Centre Marc Bloch

Publikationsserver der Humboldt-Universität zu Berlin
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    Form, Function and Evolution of the hypercarnivorous Gorgonopsia (Therapsida, Synapsida)

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    Die Gorgonopsia waren eine rätselhafte Gruppe fleischfressender Tetrapoden mit stark verlängerten Eckzähnen, die im mittleren und späten Perm lebten und am Ende dieser Epoche ausstarben. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu ihrer Anatomie, Ökologie und Evolution sind weiterhin unvollständig. Diese Dissertation fasst drei von Experten begutachtete Artikel zusammen, die in Zusammenarbeit mit meinen Ko-Autoren entstanden sind und ihre Anatomie, Ökologie und Evolution untersuchen. In der ersten Arbeit untersuchten wir ein nahezu vollständiges Skelett eines Gorgonopsiers (Gorgonops torvus) und lieferten eine der wenigen detaillierten Beschreibungen des postkranialen Skeletts. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Gorgonops wahrscheinlich ein Lauerjäger war, der seine Beute sowohl mit seinen verlängerten Eckzähnen als auch mit seinen robusten Vorderbeinen überwältigte. Zudem schlugen wir neue Apomorphien für Gorgonops torvus vor und identifizierten bisher unbekannte Variationen in der postkranialen Anatomie der Gorgonopsia. Die zweite Arbeit untersucht die Evolution des Brustbeins (Sternum) bei den Synapsida. Wir beschrieben das früheste Vorkommen eines mehrgliedrigen Brustbeins und betonten seine Bedeutung für die Entwicklung einer effektiveren Atmung und Fortbewegung, wie sie für moderne Säugetiere charakteristisch ist. Die letzte Arbeit befasste sich mit biomechanischen Simulationen und untersuchte, wie verschiedene Tiere mit hypertrophierten Eckzähnen, darunter Gorgonopsia, oberflächlich ähnliche Schädel- und Zahnformen unterschiedlich nutzten. Wir fanden erhebliche Unterschiede zwischen den untersuchten Gruppen in den Parametern Gaumenwinkel, Biegefestigkeit und Bisskraft und identifizierten unterschiedliche evolutionäre Trends. Bei Gorgonopsia zeigte sich eine zunehmende Bisskraft über die Zeit. Gemeinsam liefern diese Studien neue Einblicke in die Anpassungen, ökologische Rollen und die Evolutionsgeschichte der Gorgonopsia und bieten eine Grundlage für zukünftige Synapsidenforschung.Gorgonopsia were an enigmatic group of carnivorous tetrapods with highly elongated canines that lived during the middle and late Permian and went extinct at the end of this era. Scientific knowledge about their anatomy, ecology, and evolution remains incomplete. This thesis summarizes three peer-reviewed articles, co-authored with colleagues, that investigate their anatomy, ecology, and evolution. In the first paper, we analyzed a nearly complete skeleton of a gorgonopsian (Gorgonops torvus) and provided one of the few detailed descriptions of its postcranial skeleton. Our findings suggest that Gorgonops was an ambush predator, using both its elongated canines and robust forelimbs to overwhelm prey. We also proposed new apomorphies for Gorgonops torvus and identified previously unknown variations in postcranial anatomy across Gorgonopsia. The second paper examines the evolution of the sternum in Synapsida. We described the earliest multipartite sternum and highlighted its role in the evolutionary development of efficient breathing and locomotion in modern mammals. The final paper used 3D biomechanical modeling to investigate how animals with hypertrophied canines, including Gorgonopsia, utilized similar skull and tooth morphologies in different ways. We found significant variation in gape angle, bending strength, and bite force across clades and identified evolutionary trends, with Gorgonopsia showing increased bite force over time. Together, these studies offer new insights into the adaptations, ecological roles, and evolutionary history of Gorgonopsia, providing a foundation for future synapsid research

