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Aktienrückkäufe am österreichischen Kapitalmarkt : Kurswirkungen, Motive und Determinanten
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit einer umfassenden Analyse von Aktienrückkäufen am österreichischen Kapitalmarkt. Ziel ist es, sowohl die Effekte von Rückkaufankündigungen auf den Aktienkurs als auch die dahinterliegenden Motive und die Determinanten der Marktreaktionen zu untersuchen. Während für Märkte wie die USA oder Deutschland bereits zahlreiche empirische Studien vorliegen, besteht für Österreich bislang eine Forschungslücke. Aufgrund der spezifischen rechtlichen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen erscheint eine eigenständige Untersuchung erforderlich. Die Methode besteht aus einer Eventstudie zur Messung kurzfristiger kumulierter abnormaler Renditen und einer Ad-hoc-Meldungsanalyse der Rückkaufankündigungen. Dabei werden sowohl der aktuelle Stand der empirischen Literatur als auch die österreichischen gesetzlichen Grundlagen berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, dass Rückkaufankündigungen auch in Österreich zu signifikant positiven Kursreaktionen führen, wenngleich diese weniger stark ausfallen als etwa in den USA. Darüber hinaus werden speziell für österreichische Unternehmen relevante Motive und Determinanten identifiziert. Die Arbeit schließt damit eine bestehende Forschungslücke und bietet eine fundierte Grundlage für weiterführende Analysen von Aktienrückkäufen in kleinen europäischen Märkten.eingereicht von Tobias JagereggerLiteraturverzeichnis: Seite 87-90Masterarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Influence of sleep, chronotype and alertness on gross motor sequence learning
This master thesis investigated the influence of sleep, chronotype, and alertness on gross motor sequence learning in young adults (N = 84, aged 18–30, 41 women) using a novel Whole-Body Task designed to simulate complex motor activities in sports and rehabilitation. Participants, randomly assigned to morning (AM) or evening (PM) training groups, completed four testing sessions (PRE, POST1, POST2, POST3) in a varied time-of-day design to assess performance gains. The PM group, who trained in the evening followed by overnight sleep, demonstrated significantly greater improvements in sequence performance compared to the AM group, supporting the hypothesis that sleep facilitates the consolidation of complex gross motor skills. No significant effects of chronotype (morning vs. intermediate types) on motor performance were observed, suggesting that intermediate chronotypes may adapt flexibly across testing times. Subjective (Karolinska Sleepiness Scale) and behavioural alertness measures (Psychomotor Vigilance Task) showed no chronotype-related differences and did not predict motor performance. In contrast, resting-state EEG revealed generally higher alpha–theta ratios in the morning compared to the evening, indicating a time-of-day effect on neural alertness but independent of chronotype. Limitations include possible circadian confounds in the AM/PM design, the exclusion of extreme chronotypes, and the young adult sample. Overall, the findings highlight the selective role of sleep in consolidating complex motor sequences and suggest that evening training might offer advantages for gross motor learning in sports and rehabilitation, a possibility that warrants further investigation.submitted by Julia Steinhauer, BScLiteraturverzeichnis: Seite 56-67Masterarbeit Paris-Lodron-University of Salzburg 2025Abstract in englischer und deutscher Sprach
Assistierter Suizid und Sterbehilfe : ein letzter Ausweg?
