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    Talking About Torture: A Novel Approach to the Mixed Methods Analysis of Genocide-Related Witness Statements in the Khmer Rouge Tribunal

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    This study investigates differences in torture-related witness statements during the Khmer Rouge Tribunal. It follows a three-phased sequential mixed methods design to identify disparities between testimonies of former detainees and interrogators and to examine how different methods complement each other for a comprehensive perspective on witness accounts. This includes training a natural language processing (NLP) model, sentiment analysis (SA), and qualitative content analysis (QCA). The qualitative and NLP-based analyses showed apparent differences between witness groups; a significant difference in sentiment values could not be detected. This study presents the first mixed methods approach based on court transcripts in genocide research. Its digital approach contributes to mixed methods research (MMR) by showing how NLP and data transformation can contribute to integration

    Authentic Learning in Organizational Cybersecurity

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    Cyberattacks against information systems, leading to data breaches, financial losses, and damage to critical infrastructure, pose significant threats to organizations and society. The global shortage of cybersecurity professionals intensifies these challenges, necessitating innovative methods to enhance skill development within organizations. This dissertation examines how authentic learning in cyber range exercises can strengthen the organizational cybersecurity workforce. It identifies use cases, instructional design approaches, simulation methods, and evaluation strategies providing resource-efficient solutions to enhance training effectiveness and improve resilience in digital infrastructures

    Die Bedeutung der oxidativ-aktivierten Ca2+/Calmodulin-abhängigen Proteinkinase II (CaMKII) für die Kalziumhomöostase in einem Mausmodell der obstruktiven Schlafapnoe

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    Aufgrund steigender Prävalenz und assoziierter Folgeerkrankungen gewinnt das OSAS als Erkrankungen aus wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Eine unumstrittene Assoziation zu kardialen Erkrankungen, wie VHF oder Herzinsuffizienz, ist auf vorliegender Studienlage nicht von der Hand zu weisen, ebenso wenig wie die Rolle der CaMKII. So konnte bei Patienten mit OSAS generell eine vermehrte Expression und Aktivität der CaMKII gezeigt werden und zudem scheint die oxidative Aktivierung der CaMKII durch ROS eine entscheidende Schlüsselrolle zu spielen. So wurde in Kardiomyozyten von Patienten eine erhöhte Konzentration von ROS gemessen und eine vermehrte Oxidation der CaMKII nachgewiesen, mit Folgen für den zellulären Ca2+-Haushalt. Hierzu zählen ein erhöhtes SR Ca2+-Leck und ein verminderter SR Ca2+-Gehalt, welche negative Auswirkungen auf die Kontraktilität haben und pro-arrhythmogene Aktivitäten triggern. Allerdings leiden Patienten meist an weiteren Erkrankungen, die eine isolierte Betrachtung der Auswirkungen des OSAS erschweren und somit als Störfaktoren zu werten sind. Da aktuell medikamentöse Therapiemöglichkeiten fehlen, bedarf es eines genaueren Verständnisses der pathophysiologischen Vorgänge. Ziel dieser Arbeit war es, die zugrundeliegenden Pathomechanismen weiter aufzuklären. Hierfür wurde das von Lebek et al. 2020 entwickelte Mausmodell der OSA verwendet, welches frei von etwaigen Störfaktoren ist, um die Auswirkungen einer oxidativ-aktivierten CaMKII mit Blick auf pro-arrhythmogene Ereignisse und den Ca2+-Haushalt zu untersuchen. In der vorliegenden Arbeit wurden hierzu neben Wildtyp Mäusen auch genetisch modifizierte Mäuse (MMVV) verwendet, bei denen die CaMKII genetisch so verändert vorlag (Ausstausch von Methionin 281/282 durch Valin), dass eine Aktivierung der CaMKII durch Oxidation nicht möglich war. Am Epifluoreszenzmikroskop wurden Ca2+-Transienten und Kontraktionen von atrialen und ventrikulären Kardiomyozyten gemessen und das Auftreten nicht-stimulierter pro-arrhythmogener Ereignisse bestimmt. So konnte mittels eines Vergleiches der Ca2+-Transientenamplituden nach einer Pause von 30 Sekunden ein erhöhtes SR Ca2+-Leck und über die Bestimmung der Ca2+-Transientenamplitude nach Koffein-Infusion ein erniedrigter SR Ca2+-Gehalt bei WT Mäusen mit OSA gezeigt werden. Zudem lies sich bei WT Mäusen mit OSA feststellen, dass ein erniedrigter SR Ca2+-Gehalt mit der auftretenden Frequenz von IFL/h negativ korrelierte. Desweiteren führt ein erhöhtes SR Ca2+-Leck zu einer Reduktion der Kontraktionsfähigkeit in ventrikulären Kardiomyozyten von WT Mäusen mit OSA. Sowohl in atrialen, als auch in ventrikulären Kardiomyozyten von WT OSA- Mäusen kam es zu einem vermehrten Auftreten pro-arrythmogener Ereignisse. Spannenderweise waren MMVV OSA-Mäusen, bei denen die Oxidationsmöglichkeit der CaMKII fehlt, vor all den oben genannten negativen Auswirkungen auf den Ca2+- Haushalt und vor gesteigerter pro-arrhythmogener Aktivität geschützt. Abschließend lässt sich somit festhalten, dass die Aktivitätssteigerung der CaMKII durch Oxidation im Rahmen des OSAS einen erheblichen Einfluss auf kardiale Pathologien nimmt und sich die medikamentöse CaMKII-Inhibition als vielversprechende Therapiemöglichkeit für Patienten mit OSAS eröffnet

    Preassembly‐Controlled Radical Recombination at Bismuth: Decarboxylative C-N Coupling with Sulfonamides

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    Persistent transition metal radicals form the foundation for many metallaphotoredox protocols. Their ability to efficiently trap organic radicals and convert them into various coupling products has inspired the exploration of selective radical reactions even beyond the d-block. Radical processes involving bismuth hold great potential, but innovative strategies are required to control the reactivity of bismuth intermediates. Herein, we report preassembly as a powerful strategy to enforce a selective recombination of a bismuth(II) radical and an organic radical. As a result, an inner-sphere pathway is accessed, enabling the formation of C─N coupling products

    Untersuchung zur Wirkung von molekularem Wasserstoff und Sevofluran auf die Granulozytenfunktionalität

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    Die vorliegende Dissertation untersucht die Wirkung von molekularem Wasserstoff und Sevofluran auf die Funktionalität humaner neutrophiler Granulozyten. Ziel war es, die Einflüsse beider Substanzen auf zentrale Mechanismen wie Migration, Bildung reaktiver Sauerstoffspezies, Aktivierung des Enzyms Myeloperoxidase sowie die Ausbildung neutrophiler extrazellulärer Fallen zu vergleichen. Diese Arbeit untersucht die Hypothese, ob H₂ eine stärkere hemmende Wirkung auf PMNs zeigt als Sevofluran. Die Effekte auf die Migration und Funktionalität der PMNs wurden mittels Live-Cell-Imaging analysiert. Die ROS-Produktion, MPO-Aktivität und NETose wurden über fluoreszenzbasierte Marker gemessen und quantitativ ausgewertet. Darüber hinaus wurden mithilfe der Durchflusszytometrie die mediane Fluoreszenzintensität sowie die Expression der Oberflächenmoleküle CD11b, CD62L und CD66b untersucht, die essenziell für die Zelladhäsion und die Immunantwort sind. Die Ergebnisse hinsichtlich der Migration sollten aufgrund der verwendeten Lockstoffkonzentration als nicht relevant erachtet werden. Bei der ROS-Produktion wurde bei mit H₂ begasten Zellen eine längere Zeit bis zum Erreichen der TmaxROS gemessen, während Zellen, die mit Sevofluran begast wurden, diese deutlich schneller erreichte. Die Zeit bis zum Erreichen der ET50MPO wurde durch Begasen der Zellen mit H₂ signifikant verzögert, während Sevofluran keinen vergleichbaren Effekt zeigte. Die Zeit bis zum Erreichen der ET50NETose wurde bei Zellen, die mit H₂ begast wurden im Vergleich zu mit Sevofluran begasten Zellen ebenfalls hinausgezögert. Die Durchflusszytometrie zeigte eine statistisch signifikante Verringerung der Medianen Fluoreszenzintensität der mit H2 begasten Zellen im Vergleich zu normoxischen Kontrollversuchen mit Aktivierung durch PMA, fMLP, TNF-α sowie LPS. Molekularer Wasserstoff zeigte eine deutliche modulierende Wirkung auf neutrophile Granulozyten, insbesondere durch die Verzögerung der TmaxROS, der ET50MPO und ET50NETose. Die Kombination aus Live-Cell-Imaging und Durchflusszytometrie ermöglichte eine umfassende Analyse dieser Effekte. Diese Eigenschaften könnten therapeutisch genutzt werden, um eine überschießende Immunantwort zu regulieren. Sevofluran zeigte ebenfalls Effekte, jedoch weniger ausgeprägt und schneller einsetzend. Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von H₂ als adjuvantes Therapeutikum bei entzündlichen Erkrankungen

    When International Relations Theory Meets Border Studies: A Transnationalist Approach to the Study of Remote Borderlands

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    This article advocates for interdisciplinary perspectives in the study of remote borderland areas. Highlighting the strong overlaps between International Relations Theory (IRT) and border studies, it argues that transnational dynamics are evident in border regions that are characterized by multiple forms of remoteness. More specifically, it shows that borders are a critical object of transnationalism. Viewing transnationalism as a liberal strand within IRT, it is contended that transnationalists and post-modern border scholars can find common ground to sharpen their understanding of cross-border dynamics in remote locations. Focusing on the border between Tajikistan and Afghanistan as a case study, the article offers insights into how interdisciplinarity can inform transnational relations. This approach can serve as a foundation for further research aimed at stressing interdisciplinary dialogue in international studies

    SNAPpa: A Photoactivatable SNAP-tag for the Spatiotemporal Control of Protein Labeling

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    SNAP-tag is one of the most commonly used self-labeling protein tags for cell imaging studies. To achieve selective spatiotemporal imaging of cells, we set out to engineer a photoactivatable SNAP-tag. For this, we incorporated the well-established and readily available photocaged unnatural amino acid o-nitrobenzyl-O-tyrosine (ONBY) into all three tyrosine positions of SNAP. In-gel imaging analysis and fluorescence polarization measurements revealed that placing ONBY in position Y114 of the SNAP-tag facilitates the most effective and most efficient photoactivation of the irreversible self-labeling reaction with (sulfonated) benzyl guanine substrates, which is why we dubbed this photoactivatable SNPA-tag variant “SNAPpa”. To demonstrated its potential for live-cell imaging, we further tested SNAPpa in HEK293 cells, either fused to a nuclear localization domain for intracellular imaging or fused to either a transmembrane region or the glucagon-like peptide 1 receptor for extracellular imaging. Each SNAPpa construct produced no fluorescence signal when ONBY remained in its photocaged state by keeping the cells in the dark. However, a clear fluorescence signal appeared after light-induced decaging of ONBY. Applying a localized light beam thereby highlighted the precise spatiotemporal control of cell imaging. In conclusion, SNAPpa can be used for the efficient light-induced activation of fluorescence labeling and can be easily established, readily implemented and effectively combined with the broad repertoire of substrates that is already available for SNAP

    Bericht des UR Data Hubs 01/2025

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    Milzsteifigkeit als neuer Parameter in der internistischen Intensivmedizin

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    Mit der ultraschallbasierten Elastographie lässt sich die Elastizität von (Organ-) Gewebe nicht-invasiv beurteilen. In der Hepatologie ist die Messung der Lebersteifigkeit (LS) ein etabliertes Verfahren, um Rückschlüsse auf den Fibrosegrad der Leber oder das Ausmaß einer portalen Hypertension zu ziehen. Mit zunehmender Fibrosierung wird die Leber steifer (26,132,133). Neben der LS steigt bei chronischer Lebererkrankung auch die Milzsteifigkeit (Spleen Stiffness, SS). Durch passiven Blutstau im portalvenösen System kommt es zur Erweiterung der Milzsinus und Gewebshyperplasie (66). So kann auch mittels der SS das Ausmaß einer portalen Hypertension abgeschätzt werden. Im klinischen Alltag kann dies unter anderem genutzt werden, um Risikopatienten für Ösophagusvarizen zu erkennen (43,46,132). Darüber hinaus konnten mehrere Studien zeigen, dass anhand der SS das Risiko einer hepatischen Dekompensation, sowie das Sterberisiko stratifiziert werden kann (62,63,65). Diese Studien wurden hauptsächlich bei kompensierten Leberzirrhose-Patienten durchgeführt, wobei der mittel- bis langfristige Verlauf beobachtet wurde. Über die SS bei Patienten im akuten Leberversagen durch eine zirrhotische Dekompensation oder eine Sepsis existieren bislang noch keine Daten. Die vorliegende Studie soll überprüfen, ob die Milzsteifigkeitsmessung mittels ARFI-Technologie bei Intensivpatienten durchführbar ist, sie valide Ergebnisse liefert und diese in den Kontext der bestehenden Literatur setzen. Zudem soll geprüft werden,welche Faktoren der intensivmedizinischen Behandlung die SS beeinflussen und ob aus ihr Aussagen bezüglich der Prognose getroffen werden können. Dazu wurden 44 Patienten auf der gastroenterologischen Intensivstation 92 des Universitätsklinikums Regensburg prospektiv untersucht. 29 Patienten hatten eine chronische Lebererkrankung (davon 16 äthyltoxischer, 4 entzündlicher/viraler, 4 medikamentös-toxischer und 5 unbekannter Genese) und 15 Patienten eine Sepsis ohne zugrundeliegender chronischer Lebererkrankung. Die SS wurde alle 2 – 4 Tage mittels der Punkt-Scherwellen-Elastographie ARFI VirtualTouch™ Quantification eines Siemens Acuson S2000 Geräts erhoben. Die Messung erfolgte am Milzunterpol in Atemruhelage. Insgesamt wurden 145 Untersuchungen durchgeführt, welche sich auf 71 SS-Messungen in der Gruppe mit chronischer Lebererkrankung und 74 Messungen in der Sepsis Gruppe aufteilten. Zu jeder Messung wurden u.a. die zum Untersuchungszeitpunkt aktuellen Kreislaufparameter, die Beatmungsparameter, der Dialysestatus mit Nierenretentionsparametern, sowie Parameter des SOFA- und des MELD-Scores miterhoben. Um trotz der flexiblen Untersuchungszeitpunkte eine Vergleichbarkeit der Patienten, bzw. der Milzsteifigkeiten untereinander zu erzielen, wurden die Untersuchungen Messzeiträumen (MZR) zugeteilt. Untersuchungen, die an Tag 0 – 2 nach Aufnahme erfolgten, wurden zu MZR-1 gezählt. Die an Tag 3 – 5 nach Aufnahme durchgeführten Untersuchungen wurden zu MZR-2 gezählt, die an Tag 6 – 8 nach Aufnahme zu MZR-3. Für dynamische Parameter, die sich zu jeder Untersuchung unterscheiden können, wurden in der Berechnung alle Untersuchungen berücksichtigt. Da es sich so um Mehrfachmessungen bei gleichen Probanden handelte, wurden Korrelationen mittels Repeated Measures Correlation oder gemischt Linearen Modellen errechnet. Für statische Parameter wurde nur die zum MZR-1 gemessene SS berücksichtigt. Die vorliegende Studie untersuchte erstmalig die SS bei Intensivpatienten. Die SS -Messung erweist sich bei diesen Patienten als durchführbar. Die gemessenen Werte stehen in einer schlüssigen Relation zur Literatur, wenngleich die absoluten SS-Werte durch Einflüsse der intensivmedizinischen Therapie nicht direkt miteinander vergleichbar sind. Da sich kein signifikanter Unterschied der SS-Werte zwischen der Gruppe mit chronischer Lebererkrankung und der Gruppe mit Sepsis ohne zugrundeliegender Lebererkrankung zeigte, wurden diese für weitere Berechnungen zusammengeschlossen. So sollte die Analyseempfindlichkeit erhöht und eine klarere Sicht auf die Zusammenhänge zwischen der SS und klinischen Parametern erzielt werden. Es zeigte sich ein im Vergleich zur Literatur gegensätzlicher Zusammenhang zwischen der SS und dem klinischen Zustand: Während bei kompensierten Leberzirrhose Patienten außerhalb der Intensivstation hohe SS-Werte mit Komplikationen und Tod assoziiert sind, ergibt unsere Studie eine negative Korrelation der SS mit dem SOFA- Score zum Untersuchungszeitpunkt (rrm= -0,22; p = 0,029). Niedrige SS-Werte gehen hier mit einem hohen SOFA-Score, also einem kritischen klinischen Zustand einher. Auch wenn sich hier nur eine leicht negative Korrelation zeigt, steht diese dennoch konträr zum bisherigen Kenntnisstand bei Patienten mit kompensierter Leberzirrhose. Als Gründe hierfür sehen wir die in dieser Studie erstmals beschriebenen Einflussfaktoren der intensivmedizinischen Behandlung auf die SS. Es konnte gezeigt werden, dass beatmete Patienten hochsignifikant geringere SS-Werte aufweisen (mittlere SS 2,12 m/s vs. 2,84 m/s; p < 0,001). Dabei besteht u.a. eine Korrelation zwischen der SS und dem mittleren Beatmungsdruck (rrm = -0,28; p = 0,017). Auch dialysepflichtige Patienten hatten signifikant geringere SS-Werte (mittlere SS 2,11 m/s vs. 2,47 m/s; p < 0,001). Hierbei korrelierte der Kreatininwert (rrm = -0,23; p = 0,033) und der Harnstoffwert (rrm -0,28; p = 0,005) negativ mit der SS. Bezüglich des Outcomes konnte in dieser Studie kein Zusammenhang mit der SS gezeigt werden, obwohl durch die Korrelation dieser mit dem SOFA-Score ein Zusammenhang denkbar wäre. Als Outcome war die Verlegung auf Normalstation/ in eine Reha, sowie der Tod definiert. Zusammenfassend kann durch diese Studie erstmals postuliert werden, dass auf der Intensivstation niedrige SS-Werte mit einem schlechten klinischen Zustand einhergehen. Ein besonderes Augenmerk liegt außerdem auf der negativen Korrelation zwischen der SS und dem mittleren Beatmungsdruck. Darin sehen wir einen potenziellen Nutzen der SS als Parameter zur Überwachung der splanchnischen Perfusion während invasiver Beatmung. Eine durch zu hohe Beatmungsdrücke verursachte gastrointestinale Minderperfusion kann bislang aufgrund fehlender einfach zu erhebender Bedside-Parameter nur spät erkannt werden. Komplikationen wie Motilitätsstörungen, Mukosaschäden, mesenteriale Ischämie oder eine Bakteriämie sind die Folge, was zu protrahierten Intensivaufenthalten führt (121,122). Die SS hängt maßgeblich vom Druck in der Pfortader, sowie von der arteriellen Versorgung der Milz ab (66,123). Es ist denkbar, dass die zusätzliche Messung der Organelastizität einen genaueren Rückschluss auf den Perfusionsdruck zulässt als eine reine Messung des Blutflusses. Aus diesen Gründen sollte die Milzsteifigkeit als potenzieller Überwachungsparameter der mesenterialen Perfusion während der invasiven Beatmung geprüft werden. Die vorliegende Pilotstudie liefert Hinweise für das Potenzial der Milzsteifigkeit als Parameter in der internistischen Intensivmedizi

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