GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
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    Aporien der Integration von Geschlechterperspektiven in Technikentwicklung und Gestaltung

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    Auf Basis einer qualitativen Interviewstudie fragt der Beitrag, wie Technikwissenschaftler*innen, Ingenieur*innen und Architekt*innen an drei deutschen Technischen Universitäten den Zusammenhang von Technik und Geschlecht konzipieren, welche Deutungen von Geschlecht dabei leitend sind und wie diese in der fachlichen Arbeit aufgriffen werden. Im Fokus stehen damit solche Perspektiven auf Geschlecht, wie sie von Akteur*innen in technisch-gestalterischen Fächern selbst aufgegriffen und für die eigene Arbeit fruchtbar gemacht werden. Ziel ist es, die Herausforderungen besser zu verstehen, denen interdisziplinäre Vorhaben, insbesondere feministische Interventionen, in Technikentwicklung und Gestaltung gegenüberstehen

    Medical students' ratings of the relevance and actual implementation of interprofessional education and preferences for teaching formats : comparison by gender and prior education

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    Objectives: Interprofessional education is becoming increasingly important for collaboration in patient care. In the national context, there are few empirical studies on the assessment of medical students as important stakeholders in their education. Method: Students (N=2,974) participated in a semester-wide online evaluation of the modular curriculum of medicine at the Charité Berlin. Socio-demographic data (including gender, completion of prior education/studies), assessments of the relevance and extent of interprofessional collaboration and preferences for interprofessional education in various teaching formats were collected. Results: In total, data from 1,019 students were included in the evaluation. The relevance of interprofessional collaboration was considered high by medical students. Female students rated the relevance higher than male students. The completion of pre-education (vocational training or study) had no additional influence. The actual implementation of interprofessional education was rated equally low by female and male students. Medical students rated patient-centred, interactive small group formats as particularly suitable for interprofessional education. There were no gender differences, but the effect was more pronounced among students with vocational training. Conclusion: The assessments of female and male students show a large difference between the perceived relevance and the actual implementation of interprofessional collaboration in the modular curriculum of medicine. This study provides an empirical basis for the actual implementation of interprofessional collaboration and students' views on suitable teaching formats for interprofessional education. Zielsetzung: Der interprofessionellen Ausbildung wird eine zunehmende Bedeutung für die Zusammenarbeit in der Patient*innenversorgung zugeschrieben. Im nationalen Kontext gibt es nur wenig empirische Untersuchungen zur Einschätzung von Medizinstudierenden als wichtige Stakeholder für ihre Ausbildung. Methodik: In einer semesterübergreifenden Studiengangsevaluation des Modellstudiengangs Medizin der Charité wurden Studierende (N=2.974) online-basiert befragt. Es wurden soziodemografischen Daten (u. a. Geschlecht, Abschluss einer Ausbildung/eines Studiums) und Einschätzungen zu Relevanz und Ausmaß der Vermittlung interprofessioneller Zusammenarbeit sowie der Wunsch nach interprofessioneller Lehre in verschiedenen Lehrformaten erhoben.Ergebnisse: Insgesamt gingen Daten von 1.019 Studierenden in die Auswertung ein. Die Relevanz interprofessioneller Zusammenarbeit wurde von den Medizinstudierenden als hoch eingeschätzt. Studentinnen bewerteten die Relevanz höher als Studenten, eine abgeschlossene Vorausbildung (Berufsausbildung oder Studium) hatte keinen zusätzlichen Einfluss. Der Vermittlungsumfang interprofessioneller Ausbildung wurde von weiblichen und männlichen Studierenden gleich niedrig einschätzt. Medizinstudierende schätzen patient*innenzentrierte, interaktive Kleingruppenformate als besonders geeignet für interprofessionelle Lehre ein. Hier zeigten sich keine Geschlechterunterschiede, der Effekt war ausgeprägter bei Studierenden mit beruflicher Vorbildung. Schlussfolgerung: Die Einschätzung der weiblichen und männlichen Studierenden zeigt eine große Differenz zwischen eingeschätzter Relevanz und tatsächlicher Vermittlung von interprofessioneller Zusammenarbeit im Medizinstudium auf. Diese Studie liefert eine empirische Basis für eine Einschätzung des Ausmaßes und der von den Studierenden gewünschten Umsetzung in verschiedenen Lehrformaten

    Theologische Perspektiven auf geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung

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    Grenzkämpfe um einen ganzheitlichen Lebensanspruch. Altes und Neues im betrieblichen Geschlechterverhältnis am Beispiel von Fach- und Führungskräften der Deutschen Bahn AG

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    Der Beitrag basiert auf einer qualitativen empirischen Studie in der Deutschen Bahn AG. Zunächst legt er einige generelle Ausgangsannahmen dar, um anschließend überblickshaft auf die betrieblichen Geschlechterverhältnisse in der DB AG einzugehen und zu zeigen, wo verallgemeinerbare Probleme und Blockaden für einen geschlechtergerechten Wandel der betrieblichen Geschlechterverhältnisse und für den Aufstieg von Frauen in Führungspositionen liegen. Darauf aufbauend diskutiert er geschlechtertypische Dilemmata zwischen Erwerbsarbeit und individuellen (familialen) Reproduktionsansprüchen. Das wird im Kontext einer ‚reflexiven Karriereorientierung‘ näher beleuchtet, die vor allem, aber nicht mehr nur bei weiblichen* Fach- und Führungskräften zu beobachten ist. Als Sozialkompetenz zielt sie auf den Erhalt eines subjektiv als ganzheitlich erlebbaren Lebenszusammenhanges und stellt eine Kritik an der traditionellen Arbeits- und Leistungskultur dar. Der Beitrag endet mit einem Plädoyer für eine an den komplexer werdenden Lebenszusammenhängen von Frauen* und Männern* orientierte Re-Thematisierung betrieblicher Geschlechterpolitik

