GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
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    Gender : Theoretische Paradigmen und queer-feministische Perspektiven

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    This paper examines the major theoretical paradigms and inherent challenges of gender terminologies on the horizon of Romance/Hispanic Literary and Cultural Studies. Reflecting on the emergence of gender theory in order to observe and question current developments in theoretical approaches, shifts and consequences, the paper provides queer-feminist perspectives from a materialist point of view. By reconsidering the role of existing power structures and the persistence of a fundamental androcentrism, the paper states the need to change analytic strategies and thought patterns regarding gender, and in particular masculinity. Moreover, it demands neither to deny the own embroilment in knowledge production nor to neglect gender relations within dominant culture

    Stop faking good! Wie Männer von Psychotherapie profitieren

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    Diese Studie beschreibt faking good als dysfunktionales Verleugnungsverhalten von Männern anhand der Vorhersage der Resultate stationärer Psychotherapie durch spezifische Persönlichkeitsfaktoren. Die Daten von 1636 Patientinnen und Patienten einer deutschen Klinik für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin wurden in den Jahren 2011 und 2012 dazu untersucht. Vor Therapiebeginn füllten die PatientInnen den PSSI (Kuhl/Kazén 2009 und den SCL-90-R (Franke 2002) aus sowie nach Beendigung der Therapie erneut den SCL-90-R, um den Therapieerfolg zu messen. Korrelationen zwischen den PSSI-Skalen und der Anzahl signifikanter positiver und negativer Veränderungen der Skalen des SCL-90-R wurden berechnet (min. = 0, max. = 9). Für Patienten wurden die Ausprägungen der Skala zur negativistischen Persönlichkeit als Prädiktor für das Therapieergebnis erwartet. Mediationsanalysen bestätigten diese Annahme für beide Jahre mit der selbstkritischen Persönlichkeit als Mediator

    Le unione civili in Italia : Una critica queer

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    On the basis of the Italian law on civil partnerships this article focuses on the rationality of the neo-liberal political and economic actors who are able at the same time to align themselves with the fight for the legal rights of same sex couples and to forge alliances with conservative groups and parties, as far as sexuality and family are concerned. Besides, the article raises the issue of the political and symbolic meaning of the gay marriage and/or of the civil partnerships for the LGBTI* community, considering that the Italian political debate excluded heteronormativity and political demand of nonmonogamic LGBTI* groups and couples from its political themes

    Die „Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft“ und ihre Bilanzierung

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    Gegenstand dieser Expertise ist die „Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft“. Diese wurde am 3. Juli 2001 zwischen der Bundesregierung und den sogenannten Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft anstelle eines Gleichstellungsgesetzes für die Privatwirtschaft beschlossen. Sie stellte zu diesem Zeitpunkt das vorläufige Ergebnis einer Diskussion darüber dar, ob und wie der Staat Geschlechtergleichstellung in der Privatwirtschaft regulieren dürfe. Die Vereinbarung wurde zwischen 2003 und 2013 insgesamt fünfmal gemeinsam von der Bundesregierung und den Unternehmerverbänden bilanziert und ihre Ergebnisse jeweils veröffentlicht. Fragestellung der vorliegenden Expertise ist, ob die Vereinbarung ein geeignetes, gleichstellungspolitisches Instrument war, um die Gleichstellung der Geschlechter in den Betrieben und Unternehmen der Privatwirtschaft voranzubringen. Zur Beantwortung der Fragestellung werden die Vereinbarung und ihre Bilanzen formal beschrieben, inhaltlich vorgestellt und politisch verortet. Exemplarisch wird das Handlungsfeld „Frauen in Führungspositionen“ als eines von vier identifizierten Handlungsfeldern zur Umsetzung der gleichstellungspolitischen Zielsetzungen der Vereinbarung systematisch untersucht. Darüber hinaus werden die Zertifizierungssysteme Audit Beruf und Familie und Total E-Quality-Prädikat, die beide in der Vereinbarung zur Anwendung empfohlen werden, hinsichtlich möglicher gleichstellungspolitischer Effekte für zertifizierte Betriebe und Unternehmen untersucht. Zuletzt wird an den Ersten Gleichstellungsbericht angeknüpft und zentrale Ergebnisse und Empfehlungen zur Gleichstellung der Geschlechter in der Privatwirtschaft in die Expertise einbezogen

