Monitoringkosten. Passives akustisches Monitoring kann eine Möglichkeit für kostengünstige Überwachung sein, als Alternative zur Beobachtung. Wir entwickeln einen Kostenrahmen für den Vergleich zwischen menschlicher Beobachtung und passivem akustischen Monitoring und wenden ihn auf ein hypothetisches RBP-Programm zum Schutz von Ackerlandvögeln an. Dabei betrachten wir drei verschiedene Monitoringszenarien: Monitoring bei Tag für Braunkehlchen und Goldammer, Monitoring bei Nacht für Rebhuhn und Wachtel sowie Monitoring bei Tag und Nacht für alle vier Arten. Wir untersuchen auch die Auswirkungen von Änderungen relevanter Parameter (wie z. B. teilnehmende Fläche, Länge der Route und erforderliche Monitoringzeit) auf den Kostenvergleich. Unsere Ergebnisse zeigen, dass das passive akustische Monitoring bei Tag immer noch teurer ist als die menschliche Beobachtung. Im Gegensatz dazu hat das passive akustische Monitoring in allen betrachteten Szenarien einen Kostenvorteil für das nächtliche sowie das Tag-und-Nacht-Monitoring

    Evidence-based interventions for the prevention of psychological distress in hospital professional nurses : a systematic literature review

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    Die ökonomisch ausgerichteten Organisationsstrukturen und herausfordernden Arbeitsbedingungen im Krankenhaus prägen bereits seit mehreren Jahren den gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs. Rund 61% des Pflegepersonals in der klinischen Versorgung leiden unter den sich immer weiter verstärkenden berufsbedingten psychischen Belastungen. Das hat enorme Auswirkungen auf die mentale Gesundheit der Pflegenden und führt zu überdurchschnittlich hohen krankheitsbedingten Arbeitsausfällen oder Fluktuationen. Aus diesem Grund stellen Maßnahmen zur Prävention von psychischen Belastungen eine wesentliche Komponente zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Reduktion des Pflegenotstands dar. Die vorliegende Literaturübersicht soll einen Überblick über bestehende Präventionsmaßnahmen zur Reduktion und Bewältigung von psychischen Belastungen und deren belastungsassoziierten Auswirkungen bei professionell Pflegenden im Krankenhaus geben. Im Juni 2023 wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und PubPsych durchgeführt. Dabei wurden ausschließlich randomisierte kontrollierte Studien, welche im Zeitraum von 2020 bis 2023 veröffentlicht wurden und sich lediglich auf Interventionen für Pflegefachkräfte im klinischen Setting beziehen, eingeschlossen. Insgesamt konnten zehn relevante Forschungsarbeiten identifiziert und mithilfe der CASP-Checkliste bewertet werden. Basierend auf den Ergebnissen der inkludierten Studien ergaben sich sieben Kategorien präventiver Maßnahmen zur Minderung und Bewältigung von psychischen Belastungen bei Pflegefachkräften im Krankenhaus. Dabei handelt es sich um Maßnahmen der Verhaltensprävention, wie unter anderem Strategien zur Förderung von proaktiven Verhaltensweisen, des Zeit- und Stressmanagements oder der Resilienz. Alle Studien zielten auf die Verbesserung der mentalen Gesundheit und Reduktion des Belastungserlebens beim Pflegepersonal ab, wobei allerdings nur einige wenige Studien statistisch signifikante Effekte nachweisen konnten. Auffällig ist hierbei zudem, dass sich keine der Forschungsarbeiten mit Möglichkeiten zur Verhältnisprävention befasste. Die Entwicklung und Implementierung präventiver Maßnahmen zur Belastungsreduktion in der klinischen Pflege ist optimierungsbedürftig. Eine Kombination verhaltens- und verhältnisbezogener Maßnahmen sowie eine Veränderung der organisatorischen und institutionellen Rahmenbedingungen ist zwingend erforderlich. Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist unabdingbar, um die Effektivität verhaltensbezogener Maßnahmen zu gewährleisten und der Belastungssituation im Pflegeberuf präventiv begegnen zu können sowie das mentale Wohlbefinden der Beschäftigten nachhaltig zu fördern.The economically oriented organizational structures and challenging working conditions in hospitals have been shaping social and scientific discourse for several years. Around 61% of nursing staff in clinical care suffer from ever-increasing job- related psychological stress. This has an enormous impact on the mental health of nurses and leads to above-average absenteeism or turnover due to illness. For this reason, measures to prevent psychological stress represent an essential component in increasing job satisfaction and reducing the nursing shortage. This literature review aims to provide an overview of existing preventive measures to reduce and manage psychological stress and its stress-associated effects among professional nurses in hospitals. A systematic literature search was conducted in the PubMed and PubPsych databases in June 2023. Only randomized controlled trials published in the period between 2020 and 2023 and relating only to interventions for nurses in the clinical setting were included. In total ten relevant research papers were identified and assessed using the CASP checklist. Based on the results of the included studies, seven categories of preventive measures for reducing and coping with mental stress among nurses in hospitals emerged. These are behavioral prevention measures, such as strategies to promote proactive behaviors, time and stress management, or resilience, among others. All studies aimed to improve mental health and decrease the experience of stress among nursing staff, although only a few studies were able to demonstrate statistically significant effects. It is also striking that none of the research studies dealt with possibilities for relationship prevention. The development and implementation of preventive measures to reduce stress in clinical nursing needs optimization. A combination of behavioral measures and an improvement of the organizational and institutional framework is imperative. Improving working conditions are essential to ensure the effectiveness of behavioral measures and to be able to preventively counter the stress situation in the nursing profession as well as to sustainably promote the mental well-being of employees

