Publikationsserver der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
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    Cultura de memoria en páginas web en el Chile posdictatorial : actores y tendencias

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    El presente artículo se propone investigar cómo se recuerda y presenta el régimen militar de Augusto Pinochet en los sitios web de diferentes proveedores. Busca averiguar hasta qué punto estas formas de presentación online muestran paralelismos con la cultura de memoria offline y si las ofertas web conmemorativas tienen una característica única al respecto. Con este fin, identificamos en primer lugar a grupos de proveedores de páginas web sobre la dictadura. Sobre esta base esbozamos en una segunda parte algunas tendencias de la cultura de la memoria en línea chilena, centrándonos en el lado de la oferta (y no en el de los usuarios). Por último, se analizarán dos sitios especialmente representativos a modo de ejemplo con la ayuda de un análisis de discurso multimodal

    „Was geht überhaupt in der Welt ab“ : Erwartungen potenzieller Zielgruppen an ein Nachrichtenangebot in leicht verständlicher Sprache

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    Es gibt Personengruppen, die aufgrund sprachlicher Einschränkungen Schwierigkeiten haben, Nachrichtenangebote in Standardsprache zu verstehen. Trotz der Existenz bestehender vereinfachter Varietäten des Deutschen wie Einfache Sprache und Leichte Sprache fehlen in Deutschland umfassende tägliche Nachrichtenangebote für sprachlich beeinträchtigte Menschen. Gestützt auf Erkenntnisse aus Teilhabe‑, Verständlichkeits- und Medienrepertoire-Forschung erhob die vorliegende Studie daher die Erwartungen von Menschen mit kognitiven Einschränkungen, von älteren Demenzerkrankten und von Migrant*innen mit geringen Deutschkenntnissen hinsichtlich eines Nachrichtenangebots in leicht verständlicher Sprache. Mittels 19 qualitativer Leitfadeninterviews wurden detaillierte Einblicke in die individuellen Erfahrungen, Erwartungen und Wünsche der Befragten in Bezug auf Nachrichtenangebote gewonnen. Es wurde deutlich, dass neben dem sprachlichen Aspekt auch weitere Dimensionen wie Inhalt, Zugänglichkeit und Gestaltung von zentraler Bedeutung sind. Dabei wurden spezifische Barrieren und Erwartungen identifiziert, die die Gestaltung eines solchen Angebots beeinflussen könnten, und festgestellt, dass seitens der Befragten generell großes Interesse an einem täglichen Nachrichtenangebot in leicht verständlicher Sprache besteht. Die Studie bietet Anknüpfungspunkte sowohl für die Forschung als auch für die journalistische Praxis. Die Entwicklung eines Nachrichtenangebots in leicht verständlicher Sprache könnte das Bedürfnis der heterogenen Zielgruppen nach selbstständiger Information über tagesaktuelles Geschehen sprachlich eingeschränkter Menschen in Deutschland erfüllen und darüber hinaus einen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe leisten

    Democracy and Civic Engagement

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    This course, "Democracy and Civic Engagement", explores the essence of democracy, its challenges, and its opportunities in today's world. Over eight weeks, the participants of this blended learnung course will reimagine democracy by not only studying its history and principles but also engaging in practical activities to strengthen your democratic awareness and skills. In terms of content, the “Civic education” module was divided into eight units with the following course content: Unit 1 - How "democratic" are the nations of the world, really? Session 1: Contemporary Concept of Democracy: Exploring The Economist's "Democracy Index" Session 2: The Evolution of Democracy and the Human Development Index Unit 2 - What defines a democracy? Fundamentals of liberal democracies in the present and past. Session 1: Overview of the Conceptual and Intellectual History of Democracy in Antiquity Session 2: The Development of Democracy in Modern Times up to the French Revolution (1789) Session 3: Types of Democracies - Strengths and Weaknesses Unit 3 - Democracy as the rule of the better argument? Jürgen Habermas and his "discourse without domination". Session 1: The Right Way to Argue in Discourse – The Core of Democratic Debate Session 2: Practice: Learning to Discuss: Speech – Counter-speech – Compromise: Argue empathetically and democratically. A practical model. Unit 4 - Is the majority principle a pathway to legitimate governance and free choice? Session 1: The Majority – The Operational Tool for Democratic Decision-Making Legitimacy Session 2: What Defines a Democratic Election? Exploring the Core of Democracy Session 3: Voter Responsibility: Key Qualities of a Democratic Citizen Unit 5 - How do "rule of law" and separation of powers shape democracies? Session 1: Democracy is based on law and justice. The rule of law must guide all government actions. Session 2: The separation of powers ensures limitations on state authority, establishing law as the basis of social order. Session 3: Constitutional law as a means of restriction, guidance, and oversight of the judiciary and the state order. Session 4: And what if a law becomes injustice? A case study on the White Rose resistance group. Onsite Meeting: Sophie Scholl and the duty to resist enemies of democracy. Unit 6 - How do democracies resist populism, authoritarianism and autocracy? Session 1: The infection of populism as a disease of democracy Session 2: Autocratic state ideas and their “charismatic leaders” Session 3: Free speech without any limits? - Threats to democracy and enemy images Session 4: What to do? What makes Lady Democracy strong and keeps her healthy? Unit 7 - Freedom or equality: Which should prevail in democratic societies? Session 1: Georg Orwell’s „Animal Farm“: the tension and dialectic between equality and freedom Session 2: Key philosophical theories of equality Session 3: Philosophical concepts of freedom that form the foundation of liberal democracies. Session 4: The inequality index,the the relationship between democracy and inequality and the basic positions of limitarianism. Unit 8 - What should ultimately be known and internalized about democracy? Session 1: explaining why democracy has a “wild quality,” as John Keane wrote in 2022 Session 2: demonstraing the own growing understanding of democracy by linking key ideas and proposing solutions in major thematic areas Session 3: Reflecting the own “reimagining of democracy” in dialogue with peers and facilitator

