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Influence of sintering protocol and translucency-enhancing liquid on the mechanical performance of anterior zirconia crowns
Aim
This study aimed to evaluate the effects of a translucency-enhancing liquid (TEL) and high-speed sintering (HS) on the mechanical behavior, with a focus on the survival rates and fracture forces of anterior zirconia crowns with different yttria contents.
Materials and methods
Anterior crowns (16 groups, n = 8 per group) were fabricated using four different zirconia materials (3Y-TZP, 4Y-TZP, 5Y-TZP, and multilayer (ML)). The 3Y and 4Y groups were treated with a TEL in three variations: no treatment (NL), two-layer penetration (2L), and four-layer penetration (4L). The 5Y-TZP and ML zirconia crowns served as reference groups without TEL treatment. All specimens underwent either conventional (CS) or high-speed (HS) sintering before being subjected to thermocyclic and mechanical loading (TCML), followed by a load-to-fracture test. Statistics: ANOVA, Bonferroni test, Shapiro-Wilk test, Pearson correlation; α = 0.05.
Results
Three specimens in group 5Y-NL-CS and one in group 4Y-NL-HS failed during TCML. Fracture forces varied significantly between different types of zirconia and decreased with increasing yttria content. While mean fracture forces were not affected by HS or TEL treatment, HS of ML and particularly 5Y-TZP crowns was associated with a higher frequency of crown fractures, indicating material- and condition-specific tendencies of potential clinical relevance.
Conclusion
Within the limitations of this in-vitro study - including the use of PMMA abutments, failures during TCML, and material- and failure-specific differences - all specimens withstood forces exceeding the physiological loads expected in the anterior region. Under these conditions, TEL treatment and HS of 3Y-TZP and 4Y-TZP zirconia appear to allow the rapid fabrication of anterior crowns while maintaining their mechanical performance. As optical parameters were not assessed, any potential aesthetic implications of TEL or HS cannot be inferred
Die Metamorphosen von Richard Strauss – Musik der Stunde Null. Entstehung, Kontexte, Analyse, Textkritik, Klavierauszug
Im Zentrum dieser Dissertation stehen die Metamorphosen, ein Werk für 23 Solostreicher, das der Komponist Richard Strauss (1864–1949) in den letzten Jahren des zweiten Weltkriegs in seiner Wahlheimat Garmisch-Partenkirchen vollendete. Die naheliegende Assoziation des äußerst ernsten Stimmungsgehalts des Werks mit einer Trauer um die durch den Krieg entstandenen Greuel – etwa die Bombenangriffe auf Strauss‘ Geburtsort München – werden durch die politische Vergangenheit des Komponisten, der während der ersten Jahre nach der Machtergreifung der NSDAP als Präsident der Reichsmusikkammer fungierte und noch bis Kriegsende seine Kontakte zu hochrangigen Persönlichkeiten des NS-Regimes in seinem eigenen Interesse nutzte, sowie die vielgestaltigen Rezeptionsansätze, die sich seit der Entstehungszeit aufgetan haben, in ein undurchsichtiges Zwielicht gerückt, das im Rahmen dieser Arbeit aus multiplen Perspektiven untersucht wird.
Auf historische und rezeptionsästhetische Zugänge folgen musikimmanentere Kategorien, die von teils mehr, teils weniger typischen Analyseaspekten bis hin zu tiefgehenden philologischen Text- und Quellenstudien reichen, deren Ergebnisse in einen vom Autor selbst erstellten textkritischen Klavierauszug des gesamten Stückes eingeflossen sind
Integrating Mixed Integer Programming and Neural Networks: Optimization of Stochastic Manufacturing Systems
Leistungssport im Alter: Fußverletzungen bei Fußballspielern über 35 Jahren – Herausforderungen und Präventionsstrategien – ein narratives Review
Mit zunehmendem Alter verändern sich die funktionellen und strukturellen Voraussetzungen des Bewegungsapparates – auch bei ambitionierten Sportlerinnen und Sportlern. Der sogenannte „Masters“-Sport erfreut sich zunehmender Beliebtheit, birgt jedoch altersbedingte Risiken, insbesondere im Bereich des Fußes. Gerade Fußball als Kontaktsportart mit abrupten Bewegungswechseln ist hier prädestiniert für spezifische Überlastungen und Verletzungen. Dieser narrative Review beleuchtet sportartspezifische Herausforderungen, Präventionsansätze und therapeutische Optionen bei Fußverletzungen für Fußballspieler im Alter über 35 Jahren
Präemptiver Verschluss der Arteria mesenterica inferior im Rahmen der endovaskulären Behandlung des Bauchaortenaneurysmas
Studienziel:
Das Ziel dieser unizentrischen retrospektiven Analyse war die Effektivität der präemptiven Okklusion der A.mesenterica inferior(AMI) vor EVAR bezüglich Schrumpfung des Aneurysmasacks, Reduktion des Endoleaks Typ II und Reduktion der Re-Interventionsrate während der Nachsorge zu untersuchen.
Methoden:
Im Zeitraum November 2010 – Dezember 2020 wurden alle Patienten, die im Zentrum der maximalen Versorgung eine endovaskuläre Ausschaltung von Bauchaortenaneurysma erhalten haben, retrospektiv analysiert. Die initialen Kriterien trafen vierhundert einundfünfzig Patienten. Nach Ausschluss von komplexen und thorako-abdominellen Prozeduren, Patienten mit verschlossener AMI und Patienten mit fehlenden Nachsorgeuntersuchungen, konnten 92 Patienten mit Implantation eines aorto-biiliacalen oder Tube Endografts im infrarenalen Aortensegment in die Studie eingeschlossen werden. Es wurden zwei Gruppen anhand „intention to threat“ Prinzip geformt- 48 Patienten mit präemptiver Okklusion der AMI und 44 Patienten als Kontrollgruppe.
Die Entscheidung, ob eine offene AMI vor EVAR präemptiv okkludiert wird, wurde in jedem einzelnem Fall in einem interdisziplinären Team bestehend aus Gefäßchirurgen, interventionellen Radiologen und Angiologen basierend auf mehreren anatomischen und klinischen Kriterien getroffen. Die Nachsorgeuntersuchungen erfolgen nach dem Klinikprotokoll mittels CT-Angiographie oder kontrastmittelverstärkte Ultraschall. Die Datenbank wurde aus den elektronischen Patientenakten und aus den CT-Angiographiebilder zusammengestellt. Mehrere anatomische Merkmale und klinische Daten wurden erfasst, um die Vergleichbarkeit der Gruppen zu bestätigen. Der primäre Endpunkt wurde als Schrumpfung des Aneurysma Sacks von mindestens 5mm etabliert. Die sekundären Endpunkte waren Auftreten von Endoleak Typ II und aorten-assoziiertes re-interventionsfreies Überleben.
Ergebnisse:
Insgesamt 92 Patienten wurden durch eine mittlere Nachbeobachtungszeit von 42 Monate gefolgt. Die präemptive Okklusion der AMI vor oder während EVAR wurde bei 48 Patienten versucht. In 32 Fällen wurde für die Okklusion ein Amplatzer AVP IV Verschlusssystem und in 6 Fälle Metall Coils benutzt.
Die Schrumpfung des Aneurysmas nach EVAR konnte in insgesamt 42 Fällen beobachtet werden (45,65%), davon mit 24 Patienten (57,14%) häufiger in AMI-Okklusionsgruppe als mit 18 Patienten (42,86%) in Kontrollgruppe, jedoch ohne statistische Signifikanz (p=0,45).
Das re-interventionsfreie Überleben war länger in AMI-Okklusionsgruppe, diese Differenz erreichte aber keine Signifikanz (p=0,98). In der ersten postoperativen Bildgebung war sowohl die gesamte Endoleak Rate zwischen der AMI-Okklusionsgruppe und Kontrollgruppe (37,5% und 31,8% respektive, p=0,57), als auch Endoleak Typ II Rate (35,4% und 27,3% respektive, p=0,4) nicht statistisch signifikant unterschiedlich. In Betrachtung der postoperativen Typ II Endoleak Rate aus der AMI, erreichte die Differenz zwischen AMI-Okklusionsgruppe (6,3%) und Kontrollgruppe (9,1%) keine statistische Signifikanz (p=0,61).
Während der Nachbeobachtungszeit trat bei 16,7% der Patienten nach AMI-Okklusion und 29,5% der Patienten in der Kontrollgruppe ein spätes Endoleak (p=0,14). Die späte Endoleak Typ II Rate war in AMI-Okklusionsgruppe geringer (12,8% versus 24,4%) aber nicht signifikant (p=0,15).
Fazit:
Es hat sich gezeigt, dass eine präemptive Okklusion der AMI vor oder während EVAR die Schrumpfung des Aneurysmasacks und das re-interventionsfreie Überleben begünstigt, obwohl diese Auswirkungen keine statistische Signifikanz erreichten. Die Gesamtrate von Endoleak sowie Endoleak Typ II Rate in der Nachbeobachtungszeit konnten durch diese Technik reduziert werden. Allerdings blieb auch dieser Effekt ohne statistische Signifikanz, sodass diese Methode nicht als Routineverfahren empfohlen werden kann
Investigating and optimizing strategies for quantitative point-of-care diagnostics through chemiluminescence probes and liposomes
In the following, different strategies were investigated to improve current POCT concepts to a quantitative diagnostic tool using chemiluminescence for detection. Chemiluminescence (CL) provides outstanding analytical performance due to its independence from external light sources, uniquely suiting quantitative POCT due to minimal instrumental requirements. Furthermore, it is exceptionally sensitive due to its background-free nature. The initial photophysical characterization of a new luminol derivative, m-carboxy luminol, revealed a 5-time higher quantum yield towards standard luminol and improved water solubility. Changing to this stronger emitting luminophore favored already standard microtiter plate-based assays by improving their sensitivity and limit of detection (LOD). Transferring these findings to a paper-based POCT setup demonstrated the benefit of a simply stronger emitting luminophore in the POCT field as signal recording becomes accessible to ubiquitous available detection devices such as simple smartphones. Specifically, a universal enzymatic microfluidic paper-based analytical device (μPAD) using L-lactate as model analyte was developed. Introducing m-carboxy luminol as signaling molecule resulted in extraordinary signal-to-noise ratios in the final POCT setup, leading to μmolar detection limits for L-lactate and a dynamic range covering up to three orders of magnitude.
The increased hydrophilicity further allows encapsulation of this new luminophore into nanocontainer such as liposomes, to further amplify the signal intensity. In a second line of research, the previously reported m-carboxy luminol loaded liposomes were refined and investigated in standard lateral flow assay to be integrated in the current portfolio of suitable POCT labels. Initial experiments with fluorescent sulforhodamine B liposomes, revealed the power of signal amplification already for photometric detection in direct comparison to gold nanoparticles (AuNP) with an 10-fold lower LOD. Specifically, the CL approach yielded a significantly higher signal-to-noise (S/N) ratio of over 20. With fluorescence a S/N ratio of only 3.5 and surprisingly 12.8 for the colorimetric approach, was achieved which already rivals the commercial AuNP approach.
In a third line of research, CL liposomes were used as sensitive marker in an advanced neutralization assay. Here, specific interaction between the human complement system and liposomes is utilized. In a defined environment, the human complement system is able to release the dye molecules from the liposomes by directed lysis through a trigger molecule in close proximity. Within this work, initial proof-of-concept studies were conducted to first of develop liposomes with lipid compositions that are stable in human serum, so-called stealth liposomes. Subsequent to this, specific lysis through different types of trigger molecules was demonstrated. Here, antibodies or lipopolysaccharide were successfully tested for their ability to function as complement trigger. Furthermore, a bystander assay confirmed that the complement system only attacks liposomes with a trigger molecule attached to the surface. Liposomes without a trigger in close proximity to the surface remain unaffected. Finally, successful surface modification of liposomes with relevant proteins and peptides was demonstrated and the suitability of side-directed versus random coupling evaluated. Although, side-directed coupling through streptavidin and biotin offers advantages such as oriented attachment of the biomolecule to the liposomes surface, the random coupling approach yielded in a more efficient attachment of the respective
biomolecules. In summary, proof-of-concept was achieved for the individual components and the basis for the combination of the single parts to a functioning assay was generated
Randomized clinical split-mouth study on a self-adhesive vs. a conventional bulk-fill composite in class II cavities: Results after five years
Aim
In this randomized prospective split-mouth study, the clinical survival and performance of a novel not yet commercially available self-adhesive dual-curing bulk-fill restorative material (SA, Solventum) and a conventional bulk-fill composite (Filtek One, Solventum; FO) were examined for restoration of class II cavities over a period of 60 months.
Methods
30 patients underwent the placement of one SA and one FO restoration each. FO restorations were bonded using Scotchbond Universal (Solventum) in self-etch mode, while SA was applied without adhesive. This publication reports restoration survival as a primary outcome and quality parameters of restorations according to FDI criteria as a secondary outcome at baseline, 48 and 60 months. Restorations were evaluated by two independent examiners. Kaplan-Meier survival analysis and non-parametric statistical methods were employed (χ2-tests; α=0.05).The study was registered prior to commencement (German Register of Clinical Studies: DRKS00013564).
Results
25 patients out of initially 30 were available at 60-mo recall. At 60-mo, FO exhibited a clinical survival rate of 97.1 % and SA of 98.9 % without significant difference (p > 0.05). All restorations available for clinical evaluation maintained clinically acceptable FDI scores throughout the follow-up period. FO significantly outperformed SA in terms of surface luster, color match and translucency at both evaluation time points, in terms of marginal staining at 60-mo and in terms of surface staining at 48-mo. Surface luster, surface staining and marginal adaptation deteriorated over time for both materials.
Conclusions
Both materials demonstrated similar clinical survival and performance over 60 months, which is to date the longest observation period for a clinical study including a self-adhesive bulk-fill restorative. SA displayed slightly inferior but clinically acceptable esthetic properties compared to FO. Both materials exhibited clinically acceptable outcomes over 60 months, warranting their recommendation for clinical use.
Clinical Significance
The novel self-adhesive dual-curing bulk-fill restorative material exhibited clinically acceptable outcomes over 60 months, similarly to a conventional bulk-fill restorative used with a universal adhesive, with only minor cutbacks in esthetic properties. Thus, both materials can be considered suitable for clinical application
The Invisible Hand: Empirical Evidence on the Impact of Financial Institutions and Sustainable Investments
Die Dissertation umfasst drei unabhängige Forschungsarbeiten zu Risiko in den Finanzmärkten und nachhaltiger Finanzierung. Der erste Teil untersucht die Relevanz des Bankensektors für den europäischen Aktienmarkt unter Verwendung verschiedener Risikomaße für Banken, um deren Einfluss auf die Renditen nicht-finanzieller Aktien zu analysieren. Der zweite Teil analysiert die Schutzeffekte von nachhaltigen europäischen Aktien während der russischen Invasion in der Ukraine, wobei die Reaktion von Aktien mit hohen ESG-Werten auf das Ereignis untersucht wird. Der dritte Teil befasst sich mit den Auswirkungen „gegrünter“ Fondsnamen, wobei analysiert wird, ob Namensänderungen, die Nachhaltigkeitsbegriffe beinhalten, mit tatsächlichen Verbesserungen der ESG-Kennzahlen, veränderten Mittelzuflüssen und Renditen europäischer Fonds einhergehen. Insgesamt beleuchtet die Arbeit verschiedene Aspekte von Risiko, Risikomanagement und die Rolle von Nachhaltigkeit in den Finanzmärkten
Mago nashi controls auxin‐mediated embryo patterning in Arabidopsis by regulating transcript abundance
Analyse ambulanter und stationärer Katarakt-Operationen am Universitätsklinikum Regensburg: Auswertung des Patientenkollektivs von der Planung bis zur Durchführung der Operation
Die Studie analysiert die Patientenkohorte, die am Universitätsklinikum Regensburg eine Katarakt-Operation erhielt und untersucht deren Behandlung von der Planung bis zur Durchführung. Ziel war es, Unterschiede in der Art der Eingriffe und Komplikationsraten zwischen stationären und ambulanten Behandlungen zu identifizieren sowie die Risikoprofile der Patienten zu erfassen.
Die Analyse umfasste insgesamt 900 Katarakt-Operationen, wobei 63,4% als reine Linsenoperationen und 36,6% im Rahmen kombinierter Eingriffe durchgeführt wurden. Der Großteil der Operationen (57,2%) fand ambulant statt und wurde in topischer Anästhesie durchgeführt, während stationäre Eingriffe meist unter Vollnarkose erfolgten. Ambulante Patienten wiesen häufig ein geringeres Risikoprofil auf, was sich auch in der geringeren Komplikationsrate widerspiegelte.
Die Komplikationsrate für alle Eingriffe lag bei 19,7%, wobei postoperative Komplikationen mit 13% häufiger auftraten als intraoperative (6,7%). Besonders stationäre Eingriffe wiesen ein erhöhtes Risiko für Komplikationen auf, was auf das komplexere Risikoprofil der Patienten zurückzuführen ist. Typische ophthalmologische Risikofaktoren, wie enge Pupillen und harte Linsenkerne, waren häufiger bei stationären Patienten vertreten und wurden mit einem höheren Komplikationsrisiko in Verbindung gebracht.
Ein bedeutender Aspekt der Untersuchung betraf die Zuweiserstruktur ambulanter Eingriffe. Ambulante Patienten, die von operativ tätigen Augenärzten überwiesen wurden, hatten im Vergleich zu Patienten, die von konservativ tätigen Augenärzten zugewiesen wurden, ein höheres Risiko für intra- und postoperative Komplikationen, was auf eine gezielte Vorauswahl in Abhängigkeit der Zuweiser hindeutet.
Insgesamt deutet die Studie darauf hin, dass das Universitätsklinikum Regensburg eine vorselektionierte Patientengruppe mit erhöhtem Komplikationspotenzial behandelt. Die Ergebnisse betonen die Notwendigkeit einer detaillierten Planung und sorgfältigen Risikoeinschätzung bei der Aufnahme komplexer Fälle in das stationäre Setting