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Anregung und Zerfall isoskalarer Riesenresonanzen in den Reaktionen 48Ca(p,p'n), 40Ca(p,p'p0) und 40Ca(p,p'alpha0)
Zur Untersuchung der Riesenresonanzen im doppelt magischen Kern 48Ca wurde am Protonenbeschleuniger des National Accelerator Centre, Faure, Südafrika ein Koinzidenzexperiment der Reaktion 48Ca(p,p'n) durchgeführt. Der Aufbau zum Nachweis der Neutronen bestand dabei aus einem 4" x 2" NE213 und fünf 5" x 2" BC501A Szintillationsdetektoren, die im Abstand von etwa 80 cm ringförmig um das Streuzentrum angeordnet wurden. Diese Neutronendetektoren waren einem bereits existierenden Aufbau am S-DALINAC zur Durchführung von (e,e'n) Koinzidenzexperimenten entnommen. Wegen des geringeren Strahlungsuntergrunds an einem Protonenbeschleuniger wurden von der massiven Abschirmung des (e,e'n) Aufbaus nur die auf 54 cm verlängerten Kollimatoren aus Polyethylen verwendet, welche den Einfluß eingestreuter Neutronen minimierten. Zur Untersuchung des Zerfalls des in der Reaktion (p,p'n) angeregten Kerns 48Ca wurden Rechnungen im statistischen Modell durchgeführt. Unter der vereinfachten Annahme reiner Quadrupolanregungen wurde in den experimentellen Neutronenspektren der Anteil an nichtstatistischen Zerfällen zu weniger als 20% abgeschätzt. Dieser Anteil kann erschöpfend durch den Beitrag von Knockout Prozessen erklärt werden. In einem früheren Experiment wurden zur Untersuchung der Riesenresonanzen im ebenfalls doppelt magischen Kern 40Ca in Koinzidenz zum gestreuten Proton vom angeregten Kern emittierte Protonen und alpha-Teilchen nachgewiesen. Im Rahmen dieser Arbeit wurden experimentelle Winkelkorrelationen der Reaktion 40Ca(p,p'alpha0), welche den Grundzustand des Tochterkerns 36Ar bevölkert, in einem einfachen Modell beschrieben. Mit Hilfe dieser Beschreibung wurde der Wirkungsquerschnitt nach beitragenden Multipolaritäten entfaltet. Es erfolgte eine Erweiterung auf den komplizierteren p0-Zerfallskanal in 40Ca, dessen Winkelkorrelationen ebenfalls beschrieben werden konnten. Die Grenzen des Modells zeigten sich in der Reaktion 48Ca(p,p'n0), deren isotrope Winkelkorrelationen keine eindeutige Beschreibung erlaubten. In beiden untersuchten Kernen wird niedrigliegende stark fragmentierte isoskalare Quadrupolstärke beobachtet. Die für die untersuchten Zerfallskanäle gefundenen E2-Stärkeverteilungen in 40Ca stimmen im Rahmen der Fehler mit Ergebnissen aus der Elektronenstreuung und mikroskopischen RPA-Rechnungen überein. In 40Ca beträgt die Ausschöpfung der isoskalaren energiegewichteten E2-Summenregel im Anregungsenergiebereich Ex = 11.3 - 16.0 MeV für den alpha0-Zerfallskanal 10.3(2.1)% und im Anregungsenergiebereich Ex = 10.9 - 15.8 MeV für den p0-Zerfallskanal 17.4(3.5)%. Die in inelastischer alpha-Streuung gefundene um einen Faktor zwei größere Stärke im alpha0-Zerfallskanal, was zur Infragestellung der zur Konvertierung von hadronischen Wirkungsquerschnitten in Übergangsstärke entwickelten Methoden geführt hat, wurde nicht bestätigt. In 48Ca wird im Anregungsenergiebereich Ex = 11.0 - 14.0 MeV im n0-Zerfallskanal eine Ausschöpfung der isoskalaren energiegewichteten E2-Summenregel von 11.0 (2.2)% beobachtet. Ein zweiter Teil dieser Arbeit war der Erweiterung des Darmstädter (e,e'n) Meßplatzes gewidmet: Das Ansprechvermögen der Neutronendetektoren wurde bereits in früheren Arbeiten unter Verwendung des sehr gut bekannten Neutronenspektrums aus der spontanen Spaltung des 252Cf bestimmt. Ein Vergleich mit Monte Carlo Rechnungen, in denen der jeweilige Meßaufbau möglichst realistisch modelliert wurde, ergab allerdings eine Diskrepanz in der Absolutnormierung von 6.5%. Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine weitere Kalibrierungsmessung mit monoenergetischen Neutronen für den mit höchster Statistik vermessenen Neutronendetektor durchgeführt. Die Kalibrierungsmessung fand in der rückstreuarmen Experimentierhalle der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig statt. Ein Ergebnis dieser Messung ist die tatsächliche Lichtausbeutefunktion für Protonen des kalibrierten Detektors. Um das Ansprechvermögen der Neutronendetektoren richtig zu beschreiben, mußten Ergebnisse aus Monte Carlo Rechnungen um 2.5% nach oben skaliert werden. Weiterhin wurde ein zusätzlicher, in seinem Ansprechvermögen noch nicht bekannter, mit dem 4" x 2" NE213 Detektor baugleicher Detektor kalibriert. Um diesen wurde der bestehende (e,e'n) Meßplatz in Darmstadt erweitert
Preispremien-Management zur Sicherung von Differenzierungsstrategien - dargestellt am Beispiel der deutschen Automobilindustrie
Die deutliche Tendenz sinkender Preisprämien im Zeitverlauf stellt differenzierende Unternehmen angesichts begrenzter Möglichkeiten versteckter, d.h. von den Kunden nicht wahrnehmbarer Leistungskürzungen, vor neue Herausforderungen. Am Beispiel der deutschen Automobilindustrie sollen Ansatzpunkte aufgezeigt werden, wie durch geschicktes Preisprämien-Management Preisprämien und damit Differenzierungs- strategien dauerhaft gesichert werden können
Zeitaufgelöste Elektronen-paramagnetische-Resonanzspektroskopie an modifizierten Fullerenen
Die elektronischen Eigenschaften von Heterofullerenen und Stickstoff-endohedralen Fullerenen wurden mittels zeitaufgelöster Elektronen-paramagnetischer-Resonanzspektroskopie untersucht. Azafullerenylradikale C59N· wurden durch Blitzlichtphotolyse der (C59N)2-Dimere in Lösung dargestellt. Mit Hilfe der FT-EPR-Technik konnte erstmals das EPR-Spektrum der C59N· -Radikale mit einer isotropen Hyperfeinkopplungskonstante von 10.39(1) MHz und einer geringen Linienbreite von 110(10) kHz detektiert werden. Anhand der Elektronenspinpolarisation wurde der elektronisch angeregte Triplettzustand des (C59N)2-Dimers als Vorläufer der Radikale nachgewiesen. Quantenchemische Berechnungen zur Spindichteverteilung im C59N· -Radikal ergaben eine Lokalisation der Spindichte am Stickstoffatom und am Kohlenstoffatom in a-Position. Atomarer Stickstoff kann in C60 und C60-Addukten in seinem elektronischen Quartettzustand stabilisiert werden. Drei Stickstoff-endohedrale Fullerenverbindungen unterschiedlicher Symmetrie wurden im Festkörper untersucht und deren permanente Nullfeldaufspaltungstensoren bestimmt. In Lösung wird die Symmetrie der Fullerenkäfige durch Stöße mit den Lösungsmittelmolekülen reduziert. Dies hat eine zeitabhängige Nullfeldaufspaltung des elektronischen Quartettzustandes zur Folge. Die Variation der Nullfeldaufspaltungstensoren und die Korrelationszeit der Wechselwirkung wurden anhand der experimentellen Relaxationszeiten abgeschätzt
Hochleistungsanalysenverfahren für Styrol-Butadien-Kautschuke und Styrol-Acrylat-Systeme
Ziel der vorliegenden Arbeit war es, leistungsfähige chromatographische Trenn-methoden für Copolymere und Blends, insbesondere zur Charakterisierung von Styrol-Butadien-Copolymeren, zu entwickeln. Für Blockcopolymere ist die selektive Bestimmung der einzelnen Block-längen und des Blocklängenverhältnisses von großer Bedeutung. Demgegenüber muß bei schlagzäh modifiziertem Polystyrol oder bei SBR-BR-Mischungen nach dem Butadien- oder dem Styrolgehalt getrennt werden. Auf diese Weise ist es dann möglich, Copolymer- und Homopolymeranteile nach der chemischen Zusammen-setzung zu trennen und separat zu analysieren. Die Bestimmung der chemischen Heterogenität über eine Trennung nach dem Styrolgehalt ist auch bei der Optimierung von im Lackbereich eingesetzten Styrol-Ethylacrylat-Copolymeren von großer Relevanz. Zum Optimieren der Pfropfreaktion, die zum Herstellen von Phasenvermittlern aus S-B-Blockcopolymeren eingesetzt wird, ist es nötig, das entstehende Pfropfrohprodukt mit geeigneten Trenn-verfahren zu analysieren. Eine umfassende Charakterisierung gelingt in aller Regel erst durch die anschließende Analyse der aufgetrennten Produkte mit Hilfe der FTIR-Spektroskopie, die dazu direkt mit den flüssigchromatographischen Trennverfahren gekoppelt wurde. Die hohe Qualität der Spektren, die ähnlich der von normalen Transmissions-spektren ist, ermöglicht eine einfache qualitative und quantitative Analyse. Über die Kombination leistungsfähiger chromato-graph-ischer Methoden wie der Chromatographie am kritischen Punkt der Adsorption, der Gradienten-chromato-graphie oder der 2D-Chromatographie und deren direkte Kopplung mit der FTIR-Spektroskopie ist damit eine umfassende Charakteri-sierung selbst komplexer Polymersysteme möglich. Die Anwendung solcher Hochleistungs-methoden ist vor allem auf dem Gebiet der Styrol-Butadien-Kautschuke von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Produktentwicklung und -kontrolle sowie für die Qualitätssicherung
Synthese und Charakterisierung von Metall-Polymerkomplexen und magnetische Untersuchungen von Metallkomplexen der 3D-Übergangsmetalle
Im ersten Teil dieser Dissertationsarbeit wird die Synthese und Charakterisierung von Metall-Polymerkomplexen sowie deren Ausgangsverbindungen beschrieben. Sowohl die reinen Seitenketten-Schiff-Base-Methacrylatpolymere als auch ihre korrespondierenden Monomere sind flüssigkristallin und zeigen smektische Phasen knapp oberhalb Raumtemperatur. Einige niedermolekulare Kupfer(II)-, Nickel(II)- und Lanthanid(III)-Modellkomplexe besitzen ebenfalls flüssigkristalline Phasen bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen. Bei den synthetisierten Kupfer(II)-Polymerkomplexen handelt es sich um nahezu stöchiometrische Verbindungen mit einem Metallierungsgrad von annähernd 100 %. Die Struktur aller kupferhaltigen Verbindungen wurde mit Hilfe der EXAFS-Spektroskopie untersucht. Die synthetisierten Nickel(II)- Polymerkomplexe zeichnen sich vor allem durch unerwartete magnetische Eigenschaften aus. Alle Proben zeigen eine ferromagnetische Wechselwirkung. Außerdem zeigt die Hälfte der Verbindungen sowohl Maxima in der AC-Suszeptibilität als auch Magnetisierungshysteresen mit Koerzitivitäten bis zu 590 Gauss und remanente Magnetisierungen bis zu 860 emuGauss/mol. Bei den Lanthanid(III)-Polymerkomplexen handelt es sich um nicht- stöchiometrische Verbindungen ohne interessante magnetische Eigenschaften und ohne flüssigkristallines Verhalten. In zweiten Teil der Arbeit werden einige magnetische Untersuchungen an Übergangsmetallkomplexen dargestellt. Etwa 10 mononukleare Eisen(II)-haltige Spin-Crossover-Komplexe wurden magnetisch charakterisiert. Darauf aufbauend konnten einige Beziehungen zwischen strukturellen Gegebenheiten und einigen physikalischen Eigenschaften wie dem magnetischen Verhalten herausgearbeitet werden. Neben den Suszeptibilitätsmessungen wurde auch die EXAFS-Spektroskopie zur Beschreibung des Spin-Crossovers eingesetzt. Für unsymmetrisch hydroxo-, alkoxo- und phenoxo-verbrückte zweikernige Eisen(III)-Komplexe wurde eine neue semiempirische magnetostrukturelle Korrelation vorgestellt. Es konnte gezeigt werden, dass lediglich der mittlere Eisen-Sauerstoff-Abstand über diese spezifische Brücke in starkem Maße mit dem Betrag der Austauschkopplungskonstante J korreliert ist. Im letzten Kapitel werden die magnetischen Eigenschaften einiger zweikerniger Nickel(II)-, Cobalt(II)- und heterodinuklerarer Ni(II)/Co(II)- Komplexe, die als Modellkomplexe der gehemmten Urease dienen, beschrieben
Entwicklung von Methoden zur Untersuchung organischer Spurenverunreinigungen in hochreinen Chemikalien für die Halbleiterproduktion mit der Gaschromatographie
In dieser Arbeit wurden Methoden zur Analyse organischer Spurenverunreinigungen in hochreinen anorganischen Chemikalien für die Halbleiterproduktion mit Hilfe der Gaschromatographie entwickelt. Untersucht wurden hochreines Wasser, konzentrierte Mineralsäuren, Alkalien und H2O2. Die entwickelten Methoden waren die Direktaufgabe von Wasser in die GC und die Anreicherung mittels Online-SPE-GC für das hochreine Wasser. Für die korrosiven Chemikalien wurde eine Methode zur Mikroextraktion und eine Methode zur Festphasenmikroextraktion (SPME) entwickelt. Für die SPME aus korrosiven Chemikalien wurden Kohlenstoffphasen entwickelt. Eine Methode zur Matrixunabhängigen Kalibrierung wurde auf die SPME übertragen. In den untersuchten Chemikalien wurden n-Alkane, i-Alkane und Phtalate gefunden
QoS Signalling and Charging in a Multi-service Internet using RSVP
Because of the high level of uncertainty about the future traffic mix and the heterogeneous nature of Quality of Service (QoS) technologies and service contracts, it is very likely that a future commercial multi-service Internet requires a general service signalling architecture to reliably deliver end-to-end QoS. In this thesis, the suitability of the Resource Reservation Protocol (RSVP) for this purpose is investigated and assessed. The thesis presents the following contributions: A flexible QoS signalling architecture is described, based on an extended version of RSVP. A new protocol engine has been designed and implemented, containing a number of design and algorithmic improvements over previous work. This implementation has been used to experimentally verify the technical suitability of RSVP. Additionally, new protocol elements have been developed to allow for flexible charging mechanisms of service invocations. Based on several calculation models for service invocations, these protocol elements are assessed to cover a variety of potential usage cases, namely cost-based pricing, auction-based pricing and advance service invocations. As a result, it is concluded that an extended version of RSVP is indeed a good candidate to form the basic building block for an overall commercial QoS signalling architecture
Unterstützung von Information-Retrieval-Dialogen mit Informationssystemen durch interaktive Informationsvisualisierung
Gegenstand dieser Arbeit ist die Anforderungsanalyse, die Modellierung, der Entwurf und die exemplarische Realisierung, Integration und Bewertung eines Interaktiven Informationsvisualisierungsmodells zur Unterstützung von Informationsdialogen mit Information-Retrieval-Systemen, von darauf aufbauenden interaktiven Informationsvisualisierungsbeispielen, den dazu korrespondierenden Softwarekomponenten sowie deren integriertem Einsatz und Bewertung in einer exemplarischen Anwendungslösung für die Unterstützung interaktiver visuell-direktmanipulative Informationsdialoge mit einem Informations-Retrieval-System. Die Arbeit enthält den Entwurf und die Implementierung der prototypischen Anwendung LyberWorld zur computergraphischen Visualisierung von inhaltsorientierten Informationsdialogen zwischen naiven Benutzern und Datenbanksystemen mit Information-Retrieval-Funktionen. Im Vordergrund steht dabei das Ziel, naiven Benutzern innerhalb eines visuell-direktmanipulativen Informationsdialoges eine Unterstützung bei der Benutzung von Information-Retrieval- und Data-Mining-Funktionen auf der Basis von interaktiven Informationsvisualisierungskomponenten zur Verfügung zu stellen. Bezüglich der kognitiven Effizienz der Benutzung solcher Informationsvisualisierungskomponenten durch einen naiven Benutzer, ist es die Grundannahme der Arbeit, daß bei unveränderter Informations-Retrieval-Basisfunktionalität mit Hilfe einer geeigneten graphischen Benutzungsschnittstelle durch Ausnutzung der menschlichen Fähigkeit zur visuellen Wahrnehmung und direktmanipulativen Interaktion ein natürlicherer und kognitiv effizienterer Informationsdialog erzielt wird, als dies mit herkömmlichen z.B. Formblatt- oder formalsprachlich orientierten Interaktionsparadigmen der Fall ist. Aus diesem Grund werden in der Arbeit visuell-direktmanipulative Informationsvisualisierungs- und Darstellungsmethoden sowie visuell-direktmanipulative Metaphern für elementare Funktionen des Informationsdialoges hergeleitet, implementiert und miteinander integriert. Im Gegensatz zu anderen Ansätzen, die Kommando-, Menü- oder Formblatt-orientierte Interaktionsparadigmen verwenden, schlagen wir für die Mensch-Maschine-Schnittstelle von Informationssystemen eine interaktive Informationsvisualisierung vor, bei der den geometrischen, räumlichen und graphischen Attributen der dargestellten Informationsobjekte besondere Bedeutung zukommt. Mehrdimensionale, computergraphische Informationsvisualisierungen des informationellen Kontextes des Informationsdialoges bilden das gemeinsame Kommunikations- und Interaktionsmedium zwischen den konzeptuellen Informationsmodellen und den Information-Retrieval-Funktionen des Systems sowie dem mentalen Modell, das der Benutzer von der Informationsmenge und den Informationsfunktionen des Informationssystems hat. Dabei besteht zwischen den visuell-direktmanipulativen computergraphischen Informationsvisualisierungsobjekten der Benutzungsschnittstelle und den Informationsobjekten der Datenbasis eine funktionale Verknüpfung, die dem Benutzer durch die visuelle Ausprägung der graphischen Visualisierungsobjekte und die Verwendung von visuellen Metaphern vermittelt wird. Die automatischen Such- und Bewertungsfunktionen des Datenbank- oder Information-Retrieval-Systems werden ebenfalls in Form visuell-direktmanipulativer Interaktionsmechanismen zur Verfügung gestellt
Regulator approximation and fundamental unit computation for real-quadratic orders
In this thesis we study computational problems in a real quadratic order O. In particular, we study algorithms for computing the regulator and the fundamental unit of O, for deciding equivalence of O-ideals, and for determining generators of principal O-ideals. Those are some of the most difficult and important problems in computational number theory. They are closely related to the problem of solving the Pell equation and, more generally, the diophantine equation a X^2 + b XY + c Y^2 = n. Recently, the difficulty of solving those problems has also been used as the basis of the security of cryptographic protocols. There is one serious problem with most of the algorithms for solving the above problems. Since the regulator is a real number, they use approximations to real numbers. However, the analysis of the algorithms does not determine the precision of approximation necessary for the algorithms to be correct. Therefore, the proofs of the correctness and the estimates for the running times of the algorithms are incomplete. In this thesis we give complete descriptions, correctness proofs, and complexity analyses of the important algorithms for approximating regulators, computing fundamental units, deciding ideal equivalence, and computing generators of principal ideals of quadratic orders. We describe improvements for several algorithms. We also present an object oriented implementation of all algorithms including experimental results