GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
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From Salafi Preaching to Political Preaching: Women’s Turnout and the Evolution of Salafi Movements in Egypt
This article investigates women’s involvement in the Salafi milieu. We ask how women follow and participate in the politicization of Salafi trends. To answer this question, we analyze, through an inductive approach, their important contributions in spreading Salafi ideology. Then, we investigate their participation – through social networks (e.g., Facebook, Egyptian media) – in the process of Salafi politicization in the aftermath of the 2011 uprising
Marburger Medizinstudenten in den Jahren 2007–2013
Jungen gehen heute als Verlierer aus dem Bildungssystem hervor. Das weibliche Geschlecht ist ein zunehmender Prognosefaktor für eine positive Schullaufbahn. Die Genderforschung steht vor der Herausforderung, Gründe für die ungleichen Bildungschancen von Jungen und Mädchen zu finden. Hierbei liegen Stärken und Schwächen in unterschiedlichen Bereichen: Jungen haben die größten Defizite im Lesen, Mädchen in motivationalen Aspekten bzgl. Mathematik und Naturwissenschaften. Der Jungendiskurs legt unabhängig von der Leistungsfähigkeit eine Benachteiligung der Jungen nahe. Weibliche Lehrkräfte gerieten in den Fokus der Ursachensuche für die vergleichsweise schlechteren Schulleistungen von Jungen. Die vorliegende Arbeit untersuchte, wie sich das Schüler- und Lehrergeschlecht wechselseitig auf Schulnoten auswirken und ob Benotungsungerechtigkeiten seitens männlicher oder weiblicher Lehrer gegenüber männlichen oder weiblichen Schülern bestehen. Im Gegensatz zu vorhergehenden Untersuchungen wurden die Daten am Ende der Sekundarstufe II erhoben. Im Rahmen einer retrospektiven Studie wurden 2614 Medizinstudenten der Universität Marburg im ersten vorklinischen Jahr zwischen 2007 und 2013 mit einem anonymen Fragebogen zu ihren Noten im letzten Jahreszeugnis und dem Geschlecht der jeweils unterrichtenden Lehrkraft sowie zu demographischen und sozialen Hintergründen und Einstellungen befragt. Aufgrund der Zulassungsbeschränkung zum Fach Medizin handelte es sich überwiegend um überdurchschnittlich gute Abiturienten. Dennoch zeigten sich deutliche geschlechtsspezifische Notenunterschiede in fast allen untersuchten Fächern, zumeist zugunsten der Mädchen. Das Geschlecht des Lehrers wies nur vereinzelt einen Zusammenhang mit der Note auf. In all diesen Einzelfächern profitierten Schüler von Lehrerinnen. Diese bewerteten sowohl männliche als auch weibliche Schüler häufig tendenziell, selten signifikant besser als männliche Lehrer. Eine Benachteiligung von Jungen durch Lehrerinnen ließ sich anhand der vorliegenden Daten ebenso wenig belegen wie eine überproportionale Bevorzugung von Mädchen. Das Schülergeschlecht sowie die Belegung als Schwerpunktfach als Hinweis auf Talente des Individuums erwie-sen sich als relevanter. Insgesamt ist die Entstehung von Schulnoten zu komplex, als dass sie mit wenigen objektivierbaren Variablen prognostizierbar wäre. Die vorliegende Arbeit dient eher als Grundlage für weitere Untersuchungen, um bedeutende von unbedeutenden Einflussfaktoren zu unterscheiden
Interessieren sich junge Leute noch/wieder/immer noch für feministische Politikwissenschaft? Welche Themen sind es Ihrer Meinung? 1997 – 2001/02 – 2017 – 2031 – 2037
Von Gelegenheitsfenstern und Fallstricken beim Umbau von Luftschlössern – Frauen in Gesellschaft und Wissenschaft im neoliberalen ›Wandel‹
Found, Compressed and Loved Again
Images have a life cycle that is material, social, and imaginative. Their trajectories are especially evident in the work of Arab media artists. Like others in places where official image archives are difficult to access, value glitch, error, and loss of resolution not only for their own aesthetic interest but also as indications of the labor of love required to access the past. Analog demagnetization and lossy digital compression; glitch, error, and artifacts introduced by compression; and layers of formatting draw attention to the trajectories and life cycles of images. Rania Stephan, Mohammad Allam, Riad Yassin, Roy Dib, and other Arab media artists painstakingly amass VHS collections of popular movies and TV shows, in archives that augment in care while they diminish in quality. Other artists including Akram Zaatari, Sophia Al-Maria, and Joana Hadjithomas and Khalil Joreige draw attention to the new meanings that attach to anonymous images as they travel online, finally to be embraced by the recipient
Gewalt gegen Frauen und Feminismus in Mexiko
Geschlechtsspezifische Gewalt ist ein weltweites Phänomen, auch in Mexiko gehört sie zum gesellschaftlichen Alltag. Doch mittlerweile entwickelt sich auch Widerstand dagegen. Mirjana Mitrovic berichtet über Gewalt gegen Frauen und feministischen Aktivismus in Mexiko (-Stadt)
Überlegungen zum Wohnen, zur städtischen Umwelt und zur menschlichen Arbeit
Dieser Aufsatz beleuchtet die sexistischen Strukturen und Wissensformen der Architektur und Stadtplanung in den USA vom 19. Jahrhundert bis heute. Er rekonstruiert insbesondere die Dynamiken, die zur Herausbildung der amerikanischen Vorstädte und der in ihnen wirkenden patriarchalen Machtstrukturen geführt haben und kritisiert die Zumutungen und Unterdrückungsweisen von Frauen in diesen Siedlungs- und Wohnformen. Daran anschließend werden historische Modelle zur Überwindung dieser Verhältnisse erörtert sowie konkrete Vorschläge gemacht, wie durch bauliche, soziale und ökonomische Interventionen eine nicht-sexistische Stadt verwirklicht werden könnte
Kommentar zu Dolores Haydens "Wie könnte eine nicht-sexistische Stadt aussehen" (1981)
Warum soll man diesen 37 Jahre alten Text heute noch einmal lesen? Meine Antwort: Er erinnert daran, dass die Reproduktionsarbeit (Hausarbeit, Beziehungsarbeit, Kindererziehung, Elternpflege) Frauen an der gleichberechtigten Teilhabe an der Erwerbstätigkeit damals wie heute hinderte und hindert. Er wirft die Frage auf, welche Lösungen dafür in Deutschland gesucht wurden und welchen Erfolg sie hatten