    Geometry of the Noether-Lefschetz locus

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    Sei d>3 ein festgewahlten ganzen Zahl. Der Noether-Lefschetz Ort parametrisiert glatte Fläche in P3 mit Picardzahl größer als eins, die Picardzahl einer allgemeinen solchen Fläche. Der Noether-Lefschetz Ort hat unendlich viele irreduzible Komponenten. In den letzten drei Jahrzehnten wurde die Geometrie dieser Komponenten von Ciliberto, Voisin, Green, Griffiths, Harris, Lopez, Maclean, Otwinowska und vielen anderen untersucht. In dieser Arbeit beschaftigen wir uns mit drei Fragen uber die Geometrie dieser Komponenten. Zunächst untersuchen wir nicht reduzierte Komponenten des Noether-Lefschetz Orts. Die Beobachtung führt uns natürlich auf die zweite Frage: Können wir umgekehrt bekannte Beispiele nicht reduzierter Komponenten von Noether-Lefschetz Orts verwenden, um Beispiele nicht reduzierter Komponenten von Hilbert Schemata von Kurven in P3 zu produzieren? Wir haben zwei unterschiedliche Ergebnisse. Eines davon ist eine Verallgemeinerung vom Mumfords berühmtem Beispiel einer generisch nicht reduzierten Komponente des Hilbert Schemas der glatte Kurven in einer Kubik in P3, hin zu Flachen von beliebigem Grad. Das Andere ist, Beispiele nicht reduzierter Komponenten von Hilbert Schemata von Kurven in zu erzeugen, deren allgemeines Element auch nicht reduziert ist. Solche Komponenten wurden bisher nicht intensiv untersucht. Im Gegensatz zu klassischen Ansätzen verwenden wir Techniken aus der Noether-Lefschetz-Theorie. Schließlich untersuchen wir eine Verallgemeinerung der klassischen Noether-Lefschetz Orts, nämlich den Ort der glatten Grad d Flachen in P3 mit Picardzahl mindestens r, wobei 3 < r <d-1.For a fixed integer d ≥ 4, the Noether-Lefschetz locus parametrizes smooth degree d surfaces in P3 whose Picard number is strictly greater than one, the Picard number of a general such surface. The Noether-Lefschetz locus has infinitely many irreducible components. Over the last three decades, the geometry of these components has been studied by Ciliberto, Voisin, Green, Griffiths, Harris, Lopez, Maclean, Otwinowska and many others. In this thesis, we study in depth three different questions related to the geometry of the Noether-Lefschetz locus. First, we investigate non-reduced components of the Noether-Lefschetz locus. The above observation naturally leads us to the second question: Can we conversely use known examples of non-reduced components of NLd to produce examples of non-reduced components of Hilbert schemes of curves in P3 ? Here, we have two different results. One is the generalization of Mumford’s famous example of a generically non-reduced components of the Hilbert scheme of smooth curves in a cubic surface in P3 , to hypersurface of any degree in P3 . The other is to produce examples of non-reduced components of Hilbert schemes of curves in P3 , whose general element is also non-reduced, a topic not extensively studied in the literature. Different from classical approaches, we use techniques from Noether-Lefschetz theory. Finally, we investigate a generalization of the classical Noether-Lefschetz locus, namely the locus of smooth degree d surfaces in P3 with Picard number at least r for a fixed 3 ≤ r ≤ d − 1

    Basis set and system size convergence of Equation-of-motion coupled-cluster band gaps for extended systems

