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    Transkreation

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    Transkreation ist im Bereich der Übertragung von Texten, welche im Zusammenhang mit Marketing und Werbung stehen, ein relativ neuer Begriff. Aus übersetzungswissenschaftlicher Perspektive wurde der Begriff Transkreation in den letzten Jahren vor allem in Bezug auf die Berufspraxis relevant. In der Literatur finden sich einige wenige praxisbezogenen Fallstudien in Zusammenhang mit Transkreation, welche auf eine wichtige Rolle des Kunden bzw. der Kundin im Prozess hinwiesen. Jedoch betonen alle diese Studien die Notwendigkeit weiterer Forschung in diesem Bereich. Aufgrund dieser Tatsache wurde der Transkreationsprozess und im Detail die Kommunikation und Kooperation zwischen Kunden und Kundinnen und Transkreateuren und Transkreateurinnen im Transkreationsprozess als Untersuchungsgegenstand für die vorliegende Arbeit gewählt. Im Rahmen einer explorativen Studie wurden fünf leitfadengestützte Experteninterviews mit Transkreateuren und Transkreateurinnen durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie zeigten eine sehr intensive Kommunikation und Kooperation zwischen den Transkreateuren bzw. Transkreateurinnen und den Kunden bzw. Kundinnen in allen Phasen des Prozesses. Darüber hinaus konnte ein bedeutender Einfluss des Kunden bzw. der Kundin auf die Art und Intensität der Kommunikation und Kooperation und ein großer Unterschied im Vergleich zu der Kommunikation und Kooperation im herkömmlichen Übersetzungsprozess festgestellt werden.The term “transcreation” is a fairly new term used to describe the special process of translating texts, which have a high impact on the image of a brand. In translation studies the term is especially relevant in relation to practice in the field. Some practice-related studies in relation to transcreation have already revealed the important role of clients in the transcreation process but have also pointed out the need for further research in this area. It is primarily due to this fact that the transcreation process and the associated communication and collaboration between transcreators and clients have been selected as the object of investigation for the present study. A total of five guided expert interviews with transcreators were carried out in order to investigate the communication and cooperation in transcreation processes. The results of the study show a highly intense communication and collaboration between the interviewed transcreators and their clients in all stages of the process. Moreover, the study confirmed the important role of the client in this process, who determines the nature and intensity of the communication and collaboration. Finally, main differences regarding the communication and collaboration between the translation and transcreation process could be revealed

    Narrative und Topoi der Geschichtsschreibung der elektroakustischen Musik am Beispiel der britischen Komponistin Daphne Oram

