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Raum-zeitliche Muster des Wintersporttourismus im Nationalpark Gesäuse - Nutzungsintensität, Konflikte und Managementstrategien
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Auswirkungen und die räumliche Verteilung des Wintersporttourismus im Nationalpark Gesäuse mit Fokus auf Besuchermuster, Konflikte mit dem Naturschutz und nachhaltige Managementstrategien. Die angewandte Methodik basiert auf einem Mixed-Methods-Ansatz, der sowohl eine umfassende Literaturrecherche als auch eine Analyse bereitgestellter Datensätze umfasst. Ergänzend dazu wurden Experteninterviews durchgeführt, um vertiefte Einblicke in das Thema der Besucherlenkung und der Konflikte mit dem Naturschutz und den Besuchern im Nationalpark zu gewinnen. Die Analyse zeigt deutliche zeitliche und räumliche Konzentrationen der Besucherströme, die zu erhöhtem Nutzungsdruck in stark frequentierten Gebieten führen - insbesondere während der Winterferien und an Wochenenden. Störungsempfindliche Tierarten und sensible Habitate sind dabei besonders betroffen. Als Reaktion wurden Handlungsempfehlungen entwickelt, darunter ein Shuttleservice zur Entlastung von Parkflächen und Individualverkehr in der Region, verstärkte Rangerpräsenz und eine neue Schutz- und Ruhezone. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer aktiven und adaptiven Besucherlenkung und kontinuierlicher Maßnahmenanpassung, um Naturschutz und Tourismus langfristig in Einklang zu bringen.eingereicht von Alina-Yasmin ThieleEnthält Literaturverzeichnis auf Seite VIII-XIIIMasterarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in englischer und deutscher Sprach
journal.kommunikation-medien / “Excuse me, sorry, are you two a couple?” : A Content Analysis of the Instagram Account MeetCutesNYC Conducted by Student Researchers
This report presents the findings of a content analysis of the Instagram account MeetCutesNYC, conducted by students as part of the BA seminar “Liebe, Sex und Social Media” [Love, Sex, and Social Media]. The project focused on investigating contemporary representations of romantic relationships on social media by analysing over 400 videos of street interviews with couples in New York City. Using a collaboratively developed codebook and SPSS for statistical analysis, the student researchers examined key variables such as age, gender presentation, relationship length, meeting context, and expressions of affection. The analysis revealed a predominance of heterosexual couples aged 30–50, with long-term rela-tionships of 21–40 years being most frequently featured. Offline encounters were overwhelmingly more common than online meetups, despite societal trends to the contrary, highlighting how MeetCutesNYC selectively curates stories that offer unique narratives and align with social media logic. The report not only offers empirical insights into the account’s representational dynamics but also reflects on the pedagogical value of collaborative, practice-based research in media and communication studies. Ultimately, the findings suggest that while MeetCutesNYC aims to spread positivity through love stories, the account also contributes to the shaping of normative ideals about which relationships are visible, relatable, and attention-worthy in digital spaces
short-term
Intermittierendes Fasten (IF) hat im Kontext von Gewichtsmanagement und allgemeinen Gesundheitsvorteilen zunehmend an Beliebtheit gewonnen, doch seine Auswirkungen auf die kognitive Leistung (CP) sind weiterhin unklar. Evolutionsbiologische Überlegungen legen nahe, dass IF Stoffwechselprozesse anregen könnte, die kognitive Performanz fördern – ein Echo unserer Vorfahren, die bei Nahrungsmangel besonders leistungsfähige Kognition benötigten. Bei modernen Ernährungsformen, die von kontinuierlicher Nahrungszufuhr geprägt sind, stellt sich jedoch die Frage, wie sich die Rückkehr zu Fastenphasen auf diese kognitive Funktionen auswirkt. Zudem können