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    Diese Dissertation beschreibt einen Fortschritt in der Vorhersage elektronischer Materialeigenschaften durch quantenchemische Methoden höherer Ordnung, mit Fokus auf der Berechnung elektronischer Bandlücken innerhalb des FHI-aims-Softwarepakets. Im Rahmen dieser Arbeit werden Coupled-Cluster-Methoden durch eine neue Schnittstelle zwischen FHI-aims und dem Coupled cluster for solids (Cc4s) Code implementiert. Dabei werden zwei zentrale Herausforderungen in Equation-of-Motion-Coupled-Cluster-Rechnungen mit Einfach- und Zweifachanregungen diskutiert: Konvergenz im Bezug auf den Basissatz und auf die Systemgröße. Für die Untersuchung der Basissatzunvollständigkeit werden numerische atomzentrierte Funktionen verwendet und Extrapolationstechniken unter Verwendung von valenz-korrelationskonsistenter Basissätze untersucht. Für Effekte endlicher Systemgröße wird der Equation-of-Motion-Coupled-Cluster-Strukturfaktor hergeleitet, um die Konvergenz der elektronischen Korrelation im langreichweitigen Limes zu analysieren, wobei Konvergenzraten für Ionisationspotentiale und Elektronenaffinitäten in verschiedenen Dimensionen hergeleitet werden. Die Arbeit identifiziert einen Zusammenhang zwischen der Konvergenz der Bandlücke der Equation-of-Motion-Coupled-Cluster- und der G0W0-Methode, was eine GW-gestützte Abschätzung verbleibender systemgrößenbedingter Fehler ermöglicht. Diese Methodik wird durch Bandlückenberechnungen für Materialien wie Diamant, Borphosphid, Lithiumhydrid und Magnesiumoxid validiert, wobei für einige Materialien eine verbesserte Genauigkeit nachgewiesen wird, während verbleibende Herausforderungen für Isolatoren mit großer Bandlücke identifiziert werden.This thesis advances the prediction of electronic properties in materials through high-level quantum chemistry methods, focusing on electronic band gap calculations within the FHI-aims software package. The work implements coupled-cluster methods through a new interface between FHI-aims and the Coupled cluster for solids (Cc4s) code. The research addresses two primary challenges in equation-of-motion coupled-cluster calculations with single and double excitations: basis set convergence and system size convergence. For basis set incompleteness, the study evaluates numeric atom-centered functions and explores extrapolation techniques using valence-correlation consistent basis sets. For finite-size effects, the equation-of-motion coupled-cluster structure factor is derived to analyze electronic correlation convergence in the long-range limit, establishing convergence rates for ionization potentials and electron affinities across different dimensions. The work identifies a correlation between finite-size convergence in equation-of-motion coupled-cluster and G0W0 methods, enabling GW-aided estimation of remaining finite-size errors. The methodology is validated through band gap calculations for materials including diamond, boron phosphide, lithium hydride, and magnesium oxide, demonstrating improved accuracy for some materials while identifying persistent challenges for wide-gap insulators

    Die Cyborg-Stimme. Rihannas Gesangsperformance in Disturbia

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    Dieses Audio-Essay ist eine Begleitung zu dem Artikel „Die Cyborg-Stimme. Rihannas Gesangsperformance in Disturbia“.This audio essay is an accompaniment to the article "Die Cyborg-Stimme. Rihannas Gesangsperformance in Disturbia"

    EthnOA - Open Access in den ethnologischen Fächern. Zwischenbericht an die DFG

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    Das Projekt zielt darauf ab, in den ethnologischen Fächern einen Wechsel der Publikationskulturvoranzutreiben und Open Access als Publikationsform im Goldenen wie im Grünen Weg zu etablieren, der auch zukünftig für die Publizierenden frei von „processing charges“ bleiben soll. Am Beispiel der Transformation von drei zentralen deutschen ethnologischen Zeitschriften soll der Goldene Weg (inzwischen wird häufig von Diamond Open Access gesprochen) umgesetzt werden. Dabei handelt es sich um die Zeitschrift für Ethnologie/Journal for Social and Cultural Anthropology (ZfE/JSCA), die Zeitschrift für Empirische Kulturwissenschaft/Journal for Cultural Analysis and European Ethnology (ZEKW) sowie Curare – Zeitschrift für Medizinethnologie/Journal of Medical Anthropology. Im Zuge der Umsetzung werden Chancen und Risiken der OA-Transformation der ethnologischen Fachgebiete berücksichtigt und analysiert. Dafür leistet das Projekt eine infrastrukturelle Umsetzung fachlicher Reflexion und Diskussion in den ethnologischen Fächern und schlägt eine transdisziplinäre Brücke von den ethnologischen Fächern zu den Bibliothekswissenschaften, deren technische und zugleich fachbezogene Expertise in Infrastrukturen für die OA-Transformation der ethnologischen Fächer zentral ist. Dadurch wird ein thematisches Netzwerk zum Austausch aufgebaut, das nach der Etablierung von Routinen und Plattformen weiter tätig bleibt, um neue Entwicklungen zu diskutieren und bestehende Infrastrukturen an jeweils aktuelle Gegebenheiten anzupassen.The project aims to foster a change in the publication culture in the ethnological disciplines. It wants to establish Open Access as a form of publication in both the Golden and the Green Road, which should remain free of processing charges for the authors. The Golden Road, also called Diamond Open Access, will be exemplified by the transformation of three central German ethnological journals: Zeitschrift für Ethnologie/Journal for Social and Cultural Anthropology (ZfE/JSCA), Zeitschrift für Empirische Kulturwissenschaft/Journal for Cultural Analysis and European Ethnology (ZEKW) and Curare – Zeitschrift für Medizinethnologie/Journal of Medical Anthropology. In the course of the implementation, opportunities and risks of the OA transformation for the ethnological disciplines will be analysed. The project aims to establish an infrastructure that supports disciplinary reflections and discussion with regard to Open Access in the ethnological fields. It builds a transdisciplinary bridge to the library and information sciences, whose technically adapted subject-related expertise in the infrastructures are central to the OA transformation of the ethnological disciplines. The project intends to establish a thematic network for exchange that will remain active after routines and platforms have been established, to discuss future possibilities and improve new states of development.Not Reviewe