    Säkularismus – Wie weiter? Ein Essay

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    Angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen wird inzwischen auch aus feministischer Perspektive ein wachsender Bedarf artikuliert, das Verhältnis zwischen Religion, Staat und Politik neu zu überdenken. Dabei wird eine Reihe von Kriti-ken am Säkularismus formuliert, unter anderem, dass er nie in ‚reiner Form‘ existiert habe, ein konstitutiver Zusammenhang zwischen Säkularismus, Kolonialismus und Rassismus bestehe und er zur Zementierung der traditionellen bürgerlichen Geschlechterordnung bei-getragen habe. Diese Kritiken am Säkularismus sind zweifellos berechtigt. Problematisch erscheint mir jedoch, wenn daraus die Konsequenz einer Verabschiedung des Säkularismus gezogen und von einer postsäkularen Zeit gesprochen wird. Demgegenüber votiere ich vor dem Hintergrund der zu beobachtenden Revitalisierung von Religionen für ein Festhalten am Säkularismus. Allerdings ist dafür eine hegemonie(selbst)kritische Reformulierung des Säkularismus im Rahmen eines pluralen Universalismus nötig

    Anerkennungsordnungen in digitalen Öffentlichkeiten

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    Der Beitrag fokussiert die Frage, wie mediale Formen der Herstellung von Sichtbarkeit öffentlich verhandelt werden und inwiefern jene mit Prozessen der Legitimierung von Anerkennung sowie Missachtung verbunden sind. Sichtbarkeit bzw. Sichtbarmachung wird hier aus einer repräsentationskritischen Perspektive als produktives Erzeugungsprinzip verstanden, das fortwährend – im Kontext dynamischer Plattformen – aktualisiert wird bzw. werden muss. In einem ersten Schritt wird der Begriff ›mediatisierte Missachtung‹ vorgestellt und im Anschluss das intraaktive Werden von Medientechnologie und Subjektivität aufgezeigt. Auf dieser Grundlage wird im Weiteren nach veränderten Anerkennungsordnungen im Kontext digitaler Sichtbarkeitsregimes gefragt, um schließlich digitale Teilöffentlichkeiten als kontingente Sphären zu beschreiben, die Chance und Risiko zugleich darstellen

    Cultural products in flux : an introduction

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    A didactic tool for gender-sensitive practices in design education

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    This article presents the results of experimental research conducted as part of a project concerning a didactical tool named “Design/Gender/Design” which is to be used to introduce gender issues into the training of young designers. The article describes the experimental set-up and students’ results. The intention is to stimulate a discussion about how design should integrate a gender perspective in theory and practice. By observing design as a process of exchange of values and meanings, we aim to understand its responsibility in the diffusion of gender stereotypes, how these gender stereotypes are incorporated into design projects and how they act within and through them, as well as through the sensitivities of designers. Students were asked to respond to design questions concerning gender in order to compile categories of signs targeted at her, him and everybody and covering different aspects (e.g. shapes and sizes, colours, patterns and textures, and typographic elements). Being typical of action research, the experiment allowed students to reflect on the use of gender codes in design and it provided data for researchers to verify assumptions regarding those associations which are implicit when gender is a variable in the design process

    Ein- und Ausschlüsse durch Arbeits- und Sozialpolitik: das Normalarbeitsverhältnis als vergeschlechtlichtes Macht und Herrschaftsverhältnis

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    Ausgehend von der hohen Bedeutung von Erwerbsarbeit als Medium der Vergesellschaftung wird in dem Beitrag das sogenannte Normalarbeitsverhältnis, das Normalität und Norm von Erwerbsarbeit in Deutschland abbildet, problematisiert. Mit Bezug auf drei unterschiedliche feministische Machtkonzeptionen wird diese arbeits- und sozialpolitisch zentrale Institution als Macht- und Herrschaftsverhältnis theoretisiert und gezeigt, dass diese den Ausschluss von Frauen geradezu voraussetzt, Geschlechterungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt und in der sozialen Sicherung zementiert und damit in letzter Konsequenz ein Wandel in den Geschlechterverhältnissen und eine egalitäre gesellschaftliche Teilhabe von Frauen und Männern verhindert. Auf den Spuren eines neuen Normalarbeitsverhältnisses wird schließlich der Ansatz soziabler Arbeit, der Erwerbsarbeit in ihrem gesellschaftlichen Kontext begreift, als neues Leitbild konturiert

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