Fachhochschule Dortmung
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Publikationsreihe Nachhaltigkeit im Vertrieb 2024. Band 2: Wie ist der Status Quo der sozialen Nachhaltigkeit im Vertrieb?
Dieser Band ist Teil einer dreiteiligen Publikationsreihe, die sich umfassend mit der Rolle von Nachhaltigkeit im Vertrieb auseinandersetzt. Die Grundlage der Untersuchung bildet eine deskriptive Analyse, deren zugrundeliegende Methodik und Stichprobe im Methodik-Teil des Bandes ausführlich dargelegt wird.
Im vorliegenden zweiten Teil dieser Reihe wird der Teilaspekt der sozialen Nachhaltigkeit in den Fokus gerückt. Der Fachkräftemangel ist weltweit nach wie vor auf einem Rekordniveau. In Deutschland kämpfen rund 82 % der Unternehmen damit, offene Stellen zu besetzen. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland damit den zweiten Platz und hat somit überdurchschnittlich stark mit diesem Problem zu kämpfen (ManpowerGroup, 2024). Auch im Vertrieb bleiben immer mehr Stellen unbesetzt – aktuell sind es knapp 31.000 Vertriebsstellen (Kümpfel et al., 2024).
Insbesondere im Bereich der Industriegüter können die fehlenden Kapazitäten beim Verkauf der oftmals sehr komplexen Güter perspektivisch gravierende Folgen haben. Der Vertrieb als zentrales Unternehmensorgan fungiert als wichtiger Wachstumsmotor (Sales Management Department, 2018).
Hinzukommt, dass das kompetitive Arbeitsumfeld von Vertriebsmitarbeitern mit hohem Erfolgsdruck auch die mentale Gesundheit der Beschäftigten negativ beeinflussen kann (Habel et al., 2021). In Studien berichten 76 % der befragten Vertriebsmitarbeiter von arbeitsbedingtem Stress und 51 % hatten bereits mit mindestens einem Burnout-Symptom zu kämpfen (Quinyx, 2024). Auch 80 % der Vertriebsmanager sind davon überzeugt, dass chronischer Zeitdruck die Leistung der Vertriebsmitarbeiter negativ beeinflusst (Ryari et al., 2020).
Vor diesem Hintergrund steht der Vertrieb unter besonderem Druck, attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen, die es den Mitarbeitern ermöglichen, ihr Sozialleben mit dem Arbeitsalltag in Einklang zu bringen – ein zentraler Aspekt der sozialen Nachhaltigkeit.
Im Folgenden wird eine Bestandsaufnahme vorgenommen, wie es um die Arbeitsbedingungen und deren Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter im Vertrieb bestellt ist. Anschließend wird die soziale Nachhaltigkeit in den Fokus gerückt und ein Vergleich zwischen Unternehmen durchgeführt, die bezüglich Nachhaltigkeit eine führende Rolle im Markt einnehmen (Nachhaltigkeitsführer) und Unternehmen, die das Thema eher zögerlich umsetzen (Nachhaltigkeitszögerer). Dabei werden insbesondere die drei Säulen der Nachhaltigkeit (ökonomische, soziale und ökologische Nachhaltigkeit) berücksichtigt
Phasenstrommessung in der Antriebstechnik mittels Sigma-Delta Analog Digital Wandlung
In dieser Arbeit wird die Entwicklung einer Filterstruktur in VHDL zur Auswertung eines
Sigma-Delta gewandelten Signals dokumentiert. Dafür werden Funktionsweise, Aufbau und
Verwendung des Modulators und des Filters dargestellt. Zur Überprüfung wird der Filter
sowohl simuliert als auch auf einem Arty Z7 FPGA Board ausgeführt und der Ausgang über
einen DAC mit einem Oszilloskop gemessen
Charakterisierung des Einflusses von Temperatur und Versorgungspannung auf das Verhalten einer SRAM basierten Physically Unclonable Function im GateMate FPGA
Ziel des Projektes ist es, den Einfluss von Temperatur und Versorgungsspannung auf das Verhalten eines SRAMs in einem FPGA zu charakterisieren. Dazu soll ein Qt-Programm geschrieben werden, das ein Klimagerät so ansteuert, dass die Temperatur des Bauteils innerhalb eines vorgegebenen Temperaturbereichs schrittweise verändert. Für jede Temperatur soll die Versorgungsspannung innerhalb eines vorgegebenen Spannungsbereichs schrittweise angelegt werden. Für jedes Parameterpaar aus Temperatur und Versorgungsspannung wird die SRAM-Antwort ausgelesen und in einer Datei gespeichert. Anschließend wird die Auslesung des PUF durch das entsprechende logische Signal mit Hilfe des FTDI-Bausteins initiiert. Die Daten werden über QSerialPort über die serielle Schnittstelle eingelesen und über QFile in die festgelegte Datei gespeichert. Die Messdaten werden ausgewertet und geprüft, ob die Temperatur und die Versorgungsspannung einen Einfluss auf den Oszillator-PUF Antwort haben
Publikationsreihe Nachhaltigkeit im Vertrieb 2024. Band 1: Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit für den Vertrieb und Vertriebserfolg?
Dieser Band ist der erste Teil einer dreiteiligen Publikationsreihe, die sich umfassend mit der Rolle von Nachhaltigkeit im Vertrieb auseinandersetzt. Die Grundlage der Untersuchung bildet eine deskriptive Analyse, deren zugrundeliegende Methodik und Stichprobe im Methodik-Teil ausführlich dargelegt wird.
Im vorliegenden ersten Teil wird die strategische Relevanz von Nachhaltigkeit für den Vertriebserfolg untersucht. Zunächst wird die aktuelle Verankerung von Nachhaltigkeit im Vertrieb erfasst, einschließlich der Wahrnehmung und der strategischen Bedeutung des Themas. Dabei werden insbesondere die Rolle der ESG-Kriterien sowie die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) berücksichtigt.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Relevanz von Nachhaltigkeit an der Schnittstelle zum Kunden: Welche Nachhaltigkeitsinformationen erwarten Kunden? Wie entscheidungsrelevant sind diese Informationen für den Vertriebserfolg?
Zur Analyse der wichtigsten Treiber von nachhaltigem Vertrieb erfolgt ein Exkurs in gesetzliche Vorgaben wie die EU-Taxonomie sowie in monetäre Anreize zur Förderung von ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit. Auch das Nachhaltigkeitsmanagement und die drei Säulen der Nachhaltigkeit (ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit) werden dabei näher beleuchtet.
Abschließend erfolgt ein Vergleich zentraler KPIs von Unternehmen, die bezüglich Nachhaltigkeit eine führende Rolle im Markt einnehmen (Nachhaltigkeitsführer) mit Unternehmen, die das Thema eher zögerlich angehen (Nachhaltigkeitszögerer). Die Analyse verdeutlicht, welche strategische Priorität Nachhaltigkeit im Vertrieb derzeit hat, welche nachhaltigen Vertriebspraktiken implementiert sind und welche Auswirkungen diese auf den Unternehmenserfolg haben
Wie Sounddesign die Wahrnehmung von ADHS-Symptomen im Dokumentarfilm darstellend verdeutlichen kann
Ziel dieser Bachelorarbeit ist es zu untersuchen, wie das Sounddesign die Wahrnehmung von ADHS-Symptomen im Dokumentarfilm verdeutlichen und für das Publikum erlebbar machen kann. Im theoretischen Teil erfolgt dafür zunächst eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Dokumentarfilm. Anschließend wird ein Einblick in die Krankheit ADHS gegeben. Im praktischen Teil werden dann ausgewählte Szenen aus den Filmen "Systemsprenger" und "Sick Girls" analysiert, um darzulegen, wie subjektive ADHS- Wahrnehmungswelten insbesondere auditiv dargestellt werden können. Anschließend erfolgt eine vergleichende Analyse von Beispielsequenzen des eigenen Werks "Aus dem himmlischen Sortiment“ mit den zuvor betrachteten Filmen. Die erhaltenen Forschungsergebnisse belegen, dass die Tongestaltung entscheidend dazu beitragen kann, die Wahrnehmung von ADHS-Symptomen im Dokumentarfilm anschaulich darzustellen und für die Zuschauer erlebbar zu machen. Diese Erkenntnisse verdeutlichen die Möglichkeiten des Sounddesigns, eine emotionale Verbindung zwischen Zuschauern und Charakteren herzustellen, die über visuelle Reize hinausgeht
Publikationsreihe Nachhaltigkeit im Vertrieb 2024. Band 3: Welche Nachhaltigkeitsmaßnahmen werden aktuell und zukünftig umgesetzt?
Dieser Band ist Teil einer dreiteiligen Publikationsreihe, die sich umfassend mit der Rolle von Nachhaltigkeit im Vertrieb auseinandersetzt. Die Grundlage der Untersuchung bildet eine deskriptive Analyse, deren zugrundeliegende Methodik und Stichprobe im Methodik-Teil des Bandes ausführlich dargelegt wird.
Im vorliegenden dritten und letzten Teil dieser Reihe wird detailliert untersucht, welche unternehmensinternen nachhaltigkeitsbezogenen Maßnahmen bereits von den befragten Unternehmen umgesetzt werden oder aus Sicht der Mitarbeiter künftig umgesetzt werden sollten.
Um einen umfassenden Überblick über den aktuellen Umsetzungsstand von Nachhaltigkeit im Vertrieb zu geben, werden die Befunde in folgende Kategorien unterteilt:
1. Maßnahmen, die derzeit bereits umgesetzt werden,
2. Maßnahmen, die für die nähere Zukunft (1–2 Jahre) geplant sind,
3. Maßnahmen, die aus Sicht der Befragten umgesetzt werden sollten, derzeit aber nicht geplant sind, und
4. Maßnahmen, die aus Sicht der Befragten die effektivste Unterstützung für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsaspekten im Vertrieb bieten würden.
Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Umsetzung der ESG-Kriterien gelegt, die die Grundlage für nachhaltiges Handeln im Unternehmen bilden. Die anschließende Analyse gliedert sich entsprechend der drei Säulen der ESG-Kriterien:
• Umweltbezogene Maßnahmen (Environmental) – Fokus auf ökologische Nachhaltigkeit und die Einhaltung der EU-Taxonomie,
• Soziale Maßnahmen (Social) – Förderung von sozialer Nachhaltigkeit und Verbesserung der Arbeitsbedingungen,
• Governance-Maßnahmen (Governance) – Schaffung transparenter und nachhaltiger Unternehmensstrukturen.
Der Fokus auf die drei Säulen der Nachhaltigkeit (ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit) ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der nachhaltigen Entwicklung im Vertrieb. Die Analyse verdeutlicht, welche Strategien und Maßnahmen aktuell umgesetzt werden, welche Potenziale noch bestehen und wie die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) im Vertrieb vorangetrieben werden kann
Ohne Pool geht es (fast) nicht
Versicherungsmakler nutzen unabhängig ihres jeweiligen Geschäftsschwerpunkts verschiedene Dienstleister. Die Intensität der Nutzung und die Gründe dafür unterscheiden sich allerdings in einigen Fällen
Agilität als Herausforderung für das Personalmanagement
Versicherungsunternehmen wollen kundenzentrierter, schneller und flexibler werden. Gleichzeitig müssen zahlreiche regulatorische Anforderungen regelgerecht und korrekt erledigt werden. Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Personalstruktur müssen beides erfüllen
“Inclusive exclusion“: supervised consumption facilities and public tolerance spaces for drug scenes
Der öffentliche Konsum illegalisierter Drogen in deutschen Städten führt zu Nutzungskonflikten und wird als Unzierde und Sicherheitsrisiko wahrgenommen. Zur Kontrolle offener Drogenszenen setzen Polizei, Ordnungsbehörden und die Soziale Arbeit daher zunehmend auf Containment-Strategien wie Drogenkonsumräume und Toleranzflächen.
Über die Einhegung drogengebrauchender Menschen in diese „Sonderräume“ soll der
öffentliche Raum entlastet werden; dabei werden die betroffenen Personen jedoch in ihrer Freiheit eingeschränkt, insbesondere dann, wenn für sie der öffentliche Raum Lebensmittelpunkt ist. Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem räumlichen Einschluss und dem sozialen Ausschluss drogengebrauchender Menschen.
Da es sich um eine literaturbasierte Arbeit handelt, kann eine Betroffenenperspektive nur
eingeschränkt abgebildet werden. Stattdessen wird sich auf offen ersichtliche Zusammenhänge gestützt. Anhand objektiver Kriterien wird die Ausgangssituation drogengebrauchender Menschen erfasst, um anschließend Drogenkonsumräume und Toleranzflächen in ihrer Lebenswirklichkeit zu verorten. Zur Beantwortung der Forschungsfrage werden schließlich die gesellschaftlichen Prozesse hinter Containment-Strategien eingehend analysiert.
Die Arbeit kam zum Ergebnis, dass Drogenkonsumräume und Toleranzflächen als Symbole sozialer Ausschließung gesehen werden können. Sie haben Potenzial als Schutzräume, das durch anhaltende Repression jedoch relativiert wird. Durch die räumliche Einhegung und Abgrenzung drogengebrauchender Menschen wird ihnen das Recht auf
selbstbestimmten Aufenthalt im öffentlichen Raum abgesprochen. Damit werden Stigmata reproduziert und Gentrifizierungsprozesse als gegeben hingenommen. Die Rolle von Containment-Strategien und der akzeptierenden Drogenarbeit in der Unsichtbarmachung der negativen Auswirkungen der Drogenprohibition wird kritisch hinterfragt.The public consumption of illegal drugs in German cities leads to conflicts of use and is perceived as a nuisance and security risk. In order to control open drug scenes, the police, regulatory authorities and social services are therefore increasingly relying on strategies of containment such as supervised consumption facilities and tolerance zones. The aim is to reduce public nuisance by confining drug users in these separated spaces; however, this restricts the freedom of those affected, especially if they rely on public space as a place to sleep, make a living, and socialise. This study examines the relationship between the spatial containment and social exclusion of drug users.
As this is a literature-based study, the perspective of those affected can only be represented to a limited extent. Instead, the study is based on obvious correlations. Using objective criteria, the initial situation of people who use drugs is established in order to be able to tell which role supervised consumption facilities and tolerance zones play in their everyday lives. Finally, to answer the research question, the underlying social processes of containment strategies are analysed in detail.
The study concluded that supervised consumption facilities and tolerance zones can be seen as symbols of social exclusion. They cannot reach their full potential as safe spaces due to ongoing repression. The spatial enclosure and isolation of people who use drugs denies them the right to choose where they want to go and stay in public space. Stigmas are thus reproduced, and gentrification is accepted as a given. The roles of strategies of containment and acceptance-oriented drug work in making invisible the negative effects of drug prohibition are critically scrutinised