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Der Einfluss von Mithramycin A - basierten Kombinationsbehandlungen auf Vitalität, Radiosensitivität & Resistenzentwicklung von Glioblastoma multiforme: eine in vitro Analyse an Patienten-abgeleiteten Zellkulturmodellen
Im Rahmen von in vitro Studien an Glioblastoma multiforme (GBM)-Zelllinien konnte ein konzentrationsabhängiger Effekt von Mithramycin A (MitA) auf die Tumorzellviabilität beobachtet werden. MitA wirkte strahlensensibilisierend in Kombination mit einer Radiotherapie. Unter Langzeittherapie konnte keine Resistenzentwicklung beobachtet werden. MitA inhibierte die Tumorzellinvasion und löste Apoptose sowie Nekrose aus und hatte einen geringen Einfluss auf den Immunphänotyp und die Stammzellmarkerexpression. MitA wirkte in Kombination mit verschiedenen zytostatischen Testsubstanzen synergistisch
Untersuchung der Telomerlänge bei Patienten mit Multipler Sklerose und Recherche nach Faktoren mit potenziellem Einfluss auf Erkrankungsrisiko und -schwere sowie auf Telomerlängen
Zusammengefasst war die LTL bei Patienten mit MS im Vergleich signifikant kürzer als die von gesunden Kontrollen, wobei Unterschiede in den Verlausformen identifiziert wurden. Es zeigte sich auch, dass Patienten mit MS mit kürzeren Telomeren einen ungünstigeren Krankheitsverlauf als Patienten mit einer längeren Telomerlänge zu haben scheinen. Durch eine klassische Literatursuche konnte eine Vielzahl genetischer, Umwelt- und Lebensstilfaktoren identifiziert werden, die sowohl mit der MS als auch mit der TL assoziiert sind. Hier sind vor allem Rauchen, das Geschlecht und Sport zu nennen
Charakterisierung Patienten-abgeleiteter Zelllinien von Kopf-Hals-Tumoren und präklinische Medikamententestung
Zusammenfassend ergaben sich für diese Arbeit folgende Untersuchungsschwerpunkte: Basale Charakterisierung und Qualitätskontrolle der neu etablierten Zelllinien von Kopf-Hals-Tumoren; Wirksamkeit von Cisplatin, 5-FU und Cetuximab sowie der Cyclin-abhängigen Kinase-Inhibitoren (CDKis) Palbociclib, Abemaciclib, Dinaciclib und THZ1 in Mono- und Kombinationstherapie; Funktionelle Analyse der Therapie-vermittelten zytotoxischen Effekte; Korrelation des Ansprechens auf CDKis mit zugrunde liegenden molekularen Alterationen; Translation in vitro gewonnener Ergebnisse auf ein in vivo Model
Vergleich von Komplikationen und Revisionsraten nach Arthrodese bzw. Endoprothese bei Arthrose des oberen Sprunggelenks auf der Basis von Versorgungsdaten im 10-Jahres Verlauf
Bei symptomatischer endgradiger Arthrose des oberen Sprunggelenks stehen als ultima ratio eine Arthrodese und eine Endoprothese zur Verfügung. Bisher publizierte Daten zum Patientenoutcome der beiden Verfahren sind jedoch sehr heterogen und nur von geringem Evidenzgrad. Anhand einer repräsentativen Stichprobe wurden vergleichbare Komplikations- und Revisionsraten nach Arthrodese bzw. Endoprothese des oberen Sprunggelenks ermittelt. Vergleichbare Inzidenzen der Folgeereignisse legen eine Zunahme der Versorgung mit Endoprothesen aufgrund eines tendenziell besseren funktionellen Outcomes nahe
Prävention in der Schwangerschaft: klinische Studie aus der Universitätsfrauenklinik Rostock 2017
Primär wurde der Kenntnisstand von Wöchnerinnen der UFK Südstadt Rostock zu den Themen Ernährung, Genussmittel, körperliche Aktivität, Supplementierung und Informationsquellen während der Schwangerschaft durch ein schriftliches Interview ermittelt. Sekundär wurde geprüft, ob das Informationsangebot für Schwangere ausreichend ist, und ob die Bereitschaft zur individuellen Prävention in Beziehung zum Alter, prägraviden BMI und Schulabschluss stehen. Im Gegensatz zum relativ guten Wissensstand sind Defizite bei der praktischen Umsetzung der Präventionsmöglichkeiten festzustellen