    ‚Der große Austausch‘– Rechtsextreme Reproduktions- und Bevölkerungspolitik am Beispiel der ,Identitären‘

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    Ausgehend von einer Rekonstruktion der zentralen Argumentationsmuster rechtsextremer Reproduktions- und Bevölkerungspolitik im deutschsprachigen Raum widmet sich der Beitrag der Analyse von entsprechenden Narrativen am Beispiel der rechtsextremen ,Identitären‘, insbesondere deren ab 2014 gestarteten Kampagne ,Stoppt den Großen Austausch‘. Im Rahmen einer kritischen Diskursanalyse wird dabei den Fragen nachgegangen, inwiefern die ,Identitären‘ trotz einer teilweise modernisierten Sprache die über Jahrzehnte tradierten, zentralen bevölkerungs- und reproduktionspolitischen Argumentationsmuster der extremen Rechten erneuern und welche Rolle geschlechtsspezifische Aspekte darin einnehmen. Dabei zeigt sich, dass sich rechtsextreme Reproduktions- und Bevölkerungspolitiken vor allem rund um Erzählungen eines Geburtenrückgangs unter der autochthonen Bevölkerung, eines ,Bevölkerungsaustauschs‘ durch Zuwanderung, Multikulturalismus und Islamisierung sowie einer ,Vergreisung der Gesellschaft‘ formieren und sich weitgehend in den demografiepolitischen Diskursen der ,Identitären‘ wiederfinden. Die dargestellten vermeintlichen Problemlagen stehen dabei in engem Zusammenhang mit rechtsextremen Vorstellungen von Geschlechterverhältnissen. So lassen sich in Hinblick auf die Verhinderung des imaginierten ,Bevölkerungsaustauschs‘, für die sich Rechtsextreme wie die ,Identitären‘ stark machen, klare Vorstellungen von Geschlechterrollen ablesen. Während Männer den ,Bevölkerungsaustausch‘ durch eine Wehrhaftigkeit abwenden sollten, könnten Frauen diesen aufhalten, indem sie mehr Kinder bekommen. Hinter der Propagierung pronatalistischer, nativistischer und familistischer Politiken verbirgt sich auch bei den ,Identitären‘ die Angst vor gesellschaftlicher Veränderung und der Wunsch nach der Aufrechterhaltung bestehender Ordnungen

    Covid-19: der Kern bäuerlicher Verletzlichkeit

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    Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

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    Vaterschaft in Männerbranchen: zwischen neuen Arbeitszeitkulturen und traditionellem Erwerbsideal

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    Organisationen in männerdominierten Branchen sind auf eine Vereinbarkeit von Erwerbs- und Betreuungsarbeit wenig ausgerichtet. Männer zeigen aber zum Teil neue Erwerbs- und Familienorientierungen. Welche Zugänge zur Umsetzung involvierter Vaterschaft lassen sich in männerdominierten Organisationen gegenwärtig feststellen? Basierend auf einem interpretativen Zugang zu Organisationen stellt der Beitrag dazu Ergebnisse einer qualitativen empirischen Studie aus Österreich vor. Die Ergebnisse machen deutlich, wie kurze Abwesenheiten als Normalfall männlicher Elternzeit konstruiert und Arbeitszeitadaptionen vor allem innerhalb des Formats der Vollzeitbeschäftigung zugelassen werden. Dies trifft auch auf Schichtarbeit zu, die als besonders inkompatibel mit Vereinbarkeitsthemen gilt. Die Ergebnisse zeigen außerdem, wie eine Vaterschaft zur Legitimierung eines Wunsches nach Distanzierung von der Erwerbsarbeit beitragen kann. Insgesamt wird erkennbar, dass ein punktueller Wandel der Arbeitszeit- und Organisationskulturen in männerdominierten Branchen stattfindet, aber von Organisationen und Beschäftigten in einem engen Rahmen gehalten wird, um die Orientierung am männlichen Erwerbsideal nicht zu erschüttern

    Do higher skill levels lead to better outcomes? The disproportionality between skills and outcomes for women

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    This paper looks at men’s and women’s positions in the labour market and relates them to their basic skills. In a meritocratic society higher skills are supposed to relate to higher outcomes. We question whether this relation is equally true for men and women. Using data for 13 countries from the OECD Survey of Adult Skills (PIAAC), an international large-scale assessment, this paper examines monthly wages and a person’s probability to be in a managerial position. Our analyses show that, on average, men with higher skills get higher wages and have a higher probability to be in a managerial position than women with equally high skills. We show that the relation between skills and outcomes is more proportional for men than for women and that the gender pay gap does apply to women and men with similar skills. In addition, the results highlight a gap in managerial positions between men and women with the same basic skills

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