Cologne Excellence Cluster on Cellular Stress Responses in Aging Associated Diseases

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    Determinanten unfreiwilliger stationärer Unterbringung bei Aufnahme und im Laufe der Behandlung psychisch erkrankter Menschen – eine retrospektive Analyse der Behandlungsdaten der vier psychiatrischen Kliniken in der Stadt Köln

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    Hintergrund: Ziel der vorliegenden Arbeit war es, mögliche Prädiktoren für die unfreiwillige Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik zu identifizieren abhängig davon, ob der stationäre Aufenthalt unfreiwillig seit Aufnahme oder erst im Laufe der Behandlung war. Methoden: Hierzu wurden die 1.773 Behandlungsdatensätze von allen Patient*innen analysiert, die im Jahr 2011 in der Stadt Köln unfreiwillig auf der Grundlage eines Unterbringungsbeschlusses nach Psychisch-Kranken-Gesetz NRW (PsychKG NRW) untergebracht wurden. 79,4 % der Fälle befanden sich von Anfang an unfreiwillig in stationärer Behandlung und 20,6 % waren zunächst freiwillig aufgenommen und später im Laufe ihrer Behandlung unfreiwillig untergebracht worden. Es wurden die klinischen, soziodemographischen und sozioökonomischen Merkmale sowie sozioökonomische Umgebungsvariablen der beiden Gruppen verglichen. Zudem wurden zwei verschiedene Machine Learning Entscheidungsbaum-Algorithmen, der Chi-square Automatic Interaction Detection (CHAID) und der Random Forest Algorithmus, eingesetzt, um klinisch relevante Unterschiede hinsichtlich potenzieller Risikofaktoren für die unfreiwillige psychiatrische Unterbringung der beiden Gruppen zu identifizieren. Ergebnisse: Die meisten der untersuchten Variablen unterschieden sich nicht signifikant und die Variablen mit signifikanten Unterschieden hatten konsistent niedrige Effektstärken. In der CHAID-Analyse war der erste Knotenpunkt die behandelnde Klinik. Die Diagnose einer psychotischen Störung, einer affektiven Störung, ein höheres Alter, eine vorangegangene ambulante Behandlung sowie eine höhere Kaufkraft pro 100 Einwohner*innen in der Wohngegend der Patient*innen spielten auch eine Rolle in dem Modell und waren mit einer Unterbringung im Verlauf der Behandlung assoziiert. Im Random Forest Modell hatten das Alter und die behandelnde Klinik den größten Einfluss auf die Vorhersagegenauigkeit und die Abnahme des Gini-Koeffizienten des Modells. Jedoch zeigten beide Modelle eine niedrige balancierte Vorhersagegenauigkeit. Insgesamt ergaben die Entscheidungsbaum-Analysen kein solides, kausal interpretierbares Vorhersagemodell. Fazit: Patient*innen, die bereits bei Aufnahme und Patient*innen, die erst im Laufe der stationären Behandlung unfreiwillig untergebracht wurden, zeigten sich weitestgehend ähnlich in Bezug auf die untersuchten Variablen. Unsere Ergebnisse geben keine Ansatzpunkte für eine Differenzierung von Präventionsmaßnahmen gegen psychiatrische Unterbringungen bei den beiden Subgruppen. Auch ergeben sich keine Hinweise dafür, dass die beiden Gruppen in zukünftigen Studien gesondert betrachtet werden sollten

    Kölner Zeitschrift für Wirtschaft und Pädagogik (Ausgabe 78: Menschenbilder)

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    Die 78. Ausgabe der Kölner Zeitschrift für Wirtschaft und Pädagogik widmet sich der Frage, was den Menschen ausmacht und wie dieses Verständnis Bildungs- und Beratungsprozesse prägt. Im Rahmen eines Seminars an der Universität zu Köln reflektierten Studierende ihr eigenes Menschenbild und stellten ihre Ergebnisse in vielfältigen Beiträgen vor. Die Ausgabe vereint theoretische, persönliche und künstlerische Zugänge: von der Auseinandersetzung mit individuellen und gesellschaftlichen Menschenbildern über humanistische und ganzheitliche Perspektiven bis hin zu bild- und liedtextgestützten Reflexionen. Deutlich wird, dass Vorstellungen vom Menschen dynamisch sind, professionelles Handeln beeinflussen und durch bewusste Reflexion weiterentwickelt werden können

    Excited State Dynamics of Emissive Organic Materials: Singlet-Triplet Transitions and OLED Device Integration

