Gutenberg Open Science (Univ. Mainz)
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Reimagining digital cosmopolitanism : perspectives from a postmigrant and postdigital world
Cosmopolitanism remains a multifaceted, widely-used concept. Cultural theory and empirical research have not remained stagnant, and a number of further theoretical and empirically-based concepts have emerged, not least postdigitality and postmigrancy. The »post« in these terms does not denote an end, but rather societal transformation due to and interwoven with both digitality and migration. The contributors to this volume call for new perspectives on the concept of cosmopolitanism, in the light of postdigitality and postmigrancy. The contributions reflect on a theoretical and an empirical level the need to reimagine cosmopolitanism for the twenty-first century.370 Seite
Lokale Ablationsverfahren der Leber: Vergleich von drei verschiedenen Ablationsverfahren : eine retrospektive Kohortenanalyse
V, 87 Seiten ; Diagramm
Erwerb medizinisch-praktischer Kompetenzen der Sonographie in der klinischen Ausbildung von Studierenden der Medizin: Eine Untersuchung zur Wirkung und Nachhaltigkeit des Kurses „sonoforklinik-students“ der Universitätsmedizin Mainz (UM)
Einleitung: Die Sonographie hat sich als eines der wichtigsten diagnostischen Verfahren in der Medizin etabliert, jedoch spiegelt sich diese Relevanz noch nicht im Medizinstudium wider. In Deutschland gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Lehrkonzepte an medizinischen Fakultäten, darunter auch der Kurs von sonoforklinik- students (S4K) im 5. Semester an der Universitätsmedizin Mainz (UM). Der Kurs existiert seit 2017 und wird als freiwilliges Angebot von der überwiegenden Mehrheit der Studierenden angenommen und sehr gut bewertet. Bisher blieb allerdings die Frage offen, ob der Kurs zu einer nachhaltigen Kompetenzentwicklung führt. Das Ziel dieser Studie besteht darin, die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des S4K-Kurses über einen bisher noch nicht untersuchten Zeitraum von zweieinhalb Jahren und das im Vergleich zu einer Kontrollgruppe zu messen.
Material und Methoden: Zu Beginn des Praktischen Jahres wurden alle Studierenden des Wintersemesters 2019/2020 und des Sommersemesters 2021 in die Untersuchung einbezogen. Da der S4K-Kurs im ersten klinischen Semester angeboten wird, waren zum Zeitpunkt der Messung für die meisten Studierenden zweieinhalb Jahre vergangen. Die Studierenden wurden in zwei Gruppen, die Studiengruppe „mit Kurs“ und die Kontrollgruppe „ohne Kurs“, unterteilt. Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde die Kompetenz der Studierenden anhand eines Wissenstests und zweier praktischer Tests gemessen. Hierbei wurden den Studierenden zufällig zwei von vier möglichen Tests zugeteilt, die die Bereiche Pleura, Gallenblase, Aorta, Niere abdeckten. Ein Jahr später wurden dieselben Studierenden erneut befragt, um rückblickend den persönlichen Nutzen des S4K-Kurses und des Praktischen Jahres für ihren Kompetenzzuwachs im Themenbereich Sonographie zu ermitteln und Aussagen zum longitudinalen Aufbau des Sonographie-Angebots an der UM zu treffen.
Ergebnisse: Insgesamt wurden die Daten von 302 Studierenden ausgewertet. Abgesehen von der Teilnahme am Kurs ergaben sich keine signifikanten Unterschiede in Bezug auf demographische Merkmale und Vorkenntnisse zwischen beiden Gruppen. Die Studiengruppe (n=141) zeigte sowohl in einer Selbsteinschätzung der eigenen Kompetenz, als auch in den objektiven Messungen im Wissens- und praktischen Test signifikant bessere Ergebnisse im Vergleich zur Kontrollgruppe (n=161). Die Mehrheit der Studierenden äußerte den Wunsch nach zusätzlichen Kursangeboten mit hohem praktischem Übungsanteil während des Studiums. Es wurde kein wesentlicher Wissenszuwachs im Bereich Sonographie während das des Praktischen Jahres festgestellt.