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    Mit der Öffnung der Musikwissenschaft für kulturwissenschaftlichen Fragestellungen rückten auch historisch kulturell zugewiesene Geschlechterrollen in den Fokus der Forschung. In den meisten musikhistorischen Darstellungen elektroakustischer Musik sind Frauen, wenn sie erwähnt werden, Ausnahmen bzw. Randerscheinungen. Ein Regulativ dafür, was und damit in weiterer Folge wer erinnert wird, sind die Wirklichkeitserzählungen in Form von musikhistorischen Texten. Diese stehen ebenfalls in einer wechselseitigen Beziehung zum dazugehörigen impliziten Kanon der elektroakustischen Musik. Diese Arbeit sucht basierend auf der erzähltheoretischen Methode nach Narrativen, d.h. nach wiederholenden Elementen, in den deutschen und angelsächsischen musikhistorischen Darstellungen der elektroakustischen Musik. Die Ergebnisse dieser Auswertungen werden dann auf die geschlechterspezifischen Konnotationen von "Männlichkeit" befragt. Die in dieser Arbeit ermittelten narrativen Elementen der Rationalität, Naturwissenschaften und Technik, sowie die Fokussierung der Musikgeschichte auf die drei Gründungen der Studios in Paris, Köln und New York erzählen eine Geschichte der elektroakustischen Musik als eine männlich konnotierte Wirklichkeitserzählung, wie mit Hilfe der narratologischen Formel "narrating gender" sowie weiteren gender-orientierten Ansätzen der Narratologie sichtbar wird. Die Auswahlkriterien, die über die Aufnahme in die Musikgeschichte der elektroakustischen Musik entscheiden, basieren auf männlich konnotierten Zuschreibungen und führen zu einer Marginalisierung der Geschichtswürdigkeit und in weiterer Folge auch der Erinnerungswürdigkeit von Frauen. Somit wird auch erklärbar, warum die britische Komponistin, Entwicklerin eines photo-elektrischen Synthesizers und Studiobegründerin Daphne Oram (1925–2003) sowohl im deutschsprachigen als auch angelsächsischen musikhistorischen Diskurs der elektroakustischen Musik nicht aufgenommen wurde. In dieser Arbeit wurde sie als weibliches Role Model dieses Genres gewählt, um darzustellen, warum eine Neupositionierung des derzeitig vorherrschenden musikhistorischen Diskurses und dem damit verbundenen tradierten Kanon als notwendig erscheint.The title of my master’s thesis roughly translates as »Narrative and Topoi of the Historiography of Electroacoustic Music on the Example of the British Composer Daphne Oram«. With the opening up of musicology to cultural studies (issues), gender roles historically assigned to culture have also moved into the focus of research. In most music-historical representations of electroacoustic music, women are, if mentioned at all, exceptions or marginal phenomena. The fact-based narrations in form of music-historical texts regulate what is remembered and, consequently, who is remembered. These texts are effecting the implied musical canon of the genre as well, due to their mutual relations. Based on the narrative theory method, this work searches for narratives, i.e. for repetitive elements, in the German and the Anglo-American music historical representations of electroacoustic music. In a first step, the results of these evaluations will question the gender-specific connotations of "masculinity". The narrative elements of rationality, natural science and technology and the focus of the foundations of the studios in Paris, Cologne and New York, tell a story of electroacoustic music as a male-connoted narrative of reality, as becomes visible by using the narratological formula of "narrating gender" as well as other gender-oriented approaches to narratology. The selection criteria that decides on the inclusion of electroacoustic music in the history of music is based on male-connoted attributions and leads to a marginalisation of the historical value and, consequently, the memorability of women. This might explain why the British composer, developer of a photo-electric synthesizer and studio founder Daphne Oram (1925-2003) was not included in both the German-speaking and Anglo-Saxon music historical discourse of electroacoustic music. In this study, Daphne Oram was chosen as the female role model of this genre to demonstrate why a repositioning of the currently prevailing music-historical discourse and the associated traditional canon seems necessary

    Landwirtschaftliche Policies im Frankenreich 500-800 n.Chr.

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    Diese Diplomarbeit untersucht die Leges Barbarorum nach Spuren von Policies zur Nahrungsmittelversorgung, kontextualisiert ihre Entstehung und arbeitet ihre Strategien heraus. Die germanischen Volksrechte des 6. bis 8. Jahrhunderts wurden nach landwirtschaftlich relevanten Passagen durchforstet, gezählt und auf ihren Zweck und Implikationen ihrer Notwendigkeit hin analysiert. Monetäre Angaben wie Bußgelder und Umrechnungstabellen zu Tieren und Pflanzen wurden extrahiert, tabellarisch festgehalten und Entwicklungen notiert. Eine Vielzahl an paläobiologischen Studien von Knochenfunden, Pathozönose, Pollen, Bodenzusammensetzung etc. wurden herangezogen, um die in den Leges aufscheinenden landwirtschaftlichen Praktiken materiell zu fundieren. Zusammen mit klimatologischen Modellen konnte so ein Bild der nordwesteuropäischen Ökologie von des Frühmittelalters konstruiert werden, das mit den Leges zeitlich abgeglichen werden konnte. Zwei Zäsuren wurden identifiziert, die in beiden Forschungsgebieten zusammenfielen. Erstens breiteten sich mit den Merowingern die Wälder aus, Acker schrumpften und wurden extensiver angebaut. Ertragreiche Brotgetreide wurden durch anspruchslosere Ähren ersetzt, worunter der Roggen sich im 7. Jahrhundert hervorhob. Vieh wurde verstärkt für den Verzehr gezüchtet. Rinder wurden seltener für den Pflug eingesetzt und Schweine enorm vermehrt. Gesetzlich realisierte sich diese ökonomische Grundlage durch Straftatbestände, die sich primär für die Beschneidung des Eigentums an Vieh und Jagdtieren von Freien durch andere Freie interessierten. Die zweite Zäsur fand nach der Erholung des Klimas und der Machtergreifung der Karolinger statt. Sie sah eine Transformation des direkten Tierkonsums zu intensiver, komplexer Landwirtschaft mittels tierischer Arbeitskraft. Sie drückte sich nicht nur aus, sondern wurde aktiv entwickelt, durch Gesetzgebung, die die Interessen der Zentralmacht systematisch durch Beamte, auf Basis von Land anstatt Personenverbänden, realisieren sollten

    Die Familie in der GrESt

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    Die Grunderwerbsteuer ist ein alltäglicher Begleiter in der Tätigkeit als Urkundenverfasser und Gerichtskommissär. In dieser Arbeit werden die Besonderheiten der Grunderwerbsteuer im Zusammenhang mit dem Familienverband herausgearbeitet. Neben der allgemeinen Untersuchung der Steuer und ihrer Rechtsnatur, wird auch ein historischer Überblick über die wesentlichen Entwicklungen der Grunderwerbsteuer in den letzten Jahrzehnten gegeben und auf die Entwicklungen im Familien-verband wird eingegangen. Die Entwicklungen münden im Steuerreformgesetz 2015/16, wo die Bedeutung des Familienverbandes erneut wesentlich verändert wird. Hinzu kommt ein gänzlich neues Berechnungsmodell mit dem neu eingeführten Grundstückswert. Neben der Erörterung des genauen Familienbegriffs werden auch die Begünstigungen in der Grunderwerbsteuer untersucht. Der Familienbegriff hat sich ja wie bereits erwähnt in den letzten Jahrzehnten ständig entwickelt und hat sich nunmehr eine gänzlich neue Anknüpfung ergeben. Der Familienverband wird nicht mehr im Grunderwerbsteuergesetz selbst, sondern mit Verweis auf das Gerichtsgebührengesetz definiert. Dieser Begriff und die damit verbundenen Änderungen werden untersucht. Praxisorientiert gibt es Berechnungsbeispiele und werden diese erläutert.The real estate transfer tax is an everyday companion in the work as a document author and court commissioner. In this work, the peculiarities of the real estate transfer tax in connection with the family association are worked out. In addition to the general investigation of the tax and its legal nature, a historical overview of the major developments in real estate transfer tax in the past decades is given and developments in the family association are discussed. The developments culminate in the Tax Reform Act 2015/16, where the importance of the family association is again significantly changed. In addition, there is a completely new calculation model with the newly introduced property value. In addition to the discussion of the exact concept of family, the benefits in real estate transfer tax are also examined. As already mentioned, the concept of family has developed continuously in recent decades and has now emerged from a completely new perspective. The family association is no longer defined in the real estate transfer tax law itself, but with reference to the court fee law. This term and the associated changes are being examined. There are practical examples of calculation and these are explained

    Familien in Doppelresidenz

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigte sich mit Eltern, die sich aufgrund von Trennung oder Scheidung entschlossen haben, die Kinder gemeinsam und paritätisch im Rahmen der Doppelresidenz zu betreuen. Dadurch ergibt sich für die Kinder eine multilokale Wohnsitua-tion mit beiden Eltern. Die Doppelresidenz und die damit einhergehende kooperative Eltern-schaft gelten als ideal für die betroffenen Kinder, fordern die Eltern jedoch in Hinblick auf die Gestaltung des Alltags, insbesondere vor dem Hintergrund der Multilokalität. Wie in Doppelresidenzfamilien das Alltagsleben, und die Herstellung von Familie im Rahmen des Doing Family Konzepts gelingt und welche Handlungsstrategien dabei zum Ausdruck kom-men, waren der Arbeit zugrunde liegende Fragestellungen. Im Fokus standen die Herstellung von familialem Alltag sowie Inklusions- und Exklusionsprozesse in Bezug auf die Familienmit-glieder und die Art und Weise, wie sich die Familie nach innen und außen darstellt, um sich selbst als Familie zu legitimieren. Dazu wurden in zwölf problemzentrierten Interviews Eltern zu wesentlichen Dimensionen der Doppelresidenz, wie beispielsweise den Wechselmodalitä-ten, der Ausgestaltung des Alltags oder der Kommunikation, befragt und das Datenmaterial mit dem sozialkonstruktivistischen Ansatz der Grounded Theory nach Kathy Charmaz analy-siert. Es zeigte sich, dass diese Doppelresidenzfamilien in Abhängigkeit von der Kooperati-onsbereitschaft bzw. dem Konfliktpotenzial der Eltern, sich auf unterschiedliche Weise als Familie darstellen und dementsprechend ihren Alltag organisieren. Das Datenmaterial er-möglichte eine Typisierung entlang der Konstruktion von Familie oder familialen Teilsyste-men. Zum einen scheint es Familien in Doppelresidenz zu geben, die große Anstrengungen auf sich nehmen hinsichtlich familialer Praktiken, um die Nachtrennungsfamilie als ein die beiden Haushalte überspannendes gemeinschaftliches Familiennetzwerk zu erhalten. Andere Familien, vor allem sind dies jene mit konflikthaften Ko-Elternschaften, konstruierten durch Inklusions- und Exklusionspraktiken zwei voneinander abgrenzende familiale Teilsysteme.This master’s thesis dealt with parents who, separated or divorced and therefore take care of their children jointly, and through codetermination on the basis of parity, within joint physical custody. This results in a multi-local living situation for children – with both parents. Joint physical custody and the involved co-parenting are seen as an ideal for affected child-ren, while still challenging parents regarding the arrangement of their everyday life, especi-ally against the background of multi-locality. How is everyday life in instances of joint physi-cal custody and the production of family within the framework of doing family successfully managed? These were the Questions underlying this thesis. The focus is on production of everyday life as well as processes of inclusion and exclusion regarding family members and the way in which the family presented itself inwards and outwards to legitimize itself as fa-mily. To analyze these dimensions, twelve problem-centered interviews were conducted, asking parents about essential dimensions of joint physical custody, such as modalities of alternate residence, the arrangement of their everyday life or communication. The data material was analyzed by using Kathy Charmaz’ social-constructivist approach to Grounded Theory. Results showed that these joint physical custody families, depending on the parents’ willingness to cooperate or their conflict potential, were presenting themselves as family in different ways and thus organized their everyday life, differently according to their definiti-on. The data material allowed for a typification along the construction of family or familial sub-systems. On the one hand, there seem to be families in joint physical custody who make great efforts in their familial practices to preserve their new family arrangement as a joint family network, in both households. On the other hand, families, especially ones with conflic-ting co-parentships, create two separated familial sub-systems through practices of inclusion and exclusion

    Conflict or complement?

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    Der Einfluss des Klimawandels auf verschiedene Gesellschaften ist Gegenstand andauernder Diskussionen in politischen Systemen, vor allem in Industriestaaten. Während viele dieser Debatten ausschließlich unter naturwissenschaftlichen oder ökonomischen Gesichtspunkten geführt werden, wird der Kontext, in dem sich der Klimawandel manifestieren wird, oftmals übersehen. Zu diesem Kontext zählt auch der Wohlfahrtsstaat und seine Fähigkeit, bestehende soziale Risiken zu bewältigen. Diese soziale Infrastruktur ist das Ergebnis von gesellschaftlichen Transformationen, die immer mehr Individuen neuen und unterschiedlichen Risiken aussetzen. Die Analyse dieser neuen Risiken, wie dem des Klimawandels, im Kontext bestehender gesellschaftlicher Infrastruktur erscheint also intuitiv. Der Klimawandel wird hierbei als soziale Frage betrachtet. Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, wie individuelle Sozialpolitikpräferenzen deren Einstellung gegenüber Umweltpolitik in verschiedenen Wohlfahrtsstaatregimen beeinflussen. Zunächst erfolgt eine theoretische Auseinandersetzung mit Umwelteinstellungen, dem Wohlfahrtsstaat und Sozialpolitikpräferenzen, um mögliche Interdependenzen herauszuarbeiten. Unter Verwendung von Daten des European Social Survey (ESS) Runde 8 werden in einem zweiten Schritt mittels explorativer Faktorenanalyse (EFA) verschiedene Dimensionen von Umwelteinstellungen identifiziert. Im Anschluss daran wird die Beziehung zwischen sozialer Infrastruktur und Umwelteinstellungen mithilfe von OLS Regressionsmodellen analysiert. Sozialpolitikpräferenzen haben demnach einen signifikanten Einfluss auf Umwelteinstellungen, allerdings nicht im Sinne einer kurz- vs. langfristigen Investitionslogik. In anderen Worten: Präferenzen für kurzfristige Kompensationen durch den Wohlfahrtsstaat unterscheiden sich in ihrem Einfluss auf die Zahlungsbereitschaft für Umweltmaßnahmen nicht von Präferenzen zu langfristigen Investitionen in Humankapital. Diese Arbeit wird durch die Diskussion alternativer Mechanismen abge-schlossen und unterstreicht dabei die Komplexität von politischen Präferenzen und Einstellungen.Climate change and its impact on societies worldwide is subject to an ongoing debate in political systems, especially in the developed world. While such debates are often led in purely scientific or economic terms, they tend to overlook the context in which the impact of climate change will manifest. One of these contextual factors is the welfare state and its capability to palliate social risks. Such social infrastructure is made necessary by societal transformations putting new groups in societies under risk. Thus, assessing new risks, such as climate change, in the context of existing social risks seems intuitive. Thereby, climate change is addressed as a social question. However, this thesis asks this question more specifically, namely how do people’s social policy preferences influence their attitudes towards the environment across different welfare state regimes? First, a theoretical assessment of environmental attitudes, the welfare state and social policy preferences is conducted, in order to highlight possible interdependencies. Second, using data from the European Social Survey Round 8, exploratory factor analysis (EFA) helps identifying multiple dimensions of environmental attitudes. Thirdly, applying OLS regression analysis, the relationship between social infrastructure and environmental attitudes is highlighted. I find a significant effect of social policy preferences on environmental attitudes. However, a proposed long-term – short-term rationale cannot be sustained. That is, preferences for immediate compensations by the welfare state do not differ from social investment policy preferences in their impact on the willingness to pay for costly climate change adaptions policies. The thesis concludes by discussing alternative mechanisms and highlights the complexity of political preferences and attitudes