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    The development of organic light-emitting diodes (OLEDs) has revolutionized display technology, driven by their high efficiency, flexibility, and superior color quality. A critical challenge in OLED technology is the efficient utilization of triplet excitons, which make up 75% of the excitons generated during charge recombination. Traditional fluorescent OLEDs harness only singlet excitons, limiting their internal quantum efficiency (IQE) to 25%. The introduction of phosphorescent OLEDs, utilizing heavy-metal complexes, e.g. containing iridium, overcame this limitation by enabling triplet exciton emission through strong spin-orbit coupling, achieving near 100% IQE. However, the high cost and limited availability of heavy metals have driven research into alternative mechanisms, including thermally activated delayed fluorescence (TADF) and hybridized locally and charge-transfer (HLCT) excitons that can undergo reverse intersystem crossing (rISC) from higher lying triplet states. This thesis investigates a range of organic photoluminescent molecules, focusing on their underlying photophysical mechanisms and integration into OLEDs. A combination of steady-state and time-resolved spectroscopy across varying temperatures is employed to analyze these materials. In the first part a donor-acceptor (D-A) molecules with HLCT character is studied, achieving high photoluminescence quantum yield (PLQY) and the emitter is successfully implemented in an OLED. By studying the excited states in varying environment, the relaxation behavior of the compound is unraveled. The second part covers the systematic investigation of D-A molecules incorporating an N-phenyl-phthalimide acceptor with varying carbazole-based donors. The effects of donor modifications on the photophysics, particularly TADF behavior, are explored, emphasizing the interplay between molecular structure and TADF efficiency in OLEDs. Part three offers the exploration of a fluorinated acridone derivative demonstrating rISC from the T2 to the S1 state. A concept was developed to apply the mechanism in an OLED, showing promising potential for successful implementation. In the fourth part investigations into a D-A TADF emitter with chiral substituent are presented for potential application in a circularly polarised OLED (CP-OLED). By systematically correlating molecular photophysics with OLED device performance, this work highlights the potential of TADF and related mechanisms as sustainable, cost-effective alternatives to phosphorescent emitters. Thes

    Longitudinale Analyse der Knochengesundheit bei Kindern mit Zerebralparese (CP)

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    Die Zerebralparese (CP) ist die häufigste Ursache für motorische Behinderungen im Kindesalter und entsteht durch eine Schädigung des sich entwickelnden Gehirns, meist während der Schwangerschaft oder um den Geburtszeitpunkt herum. Diese neurologische Störung führt zu Problemen bei der Muskelkontrolle und -koordination. Zusätzlich zu den motorischen Einschränkungen leiden Kinder mit CP häufig unter weiteren gesundheitlichen Komplikationen, einschließlich einer deutlich reduzierten Knochendichte. Dies kann zu einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche und Osteoporose im späteren Leben führen. Die eingeschränkte Mobilität und der reduzierte mechanische Reiz auf das Skelettsystem tragen erheblich zu dieser verminderten Knochenentwicklung bei. Darüber hinaus ist die Ernährung bei diesen Kindern oft beeinträchtigt, was ebenfalls die Knochenstärke negativ beeinflussen kann. Die Dissertation untersucht die Entwicklung der Knochenmasse und -dichte bei Kindern mit CP über einen längeren Zeitraum. Die Studie basiert auf longitudinalen DXA-Messungen (Dual-Energy X-ray Absorptiometry), bei denen die gesamte Knochendichte ohne Kopf (TBLH-BMC und TBLH-BMD) erfasst wurde, und sie bietet neue Erkenntnisse über das Knochenwachstum bei Kindern mit CP im Vergleich zu gesunden Kindern. Die meisten bisherigen Studien in diesem Bereich basieren auf Querschnittsdaten. In der Studie wurden 109 Kinder mit CP einbezogen, die zwischen 2006 und 2018 an einem intensiven Rehabilitationsprogramm („Auf die Beine“) teilnahmen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Knochenwachstumstrajektorien von Kindern mit CP weitgehend dem dritten Perzentil gesunder Kinder entsprechen. Dabei wiesen Kinder mit schwerer motorischer Einschränkung (GMFCS III-V) tendenziell geringere Werte für die Knochengröße und ein langsameres Knochenwachstum auf als Kinder mit leichterer motorischer Einschränkung (GMFCS I-II). Es zeigte sich jedoch, dass der jährliche Zuwachs der Knochendichte in beiden Gruppen insgesamt ähnlich war, wobei die Gruppe GMFCS I-II eine durchschnittliche Zunahme von 5,12 % und GMFCS III-V eine Zunahme von 5,79 % zeigte. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die intensive Rehabilitation möglicherweise zu einer stärkeren Zunahme der Knochendichte bei Kindern mit schwerer CP beigetragen hat, da diese Kinder 8 weniger mobil sind und durch das Training größere Fortschritte erzielen konnten. Frühzeitige Interventionen, wie sie in der Studie durchgeführt wurden, könnten demnach entscheidend sein, um die Knochenentwicklung zu fördern und das Risiko für Osteoporose und Frakturen zu verringern. Zu den Stärken der Studie gehört, dass Kinder mit CP aller Schweregrade gemäß der GMFCS-Klassifikation vertreten sind, sowie die longitudinale Datenerhebung, die es ermöglicht, Veränderungen der Knochendichte über die Zeit zu analysieren. Die Anwendung fortschrittlicher statistischer Modelle wie SITAR und GAMLSS bietet detaillierte Einblicke in das Knochenwachstum. Die Limitationen der Studie umfassen das Fehlen einer Kontrollgruppe sowie die Variabilität der Nachbeobachtungsdauer, was die Vergleichbarkeit der Ergebnisse einschränkt. Zudem kann die Teilnahme aller Kinder an einem intensiven Rehabilitationsprogramm die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse auf die gesamte CP-Population beeinflussen. Zusammenfassend bietet die Studie wertvolle Einblicke in die Knochenentwicklung bei Kindern mit CP und unterstreicht die Bedeutung frühzeitiger und gezielter Interventionen, um die langfristige Knochengesundheit dieser Patientengruppe zu fördern