    Untersuchung der geometrischen Konzeption der Gewölbe der Basilika Vierzehnheiligen auf Basis von 3D-Scanningdaten im Kontext der Stereotomie

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    Betrachtet wird die geometrische Konzeption der Gewölbe der von Balthasar Neumann entworfenen Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen. Ausgehend vom gebauten Objekt und basierend auf 3D-Scanningdaten, werden mithilfe der Methode des Reverse Geometric Engineering die geometrischen Eigenschaften des Gewölbes untersucht und die Konzepte rekonstruiert, die bei der Planung zur Anwendung gekommen sein müssen. Dabei werden die Abteikirche Banz und die Hofkirche der Residenz Würzburg als Vergleichsbauten mit einbezogen. Die Entwurfsmethoden werden in ihrem Zusammenhang mit den zeitgenössischen Traktaten der Stereotomie und Architektur, sowie mit bekannten Planungspraktiken bei geometrisch komplexen Bauten betrachtet; dabei wird auch der Bezug zu den Gewölbeentwürfen des italienischen Barockarchitekten Guarino Guarini diskutiert.The geometric conception of the vaults of the pilgrimage church Vierzehnheiligen, designed by Balthasar Neumann, is investigated. Starting from the built object and based on 3D scanning data, the geometric properties of the vault are analysed with the method of reverse geometric engineering, and the concepts that must have been used in the planning, are reconstructed. The design is compared with that of two earlier churches, Banz Abbey Church, and the Court Chapel of the Würzburg Residence. The design methods are considered in their connection with contemporary treatises of stereotomy and architecture, as well as with known planning practices for geometrically complex buildings. Finally, the relation to the vault designs of the Italian Baroque architect Guarino Guarini is discussed

    Kurz- und langfristige Sukzession in intermittierenden Flüssen : Struktur mikrobieller Sedimentgemeinschaften und biogeochemische Trajektorien

