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Rho GTPases orchestrate flow-mechanical coupling and adaptive migration in endothelium
In den letzten Jahren gab es Fortschritte im Verständnis der Gefäßbildung bei Ereignissen wie Keimen, Lumenbildung und Gefäßstabilisierung. Nach der Bildung eines primitiven Plexus ist die Gefäßoptimierung und hierarchische Umwandlung der morphologischen Gefäße in einen reifen Plexus durch vaskuläres "Pruning" wenig verstanden. Unterschiedliche Blutflussprofile in nebeneinander angeordneten Gefäßen können Asymmetrien in der Scherspannung verursachen, was die Zellmigration in Bereichen mit höherem Fluss fördert und die Destabilisierung von Segmenten mit geringem Fluss induziert. Diese Studie basiert auf der Hypothese, dass funktionelle Gefäßnetzwerke und Umbildung durch flussgesteuerte Endothelzellmigration ausgelöst werden. Wie die zelluläre Erfassung physikalischer Kräfte integriert ist, um Informationen zu übertragen und das Verhalten von Zellen zu modifizieren, ist noch unbekannt. Die Studie untersucht die Regulation und Koordination durch RhoGTPase-Signale während der kollektiven endothelialen Migration aufgrund von Flüssigkeitskräften. RhoGTPasen ermöglichen die räumlich-zeitliche Koordination, langfristige Anpassung an den Fluss und morphologische Umgestaltung. Beeinträchtigungen von RhoGTPasen zeigen Defekte bei Zellmigration und kollektiver Koordination in Umgebungen mit freiem Rand und strömungsgetriebener Migration. Die Studie erläutert den Einfluss der RhoGTPase-Regulation der Verbindungsdynamik in Verbindung mit der Aktinorganisation, die für die mechanische Kopplung und endotheliale Reaktionsfähigkeit erforderlich ist. Insgesamt betont die Studie die Relevanz der räumlich-zeitlichen RhoGTPase-Kontrolle und der Aufrechterhaltung der mechanischen Kopplung zwischen Strömung und Migration für die kollektive Koordination als Reaktion auf hämodynamische Kräfte.In recent years, there have been significant advances in understanding how new vessels form during events like sprouting, lumen formation, and vessel stabilization. Yet, after the formation of a basic network, the crucial step of rearranging vessels into a mature structure, known as vascular pruning, needs further investigation. It's suggested that different blood flow profiles in nearby vessels create imbalances in shear stress, leading to cell migration toward higher flow regions, destabilizing low-flow segments, and causing the collapse of redundant segments. This study, in line with existing literature, proposes that functional vascular networks and remodeling result from the flow-driven migration of endothelial cells. However, how cells precisely sense physical forces to regulate their behavior and coordinate migration in response to flow remains unknown. I explore the regulation and coordination of Rho GTPases during collective endothelial migration under fluid forces. Rho GTPases' coordination allows long-term adaptation to flow and morphological remodeling. Impairments in Rho GTPases reveal defects in cell migration and collective coordination during free-edge and flow-driven migration. Finally, I explain how Rho GTPases' regulation influences junctional dynamics and actin organization, crucial for mechanical coupling and endothelial responsiveness to flow. Overall, this study emphasizes the importance of controlling Rho GTPases over time and maintaining mechanical coupling between flow and migration for collective coordination in response to fluid forces
Selbsttätige Erkennungssysteme - eine spezielle Kategorie von Automatisierungssystemen mit intelligenten Merkmalen
Shifting Roles and Policies of Preparatory Schools in Tertiary Education in Turkey
This article seeks to explore Preparatory Schools of language teaching at tertiary education in Turkey in conversation with the arguments and theorization of such conceptual frameworks as neoliberaliza¬tion of education, curriculum policy and identity. In doing so, the article aims to critically scrutinize a recent boom in the number of preparatory schools of English across Turkey and how they function as either agents of social justice or contributors to the reproduction of inequalities in and through education. The article embarks on findings of a study employing two research methods: demographic research and critical ethnography. The demographic research aims to identify commonalities, differences, and general characteristics of preparatory schools of English in Turkey