    LYN fördert die Leukämie-Unterstützung durch Fibroblasten im CLL-Mikromilieu via Regulierung von c-JUN und Thrombospondin-1

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    Die chronisch lymphatische Leukämie (CLL) ist für ihre Progression auf ein supportives Mikromilieu angewiesen. In Vorarbeiten konnte gezeigt werden, dass die LYN-Kinase im Tumormikromilieu (TMM) der CLL wichtig für die Leukämie-Unterstützung ist. Fibroblasten sind Bestandteil des Mirkomilieus und induzieren eine gesteigerte Proliferation und reduzierte Apoptose der neoplastischen Zellen. In dieser Arbeit wird daher die Bedeutung und molekulare Funktion der LYN-Kinase in fibroblastischen Stromazellen des CLL-Mikromilieus untersucht. In einem chimären Mausmodell, das nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation eine spezifische Lyn-Deletion nur in nicht-hämatopoetischen Zellen trägt, zeigte sich eine verlangsamte TCL1-Leukämie-Progression. Dies demonstriert die funktionelle Relevanz von Lyn im nicht-hämatopoetischen TMM. In der Untersuchung humaner CLL-Lymphknoten verglichen zu gesundem Gewebe zeigte sich eine Überexpression von LYN in Fibroblasten, was eine Bedeutung der Kinase auch im humanen Mikromilieu impliziert. Um diese Funktionen im Detail untersuchen zu können, wurden verschiedene in vitro Stroma- CLL Ko-Kultursysteme etabliert. Hier zeigten Fibroblasten mit Ablation von LYN eine verminderte Leukämie-unterstützende Funktion. Zur genauen Charakterisierung der durch LYN-Defizienz verursachten molekularen Alterationen erfolgte die multi-omische Charakterisierung von Proteom, Phosphoproteom, Sekretom, Transkriptom und Epigenom der LYNKO HS-5 Zellen. Es zeigte sich eine LYN-abhängige Reprogrammierung der Stromazellen, die einem veränderten Krebs-assoziierte-Fibroblasten (KAF) – Aktivierungsmuster mit veränderter inflammatorischer Zytokin-Sekretion und extrazellulärer Matrix Modellierung ähnelte. Ähnliche Änderungen konnten an isolierten primären KAF aus Pankreas-Karzinom reproduziert werden. Für die verminderte Unterstützung der CLL-Zellen war insbesondere die Veränderung der extrazellulären Matrix relevant, speziell die Reduktion des Proteoglykans Biglykan, sowie die vermehrte Expression von Thrombospondin-1 (THBS-1). Letzteres kann über die Ligation an CD47 die Apoptose in CLL-Leukämie Zellen auslösen und findet sich im humanen CLL- Lymphknoten vermindert exprimiert. Die Reprogrammierung durch LYN-Defizienz umfasst eine verminderte inflammatorische Signalaktivität. Insbesondere zeigte sich eine verminderte Aktivität des AP-1 Transkriptionsfaktors und eine verminderte Expression seines Komponenten c-JUN. Die Minderung von c-JUN führte mechanistisch zur Disinhibition von Thrombospondin-1 und somit zur CLL-Apoptose. Diese Arbeit ergänzt das bisherige Wissen zur Funktion von LYN in nicht-hämatopoetischen Zellen und identifiziert die neue LYN/c-JUN/THBS-1 Achse. Die klinische Bedeutung von THBS-1 und LYN als mögliche therapeutische Ziele im CLL TMM müssen in folgenden Arbeiten weiter untersucht werden