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    Intermittent rivers and ephemeral streams (IRES) experience drying events, and they are becoming increasingly common due to climate change and anthropogenic water withdrawal. Despite their prevalence, IRES have been less studied than non-drying rivers, and more research is needed to understand their dynamics. This dissertation examines drying events' effects on the sediment microbial community structure and biogeochemistry in temperate IRES. First, a research study was carried out using an outdoor mesocosm setup to track changes in bacterial and fungal communities, microbial functions and properties of sediment-dissolved organic carbon during three different drying events. Results showed that drying duration and intensity and sediment organic matter content regulated river Spree sediment microbial community composition and biogeochemical processes during drying. The associated sediment respiration, assessed as CO2 flux, rapidly declined during all drying treatments, and Bacilli class became the most dominant bacteria after 90 days of drying, except in non-enriched sediment under the most intense drying. Second, a microcosm experiment was conducted to understand how sediment drying history and properties influence biogeochemical dynamics during an IRES expansion phase. Sediment respiration and nutrient release/retention rates were measured through flow resumption, and results showed that drying duration and intensity and sediment organic matter content regulated the dynamics of nutrients and respiration upon flow resumption. Under the most intense and prolonged drying, non-enriched sediment showed a lag response in respiration during the first day after flow resumption, while all other treatments had either a linear increase or a fast pulse in respiration. Finally, the long-term microbial succession in IRES sediment and soil in the experimental catchment of Chicken Creek was investigated. In 2008 and 2018, the sediment of three ephemeral streams and their adjacent soil was analyzed for the structure of the bacterial and fungal communities and microbial functions across different seasons. Results showed that environmental factors, such as vegetation type and organic matter content, mediated sediment and soil microbial succession in Chicken Creek. Ephemeral streams under spare and sporadic flow events remained unique ecosystems with distinctive microbial communities and biogeochemical dynamics, different from its riparian soil. Overall, this dissertation concludes that temperate IRES are dynamic ecosystems where dry-wet cycles and environmental factors modulate their sediment microbial community structure and function trajectories in the short- and long term.Periodisch wiederkehrende Bäche und Flüsse (IRES, intermittent rivers and ephemeral streams) sind Gewässerkörper die episodisch austrocknen und durch Klimawandel und anthropogener Wasserentnahme zunehmend häufiger werden. Obwohl sie weit verbreitet sind, sind IRES bisher weit weniger erforscht worden als dauerhaft wasserführende Flüsse. Die vorliegende Dissertation untersucht Auswirkungen von Trockenperioden in IRES der gemäßigten Klimazone auf biogeochemische Parameter des Sediments sowie bakterielle und pilzliche Gemeinschaften. Zum einen wurde in einem Mesokosmen-Experiment im Freiland die bakterielle und pilzliche Diversität, sowie Eigenschaften von sedimentären, gelösten organischem Kohlenstoff und mikrobiellen Funktionen für verschiedene Austrocknungsintensitäten untersucht. Die Dauer und Intensität der Austrocknung, sowie die Konzentration an organischer Substanz, bewirkten maßgeblich eine Veränderungen der Struktur der mikrobiellen Gemeinschaft sowie der biogeochemischen Prozesse im Spree-Sediment während der Trockenphasen. In allen Austrocknungsintensitäten nahm die Respiration aus dem Sediment, gemessen als CO2 Emissionen, schnell ab; wobei die Ordnung Bacilli nach 90 Tagen Trockenzeit dominant wurde. Ausnahme war hier Sediment das nicht mit organischer Substanz angereichert war. Zum anderen wurde in Mikrokosmen der biogeochemische Effekte von vergangenen Austrocknungsepisoden und deren Eigenschaften während der Erweiterungsphase der IRES untersucht. Respiration im Sediment, sowie Freisetzung und Rückhalt von Nährstoffen wurden nach wieder einsetzenden des Wasserflusses gemessen. Eigenschaften wie Dauer und Intensität der Austrocknungsepisoden, sowie der Gehalt an organischer Substanz, bestimmten hier Nährstoffflüsse und Respiration; speziell in den ersten Tagen nach wiederkehren des Wasserflusses. Bei sehr intensiver und andauernden Austrocknung zeigte das Sediment ohne Anreicherung mit organischer Substanz eine verzögerte Reaktionszeit in der Respiration. Letzteren wurde die langfristige Auswirkung und mikrobielle Sukzession von IRES auf Sedimente und Böden im Einzugsgebiet Hühnerwasser in der Jahren 2008 und 2018 untersucht. Analysiert wurden die Struktur der mikrobiellen Gemeinschaften und Funktionen aus Sediment der wiederkehrenden Bäche und angrenzenden Uferböden in beiden Jahren. Vegetationsform und organische Substanz regulierten die mikrobielle Sukzession im Einzugsgebiet des Hühnerwassers. Die IRES bleiben auch bei nur geringem Wasserfluss eigenständige Systeme, die sich auch hinsichtlich ihrer mikrobiellen Struktur und Biogeochemie von den Böden in Gewässernähe unterscheiden. Schlussfolgernd für diese Dissertation steht, dass IRES in der temperten Klimazone dynamische Ökosysteme sind. Besonders Nass-Trocken-Zyklen und Umweltfaktoren regulieren die Struktur der mikrobiellen Gemeinschaften im Sediment und ihre Funktionen auf kurz- und langfristige Sicht

    Physiotherapie für Patienten mit Hüft- und Kniearthrose in Deutschland: ein Survey über die derzeitige Versorgung

