Cologne Excellence Cluster on Cellular Stress Responses in Aging Associated Diseases
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Softwaregestützte Optimierung der antibiotischen Therapie septischer Patienten mit Piperacillin durch den Einsatz der Dosierungs-Software MwPharm++
Hintergrund: Bei kritisch kranken Sepsis-Patient:innen verfehlen fixe Piperacillin-Schemata häufig PK/PD-Ziele. Eine softwaregestützte Dosierung verspricht eine frühere und konsistentere Zielerreichung.
Primärhypothese: Zu prüfen, ob eine softwaregestützte, kontinuierliche Piperacillintherapie in der frühen Sepsis dem Standardregime und einem täglichen TDM ohne Softwarenutzung hinsichtlich Zielkonzentrationen und PK/PD-Zielen überlegen ist.
Methodik: Ausgewertet wurde ein Kölner Subkollektiv der prospektiven, multizentrischen TARGET-Studie. Darauf aufbauend wurden zwei in-silico-Strategien mit MwPharm++ modelliert: eine rein populationsbasierte Dauerinfusion und die tägliche Bayesian-Dosisadaptation. Endpunkte waren anzustrebende Serumzielbereiche und PK/PD-Ziele.
Ergebnis: Die Gesamtschau aus Echtdatenvergleich und Simulationen spricht dafür, dass die softwaregestützte Dosierung in der Frühphase der Sepsis gegenüber der Standarddosierung ein konsistenteres Erreichen der angestrebten Zielkonzentrationen und PK/PD-Ziele ermöglicht und damit die Primärhypothese stützt. Gegenüber einem täglichen TDM ohne Softwarenutzung zeigt sich im untersuchten Zeitraum eine Gleichwertigkeit, eventuell mit Vorteilen in speziellen intensivmedizinischen Situationen.
Konklusion: Eine softwaregestützte, individualisierte Piperacillintherapie kann die standardisierte Antibiotikadosierung bei kritisch Kranken ergänzen oder ersetzen, insbesondere dort, wo TDM-Ressourcen begrenzt sind. Sie bietet einen praktikablen Weg zur frühzeitigen Zielerreichung als Voraussetzung für potenziell bessere klinische Verläufe. Die externe Validität bleibt durch den in silico Charakter mit Extrapolation auf kritisch Kranke und das Fehlen harter Outcome-Endpunkte begrenzt; entsprechende prospektive Studien sind erforderlich
Global guideline for the diagnosis and management of candidiasis: an initiative of the ECMM in cooperation with ISHAM and ASM
This online publication has been corrected. The corrected version first appeared at thelancet.com/infection on February 26, 2025 with subsequent corrections on April 23, 2025 and October 15, 202
Spezifische und gemeinsame Komplikationen nach Trabekulektomie und Kanaloplastik - Eine Analyse der Komplikationsprofile
Die Trabekulektomie (TE) und Kanaloplastik (KP) sind etablierte drucksenkende OP-Verfahren zur Behandlung des Glaukoms. Allerdings konnte noch nicht abschließend ermittelt werden, welche Faktoren das Auftreten von Komplikationen begünstigen bzw. prognostizieren.
Ziel dieser Arbeit ist es daher, für spezifische und gemeinsame Komplikationen der TE und KP anamnestische Prägnanzen zu identifizieren und Komplikationsprofile herauszuarbeiten.
Dazu wurden retrospektiv alle Patienten nach TE bzw. KP ermittelt, die von Oktober 2020 bis Oktober 2021 durch Frau Prof. Verena Prokosch-Willing operiert wurden. Dies ergab 80 TE- und 40 KP-Patienten, die zu zwei präoperativen und fünf postoperativen Zeitpunkten untersucht wurden, sodass ein Follow-up von zwölf Monaten entstand. Erhoben wurden unter anderem Glaukomart, Intraokularer Druck (IOD), Visus, Medikation und aufgetretene Komplikationen. Ein Unqualified Success wurde druckunabhängig über das Erreichen von Tropfenfreiheit definiert. Erhobene Komplikationen für die TE waren: Sickerkissenvernarbung, Hornhautulkus, Irisprolaps, externe Fistulation und malignes Glaukom. Für die KP wurden erhoben: Hyphäma, Irisanlagerung, Cheese wiring, periphere Descemetablösung und Bindehautdehiszenz. Gemeinsame Komplikationen waren: Aderhautamotio (AH-Amotio), Makulafalten, Vorderkammerabflachung (VK-Abflachung), Hornhautdelle und Gesichtsfeldverschlechterung (GF-Verschlechterung).
Die TE erreichte nach zwölf Monaten einen IOD von 14,7 ± 6,0 mmHg, die KP von 16,4 ± 6,3 mmHg (p = 0,512); dies entsprach einer IOD-Senkung von durchschnittlich 55,1 ± 23,8 % für die TE und von 43,3 ± 25,9 % für die KP (p = 0,041). Insgesamt 75 % der Patienten nach TE und 54,5 % nach KP erreichten Tropfenfreiheit nach zwölf Monaten (p = 0,244). Im Qualified Success erzielte die TE eine Wirkstoffreduktion von 1,5 Wirkstoffen, die KP hingegen von 0,9 Wirkstoffen (p = 0,317). Die Komplikationsrate der TE lag bei 35 % entgegen 68,4 % bei der KP (p < 0,001), wobei 52,6 % auf das Hyphäma entfielen. Die Komplikationen Sickerkissenvernarbung bei der TE und Descemetablösung bei der KP traten zu jeweils 2,5 % auf. Hypotonie-assoziierte Komplikationen (Aderhautamotio, Makulafalten und Vorderkammerabflachung) lagen bei der TE zu 18,8 % im Vergleich zu 0 % nach KP vor (p = 0,085). Als Komplikationsfaktoren wurden identifiziert: Glaukomart für AH-Amotio, VK-Abflachung, GF-Verschlechterung und Descemetablösung, TE als Voroperation (VorOP) für Sickerkissenvernarbung, Phako mit Kahook Dual Blade für AH-Amotio und Hyphäma, KP als VorOP für Descemetablösung und Myopie für Makulafalten, VK-Abflachung und GF-Verschlechterung. Um Hypotonie-assoziierten Komplikationen entgegenzuwirken, sollte eine initial übermäßige IOD-Senkung vermieden werden.
Zusammenfassend konnten Risikofaktoren identifiziert werden, allerdings wird die Empfehlung zu äquivalenten Untersuchungen ausgesprochen, um Komplikationsprädiktoren zu validieren und das Komplikationsmanagement eines Patienten individuell optimieren zu können
Rhegmatogene Amotio - Auswertung bundesweiter Pre-Screeningfälle der PRIVENT-Studie
Fragestellung: Diese Arbeit ist eine explorative Analyse der Daten von Patienten mit
rhegmatogener Netzhautablösung (Ablatio retinae), die im Rahmen der prospektiven,
multizentrischen, randomisierten PRIVENT-Studie erhoben wurden. Das Ziel dieser Analyse
ist die Charakterisierung des Zusammenhangs zwischen der objektiven Tyndallometrie (Laser-
Flare-Photometrie) und anatomischen sowie epidemiologischen Merkmalen bei
rhegmatogener Netzhautablösung sowie die Evaluation des möglicherweise prädiktiven Werts
der Laser-Flare-Photometrie in Bezug auf die postoperative Entwicklung einer proliferativen
Vitreoretinopathie (PVR).
Methoden: Zwischen Oktober 2016 und März 2020 wurden bei insgesamt 3048 Patienten mit
einseitiger primär rhegmatogener Netzhautablösung an 13 deutschen Studienzentren mittels
Laser-Flare-Photometrie die Flare-Werte (objektive Tyndallometrie zur Quantifizierung einer
Störung der Blut-Retina-Schranke) beider Augen gemessen. Patienten mit Komorbiditäten wie
vorbestehenden entzündlichen Augenerkrankungen, proliferativer Retinopathie, anamnestisch
stattgehabten intraokularen Operationen mit Ausnahme der Kataraktoperation,
Hornhauterkrankungen und okularen Traumata wurden dabei ausgeschlossen. Ebenso
wurden Patienten mit Flare-Werten des Studienauges < 15 photoncounts/ms (pc/ms) oder
Messfehlern ausgeschlossen. Zusätzlich wurden das Alter, Geschlecht, Ausmaß der
rhegmatogenen Netzhautablösung (Makulastatus [on / off], Anzahl der betroffenen
Netzhautquadranten) und der Linsenstatus (phak / pseudophak) dokumentiert. Mittels
gemischter Regressionsanalyse wurde die Stärke der Einflussfaktoren bewertet.