concerning their curriculum approaches and mission perspectives. The ethnographic part of the study analyzes how sociopolitical forces beyond the classrooms impact perceptions and relationships among learners and teachers of English in the classroom environment. The findings suggest that the significant increase in the number of preparatory schools in Turkey may be linked to the changing roles of education due to policies of neoliberalism and privatization and thus the study calls for an approach to language education through the lens of critical pedagogies.In diesem Artikel wird versucht, die Vorbereitungsschulen für den Sprachunterricht im tertiären Bildungsbereich in der Türkei mit Argumenten und Theorien in Bezug auf die Rahmenkonzepte Neoliberalisierung der Bildung, Lehrplanpolitik und Identität zu untersuchen. Dabei zielt der Artikel darauf ab, den jüngsten Boom von Vorbereitungsschulen für den Englischunterricht in der Türkei kritisch zu hinterfragen und zu untersuchen, inwiefern sie entweder als Akteure sozialer Gerechtigkeit fungieren oder zur Reproduktion von Ungleichheiten in und durch Bildung beitragen. Der Artikel stützt sich auf die Ergebnisse einer Studie, die zwei Forschungsmethoden einsetzt: demografische Forschung und kritische Ethnografie. Die demografische Untersuchung zielt darauf ab, Gemeinsamkeiten, Unterschiede und allgemeine Merkmale der vorbereitenden Schulen für Englisch in der Türkei in Bezug auf ihre Lehrplanansätze und Aufgabenperspektiven zu ermitteln. Der ethnografische Teil der Studie analysiert, wie sich gesellschaftspolitische Kräfte außerhalb der Klassenzimmer auf die Wahrnehmung unter, sowie die Beziehungen zwischen Englischlernenden und -lehrenden im Klassenzimmer auswirken. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der signifikante Anstieg der Zahl der Vorbereitungsschulen in der Türkei mit der sich verändernden Rolle des Bildungswesens aufgrund der Politik des Neoliberalismus und der Privatisierung zusammenhängt. Daher fordert die Studie einen Ansatz für die Sprachausbildung durch die Linse der kritischen Pädagogik.Peer Reviewe
Contrasting Psychopathological Symptoms of Mothers and Fathers: A Study in Families of Children with Social Anxiety Disorder vs. Healthy Controls
Die bisherige Forschung zur sozialen Angststörung (SAS) konzentrierte sich weitgehend auf die Symptome von Müttern mit Kindern mit SAS, um die Auswirkungen der Symptombelastung auf relevante internalisierende Ergebnisse zu verstehen. Ziel dieser Studie war es, die bisherigen Erkenntnisse über die Symptombelastung von Eltern mit Kindern, die an SAS leiden, zu erweitern, indem die psychopathologischen Symptome von Müttern und Vätern von Kindern mit SAS und gesunden Kontrollpersonen (HC) gegenübergestellt wurden. In dieser Studie wurden 98 deutschsprachige Eltern (MAlter = 45,99, SDAlter = 5,66) mit Hilfe von Online-Fragebögen zu ihren selbstberichteten depressiven Symptomen, sozialen Angstsymptomen und ihrem Stressniveau befragt. Um mögliche Unterschiede zu testen, wurden t-Tests zwischen den Eltern der SAS- und der HC-Gruppe hinsichtlich dieser Symptome durchgeführt. Darüber hinaus wurden mögliche Unterschiede bei Müttern und Vätern innerhalb der jeweiligen Gruppe untersucht. In allen drei untersuchten Symptomkategorien wurden signifikante Unterschiede zwischen den Eltern in der SAS- und der HC-Gruppe festgestellt. Es wurden jedoch keine signifikanten Unterschiede zwischen Müttern und Vätern innerhalb der beiden Gruppen für irgendeines der drei Symptome festgestellt. Diese Ergebnisse bestärken die Annahme, wirksamere Therapiestrategien für Kinder mit SAS einzuführen, die auch die familiären Auswirkungen der psychischen Erkrankung berücksichtigen.Previous research on Social Anxiety Disorder (SAD) largely focused on symptoms of mothers with children with SAD to understand the impact of symptoms burden on relevant internalizing outcomes. This study aimed to extend previous findings about the symptom burden of parents with children suffering from SAD by contrasting psychopathological symptoms of mothers and fathers of children with SAD and healthy controls (HC). Utilizing online questionnaires, this study involved 98 German-speaking parents (Mage = 45.99, SDage = 5.66) to assess their self-reported depressive symptoms, social anxiety symptoms, and stress levels. To test potential disparities, t-tests were conducted among parents in the SAD and HC groups regarding those symptoms. In addition, assessments of potential variations in mothers and fathers within each respective group were conducted. Significant differences were observed between parents in the SAD and HC groups across all three examined symptom categories. However, no significant differences between mothers and fathers within either group for any of the three symptoms were found. These results fortify the notion to implement more effective therapy strategies for children with SAD that also respect the familial effects of mental illness
The Politics of Migration, Peace, and Governance: Reflections on the Recent Academic Discourse on Refugees and the Post-Conflict Dynamics in the Tribal Region of Pakistan
A Journey of a Thousand Miles: A Step Toward a Pashtun Women's Movement in Khyber Pakhtunkhwa, Pakistan
Final Report of the Project "Provenance of Colonial-Era Collections from Togo in the Museum für Völkerkunde Dresden and the GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig (Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen)"
German Version: https://doi.org/10.18452/27457 ; French Translation: https://doi.org/10.18452/27459 ; Translated from the German by:
Geraldine SchuckeltFurther authors:
Emery Patrick Effiboley: 0000-0003-4604-0465
Toni Hanel: 0009-0003-2471-6126
Katja Hofmann: 0009-0008-8845-0642
Léontine Meijer-van Mensch: 0009-0005-2826-8695
Julia Pfau: 0009-0009-8548-8976
Messan Tossa: 0009-0008-0508-7084"Researching Colonial Provenances" is a slightly abridged version of the final report of the research project on the provenances of the collections from Togo under German colonial rule, currently in the holdings of the museums of the Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen (Staatliche Kunstsammlungen Dresden). The project, funded by the German Lost Art Foundation, focused on a collection of 700 "objects" and photographs that were acquired for or donated to the Museum für Völkerkunde Dresden and the GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig between 1899 and 1939. The project focused on the stories of their appropriation in connection with the activities of German members of the colonial police force, scientists, traders and colonial officials in Togo under German colonial rule from 1884 to 1914. The colonial actors in question are Adolf Diehl, Hans Gruner, Harry Grunitzky, Ernst F. Gütschow, Oskar Marx, Valentin von Massow, Adam Mischlich and Gaston Thierry. They acted within the context of colonial injustice, which was characterised by annexation expeditions, wars of conquest, missionary work and the appropriation of cultural items.
The results of the research are published in the Online Collection of the Staatliche Kunstsammlungen Dresden and in a more detailed version of the final report in the Proveana database of the German Lost Art Foundation. Situated in the more recent field of post-colonial provenance research, the report is intended as a contribution to research into the history of ethnological museums and their extensive networks in a colonial context. With its findings on the close connection between museums and the project of colonial expansion and rule, it also emphasises the responsibility that museums have in accounting for their entanglement with colonial history."Rechercher les provenances coloniales" est une version légèrement abrégée du rapport final du projet de recherche sur les provenances des collections provenant du Togo sous la domination coloniale allemande, qui se trouvent aujourd'hui dans les musées des Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen (Staatliche Kunstsammlungen Dresden). Le projet, soutenu par le Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, était centré sur un ensemble de 700 "objets" et photographies qui ont été achetés ou donnés au Museum für Völkerkunde Dresden et au GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig entre 1899 et 1939. Le projet s'est penché sur les histoires de leur appropriation, en lien avec les activités des membres de la police coloniale allemande, des scientifiques, des commerçants et des fonctionnaires coloniaux au Togo sous la domination coloniale allemande de 1884 à 1914. Les acteurs coloniaux en question sont Adolf Diehl, Hans Gruner, Harry Grunitzky, Ernst F. Gütschow, Oskar Marx, Valentin von Massow, Adam Mischlich et Gaston Thierry. Ceux-ci agissaient dans le cadre du contexte d'injustice coloniale, marqué par des expéditions d'annexion, des guerres de conquête ainsi que par le prosélytisme et l'appropriation de biens culturels.
