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Kategorisierung von Doppelfehlbildungen in der Pathologisch-anatomischen Sammlung im Narrenturm
Im Rahmen dieser Studie wird eine Vielzahl an Präparaten der Pathologisch-anatomischen Sammlung im Narrenturm kategorisiert und katalogisiert. Es handelt sich dabei um eine einzigartige Kollektion von Missbildungen aus dem Bereich der Doppelfehlbildungen (Siamesische Zwillinge). Es werden sowohl Mazerationspräparate als auch Feuchtpräparate und Wachsmoulagen in die Studie einbezogen und die verschiedenen Präparationstechniken analysiert. Neben Festhalten des Datums der Präparate und Bestimmung von Alter, Geschlecht und Todesursache werden, soweit möglich, aetio-pathogenetische Aspekte untersucht. Ziel ist es festzustellen, ob es unterschiedliche Häufungen in einem oder mehreren dieser Punkte zwischen den verschiedenen Formen der Siamesischen Zwillinge zu beobachten gibt.
Nach ausgiebiger Recherche in der Datenbank der PaS wurden insgesamt 104 Siamesische Zwillinge identifiziert und die 96 menschlichen davon in die Studie aufgenommen. Sie wurden in die 8 Kategorien nach Spencer eingeteilt und ihre Häufigkeit mit international vorhandenen verglichen. Thoracopagen stellten mit 42% die größte Gruppe, gefolgt von cephalopagen (22%) und parapagen (21%). Ischiopagen und omphalopagen mit je 5% und craniopagen (2%) waren ebenso wie pygopagen mit 1% nur sehr gering vertreten. Rachipagus konnte kein einziger identifiziert werden, dafür enthält die Sammlung 3% parasitärer Zwillinge. Die Geschlechterverteilung zeigt 26,5% männliche, sowie 73,5% weibliche Präparate. Um einen möglichen Zusammenhang zwischen Kategorie und Geschlecht zu testen, erfolgt die Durchführung eines Chi - Quadrat Testes. Da der p-Wert das Signifikanzniveau deutlich übersteigt, kann man darauf schließen, dass kein Zusammenhang besteht.
Etwa ein Drittel der Präparate (35) erwies sich als geeignet, um einen Steckbrief mit Nebenparametern anzulegen.This study focused on a large number of specimens from the pathological-anatomical collection in the Fool's Tower that are categorized and cataloged. It is a unique collection of malformations from the field of conjoined twins (Siamese twins). Mazeration preparations as well as moist preparations and wax moulages are included in the study and the various preparation techniques are analyzed. In addition to recording the date of the preparations and determining the age, gender and cause of death, aetio-pathogenetic aspects are examined as far as possible. The aim is to determine whether there are different accumulation in one or more of these points between the different forms of the Siamese twins.
After extensive research in the PaS database, a total of 104 conjoined twins were identified and the 96 human twins were included in the study. They were divided into the 8 categories according to Spencer and their frequency compared with those available internationally. Thoracopagus were the largest group with 42%, followed by cephalopagus (22%) and parapagus (21%). Ischiopagus and omphalopagus with 5% each and craniopagus (2%) as well as pygopagus with 1% were only slightly represented. Rachipagus could not be identified, but the collection contains 3% parasitic twins. The gender distribution shows 26.5% male and 73.5% female preparations. To test a possible relationship between category and gender, a chi-square test is carried out. As the p-value tremendously exceeds the level of significance, it can be concluded that there is no connection.
About a third of the preparations (35) proved to be suitable for creating a profile with additional parameters.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)491462
The value of serum albumin in the pre-operative assessment of ovarian tumors a retrospective data analysis
Hintergrund: Die präoperative Differenzialdiagnose in benigne und maligne Adnextumore ist schwierig. Eine präoperative Verdachtsdiagnose erfolgt primär anhand sonographischer Kriterien und zusätzlich können Biomarker aus dem Blut helfen, Adnextumore als eher benigne oder maligne zu klassifizieren. Serumalbumin ist in vielen KarzinompatientInnen auf Grund von systemischen immunologischen Veränderungen vermindert. Der präoperative diagnostische Wert von Albumin wurde bis jetzt in Patientinnen mit Adnextumoren nicht evaluiert.
Ziel der Studie: Ziel dieser Studie war es, den Wert von präoperativ erhobenem Serumalbumin als Biomarker bei der Differentialdiagnose von Frauen mit Adnextumoren zu evaluieren.
Methoden: Diese retrospektive Analyse inkludierte alle Patientinnen, die aufgrund eines Adnextumors in den Jahren 2000 bis 2012 an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der Medizinischen Universität Wien operiert wurden (n= 3234). Retrospektiv wurden Laborparameter und klinisch pathologische Parameter erhoben und hinsichtlich ihrer diagnostischen Signifikanz geprüft.
Resultat: Es besteht eine signifikante Korrelation zwischen malignen Tumoren und einer präoperativen Hypoalbuminämie (p< 0,001). Es wurde ein neuer Serumalbumin-Grenzwert definiert- um zwischen benignen und malignen Tumoren unterscheide zu können. Dieser liegt bei 41,35 mg/dl (Sensitivität 70,4%, Spezifität 62,5%). Es kann kein Unterschied in den Albuminspiegeln bei der Differenzierung zwischen FIGO I/II und FIGO III/IV gefunden werden.
Schlussfolgerung: Diese Arbeit konnte zeigen, dass Albumin ein interessanter Serumparameter ist, der in die präoperative Beurteilung von Adnextumoren mit einbezogen werden könnte. Es wurde ein neuer Grenzwert definiert, um besser zwischen benignen und malignen Tumoren unterscheide zu können.Background: The pre-operative differentiation of benign and malignant tumors can be difficult in certain cases. A pre-operative suspected diagnosis is based on specific ultrasound criteria and additionally a limited set of blood biomarkers can help to distinguish between benign and malignant tumors. Serum albumin is decreased in a variety of cancer patients due to systemic immunological changes. The pre-operative diagnostic value of albumin has not been evaluated yet in patients with adnexal tumors.
Aim of the study: The aim of the study was to determine the value of pre-operative serum albumin as a biomarker in the differential diagnosis in women with adnexal masses of unknown dignity.
Methods: Retrospective analysis included all patients operated because of an ovarian tumor between 2000 and 2012 at the department of gynecology of the Medical University Vienna Austria (n= 3234). Retrospectively laboratory (albumin, CRP, CA 125) and clinical pathological parameters were collected and their diagnostic significance was investigated.
Results: There is a significant correlation between malignant tumors and pre-operative hypoalbuminemia (p<0.001). A new cut-off value was defined to distinguish between benign and malignant tumors. It was defined as 41.35 mg/dl serum albumin (sensitivity 70.4%, specificity 62.5%). Serum albumin was no good indicator to differ between FIGO I/II vs. FIGO III/IV.
Conclusion: This study was able to show, that serum albumin is an interesting parameter and could be used in the assessment of pre-operative adnexal tumors. A new cut- off value was defined to distinguish between benign and malignant tumors.Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)491659
Die praktische Anwendung von Teambriefings im Rettungsdienst - eine retrospektive Analyse
Hintergrund: Seit einigen Jahren wird versucht, die Fehlerquote in der Medizin zu senken, indem deren Ursachen untersucht werden, um in weiterer Folge deren Entstehung besser verhindern zu können. Als eine Möglichkeit bieten sich standard operating procedures (SOPs) in Form von Checklisten wie die Surgical Safety Checklist der WHO an. Die präklinische Notfallmedizin stellt diesbezüglich wegen ihres inhomogenen Tätigkeitsbereichs jedoch ein besonders schwieriges Feld dar.
Material und Methoden: Diese retrospektive Beobachtungsstudie basiert auf den Daten, die im Rahmen eines Projekts vom Roten Kreuz Bruck an der Leitha gesammelt werden konnten. Die Daten stammen von Rettungseinsätzen, die im Jahr 2018 durchgeführt und von Lehrsanitätern im Sinne einer Field-Supervision beobachtet wurden. Dabei dokumentiert wurden aufgetretene Gefahren (Threats), begangene Fehler (Error), und deren Auswirkungen auf den Einsatz (Undesired State), sowie demografische Informationen über die beobachteten Mitarbeiter des Rettungsdienstes.
Die Beobachtung sollte dabei in zwei Phasen aufgeteilt werden, zwischen denen ein Teambriefing, angelehnt an die Surgical Safety Checklist der WHO, eingeführt wurde. Zusätzlich zu einer deskriptiven Auswertung der so gesammelten Daten sollte im Sinne einer Interventionsstudie schließlich mittels Chi Quadrat-Test ein Vergleich der Fehlerhäufigkeit, bedingt durch Threats, der beiden Beobachtungsphasen erfolgen, um so eine Aussage treffen zu können, ob es durch die Einführung dieser SOP zu einer geringeren Fehlerquote kam.
Ergebnisse: Da nur vier Einsätze beobachtet und statistisch ausgewertet werden konnten und es zu keinen zwei Beobachtungsphasen mit Intervention kam, kann die eigentliche Forschungsfrage nicht beantwortet werden. diese Arbeit beschränkt sich daher auf eine deskriptive Darstellung dieser vier Einsätze. In diesen konnten 17 Threats, 17 Errors und elf Undesired States dokumentiert werden, wobei es bei jedem beobachteten Einsatz zu mindestens einem Dokumentationsfehler kam. Elf der Threats (64,7%) traten am Einsatzort auf, genau wie zehn Errors (58,9%). Elf der 17 Errors (64,7%) entstanden durch Threats. Die meisten Errors waren Handling Errors (70,6%) und elf Errors führten zu Undesired States (64,7%).
Die Ergebnisse legen trotz der geringen Fallzahl nahe, dass ein relevanter Konnex aus Threat und Error besteht und ein erfolgreiches Risikomanagement hier einen Ansatzpunkt finden könnte. Außerdem bietet diese Arbeit Erkenntnisse, die genutzt werden können, um ähnliche Studien in Zukunft besser zu gestalten.Background: In recent years a development of error culture appeared in medical fields with the prime aim to diminish the error rate by improving the working procedures. Standard operating procedures, such as the SSC, can be helpful tools, to improve the situation. Amongst others this can be seen by the WHOs Surgical Safety Checklist. On the other hand, preclinical emergency medicine holds an exceptional position in error management because of its diverse and vast field of operation.
Materials and Methods: The Rotes Kreuz Bruck an der Leitha has performed a project in 2018 with the aim to observe 200 rescue operations by paramedic instructors. Any occuring error, its outcome, its cause and threats leading to errors as well as demographic informations on the paramedics were to be documented.
Referring to the WHOs Surgical Safety Checklist after 100 rescue operations a checklist should be installed, in order to examine its impact on the error rate in preclinical emergency medicine. The observed parameters before and after introducing the checklist were identical.
The gathered data was then provided for this retrospective study with the aim to compare the error rate caused by threats before and after introducing the checklist to one another by chi-squared test. Descriptive depiction of the gathered data was also planned to be performed.
Results: Due to diverse difficulties during observation the data of only four rescue operations could be retrieved and analysed. 17 threats and 17 errors and eleven undesired states were documented. Eleven of these threats (64,7%) and ten errors (58,9%) occured on the site of the emergency itself. Eleven of these errors arose from threats (64,7%) indicating a relevant relationship between threats and errors despite the low sample size. Most of the errors were handling errors (70,6%) and eleven of the 17 errors caused undesired states (64,7%).