    Hirndoping bei Studierenden

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    Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Hirndoping sowie es in dieser Arbeit definiert wird, nämlich als Versuch von gesunden Menschen ihre geistige Leistungsfähigkeit mittels Medikamente zu steigern, nicht so selten ist wie vielleicht angenommen. Die unterschiedlichsten Medikamente werden zu diesem Zweck „missbraucht“. Das bekannteste ist mit Sicherheit Methylphenidat, besser bekannt als Ritalin. Die unterschiedlichsten Motive spielen dabei eine Rolle. Auch die Grenzen des Hirndopings spielen bei der Entscheidung über die Einnahmebereitschaft eine wichtige Rolle. Vor allem der Sicherheitsaspekt ist ausschlaggebend. Die körperlichen Nebenwirkungen bei einer kurzfristigen Einnahme sind meist gering, sie reichen von einem trockenen Mund bis zu einem erhöhten Herzschlag. Nebenwirkungen bei einer langfristigen Anwendung können heutzutage noch nicht abgeschätzt werden, da es keine Langzeitstudien in diesem Bereich gibt. Es werden die unterschiedlichsten Motive angegeben, warum zu leistungssteigernden Mitteln gegriffen wird. Sie reichen von Selbstverwirklichung bis hin zu sozialen Motiven. Wenn man das Thema Hirndoping aus ethischer Sicht betrachtet, spricht vieles dagegen, sei es aus Gründen der Fairness oder auch der Verantwortung. Grob kann man zwei Positionen zu diesem Thema unterscheiden. Zum einen die Transhumanisten, welche eine sehr liberale Haltung zu diesem Thema einnehmen und zum anderen die Biokonservativen, welche Hirndoping eher skeptisch sehen. Ist nun Hirndoping ethisch vertretbar oder nicht? Dies hängt sehr stark von der jeweiligen Situation ab und ist pauschal so nicht zu beantworten. Rechtlich gesehen ist Hirndoping nach wie vor ein sogenannter Graubereich, es bedürfe genauer ethischer Richtlinien, welche es aber derzeit nicht gibt, um diese Frage besser beantworten zu können. Wahrscheinlich wird es nie eine zufriedenstellende Antwort auf diese Frage geben, da die Meinungen zu diesem Thema ziemlich weit auseinander gehen und es schwer werden wird hier auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Ein erster Beurteilungsversuch, wo die meist diskutieren Themen im Bereich des Hirndopings wie Risiko, Gerechtigkeit, Natürlichkeit und Zwang nochmals aufgegriffen wurden, hat jedoch ergeben, dass Hirndoping aus zumindest drei der vier Sichtweisen ethisch abzulehnen sei.Ist Hirndoping in Bildungseinrichtung nun als Betrug anzusehen oder nicht? Hier ist es zunächst wichtig zu klären wer diese Medikamente zu sich nimmt und warum. Man kann nicht von Betrug sprechen, wenn ein ADHS-Patient vor oder während der Prüfung z.B. Ritalin einnimmt, da er es aus medizinischen Gründen benötigt. Es ist zwischen einem kompensatorischen Enhancement und einem leistungssteigernden Enhancement zu unterscheiden. Geht es um die Wiederherstellung eines normalen Zustandes spricht man vom kompensatorischen Enhancement, während man bei der Verbesserung vom leistungssteigerden Enhancement spricht. Die Einnahme von z.B. Ritalin ist daher, wenn dies ärztlich verordnet wurde und die Bedürftigkeit der Person gegeben ist, gerechtfertigt und eher als Lernunterstützung als Betrug anzusehen.Brain doping, as it is defined in this work - as an attempt by healthy people to increase their mental performance through medication - is not as rare as may be assumed. A lot of different medicines are misused for this purpose. The most famous is Methylphenidat, also known as Ritalin. Many people, whether students or people in their jobs, take so-called performance-enhancing medication because they do not cope with today's performance-oriented society. A wide variety of motives play a role. They range from self-realization to social motives. If one looks at the subject of brain doping from an ethical point of view, there is much to be said against it, whether for reasons of fairness or responsibility. Roughly speaking, one can distinguish between two positions: On the one hand the transhumanists, who take a very liberal stance on this issue, and on the other hand the bioconservatives, who are rather sceptical about brain doping