Schlussfolgerung: Die Teilnahme am freiwilligen Sonographiekurs S4K führt zu einem signifikanten Anstieg der sonographischen Kompetenz, welcher auch nach zweieinhalb Jahren nachhaltig messbar bleibt. Eine verpflichtende Integration des Kurses in das medizinische Curriculum der UM könnte zu einer nachhaltigen Steigerung der theoretischen und praktischen sonographischen Fähigkeiten der Medizinstudierenden führen. Das angestrebte Ziel besteht darin, ein longitudinal strukturiertes Kurskonzept zu etablieren, das nicht nur den Wünschen der Studierenden entspricht, sondern sich am besten an den Empfehlungen des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalogs (NKLM) orientiert. Wichtigster Baustein der Sonographie-Lehre sollten vor allem praktische Einheiten am Sonographie-Gerät in Kleingruppen sein, die zunehmend von Innovationen wie E- Learning und Simulatoren unterstützt werden können.107, XIX Seiten ; Illustrationen, Diagramm
Minimale hepatische Enzephalopathie oder verminderte Schlafqualität - was beeinflusst Fahrtauglichkeit und Reaktionsvermögen bei Patienten mit Leberzirrhose?
Leberzirrhose hat nachweislich einen negativen Einfluss auf die Schlafqualität von betroffenen Patienten (24). Das Ausmaß dieser korreliert sowohl mit der Schwere des Krankheitsbildes (Child-Pugh-Stadien) als auch mit dem Auftreten von overter (OHE) und coverter hepatischer Enzephalopathie (CHE) (25). Der Einfluss von OHE und CHE auf das Fahrvermögen von Patienten wurde bereits in Studien untersucht, ohne aber den Einfluss der Schlafqualität dabei näher zu analysieren. Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, ob die verminderte Schlafqualität bei Leberzirrhose Patienten Einfluss auf die Fahrtauglichkeit in Form von Unfällen oder verminderter Reaktionsfähigkeit hat.
Zu diesem Zweck wurden 112 ambulante Patienten mit Leberzirrhose der Uniklinik Mainz rekrutiert. Die Schlafqualität der Probanden wurde mithilfe des Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI) und Epworth Sleepiness Scale (ESS) Fragebögen erfasst. Anschließend wurden die Probanden mithilfe des Psychometric Hepatic Encephalopathy Score (PHES) Test auf minimale hepatische Enzephalopathie (MHE) untersucht. In einem weiteren Fragebogen wurde erfasst, ob und wie viele Autounfälle und Verkehrsvergehen sie in den vergangen zwölf Monaten hatten. Abschließend wurde das Reaktionsvermögen im Rahmen eins Virtual Reality (VR) Fahrtest untersucht. Nach sechs Monaten wurden die Probanden erneut nach Unfällen oder anderen Verkehrsvergehen seit der Studienteilnahme befragt.
Das mediane Alter der Studienteilnehmer betrug 60 Jahre. 65 % der Teilnehmenden war männlich. 51,9 % hatten einen pathologisches PSQI Ergebnis, 17,4 % litten unter Tageshypersomnolenz und 14 % wiesen eine MHE auf. 18,8 % der Probanden berichteten entweder über einen Unfall im vergangenen Jahr oder hatten bereits das Autofahren aufgrund von Unsicherheit eingestellt.
In der statistischen Analyse konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen Schlafqualität oder Tageshypersomnolenz und dem Auftreten von Unfällen oder dem Einstellen des Autofahrens feststellen. Gleiches gilt für das Vorliegen einer MHE und dem Auftreten von Unfällen oder dem Aufgeben des Autofahrens.
Ebenfalls konnte kein statistischer Zusammenhang zwischen der Schlafqualität bzw. Tageshypersomnolenz und einer verlängerten Reaktionszeit nachgewiesen werden. Nach multivariabler Analyse hatte allein die Selbsteinschätzung einen sig-nifikanten Einfluss auf Unfälle oder Fahrverzicht aufgrund von Unsicherheit.
Auch ohne nachgewiesenen Zusammenhang von Schlafqualität bei Patienten mit Leberzirrhose und dem Auftreten von Unfällen/Verzicht des Autofahrens sollte die Thematik weitergehend untersucht werden. Neue Forschungsmethoden oder -perspektiven könnten weitere Erkenntnisse und Forschungsansätze liefern, um den komplexen Zusammenhang zwischen Schlaf und Leberzirrhose besser zu verstehen.IV, 67 Seiten ; Illustrationen, Diagramm
Interessen, Kenntnisstand und Tätigkeitsschwerpunkte in der dento-alveolären Chirurgie bei Sanitätsoffizieren Zahnarzt der Deutschen Bundeswehr
II, 101 Seiten ; Diagramm
Die verfassungskonforme Auslegung als Mittel der Kompromissfindung
In der Arbeit befasse ich mich mit der Argumentationsfigur der verfassungskonformen Auslegung. Unter Auswertung einschlägiger Literatur und Rechtsprechung arbeite ich heraus, wie die verfassungskonforme Auslegung in der Literatur als ein Mittel dargestellt wird, das sich rechtstheoretisch herleiten lässt, während die Anwendung in der Rechtsprechung davon geprägt ist, eine binäre Entscheidung zur Frage der nach der Verfassungsgemäßheit einer Norm zu vermeiden. Methodisch steht insbesondere in der zweiten Hälfte der Arbeit die Frage im Vordergrund, welche tatsächlichen Funktionen die verfassungskonforme Auslegung erfüllt. Auf einer weiteren Ebene geht es mir darum, anschaulich zu machen, welcher Methoden sich die rechtswissenschaftliche Forschung ihrerseits bedienen kann, um über rechtswissenschaftliche Methoden zu sprechen und diese zu hinterfragen.V, 172 Seite
Umstrukturierung des chirurgischen Praktikums hin zur kompetenzorientierten Lehre: Wie beeinflusst dies die Selbsteinschätzung im Kompetenzzuwachs der Studierenden?
IV, 91 Seiten Diagramm
Impacts of topological and molecular mass polydispersity on self-assembled polymeric micelles
This thesis investigates how architectural complexity and mass polydispersity influence the self-assembly, structure, and mechanics of polymer systems, using a combination of analytical theory and self-consistent field theory (SCFT) calculations. Across four studies, we extend theoretical frameworks, develop computational tools, and apply them to underexplored polymer architectures with relevance to soft materials design.
The first study extends strong stretching theory to polydisperse linear brushes on curved surfaces in good solvent and melt conditions. Using realistic Schulz-Zimm chain length distributions, we quantify how curvature and polydispersity affect chain end distributions, brush shape, and bending moduli. We identify conditions under which end exclusion zones (EEZs)—regions devoid of chain ends—appear in convex geometries, and show that their location can be tuned via the polymer length distribution, offering a novel route to control brush structure and mechanical response.
In the second study, we develop a SCFT algorithm using real-space methods with adaptive spatial and contour discretization. By refining resolution near surfaces and grafting points, the method captures sharp gradients and reduces numerical instability with minimal cost. Validated on block copolymer films and brushes, it enables accurate and efficient simulations in three dimensions, expanding the tractable range of SCFT applications.
The third study examines micelles formed from polydisperse linear-hyperbranched block copolymers (LHBCs), comparing them to linear-dendritic (LDBC) and linear diblock polymers. Using molecular dynamics to generate realistic LHBC structures, we show via SCFT that LHBC micelles have lower critical micelle concentrations, greater stability, and higher drug loading capacity than LDBC micelles—benefits that increase with polydispersity. LHBCs also exhibit a high number of terminal groups for functionalization, independent of branching heterogeneity.
Lastly, we explore the self-assembly of amphiphilic gradient copolymers with a 1:1 styrene-isoprene composition in a selective solvent. SCFT calculations reveal a transition from spherical to cylindrical to lamellar micelles as the gradient flattens, with near-degenerate free energies. A phase diagram for idealized gradient copolymers shows that solvophobic block size dominates morphology selection, while gradient shape further modulates micelle structure and stability.XV, 169 Seiten ; Illustrationen, Diagramm
Evaluation of podoplanin expression in vulvar squamous cell carcinoma and stromal fibroblasts and its prognostic implications
Although the immunohistochemical expression of the transmembrane sialoglycoprotein podoplanin (D2-40) has been repeatedly reported as a factor of prognosis in various tumor entities—its potential prognostic relevance in squamous cell carcinomas of the vulva remains to be evaluated. In the present study, we evaluated 68 patients with primary vulvar carcinomas (VC) and analyzed the cytoplasmic/membranous immunohistochemical expression of podoplanin in viable tumor cells and cancer-associated fibroblasts (CAFs) within the adjacent peritumoral stroma. To determine potential associations between podoplanin expression and traditional clinicopathological parameters (e.g., tumor stage, infiltration depth, groin lymph node metastasis), as well as with local recurrences, metastases, and patient’s overall survival, subsequent data analysis was conducted using Spearman correlation analysis, Fisher’s exact test and the log-rank test (Mantel-Cox). Although our results did not substantiate a positive correlation of podoplanin expression in tumor cells or CAFs with traditional histomorphological parameters, we propose a prognostic potential of podoplanin as a tissue-based biomarker in HPV-associated VC. In our exploratory pilot study, we observed a significantly improved overall survival in this distinct subgroup (Log-rank (Mantel-Cox) test; p = 0.0399). The results of our retrospective study may support the expectations that podoplanin, a common and widely available antibody, could be used as a tool for prognostic purposes in the future. Further research and validation are necessary before these markers can be implemented in clinical practice
The romantic loneliness scale (RomLon scale): the development and validation of a novel and brief measure to assess loneliness stemming from the absence of romance in dating, hookups, and marital relationships
Background
Despite extensive research on general loneliness, existing scales overlook romantic loneliness as an independent construct, hindering the understanding of its psychological impact. The present study aimed to develop and validate a concise instrument to assess romantic loneliness: the Romantic Loneliness Scale (RomLon scale).
Method
The current research was conducted in a series of three consecutive phases involving 854 participants (Mage = 26.25 years, SD = 8.160; women = 64.9%). The validation of the RomLon scale involved exploratory and confirmatory factor analyses and Rasch model analysis for item‒response theory, along with convergent, divergent, and predictive validity.
Results
The RomLon scale, comprising four items (English) in a single factor, demonstrated excellent reliability (α = 0.919; ICC = 0.963). The model fit indices, such as CFI (0.997), TLI (0.992), RMSEA (0.065), and SRMSR (0.009), showed strong validity. Convergent validity and divergent validity were demonstrated by the strong correlation (p < 0.001) of the scale with the UCLA Loneliness Scale (r = 0.383) and the psychosocial life satisfaction scale (r = -0.318), respectively. Romantic loneliness predicted hopelessness and sexual distress, was positively correlated with age and education, and was greater in men and married individuals than in women and unmarried individuals.
Conclusion
The RomLon scale fills a critical gap in psychological assessment by providing a reliable tool to measure romantic loneliness, which is distinct from general loneliness scales. Its strong psychometric properties make it valuable for research and clinical applications across diverse cultures, with implications for psychosocial health, life satisfaction, and relational wellbeing