Gerade in der heutigen Zeit ist die Sterbehilfe bzw. der Assistierte Suizid in aller Munde. Seit 2020 ist die Inanspruchnahme des Assistierten Suizids in Österreich erlaubt. Durch meine Expertise als Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger und mein derzeitig laufendes Fachtheologiestudium entschied ich mich meine Diplomarbeit über dieses hochaktuelle und hochspannende Thema zu verfassen.Die Arbeit soll folgende Fragen bearbeiten:• Welche Übereinstimmung und Differenzen gibt es in Bezug auf das Thema Sterbehilfe und Assistierter Suizid in den folgenden drei Bereichen (Ebenen): Die lehramtlichen Stellungnahmen, die theologisch-ethischen Positionen und diemedizin-ethischen Positionen?• Gibt es eine bevorzugte Personengruppe, welche die Sterbehilfe bzw. den assistierten Suizid vermehrt in Anspruch nimmt?Die Arbeit wird in vier Kapitel unterteilt. Zuerst wird auf die Terminologie und die rechtliche Si-tuation der Sterbehilfe und des Assistierten Suizids in Österreich, in der Schweiz und in Hol-land eingegangen. Nachdem die rechtlichen Belange und die Terminologie bearbeitet wurden, folgt die Analyse der ethischen Positionen aus drei verschiedenen Ebenen/ Blickwinkeln (lehr-amtliche Stellungnahmen, theologisch-ethische Position, medizinethische Position). Nachdem diese erläutert wurden, werden die verschiedenen Ebenen gegenübergestellt und auf Ge-meinsamkeiten bzw. Differenzen inspiziert. Anschließend setze ich mich mit der Inanspruch-nahme des Assistierten Suizids und der Sterbehilfe auseinander. In diesem Bereich wird mei-ne Forschungsfrage: „Gibt es eine bevorzugte Personengruppe, welche die Sterbehilfe bzw. den Assistierten Suizid vermehrt in Anspruch nimmt?“ beantwortet. Um verstehen zu können, warum Menschen diese Dienstleistungen überhaupt in Anspruch nehmen, erläutere ich Grün-de, welche immer wieder als Anlass dafür angegeben werden. Nach der Bearbeitung der zu-vor genannten Forschungsfrage befasse ich mich mit der Sterbebegleitung. Sterbebegleitung statt Sterbehilfe? Die Palliativ-Care bzw. Hospizbewegung spielen in der Sterbebegleitung eine große Rolle. Können diese Bewegungen eine Alternative zur Sterbehilfe sein? Zum Schluss meiner Diplomarbeit fasse ich die erarbeiteten Ergebnisse zusammen und gebe diese in der Conclusio schriftlich wieder.eingereicht von Manuel ZehetnerLiteraturverzeichnis: Seite 109-118Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
The influence of LLM-powered search interface design on fact-checking, usability, and user experience in the workplace
author: Camellia RedkoEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 119-126Masterarbeit Paris-Lodron-University Salzburg, Joint Master Programme on Human-Computer Interaction 2025Masterarbeit Salzburg University of Applied Sciences 2025Abstracts in deutscher und englischer SpracheArbeit gesperr
Psychologische Bildung in der Anwendung : eine Schulbuchanalyse
In der vorliegenden Masterarbeit wird die Umsetzung der Psychologischen Bildung nach dem Konzept von David Fraissl (2022) thematisiert. Das Ziel des schulischen Psychologieunterrichts, Lernende psychologisch zu bilden, war ausschlaggebend, um näher auf die Thematik einzugehen und diese auch aus praktischer Perspektive zu betrachten. Die Masterarbeit zielt darauf ab, das Konzept zur Psychologischen Bildung nach David Fraissl darzustellen und dessen Umsetzung im Schulbuch „Psychologie in der Elementarpädagogik“ sowie im dazugehörigen Zusatzmaterial zu erfassen. Anhand einer Schulbuchanalyse erfolgte die qualitative Untersuchung, bei der sowohl zentrale Merkmale der Psychologischen Bildung, als auch psychologiedidaktische Umsetzungsmöglichkeiten im Fokus standen. Ein eigens entwickeltes, theoriegeleitetes Kategoriensystem wurde herangezogen, um die Häufigkeiten der einzelnen Kategorien und deren Qualität hinsichtlich ihrer Umsetzung zu ermitteln. Obwohl sich die Vermutungen anhand der aufgestellten Hypothesen nicht bestätigten, verdeutlichen die Ergebnisse insgesamt eine hohe Umsetzung der Psychologischen Bildung (nach David Fraissl) im Schulbuch sowie im Zusatzmaterial.Die erzielten Resultate werden im Zuge der Diskussion mit weiteren Themen verbunden und mit Blick auf den praktischen Psychologieunterricht betrachtet. Die allgemeine Relevanz der Thematik wird abschließend ebenfalls hervorgehoben.eingereicht von Sophie Wienerroither, BEdLiteraturverzeichnis: Seite 71-73Masterarbeit Paris Lodron Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Ein Glow-Up für Gen Z