Ergebnisse: Es konnten 2487 Fälle eingeschlossen werden. Häufiger waren Männer (65,8 %)
als Frauen (34,2 %, p < 0,001) und häufiger das rechte Auge (52 %) als das linke Auge (48 %,
p = 0,045) betroffen. Rhegmatogene Netzhautablösungen in phaken Augen betrafen weniger
Quadranten und waren seltener mit einem Makula-off-Status assoziiert als in pseudophaken
Augen (48,4 % vs. 58,0 % Makula-off, 23 % vs. 31 % ≥3 Quadranten, p < 0,001). Der Laser-
Flare-Wert der betroffenen Augen war signifikant höher im Vergleich zu den Partneraugen
(12,6 ± 15,2 vs. 8,3 ± 7,4 pc/ms, p < 0,001). Die Faktoren Alter, Geschlecht, Linsenstatus,
Vorhandensein einer primär rhegmatogenen Netzhautablösung und die Anzahl der
betroffenen Quadranten zeigten sich als unabhängige Einflussfaktoren auf den Laser-Flare-
Wert. Der Bestimmungskoeffizient R² betrug 0,145 für phake und 0,094 für pseudophake
Augen.
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es neben den bekannten
Einflussfaktoren möglicherweise noch weitere Faktoren gibt, die den Laser-Flare-Wert
beeinflussen. Dies könnte die prädiktive Bedeutung des Laser-Flare-Werts für die PVR und
die rhegmatogene Netzhautablösung in Frage stellen
Kommunikatives Schreiben im Schriftspracherwerb an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit kommunikativem Schreiben im Schriftspracherwerb an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung (KmE). Ausgehend von einer besonderen Relevanz der Förderung schriftsprachlicher sowie kommunikativer Kompetenzen für den Personenkreis soll vor dem Hintergrund von körperlich-motorischen Einschränkungen sowie Bedarfen der Schüler*innen eine theoretische Einordnung erfolgen. Die Forschungsfrage, welche Rolle kommunikatives Schreiben an KmE-Schulen spielt, soll beantwortet werden. Dafür werden einerseits Erkenntnisse aus dem literaturbasierten Teil genutzt. Andererseits wird eine Dokumentenanalyse durchgeführt, in welcher Vorgaben für den Deutschunterricht an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt KmE analysiert werden sowie untersucht wird, inwiefern kommunikatives Schreiben in diesen verankert ist. Basierend auf der zugrunde gelegten Definition kommunikativen Schreibens konnte gezeigt werden, dass sich viele verschiedene Ansatzpunkte in den Vorgaben finden lassen. Neben Stellen, an denen dieses explizit vermerkt wird, sind auch Stellen ersichtlich, die über das Sammeln bedeutsamer und alltagsnaher Erfahrungen, adressat*innenorientiertes Schreiben, die Funktion sowie Wirkung von Sprache und Schrift als auch die Verständigung und das Sprachhandeln auf kommunikatives Schreiben verweisen
Einfluss der OP-Technik von Folge-Resektionen beim metastasierten abdominalen Neuroblastom auf loko regionäre Rezidive und Überleben.
Der Stellenwert einer 2. abdominalen Resektion von metastasierten abdominalen Neuroblastomen
ist weitgehend unerforscht. Die Entscheidung zur OP ist im klinischen Kontext häufig abhängig unter
anderem von der Ausdehnung des Rezidivs, dem Ausmaß der Metastasierung, dem Zeitpunkt des
Rezidivs, dem Allgemeinzustand der Patienten und nicht zuletzt der Haltung der Behandler. Wir
führten eine retrospektive Bestandsaufnahme der Indikationen zur 2. abdominaler Resektion aus der
NB97 Studie bei Patienten mit metastasierten abdominalen Neuroblastomen durch, die älter als 18
Monate bei Diagnosestellung waren. Ziel der Arbeit war es, die Häufigkeit der 2. Resektion in
Abhängigkeit des Durchführungszeitpunkts während stabiler Teilremission, nach abdominalem
Progress und nach abdominalem Rezidiv, sowie das damit verbundene 5-Jahres-Gesamt-Überleben
zu erfassen. Einschlusskriterien waren eine ausreichende Dokumentation, ein fehlender Progress
unter Induktionstherapie und die Durchführung einer 1. abdominalen Resektion. Patienten, die an
den Folgen der Therapie verstarben, wurden ausgeschlossen. Die erneut operierten Patienten
wurden mit den Patienten ohne eine 2. abdominale Resektion hinsichtlich des Gesamt-Überlebens
verglichen.
171/203 (84%) Patienten konnten ausgewertet werden. 111 Patienten wiesen einen abdominalen
Tumor nach der 1. Resektion auf (94 Patienten mit inkompletter 1. Resektion und 17 Patienten mit
abdominalem Rezidiv). 29/111 (26%) Patienten wurden re-operiert. Die Re-Operation erfolgte
während der stabilen Teilremission in 14/94 (14,9%) der Patienten mit inkompletter 1. Resektion.