    Forgotten Catastrophe: The Khasi Hills and the Partition of 1947

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    Von Pfeffer, Hut, Stab, Becher und Handschuhen. Die symbolischen Gaben der Pfundzollbefreiung im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit

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    Die Befreiung vom Pfundzoll wurde in vielen Städten des Deutschen Reiches ab dem 13. Jahrhundert nicht nur durch schriftliche Privilegien bestätigt, sondern ebenso durch eine Zeremonie. Neben der musikalischen Einrahmung sowie der verbindlichen Abläufe stand im Zentrum der Befreiung die Darbietung von Gaben, darunter ein Pfund Pfeffer, ein Biberhut, ein Paar Handschuhe sowie ein Becher und ein Stab. Diese Gaben wurden einmal jährlich den städtischen Institutionen von Gesandten zur Aufrechterhaltung der Befreiung ausgehändigt. Die Objekte legten somit in den Händen der Gesandten einen geographischen, räumlich sichtbaren Weg zurück. Daneben existierte jedoch auch ein unsichtbarer Weg. Dabei handelte es sich um die symbolische Aufladung besagter Objekte, denen im Rahmen dieser Zeremonie unterschiedliche Deutungen zukommen konnten. In meinem Beitrag stelle ich diese beiden Wege unter Berücksichtigung der neueren Ritualgeschichte ins Zentrum der Betrachtung. Dabei wird nach der Ausgestaltung der beiden Wege gefragt sowie nach deren Auswirkungen für das Ereignis der Pfundzollbefreiung. Das Forschungsprojekt, das aus einer Masterarbeit hervorgegangen ist, setzt sich zum Ziel, die rituellen Elemente der Pfundzollbefreiung von deren erster Erwähnung 1264 bis zur letzten durchgeführten Befreiung 1802 zu untersuchen, um die Deutungsweisen des Rituals zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedenen Städten erschließen zu können. Dabei lege ich einerseits dar, dass die vor dem Hintergrund des Rituals statisch wirkende Pfundzollbefreiung, welche über 500 Jahre hinweg durchgeführt wurde, eine große Dynamik aufwies. Andererseits möchte ich mit dem Projekt dazu beizutragen, Rituale nicht nur als Bestandteil des höfischen Geschehens und der Jurisdiktion, sondern vielmehr auch als Teil des städtischen Lebens sowie der Wirtschaft im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit zu verstehen.Peer Reviewe

    Ein Weg zur Transparenz. Die Provenienz der "Seeschlacht von Lepanto"

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    Mittels der objektzentrierten Provenienzforschung rekonstruiert der Beitrag die Geschichte des Gemäldes „Die Seeschlacht von Lepanto“, das 1945 aus dem Besitz der Familie Sarre verschwunden ist. Das Ergebnis ist eine transparente Aufarbeitung der Objektgeschichte, der sich der Kunsthandel bei der Versteigerung des Werks im Jahr 2016 entzogen hat. Unbeschadet der verbliebenen Lücken in der recherchierten Provenienzkette zeigt der Beitrag, dass es sich bei dem durch Sotheby’s versteigerten Gemälde zweifellos um das aus dem Familienbesitz der Sarres entwendete Werk handelt, und liefert in diesem Fall ein Gegengewicht zum opak agierenden Kunsthandel. Die erarbeitete Verlagerungsgeschichte zeigt zudem exemplarisch auf, unter welchen Umständen wertvolles Kulturgut aus der DDR in die Bundesrepublik verbracht wurde und welche Netzwerke daran beteiligt waren. Im Rahmen des Dissertationsprojektes zur Beschaffung von Kulturgut in der DDR für den Export ins westliche Ausland sind diese Frage und die sich andeutenden Rollen der beteiligten Akteure weiter zu eruieren.Peer Reviewe

