GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
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Vielfalt im Wald. Chancengleichheit als Kriterium für eine nachhaltige Waldgestaltung
Der Wald ist für alle da – auf Seiten der Nutzer_innen, aber auch auf Seiten der Waldberufe. Dieser Artikel beleuchtet die männerdominierte Waldbranche und geht von einer Interdependenz zwischen Gesellschaft, Geschlecht und Natur aus. Denn die Gesellschaft-Natur-Beziehungen und deren Ausgestaltung sind mit Gender sowie mit Fragen der Chancengleichheit verknüpft. Ziel ist es, sich durch eine integrative Perspektive der beiden Forschungsfelder Gender Studies und Nachhaltigkeitsforschung sozialtheoretisch Problemstellungen von Nachhaltigkeit und Chancengleichheit zu nähern. Die theoretische Basis bilden dabei der Ansatz „sozial-ökologische Regime“ und die „Care“-Perspektive. Es wird argumentiert, dass nachhaltige Waldgestaltung heißt, Chancengleichheit im Zusammenhang mit der Waldnutzung auf allen Seiten zu gewährleisten. Zum Schluss wird die Frage gestellt: Ist nachhaltige Waldarbeit Care-Arbeit und umgekehrt
Wie Gender in die Diabetes-Selbstmanagement-Applikation kommt – ein vielversprechender Weg
Anhand des FandE-Projektes „DIABGender“ stellt der Artikel eine Vorgehensweise vor, mit der es möglich ist, Genderwissen der Sozialwissenschaften für die Informatik, konkret für die Entwicklung einer Diabetes-Selbstmanagement- Applikation, verfügbar zu machen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, der Herausforderung einer Vermittlung zwischen gelebter Vielfalt der Geschlechterforschung und notwendigen Abstraktionsprozessen der Informatik zu begegnen. Es werden dafür das Gender Extended Research Model (GERD) genutzt und Studien zu Gender und Diabetes analysiert, wenn sie wesentliche Problembereiche für Diabetes-Patient_innen darstellen. Die auch über partizipative Nutzer_innenerhebungen ermittelten Faktoren fließen in Form von individuellen Empfehlungen in das DIABGender-Wissensmodell ein
Tagung am 11. und 12. Juli 2016 an der Leuphana Universität Lüneburg
Ziel der Tagung war es, die Debatten zu Gender
und Nachhaltigkeit einerseits und zu sozial-
ökologischen Transformationsprozessen
andererseits zu verbinden und nach Perspektiven
einer Synthese zu fragen. Gleichzeitig
stellte die Veranstaltung den Abschluss des
Verbundvorhabens „Vorsorgendes Wirtschaften:
Transformationen in Ökonomie und
Politik (TraVo)“ dar.May the Future Be With Us. Sustainable Transformations Need New Gender Relations. Conference, 11 and 12 July 2016, Leuphana University of Lueneburg
The aim of the conference was to find a connection between the gender and sustainabil- ity debates on the one hand and those on socio-ecological transformations on the other hand and to establish the prospects for a synthesis. At the same time, the conference was the culmination of the joint “Caring Econo- my: Transformations of Economics and Politics (TraVo)” research project