psychologische Faktoren wie Erwartungen und Stimmung diese Wirkungen weiter beeinflussen.Um diese Zusammenhänge zu beleuchten, fasst diese Dissertation bestehende Befunde zusammen und präsentiert neue empirische Arbeiten. Eine Meta-Analyse zu Kurzzeitfasten zeigt, dass IF in standardisierten Tests insgesamt nur geringe negative Auswirkungen auf die kognitive Leistung hat. Allerdings wird die Wirkung durch Faktoren wie Tageszeit, Altersgruppe der Teilnehmenden und Aufgabenart beeinflusst. Eine experimentelle Studie zeigt, dass die Überzeugung, ob Hunger oder Sättigung die Konzentrationsfähigkeit steigert, zusammen mit dem tatsächlichen Sättigungszustand, die Leistung beeinflussen kann. Eine randomisierte, kontrollierte Studie untersucht schließlich, wie sich IF-Anwender*innen über mehrere Tage hinweg an das Fasten anpassen. Dabei traten keine objektiv messbare Leistungseinbußen auf, jedoch verschlechterten sich subjektive Konzentrationseinschätzungen während der täglichen Fastenzeit.In der Diskussion dieser Ergebnisse wird die Bedeutung der zeitlichen Auflösung bei der Untersuchung potenzieller IF-Effekte hervorgehoben: Während sich im Tagesverlauf keine konsistenten Leistungsverluste zeigen, unterliegt das subjektive Empfinden der Konzentration teilweise deutlichen Schwankungen. Auch die Stimmung erweist sich als moderierender Faktor, allerdings vor allem in Bezug auf die gefühlte, weniger auf die tatsächlich gemessene Leistung. Diese Erkenntnisse verdeutlichen, dass IF nicht allein durch physiologische Energiequellen wirkt, sondern auch durch psychologische Aspekte wie Erwartungen und Stimmung. Insgesamt deutet die Arbeit darauf hin, dass IF für viele Menschen ein praktikabler Lebensstil ist, da es in standardisierten CP-Tests nur minimale Auswirkungen zu haben scheint. Dennoch sollte beachtet werden, dass das subjektive Erleben innerhalb der Fastenperiode schwanken kann. Zukünftige Studien sollten Biomarker erfassen, selbstregulatorische Prozesse einbeziehen und kulturelle Unterschiede berücksichtigen, um ein umfassenderes Bild der komplexen Dynamik zwischen IF und kognitiver Leistungsfähigkeit zu gewinnen.eingereicht von Christoph BambergEnthält LiteraturangabenDer Anhang der Dissertation enthält drei unterschiedliche StudienDissertation Universität Salzburg 2025Abstract in englischer und deutscher Sprach
Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens nach der Scheidung mit besonderem Fokus auf die Ehewohnung
Die Vermögensaufteilung nach der Scheidung, insbesondere hinsichtlich des ehelichen Gebrauchsvermögens, stellt in der praktischen Umsetzung regelmäßig eine Herausforderung dar. Obwohl das Ehegesetz in den §§ 81 ff EheG klare Bestimmungen enthält, ergeben sich in der Anwendung häufig Unsicherheiten – etwa bei der rechtlichen Einordnung einzelner Vermögensgegenstände, der Wirksamkeit und Reichweite von Vorabvereinbarungen oder der Zuweisung der Ehewohnung. In Rechtsprechung und Literatur fehlt es vielfach an einer einheitlichen Auffassung, was zu divergierenden Ergebnissen führt. Die vorliegende Arbeit widmet sich daher - im Zuge der Erforschung der normativen Grundlagen - der Analyse der bestehenden Auslegungsspielräume und untersucht, welche Lösungsansätze sich für eine sachgerechte, billige und rechtssichere Vermögensaufteilung anbieten. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Ehewohnung gelegt, die als zentraler und besonders konfliktträchtiger Bestandteil der Aufteilungsmasse eine hervorgehobene Rolle einnimmt. Ziel ist es, die zentralen Problemfelder systematisch zu erfassen und diese im Kontext der geltenden Normen und der aktuellen Rechtsprechung kritisch zu beleuchten.eingereicht von Sofia FoiselEnthält Literatur- und Judikaturverzeichnis auf Seite 72-76Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Naturphänomene im Alltag: Entwicklung von Versuchen zu Himmelserscheinungen, Wetterphänomenen und geophysikalischen Prozessen im Physikunterricht
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie physikalisch erklärbare Naturphänomene im Physikunterricht der Sekundarstufe I erfahrbar gemacht werden können. Ausgehend von der Beobachtung, dass Phänomene wie Sonnenfinsternisse, Tornados oder Vulkanausbrüche zwar mediale Präsenz genießen, im Unterricht jedoch selten praktisch behandelt werden, wurde das Ziel formuliert, schüler*innengerechte Versuche zur Förderung physikalischen Verständnisses und Interesses zu entwickeln.Die Arbeit basiert auf aktuellen fachdidaktischen Konzepten, insbesondere dem Modell der Didaktischen Rekonstruktion, sowie auf einschlägiger Literatur wie etwa „Physikdidaktik – Grundlagen“ von Kircher et al. (2020b) und „Schülervorstellungen und Physikunterricht“ von Schecker et al. (2018), auf die im Laufe dieser Arbeit öfters Bezug genommen wird. Bei der Entwicklung der Versuche zu den unterschiedlichen Naturphänomenen wird darauf geachtet, dass naturwissenschaftliche Inhalte didaktisch reduziert, sicherheitsgerecht aufbereitet und in unterrichtstaugliche Versuche überführt werden.Die entwickelten Versuche decken drei wesentliche Phänomenbereiche ab: Himmelserscheinungen, Wetterphänomene und geophysikalische Prozesse. Sie zeichnen sich durch Alltagsnähe, einfache und risikoarme Durchführung in der Schule sowie klaren physikalischen Bezug aus. Die Reflexion zeigt, dass solche Kontexte nicht nur das Verständnis bei den Lernenden fördern, sondern auch Interesse wecken und fächerübergreifendes Denken anregen können.Diese Arbeit leistet damit einen Beitrag zur kontextorientierten Unterrichtsentwicklung in der Physikdidaktik und zeigt auf, wie durch (alltägliche) Naturphänomene ein Zugang zu physikalischen Konzepten geschaffen werden kann.eingereicht von Stefanie Maderegger, BEdLiteraturverzeichnis: Seite 68-72Masterarbeit Paris Lodron Universität Salzburg 2025Kurzfassung / Abstract in deutscher und englischer Sprach
historioPLUS / Rechte Streetart in Dortmund Dorstfeld. Über die Inszenierung eines „Nazi Kiezes“
Diese Arbeit untersucht die rechtsextremen Raumaneignungsstrategien der Dortmunder Neonaziszene im Stadtteil Dorstfeld mit besonderem Fokus auf die Rolle von Streetart. Anhand historischer und visueller Quellen wird analysiert, wie Graffiti, Sticker und Plakate zur symbolischen Markierung und ideologischen Besetzung des öffentlichen Raums genutzt wurden. Die Arbeit zeigt, dass Streetart nicht nur Ausdruck einer politischen Haltung, sondern ein gezieltes Mittel der Einschüchterung und Selbstvergewisserung ist. Neben der Darstellung der Szeneentwicklung und ihrer medialen Rezeption wird auch das zivilgesellschaftliche und städtische Gegenwirken untersucht
Weisheitliche Theologie und biblische Weisheit in frühchristlichen Bildern : eine Spurensuche
Frühchristliche Bilder in Roms Katakomben und auf römischen Sarkophagen zeigen häufig - abgesehen von Christusdarstellungen - bestimmte Motive wie Noah, Jona, Daniel, Susanna, die Hebräischen Jünglinge, Mose am wasserspendenden Felsen sowie die drei Magier. Darüber hinaus begegnen Darstellungen des (guten) Hirten, Schriftphilosophen und wiederkehrend vorwiegend weibliche Figuren in Gebetshaltung, sogenannte Oranten.Hinter diesen Motiven steht eine theologische Denkrichtung, die Weisheitstheologie genannt wird und sich aus dem Erbe der Hebräischen Bibel speist. Die dargestellten Figuren zeichnen jeweils ihre Gottesbeziehung, gelebte Gerechtigkeit, Weisheitsbegabung und Toratreue bzw. die Suche nach (der menschgewordenen) Weisheit aus. Aufgrund des kommunkativen Charakters der Darstellungen dienen die Figuren als Rollenmodelle im frühen Christentum sowie als Hoffnungsbilder und guter Nachruf für die Verstorbenen, deren Grabmal jene zieren.Auch in Symbolen wie Palmen, Olivenzweigen, Fisch, Wein und Brot lassen sich Verweise auf die göttliche Weisheit als Sinnbild der Gottesgegenwart und Wirkmacht erkennen.Insbesondere das christliche Sigmamahl bildet die Mahlgemeinschaft der göttlichen Weisheit nach und ab.Die Dissertation weist anhand frühchristlicher Literatur die Existenz von Sprachbildern für die Weisheit als theologische Größe nach und zeigt beispielhaft an Bildern vor der konstantinischen Wende deren Beziehung zur weisheitlichen Theologie auf.eingereicht von MMMag.a Gertraud Stockinger-Pichler BAEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 359-390Dissertation Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in englischer Sprach
AGIT Conference / AustriaDownloader: A Processing Pipeline for Merging Austrian Orthophotos and Cadastral Data
Training deep learning (DL) models for remote sensing applications requires high-quality datasets with precise ground truth(GT) annotations. However, available datasets often lack the required spatial resolution, semantic label accuracy, or open-access rights. To address these challenges, we present AustriaDownloader, a processing pipeline that merges high-resolution Austrian orthophotos with cadastral data from Austria’s Digital Cadastral Map to generate DL-ready training datasets. Our pipeline ensures spatial and temporal alignment of imagery and GT data. Moreover, it facilitates flexible dataset generation by customizing parameters such as image and pixel size, spectral bands, and cadastral class filters. The datasets generated with this pipeline can cover all of Austria and adhere to an open-access license. Our approach streamlines dataset assembly for DL applications, improving accessibility to high-quality training data for geospatial and remote sensing research
AGIT Conference / An open source tool to assess shadow flicker of wind turbines The WIMBYSF tool
Wind power is critical for the energy transition, yet its expansion faces local resistance due to concerns such as visual impact, noise, and shadow flicker (SF). SF, caused by rotating turbine blades, has been associated with social and environmental impacts. Existing SF assessment tools are either simplistic or proprietary, limiting accessibility. This paper presents the WIMBY_SF tool, an open-source Python-based solution for SF simulation integrating python based geo-libraries, advanced shadow geometry transformation over complex terrain, and approximated turbine operation. It refines visibility constraints through viewshed analysis and accurately accounts for topographic influences. WIMBY_SF tool was validated against WindPRO using hypothetical turbine locations in Spain including areas with complex terrain. The SF-affected areas above 30 hours/year show strong agreement with WindPRO, with Pearson’s correlation coefficient of 0.907 (p-value < 0.01), demon-strating WIMBY_SF tool’s accuracy compared to the industrial standard. The WIMBY_SF tool, being open-source, enhances transparency and accessibility in SF assessments, supporting policymakers, developers, and the public for decision-making in wind power deployment
AGIT Conference / Potentials of a Research Infrastructure for Linking Survey and Spatial Data to Enable Interdisciplinary Research
An interdisciplinary approach to the spatial analysis of survey data and the usage of social science and spatial science research data is a proper way to analyse questions of spatial justice and spatial inequality in more detail. The required technical linkage entails a number of hurdles such as data privacy, data access, reproducibility, and technical knowledge. The ’Geolinking ServiceSoRa’ is being developed to operationalise this linkage and make it easier to offer for research. The linking methods offered, their parametrisation and the expected output are presented in this article. Furthermore, the linkage process is demonstrated using the ’Practise Dataset’ by the Socio-Economic Panel (SOEP) and a spatial indicator of the ’IOER Monitor’ as an example to show the functionalities of the presented linking service. Challenges of implementing the SoRa service (such as usability, performance or handling of uncertainties) are discussed, with a focus on spatial science