    Kompetenzen vs. Qualifikationen - zur Problemstellung einer begrifflichen Neuorientierung des GW-Unterrichts

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    „Kompetenz“ und „Qualifikation“ sind Termini, die in der deutschsprachigen Bildungslandschaft relevant sind, wobei seit der Jahrtausendwende eine Konjunktur des Kompetenzbegriffs auszumachen ist, der den Qualifikationsbegriff zu verdrängen scheint. Im gesamten Verlauf der vorliegenden Arbeit wird „Kompetenz“ daher immer wieder in Bezug zum Qualifikationsterminus betrachtet. Speziell im Schulbereich ist Kompetenzorientierung zu einem Leitbegriff geworden und beeinflusst Lehrpläne, Unterricht und Leistungsüberprüfungen, so auch in „Geographie und Wirtschaftskunde“ (GW). Ziel dieser literaturbasierten Arbeit ist es, herauszufinden, wie es zu dieser begrifflichen Neuorientierung gekommen ist, wie sie sich in Bildung, Fachdidaktik und Unterrichtsfach zeigt und was sie im Vergleich zu traditionellen Ansätzen dort vermag zu leisten. Die wissenschaftlichen Wurzeln des Kompetenzbegriffs und unterschiedliche Kompetenzkonzepte werden beleuchtet. Um den „Weg der Kompetenz“ in die/der Schulbildung nachvollziehbar zu machen, wird ein Blick auf die Erwachsenen- und Berufsbildung geworfen, die den Kompetenzbegriff bereits früher implementierte. Ein weiteres Augenmerk kommt dem aktuellen Kompetenzverständnis in der Schulbildung und der Frage zu, ob der Begriff in didaktischen Theorieansätzen zu verorten ist, die auch für die Fachdidaktik GW grundlegend sind. Sowohl die Fundamente und Entwicklungen der GW-Fachdidaktik werden beschrieben, als auch die bildungspolitisch initiierte Umsetzung von Kompetenzorientierung thematisiert, um die Positionierung der Fachdidaktik zur Orientierung an Kompetenzen im Unterricht begreifen und darlegen zu können

    Syntaktische Interferenzerscheinungen in mündlichem Deutsch als Fremdsprache

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    Die vorliegende Masterarbeit untersucht die zwischensprachlichen Einflüsse der Erstsprache und ersten Fremdsprache auf syntaktische Strukturen des Deutschen. Beim Untersuchungsgegenstand handelt es sich um mündliche Produktionen von drei japanischen Studierenden mit Erstsprache Japanisch, erster Fremdsprache Englisch und zweiter Fremdsprache Deutsch. Im theoretischen Teil der Arbeit werden zuerst die Modelle und Hypothesen der Mehrsprachigkeitsforschung, mit Fokus auf den Tertiärspracherwerb, vorgestellt und anschließend die Begriffe Transfer, Interferenz und Fehler definiert. Den Abschluss des theoretischen Teils bildet ein kontrastiver Sprachvergleich der Sprachen Japanisch, Englisch und Deutsch. Im empirischen Teil der Arbeit werden die Fehleranalyse als gewählte Methode sowie der Kriterienkatalog zur Kategorisierung von Fehlern vorgestellt. Durch die Analyse der Daten wurden sowohl Einflüsse aus dem Japanischen und Englischen als auch dem Deutschen selbst nachgewiesen. Die Mehrheit der identifizierten Fehler wurde durch Einflüsse aus dem Japanischen erklärt und betraf vorrangig jene syntaktischen Strukturen auf der Wort- und Phrasenebene, wo große typologische Unterschiede zwischen dem Japanischen und dem Deutschen bestehen. Fehler, welche durch intrasprachliche Einflüsse des Deutschen erklärt wurden, traten primär im Bereich der Satzgliedstellung auf. In Bezug auf Fehler potenziell englischer Herkunft kommt die vorliegende Arbeit zu dem Schluss, dass diese im Bereich der Syntax nicht in signifikantem Maße auftraten und es sich mit höherer Wahrscheinlichkeit um strukturelle Ähnlichkeiten aufgrund der typologischen Verwandtschaft mit dem Deutschen handelt als um tatsächliche intersprachliche Einflüsse

    Design and development of an interferometric multi-pass microscope

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    Die Erforschung der Dynamik von Proteinen ist von zentralem Interesse für die Molekularbiologie und die biomedizinische Forschung. In jüngster Zeit wurden interferometrische Bildgebungsverfahren so weit entwickelt, dass es möglich ist, die Bewegung einzelner Proteine zu beobachten. Die Sensitivität der interferometrischen Bildgebungsverfahren ist praktisch und grundlegend durch Schrotrauschen begrenzt und kann, im Prinzip, mit der Hilfe von Resonator-Techniken, wie der Multi-Pass Mikroskopie, verbessert werden. Um zu untersuchen, ob diese Verbesserung auch im Labor erreicht werden kann, haben wir ein interferometrisches Multi-Pass Mikroskop entwickelt. Der Entwicklungsprozess begann mit der Auswahl geeigneter optischer und optomechanischer Komponenten und der Konstruktion des Aufbaus innerhalb der 3D CAD Software SolidWorks. Als Nächstes wurde das Mikroskop im Labor zusammengebaut und Goldnanopartikel wurden abgebildet, um unseren Aufbau zu testen. Unsere Ergebnisse wurden mit einer theoretischen Randelementmethode (REM-Simulation oder englisch boundary element method, BEM-Simulation) überprüft. Außerdem haben wir als Machbarkeitsnachweis gezeigt, dass die interferometrische Multi-Pass Abbildung von Goldnanopartikeln einen besseren Kontrast im Vergleich zur Single-Pass Abbildung erzielt. Schließlich wurde eine Rauschanalyse des Mikroskops durchgeführt. Aufgrund dessen wurden alle Ergebnisse nochmal begutachtet und Vorschläge zur weiteren Optimierung oder Neugestaltung des Aufbaus gesammelt. Dies sollte die Richtung für zukünftige interferometrische Multi-Pass Abbildungen einzelner Proteine weisen.Studying the dynamics of proteins is of central interest in molecular biology and biomedical research. Recently, interferometric imaging techniques have been developed to a point where it is possible to observe the motion of single proteins. The sensitivity of interferometric imaging techniques is practically and fundamentally limited by shot noise and could, in principle, be improved using cavity enhancement techniques like multi-pass microscopy. To investigate if this improvement can also be achieved in the laboratory, we developed an interferometric multi-pass microscope. The development process began with choosing suitable optical and optomechanical components and designing the setup within the 3D CAD software SolidWorks. Next, we assembled the microscope in the laboratory and imaged gold nanoparticles to test our setup. Our findings were validated with a theoretical boundary element method (BEM) simulation. Furthermore, we demonstrated that interferometric multi-pass imaging of gold nanoparticles obtains a better contrast compared to single-pass imaging as a proof-of-concept experiment. Finally, we conducted a noise analysis of the microscope and based on the result, all findings were reviewed and suggestions on how to further optimize or redesign the setup were collected. This should lead the way for future interferometric multi-pass imaging of single proteins

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