University of Basel

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    Kardiorespiratorische Fitness und Stressaktivität bei Schulprüfungen (CROSS-Studie)

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    Hintergrund: Jugendliche leiden oft in Bezug auf Schule und Bildung unter Stress. Bisherige Befunde legen nahe, dass eine erhöhte kardiorespiratorische Fitness die Reaktivität auf Stress abdämpfen kann. Diese Arbeit ging den Befunden in einem naturalistischen Umfeld nach. Der Fokus lag dabei auf Schweizer Jugendlichen im neunten Schuljahr. Als Stressor haben wir uns für eine Mathematikprüfung entschieden. Methoden: Studienteilnehmende waren 67 Schüler*innen (28m, 39w) der dritten Oberstufe aus dem Kanton Aargau mit einem mittleren Alter von 15.09 (SD=0.62) Jahren. Die physiologische Reaktivität (Average heart rate (AHR) und Low frequency (LF)) wurde mit der Polar Vantage M Uhr an ihren Handgelenken und einem Brustgurt erfasst. Die psychologische Reaktivität wurde anhand des State-Trait-Anxiety Inventory (STAI) und dem Multidimensionalen Stimmungsfrage-bogen (MDBF) erhoben. Der 20m Shuttle-Run Test diente für die Ermittlung der kardiorespiratori-schen Fitness. Um die Hauptforschungsfrage zu beantworten, wurde eine ANCOVA mit Messwie-derholung durchgeführt. Ergebnisse: Die Outcome Variable «Average heart rate (AHR)» zeigte einen signifikanten Unter-schied zwischen der Stress- und Baselinemessung an, jedoch nicht bei der Interaktion mit dem Fitnesslevel. Die Variablen «Low frequency (LF)», «MDBF» und «STAI» zeigten keine signifikan-ten Unterschiede zwischen den beiden Messzeitpunkten an. Schlussfolgerung: Auf Grundlage der gewonnen Ergebnisse müssen die im Vorfeld aufgestell-ten Hypothesen verworfen werden. Mit den Ergebnissen der Studie konnten wir zwar zeigen, dass es signifikante Unterschiede in den Variablen zwischen der Stress- und Baselinemessung gibt. Jedoch wurde festgestellt, dass keine dieser Unterschiede durch das Fitnesslevel der Jugendli-chen begründet werden kann

    In welchen Parametern unterscheiden sich krebskranke Kinder und Jugendliche unter neurotoxischer Chemotherapie im Vergleich zu gleichaltrigen Gesunden – eine Analyse zur Generierung von Trainingsempfehlungen

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    Hintergrund: Die Behandlung mit neurotoxischer Chemotherapie führt bei bis zu 90 % der krebskranken Kinder und Jugendlichen zu Chemotherapie-induzierter peripherer Polyneuropathie (CIPN). Durch motorische und sensorische Beeinträchtigungen kommt es zu Verzögerungen der Entwicklungsmeilensteine, was neben der Lebensqualität auch die medizinische Therapie und die soziale Wiedereingliederung einschränkt. Die CIPN gilt als diagnostisches Dilemma ohne zugelassene Behandlungsmöglichkeiten. Die PrepAir-Studie untersucht das Potenzial eines präventiven sensomotorischen Trainings (SMT) zur Behandlung oder Verhinderung der Dysfunktionen. Methoden: Im Rahmen der randomisiert-kontrollierten PrepAir-Studie wurden krebskranke Kinder und Jugendliche (N=7) rekrutiert, die mit neurotoxischer Chemotherapie behandelt werden und therapiebegleitendes SMT durchführen. Vor Beginn und nach drei Monaten Chemotherapie wurde anhand des PrepAir-Assessments neurologische (ped-mTNS) und sportmotorische (posturale Kontrolle, 10MWT, 6MWT, Dorsalflexionsfunktion und Kraft der unteren Extremitäten) Parameter erhoben und mit einer gesunden Referenzgruppe verglichen. Ergebnisse: Die PrepAir-Gruppe schneidet nach dreimonatiger Chemotherapie im ped-mTNS (95 % KI, p = 0.005) und im 6MWT (95 % KI, p = 0.004) signifikant schlechter ab als die Referenzgruppe. Zu dem zeigt PrepAir-Gruppe signifikante Verschlechterungen der posturalen Kontrolle (95 % KI, p = 0.03) und eine signifikante Verbesserung im 10MWT (95 % KI, p = 0.03) im Vergleich zu vor und während der Chemotherapie auf. Eine CIPN konnte bisher an den untersuchten PatientInnen verhindert werden. Schlussfolgerung: Diese Arbeit bietet einen ersten Überblick über die laufende PrepAir-Studie. Trotz inkonsistenter Ergebnisse und eingeschränkter Interpretierbarkeit konnten vielversprechende Tendenzen durch das SMT aufgezeigt werden, die zu spezifischen Trainingsempfehlungen für die pädiatrische Onkologie führen. Die Fortführung der PrepAir-Studie sowie weitere Forschung sind erforderlich, um präzisere Trainingsempfehlungen zu formulieren

    Bedürfnisanalyse zur Aufrechterhaltung der körperlichen Aktivität nach der Rehabilitation bei kardiologisch erkrankten Personen - Personal Health Coaching für kardiologische Rehapatient*innen

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    Hintergrund Kardiovaskuläre Krankheiten stellen die häufigste Todesursache in der heutigen Zeit dar. Körperliche Inaktivität ist ein grosser Risikofaktor. Durch genügend körperliche Aktivität können die Folgen, die durch solch eine Krankheit entstehen, verbessert werden. Daher ist es wichtig, die kardiologischen Rehapatient*innen für einen langfristigen, aktiven Lebensstil zu motivieren. Methoden Für diese Studie wurde mit einem qualitativen Studiendesign gearbeitet. Anhand eines Fokusgruppeninterviews mit Fachpersonen der Karamba-Institution und 11 semi-strukturierten Interviews mit kardiologischen Rehapatient*innen wurden die Daten erhoben. Die Studienteilnehmer*innen sind entweder Teil des ambulanten Rehabilitationsprogrammes des Universität Spitals in Basel oder waren es und sind jetzt im sekundären Präventionsprogramm. Mit Hilfe von verschiedenen Kriterien wurden Herzpatient*innen rekrutiert. Diese Kriterien waren «Alter», «Art der Erkrankung» und «Deutschkenntnisse». Anschliessend wurden mittels einer thematischen Inhaltsanalyse Hauptbedürfnisse entwickelt. Ergebnisse Es konnten fünf Hauptbedürfniskategorien entwickelt werden. Diese sind «Passendes Angebot», «Alltagstruktur/Stress», «Gesundheitsbewusstsein fördern», «Psychische und physische Einschränkungen minimieren» und «Unterstützendes Umfeld». Diese wurden aus verschiedenen patient*innenbezogenen und gesundheitssystembezogenen Hindernissen analysiert, die das Bewegungsverhalten der Patient*innen beeinflussen. Neben den Hindernissen haben die Bewegung im Alltag, die Einstellung und die Erfahrungen bezüglich körperlicher Aktivität eine Wirkung auf die Patient*innen. Schlussfolgerung Abschliessend ist festzuhalten, dass anhand der Interviews verschiedene Bedürfnisse bezüglich der Bewegungsförderung von kardiologischen Rehapatient*innen analysiert werden konnten. Zudem konnte aufgezeigt werden, dass unterschiedliche Hindernisse auf das Bewegungsverhalten einwirken. Vor allem die Alltagsstruktur/-planung, körperliche Einschränkungen sowie das fehlende Angebot fielen ins Gewicht. Die Ergebnisse dieser Studie sollen als Grundlage für zukünftige Personal Health Coachings dienen, um die Bewegungsinterventionen an die individuellen Bedürfnisse der Patient*innen anzupassen

    Einfluss eines dreimonatigen Bewegungscoachings bei jugendlichen Psychiatriepatient:innen mit Schlafproblemen auf die Psychopathologie, Schlafgesundheit und körperliche Aktivität

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    Hintergrund: Der positive Einfluss von regelmässiger körperlicher Aktivität auf die mentale Gesundheit und die Schlafqualität ist in der Forschung bereits etabliert. Jedoch gibt es nur wenige Studien, die diesen Zusammenhang bei Jugendlichen untersuchen, insbesondere bei klinischen Stichproben. Zudem ist regelmässige körperliche Aktivität selten Teil der therapeutischen Beratung. Eine mögliche Intervention zur Verbesserung des psychischen Wohlbefindens und der Schlafgesundheit könnte demnach die Beratung zum Aufbau eines körperlich aktiven Lebensstils sein. Solche Interventionen sind im Behandlungsalltag bei Erwachsenen mit Depression zu finden, jedoch nicht bei Jugendlichen. Diesem Forschungsdefizit wird in der TRANSPAC-Studie entgegengewirkt. Im Rahmen der Studie wird in der vorliegenden Masterarbeit untersucht, ob ein dreimonatiges Bewegungscoaching bei jugendlichen Psychiatriepatient:innen mit Schlafproblemen einen Einfluss auf die Psychopathologie, Schlafgesundheit und körperliche Aktivität hat. Methoden: Die Stichprobe umfasste 17 Jugendliche mit verschiedenen psychischen Störungen und komorbiden Schlafproblemen. Sie wurden zufällig der Interventions- oder Kontrollgruppe zugewiesen und nach einer dreimonatigen Intervention erneut untersucht. Die Psychopathologie wurde mithilfe der SCL-90-R erfasst, für die Schlafgesundheit wurde ein Composite Sleep Health Score anhand von sechs Schlafparametern ermittelt und die körperliche Aktivität wurde mithilfe eines Acitgraphen gemessen. Die Wirksamkeit der Intervention wurde mittels Kovarianzanalyse überprüft. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass die Intervention keine signifikanten Verbesserungen in den untersuchten Variablen (Psychopathologie, Schlafgesundheit und körperliche Aktivität) im Vergleich zur Kontrollgruppe bewirkt hat. Schlussfolgerungen: Die kleine Stichprobengrösse, mangelnde Compliance der Teilnehmer:innen und die kurze Interventionsdauer könnten die nicht signifikanten Ergebnisse erklären. Zukünftige Forschung sollte sich auf grössere Stichproben und längere Studiendauern konzentrieren, um die langfristigen Effekte und spezifischen Auswirkungen des Bewegungscoachings besser zu verstehen

    Chatbots in the english classroom: an empirical study of EFL learner interaction with a written dialog system

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    Dialog systems are a promising technology to maximize opportunities for learner interaction in foreign language (FL) classrooms. Research has provided initial evidence for the effectiveness of learner-system interaction to promote FL development and for the occurrence of learning-facilitating interactional features, but in-depth investigations into the specific nature of FL learner-system interaction, particularly task-based interaction, are still outstanding. The present study explores the potential of dialog systems for FL learning further by describing the nature of task-based interaction between English as a foreign language (EFL) learners and a written dialog system compared to written synchronized computer-mediated communication (SCMC) learner-peer interaction. The study was situated in the Swiss commercial vocational education and training (VET) context where dialog systems may offer a particular benefit due to limited classroom time and self-organized computer-assisted learning. The sample was collected in three commercial VET EFL classes using a written dialog system developed for the study based on a curriculum task (system group) and a written chat application (SCMC group), yielding 18 learner-system interactions and 21 learner-peer written SCMC learner-peer interactions. The two sets of interaction scripts were coded for interactional features and analyzed for group differences (system, SCMC) with respect to the learners’ task performance in terms of complexity, accuracy, and communicative adequacy. The findings revealed the occurrence of negotiation of meaning, recasts, and lexical and structural alignment in learner-system interaction at rates that were generally higher than in learner-peer SCMC and marked by characteristics unique to the learner-system interaction type. With regard to learners’ task performance, the system group compared to the SCMC group produced language that was significantly less complex in terms of Analysis of Speech unit (AS-unit) length and lexical diversity measured by Measure of Textual Lexical Diversity (MTLD) and showed a non- significantly higher rate of inappropriate requests but was lexico-grammatically and orthographically non-significantly more accurate. Learners from the system group also had a significantly lower task completion rate, but their generic structure and style ratings did not differ from those of the SCMC group. Overall, the study’s findings strengthen the case for the potential of dialog systems for certain aspects of FL learning, while also pointing to some important implications and limitations: Learner-system interaction may engage learners in frequent interactional features whose unique characteristics may be theoretically linked to FL learning functions and benefits as well as disadvantages. Compared to learner-peer SCMC, learner-system interaction may encourage learners to produce and practice language with higher lexico-grammatical and orthographic accuracy, but it may offer reduced opportunities for syntactically and lexically complex as well as pragmatically fully appropriate language use. Finally, learners interacting with a dialog system may be able to engage with the sociolinguistic and pragmatic competences targeted by the task’s genre requirements in comparable ways as those interacting with a peer through SCMC; however, their ability to engage with the complete set of targeted competences might be reduced as they were more often unable to complete the task

    Cost and Quality Differences in Elective Total Hip Arthroplasty between Swiss Hospital Departments

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    Objective: Even in highly regulated and advanced health care markets, treatment costs and outcome quality substantially vary across facilities. Interhospital variation — particularly when it is not attributable to different patient compositions — might indicate inefficiencies in the health care system. This paper studies the sources and extent of these variations using novel data on total hip arthroplasty (THA) in Switzerland. Methodology: The study sample comprises 20,918 patients from 110 hospital departments who underwent THA in 2016, 2017, and 2018. Two primary dependent variables are considered: quality of the outcome is measured by a binary variable that indicates a revision within two years of the surgery, and THA case costs represent the total inpatient costs of the initial THA as reported by the hospital. Interdepartmental cost and quality differences are explored using hierarchical two-level models. The study considers patient health factors and departmental factors, namely THA case volume, hospital type, and surgical techniques, as explanatory variables. Results: Even after controlling for the patient mix, there is a significant variance in both costs and quality between hospital departments. Patient health factors account for 35% and 60% of the variance in interdepartmental differences for THA cost and quality, respectively. Several patient health factors, especially BMI and certain comorbidities, are important drivers of these differences in costs and quality. Additionally, both patient health and departmental factors together explain 50% and 80% of the significant interdepartmental variance in costs and quality, respectively. Low case volume, the department's proportion of cemented implants, and department affiliation with university hospitals were significantly associated with higher inpatient costs. Discussion: A relatively high share of interdepartmental variance in both quality and cost can be explained by different departmental patient mixes. The residual unexplained variance, albeit significant, is modest in international comparison. This suggests that there are no substantial unexplainable inefficiencies among hospital departments in Switzerland. The results of departmental level suggest that THA costs could be reduced by economies of scale and increasing the share of uncemented prostheses without compromising the quality of care. The high reduction of interdepartmental variance by controlling for patient mix and the fact that most but not all patient health risk factors are linked to both higher costs and lower quality underlines the importance of carefully-designed patient health risk adjustments in potential future pay for performance (P4P) programs in THA

    Altern aus weiblicher Sicht: Die Tagebücher der Anna Maria Preiswerk-Iselin (1758-1840) als Quellen zur Wahrnehmung und Bewältigung von Alter, Krankheit, Schmerz und Tod um 1800

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    Alter und Altern ist in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen Thema (nicht nur) in der historischen Forschung avanciert. Die zunehmende Veränderung unserer demographischen Strukturen in den sogenannten «westlichen Gesellschaften» führt in vielen Feldern zu intensiven Debatten und Forschungsaktivitäten. Allerdings gilt dies nicht im selben Mass für die Frühneuzeitforschung. Hier nun setzt das vorliegende Forschungsprojekt an. Mit dem Fokus auf den umfangreichen Tagebüchern einer gutsituierten und gebildeten Basler Bürgerin, der Iselin Tochter Anna Maria Preiswerk-Iselin (1758-1840), wird dabei nicht nur eine «Innensicht» auf das Altern in einer eher «jungen» Bevölkerung und Gesellschaft möglich, sondern dies erfolgt auch aus einer dezidiert weiblichen Sicht. Das Projekt will in einer historisch-anthropologischen Perspektivierung Phänomenen der Wahrnehmung und Beschreibung von Alterungsprozessen des Körpers wie des Geistes (zu denen Krankheitserfahrungen, Trauer, Konflikte mit der Familie, Witwenschaft etc., aber auch Erinnerung und Selbstreflexion gehören) untersuchen und diese in einen breiteren Kontext stellen, u.a. durch den Vergleich mit weiteren (v.a. Schweizer) Selbstzeugnissen derselben Zeit aus weiblicher Feder, aber auch mit Rückgriff auf bereits publizierte Forschungsergebnisse im Hinblick auf Alter und Altern in der Gesellschaft der Vormoderne

    Micro social movements in India and South Africa: of twin imaginations and layered discursivities

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    Abstract: PhD Thesis Bobby Luthra Sinha I undertook this research with the motive of studying two lesser known but organic, small-scale protest movements in specific parts of India and South Africa. In India, I observed an anti-poaching movement articulated by an organization called the ‘Bishnoi Tiger Force’ in western Rajasthan since the late 1990s. In South Africa, I covered an anti-substance abuse movement lead by the ‘Anti-Drug Forum’ since the early years of the twenty first century. The central questions, which inspired me to embark upon my research, are as follows: ‘’How do micro, contextual issues (such as, poaching and substance abuse) inspire collective action forms? I hypothesize that not all issues have the potential to acquire motivated coverage or attention in mainstream public spheres. Therefore, which publics do ‘organic’ (i.e. risen and enmeshed in local contexts) social movements cater to and how? Can these movements politicize multiple social spaces around them to project their cause/s effectively? If yes, then how? Last but not the least, what role does imagination play in the origin and evolution of such grassroots collective action and how? Through this research, I propose that micro –social contexts and spaces, where aggrieved groups of people converge their imaginations and build dialogic relations, can become springboards of philanthropic and competitive collective social action. Waged for public good, such forms of micro-social movements may not acquire much visibility in the macro public spheres of their countries. Nonetheless, I bring ethnographic evidence to document how these movements fulfil a local relevance in alternative public spheres where their issue-based mobilizations unfold and thrive

    Die öffentliche Sittlichkeit im Kontext der Rechtsstaatlichkeit

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    Zieht die Teilnahme am rechtlichen Diskurs eine minimale Verpflichtung zu «richtigem» Verhalten nach sich? Diese Frage wird in der Rechtswissenschaft kontrovers diskutiert und in dieser Schrift grundsätzlich aus allgemein öffentlich-rechtlicher, aber auch aus strafrechtlicher und privatrechtlicher Perspektive beleuchtet. Während der dogmatische Fokus dieser Arbeit auf dem Legalitätsprinzip liegt, konzentriert sich die wissenschaftliche Behandlung der Wertedebatte, die vorwiegend anhand der privatrechtlichen Generalklauseln erfolgt, auf die Rezeption von gesellschaftlichen Wertvorstellungen im Recht. Diese Betrachtung wird durch die massgebende Rechtsprechung im öffentlichen Recht ergänzt, aus der hervorgeht, dass ein überindividueller Menschenwürdebegriff im Zentrum der sittlichen Frage im Recht liegt. Die Autorin findet darin einen Ansatz, um den rechtsgebietsübergreifenden peripheren Gehalt und den Kernbereich des Rechtsguts der öffentlichen Sittlichkeit zu erschliessen

    Exploring the tuberculosis epidemic in Tanzania by combining human and bacterial genomics

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    Tuberculosis (TB) is an ancient disease that has been affecting humans for millennia. Even though effective treatment is available, TB remains a global health problem causing 1.3 million human deaths annually. TB in humans is mainly caused by members of the Mycobacterium tuberculosis complex (MTBC). The host and bacterial genetic backgrounds as well as the environment determine the outcome of TB infection and disease. Although several risk factors have been identified among each of these, their combined effect and interaction remain understudied. In this thesis, we explored the relationship between the MTBC and human genetic diversity as well as its combined effects on TB disease. For this, we studied the TB epidemic in Dar es Salaam, Tanzania on a global scale and combined human and MTBC genomic data with detailed clinical and sociodemographic information. Taking advantage of the wealth of MTBC and human genomes that are publically available, we also collected a global dataset of animal-adapted MTBC genomes and provided a flexible and adaptable nomenclature for the MTBC members that cause TB in livestock and zoonotic TB in humans (Chapter 3). The same approach was used in order to build reference sets for the different human-adapted MTBC lineages. These reference sets allowed us to put the MTBC genomes isolated from the Tanzanian TB patients into a global context. We found that the TB epidemic in Tanzania is driven by MTBC genotypes that were introduced within the last 320 years, suggesting that the original MTBC phylogenetic diversity was replaced during the last few centuries (Chapter 4). On the host side, we compiled several sets of human genomes comprising representatives from a variety of human populations. By combining those with the genomes of the Tanzanian TB patients, we assessed the ancestry of the latter. We found that there was little human gene flow from outside of Africa but found differences in ancestry between members of different Tanzanian tribes that were furthermore correlated with the geographical origin of the tribe (Chapter 6). Finally, we combined the human and MTBC genomic data. We investigated the four most successful MTBC genotypes circulating in Dar es Salaam and found two human single nucleotide polymorphisms (SNPs) associated with the most recently introduced MTBC genotype (Chapter 5). Comparing the genomes of the Tanzanian TB patients to several sub-Saharan African populations, revealed that the former were mainly composed of different Bantu ancestries reflecting the effects of the Bantu migration. We then tested whether the human ancestry and the MTBC genotype had an influence on TB disease severity in Tanzania and found that Western Bantu ancestry was protective against severe lung damage in TB patients infected with the most successful MTBC genotype circulating in Dar es Salaam (Chapter 7). In conclusion, in this thesis we demonstrate the usefulness of assessing genomic data in a global context and the importance of studying infectious diseases by considering the genomic diversity of both the host and the pathogen as well as their possible interactions

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