Diese Patienten zeigten kein signifikant schlechteres 5-Jahres-Gesamt-Überleben als Patienten ohne
Re-Operation (57,1±13.2% vs. 38,7±5.4%, P=0,107). Patienten, bei denen nach abdominalem
Progress eine Re-Operation durchgeführt werden konnte, wiesen ein verbessertes 5-Jahres-Gesamt
Überleben als Patienten ohne Re-Operation auf (50±20% vs. 10,7±5,84%, P=0,005). Nach einem
abdominalen Rezidiv wurden 9/17 (52,9%) Patienten operiert und wiesen kein schlechteres 5-Jahres
Gesamt-Überleben als diejenigen ohne Re-Operation auf (0% vs. 12,5±11,7%, P=0,918). Mehr als
70% der abdominalen Progresse ohne vorheriger Re-Operation und der abdominalen Rezidive waren
mit erneuten Fernmetastasen assoziiert.
Durch die vorliegende Arbeit wurde erstmalig nachgewiesen, dass eine abdominale Re-Operation
selten durchgeführt wurde. Patienten, bei denen eine zweite abdominale Resektion durchgeführt
werden konnte, wiesen eine verbesserte 5-Jahres-Gesamt-Überlebensrate auf, wenn diese
Resektion nach einem abdominalen Progress durchgeführt wurde, nicht aber während einer stabilen
Teilremission und nach einem abdominalen Rezidiv. Zusammen mit der beobachteten Assoziation
zwischen erneutem Wachstum von abdominalem Tumor und Fernmetastasen unterstreichen die
Ergebnisse die Bedeutung der multidisziplinären Bekämpfung des abdominalen Tumors für die
Kontrolle der metastasierten Erkrankung
Transformative soziale Innovationen als Folge von strategischem Akteurshandeln Über die Wirkungsweise räumlicher Beziehungen für die Stimulation von sozialen Transformationen
Transformative soziale Innovationen gelten als vielversprechender Ansatz zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen, sind jedoch bislang wenig erforscht. Die vorliegende Arbeit definiert transformative soziale Innovationen als prozesshafte, durch vernetztes Handeln von Akteuren konstruierte Phänomene, die strukturellen Wandel in gesellschaftlichen Systemen bewirken. Im Fokus steht die Handlungsmacht der beteiligten Akteure, insbesondere die Rolle intermediärer Akteure als Vermittler von Handlungsmacht innerhalb sozialer Transformationsprozesse. Es wird untersucht, wie intermediäre Akteure räumliche Beziehungen in Multi-Akteurs-Zusammenschlüssen strategisch orchestrieren und damit transformative soziale Innovationen fördern.
Zur Beantwortung der Forschungsfrage wird ein Analyseansatz entwickelt, der Multi-Akteurs-Zusammenschlüsse als relationale Empowerment-Systeme versteht, die durch die Interaktion territorial eingebetteter und transterritorial vernetzter Akteure entstehen. Das Modell wird im Rahmen einer qualitativen Mehrfallstudie empirisch überprüft.
Die Ergebnisse zeigen, dass intermediäre Akteure als Vermittler von Handlungsmacht auftreten und durch ihre hybride Verankerung in lokalen und transnationalen Strukturen maßgeblich soziale Transformationsprozesse beeinflussen. Transformationspfade werden dabei von internationalen Dynamiken geprägt, die an verschiedenen Orten und auf unterschiedlichen Ebenen gleichzeitig wirksam werden. Zudem etablieren intermediäre Akteure neue soziale Praktiken, die bestehende Rollenmuster, Machtstrukturen und Ressourcenflüsse in gesellschaftlichen Systemen herausfordern und verändern. Die Arbeit liefert damit neue räumlich-relationale und rollenbasierte Perspektiven auf transformative soziale Innovationen und trägt insbesondere zur geographischen und handlungsorientierten Transformationsforschung sowie zur Erforschung transformativer Akteursrollen bei
The Genesis of Stars: From Giant Molecular Clouds to Star-Forming Cores
Understanding how stars and planets emerge from molecular clouds requires studying cloud formation, evolution, and destruction under gravity, spiral density waves, stellar feedback, magnetic fields, and turbulence. This thesis investigates molecular cloud formation, star formation, and feedback processes on scales from individual clouds in the Milky Way to giant molecular clouds (GMCs) in the local‐group galaxy M33, using [C II], CO lines, and dust continuum observations and addresses four key questions: What drives molecular‐cloud assembly? How do cloud properties vary with galactic environment? How do these properties compare between the Milky Way and M33? And what mechanisms drive stellar
feedback?
I combine [C II] 158 μm, multiple CO rotational lines, H I data, and dust continuum maps. In Draco (a high‐latitude diffuse cloud), [C II] maps reveal shock‐induced emission from colliding H I flows, marking the onset of CO formation. In RCW79’s compact H II region S144, nested [C II] bubbles with slow, wind‐driven expansion exhibit a pronounced [C II]-deficit due to self-absorption, quantified via radiative‐transfer and SimLine modeling.
For M33, I produce H_2 column‐density and dust‐opacity maps to derive the CO-to-H_2 conversion factor (X_CO), finding values comparable to or below the Galactic standard — contradicting simple metallicity-only scaling. A dendrogram-based machine‐learning identification of GMCs reveals a common upper size limit in both galaxies, the absence of >10^6 solar masses clouds in M33, and mass spectra that suggest gas‐density dependence. GMC physical properties (mass, surface density, morphology, etc.) show only little to basically no systematic variation with galactocentric radius or location within different galactic environments (such as spiral‐arms or the central region), suggesting cloud properties to appear insensitive to large-scale environments.
The [C II] fine‐structure line proves a powerful tracer of early cloud assembly and feedback bubble dynamics. Stellar winds — not just radiation — play a critical role in shaping and dispersing molecular clouds. The universality of certain GMC characteristics, alongside negligible environmental differences, suggests that small-scale feedback may dominate over large-scale galactic conditions in regulating cloud life cycles
Decoding Sales Success: Language, Hiring, and Key Performance Categories
The cumulative dissertation “Decoding Sales Success: Language, Hiring, and Key Performance Categories” addresses novel attributes [Paper I], methodologies [Paper II] and classifications [Paper III] of agent-specific sales performance. Paper I focuses on the evolution of unique language styles employed by agents in the context of inside sales calls. Empirically, the impact of these language styles on the probability of contract completions is tested. The results indicate that three styles are positively associated with sales while two are negatively associated. The negative associations can be mitigated, contingent upon the underlying intent of the call (purchase-intended or inquiry-intended). Paper II proposes a multifaceted Sales Performance Score (SPS) that incorporates both behavior- and outcome-based elements of sales performance. The objective of the SPS is to assess the suitability of sales job candidates during the hiring process. The SPS is measured within a chatbot assignment, and the suitability is predicted using a Support Vector Machine classifier. This classifier uses sales job candidates' personality traits, emotions, and paralanguage extracted from text, audio, and video data obtained from a framed sales job application. The results demonstrate that the classifier successfully predicts suitable candidates in 95% of cases. Paper III theorizes that key success drivers of salespeople can be categorized into three major groups: These categories are knowledge, experience, and character. This categorization is confirmed by four different topic modeling approaches (human, AI-based, BERT, and LDA) into data sets consisting of academic and practitioner publications regarding salespeople performance drivers. The findings reveal a notable preference among practitioners for knowledge-related publications, while the majority of academic articles focus on character-related topics. These findings are corroborated by analyses of citations, views, and accesses
Age deceleration and reversal patterns in Caenorhabditis elegans dauer diapause
While the aging process affects almost all species, some organisms show extraordinary ability to halt the aging process or even undergo a decrease in biological age, or rejuvenation. The nematode Caenorhabditis elegans has several diapause states including dauer diapause. C. elegans larvae enter dauer diapause during unfavorable conditions such as overcrowding or starvation. Dauer was originally termed as “non-aging” because of the lack of negative consequences in postdauer animals.
Here, we establish an experimental setup in which we test effects of dauer of different duration on postdauer fitness and report no changes in recovery dynamics, lifespan, or brood size. Using the BiT Age transcriptomic clock, we observe an increase in predicted biological age as the diapause progress and a reversal during recovery from dauer, although only worms arrested for up to 4 days revert their biological age completely.
We characterize transcriptomic patterns occurring in dauer and during recovery in a duration-dependent manner, highlighting the importance of protein homeostasis and the role of V-ATPase in dauer exit. We also compare aging patterns in dauer and adult worms with the same genetic background. Furthermore, we investigate the impact UV-treatment has on normal and NER-deficient worms and gene-length-dependent gene expression.
Taken together, our results suggest that C. elegans dauer diapause is an example of slow aging and dauer exit is a naturally occurring rejuvenation process