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Revolutionäre Stadtteilarbeit als Praxis Kritischer Sozialer Arbeit : Eine Alternative zur herkömmlichen Gemeinwesenarbeit?
In unserer heutigen Gesellschaft steht Soziale Arbeit vor einem paradoxen Auftrag: Einerseits soll sie marginalisierte Gruppen unterstützen, andererseits stabilisiert sie durch ihre Einbindung in staatliche Strukturen oft die Verhältnisse, die soziale Ungleichheit (re-)produzieren. Gemeinwesenarbeit, ursprünglich als Instrument zur Förderung von Partizipation und Selbsthilfe konzipiert, wird ihrem kritischen Potenzial nicht gerecht, indem sie neoliberalen Logiken nachgeht. Die Arbeit untersucht, inwiefern Revolutionäre Stadtteilarbeit als alternatives Handlungskonzept kritischen Sozialarbeiter*innen eine Orientierung in ihrer alltäglichen Praxis bieten kann, um eine radikale Kritik an Herrschaftsverhältnissen zu üben und diese mit praktischer Organisierung zu verbinden.
Zunächst werden Theoretische Grundlagen zu allen relevanten Ansätzen gelegt. Anschließend werden fünf Praxisbeispiele aus der Revolutionären Stadtteilarbeit vorgestellt. Woraufhin eine Verknüpfung dieser Ansätze mit sozialarbeiterischer Praxis gewagt werden soll. Hierbei kommt Transformatives Organizing ins Spiel, welches aus aktueller Perspektive der Verknüpfung wohl am nächsten kommt. Im Anschluss folgt ein Blick auf Widersprüche und Herausforderungen, die sich beim Versuch ergeben.
Es kann festgehalten werden, dass in der Arbeit deutlich wird, dass die aufkommenden Widersprüche für Kritische Sozialarbeitende teilweise nicht überwindbar sind. Es bleibt Ihnen nicht anderes übrig, als ihre radikalen Ideen in ihrer Freizeit umzusetzen und als Sozialarbeitende durch ihre Haltung, das bestmögliche aus ihren Mitteln zu machen.Literaturverzeichnis: Seite 51-5
3D-printed ultra-thin non-prep lithium disilicate veneers : a proof-of-concept clinical case
A female patient with tooth wear was scanned with intraoral scanner (Prime Scan, Dentsply Sirona). The six non-prep veneers were designed (DentalCAD, Exocad) and printed from lithium disilicate with an LCM-printer with the thickness of 0.1–0.2 mm (CeraFab System S65 Medical, Lithoz GmbH). The green parts after printing were cleaned of the excess slurry and debindered in a furnace (Nabertherm, Lilienthal) until 430°C with a dwell time of 5 h to remove all polymeric binder. The resulting parts were sintered in an oven (Programat P510, Ivoclar Vivadent AG) at a temperature of 900°C. The supports were removed with a dental technician handpiece (Perfecta 900, W & H). The final restorations were stained (e-max Ceram, Ivoclar Vivadent AG) by a master dental technician
Eigenschaften von Kohlenstoffdotierten GaN-Pufferschichten für Anwendungen in Hochleistungsbauelementen
Halbeiter mit großer Bandlücke wie die der Gruppe-III-Nitride (Galliumnitrid (GaN) und
Aluminiumnitrid (AlN)) eignen sich aufgrund ihrer hohen Durchbruchsfestigkeit
hervorragend für die Verwendung von robusten und energieeffizienten Leistungsschaltern.
Durch Polarisationseffekte der Gruppe III-Nitride können Heterostrukturen erzeugt werden,
die zur Bildung eines zweidimensionalen Elektronengases (2DEGs) an den Grenzflächen
führen, was die Realisierung von lateralen Hochleistungs-Feldeffekttransistoren (FETs)
ermöglicht.
Jedoch konnte das volle physikalische Potential von GaN-basierten Bauelementen bisher
nicht erreicht werden. So weisen undotierte GaN-Schichten, die mittels metallorganischer
chemischer Gasphasenabscheidung (MOCVD) gezüchtet werden, aufgrund von nativen
Defekten und Verunreinigungen oft eine Restleitfähigkeit auf, die sich vor allem nachteilig
auf die Durchbruchfeldstärke von GaN-basieren Bauelementen auswirkt. Daher ist es, um
hohe Durchbruchfeldstärken und Spannungen zu erzielen essentiell, die Restleitfähigkeit so
gering wie möglich zu halten, idealerweise nahe der intrinsischen Ladungsträger-
konzentration, um hochisolierende GaN-Pufferschichten zu erzeugen, was häufig durch eine
Kompensationsdotierung mittels Kohlenstoffs realisiert wurde. Typischerweise erfordert eine
Erhöhung der intrinsischen Kohlenstoffdotierung eine Änderung der miteinander gekoppelten
Prozessparameter wie Temperatur, Druck und V/III-Verhältnis. Damit ist jedoch eine
gleichzeitige Optimierung der Wachstumsparameter auf eine gewünschte
Kohlenstoffkonzentration bei bestmöglicher Kristallqualität schwer umsetzbar.
In dieser Arbeit wird erstmals systematisch eine extrinsische C-Dotierung von GaN mittels
eines Propan-Präkursors als Alternative zu den bisher bekannten Verfahren untersucht und
erfolgreich belegt, dass diese Art der Kohlenstoffdotierung eine exzellente Isolationswirkung
aufweist. Der dadurch erzielte zusätzliche Freiheitsgrad ermöglicht es die
Wachstumsbedingungen auf eine hohe Kristallqualität hin zu optimieren und unabhängig
davon den Kohlenstoffeinbau über die Flussrate des Präkursors zu steuern. Mit dieser neuen
Methode, welche inzwischen auch von kommerziellen Halbleiterherstellen eingesetzt wird,
wurde die C-Dotierung an drei verschiedenen Probenstrukturen hinsichtlich ihrer elektrischen,
strukturellen und optischen Eigenschaften untersucht.
Unter optimalen Wachstumsbedingungen für GaN konnte eine Kohlenstoffkonzentration von
1.2·1019 cm-3 erreicht werden, ohne die Kristallqualität zu beeinträchtigen. Der Einbau von
Kohlenstoff zeigt anhand von SIMS-Tiefenprofilen keine negativen Effekte wie Anström-
oder Memoryeffekt und ermöglicht dadurch eine präzise Steuerung der C-Dotierung. Anhand
von Si,C kodotierten GaN-Probenserien konnte der Einbau von Kohlenstoff als elektrisch
aktiver Akzeptor mit einer Effizienz von nahezu 100% gezeigt werden. Dadurch verbesserten
sich die isolierenden Eigenschaften von GaN erheblich, und es wurden Durchbruchfeldstärken
bis zu 2.03 MV/cm erreicht. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass eine höhere
Kohlenstoffkonzentration die Durchbruchfeldstärke weiter steigert und den Leckstrom um
mehrere Größenordnungen reduziert.
Die umfassende Analyse in der Arbeit zeigt außerdem, dass die gelbe und blaue Lumineszenz
in GaN durch den CN-Akzeptordefekt verursachte wird. Die Ergebnisse erweitern das
Verständnis der defektbezogenen Lumineszenz in GaN und liefern entscheidende Einblicke,
die zur Optimierung von GaN-basierten Technologien beitragen.Semiconductors with a large band gap such as Group III-nitrides (gallium nitride (GaN) and
aluminum nitride (AlN)) are excellently suited for the use in robust and energy-efficient
power switches due to their high breakdown strength. Polarization effects in Group III-nitride
heterostructures can lead to the formation of a two-dimensional electron gas (2DEG) at the
interfaces, enabling the realization of lateral high-power field-effect transistors (FETs).
However, the full physical potential of GaN-based devices has not yet been reached. Undoped
GaN layers grown by using metal-organic chemical vapor deposition (MOCVD) often exhibit
residual free carriers due to native defects and impurities, which have a particularly negative
impact on the breakdown voltage of GaN-based devices. Therefore, it is crucial to keep the
residual charge carrier concentration as low as possible, ideally close to the intrinsic carrier
concentration, to obtain highly insulating GaN buffer layers. This can be achieved by
compensation doping with carbon. Typically, increasing the intrinsic carbon doping
concentration requires changes in process parameters such as temperature, pressure, and V/III
ratio. However, changing growth conditions leads to different incorporation probabilities and
lattice site preferences of carbon as well as to unknown formation energies of the remaining
impurities and point defects. This makes a prediction of the insulating characteristics of such
GaN layers difficult.
In this work an alternative to the less optimal methods of iron or intrinsic carbon doping,
namely extrinsic C-doping using a propane precursor is systematically investigated for the
first time. It is demonstrated that excellent electrical, structural, and optical properties of the
highly insulating GaN buffer layers can be achieved, without altering the optimized growth
parameters for high-quality GaN layers. Under optimal growth conditions for GaN, a carbon
concentration of 1.2·1019 cm-3 was achieved without degrading the crystal quality. Carbon
incorporation, as shown by SIMS depth profiles, exhibits no indication of a carbon memory
effect. A linear relationship between propane flow and C-incorporation is demonstrated
allowing the precise control of C-doping. A silicon and carbon co-doping technique was
applied to determine the compensation efficiency of propane as a precursor. The incorporation
of carbon as an electrically active acceptor in GaN shows an efficiency of nearly 100%. This
has improved the insulating properties of GaN, achieving breakdown field strengths up to
2.03 MV/cm. The results further show an increasing breakdown strength with increasing
carbon concentration and a reduction of the leakage current by several orders of magnitude.
The comprehensive analysis demonstrates that the yellow and blue luminescence bands in
GaN are due to transitions involving the CN acceptor defect. These findings improve the
understanding of defect-related luminescence in GaN and have implications for the
development of optoelectronic devices.Literaturangabe
DNA-binding protein-A promotes kidney ischemia/reperfusion injury and participates in mitochondrial function
DNA-binding protein-A (DbpA; gene: Ybx3) belongs to the cold shock protein family with known
functions in cell cycling, transcription, translation, and tight junction communication. In chronic
nephritis, DbpA is upregulated. However, its activities in acute kidney injury models, such as
renal ischemia/reperfusion injury (IRI), are unclear.
To study this, mice harboring Ybx3+/+, Ybx3+/- or Ybx3-/- genotype were characterized over 24
months and following experimental kidney IRI. Mitochondrial function, number and integrity
were analyzed by mito/glycolysis stress tests, MitoTracker staining, Western blot and electron
microscopy. RNA-sequencing, immunohistochemistry, Western blot and flow cytometry were
performed to quantify tubular cell damage, tissue scarring and immune cell infiltration.
DbpA was found to be dispensable for kidney development and tissue homeostasis under
healthy conditions. Furthermore, endogenous DbpA protein localizes within mitochondria in
primary tubular epithelial cells (TECs). Genetic deletion of Ybx3 elevates the mitochondrial
membrane potential, the lipid uptake and metabolism, the oxygen consumption rates (OCR)
and glycolytic activities of TECs. Ybx3-/- mice demonstrated protection from IRI with less
immune cell infiltration, endoplasmic reticulum (ER) stress, tubular cell damage and fibrosis.
A presumed protective mechanism was identified via upregulated antioxidant activities and
reduced ferroptosis, when Ybx3 was deleted.
Thus, our studies reveal DbpA acts as a mitochondrial protein with profound adverse effects
on cell metabolism and highlights a protective effect against IRI when Ybx3 is genetically
deleted. Hence, preemptive DbpA targeting in situations with expected IRI, such as kidney
transplantation or cardiac surgery, may preserve post-procedure kidney function.Das DNA-bindende Protein-A (DbpA; Gen: Ybx3) gehört zur Familie der Kälteschockproteine
und hat bekannte Funktionen beim Zellzyklus, der Transkription, der Translation und der tight
junction Kommunikation. Bei der chronischen Nephritis ist DbpA hochreguliert, jedoch sind die
Aktivitäten von DbpA bei akuten Krankheitsmodellen wie der renalen Ischämie/Reperfusion
ungeklärt.
Um dies zu untersuchen wurden Mäuse mit dem Genotyp Ybx3+/+, Ybx3+/- oder Ybx3-/- über
einen Zeitraum von 24 Monaten und nach einer experimentellen Ischämie/Reperfusion der
Nieren charakterisiert. Die mitochondriale Funktion, Anzahl und Integrität wurden durch
Mito/Glykolyse-Stress-Tests, MitoTracker-Färbung, Western Blot und Elektronenmikroskopie
analysiert. RNA-Sequenzierungsanalysen, immunhistochemische Färbung, Western Blot und
Durchflusszytometrie wurden durchgeführt, um die Schädigung der Tubuluszellen, die
Vernarbung des Gewebes und die Infiltration von Immunzellen zu quantifizieren.
Es wurde festgestellt, dass DbpA für die Nierenentwicklung und die Gewebehomöostase unter
gesunden Bedingungen entbehrlich ist. Darüber hinaus ist das endogene DbpA-Protein in
primären Tubulusepithelzellen in Mitochondrien lokalisiert. Die genetische Deletion von Ybx3
erhöht das mitochondriale Membranpotenzial, die Lipidaufnahme und den Lipidstoffwechsel,
die Sauerstoffverbrauchsrate und die glykolytische Aktivität der primären Tubulusepithelzellen.
Ybx3-/- Mäuse zeigen einen Schutz vor Ischämie-/Reperfusionsschädigungen der Nieren mit
einer geringeren Immunzellinfiltration, Stressantwort des Endoplasmatischen Retikulums,
Tubuluszellschädigung und Fibrose. Ein mutmaßlicher Schutzmechanismus wurde durch eine
erhöhte antioxidative Aktivität und einer verminderten Ferroptose identifiziert, wenn Ybx3
deletiert wurde.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass DbpA als mitochondriales Protein fungiert, das
tiefgreifende negative Auswirkungen auf die mitochondriale Aktivität hat. Zudem wird eine
schützende Wirkung bei Ischämie/Reperfusion hervorgerufen, wenn Ybx3 genetisch entfernt
wird. Daher kann eine präventive DbpA-Fokussierung in Situationen mit zu erwartender IRI,
wie z. B. bei Nierentransplantationen oder Herzoperationen, die Nierenfunktion nach dem
Eingriff erhalten.Literaturverzeichnis: Seite 84-10
Inklusion zwischen Anspruch und Wirklichkeit : Ursachen und Entwicklungspotentiale für die Übergangssituation von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
Diese Bachelorarbeit untersucht die Übergangssituation von Menschen mit Behinderungen aus Werkstätten für behinderte Menschen (kurz: WfbM) in den allgemeinen Arbeitsmarkt entlang der Fragestellung: „Welche Faktoren tragen zur anhaltend niedrigen Übergangsquote von WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bei und durch welche Maßnahmen können diese Barrieren nachhaltig überwunden werden?“ Dabei werden anhand von Umfragen und Literaturrecherche Barrieren identifiziert und Entwicklungspotenziale erarbeitet. Die Ergebnisse verdeutlichen strukturelle, ökonomische, gesellschaftliche und individuelle Faktoren, die sich auf die Übergangssituation auswirken.Literaturverzeichnis: Seite 47-5
Molecular modeling and design of selective histone deacetylase 11 (HDAC11) inhibitors
Histone deacetylase 11 (HDAC11) has emerged as an interesting target for potential treatment of various diseases including cancer and metabolic diseases. This work focuses on the modelling, design and development of novel selective HDAC11 inhibitors. Since there are no crystal structures for HDAC11 reported so far, an AlphaFold2 model of HADC11 was optimized and used to study the reported HDAC11 inhibitors. The optimized model was used in a virtual screening workflow to identify new selective ligand. Furthermore, the model was employed for the structure-based design of novel selective inhibitor. The deigned and the identified compounds were synthesized and showed promising activity and selectivity. Finally, a ligand-based virtual screening workflow employing a classification model was developed and applied to identify potential HDAC11 inhibitors
Tree diversity iIncreases forest temperature buffering via enhancing canopy density and structural diversity
Global warming is increasing the frequency and intensity of climate extremes. Forests may buffer climate extremes by creating their own attenuated microclimate below their canopy, which maintains forest functioning and biodiversity. However, the effect of tree diversity on temperature buffering in forests is largely unexplored. Here, we show that tree species richness increases forest temperature buffering across temporal scales over six years in a large-scale tree diversity experiment covering a species richness gradient of 1 to 24 tree species. We found that species richness strengthened the cooling of hot and the insulation against cold daily and monthly air temperatures and temperature extremes. This buffering effect of tree species richness was mediated by enhanced canopy density and structural diversity in species-rich stands. Safeguarding and planting diverse forests may thus mitigate negative effects of global warming and climate extremes on below-canopy ecosystem functions and communities
Who or what works? : Concepts of work in Donna Haraway’s feminist new materialism and their relevance for the sociology of work
Der neue Materialismus hat maßgeblich die Diskussionen zum Anthropozän geprägt und die Krise gesellschaftlicher Naturverhältnisse offengelegt. Doch weder die Studien zum Anthropozän noch die Theorien des neuen Materialismus verfügen über einen ausgearbeiteten Begriff von Arbeit. Das ist einerseits ein Problem, weil auf diese Weise zentrale Mechanismen und Ursachen des Klimawandels und der Umweltzerstörung nicht einbezogen werden; andererseits könnte die Berücksichtigung von Arbeit eine neue Kritik an Arbeit und die Entwicklung alternativer Arbeitsformen ermöglichen. Vor diesem Hintergrund begebe ich mich in dem Artikel auf die Spurensuche nach dem Verständnis von Arbeit im feministischen neuen Materialismus. Ich untersuche das Werk von Donna Haraway und ihr Verständnis von Arbeit und Arbeitsbeziehungen. Wie ich darlegen werde, unterscheidet sie drei Arbeitsbegriffe: Arbeit, Spiel und Kompostieren. Mit jedem dieser Begriffe erfasst sie unterschiedliche Dimensionen in Arbeitsbeziehungen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteur*innen und gibt Hinweise darauf, wie diese ethisch „gut“ gestaltet und erprobt werden können. Im darauf folgenden Teil des Artikels werde ich die Konsequenzen ihrer Arbeitsbegriffe für die soziologische Beschäftigung mit Arbeit erläutern und deren Potenziale hervorheben. Der Artikel endet mit einem Ausblick, in dem ich einige Probleme der Arbeitsbegriffe von Haraway stichwortartig benenne, die als Ansatzpunkte für weiterführende Untersuchungen dienen können
Information hiding in cyber-physical systems : selected covert channels and threats at the example of industrial control systems
In the last couple of years, two concerning trends in cyber security are observable:
On the one hand, targeted attacks on Operational Technology (OT), such as Indus-
trial Control Systems (ICS) seem on the rise, for example in critical infrastructures
like power generation or water supply. On the other hand, current malware gen-
erations seem to increasingly incorporate stealth mechanisms using techniques of
Information Hiding (IH), e.g. Steganography and Covert Channels. The question
arises what impact these two trends would employ when combined - how can Infor-
mation Hiding-based principles and techniques be applied to the specifics of such
Cyber-Physical Systems? What are plausible carriers and how would exemplary
covert channels perform in terms of stealthiness and capacity or bandwidth? What
are corresponding threat scenarios and what challenges can be encountered for detec-
tion and mitigation of this threat? This thesis aims to shrink this research gap and
answer these open questions in a selected and exemplary manner. To answer these
questions, at first, a plausible reference architecture for Industrial Control Systems is
proposed, which allows for a systematic analysis of potential covert communicators,
plausible carriers, covert channels, and the discussion of resulting threat scenar-
ios and potential mitigations. Potential covert sender, -receiver, and corresponding
carriers are discussed in the context of Industrial Control Systems. Based on the
State-of-the-Art, own investigations and publications a classification for Information
Hiding methods is proposed, allowing for a systematic description of the variety of
methods applicable to the specifics of Cyber-Physical Systems (CPS). In the course
of three selected, exemplary case studies, a detailed investigation of three distinctive
types of carrier (Automation Protocols, Process Data, and Infrastructure Protocols)
is performed with a detailed description and analysis of plausible covert channels,
their performance, and resulting threat scenarios and mitigation. Based on these
case studies, lessons learned are discussed covering insights on plausibility, challeng-
ing features of CPS, techniques for cover object selection, bandwidth modulation,
and the persistence and location of cover objects. Corresponding threat scenarios
are discussed and the adversarial use of IH-methods is classified into covert lateral
and covert vertical communication at the example of defense-in-depth architectures
of ICS. An extended mitigation and countermeasure model is proposed and potential
design principles for covert channel-robust architectures are described. Methods of
detection and mitigation are reflected, based on the insights from the investigated
covert channels in case studies.This thesis is partially based on results of the research projects ”STEALTH Scenar-
ios” (final public report [LAD23]) and ”SMARTEST2” (final public report [ALD23]),
funded by the German Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation,
Nuclear Safety and Consumer Protection, BMUV, Grant No. 1501589A (STEALTH)
and 1501600B (SMARTEST2).In den letzten Jahren sind zwei besorgniserregende Trends in der Cybersicherheit
zu beobachten: Zum einen scheinen gezielte Angriffe auf Operational Technology
(OT), wie Industrial Control Systems (ICS), zuzunehmen, beispielsweise in kri-
tischen Infrastrukturen wie der Energieerzeugung oder Wasserversorgung. Ander-
erseits scheinen aktuelle Malware-Generationen zunehmend Stealth-Mechanismen
mit Techniken des Information Hiding (IH), z.B. Steganographie und Covert Chan-
nels, zu verwenden. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen diese beiden
Trends haben, wenn sie kombiniert werden - wie k¨onnen auf Information Hid-
ing basierende Prinzipien und Techniken auf die Besonderheiten solcher Cyber-
Physical Systems (CPS) angewendet werden? Was sind plausible Tr¨agermedien und
wie w¨urden beispielhafte sich verdeckte Kan¨ale in Bezug auf Verdecktheit, Kapaz-
it¨at und Bandbreite verhalten? Um diese Fragen zu beantworten, wird zun¨achst
eine plausible Referenzarchitektur f¨ur industrielle Steuerungssysteme vorgeschla-
gen, die eine systematische Analyse von potentiellen verdeckten Kommunikatoren,
plausiblen Tr¨agermedien und verdeckten Kan¨alen sowie die Diskussion von daraus
resultierenden Bedrohungsszenarien und m¨oglichen Gegenmaßnahmen erm¨oglicht.
Basierend auf dem Stand der Technik, eigenen Untersuchungen und Ver¨offentlichun-
gen wird eine Klassifizierung f¨ur Information Hiding Methoden vorgeschlagen, die
eine systematische Beschreibung der Methodenvielfalt f¨ur die Spezifika von Cyber-
Physical Systems erm¨oglicht. Anhand dreier ausgew¨ahlter, exemplarischer Fallstu-
dien erfolgt eine detaillierte Untersuchung von drei unterschiedlichen Tr¨agertypen
(Automatisierungsprotokolle, Prozessdaten und Infrastrukturprotokolle) mit einer
ausf¨uhrlichen Beschreibung und Analyse plausibler verdeckter Kan¨ale, ihrer Leis-
tungsf¨ahigkeit und daraus resultierender Bedrohungsszenarien und -abwehr. Auf
der Grundlage dieser Fallstudien werden Erkenntnisse ¨uber Plausibilit¨at, beson-
dere Merkmale von CPS, Techniken zur Auswahl von Cover Objeketen, Band-
breitenmodulierung sowie die Persistenz und Lokalisierung von Cover Objekten
diskutiert. Entsprechende Bedrohungsszenarien werden diskutiert und die Nutzung
von IH-Methoden in verdeckte laterale und verdeckte vertikale Kommunikation am
Beispiel von Defense-in-Depth-Architekturen von ICS klassifiziert. Es wird ein er-
weitertes Gegenmaßnahmen-Modell vorgestellt und m¨ogliche Designprinzipien f¨ur
Covert-Channel robuste Architekturen beschrieben. Methoden zur Entdeckung und
Abwehr werden auf der Grundlage der Erkenntnisse aus den untersuchten verdeckten
Kan¨alen in den Fallstudien reflektiert.Diese Arbeit basiert zum Teil auf Ergebnissen der Forschungsprojekte ”STEALTH
Scenarios”( ¨Offentlicher Endbericht [LAD23]) und ”SMARTEST2”( ¨Offentlicher End-
bericht [ALD23]), die vom Bundesministerium f¨ur Umwelt, Naturschutz, nukleare
Sicherheit und Verbraucherschutz unter den F¨orderkennzeichen 1501589A (STEALTH)
und 1501600B (SMARTEST2) gef¨ordert wurden.Literaturverzeichnis: Seite [181]-19
The differentiated impacts and constraints of allometry, phylogeny, and environment on the ruminants’ ankle bone
The astragalus is a hinged bony organ common to many tetrapods. Several factors, including allometry, phylogeny, and environment, constrain its morphology. Due to the underlying risk of these factors being confounding, previous works have frequently highlighted the difficulty in discerning the specific influence of each factor. Here, we conducted allometric and size-adjusted clade and ecomorphological analyses to assess the contribution of each of these three parameters to the morphological variation of the astragalus in ruminant artiodactyls. 3D geometric morphometric analyses confirm the astragalus’ highly integrated structure and multifactorial morphological responses. Sturdier astragali are correlated with heavier bodies. Bovids tend to display larger proximal trochlear ridges, and moschids show a prominent posterior process. The degree of development of areas where joints and ligaments intersect reflects the degree of freedom of the ankle and the locomotion type. This study provides new perspectives on the evolution of ruminants and their interactions with their environment