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    Osteoarthritis (OA) of the hip and the knee is common and leads to pain, stiffness and disability. Clinical practice guidelines (CPG) provide recommendations to assist healthcare professionals in clinical decision-making. Although evidence-based physiotherapy has been shown to be effective in the management OA, a gap between clinical practice and guideline recommendations exists. Little is known about OA management provided by physiotherapists in Germany and whether treatment aligns with CPGs. The objectives of this study were (1) to investigate the current physiotherapy practice in patients with hip and/or knee OA in Germany, (2) to evaluate physiotherapists’ adherence to guideline recommendations and (3) to explore barriers and facilitators to guideline use.Arthrose (OA) der Hüfte und des Knies ist weit verbreitet und führt zu Schmerzen, Steifheit und Behinderung. Leitlinien für die klinische Praxis (CPG) enthalten Empfehlungen, die Fachkräfte im Gesundheitswesen bei der klinischen Entscheidungsfindung unterstützen. Obwohl sich die evidenzbasierte Physiotherapie bei der Behandlung von OA als wirksam erwiesen hat, besteht eine Lücke zwischen der klinischen Praxis und den Empfehlungen der Leitlinien. Über die von Physiotherapeuten in Deutschland durchgeführte OA-Behandlung und die Übereinstimmung der Behandlung mit den Leitlinien ist wenig bekannt. Ziel dieser Studie war es, (1) die aktuelle physiotherapeutische Praxis bei Patienten mit Hüft- und/oder Knie-OA in Deutschland zu untersuchen, (2) die Einhaltung von Leitlinienempfehlungen durch Physiotherapeuten zu bewerten und (3) Barrieren und Erleichterungen bei der Anwendung von Leitlinien zu untersuchen

    Additive Fertigung auf Chipoberflächen

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    Recent advances in additive manufacturing offer promising opportunities for the fabrication of structures on existing micro-(opto-acoustic )electro-mechanical systems, i.e., chips. This is of particular significance in research and development due to the adaptability and adaptation speed of additive manufacturing. These advantages provide the ability to individualize the fabrication of structures and to enable the rapid prototyping approach. The combination of additive manufacturing on chip already enables current research, especially in photonic and microfluidic fields. Despite this, additive manufacturing on chip has never been applied to acoustic sensors or micro-positioning chips. Such devices could benefit from the mentioned advantages, especially for the fabrication of beam shaping waveguides, packaging, grating and end effector structures. Additive manufacturing by two-photon polymerization lithography gathers interest in industry and research due to its capabilities for the fabrication of structures with minimum feature sizes beyond the diffraction limit. The objective of this work is the investigation of additive manufacturing on chip by two-photon polymerization lithography at the example of an acoustic sensor and a micro-positioning chip. One of the greatest challenges is posed by the optical, thermodynamic, adhesion and alignment effects, which are introduced to the fabrication process by these complex substrates. Optical and thermodynamic models were established, and simulations were performed, culminating in a compensation method to address these effects, which was verified by parameter studies. The substrate alignment was investigated via optical technique, resulting in the development, manufacturing and verification of a novel alignment upgrade to the fabrication system employed in this work. The influence of process materials posed another challenge, as they led to chip performance alterations and restrictions. Chips treated with these materials were characterized, e.g., using high frequency optical microphones. Owing to the high precision of the alignment upgrade and the compensation method developed in this work, additive manufacturing on chip using two-photon polymerization lithography on the investigated devices was reported for the first time and presented for expedient examples, e.g., waveguides, end effectors and gratings. The residue contamination was determined as the main origin of the exhibited performance issues. Development strategies were recommended for further research, to enable additive manufacturing on chip insensitive to residual materials. In this work, the requirements for additive manufacturing on chip were illustrated and the fundamental arrangement to enable the rapid prototyping approach as well as design individualization were demonstrated. The compensation methods developed in this work facilitate upcoming research on desirable chip types that form the basis for optical and microfluidic applications.Jüngste Fortschritte in der additiven Fertigung bieten vielversprechende Möglichkeiten zur Herstellung von Strukturen auf mikro-(opto-akustischen) elektromechanischen Systemen, d.h. Chips. Dies ist aufgrund der Anpassungsfähigkeit und -geschwindigkeit der additiven Fertigung von besonderer Bedeutung für die Forschung und Entwicklung. Diese Vorteile bieten die Möglichkeit, die Herstellung von Strukturen zu individualisieren und die Rapid-Prototyping-Methode einzusetzen. Der Kombinationsansatz der additiven Fertigung auf Chipoberflächen ermöglicht bereits Forschung, insbesondere in der Photonik und Mikrofluidik. Es wurde auf akustischen Sensoren oder Mikro-Positionierungschips bisher nie angewendet. Solche Komponenten könnten von den genannten Vorteilen profitieren, insbesondere bei der Herstellung von strahlformenden Wellenleitern sowie von Gitter- und Endeffektorstrukturen. Additive Fertigung mittels Zwei-Photonen-Polymerisationslithographie stößt auf großes Interesse, da der Prozess die Fertigung von Strukturen mit minimalen Dimensionen jenseits der Beugungsgrenze ermöglicht. Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung von dieses Fertigungsansatzes am Beispiel eines akustischen Sensors und eines Mikro-Positionierungschips. Eine der größten Herausforderungen stellen die optischen, thermodynamischen, Adhäsions- und Ausrichtungseffekte dar, die durch diese komplexen Substrate eingebracht werden. Auf der Grundlage von optischen und thermodynamischen Modellen wurden Simulationen durchgeführt, die in einer Kompensationsmethode zur Bewältigung der Effekte kulminierten, welche durch Parameterstudien verifiziert wurde. Die Substratausrichtung wurde untersucht, was zur Entwicklung und Herstellung eines Ausrichtungs-Upgrades für das hier verwendete Fertigungssystem führte. Der Einfluss der Prozessmaterialien stellte eine weitere Herausforderung dar, da sie zu Veränderungen der Leistungsfähigkeit der Chips führten. Mit Entwicklungsmitteln und Fotolacken behandelte Chips wurden unter anderem mit optischen Hochfrequenzmikrofonen charakterisiert. Aufgrund der hohen Präzision der Kompensationsmethode und des Ausrichtungs-Upgrades, wurde erstmals die additive Fertigung mittels Zwei-Photonen-Polymerisationslithographie auf den untersuchten Bauelementen berichtet und an Wellenleitern, Endeffektoren und Gittern demonstriert. Die Kontamination durch Rückstände wurde als Hauptursache für die aufgezeigten Leistungsprobleme ermittelt. Es wurden Entwicklungsstrategien für die weitere Forschung empfohlen, um den Fertigungsansatz unempfindlich gegenüber Reststoffen zu machen. In dieser Arbeit wurden die Anforderungen an den Fertigungsansatz veranschaulicht und die grundlegende Anordnung zur Ermöglichung des Rapid-Prototyping-Ansatzes sowie der Design-Individualisierung demonstriert. Die in dieser Arbeit entwickelten Kompensationsmethoden ermöglichen die künftige Forschung an weiteren Chiptypen, die z. B. die Grundlage für optische oder mikrofluidische Anwendungen bilden