Junge Menschen stehen heute unter hohem Druck: Sie sollen Ziele erreichen, sich selbst verwirklichen und zugleich resilient gegenüber Krisen bleiben. Gleichzeitig fühlen sie sich mehr als alle vorherigen Generationen von Stress gelähmt, überfordert und handlungsunfähig. Inmitten dieser Lähmung fehlt oft der Zugang zum Selbst, den eigenen Wünschen und Erfahrungen und damit verbundenen Ressourcen. Die App Flow setzt hier an: Als niedrigschwellige, digital umsetzbare Intervention zielt sie darauf ab, über gezielte Ressourcenaktivierung die Stressbewältigung, Aspekte der Selbstentwicklung und die Zielverfolgung zu stärken. Die App wurde mithilfe des Wirkmodells „reflect - act - connect“ entwickelt, das auf der Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen basiert. In einer vierwöchigen Interventionsstudie mit Experimental- und Kontrollgruppe (N = 71) wurde untersucht, ob die Nutzung der App Flow positive Effekte auf die Stressbewältigung, Selbstentwicklung und Zielverfolgung hat. Die Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen in der Selbstentwicklung der App-Nutzenden: Resilienz sowie die Selbststeuerungsfähigkeiten Selbstregulation und Selbstzugang konnten signifikant erhöht werden. Explorative Analysen weisen zudem einen vermittelten Effekt über das Selbstgespür auf das Wohlbefinden der App-Nutzenden auf. Die Wirkweise der App liegt damit weniger in unmittelbarer Verhaltensveränderung, sondern vielmehr in der Erhöhung emotional-motivationaler Elemente. Diese Effekte sind insbesondere für junge Erwachsene relevant, die sich in einem komplexen Spannungsfeld zwischen Außeneindrücken und innerer Orientierung bewegen.eingereicht von Nadine TanaseEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 59-65Masterarbeit Paris-Lodron Universität Salzburg 2025Abstracts in deutscher und englischer Sprach
Development of antimicrobial nanomaterials for health care: balancing pathogen inhibition and human skin safety
Over the past years, the rising number of multidrug-resistant pathogens resulting from improper use of antibiotics has become a global problem. It is therefore of great importance to prevent the spread of these pathogens by treatment or smart design of commonly touched surfaces, devices, and instruments which serve as reservoirs for infectious microbes. Certain types of nanomaterials represent a novel approach because of their distinct and advantageous antimicrobial capabilities and thus could be exploited as surface materials to actively inhibit contaminations. Due to their unique properties, such as high specific surface area, stability towards degradation, broad-band adverse effects or bioaccumulation in certain organisms and biological sinks, some nanomaterials have a negative effect on the environment, therefore, particular attention needs to be paid to develop green synthesized nanomaterials and perform comprehensive and well balanced assessment of functional performance in relation to safety & sustainability dimensions, as recently advocated for by the Safe-and-Sustainable-by-Design concept. In this study, we evaluated functional performance in form of broad-band antimicrobial efficacy of green synthesized zinc- and cerium-based nanomaterials using a newly developed surface interaction assay. Tested pathogens were two relevant bacterial strains as representatives of gram-negative and positive-bacteria, namely Escherichia coli and Staphylococcus aureus. Further, a widely spread fungus, namely Candida albicans, was chosen to be investigated. The surface interaction assay, developed in house, allows for a proper interaction between nanoparticles (NPs) and microbes, with properly trackable bacterial/fungal growth conditions. For covering safety-related aspects and considering that the skin is the main area of exposure, we conducted cytotoxicity assessments in keratinocytes and fibroblasts using viability assays, which were then further explored in a novel 3D skin cell culture model. Zinc- and cerium-based NPs already showed promising results by inducing growth inhibition of the investigated pathogens, even at lower dosages when compared to the industrial Ag NPs benchmark. While nanomaterials offer a significant potential for innovative antimicrobial surface design, it is essential to comprehensively investigate their safety and sustainability profile in agreement with their functional performance measures. This will allow considerate evaluation of potential trade-offs across different relevant dimensions already during material selection, prioritizing the protection of the environment and human health. This study, thus, also contributes to methodological development of the current version of the EU-SSbD Framework.submitted by Lisa Kleon, BScEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 71-74Masterarbeit Paris-Lodron University of Salzburg 2025Abstracts in deutscher und englischer SpracheArbeit nur im CAMPUSNETZWERK der Universität Salzburg abrufba
Influences of anxiety symptoms on sleep architecture and sleep quality
Objective: Identify potential anxiety markers in sleep architecture using two groups with different levels of anxiety (no vs. light anxiety) and investigate their influence on subjectiveand objective sleep quality.Study design: N=16 individuals (n=8 with light and n=8 with no anxiety tendencies) between the ages of 19 and 26 (M= 21.19, SD= 2.23) completed an initial online-questionnaire, used to determine the Beck Anxiety Inventory (BAI) score, which was used to divide the subsamples (no anxiety vs. light anxiety). Participants then recorded their sleep behavior every morning and evening for seven days, including their bedtime and waking times: On the fourth and sixth days of the study, an ambulatory polysomnographic recording was applied to record sleep architecture parameters. The sleep parameters included the amount of N1(%), amount of transitions into sleep stage N1, the amount of REM, REM density, REM latency, as well as NREM and REM arousals.Results: Anxiety markers were not identified continously. A high arousal level in the NREM and REM sleep stages, as well as a higher REM density in the first REM cycle and a correspondingly lower amount of REM in the first half of the night were conspicuously higher in people with light anxiety tendencies on the first night. Significant influences of anxietytendencies on subjective and objective sleep quality could not be determined. Post analyses suggested that gender influences were involved in the significance of NREM arousals and REM density in the first cycle of the first night.Conclusion: The results emphasize that light anxiety tendencies possibly manifest themselves in connection with novel situations in the form of hypervigilance, which accordingly lead to a higher amount of arousals during sleep and thus to increased sleep fragmentation. Futurestudies will benefit from the differentiation of various anxiety levels, preferably in the context of additional fMRI studies, in order to further investigate the relationship between amygdala reactivity, sleep parameters and different anxiety levels. In addition, due to biologically determined gender differences, future studies should examine anxiety markers in sleep separately for each gender.submitted by Anna Sophia Emma BohnLiteraturverzeichnis: Seite 57-63Masterarbeit Paris-Lodron-University of Salzburg 2025Abstract / Zusamenfassung in englischer und deutscher Sprach
Interreligiöser Vergleich von christlichen und buddhistischen Klöstern und dem monastischen Leben an den Beispielen St. Galler Klosterplan und ausgewählten Tempelanlagen von Südkorea und dem ehemaligen Birma
Das Mönchtum, das Leben in einer religiösen Gemeinschaft, spielt bei vielen Religionen eine bedeutende Rolle. Das Besinnen auf das Überirdische und der Verzicht auf weltliche Verlangen bestimmen den Alltag der Mönche und Nonnen. Sowohl das Christentum als auch der Buddhismus sind einem ständigen, dynamischen Prozess unterworfen. Dieser Entwicklung unterliegt auch das monastische Leben mit seinen Klosteranlagen.Um die Bedeutung der Kloster- und Tempelanlagen als Lebensraum ihrer Insassen, aber auch als Andachtsort zahlreicher Laien, kennen zu lernen, werde ich den Architekturplan von Sankt Gallen und von ausgewählten buddhistischen Tempelanlagen vorstellen und in Beziehung setzen. Um deren Architekturen zu verstehen, muss man auch ihr "Innenleben" mit den Bewohnern berücksichtigen und kennenlernen. Das monastische Leben beider Religionen wird von Askese, Gehorsam, Demut, Meditation und Lesen von geistlicher Lektüre bestimmt.Bei meinen vergleichenden Betrachtungen stelle ich Fragen in den Mittelpunkt, die die Architekturen, die bauliche Ausführung und das Mönchsleben, sowohl aus christlicher als auch buddhistischer Sichtweise, betreffen. Schwerpunkte bei diesen Vergleichen sind: territoriale Einflüsse, Zeitpunkt der Entstehung, Verpflegung - Ernährung, Bestattungsrituale und katholische Kirchen - buddhistische Haupttempel.Eines haben Christentum und Buddhismus gemeinsam, sie beziehen sich beide auf ihre Religionsgründer. Diese haben die Welt verändert und für ihre Anhänger neue Lebensmöglichkeiten geschaffen, das, obwohl der leidende Christus am Kreuz und der lächelnde Buddha im Lotus-Sitz extreme Gegensätze darstellen.Einen entscheidenden Schritt, Christentum und Buddhismus näher zu bringen, spielte die Einführung interreligiöser Treffen und Diskussionen. Den Teilnehmern dieser Tagungen ist bewusst, dass ihre Religionen in der modernen Gesellschaft Mitverantwortung für eine gemeinsame Zukunft der Menschheit tragen und die Weltanschauungen und Wertvorstellungen entscheidend mitprägen.eingereicht von: Karl Heinz Pechmann BA MALiteraturverzeichnis: Seite 83-86Masterarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach