PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
Not a member yet
4052 research outputs found
Sort by
Digitale Tools auf der Unterstufe - Eine zielgerichtete Unterstützung für Lehrpersonen mit praxisorientierten Tutorials
Mit der stetig voranschreitenden Digitalisierung ergeben sich neue Herausforderungen und Möglichkeiten für Lehrpersonen der Unterstufe. Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, wie praxisorientierte Tutorials den Einsatz digitaler Tools im Alltag einer Lehrperson der 1. bis 3. Klasse unterstützen und entlasten können. Ziel ist die Entwicklung einer digitalen Sammlung von Tools mit Tutorials zur Integration in den Berufsalltag.Das methodische Vorgehen kombiniert qualitative und produktorientierte Ansätze. Nach einer Literaturrecherche wurden spezifische Tools nach Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit, didaktischer Mehrwert und Datenschutz ausgewählt. In einem Entwicklungsprozess wurden Tutorials erstellt bzw. bestehende Tutorials analysiert. Diese Videos orientieren sich an den Bedürfnissen der Zielgruppe und wurden im Rahmen einer Befragung von Lehrpersonen der Unterstufe bewertet. Die Ergebnisse zeigen: Die Tutorials sind verständlich und hilfreich. Gleichzeitig ergibt sich aus der Befragung, dass viele Lehrpersonen noch Unsicherheiten im Umgang mit digitalen Tools haben. Somit besteht ein Bedarf an kontinuierlicher und vor allem niederschwelliger Unterstützung. Diese Arbeit unterstreicht die Relevanz von praxisorientierten Tutorials zur Stärkung der Kompetenzen von Lehrpersonen in der Nutzung digitaler Werkzeuge. Die Tutorials bieten konkrete Unterstützung und tragen zur effektiveren Integration in den Berufsalltag bei. Die gewonnenen Erkenntnisse und das entwickelte Produkt bilden die Grundlage für zukünftige Entwicklungen
Problembasiertes Lernen im Sportunterricht - eine empirische Arbeit
Diese Bachelorarbeit untersucht die Umsetzung von problembasiertem Lernen im Sportunterricht der Primarschule und dessen Einfluss auf die Förderung der Problemlösefähigkeit der Kinder. Angesichts der zunehmenden Relevanz von Problemlösefähigkeiten zielt die Arbeit darauf ab, den eigenen Unterricht kritisch zu reflektieren und durch eine Selbstintervention weiterzuentwickeln.Im Rahmen einer Interventionsstudie mit Pre-Post-Design wurden zwei Unterrichtseinheiten videographisch dokumentiert und anhand eines eigens entwickelten Kriterienrasters evaluiert. Die Auswertung ergab eine signifikante Verbesserung des Unterrichts in Bezug auf zentrale Merkmale problembasierten Unterrichts, wie etwa die Schüler:innenzentrierung, die Offenheit der Aufgabenstellung sowie die Förderung kooperativer Problemlösung. Die statistische Signifikanz der Ergebnisse sowie ihre praktische Bedeutsamkeit werden durch den Einsatz statistischer Verfahren (t-Test, Cohen's d und ICC) bestätigt.Diese Arbeit liefert praxisorientierte Impulse zur Förderung überfachlicher Kompetenzen und beleuchtet methodische Herausforderungen und Chancen einer Selbstintervention auf
Mehr Bewegung in den Kindergartenalltag integrieren
In dieser Bachelorarbeit wird die Bedeutung von Bewegung und die persönlichen Kompetenzen der Autorin bei der Durchführung von bewegtem Unterricht untersucht. Viele Pädagoginnen und Pädagogen sind sich der Wichtigkeit von Bewegung bewusst und integrieren immer wieder bewegte Sequenzen in ihren Unterricht. Auch die Autorin dieser Arbeit ist sich der Bedeutung von Bewegung für die Gesundheit und Entwicklung der Kindergartenkinder bewusst. Trotz eingeplanten Bewegungspausen und bewegten Sequenzen empfindet sie ihre geführten Sequenzen als bewegungsarm. Deswegen widmet sich diese Bachelorarbeit den persönlichen Kompetenzen und Entwicklungsbereichen. Ziel ist es, den Unterricht mittels einer intensive Literaturrecherche