Les résultats de la recherche sont publiés dans la Online Collection des Staatliche Kunstsammlungen Dresden et, dans une version plus détaillée du rapport final, dans la base de données Proveana du Deutsches Zentrum Kulturgutverluste. Situé dans le domaine plus récent de la recherche postcoloniale sur la provenance des biens, le rapport se veut une contribution à l'étude de l'histoire des musées d'ethnographie et de leurs vastes réseaux dans le contexte colonial. En découvrant les liens étroits entre les musées et le projet d'expansion et de domination coloniale, il souligne également la responsabilité des musées dans le traitement de l'histoire coloniale.Not Reviewe
Doing Welfare in weiterführenden Schulen – Wie der Bürgergeldbezug von Schüler*innen in Interaktionen zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen sichtbar wird und wie Lehrer*innen entsprechende Schüler*innen wahrnehmen
Welfare recipients (e.g., “Bürgergeld”) generally are subject to negative stereotyping, but it is unclear whether students’ welfare receipt plays a role in teacher-student interactions, and if so, what. We conducted eight focus groups with 27 teachers and analyzed them using grounded theory to investigate how teachers characterize welfare-related teacher-student interactions. In addition, we examined how teachers perceive these students and the role of stereotypes in these perceptions. Welfare receipt becomes apparent mostly in bureaucratic care interactions in which teachers support corresponding students in financing school participation possibilities. The familial financial situation meets the school’s participation requirements in these teacher-student interactions. Teachers’ feeling of responsibility for this support varies. Most teachers perceive poverty-related shame among students in these interactions, while others do not. Accordingly, the need for a sensitive approach in these interactions is assessed differently. Teachers mentioned hardly any perspectives on the students themselves but on parents receiving welfare (e.g., low educational responsibility) and assumed parents pass on this behavior to their children. In some cases, this leads to negative educational expectations toward corresponding students, which could implicitly influence teaching-related teacher-student interactions. The results provide initial indications for subsequent negative self-perceptions of students on welfare about their social situation at school.Transferleistungsbezieher*innen (z. B. „Bürgergeld“) sind negativen Stereotypen ausgesetzt, aber es ist unklar, ob und welche Rolle der Bürgergeldbezug von Schüler*innen in den Interaktionen zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen spielt. Wir führten acht Fokusgruppen mit 27 Lehrer*innen durch und analysierten sie mithilfe der Grounded Theory, um zu untersuchen, wie Lehrer*innen Interaktionen mit Schüler*innen charakterisieren, in denen der Bürgergeldbezug von Schüler*innen eine Rolle spielt. Außerdem untersuchten wir, wie Lehrer*innen diese Schüler*innen wahrnehmen und welche Rolle Stereotype dabei spielen. Der Bürgergeldbezug zeigt sich überwiegend in bürokratischen Fürsorge-Interaktionen, in denen Lehrer*innen entsprechende Schüler*innen bei der Finanzierung schulischer Partizipationsmöglichkeiten unterstützen. In diesen Interaktionen zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen trifft die familiäre finanzielle Situation auf schulische Voraussetzungen zur Partizipation. Das Verantwortungsgefühl für diese Unterstützung variiert zwischen den Lehrer*innen. Die meisten Lehrer*innen nehmen bei diesen Interaktionen eine armutsbedingte Scham der Schüler*innen wahr, andere wiederum nicht. Entsprechend wird die Notwendigkeit eines sensiblen Ansatzes in diesen Interaktionen unterschiedlich eingeschätzt. Die Lehrer*innen formulierten kaum Perspektiven auf die Schüler*innen selbst, sondern auf die Eltern, die Bürgergeld beziehen (z. B. geringe Bildungsverantwortung), und nahmen an, dass die Eltern dieses Verhalten an ihre Kinder weitergeben. Dies führt in einigen Fällen zu negativen Bildungserwartungen gegenüber entsprechenden Schüler*innen, was unterrichtsbezogene Interaktionen zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen implizit beeinflussen könnte. Die Ergebnisse geben erste Hinweise auf eine folgende negative Selbstwahrnehmung entsprechender Schüler*innen in Bezug auf ihre soziale Situation in der Schule.Open Access funding enabled and organized by Projekt DEAL.Bundesministerium für Bildung und Forschunghttp://dx.doi.org/10.13039/501100002347Universität Mannheim (3157)Peer Reviewe