eplus (Univ. of Salzburg)
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Biathletinnen Biathleten
AbstractDie Sportberichterstattung sowie die mediale Repräsentation von Sportler:innen stellen einen bedeutenden Bestandteil der Medien dar. Allerdings konzentriert sich die mediale Aufmerksamkeit häufig auf ausgewählte Sportarten und sportliche Großereignisse, wodurch eine einseitige Sichtweise erzielt wird. Weiterhin lassen sich in der Darstellung von Athlet:innen sexualisierte Inszenierungen erkennen, die zur Reproduktion und Festigung geschlechterspezifischer Stereotype in der Gesellschaft beitragen. Vor diesem Hintergrund erscheint es notwendig, einen aktuellen wissenschaftlichen Blick im Rahmen dieser Masterarbeit auf eine spezielle Sportart zu legen. Zudem wird mit dem Vergleich der beiden öffentlich-rechtlichen Sender ARD aus Deutschland und ORF aus Österreich ein sender- und länderspezifischer Vergleich angestrebt.Die hierauf basierende Forschungsfrage lautet: Wie werden Biathlet:innen von den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ORF während Liveübertragungen und auf Instagram dargestellt und welche geschlechter- und senderspezifischen Unterschiede lassen sich dabei erkennen? Um diese Frage zu beantworten, wurde die Methode einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring gewählt und auf insgesamt vier Liveübertragungen und 81 Instagram-Beiträgen angewandt. Die Auswertung verdeutlicht geschlechterspezifische Unterschiede und teilweise stereotype Zuschreibungen in der Darstellung von Biathlet:innen. Darüber hinaus zeigen sich senderbezogene Differenzen bei den Liveübertragungen, sowie der medialen Repräsentation auf Instagram. Die Ergebnisse unterstreichen die Relevanz einer Analyse der Geschlechter in den Medien, besonders im Sport, sowie eine Gegenüberstellung von verschiedenen Sendern oder Ländern. Schlagwörter: Sport, Sportberichterstattung, Medialisierung, Geschlechterkonstruktion, Liveübertragungen, Soziale Medien, Biathloneingereicht von Selina Engel, B.A.Literaturverzeichnis: Seite 90-96Masterarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
West European Politics / EU trade agreements and external differentiation: a large language model approach
The EU’s trade agreements with third countries exhibit varying degrees of align-ment with intra-EU rules. What factors explain this external differentiation? Thisarticle answers this question by relying on a large language model to measurethe alignment of 62 EU trade agreements with intra-EU rules at the level of indi-vidual topics, such as trade in goods, intellectual property rights, or sustainabledevelopment. The results indicate that this alignment is higher for third countries(1) with large trade flows with the EU; (2) with an EU membership perspective;and (3) with a medium level of regulatory capacity. These associations are partic-ularly pronounced for provisions tackling behind-the-border trade barriers. Thesefindings contribute to the literature on external differentiation and advance ourunderstanding of EU trade policy and preferential trade agreements
Der römische Staat und sein Erbe : Organe der Republik, Ämter, historische Entwicklung und der Einfluss Montesquieus auf die Verfassung der Vereinigten Staaten
Diese Arbeit zeigt die historischen Funktionsträger des römischen Reiches, sowie ihre Funktionen und Bedeutung über die verschiedenen Epochen. Der Fokus der Arbeit liegt dabei auf der Wichtigkeit der einzelnen Ämter innerhalb der römischen Republik und auf der Darstellung wie die Republik ihre Funktionsfähigkeit aufrechterhalten konnte. Des Weiteren werden der Wechsel der Macht und die Stärkung der Bürgerrechte im Laufe der antiken römischen Geschichte aufgezeigt. Außerdem wird dargestellt, wie Montesquieu den römischen Staat und dessen ungeschriebenen Verfassung interpretierte und ein besonderer Bezug auf die Gewaltenteilung genommen. Im letzten Kapitel wird darauf eingegangen, wie Montesquieus Lehren sich in der Verschriftlichung der amerikanischen Verfassung bzw der Grundidee der amerikanischen Staatslehre niedergeschlagen haben und ob sich über diese Beeinflussung auch Rückschlüsse auf Überschneidungen des römischen und amerikanischen Staatswesens ziehen lassen.eingereicht von Fabrizio DallabridaLiteraturverzeichnis: Seite 65-67Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Journal of European Integration / The EU’s Normative Dissensus on Migration: How National Identities Shaped Responses to the European Refugee Crisis
During the so-called European refugee crisis of 2015–16,a ‘normative dissensus’ emerged between the EU member stateslocated at the end of the Balkan route, Germany, Hungary, andAustria. This paper explores the roots of this normative dissensusby operationalizing post-functionalist propositions. It posits thatnational identity, and its domestic politicization during the latesummer of 2015 generated the ‘constraining normative dissensus’during the refugee crisis. To operationalize the link between iden-tity, domestic politicization, and European dissensus, we employmoral-philosopher Christine Korsgaard’s concepts of ‘self-constitution’ and ‘practical identity’. We then apply this normative-constructivist approach to empirically demonstrate how thediversely constituted national identities of Germany, Austria, andHungary led to different foundations for moral argumentation dur-ing the refugee crisis. As for the European integration process moregenerally, our findings highlight the importance of a sharedEuropean identity to achieve a normative consensus in areas thattouch upon migration and citizenship
Digitale Nachrichtenkompetenz im Generationenvergleich : wie Generation Z und Babyboomer mit Fake News und Künstlicher Intelligenz umgehen.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie die Generation Z und die Generation der Babyboomer mit digitalen Nachrichten, Fake News und Inhalten, die durch Künstliche Intelligenz (KI) erzeugt werden, umgehen. Ausgangspunkt ist die zunehmende Verbreitung von Fake News als auch der schnelle technologische Fortschritt von Künstlicher Intelligenz, welche die Auseinandersetzung mit Medien zunehmend herausfordern. Ziel war es, Unter- schiede zwischen den Generationen und zugleich auch geschlechtsspezifische Differenzen im Hinblick auf den kompetenten Umgang mit Fake News und KI herauszuarbeiten. Damit greift die Arbeit ein aktuelles gesellschaftliches Thema auf, wobei es zwar schon einige Studien zu Mediennutzung und Medienkompetenz gibt, doch die Verbindung von Generationenunterschieden mit den Themen Fake News und Künstliche Intelligenz wurde bisher nur wenig untersucht. Dazu wurden in der Arbeit qualitative Leitfadeninterviews durchgeführt und mit inhaltlich strukturierender Inhaltsanalyse ausgewertet. Theoretische Modelle zu Me- dien- und Nachrichtenkompetenz dienten als Grundlage, um Unterschiede im Wissen, der Reflexion und den Strategien der Befragten sichtbar zu machen. Die Ergebnisse zeigen dabei klare Generationsunterschiede: Jüngere Befragte verfügen insgesamt über höhere digitale Kompetenzen, die Babyboomer zeigen dagegen ein deutlich niedrigeres Kompetenzniveau. Beide Generationen weisen jedoch weiterhin Entwicklungsbedarf auf. Es wird sichtbar, dass Medienkompetenz im Zusammenhang mit Fake News und KI sowohl alters- als auch geschlechtsspezifisch geprägt ist und sich insbesondere bei Frauen stark zwischen den Generationen unterscheidet.eingereicht von Anna Baumann, BALiteraturverzeichnis: Seite 94-100Masterarbeit Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach