GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
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    EINE (QUEER)FEMINISTISCHE KRITIK AN SEXISMEN UND RASSISMEN IM SCHLAGWORTKATALOG

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    Sprachliche Diskriminierungen bilden sich auf verschiedenen Ebenen im Schlagwortkatalog ab. In unterschiedlichen Ausprägungen finden wir sie sowohl in den Normdaten als auch in der Schlagwortfolge. Ziel des Aufsatzes ist es, die bibliothekarische Inhaltserschließung als soziale Praxis in einen theoretischen Bezugsrahmen einzubetten, um sie einer fundierten Kritik zugänglich zu mache

    Frauenexpeditionen in den Himalaya

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    Eine empirische Analyse der Community der Pickup Artists

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    Pickup Artists beschäftigen sich mit der ,Kunst der Verführung‘ und imitieren dabei die Strategien von sexuell erfolgreichen Männern. Mit dem Gruppendiskussionsverfahren wurde der Frage nachgegangen, inwiefern die Community der Pickup Artists Männlichkeiten konstruiert. Es zeigt sich, dass Mann-Sein für die Pickup Artists nur in seltenen Fällen ,von Natur aus‘ vorhanden ist und in der Regel erworben und aktiv gesichert werden muss. Der Analyse zufolge besteht grundsätzlich die Gefahr, das Mann-Sein und die von den Pickup Artists als positiv bewerteten stereotyp-männlichen Merkmale zu verlieren. Es bedarf „harter Arbeit“ an sich selbst, um zu lernen sich zu „verhalten, wie ein Mann sich verhalten sollte“ – dieses Projekt der vergeschlechtlichten Selbstoptimierung wird als der „Weg des wahren Mannes“ bezeichnet. Es konnten drei Männlichkeitstypen, die ‚wahre‘, die ‚fehlende‘ und die ‚potentielle‘ Männlichkeit, rekonstruiert werden, welche für das Funktionieren der Community der Pickup Artists ausschlaggebend sind.Pickup Artists devote themselves to the ‘art of seduction’ and they imitate the strategies of sexually successful men. To reach the goal of this research project – to answer the question how masculinities are constructed by the Pickup-Community – the group discussion method was applied. It turns out that being ‘a real man by nature’ does rarely exist for the Pickup Artists and that masculinity must be acquired, earned and actively secured. According to the analysis there’s a general risk of no longer being a ‘real man’ and of losing the male-stereotype features, which are positively rated by the Pickup Artists. It requires “hard work” to learn to “behave as a real man should behave” – this project of gendered self-optimization is called the “path of real man”. Three types of masculinity could be reconstructed, the ‘true’, the ‘missing’, and the ‘potential’ masculinity, which are crucial for the functioning of the Community of Pickup Artists

    The Role of Anti-trafficking Organizations in Human Trafficking Policy Implementation

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    Dieser Beitrag diskutiert Möglichkeiten zum Widerstand und zur Veränderung ausbeutender Arbeitsbedingungen sich bieten anhand der Rolle von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) im Kampf gegen Menschenhandel. Dabei werden NGOs in postsowjetischen Staaten (Russland, Lettland und Ukraine) und ihre Strategien in der Implementation und Adaption internationaler Normen in nationales Recht analysiert. Den NGOs in diesen Staaten, die in hohem Maß von Menschenhandel betroffen sind, ist es gelungen durch das Zusammenwirken mit Internationalen Organisationen Veränderungen des rechtlichen Raums zu bewirken und das Thema Menschenhandel in das öffentliche Bewusstsein zu tragen

    „Hier wie da wird geliebt“: Liebe als universales Phänomen in Verhandlungen zum Familienrecht

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    Obwohl Liebe eines der zentralen Begründungsmotive dauerhafter Paarbeziehungen darstellt, wird der Begriff im deutschen Familienrecht mit Bezug auf die Ehe oder die eingetragene Lebenspartnerschaft nicht genannt. Davon ausgehend, dass in politischen Verhandlungen über Gesetzesänderungen eine Übersetzung gesellschaftlicher Realität in juristische Normen stattfindet, geht der Beitrag der folgenden Frage nach: Wie und wann sprechen Bundestagsabgeordnete von Liebe, wenn im Rahmen familienrechtlicher Reformen über Beziehungen zwischen hetero- und homosexuellen Paaren verhandelt wird? Das Material zeigt eine Spaltung zwischen einer Zuschreibung der Berechtigung von Liebe, die entweder mit sakralen Motiven in Verbindung gebracht wird, oder, wenn sie als unberechtigt gilt, als sexualisiertes Begehren abgewertet wird. Es ist außerdem darstellbar, dass eine universale Zuschreibung von Liebe bei hetero- und homosexuellen Paaren stattfindet, was allerdings wesentlich mit der Bereitschaft zur lebenslangen Unterhaltsverpflichtung zusammenhängt

    undoing gender und die Post Gender Studies

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    Der Beitrag diskutiert die Konzepte des doing und undoing gender. Zunächst rekonstruiert er den methodologischen Sinn der Rede von ‚doing‘ X, die Folgeprobleme und Radikalitätsverluste des doing gender sowie dessen soziologische Ergänzungsbedürftigkeit um das Konzept des ‚undoing gender‘. Anschließend betrachtet er das Verhältnis von Mikro- und Makrotheorien in den Gender Studies. Dort wird der Reichweitenlimitierung des (un)doing gender-Theorems oft mit einer rhetorischen Prämodernisierung der Gesellschaft begegnet. Mikro/Makro steht in den Gender Studies für einen epistemologischen Split, durch den man die ‚Geschlechter‘ mikrotheoretisch dekonstruiert und makrotheoretisch rekonstruiert. Dieser Split ist in den politischen Verstrickungen des Feldes begründet. Der Aufsatz plädiert für das Dritte der Geschlechterdifferenz als eine Beobachtungsposition der Post Gender Studies, von der aus sich Prozesse des Gendering und Degendering symmetrisch beobachten lassen.This article discusses the concepts of doing and undoing gender. First, it reconstructs the methodological sense in speaking of ‘doing X’, the subsequent problems for and the loss of radicalism of doing gender, and the sociological need to supplement it by the concept of ‘undoing gender’. Second, the relationship between micro and macro theories in gender studies is taken into consideration. Here, the (un)doing gender theorem’s limited scope is met with a rhetorical pre-modernization of society. Furthermore, micro/macro stands for an epistemological divide in gender studies, deconstructing ‘genders’ micro theoretically while reconstructing them macro theoretically. This divide stems from the political entanglement within the field. All told, this article makes the case for the third of gender difference as an observational position of post-gender studies from whose vantage point processes of both gendering and degendering can be viewed symmetrically

    The Trafficking of Men in Cambodia: How Masculinities Challenge Notions of Victimhood

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    This paper addresses the exploitation of Cambodian men on Thai fisher boats. Exploitation is enabled through gender stereotypes that prohibit Cambodian men to identify themselves as victims. In addition, institutions dealing with legal support of victims are based on gender stereotypes. Thus, mainly sexual exploitation and female victims are focused by organizations of support and the state. There are no legal regulations to persecute exploited men and trafficking of men

    Die "Nacherziehung" männlicher Jugendlicher in der Anstalt Aarburg (1893-1981)

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