    Strategische Auseinandersetzung mit KI an und zwischen Universitätsbibliotheken in Deutschland

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    Diese Veröffentlichung geht zurück auf eine Masterarbeit im weiterbildenden Masterstudiengang im Fernstudium Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Library and Information Science, M. A. (LIS)) an der Humboldt-Universität zu Berlin aus dem Jahr 2024.Die vorliegende Studie untersucht, in welchem Umfang derzeit eine strategische Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz (KI) in und zwischen Universitätsbibliotheken stattfindet. Ferner wird analysiert, wie eine gemeinsame strategische Auseinandersetzung mit KI aussehen könnte. Zu diesem Zweck wurde eine Online-Umfrage mit 109 Bibliotheksleitungen deutscher Universitätsbibliotheken durchgeführt, die einerseits den aktuellen Stand der strategischen Auseinandersetzung mit KI abfragt und andererseits Herausforderungen und Bedarfe diesbezüglich ermittelt. Aus den Ergebnissen werden abschließend Handlungsempfehlungen entwickelt, die Universitätsbibliotheken in Deutschland dabei unterstützen sollen, eine strategische Zusammenarbeit im Kontext von KI an wissenschaftlichen Bibliotheken zu implementieren

    Locus coeruleus tonic upregulation increases selectivity to inconspicuous auditory information in autistic compared to non-autistic individuals: a combined pupillometry and electroencephalography study

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    Background: Sensory processing requires selectivity to salient sensory input. Many autistic individuals report different sensory processing, which has been associated with altered sensory selectivity. The locus-coeruleus norepinephrine (LC-NE) system modulates the neuronal gain of sensory input, which represents a neurophysiological mechanism of sensory selectivity. In autistic individuals, we hypothesized that LC-NE tonic upregulation reduces sensory selectivity and underlies different sensory processing. Methods: Autistic ( n  = 139) and non-autistic ( n  = 98) individuals were assessed during a passive auditory oddball task with pupillometry and electroencephalography. For every trial, a baseline pupil size (BPS) assessed LC-NE tonic activity that coincides with current arousal, while a stimulus-evoked pupillary response (SEPR) assessed LC-NE phasic activity that estimated sensory selectivity. Electroencephalography assessed amplitudes of mismatch negativity (MMN-amp) that estimated pre-attentive change detection as a brain-activity readout of sensory selectivity. Measures were modeled between groups within the task by combining Frequentist and Bayesian approaches. Results: Across groups, higher BPS was associated with more negative MMN-amp to standards and oddballs. A more negative MMN-amp to standards was associated with a higher SEPR to standards. Controlling for these associations, autistic versus non-autistic individuals showed a higher SEPR in response to standards. In addition, a positive association of BPS and SEPR to standards was specific to autistic individuals. With task progression, autistic versus non-autistic individuals showed a higher initial increase and subsequently steeper decrease of BPS. This was supported by Bayesian posterior distribution estimates. Limitations: A short trial duration required concatenating trials to epochs and applying a linear-time invariant filter to capture the slow pupil changes. Without an LC-NE manipulation, we cannot rule out that pupil changes are evoked by other cortical pathways than the LC-NE. Conclusions: Across groups, LC-NE tonic upregulation is emphasized as a general mechanism that un-specifically increases pre-attentive change detection to all sensory stimuli, which then increases sensory selectivity to frequent stimuli. In autistic individuals, different sensory processing is characterized by increased sensory selectivity to frequent stimuli. This is likely caused by an LC-NE tonic upregulation. It associates autistic sensory processing with increased arousal upregulation that increases sensory selectivity to inconspicuous auditory information.Open Access funding enabled and organized by Projekt DEAL.Seventh Framework Programmehttps://doi.org/10.13039/501100004963HORIZON EUROPE Framework Programmehttps://doi.org/10.13039/100018693Universitätsklinikum Frankfurt (8916)Peer Reviewe

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