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When Protection Becomes Persecution: The Hague Abduction Convention’s Failure to Protect Mothers Escaping Domestic Violence
‘Women Are Mothers’ as the Worst Stereotype of All: Can the Upcoming CEDAW General Recommendation 41 on Gender Stereotypes Combat Gender Inequality Effectively?
Courageous or Naïve about the Reparations Loan for Ukraine?: The Seemingly Unlimited Effet Utile of Article 122(1) TFEU
Entanonymisierung von politischen Social-Media-Influencer:innen als Problem des Strafrechts? Zugleich ein Beitrag zur Dogmatik des § 126a StGB
Forschungsbewertung in der Rechtswissenschaft: Lösungen jenseits von Proxys
oai:intrechtdok.de:mir_mods_00021995Die zunehmende Orientierung der Forschungsbewertung an quantitativen Metriken erzeugt grundlegende Verzerrungen im Wissenschaftssystem. Während viele Disziplinen bereits stark von dieser Logik geprägt sind, ist die Rechtswissenschaft bislang nur begrenzt davon erfasst. Gerade daraus ergibt sich jedoch ein strategischer Vorteil: Die Rechtswissenschaft steht noch an einem Punkt, an dem sie die Einführung quantitativer Bewertungslogiken und die dafür nötigen Publikationsinfrastrukturen so gestalten kann, dass sie den epistemischen Anforderungen der Disziplin entspricht und zugleich eine belastbare Grundlage für Forschungsbewertung schafft. Sichtbarkeit und Auffindbarkeit rechtswissenschaftlicher Arbeiten lassen sich verbessern, ohne Bewertung auf quantitative Kennzahlen zu reduzieren. Der Beitrag entwickelt deshalb die These, dass die Disziplin nicht versuchen sollte, metrische Bewertungsverfahren zu adaptieren, sondern durch Infrastrukturinnovation Alternativen schaffen sollte. Auf dieser Grundlage skizziert der Beitrag die Perspektive auf eine wissenschaftsadäquate Publikationsinfrastruktur, die disziplinspezifische Anforderungen der Rechtswissenschaft berücksichtigt und zugleich Ausgangspunkt einer verantwortungsvoll gestalteten Forschungsbewertung sein kann