    Cittaslow als initiator for social cohesion : To what extent can Cittaslow act as an initiator and stimulate social cohesion in smaller cities? A study based on the Cittaslow cities of Meldorf and Deidesheim

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    Aufbauend auf den Erkenntnissen wurden 15 Thesen herausgearbeitet, die potenzielle Impulse darstellen, um den sozialen Zusammenhalt anzuregen beziehungsweise zu stärken. Der soziale Zusammenhalt kann beispielsweise gestärkt werden, indem Cittaslow das Bewusstsein dafür schafft, das Thema immer wieder im politischen Alltag thematisiert wird und eine Grundhaltung bei allen beteiligten Akteur:innen dafür erzeugt wird. Zudem vermittelt Cittaslow gemeinsame Werte wie Integration, Identifikation und Entschleunigung, die den sozialen Zusammenhalt anregen können. Darüber hinaus kann Cittaslow mithilfe der grundlegenden Struktur den sozialen Zusammenhalt anregen: durch den Austausch im Netzwerk und der Präsenz von sozialem Zusammenhalt im Kriterienkatalog sowie in der Positionierung von Cittaslow und durch Aktionen in der Stadt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Cittaslow als Impulsgeber:in agieren und sozialen Zusammenhalt anregen kann. Notwendig dafür ist jedoch ein starkes Engagement der Stadt sowie der jeweiligen Akteur:innen, insbesondere der Bürgermeister:innen.A Cittaslow city is not a slow city, it does not stand for backwardness – a Cittaslow city is a decelerated, liveable and sustainable city that focuses on its local qualities. An important component of this development is the achievement of social cohesion in Cittaslow cities. This paper examines the extent to which Cittaslow can act as an initiator and stimulate social cohesion in smaller cities. It uses the Bertelsmann Foundation's definition of social cohesion, which defines social cohesion comprehensively and makes it operational by formulating nine dimensions. In addition to the literature analysis, expert interviews will be conducted with representatives of two selected Cittaslow cities: Meldorf and Deidesheim.Based on the findings, 15 theses have been elaborated that represent potential impulses to stimulate or strengthen social cohesion. Social cohesion can be strengthened, for example, by raising awareness of Cittaslow, by repeatedly addressing the issue in everyday political life, and by creating a basic attitude towards it among all actors involved. In addition, Cittaslow conveys shared values such as integration, identification and deceleration, which can stimulate social cohesion. Furthermore, Cittaslow can stimulate social cohesion through its basic structure: through the exchange in the network and the presence of social cohesion in the criteria catalogue as well as in the positioning of Cittaslow and through actions in the city. In conclusion, Cittaslow can act as an initiator and stimulate social cohesion. However, this requires a strong commitment on the part of the city and its actors, especially the mayors

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