Summarized this study could not answer the research question, but can be used for future studies with the same aim as a foundation for study design.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)510830
Einfluss von Schaf- und Ziegenmilch auf die Aktivierung der MAP-Kinasen und NOX4 Expression in gingivalen Fibroblasten
Ziel: Ziel dieser Arbeit war es zu beurteilen, ob Schaf- oder Ziegenmilch die Entzündungsantwort durch Unterdrückung der MAP-Kinasen-Aktivierung in humanen gingivalen Fibroblasten reduziert. Ein weiteres Ziel war es, eine TGF- Aktivität von Schaf- oder Ziegenmilch an humanen gingivalen Fibroblasten unter der Verwendung von drei Methoden nachzuweisen.
Methode: Wir verglichen die IL1/TNF induzierte Aktivierung der MAP-Kinasen in An- und Abwesenheit von Schafmilch oder Ziegenmilch in humanen gingivalen Fibroblasten. Zellen wurden zentrifugierter Schaf- und Ziegenmilch ausgesetzt, bevor eine Entzündung mittels IL1 und TNF simuliert wurde. Ein Western Blot wurde zur Detektion von pp38, pJNK und pERK durchgeführt. Um die TGF- Aktivität von Schaf- oder Ziegenmilch auf Proteinebene nachzuweisen, wurde die TGF- regulierte NOX4 Expression mittels Western Blot und Immunostaining detektiert. Die Smad2/3 Translokation wurde durch ein Immunostaining beurteilt.
Resultate: Weder Schaf- noch Ziegenmilch, beziehungsweise deren wässrige Fraktion, unterdrückten die IL1 und TNF-stimulierte Phosphorylierung der MAP-Kinasen in humanen gingivalen Fibroblasten. Die NOX4 Detektion lieferte unzuverlässige Ergebnisse. Die wässrigen Fraktionen von Schaf- und Ziegenmilch induzierten die Smad2/3-Translokation in humanen gingivalen Fibroblasten.
Conclusio: Eine potentielle entzündungshemmende Wirkung von Schaf- und Ziegenmilch in humanen gingivalen Fibroblasten kann nicht durch eine Regulation von pp38, pERK oder pJNK erklärt werden. In Bezug auf die visualisierte Smad2/3-Translokation sind pasteurisierte Schaf- und Ziegenmilch potenzielle TGF--Quellen für orale Zellen.Aim: The aim of this thesis was to evaluate by performing Western Blot whether sheep milk or goat milk reduce inflammation by suppressing MAP-Kinase activation in human gingival fibroblasts. Another aim was to determine TGF- activity of sheep milk and goat milk in human gingival fibroblasts using three different methods.
Methods: We compared IL1 /TNF-induced activation of MAP-Kinase in the presence and absence of sheep milk or goat milk in human gingival fibroblasts. Cells had been pretreated with an aqueous fraction of sheep milk and goat milk before we simulated inflammation using IL1 and TNF. Western Blot was performed for analysis of pp38, pJNK and pERK. To determine TGF- activity of sheep milk and goat milk at the protein level, NOX4 expression was detected by performing Western blot and Immunostaining. Smad2/3 translocation was visualized by Immunostaining.
Results: Neither sheep milk nor goat milk, or their aqueous fraction respectively, suppressed IL1- and TNF-stimulated phosphorylation of p38, ERK or JNK in human gingival fibroblasts. The NOX4 analysis failed to provide reliable data. Aqueous fractions of sheep milk and goat milk induced Smad2/3 translocation in human gingival fibroblasts.
Conclusions: A potential anti-inflammatory effect of aqueous fraction of sheep milk and goat milk in human gingival fibroblasts cannot be explained by regulation of pp38, pERK or pJNK. Regarding the visualized Smad2/3 translocation, pasteurized sheep milk and goat milk are potential sources of TGF- in oral cavity.Paralleltitel laut Übersetzung der VerfasserinMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2020(VLID)476549
Salt sensitivity analysis with SBTmini in chronic hemodialysis patients: a cross-sectional study
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftArbeit gesperrtMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)514109
Influence of physical activity on promising atherosclerosis biomarkers (NTproBNP and hsCRP)
Hintergrund: Koronare Herzkrankheit ist eine der Krankheiten, welche durch Atherosklerose verursacht ist. Es ist am meisten manifestiert, wenn die Krankheit schon sehr fortgeschritten ist, als ACS oder SAP, deshalb ist von Interesse die Biomarkern zu identifizieren, die den frühen Stadien der Krankheit entsprechen, wenn die Chancen die Krankheit zu halten am besten ist. BNP und hsCRP sind einige der am meisten untersuchten Biomarkern in diesem Concept. BNP ist der Marker von Herzinsuffizienz und ist freigesetzt, wenn das Myokardium gedehnt ist. CRP ist ein Akute-Phase-Reaktant und ist freigesetzt bei vielen vielfaltigen Zuständen und ist sehr unspezifisch.
Ziel: Das Ziel dieser Studie ist zu untersuchen ob 8 Monaten von Sport die Spiegeln von NTproBNP und hsCRP verändern können.
Methoden: 109 Personen nahmen teil, 98 schließen die Studie ab. Die Teilnehmer wurden aufgefordert über 8 Monate Sport zu betreiben (mindestens 150 Minuten mäßige Anstrengung pro Woche). Die Teilnehmer wurden aufgefordert das betriebene Sport zu dokumentieren. Die Leistung wurde durch 2 Ergometrien, eine zu Beginn eine am Ende der Studie, gemessen. Kontrolltermine fanden jede 2 Monaten statt. Die Teilnehmer wurden daraufhin geteilt in jene die eine Steigung von Leistung von >3% erlebt haben und jene, deren Leistung eine kleinere (<2.9%) Steigung erlebt haben.
Ergebnisse: Es zeigte sich eine signifikante, aber nominale Senkung (p=0,03) in hsCRP in der Gruppe der Teilnehmer, die eine Steigung von Leistung von >3% erlebt haben, aber es zeigte keine Veränderung in der Gruppe die kleinere (<2.9%) Steigung der Leistung erlebt haben. NTproBNP blieb in beiden Gruppen unverändert.
Fazit: In dieser Studie, wurde gezeigt, dass Sport für 8 Monate keinen signifikanten Einfluss auf NTproBNP-Werte hatte. Die hsCRP-Werte zeigten nur eine nominale Senkung in der Gruppe von Patienten, die eine Leistungserhöhung von >3% am Ende der Studie hatten.Background: Coronary heart disease is one of the main diseases caused by atherosclerosis. As it is mostly detected when the disease already advanced is, such as ACS (STEMI, NSTEMI, UA) or SAP (stable angina), it is of high interest to detect the biomarkers of early stage in the disease, when the chances to reverse or halt the disease progression are better. NTproBNP and hsCRP are one of the most studied biomarkers in this concept. BNP is a marker of HF and is released upon a myocardial wall stretch. CRP is an acute phase reactant and is released in many various conditions and is unspecific.
Aim: The aim of this study is to detect if 8 months of exercise training can change NTproBNP and hsCRP levels in sedentary participants.
Methods: 109 subjects were included, 98 completed the study. The participants were asked to enhance their physical activity level to at least 150 minutes of moderate intensity exercise per week over 8 months. Participants were instructed to document their exercise activity in a diary. A performance level was measured using bicycle ergometry at baseline and at the end of the study. Participants were thereupon divided into those who gained >3% in performance and those who gained lesser in performance (<2.9%). Participants were invited for a check-up every 2 months.
Results: There was a significant, but nominal reduction (p=0,03) in hsCRP in a group that gained in performance, but there was no difference in the group that had lesser gain in performance. NTproBNP did not change in both groups.
Conclusion: In this non-supervised exercise training study, we detected no influence of 8 months of exercise training on NTproBNP. hsCRP had only a nominal decrease in the group of patients that had a gain of performance in ergometry of >3%. Given its relative insensitive nature, it is hard to say if this of any relevance.Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)479224
Einfluss der Thrombozytenzahl und des mittleren Thrombozytenvolumens auf die Überlebensraten von PatientInnen mit Plattenepithelkarzinomen des Kopf- und Halsbereichs Eine retrospektive Datenanalyse
Einleitung: Kopf- und Halstumore sind das weltweit siebt häufigste Karzinom und zählen aufgrund einer hohen Rezidivrate zu den Malignomen mit schlechter Prognose. Neue Biomarker zu identifizieren könnte dabei helfen, den Krankheitsverlauf besser einzuschätzen. Thrombozyten haben, neben ihren hämostatischen und immunlogischen Funktionen, auch einen Einfluss auf die Tumorentwicklung. Mehrere Studien untersuchten daher den Einfluss von präoperativen Thrombozyten-Parametern auf die Überlebensraten von Karzinompatienten. Bisher gibt es jedoch kaum Daten bezüglich des Effekts von postoperativen Thrombozyten Parametern. Das Ziel dieser Studie ist daher, die Auswirkung der prä- und postoperativen Thrombozytenzahl und des mittleren Plättchenvolumens auf die Überlebensraten von Patienten mit Kopf- und Halstumoren genauer zu erforschen.
Methodik: In dieser monozentrischen Studie untersuchten wir retrospektiv die Daten von 122 Patienten, welche aufgrund eines Kopf- und Halstumors mittels chirurgischer Resektion und postoperativer Radiotherapie am AKH Wien behandelt wurden. Die Thrombozytenzahl und das mittlere Plättchenvolumen wurden präoperativ sowie einen Tag und eine Woche postoperativerhoben. Mit Hilfe von Kaplan-Meier-Kurven, Log-Rank-Tests und Cox-Regressionen wurden die 5-Jahres Gesamt- sowie rezidivfreien Überlebensraten ermittelt und mit den Thrombozyten Parametern korreliert.
Ergebnisse: Die mediane Follow-Up Zeit betrug 8.8 Jahre. Die 5-Jahres-Gesamtüberlebensrate für unsere gesamte Kohorte lag bei 60.4%. Eine hohe Thrombozytenzahl eine Woche postoperativ konnte in der multivariablen Analyse mit einem verbesserten Gesamtüberleben assoziiert werden (Hazard Ratio 0.50, p = .020). Außerdem wiesen Patienten mit ansteigenden Thrombozytenzahlen von prä- auf eine Woche postoperativ erhöhte Gesamtüberlebensraten auf(Hazard Ratio 0.47, p = .012). Für die Thrombozytenzahlen zu den restlichen Zeitpunkten sowie für das mittlere Plättchenvolumen konnte kein Zusammenhang mit dem Krankheitsverlauf festgestellt werden.
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine hohe sowie eine ansteigende Thrombozytenzahl in der ersten postoperativen Woche ein Indikator für eine verbesserte Prognose sein könnten. Somit könnten schon kurz nach Behandlungsbeginn präzisere Aussagenbezüglich des potenziellen Krankheitsverlaufs und somit besser adaptierte Therapieansätze ermöglicht werden. Weitere Studien zur Validierung unserer Ergebnisse sind notwendig.Background: Head and neck squamous cell carcinoma (HNSCC) are the seventh most common malignant disease worldwide and, due to frequent recurrence, associated with poor prognosis. Identifying new biomarkers could improve the assessment of the course of disease. Thrombocytes play an important role in haemostasis and immune response. Recently an additional effect on cancer progression has been described. Various studies analysed the prognostic impact of preoperative platelet parameters on survival outcome of different cancer entities. So far, data on the effect of postoperative platelet indices on survival of cancer patients is sparse. Therefore, the aim of this study was to further investigate the effect of pre- and postoperative platelet count and mean platelet volume on the survival rates of patients suffering from HNSCC.
Methods: In this monocentric study, we retrospectively analysed the data of 122 patients with HNSCC, who received surgery and postoperative radiotherapy at the Vienna General Hospital. Platelet count and mean platelet volume were evaluated preoperatively and at one day- and one week postoperatively and correlated with overall- and recurrence-free survival using Kaplan Meier-curves, log-rank-test and cox-regression.
Results: Median follow-up time was 8.8 years. Five-year overall survival in our cohort was estimated as 60.4%. A high one-week postoperative platelet count was associated with an improved overall survival in multivariable analysis (Hazard Ratio 0.50, p = .020). Additionally, patients whose platelet counts increased at one week postoperatively compared to preoperatively showed better overall survival in multivariable analysis (Hazard Ratio 0.47, p =.012). Neither mean platelet volume nor platelet count at different time points could be associated with differences in survival outcome.
Conclusion: The results indicate that a high platelet count at one week postoperatively could bean indicator for an improved prognosis. Additionally, patients whose platelet counts increased within the first postoperative week also showed better survival. Postoperative count of platelets could potentially be used as biomarkers for disease outcome. External validations of our findings will be necessary.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)481557
Das virale Mikrobiom in neurodegenerativen Erkrankungen
Dank neuer Methoden zur Virusdetektion in den einzelnen Kompartimenten des menschlichen Organismus, ist es nun möglich, die Viromforschung voranzutreiben. Mittels einer sehr sensitiven Methode namens VIPEP konnte in Liquor- und in Serumproben von PatientInnen, welche unter einer neuro-degenerativen Erkrankung litten, vor allem das zur Gruppe der Anelloviren gehörende Torque-Teno Virus (TTV) detektiert werden. TTV ist nicht nur ein ubiquitär vorkommendes Virus in 95% der menschlichen Population, sondern es fand auch Anfang der 2000er-Jahre Einzug als Marker der Immunaktivität bei TransplantationspatientInnen. Weiters ergaben sich in dieser Arbeit auch neue methodische Erkenntnisse, welche zur Optimierung der Sensitivität von Sequenzanalysen mittels Vergleiche bestehender Referenzdatenbanken beitragen könnten.Since there are new methods for virus detection in different compartiments of human organisms, it is possible to proceed in virome research. Through the very sensitive protocol VIPEP, the Torque teno virus (TTV), belonging to the group of Anelloviruses, could be detected in serum and CSF specimen of patients suffering from neuro-degenerative diseases. TTV is an ubiquituous occurring virus in about 95% of human population, which has initially gained attention in the beginning of 2000 as a potential marker for immune system activation by transplantation patients. Furthermore, new methodic knowledge for optimizing sensitivity regarding sequence analysis through comparing to reference data bases, has been gathered in this present work.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)484139
Evaluierung des geburtshilflichen und onkologischen Outcomes nach radikaler Trachelektomie als Therapieoption bei Patientinnen mit Zervixkarzinom
Fragestellung: Da das Alter der Erstgebärenden kontinuierlich steigt, haben viele Patientinnen mit Erstdiagnose eines Zervixkarzinoms ihre Familienplanung noch nicht abgeschlossen. Fertilitätserhaltende Therapieoptionen gewinnen daher zunehmend an Bedeutung. Ziel dieser Studie ist, die onkologische Sicherheit und das gute geburtshilfliche Outcome radikaler Trachelektomie zu erheben.
Material und Methoden: Es handelt sich um eine retrospektive Datenanalyse und telefonische Befragung der Patientinnen, die zwischen Januar 2007 und April 2019 an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der Medizinischen Universität Wien aufgrund eines frühen Zervixkarzinoms eine fertilitätserhaltende Therapie durch radikale Trachelektomie erhielten. Das Augenmerk lag auf operativem, onkologischem und geburtshilflichem Outcome.
Ergebnisse: Bei 22 Patientinnen wurde versucht, eine radikale abdominelle Trachelektomie mit Exstirpation der pelvinen Lymphknoten durchzuführen. Dies gelang in 16 Fällen und die Fertilität konnte erhalten werden. Nach den FIGO-Kriterien von 2018 waren die meisten Patientinnen FIGO IB1 (8 Patientinnen, 36,4%) bzw. FIGO IB2 (9 Patientinnen, 41%) zuzuordnen. Die mediane Tumorgröße betrug 20mm (6-40mm). In 2 Fällen musste eine primäre Radiochemotherapie durchgeführt werden, in 4 Fällen wurde intraoperativ aufgrund von positiven Resektionsrändern zu einer Hysterektomie konvertiert. 2 Patientinnen erhielten neoadjuvante Chemotherapie. Es gab keine schwerwiegenden perioperativen Komplikationen. Das mediane Follow-up waren 18,5 Monate (1-134), eine Patientin (4,5%) hatte nach 7 Jahre nach Erstdiagnose ein Rezidiv und verstarb in weiterer Folge an dem fortgeschrittenen Zervixkarzinom. Fünf Patientinnen versuchten und drei Patientinnen gelang es, schwanger zu werden. Zwei Patientinnen beendeten die Schwangerschaft im dritten Trimester durch einen Kaiserschnitt, die dritte Schwangerschaft war zum Zeitpunkt der Datenerhebung noch in Gange.
Schlussfolgerung: Die abdominelle radikale Trachelektomie ist eine sichere Therapieoption für junge Patientinnen mit frühem Zervixkarzinom. Das operative und geburtshilfliche Outcome unserer Patientinnen war mit früheren Studien vergleichbar. Die Operation soll an einem spezialisierten gynäkoonkologischen Zentrum durchgeführt werden.Purpose: As the age of primiparous is continuously rising, many patients with initial diagnosis of cervical cancer have not completed their family planning. Therefore, fertility preservation in treatment of cervical cancer is gaining in importance. The objective of the study is to show that radical trachelectomy shows oncological safety and favorable obstetrical outcomes.
Material and methods: The study was conducted at the Department of Obstetrics and Gynecology at the Medical University of Vienna, Austria. Using a retrospective data analysis and telephone survey, young patients with initial diagnosis of early cervical cancer between Januar 2007 and April 2019 and the wish to preserve fertility were treated with radical trachelectomy and being included in the study. We focused on the surgical, oncological and obstetrical outcome.
Results: 22 patients treated with radical trachelectomy and dissection of pelvic lymph nodes were included in this study. Successful abdominal radical trachelectomy was performed in 16 cases and fertility could be preserved. According to the 2018 FIGO-staging classification, most women were diagnosed at FIGO-stage IB1 (8 patients, 36,4%) or IB2 (9 patients, 41%). The median tumor size was 20mm (range 8 40mm). Two cases required a primary chemo- radiotherapy due to positive lymph nodes, four cases required conversion to radical hysterectomy due to positive resection margins. Two patients were treated with neo-adjuvant chemotherapy. No severe perioperative complications were observed.
The median follow-up was 18.5 month with range of 1-134 months. One patient (4,5%) had disease recurrence 85 months after surgery and died from cervical cancer. Five patients tried to conceive and 3 pregnancies were observed. Two women had third trimester caesarean section, one pregnancy was ongoing (mid-term) at time of data analysis.
Conclusion: Radical trachelectomy is a safe therapy regarding surgical and oncological outcome. The outcome in our cohort was comparable to previous reports. Surgery should be performed at a high volume gyneco-oncological centre.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)485216
Analyse des Langzeitoutcomes nach tiefer Infektion nach arthroskopischer Restaurierung der Rotatorenmanschette : eine retrospektive Pilotstudie an 30 Patienten
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftArbeit gesperrtMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)485543