    Arthrose Management im hausärztlichen Bereich

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigte sich mit der Versorgungsrealität zu Diagnostik und Behandlung in den hausärztlichen Praxen. Das Ziel war die Erhebung von Versorgungsprozessen und möglichen Prädiktoren in allgemeinmedizinischen Einrichtungen beim oben benannten Krankheitsbild. In Deutschland existiert keine evidenzbasierte Leitlinie für Hausärzte zur Primärversorgung von Patienten mit Arthrose. Für die Erhebung des Versorgungsstandards wurde mehrstufig ein Fragebogen aus Literaturrecherche und Fokusgruppen entwickelt. Im Rahmen des Fragebogenstils konnten qualitative Daten ausgewertet werden. Der Fragebogen weist die wichtigsten Schwerpunkte in soziodemografischen Details sowie in Diagnostik und Therapie auf Die Daten der Ergebnisse wurden mittels Excel und SPSS eingepflegt und statistisch ausgewertet. Mittels der Regressionsanalyse konnten verschiedene Variablen verglichen werden. Dies zeigt einen besonderen Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass Hausärzte in der Primärversorgung von Arthrose Patienten einen großen Stellenwert einnehmen. Hausärzte sind meist erste Anlaufstelle für ihre Patienten. Schlussfolgernd zeigt die vorliegende Arbeit, dass man auf einem guten Weg zur Erstellung einer Leitlinie für Allgemeinmediziner zur Primärversorgung der Arthrose ist, es allerdings noch weitere Untersuchungen benötigt

    Die Entwicklung der neonatalen hippokampalen Netzwerkaktivität bei Mus musculus – Vergleich von Wildtyp (Linnaeus 1758) und einer Vorderhirn-spezifischen NKCC1-KO Mutante (Emx1 cre /Slc12a2 fl/fl )

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    Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die frühe Netzwerkentwicklung des murinen Hippocampus (Ammonshorn-Region, CA1) innerhalb der ersten beiden Lebenswochen zu charakterisieren. Hierzu wurden zum einen die elektrophysiologischen Ereignisse von C57Black/6 Mäusen im Alter Postnatal (P)3, P5, P7, P9, P12 und P14 und zum anderen die die elektrophysiologischen Ereignisse von Na2+/K+/2Cl-Cotransporter (NKCC1) Knockout (KO) und Wildtyp (WT) im Vergleich im Alter von P4, P7 und P12 beschrieben und charakterisiert. Die hippokampalen Netzwerkmuster (HNM) veränderten sich schrittweise von klar abzugrenzenden Ereignissen mit langen Phasen Oszillatorischer Ruhe an P3 und P5 über lange Ereignisse mit wenigen Ruhephasen an P7 und P9 bis hin zu einer nahezu kontinuierlichen Oszillatorischen Aktivität an P12 und P14. Dies bestätigt eine Altersgruppierung, die so z. B. auch im Barrel-Cortex beschrieben wurde und womöglich strukturübergreifende grundsätzliche Entwicklungsstufen der Maus repräsentiert und daher bei der Planung von elektrophysiologischen Mausexperimenten berücksichtigt werden sollte. Sharp-Waves (SPW) konnten in allen Altersgruppen und Genotypen detektiert und charakterisiert werden. Eine Charakterisierung anhand der auftretenden Stromsenke (Sinks) im Current-Source-Density (CSD) entlang der Achse Stratum Oriens (STO) à Stratum Pyramidale (STP) à Stratum Radiatum (STR) à Stratum Lacunosum Molekulare (STLM) à Gyrus Dentatus (DG) ergab mindestens vier deutlich voneinander zu unterscheide SPW-Typen: (1) Doppel (DPL)-SPW: SPW mit zwei Sinks die in kurzer Abfolge in den Schichten des STR und STLM auftraten; (2) Oriens (ORI)-SPW: SPW mit einem Sink im STO; (3) Proximale (PRX)-SPW: SPW mit einem proximalen Sink im STR, diese SPW traten ab P9 vermehrt als SPR auf und (4) Distale (DST)-SPW: SPW mit einem distalen Sink in STLM. DPL-SPW dominierten in den Altersstufen P3 und P5, während P7 ein Alter mit hoher Varianz an SPW darstellte. Ab P9 wurden vor allem DST-SPW detektiert und mit P12 hatten PRX-SPW einen deutlichen höheren Anteil. Stimulationsexperimente bestätigten eine funktionale Verbindung aus CA3 als Ursache für PRX-SPW ab einem Alter von P7, während für DST-SPW die Signalquelle mindestens vom perforant path (PP) ausgehen musste. Der vorderhirnspezifischer KO von NKCC1 hatte keinen profunden Einfluss auf das Auftreten und die Komposition der vier verschiedenen SPW-Typen. Bei der Untersuchung des primären visuellen Cortex (V1) wurden neben bekannten Ereignissen wie Slow-activity-transients (SAT) und Spindle-Oszillationen eine in dieser Form in der Maus noch nicht beschriebenes Ereignis dokumentiert, die lange V1 „β-Oszillation“. Die vorliegende Arbeit bietet den ersten umfassten elektrophysiologischen Überblick über die ersten zwei Lebenswochen der Maus (P3 – P14). Sie kann hierbei als Referenz für zukünftige Arbeiten dienen und zeigt, dass die elektrophysiologische Entwicklung kein gleichmäßiger Vorgang ist, sondern in bestimmten Abschnitten stattfindet. Diese Abschnitte sind möglicherweise von besonderer Bedeutung, wenn es um die Frage einer Krankheitsbehandlung im „verwundbaren Zeitfenster“ geht