Die Entwicklung des Enzymbegriffs und seine Bedeutung für die Katalyseforschung bei Wolfgang Langenbeck
Im Rahmen dieser Staatsexamensarbeit wird zunächst die Entwicklung des Enzymbegriffs betrachtet. Dabei werden insbesondere die Ursprünge des Fermentbegriffs und dessen Übergang zum Enzymbegriff dargestellt. Daraufhin wird der Stellenwert des Enzymbegriffs für die Forschung bei Wolfgang Langenbeck untersucht. Zudem wird die Bedeutung der Enzymforschung bei Langenbeck für das Institut für Katalyseforschung in Rostock beleuchtet. Abschließend wird kurz auf die weitere Entwicklung der Enzymforschung am Institut für Katalyseforschung in Rostock eingegangen
Development of optimised algorithms to calculate equation-of-state data in many-particle systems consisting of hard, anisotropic particles
In this work, equations of state of hard, anisotropic particles are studied employing the complementary methods of virial theory and Monte Carlo simulations. To calculate higher-order virial coefficients, an algorithm is developed and optimised for hard particles. Using this algorithm, virial coefficients of hard lenses and hard, oblate ellipsoids of revolution are calculated. The method is extended to the 4D space. The development of a cluster Monte Carlo algorithm gives access to precise equation-of-state data, which is compared to the virial series.In der vorliegenden Arbeit werden Zustandsgleichungen harter, anisotroper Partikel mit den komplementären Verfahren der Virialreihe und Monte Carlo Simulationen untersucht. Um Zugang zu Virialkoeffizienter höherer Ordnung zu erhalten, wird ein für harte Körper optimierter Algorithmus entwickelt. Hiermit werden Virialkoeffizienten von harten Linsen und harten, oblaten Rotationsellipsoiden berechnet. Die Methode wird auf den 4D Raum erweitert. Die Entwicklung eines Cluster Monte Carlo Algorithmus macht hochgenaue Zustandsdaten zugänglich, welche mit der Virialreihe verglichen werden
Systematische Evaluation klinischer Methoden zur Vermessung der humanen Cochlea anhand präoperativer Schnittbildgebung vor Cochlea-Implantation
Cochlea-Implantationen stellen derzeit eine bedeutende Therapieoption bei der hochgradigen Schwerhörigkeit oder Taubheit dar. Bei Cochlea-Implantation mit dem Ziel des Restgehörerhalts kann die präoperative Kenntnis über die Länge des Ductus cochlearis (engl. cochlear duct length, "CDL") bei der Wahl einer geeigneten CI-Elektrode hilfreich sein. Ziel dieser Dissertation war es, die geeignetste Kombination aus klinisch angewandter präoperativer Bildgebung und -verarbeitungssoftware für die präoperative CDL-Bestimmung zu ermitteln. Als Referenz dienten postoperativ bestimmte Insertionswinkel
Untersuchungen zur Wirkung und zum Wirkmechanismus von Campher auf den glatten Muskel: Magen und Portalvene der Ratte als Modellsysteme
Da Campher starke systemische Einflüsse zeigt, wurde im Speziellen die Wirkung und der Wirkmechanismus von Campher auf den glatten Muskel des vaskulären und des gastrischen Systems untersucht. Dazu wurden Muskelpräparate des gastrischen Antrum, des Magenfundus und der Portalvene mit der konventionellen Organbadmethode untersucht. Weiterhin wurden Versuche an der Portalvene mithilfe der Fluoreszenzmikroskopie durchgeführt. Anhand der Organbadmethode konnte ermittelt werden, dass Campher keinen Einfluss auf die tonische Muskulatur des Magenfundus hat