und Analyse der Kompetenzen und Entwicklungsbereiche der Autorin bewegter zu gestalten. Dafür wurden während zwei Messzeitpunkten drei Kinder einer Kindergartenklasse hinsichtlich ihrer Bewegung in den geführten Unterrichtssequenzen beobachtet. Beim ersten Messzeitpunkt wurde dabei das Fachwissen noch nicht vertieft. Darauf folgten eine intensive Literaturrecherche und Auseinandersetzung mit dem Fachwissen. Die Analyse des Bewegungsverhaltens der drei Kinder wurde zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt. Es folgte die Auswertung der erhobenen Daten, was zum Ergebnis führte, dass die Autorin ihren Unterricht verbessern konnte
Vergleich der Neuen Autorität nach Haim Omer und der Zeitgemässen Klassenführung
Lehrpersonen sind meist täglich mit Unterrichtsstörungen herausgefordert. Das Fehlverhalten von Lernenden in den Griff zu bekommen und somit einen geordneten Unterricht zu gestalten ist nicht einfach. Um mit entsprechenden Problemen umzugehen, gibt es verschiedene Ansätze und Strategien. Diese Arbeit widmet sich dem Vergleich der Neuen Autorität nach Haim Omer und der Zeitgemässen Klassenführung. In Bezug auf Zeitgemässe Klassenführung, werden grundlegende Literatur, Studien und Konzepte im Bereich der Klassenführung beigezogen, welche unabhängig von der Neuen Autorität entwickelt wurden. Zuerst werden grundlegende Haltungen, Hintergründe und Ziele der Ansätze analysiert. Darauffolgend werden konkrete Handlungsstrategien und Konzepte beider Ansätze ausführlich dargelegt und miteinander verglichen. Der Vergleich in dieser Arbeit zeigt, dass sich die Neue Autorität und die Zeitgemässe Klassenführung in einigen Bereichen überschneiden, während in anderen Bereichen grundlegende Unterschiede festgestellt werden können. Es wird erkannt, dass die Neue Autorität kein komplett neues Konzept ist, welches sich gänzlich von den Haltungen der Zeitgemässen Klassenführung abhebt. Methoden der Neuen Autorität scheinen mehr Zeit und Ressourcen zu beanspruchen als jene der Zeitgemässen Klassenführung. Lehrpersonen sind meist täglich mit Unterrichtsstörungen herausgefordert. Das Fehlverhalten von Lernenden in den Griff zu bekommen und somit einen geordneten Unterricht zu gestalten ist nicht einfach. Um mit entsprechenden Problemen umzugehen, gibt es verschiedene Ansätze und Strategien. Diese Arbeit widmet sich dem Vergleich der Neuen Autorität nach Haim Omer und der Zeitgemässen Klassenführung. In Bezug auf Zeitgemässe Klassenführung, werden grundlegende Literatur, Studien und Konzepte im Bereich der Klassenführung beigezogen, welche unabhängig von der Neuen Autorität entwickelt wurden. Zuerst werden grundlegende Haltungen, Hintergründe und Ziele der Ansätze analysiert. Darauffolgend werden konkrete Handlungsstrategien und Konzepte beider Ansätze ausführlich dargelegt und miteinander verglichen. Der Vergleich in dieser Arbeit zeigt, dass sich die Neue Autorität und die Zeitgemässe Klassenführung in einigen Bereichen überschneiden, während in anderen Bereichen grundlegende Unterschiede festgestellt werden können. Es wird erkannt, dass die Neue Autorität kein komplett neues Konzept ist, welches sich gänzlich von den Haltungen der Zeitgemässen Klassenführung abhebt. Methoden der Neuen Autorität scheinen mehr Zeit und Ressourcen zu beanspruchen als jene der Zeitgemässen Klassenführung
„Flora gehört dazu!“, ein Bilderbuch mit dazugehöriger Themenmappe für die Prävention von Mobbing und Ausgrenzung im Kindergarten
Mobbing und Ausgrenzung treten bereits im Kindergarten auf und können die Entwicklung von Kindern nachhaltig beeinträchtigen. Diese Arbeit untersucht, wie Bilderbücher zur Prävention beitragen können, indem soziale und emotionale Kompetenzen gefördert werden, welche eine entscheidende Rolle für ein respektvolles Miteinander haben.
Im theoretischen Teil werden die Begriffe Mobbing und Ausgrenzung, soziale und emotionale Kompetenzen, sowie Mobbingprävention definiert und der Einsatz von Bilderbüchern in der Mobbingprävention analysiert und erarbeitet. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wurden ein Bilderbuch und eine Themenmappe entwickelt, welche konkrete Ansätze bietet, um Kinder spielerisch in den sozialen und emotionalen Kompetenzen zu fördern.
Die Arbeit zeigt, dass Bilderbücher eine effektive Möglichkeit darstellen, sozial-emotionale Kompetenzen zu fördern und präventiv gegen Mobbing und Ausgrenzung vorzugehen. Während die Wirksamkeit der entwickelten Materialien nicht empirisch untersucht werden konnte, legen die theoretischen Grundlagen nahe, dass ein früh-zeitiger Einsatz dieser Methoden einen positiven Einfluss auf das soziale Klima und die Entwicklung der Kinder im Kindergarten haben kann
Differenzieren im Technischen Gestalten in der Unterstufe - eine Analyse
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht Kriterien und Ansätze für eine erfolgreiche Differenzierung im Fach Technisches Gestalten in der Unterstufe, mit Fokus auf die Lage in der Schweiz. Differenzierung ist in diesem Kontext notwendig, da Kinder in der Unterstufe durch unterschiedliche Entwicklungsstände, Fähigkeiten und Lernvoraussetzungen geprägt sind. Diese Heterogenität stellt Lehrpersonen insbesondere im Technischen Gestalten vor grosse Herausforderungen.Im ersten Teil der Arbeit wird die Bedeutung der Differenzierung erläutert und aufgezeigt, warum sie gerade im Technischen Gestalten unverzichtbar ist. Es werden sowohl die Entwicklungsunterschiede der Kinder als auch die spezifischen Problematiken der Unterstufe in der Schweiz analysiert. Der zweite Teil widmet sich der Frage, welche Kriterien für eine erfolgreiche Differenzierung erfüllt sein müssen, und beleuchtet praxisnahe Ansätze, die es ermöglichen, die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten der Schüler:innen zu berücksichtigen.Ziel der Arbeit ist es, Lehrpersonen im Bereich Technisches Gestalten praxisnahe Orientierungshilfen zu bieten, um die Herausforderungen der Heterogenität im Werkraum effektiv zu meistern und ein individuelles, förderliches Lernen für alle Kinder zu ermöglichen
Unterrichten in der integrativen Schulform. Eine qualitative Analyse der Einstellung von Lehrpersonen
In dieser Arbeit werden die Einflussfaktoren auf die Einstellung von Lehrpersonen in der Mittelstufe auf das inklusive System untersucht. So werden Kontextfaktoren und persönliche Merkmale von Lehrer:innen beschrieben, welche einen direkten oder einen indirekten Einfluss auf deren Einstellung haben können. Die theoretischen Grundlagen werden mit Aussagen aus den Interviews verglichen, verifiziert und ergänzt. Weiter wird ein Blick auf die Stärken des Systems geworfen und Gelingensbedingungen für das inklusive System aus den halbstrukturierten Interviews herausgearbeitet und besprochen. Am Ende werden Folgerungen für die Schulpraxis und für weitere wissenschaftliche Betrachtungen in dieser Thematik dargelegt
Stress reduzieren, Wohlbefinden fördern: Achtsamkeit in der Schule
Die Bachelorarbeit «Stress reduzieren, Wohlbefinden fördern: Achtsamkeit in der Schule» wurde von Nadine Stücheli im dritten Ausbildungsjahr an der pädagogischen Hochschule St.Gallen verfasst.
Mit der vorliegenden Arbeit wird folgende Frage beantwortet: Wie wirkt sich ein strukturiertes Achtsamkeitstraining auf die Stresswahrnehmung und das Wohlbefinden von Schüler:innen der Mittelstufe aus?
Bereits in der Primarschule leiden Kinder häufig unter Stress. In diesem Kontext kann Achtsamkeit eine mögliche Strategie zur Stressbewältigung sein. Die Schüler:innen erlernen ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen, ein besseres Verständnis für ihre Emotionen zu entwickeln und mit Herausforderungen umzugehen.
