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Un nuovo capolavoro sconosciuto di Gianlorenzo Bernini? La gloria monarchica ed il catafalco veneziano per Cosimo II de’ Medici
Georg Friedrich Schmidt - Berichtigungen und Ergänzungen zum "Verzeichnis seiner Stiche und Radierungen, beschrieben von J. E. Wessely"
Georg Friedrich Schmidt war einer der herausragenden Kupferstecher und Radierer des 18. Jahrhunderts. Berühmt wurde er durch seine Porträtstiche. Er war Hofkupferstecher Friedrich des Zweiten. Ein Höhepunkt seines Schaffens waren die Illustrationen zu den Buchveröffentlichungen des Königs, die zu den herausragenden Beispielen des friderizianischen Rokokos zu zählen sind. J. E. Wessely hat 1887 das bisher ausführlichste Werkverzeichnis der Stiche und Radierungen von Schmidt veröffentlicht. Er hat in seinem Werkverzeichnis eine Reihe von zusätzlichen Stichen und Radierungen aufgenommen, die er Schmidt zuschreibt. Insgesamt ordnet er 299 Blätter dessen Werk zu. Die Veröffentlichung der Graphiken von Schmidt und von seinen Zeitgenossen in den online- Portalen ermöglichen nun Analysen und Vergleiche, die mich zu Berichtigungen und Ergänzungen zu 32 Nummern des Werkverzeichnisses von Wessely veranlassen
Rüst-, Kunst- und Wunderkammern am Hof von Berlin/Cölln von 1603 bis 1793
Die Objekte der einstmals im Berliner Stadtschloss gelegenen Kunstkammer sind noch weitgehend unerforscht, ebenso ihr Verhältnis zu den teils eng damit verwandten anderen Sammlungen am Hof. In chronologischer Reihenfolge werden in einem historischen Abriss alle relevanten Inventare und Beschreibungen der Rüst-, Kunst- und Wunderkammern von 1603 bis 1793 vorgestellt sowie die bis dato wichtigste Literatur zum Thema präsentiert. Aus mehreren Gründen ist eine Edition dieser bislang unpublizierten Quellen geboten, die in Anbetracht einer kürzlich bewilligten umfassenden Rekonstruktion der Sammlungen in der brandenburgisch-preußischen Kunstkammer als ein sinnvolles wie günstiges Nebenprodukt entstehen könnte
Das Überführen des Welschen Gastes in ein französisches Layout-System : die New Yorker Handschrift E
Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Ende des 14. Jahrhunderts im Umfeld des Trierer Erzbischofs Kuno von Falkenstein entstandenen Prachtcodex des Welschen Gastes. Dabei werden folgende Aspekte betrachtet: Beschreibung, Materialität und Anspruchsniveau der Handschrift, die Werkstatt Kunos und ihre Produktion, das Layout des Codex sowie ein abschließender Vergleich mit einer wenig später und im selben Raum entstandenen Handschrift des Welschen Gastes
Zwischen Wohnung und Stadt. Aldo van Eyck und die Suche nach einer humanen und poetischen Architektur
Ästhetik versus Kunstgeschichte? Ernst Cassirer als Vermittler in einer bis heute offenen Kontroverse zur Relevanz der Kunst für das Leben
Vor dem Hintergrund der Kulturphilosophie Ernst Cassirers soll die Kunstgeschichte als Kulturwissenschaft ausgewiesen werden. Zentral dafür ist Cassirers Philosophie als Grundlage zur Beantwortung einer Frage vorzustellen, die von den Methoden der formalen Ästhetik und Ikonologie seit dem 19. Jahrhundert gestellt jedoch bis heute unbeantwortet ist, die Frage nach der Relevanz der Kunst für das Leben. Derart gewinnt die Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft als Lehre der Ästhetik über ihre geschichtswissenschaftlichen und erkenntnistheoretischen Leistungen hinaus eine neue Bedeutung als Kulturwissenschaft