    Entwicklung der intersegmentalen Arterien im Hühnerembryo

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    In der vorliegenden Arbeit wurde die Differenzierung der Intersegmentalgefäße (ISG) des Hühnerembryos im Zusammenhang mit der Wirbelentwicklung untersucht

    Relativistic outflow in the galaxy M87: The first hundred parsecs

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    Relativistic jets from Active Galactic Nuclei (AGN) are highly collimated plasma streams (or "jets") accelerated to nearly the speed of light, extending from the vicinity of supermassive black holes (SMBH) out to megaparsec distances, into the intergalactic medium. These jets play a crucial role in the formation and evolution of galaxies. Additionally, they act as cosmic laboratories or natural particle accelerators, producing high-energy cosmic rays and neutrinos and enabling unique tests of fundamental physical models. One of the most prominent examples of an AGN jet is the one found in the giant elliptical galaxy M87, located approximately 17 megaparsecs from Earth. Over a century ago, before modern AGN and jet theories were developed, Heber Doust Curtis discovered a "curious straight ray" in M87, now recognised as a powerful relativistic jet. The galaxy M87 harbours a supermassive black hole with a mass of around six billion solar masses—roughly a thousand times more massive than the one in our own galaxy. The proximity of M87 and the large mass of its central SMBH make it an excellent target for AGN studies. In the radio regime in particular, the technique of very long baseline interferometry (VLBI) uniquely enables the most detailed probes of the central regions in M87. Recently, the Event Horizon Telescope produced the first-ever image of a black hole "shadow" in M87, thereby, for this first time, directly imaging the vicinity of a cosmic black hole down to its event horizon scale. The superb linear resolution achieved in VLBI imaging of M87 allows for the detailed study of the collimation, acceleration, and internal structure of its relativistic jet. This dissertation describes an investigation of the structure of the relativistic jet in M87 in linear scales spanning almost four orders of magnitude, from 0.01 to 100 parsecs. The introductory chapter explains the fundamental physical and astronomical concepts related to AGN. The first key finding, presented in Chapter 2, involves the discovery of a helical structure in the parsec-scale jet of M87, interpreted as Kelvin-Helmholtz instability (KHI) threads developing in a supersonic flow with a Mach number of around 20 and an enthalpy ratio of approximately 0.3. This was determined through the analysis of full-track dual-frequency VLBI observations conducted by the Very Large Baseline Array (VLBA), together with the Very Large Array and Effelsberg telescopes at 8 and 15 GHz, achieving a record dynamic range of about 20 000:1. Based on the two VLBI images obtained at 8 and 15GHz, a discussion of the spectral and polarisation properties of the jet emission is presented. The 8-15 GHz spectral index map reveals a complex structure, with flattening observed in areas where the helical threads intersect, further supporting the KHI origin of the jet internal structure. Polarisation emission is detected in the jet up to distances of 20 milliarcseconds from the VLBI core, with Faraday rotation manifesting a transverse gradient across the jet. The Faraday-corrected polarisation map indicates that the electric field position angle (EVPA) changes as a function of distance from the jet axis, suggesting the presence of a helical magnetic field. HST-1, a knot within the conical kiloparsec-scale jet of M87, was first observed by the Hubble Space Telescope. It is the first feature to be resolved near the jet's "core" on arcsecond scales. HST-1 exhibits superluminal speeds up to 6c and significant flaring activity across multiple wavelengths, from radio to gamma rays. The transition from parabolic to linear expansion of the flow believed to occur on these scales suggests the potentially important role played by HST-1 in the jet’s collimation. However, due to its distance from the jet base and smearing effects limiting VLBI’s field of view, HST-1 remains a challenging feature to study in detail, with high-resolution VLBI data and spectral information still