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Pałac w Wiśniowcu w świetle inwentarzy staropolskich (Materiały do Dziejów Kultury i Sztuki XVII i XVIII Wieku ; 3)
Cézannes Erkundungen seines Gesichts. Von der Selbstparodie des Mörders "Laurent" zum Malen aus der Mitte der Selbstbetrachtung
Kunstgeschichte und Digital Humanities : Einladung zu einer Debatte = Art history and the Digital Humanities : invitation to a debate
Observing beginnings in painting: Cézanne, Newman, Warburg
Das visuelle Medium der Malerei ist in mehrfacher Hinsicht ideal, um zur Beobachtung von Anfängen zu dienen. Der Modellcharakter, der jedem Bild als Ausschnitt zu eigen ist, prädestiniert es für Schöpfungsmythen. Die Angst vieler Maler angesichts des horror vacui vor der (noch) leeren Leinwand konturiert diesen Mythos gleichsam von der Rückseite her.
Die Einsicht, dass der Moment des Anfangs ein besonders prekärer und schmerzhafter sei, metaphorisiert das Bildermachen in geburtsmythischer Dimension. Gespiegelt liegt sie in Form der Frage nach dem rechtzeitigen Abbruch des Schaffens vor, die in der Moderne immer virulenter aufbricht.
Der Text versucht an zwei aus zwei unterschiedlichen Zeitschichten der Moderne stammenden Beispielen bzw. ihrer Deutung zu zeigen, wie Anfänge (und Abbrüche) ins Bild gesetzt werden und welche mythischen Subschichten hier zum Tragen kommen: an einem aus dem Feld der Landschaftsmalerei (Paul Cézanne) und einem anderen aus der letztendlich daraus abgeleiteten non-relationen Malerei (Barnett Newman). Zugleich diskutiert er, welchen Beitrag phänomenologische, bildanthropologische und ethnologische Perspektiven zur der Beobachtung von ins Werk gesetzten Anfängen leisten können
Filmstil als Filmdekor : Gedanken über den Paragone, Stoffhierarchien und Stillagen am Beispiel der Künstlerbiografie im Spielfilm
Ikonologie und formale Ästhetik: eine neue Einheit. Ein Beitrag zur aktuellen Debatte in Kunstwissenschaft und Kunstphilosophie im Anschluss an die (Bild-) Akt-Theorien Susanne K. Langers und John M. Krois.
Unbestritten bis heute gilt, formwissenschaftliche und ikonologische Methoden scheinen sich grundsätzlich auszuschließen, da die ersteren auf ahistorischen und die letzteren auf historischen Grundlagen aufbauen. Dem entgegen soll mit diesem Beitrag gezeigt werden, wie insbesondere die Forschungen Susanne K. Langers und ergänzend diejenigen von John M. Krois eine Annäherung beider Positionen ermöglichen