Basierend auf einer quantitativen Untersuchung mit einer Interventions- und Kontrollgruppe wurde die Forschungsfrage überprüft, ob regelmässige Achtsamkeitsübungen eine signifikante Veränderung in der Wahrnehmung von Stress und dem allgemeinen Wohlbefinden der Schüler:innen bewirken. Im Rahmen der Studie hat eine fünfte Klasse über einen Zeitraum von sechs Wochen Achtsamkeitsübungen durchgeführt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass innerhalb der Interventionsgruppe keine signifikanten Unterschiede vor und nach Durchführung des Achtsamkeitstrainings festzustellen sind. Im Vergleich der beiden Gruppen zeigt sich jedoch eine signifikante Differenz, was darauf hindeutet, dass Achtsamkeitstraining einen positiven Einfluss auf die Stresswahrnehmung und das Wohlbefinden hat.
Quelle:
Klein-Hessling, J. & Lohaus, A. (2021). Stresspräventionstraining für Kinder im Grundschul
alter (4., überarb. Aufl.). Göttingen: Hogrefe Verlag.
Krämer, S. (2019). Wache Schule - Mit Achtsamkeit zu Ruhe und Präsenz. Paderborn: Junfer
mann
Mögliche pädagogische Strategien zur Förderung eines Kindes mit Autimsus-Spektrum-Störung im schulischen Kontext
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Autismus-Spektrum-Störung (ASS) im schulischen Kontext anhand einer Einzelfallstudie. Ziel der Arbeit ist es, die Herausforderungen und Möglichkeiten im Umgang mit ASS im Unterricht zu analysieren und praxisrelevante Erkenntnisse zu gewinnen.
Die Untersuchung umfasst zunächst eine theoretische Aufarbeitung der Grundlagen zu ASS, gefolgt von der detaillierten Betrachtung eines passenden Einzelfalls. Zur Datenerhebung wurden qualitative Interviews mit der Lehrperson, dem betroffenen Kind und dessen Eltern durchgeführt. Die Auswertung erfolgte durch deduktive und induktive Analysemethoden, wobei das Interview mit der Lehrperson codiert und die Interviews mit den Eltern und dem Kind zusammengefasst wurden.
Die Ergebnisse betonen die Bedeutung der Beziehungsarbeit sowie den Einsatz pädagogischer Ansätze wie der TEACCH-Methode und Bildkarten zur Unterstützung der Kommunikation. Zudem zeigt sich, dass Geduld seitens der Lehrpersonen entscheidend ist, um den Bedürfnissen von Kindern mit ASS gerecht zu werden.
Diese Erkenntnisse bieten wertvolle Einblicke in die inklusive Bildung für Kinder mit ASS und legen den Grundstein für zukünftige Forschungsansätze sowie die Entwicklung gezielter Unterstützungsmassnahmen für Lehrkräfte
Pädagogische Parallelen: Eine vergleichende Analyse von Lehrpersonen und Fussballjuniorentrainer:innen
Diese Bachelorarbeit untersucht die Unterschiede und möglichen Synergien in den pädagogischen Ansätzen von Lehrpersonen und Fussballjuniorentrainer:innen. Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, wie sich die pädagogischen Herangehensweisen in schulischen und sportlichen Kontexten unterscheiden und welche Elemente aus einem Bereich für den anderen gewinnbringend genutzt werden können. Die Untersuchung basiert auf einer Kombination aus einer umfassenden Literaturrecherche und einer empirischen Erhebung durch Befragungen von Schülern und Fussballjunioren. Die Ergebnisse zeigen, dass soziale Kompetenzen wie Freundlichkeit in beiden Kontexten geschätzt werden, während Strenge und Fachkompetenz im sportlichen Umfeld eine grössere Rolle spielen. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung einer adaptiven pädagogischen Praxis, die sowohl in der Schule als auch im Sport umgesetzt werden kann, um die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Die Arbeit schliesst mit praxisrelevanten Empfehlungen zur Verbesserung der pädagogischen Ansätze in beiden Tätigkeitsfeldern