lacking. In Chapter 3, properties of the jet on hectoparsec scales are discussed, and quad-frequency observations of HST-1 at 2, 5, 8, and 15 GHz using the VLBA and EVN arrays are presented. The VLBI observations presented in Chapter 3 have allowed for accurate reconstruction of spectral index maps and, notably, for obtaining the first turnover frequency map of HST-1. The spectral index maps reveal a uniform structure with a steep spectrum slope of approximately -0.7, suggesting that HST-1 is likely part of an optically thin jet, rather than a standing shock. The turnover frequency maps also enabled the estimation of HST-1’s magnetic field strength, found to be of the order of one milligauss. Chapter 4 of the dissertation deals with specific issues pertaining to imaging sparsely sampled interferometric data. While the CLEAN algorithm is the standard method for image reconstruction in radio astronomy, the necessity of supervised reconstruction in the hybrid image involving CLEAN deconvolution can introduce biases, which may produce artefacts in the final image—an issue observed in the spectral index maps from Chapter 2. In order to alleviate these potential biases, in Chapter 4, a novel Bayesian image reconstruction algorithm, resolve, is applied to RadioAstron observations at 2 and 5 GHz. This method corrects for amplitude and phase gains for each antenna and polarisation mode by modelling the temporal correlation of the gain solutions. A variational inference method is used to estimate uncertainties in both the gain and the image. The resulting images fully reproduce the filamentary, helical structures observed earlier, providing further support for the KHI interpretation of the jet threads

    Patients in their last year of life – communication about death, dying and desire to die

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    Background People in their last year of life often express the wish for the end of life to come sooner, mostly due to multidimensional suffering (physical, psychological, social or spiritual). In palliative care, conversations about dying, death and desire to die are essential to explore suffering and options for action. However, different value systems and social taboos often present communicative challenges. Objective The aim of the present dissertation is an empirical investigation of the experience and evaluation of such conversations by palliative patients, relatives and health professionals. Occurring communication patterns are analyzed using the transactional communication model to gain practical insights for optimizing the conduct of conversations. Method The three-phase mixed-methods study “Desire to Die in Palliative Care - Optimization of Management (DEDIPOM)” forms the data basis. Following the development of communication guideline and training on dealing with desire to die (phases 1 and 2), trained health professionals conducted guideline-based conversations with patients (phase 3). The content of the documented conversations was analyzed thematically (Paper 1). Qualitative framework analysis was used in interviews with patient, relatives and health professionals to identify communication patterns (Paper 2). All results were integrated into Barnlund's transactional communication model. Results Between 2018 and 2020 29 health professionals documented 79 conversations about desire to die, of which 13 caregivers, 13 patients and 13 relatives took part in interviews. The thematic analysis (Paper 1) identified supportive and obstructive aspects and initiated measures. The analysis of the interviews (Paper 2) showed differences in the openness and quality of the conversations in three types: 1) “Between the lines” (implicit, subtle), 2) ‘past each other’ (incongruent, misleading) and 3) “matter-of-fact” (direct, distanced). Discussion and outlook The types of communication and misunderstandings in the analyzed desire to die conversations show the need for differentiated communicative approaches. The transactional communication model helps in the analysis of such conversations, as it emphasizes the co-construction of meaning and possible influencing factors. However, it remains descriptive without normative recommendations for action, so that interlocutors remain encouraged to self-reflect

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