GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
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    Need for action and solution approaches in Germany as well as insights from other European countries

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    In recent years, rainbow families have become more prevalent as diverse family forms in Germany as well as in Europe. Nevertheless, there is still a need for political and legal action to advance equality. The Working Paper highlights the need for change and solution approaches and provides insights into the regulations of European countries. This Working Paper deals, among other things, with legal and social parenthood, also, for example, multiple parents, the use of assisted reproduction and its legal consequences for parenthood, and the need to address, redress and compensate for past injustices that made parenthood difficult, if not impossible

    Florence Kelley’s Struggle against Child Labour: Revisiting the Obstacles

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    Florence Kelley (1859–1932) was a leading American reformer and activist against child labour. As an admired national icon, most of the biographical and scholarly accounts focus on her achievements. This article, by contrast, analyses and categorises the numerous obstacles Kelley had to face in her activist life, hereto barely discussed in the Kelley literature. Drawing mainly on her private papers from the New York Public Library, her autobiography, and edited letters, it focuses on her personal experiences and helps to reconstruct the shadowy sides of her activism. Offering an unpolished historical account rather than a simple and incomplete success story, it aims to give readers a grasp of her perseverance, intelligence, and capacity to change her strategy in pursuit of her goals. Often what seemed to be an obstacle turned out to be an important crossroads on the way towards the next important step in her activist life. Overall, the article reconstructs and categorises episodes involving the lesser-known everyday obstacles she faced, but also critically revisits the way Kelley’s activism has been portrayed in the literature

    Das gute Leben im Lockdown? Unterschiede zwischen Frauen und Männern mit und ohne Kinder im Haushalt während des Covid-19-Lockdowns 2020: Befragung an einer Deutschschweizer Hochschule

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    In welchem Ausmaß schränkte der Lockdown im Frühling 2020 Frauen und Männer mit und ohne Kinder im Haushalt darin ein, danach zu streben, was jede*r sich wünscht (das gute Leben)? Die Auswertung einer Online-Befragung von rund 1 000 Personen einer Deutschschweizer Hochschule zeigt, dass Frauen mit Kindern stark eingeschränkt waren in der Gestaltung ihres guten Lebens. Im Vergleich zu Männern mit Kindern haben sich Frauen im nicht-repräsentativen Sample rund doppelt so oft in ihrer Arbeitskapazität eingeschränkt wegen zusätzlicher Betreuungsarbeiten. Frauen mit Kindern waren zudem stärker von negativen Auswirkungen des Lockdowns betroffen, so spürten sie am stärksten die Zunahme von Partnerschaftskonflikten und fühlten sich am wenigsten unterstützt vom privaten Umfeld. Daneben zeigt die Analyse unerwartete Geschlechtermuster: Männer mit Kindern berichten auch von Verhaltenseinschränkungen im Lockdown und häufiger von fehlender institutioneller Unterstützung. Es bedarf für die Schweiz generell einer besser ausgebauten Familienpolitik und gezielter Unterstützung bei der Kinderbetreuung im Fall eines Lockdowns

    Protestbewegung in Belarus: Frauen an der Front?

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    Kontrapunktische Studien zu Schwarzsein und Schwarzem Europa – Das Schwarze queer-feministische Magazin Afrekete als Wissensarchiv

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    Die Zeitschrift Afrekte war ein zentrales Wissens-, Bildungs- und Diskursarchiv Schwarzer feministischer Bewegung und Auseinandersetzung; sie wurde lokal in Deutschland produziert, sie war jedoch zugleich transnational – was die Verwobenheit schwarzfeministischer Kontexte zeigt. Der Beitrag besteht aus einer dreistimmigen Perspektivierung des kollektiven Wissens und der Archivbildung dieser Zeitschrift sowie des seit 35 Jahren bestehenden queer*feministischen Organisationsraumes Adefra, Schwarze Frauen in Deutschland. Untersucht und vorgestellt, werden kollektive Prozesse, der Gegennarrative, Ent-Normalisierung und Gegen-Archive. Verdeutlicht werden Schwarze lesbische, Liebes- und Lebensweisen, die sich in Gedichten, analytischen Artikeln, Zeichnungen und Bildern in der Zeitschrift Afrekete wiedergefunden haben. Verdeutlicht wird ein Prozess der kollektiven Auseinandersetzung mit Rassismus, institutionalisiertem Weiß-sein und heteronormen Strukturen, die der Kollektivraum Adefra durch das Herstellen der Zeitschrift Afrekte erfährt

    Sexting | Körper-Bilder | Geschlecht. Orientierungen Jugendlicher auf sexuell interpretierbare visuelle Selbstdarstellungen

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    Beim Sexting, verstanden als digitaler Austausch von Bildern, wird der Körper sexuell andeutend bis explizit in visueller Form in Szene gesetzt. Zudem ist der Körper in der Jugendphase mit seinen pubertätsbedingten Veränderungen die Bühne für eine Auseinandersetzung mit und Aneignung von geschlechtlichen Sexualitätsvorstellungen. Daher erscheinen selbst generierte Bilder und deren Interpretierbarkeit hinsichtlich ihres sexuellen Ausdrucks prädestiniert für die Aushandlung von Geschlechterfragen. Das diesem Beitrag zugrunde gelegte Datenmaterial entstammt einem Forschungsprojekt zu Sexting und sexuellen Grenzverletzungen unter Jugendlichen und wurde in Anlehnung an die dokumentarische Methode ausgewertet. In ausgewählten Passagen aus Gruppendiskussionen mit Schüler*innen wird entlang der von ihnen elaborierten sexuellen Besetzung des Jungen- und Mädchenkörpers die tiefe körperliche Einschreibung von qualitativ unterschiedlichen sexualitätsbezogenen Körper-Bildern nachgezeichnet und darüber hinaus die Art und Weise beschrieben, wie Mädchen und Jungen diese different und in Teilen gleich konstruieren. Anhand der Ergebnisse wird das größere Potenzial einer Sexting-bezogenen Viktimisierung von Mädchen diskutiert

    Über post-romantische Elternschaft

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    »Co-Parenting« als Familienkonzept breitet sich aus und stellt die Versprechen des romantischen Liebesideals mitsamt seinem geschlechterungleichen Normalfamilienmodell in Frage. Doch was bedeutet das für die Liebe selbst? Wird sie zerstört oder transformiert und öffnet sie sich für neue Familien- und Beziehungsformen? Entfaltet sich in der post-romantischen Elternschaft gar ein utopisch-emanzipatives Potenzial, das Frauen und LGBTIQ*s aus patriarchalen, hetero- und paarnormativen Herrschaftsverhältnissen befreit? Neben Gegenwarts- und Zukunftsszenarien erkundet Christine Wimbauer auch die gesellschaftspolitischen Herausforderungen dieser Entwicklungen

    Socialities and Gender in Care. Domestic Migration in India

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    How do processes of migration affect and get shaped by the apparently inescapable gendering of care work across the many differences and hierarchies among women in diverse contexts? How can we map the patterns of migration, gender, and paid work with the relations and mutualities of being necessary and desired in care? Much of the discussion on gender, care, and migration has focussed on international female migrant care workers. The large numbers of domestic migrants and the variety of their work is barely acknowledged in this literature. The literature on domestic migration has also tended not to account for the complexity of gender and labour of people on the move. This paper examines the reworkings of the nexus of gender and care within three streams of domestic migration in India, drawing largely on a wide range of ethnographic studies. They are viewed in terms of movements in and out and through networks of social relations, where care relations are built anew in and through their spatial movements

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