    Empirische Spuren der Erfahrung von Berufung in biografischen Narrativen

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    Zwischenmenschliche Konflikte : eine psychologische Analyse von Einflussfaktoren auf individuelle Reaktionen nach einer wahrgenommenen Transgression

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    Konflikte entstehen oftmals, wenn eine Person das Verhalten einer anderen als Verletzung persönlicher oder sozialer Normen, als Vertrauensbruch oder als Ungerechtigkeit wahrnimmt. Entscheidend für den weiteren Verlauf der Interaktion ist die Reaktion der betroffenen Person auf diese wahrgenommene Transgression. Die vorliegende Dissertation untersucht daher ausgewählte personale und situationale Einflussfaktoren auf diese individuellen Reaktionen. Diese Faktoren werden in vier Publikationen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, um spezifische Ansatzpunkte zur Prävention und Deeskalation von Konflikten zu identifizieren. In Publikation 1 stehen individuelle Macht- und Gerechtigkeitsmotive im Fokus, die zur Entwicklung von Rachebedürfnissen nach einem Vertrauensbruch in engen Beziehungen beitragen. Es zeigt sich, dass Personen mit starken Macht- und Gerechtigkeitsmotiven eher zu überproportionalen Racheformen neigen. Zudem bevorzugen gerechtigkeitsorientierte Personen eine indirekte Bestrafung durch Dritte oder das Schicksal gegenüber einem gänzlichen Racheverzicht. Publikation 2 widmet sich produktiven konfliktbezogenen Einstellungen und Verhaltensweisen und bestätigt die Wirksamkeit einer videobasierten Intervention zur Stärkung ebendieser. Durch diese präventive Maßnahme können produktive konfliktbezogene Überzeugungen sowie flexibles Konfliktverhalten über längere Zeit gestärkt werden, während sich negativ erlebte Emotionen in Konflikten nicht signifikant verändern. Publikation 3 bestätigt durch qualitative Interviews die differenziellen Zusammenhänge zwischen verschiedenen Dimensionen organisationaler (Un-)Gerechtigkeit und diversen Vertrauensdynamiken in der interorganisationalen Zusammenarbeit. Darauf aufbauend wird exemplarisch gezeigt, dass nur positiv, nicht aber negativ erlebte Emotionen die Beziehung zwischen erlebter informationaler Gerechtigkeit und wahrgenommener Vertrauenswürdigkeit vermitteln. In Publikation 4 wird die Bedeutung der wahrgenommenen Aufrichtigkeit einer Bitte um Verzeihung in kollegialen Arbeitsbeziehungen untersucht. Demnach reduziert eine Bitte um Verzeihung Rache- und Vermeidungsmotivationen und erhöht wohlwollende Tendenzen nur dann, wenn sie als aufrichtig empfunden wird. Wird die Aufrichtigkeit in Frage gestellt, bleiben die Motivationen wie bei fehlender Bitte um Verzeihung bestehen. In der Gesamtschau erweitern diese Befunde das bisherige Verständnis von Konfliktdynamiken und bieten vielfältige Ansatzpunkte für die Prävention und Deeskalation konflikthafter Situationen

    Leichte und Einfache Sprache im Journalismus : Bedarfe der Zielgruppen, Programmstrategien und Handlungsempfehlungen für die Praxis

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    Empowerment, Teilhabe und Inklusion in der Medienarbeit: wie kann ein kooperativer und empowerter Ansatz ermutigen, sich selbst zu Wort zu melden und Medien dafür zu nutzen? Welche Rolle spielen dabei Freie Radios und Community TVs? Wir wollen verschiedenen Ansätzen Raum bieten und den Austausch von Erfahrungen ermöglichen. Dabei sollen vor allem Medien- bzw. Sendungsmacher:innen selbst zu Wort kommen. Außerdem wird uns Anna Mark etwas zum Thema Einfache Sprache erzählen. Sie ist seit Dezember 2024 als Projektmanagerin für das EU-Projekt ENACT zuständig, an dem der ORF als Partner beteiligt ist. Mit Steffen Grütjen von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sprechen wir über ein Forschungsprojekt zu Leichter und Einfacher Sprache im Journalismus

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