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    Planning with policy and pupils in mind

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    Das Planen von Unterrichtsstunden in der Schule ist stark von der Bildungspolitik sowie den Strukturen des Schulsystems geprägt. Vor allem in österreichischen Handelsakademien (HAK) haben die Neue Oberstufe (NOST), der aktuelle Lehrplan sowie die teilzentrierte Matura den Planungsprozess von Lehrer*innen verändert. Die vorliegende Diplomarbeit erforscht wie das Stundenplanen von HAK-Lehrer*innen durch bildungspolitische Maßnahmen in Österreich beeinflusst wird. Dies passiert einerseits durch eine Analyse der Bildungspolitik im Bezug auf das Fach Englisch in der HAK, und andererseits durch eine durchgeführte qualitative Studie. In dieser wurden sieben HAK Lehrer*innen mit Hilfe einer Struktur-Lege-Technik interviewt. Die Lehrer*innen berichteten, dass die NOST hauptsächlich ihren Arbeitsaufwand erhöhe, jedoch nicht den Fortschritt schwächerer Schüler*innen positiv beeinflusse. Der Lehrplan wurde als Grundgerüst für den Unterricht wahrgenommen, jedoch auch von manchen Lehrer*innen als Einschränkung. Einige gaben auch an, den Lehrplan manchmal außen vor zu lassen, um den Unterricht auf Schülerprobleme ausrichten zu können oder gezielt auf Prüfungen vorzubereiten. Es wurde darüber hinaus betont, dass durch die Matura mehr Prüfungsformate der Englischklausur im Unterricht benutzt würden. Ob diese genauso effektiv für die Vermittlung wie für die Testung von Sprachkompetenzen verwendet werden können, ist fraglich. Die aufgelisteten bildungspolitischen Maßnahmen führen dazu, dass Lehrer*innen kontinuierlich gesetzliche Vorgaben für den Unterricht adaptieren müssen. Dabei werden diese allerdings auch manchmal vernachlässigt, um den Unterricht an die Schüler*innen anzupassen.Lesson planning in a school context is greatly impacted by educational policy and the structures imposed by an educational system. Particularly in Austrian Schools of Business Administration (HAKs), the Modular Upper Secondary administrative system (NOST) as well as curricula and Matura regulations in place have changed the way teachers plan their lessons. The present research explores how HAK teachers’ lesson planning is influenced by Austrian educational policies. This is done twofold, by providing a context analysis of educational policies relevant for HAK English classes, and by conducting a qualitative study. The latter involved interviews with seven HAK teachers and was based on a concept mapping activity. While teachers pointed out that the NOST had predominantly increased the workload of teachers, it had not increased the performance of weaker students. The curriculum was seen as a framework for an English course, but also as a restriction which was even neglected or reinterpreted by some teachers in favour of more student or exam focused content. The Matura was reported to increase the use of Matura exam formats in teaching, however, there is no research on whether these formats are equally as effective in teaching as in testing. As a result of these policies, teachers find themselves in a situation where they constantly translate educational policy into classroom reality, often neglecting the one in favour of the other

    Frauen im Türkeitürkischen auf der Basis von Sprichwörtern und Redensarten, im Kitāb-i Dede Ḳorḳut und im Dīvān Luġāti t-türk

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Stellung der Frau im Türkeitürkischen auf der Basis der ausgewählten Primärquellen der schriftlichen Kulturgüter, nämlich ein enzyklopädisches Lexikon, ein Volksepos und die Weisheitsworte. Im ersten Teil werden zur Bestimmung der Kriterien über die Beurteilung der erhaltenen Ergebnisse aus den gewählten Quellen, nämlich die Sprichwörter und Redensarten und zu ihrer Erläuterung das enzyklopädische Lexikon Dīvān Luġāti t-türk, das Volksepos Kitāb-i Dede Ḳorḳut, kurze Informationen über ihren Begriff, ihre Form, Funktion und ihre Rolle für die Kulturgeschichte gegeben. Diese sollen den Rahmen der Arbeit eingrenzen. Anschließend erfolgt nach vorbestimmten Methoden für die Herausfilterung der Informationen aus den Quellen die Analyse über das Frauenbild in KDK, DLT und zuletzt der Sprichwörter und Redensarten. Die Analyse wurde in Erwägung der sprachwissenschaftlich beabsichtigten Arbeit formell und inhaltlich durchgeführt, um eine Basis für eine anschließende Vorstellung über das Wortgut der türkischen Sprache zu erreichen. Der Einfluss der stilistischen und sprachlichen Elemente wird hinterfragt oder auch zur besseren Erläuterung dargelegt. Bevor die Arbeit zu einem Ende gelangt, wird für die Übersicht der ganzen Arbeit bzw. für die Darstellung der kulturhistorischen und sprachwissenschaftlichen Entwicklung des Frauenbildes im Türkischen ein Vergleich der vier Quellen hergestellt. Ihre Gemeinsamkeiten bzw. Parallelitäten und Widersprüche werden das Frauenbild klar konstruieren. Allein die Listen im Anhang mit ihren deutschen Übersetzungen soll für die Auffassung der Rolle der Frau in der türkischen Sprache dienlich und für weitere Forschungen beleuchtend und wegweisend sein.The master’s thesis is concerned with the image of women in Turkish on the basis of selected primary sources of written cultural assets, namely an encyclopedic dictionary, a national epic and the words of wisdom. In the first part, to determine the criteria for the evaluation of the results from the selected sources, namely the proverbs and idioms and for their explanation, the encyclopedic lexicon, Dīvān Luġāti t-türk, the epic Kitāb-i Dede Ḳorḳut, provides brief information about their term, form, function and their role for cultural history. These should outline the frame of the work. In the following part, according to predetermined methods for filtering the information from the sources, the analysis of the image of women in KDK, DLT and finally the proverbs and idioms is carried out. The analysis was done, due the linguistically intended work, formally and in terms of content, in order to achieve a basis for a conclusive idea about the vocabulary of the women in the Turkish language. The influence of the stylistic and linguistic elements are analysed or presented for better explanation. Before an end point is reached, a comparison of the four sources is made for an overview of the entire work or the cultural, historical and linguistic changes of women’s role in the Turkish culture. Their agreement or rather parallelism and contradictions will clearly draw this. The lists in the appendix with their German translations alone should serve to understand the role of women in the Turkish language and be illuminating and groundbreaking for further research

    Das Trauma in der Literatur

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    Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Thematik des kollektiven Traumas in der ungarischen Literatur. Die Arbeit gliedert sich in einem theoretischen und einem analytischen Teil. Im theoretischen Teil wird versucht zu definieren, was überhaupt ein kollektives Trauma ist, ob es überhaupt eine einheitliche Definition gibt, außerdem wird noch die Verbindung des Traumas und der Literatur untersucht, um dann im zweiten Teil der Arbeit die Forschungsfrage beantworten zu können. Da werden einzelne Werke ungarischer Autoren aus dem 20. Jahrhundert analysiert und zwar aus dem Gesichtspunkt aus, inwiefern das kollektive Trauma in ihnen vorkommt bzw. sichtbar wird. Folgende Werke werden im Rahmen der Arbeit analysiert: Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen; Tibor Déry: Liebe und György Spiró: Der Verruf. Da das Trauma eigentlich ein Gegenstand der Psychologie ist, wurde lange nach einer Definition gesucht, welche auch für die Literatur akzeptabel und somit für die vorliegende Arbeit verwendbar ist. Angela Kühner setzte sich sehr ausführlich mit dem Themenkomplex des kollektiven Traumas auseinander, so werden ihre Forschungserkenntnisse als Grundlage genommen. Weiterhin wurde die Arbeit von Hannes Fricke eingesetzt, da er sich mit dem Trauma in der Literatur beschäftigte. Er beruft sich auch auf Definitionen aus der Psychologie und erstellte dann Merkmale, die nach ihm in literarischen Texten vorkommen und als Zeichen der Traumatisierung dienen können. Als Analyseinstrument werden die von ihm herausgearbeiteten 13 Punkte verwendet und geprüft, ob diese tatsächlich Merkmale des Traumas in den ausgewählten Werken sind bzw. inwiefern diese sichtbar werden. Die Ergebnisse zeigen, dass alle 3 ausgewählte Werke sowohl individuelle, als auch kollektive Traumata behandeln, welche mit Hilfe der 13 Merkmale von Fricke ausgedrückt wurden. Die Merkmale wurden von den einzelnen Autoren in unterschiedlichem Ausmaß und mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen verwendet. Jeder Autor verwandte aber auch eigene Mittel zum Ausdruck traumatischer Inhalte. Kertész erschuf eine ganz eigene Sprache, um die Grausamkeiten des Holocausts zu versprachlichen. Déry war eher wortkarg, seine Hauptfigur konnte sich wegen des ihm von der Diktatur zugefügten Traumas schwer ausdrücken und Spiró setzte die Ironie als Ausdruckmittel ein

    Das österreichische Deutsch und Dialekte als Problem für DaF/Z-Lernende?

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    Das Deutsche wird in der Wissenschaft als plurizentrische Sprache klassifiziert, wobei im Fremd- und Zweitsprachenunterricht der Fokus auf der bundesdeutschen Varietät liegt. Zudem haben Dialekte besonders in Österreich einen Einfluss relevanten auf die Alltagssprache. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, wie verständlich das österreichische Standarddeutsch sowie unterschiedliche Dialekte aus der Umgebung Wiens für DaF/Z-Lernende in Wien sind und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Acht Forschungspartnerinnen und -partner haben sich für zwei Untersuchungsschritte zur Verfügung gestellt. Einerseits ist mittels einer Hörverständnisaufgabe untersucht worden, wie verständlich einzelne Sprachvarianten des ostösterreichischen Deutschs für sie sind und in einem zweiten Schritt sind mittels problemzentrierten Interviews Einstellungen und Erfahrungen zum Thema ermittelt worden. Es hat sich dabei herausgestellt, dass allen bewusst war, dass es zwischen den verwendeten Varietäten und Varianten in und um Wien Unterschiede zum erlernten Standarddeutsch gibt, was besonders zu Beginn des Spracherwerbsprozesses zu Schwierigkeiten geführt hat. Gesprächspartnerinnen und -partner passen sich jedoch meistens dem Sprachniveau der Forschungspartnerinnen und -partner an, indem sie auf eine verständlichere Sprachvariante wechseln, was diesen jedoch nicht immer gelingt. Insgesamt wird bevorzugt, wenn in Gesprächen eine Sprache verwendet wird, die dem bundesdeutschen Standard möglichst nahe ist, welcher auch als korrekteste Sprachform wahrgenommen wird. Besonders bei jenen Befragten, die der österreichischen Standardvarietät und/oder Dialekten häufig ausgesetzt waren, hat sich die Verständniskompetenz der Varianten mit fortschreitender Zeit und steigendem Sprachniveau jedoch erheblich erhöht. Einige Befragte geben zudem an, selbst Elemente des österreichischen Standards übernommen zu haben, während dialektale Ausdrücke eher vermieden werden und Dialekte generell eher als zusätzliche Schwierigkeit bei der Kommunikation aufgefasst werden. Trotzdem sehen die Befragten keine Probleme darin, das alltägliche Leben in Wien mit der Standardsprache zu bewältigen, die sie in den Sprachkursen im In- und Ausland erlernt haben. Das Erlernen von Dialekten hat daher keine Priorität für die Forschungspartnerinnen und -partner

    How dysfunctional consumer behavior is influenced by different levels of consumer xenocentrism

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    In den letzten Jahren hat die Marketingliteratur ein zunehmendes Interesse an intensiven Be- ziehungen zwischen Marken und deren Konsumenten, so wie auch an exzessiven Formen des Konsumverhaltens gezeigt. Die „dunkle Seite“ des Konsumentenverhaltens, die Markensucht und der Kaufzwang, wurden bis zuletzt jedoch wenig erforscht. Marketingwissenschaftler und Marketing Manager können davon profitieren dysfunktionales Konsumverhalten in der Bevöl- kerung zu identifizieren. Dabei stellt sich auch die Frage, wie dieses Verhalten ausgelöst wird und welche Konsequenzen es mit sich bringt. Insbesondere in Bevölkerungen, die eine hohe Tendenz zu xenozentrischem Verhalten aufweisen, welches häufig in Entwicklungsländern be- obachtet wird, ist die Tendenz, in extremes Konsumverhalten zu verfallen, umso wahrscheinli- cher. Ein verwandtes Konstrukt, welches bestimmte Elemente mit jenen dysfunktionales Kon- sumverhalten teilt, ist daher Konsumenten-Xenozentrismus. Die vorliegende Studie befasst sich vorrangig mit der Untersuchung von Konsumenten-Xenozentrismus als Treiber für dysfunkti- onales Konsumverhalten. Um die Beziehungen zwischen Konsumenten-Xenozentrismus und den beiden Variablen, die Markensucht und der Kaufzwang, zu untersuchen, wurde eine Kor- relationsanalyse durchgeführt, einschließlich einer Analyse möglicher moderierender Effekte dreier Variablen: Auffälliges Konsumverhalten, Materialismus und Selbstwertgefühl von Kon- sumenten. Weiters wurde die Absicht zum Kauf als Ergebnisvariable in das Modell integriert, wobei Markensucht und Kaufzwang als Mediatorvariablen dienten. Die Studie wurde in Peru durchgeführt und ergab folgende Ergebnisse: Konsumenten-Xenozentrismus wirkt sich positiv auf die Markensucht und den Kaufzwang aus; Es gab lediglich eine signifikante negative Inter- aktion zwischen Konsumenten-Xenozentrismus und Selbstwertgefühl, welche im Stande war eine Markensucht vorherzusagen. Die Studie zeigt, dass der Konsumenten-Xenozentrismus dysfunktionales Konsumverhalten (Markensucht und Kaufzwang) vorhersagen kann und, dass die Markensucht als positiver Mediator zwischen Konsumenten-Xenozentrismus und Absicht zum Kauf dienen kann.In recent years, marketing literature has gained increasing interest on intense consumer-brand relationships and excessive forms of consumption behavior. However, little is investigated about the ‘dark-side’ consumer behaviors – brand addiction and compulsive buying. For schol- ars and marketers, the question arises how addictive consumers can be further identified in the population. What are the antecedents and consequences of addictive consumption? Specially in populations that demonstrate high tendencies of xenocentric behavior, often observed in devel- oping countries, tendencies to fall into extreme consumption behaviors are more likely. A re- lated construct which shares certain elements with dysfunctional consumer behavior is therefore consumer xenocentrism. The present research is devoted to the investigation of consumer xeno- centrism as driver for dysfunctional consumer behavior, namely brand addiction and compul- sive buying. In order to explore the relationships between consumer xenocentrism and the two dysfunctional consumer behavior variables, a correlation analysis was conducted, including an analysis of possible moderating effects of three consumer profiling variables, namely conspic- uous consumption orientation, materialism and self-esteem. To test consumers’ actual behavior, purchase intention was integrated into the framework as outcome variable, with brand addiction and compulsive buying as mediating variables. The study was conducted among Peruvian con- sumers and produced the following results: Consumer xenocentrism has a positive direct effect on brand addiction and compulsive buying. There was only one significant negative interaction between consumer xenocentrism and self-esteem, predicting brand addiction. The study reveals that consumer xenocentrism can predict dysfunctional consumption behavior and that brand addiction can serve as a positive mediator between consumer xenocentrism and purchase inten- tion

    Ernährungsgewohnheiten von Mitarbeiter*innen mit und ohne Schicht- und Nachtarbeit der Privatklinik Goldenes Kreuz

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    Hintergrund: Wechselschicht- und Nachtarbeiter*innen weisen einen höheren BMI und ein ungünstigeres Ernährungsverhalten auf als Tagarbeiter*innen. Folglich sind Wechselschicht- und Nachtarbeiter*innen häufiger von gesundheitlichen Beeinträchtigungen betroffen. Das Ziel dieser Arbeit war, das Gesundheits- und Ernährungsverhalten zwischen Personen mit regulärer Tagarbeit und Personen mit Schicht- und Nachtarbeit zu vergleichen. Methode: In der deskriptiven Querschnittstudie wurden 15 (10 Frauen und 5 Männer) Teilnehmer*innen im Alter zwischen 19 und 60 Jahren zu ihrem Ernährungs- und Gesundheitsverhalten anhand eines Fragebogens mit FFQ befragt. Die Querschnittstudie umfasste Vollzeitmitarbeiter*innen, die je nach Schichttyp in zwei Gruppen (KG und WSG) eingeteilt wurden. Die Erhebung erfolgte vom 12.8. bis 18.9.2020 an der Privatklinik Goldenes Kreuz. Ergebnisse: Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen dem Verzehr von alkoholfreien Getränken, Obst, Gemüse, Getreide/-erzeugnissen und Erdäpfeln, Milch- und Milchprodukten, Fleisch, Wurst, Fisch, Eiern, fettreichen Milchprodukten, fetten und salzigen Snacks bei der KG und WSG. Jedoch verzehrte die WSG weniger von süßen Snacks als die KG (p<0,05). Im Mittel erreichen die KG als auch die WSG die Empfehlungen der österreichischen Ernährungspyramide nicht. Es wird zu wenig Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukte und zu viel von Fleisch, Wurst und fetten, süßen und salzigen Snacks verzehrt. Lediglich der Konsum von alkoholfreien Getränken, Getreide/- erzeugnissen, fettreichen Milchprodukten und Fisch entspricht annähernd der Empfehlung. Es konnte kein signifikanter Unterschied beim BMI und den Gesundheitsverhalten zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden. Schlussfolgerung: Die vorliegenden Daten deuten darauf hin, dass Wechselschicht- und Nachtarbeiter*innen unregelmäßiger essen und weniger Mahlzeiten konsumieren als Tagarbeiter*innen. Weitere Studien über das Ernährungs- und Gesundheitsverhalten, unter Berücksichtigung der Chronobiologie, sind notwendig.Background: Night shift workers have a higher BMI and an unfavorable dietary behavior than day workers. As a result, night shift workers are increasingly exposed to health impairments. The aim of this thesis is to compare the health and dietary behavior of night shift workers and day workers. Methods: In the descriptive cross-sectional study, 15 (10 female and 5 male) participants between the ages of 19 and 60 were asked about their dietary and health behavior using a questionnaire with FFQ. The cross-sectional study included full-time employees, who were divided into two groups (KG and WSG), depending on the type of shift. The survey took place from 12th of August until 18th of September 2020 at the Goldenes Kreuz Private Clinic. Results: There was no significant difference in the consumption of non-alcoholic beverages, fruit, vegetables, cereals and potatoes, milk and dairy products, meat, sausages, fish, eggs, high-fat dairy products, fatty and salty snacks between the KG and WSG. However, the WSG consumed fewer sweet snacks than the KG (p <0.05). On average, neither the KG nor the WSG achieves the recommendations of the Austrian food pyramid. Too little fruit, vegetables, milk and dairy products and too much meat, sausage and fatty, sweet and salty snacks are consumed. Only the consumption of non-alcoholic beverages, cereals, high-fat dairy products and fish approximates the recommendation. There was no significant difference of the BMI and the health behavior betweenthe two groups. Conclusion: The available data indicate that rotating shift and night workers eat more irregularly and consume fewer meals than day workers. Further studies on dietary and health behavior, taking chronobiology into account, are necessary

    Paying taxes and attention

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    In der arbeits-, organisations- und wirtschaftspsychologischen Forschung wird häufig auf Convenience-Stichproben zurückgegriffen, d.h. die Forscher*innen verwenden Stichprobenmethoden, die einen einfachen und billigen Zugang zu den Teilnehmer*innen ermöglichen. Diese unterschiedlichen Methoden können nicht nur zu unterschiedlichen Stichprobencharakteristika führen, sondern könnten selbst einen Störfaktor für das untersuchte Verhalten darstellen. Da gezeigt wurde, dass Steuerehrlichkeit von verschiedenen situativen und persönlichen Faktoren abhängt, untersuchte diese Studie Unterschiede in der Steuerehrlichkeit zwischen vier Convenience-Stichproben. Diese bestanden aus einer Schneeballstichprobe, die über Facebook-Posts rekrutiert wurde, zwei über Online-Plattformen (Prolific und SurveyCircle) rekrutierte Stichproben und einer auf dem Universitätsgelände rekrutierten Stichprobe (Laborstichprobe). Zusätzlich wurden Unterschiede in der Datenqualität, erhoben als Antwortzeiten und durch Aufmerksamkeits-Check-Fragen, untersucht. Die Teilnehmer*innen (N = 703) spielten ein Einkommenssteuerspiel, das in zwei der Stichproben incentiviert war. Im Spiel mussten sie über sechs aufeinanderfolgende Runden ein leistungsabhängiges Einkommen verdienen und versteuern. Die Ergebnisse zeigten, dass die Stichprobenmethode Unterschiede in der Steuerehrlichkeit erklärte, was in soziodemografischen und motivationalen Stichprobenmerkmalen begründet zu liegen schien. Die Facebookstichprobe zeigte die höchste Steuerehrlichkeit, während die Laborstichprobe die geringste Steuerehrlichkeit zeigte. Die Datenqualität unterschied sich zwischen den Stichproben, wobei die SurveyCircle-Stichprobe die schnellsten Antwortzeiten aufwies und die Facebookstichprobe bei den Aufmerksamkeitskontrollen etwas höhere Bestehensquoten aufwies. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf Implikationen für das Design von Umfragen mit gemischten Stichprobenmethoden und für das Design von Fragen zur Aufmerksamkeitskontrolle diskutiert.Research in industrial, organizational, and economic psychology more often than not relies on convenience samples, that is, researchers use sampling methods that allow for easy and cheap access to participants. These different methods may not only result in different sample characteristics but could themselves have a confounding effect on the behavior being researched. As tax compliance behavior has been shown to depend on various situational and personal factors, this study examined differences in tax compliance behavior in four convenience samples. Those included a snowball sample recruited via Facebook posts, two samples recruited through online platforms (Prolific and SurveyCircle), and a sample recruited on university campus (laboratory sample). Additionally, differences in data quality, measured as response times and through attention check questions, were examined. Participants (N = 703) played an income tax game that was incentivized in two of the samples. In the game they had to earn a performance-based income and pay taxes on it over six consecutive rounds. Results showed that sampling methods explained differences in relative tax compliance levels which seemed to be driven by sociodemographic and motivational sample characteristics. The Facebook sample showed the highest tax compliance levels whereas the laboratory sample showed the lowest compliance levels. Data quality differed between samples with the SurveyCircle sample showing the fastest response times and with slightly higher passing rates for the attention checks in the Facebook sample. Results are discussed in the light of implications for the design of studies with mixed sampling modes and for the design of attention check questions

    Zwischen "Lückenfüller" und "Marktlücke"

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Effekten, die aktuelle (früh-)pädagogische Professionalisierungsprozesse auf das berufliche Selbstbild von ausgebildeten Tagesmüttern haben. Sie gliedert sich dazu in zwei Abschnitte. Den ersten Teil bildet eine theoretische Abhandlung, die den Stand der pädagogischen Professionalisierung in der österreichischen Tageselternbetreuung diskutiert. Als Referenzrahmen hierzu dient der diesbezügliche Diskurs aus der institutionellen frühen Bildung und Erziehung. Darauf aufbauend folgt die Analyse von neun qualitativen Interviews mit Praktikerinnen aus der Tageselternbetreuung. Auf deren Grundlage zeigt sich, dass die Tagesmütter ihren Status als (pädagogische) Expertinnen zentral von ihrer formalen Qualifikation abhängig machen und diesen im Vergleich zu den Kindergartenpädagog_innen zumeist als defizitär erleben. Gleichzeitig ist der niederschwellige Charakter der einschlägigen Lehrgänge jedoch ein zentrales Motiv dafür, eine Ausbildung zur Tagesmutter zu absolvieren. Ebenso hat das heterogene Tätigkeitsfeld der Praktikerinnen Einfluss auf ihre professionelle Selbstwahrnehmung. So nehmen sich die Letzteren vor allem dann als (pädagogische) Expertinnen wahr, wenn ihr Berufsalltag Aufgaben beinhaltet, die auch im Kontext von institutionellen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen zu verorten sind. Demgegenüber weißt die Tageselternbetreuung in Österreich im Hinblick auf ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einen deutlichen Professionalisierungsbedarf auf, zumal die interviewten Tagesmütter ihren Beruf nicht (mehr) als Übergangstätigkeit neben der Betreuung von eigenen Kindern ausüben. Für die Praktikerinnen stellt die Arbeit als Tagesmutter vielmehr eine Möglichkeit dar, sich beruflich zu verwirklichen.This master’s thesis discusses the effects that current processes of (early-) educational professionalization might have on the professional self-perception of trained day-care providers. It is divided into two parts. The first part is a theoretical discourse. It focusses on the current status of the professionalization in the field of Austrian day-care. The reference for this is provided by the related discourse in the field of the institutional early education. This is followed by the analysis of nine qualitative interviews with women who worked as childminders or still do. On that basis the day-care providers perceive their status as experts depending on their formal qualification. In this context they often compare themselves to kindergarten teachers. On the one hand this is mostly experienced as a deficit by the practitioners. On the other hand the typ of qualification programs for childminders are the main reason why most of the women chose this job. At the same time the heterogeneous field of work of the interviewees influence their professional self-perception. They especially perceive themselves as experts when carrying out activities that can also be found in the context of kindergarten or school. The day-care in Austria needs further professionalization as far as the income of the practitioners and the economic conditions of the job are concerned. As this activity is no longer considered as a transitional job while taking care of the own children. The interviewees see their work as day-care providers as an opportunity to fulfil their professional goals

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