Institut für Informationswissenschaft
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Entwicklung eines jungen Podcast-Formats für die Sendung "ARD Presseclub"
Diese Bachelorarbeit widmet sich der Entwicklung eines Podcast-Formats, das auf der Fernsehsendung „ARD Presseclub“ basiert. Vor dem Hintergrund veränderter Mediennutzungsgewohnheiten, insbesondere unter jüngeren und digitalaffinen Zielgruppen, wird ein neues Podcast-Konzept erarbeitet, das die traditionelle TV-Sendung ergänzt und sich gezielt an das Performer-Milieu richtet – eine zentrale Zielgruppe, die durch die Analyse der Sinus-Milieus identifiziert wurde. Die Arbeit untersucht den Aufstieg des Mediums Podcast, analysiert aktuelle Konsumgewohnheiten und präsentiert ein innovatives Format für einen politischen Talk-Podcast, der ein anspruchsvolles, wissensgetriebenes Publikum anspricht. Die Arbeit stützt sich auf die Ergebnisse einer Hörerumfrage, die Analyse von Mediennutzungsgewohnheiten und eine Marktanalyse der Konkurrenz. Darüber hinaus wird ein strategischer Plan für die Umsetzung des Podcasts entwickelt, einschließlich Produktionsplanung, Inhaltsentwicklung und Distributionsstrategie über alle wichtigen Plattformen.This bachelor thesis is dedicated to the development of a podcast format based on the political television talk show “ARD Presseclub”. In light of changing media consumption habits, particularly among younger, digitally savvy audiences, a new podcast concept is being developed that complements the traditional TV program and is aimed specifically at the Performer milieu - a key target group identified by the analysis of the Sinus-Milieus. The work examines the rise of the podcast medium, analyzes current consumer habits and presents an innovative format for a political talk podcast that appeals to a sophisticated, knowledge-driven audience. The work is based on the results of a listener survey, an analysis of media consumption habits and a market analysis of the competition. In addition, a strategic plan for the implementation of the podcast is developed, including production planning, content development and distribution strategy across all major platforms
Analyse der bestehenden und Entwurf einer neuen teamorientierten Struktur für eine IT-Abteilung an der ULB Münster
Die Veröffentlichung der Zusammenfassung des Inhalts ist nicht erwünscht
TikTok made me buy it - Wie TikTok das Kaufverhalten beeinflusst
Die Social-Media-Plattform TikTok hat die Welt des digitalen Marketings grundlegend verändert. Mit einer beispiellosen Geschwindigkeit werden hier Trends generiert und weltweit in Sekundenschnelle verbreitet. Häufig kreisen diese Trends um Konsumgüter oder Dienstleistungen. Dies manifestiert sich vor allem im Hashtag #tiktokmademebuyit. Gleichzeitig wird es für Verbraucher immer schwieriger, werbliche Inhalte von neutralen zu unterscheiden. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die spezifischen Kommunikationsformen auf TikTok das Kaufverhalten von Nutzern beeinflussen. Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass in TikTok-Videos unterschiedliche psychologische und soziale Aspekte zum Tragen kommen, die sich auf die Kaufentscheidung auswirken. Dazu zählen Reaktanz, FOMO und Vertrauen in persönliche Empfehlungen, aber auch sozialer Druck und parasoziale Beziehungen zu Influencern. Daneben wirkt sich auch die Infrastruktur von TikTok auf das Kaufverhalten aus. Diese schafft eine Umgebung, die Konsum nicht nur ermöglicht, sondern aktiv fördert.The social media platform TikTok has fundamentally changed the world of digital marketing. Trends are generated at an unprecedented speed and spread around the world in seconds, often revolving around consumer goods or services. This is particularly evident in the hashtag #tiktokmademebuyit. At the same time, it is becoming increasingly difficult for consumers to distinguish promotional content from neutral content. This paper addresses the question of how specific communication forms on TikTok influence users' purchasing behavior. To answer the research question, a comprehensive literature review was conducted. The study concludes that TikTok videos influence purchasing decisions through various psychological and social aspects, including reactance, FOMO, trust in personal recommendations as well as social pressure and parasocial relationships with influencers. In addition, TikTok's infrastructure also affects purchasing behavior, creating an environment that not only enables but actively promotes consumerism
Warum folgen Menschen virtuellen Influencern? Eine quantitative Analyse der Bedeutung von Authentizität und Glaubwürdigkeit auf Instagram
Virtuelle Influencer gewinnen zunehmend an Bedeutung, aber die Wahrnehmung und der Umgang von Social-Media-Nutzern mit diesen ist bisher nur unzureichend erforscht. Diese Arbeit untersucht, weshalb Menschen auf Instagram virtuellen Influencern folgen und welche Rolle dabei Glaubwürdigkeit und Authentizität spielen. Um diese Fragen zu klären, wird eine quantitative Online-Umfrage zweier Gruppen durchgeführt – eine mit einem menschlichen und eine mit einem virtuellen Influencer. Die Ergebnisse zeigen keinen signifikanten Unterschied bezüglich der wahrgenommenen Glaubwürdigkeit, aber eine niedrigere wahrgenommene Authentizität bei virtuellen Influencern. Trotzdem beeinflussen sowohl Glaubwürdigkeit als auch Authentizität die Bereitschaft der Befragten dem virtuellen Influencer zu folgen in mittlerem Maße. Zudem kann aufgezeigt werden, dass die Items von Glaubwürdigkeit und Authentizität nach den Angaben der Befragten nur eine geringe Relevanz für die Entscheidung zu folgen tragen. Dies zeigt eine Diskrepanz zwischen den vorliegenden Ergebnissen und den eigenen Angaben der Befragten. Weitere Studien sind erforderlich, um die Forschungslücke zu schließen und das Phänomen der virtuellen Influencer insbesondere im deutschsprachigen Raum umfassend zu erklären. Vor allem im Rahmen des Influencer-Marketings sind weitere Erkenntnisse relevant. Die vorliegende Studie liefert erste Ergebnisse in der Wahrnehmung und dem Umgang von virtuellen Influencern aus der Sicht von Social-Media-Nutzern.Virtual influencers are becoming increasingly important, but the perception and interaction of social media users with them has not yet been sufficiently researched. This study examines why people follow virtual influencers on Instagram and what role credibility and authenticity play in this. To clarify these questions, a quantitative online survey of two groups is conducted - one with a human influencer and one with a virtual influencer. The results show no significant difference in perceived credibility, but a lower perceived authenticity among virtual influencers. Nevertheless, both credibility and authenticity have a medium influence on the willingness of respondents to follow the virtual influencer. In addition, it can be shown that the items of credibility and authenticity are only of low relevance for the decision to follow according to the respondents. This shows a discrepancy between the available results and the respondents' own statements. Further studies are needed to close the research gap and comprehensively explain the phenomenon of virtual influencers, particularly in German-speaking countries. Additional findings are particularly relevant in the context of influencer marketing. This study provides initial results on the perception and use of virtual influencers from the perspective of social media users
Wie offen ist Open Access? Aktuelle Lage in Südafrika und Deutschland, Länder des globalen Süden und Norden
Das ursprüngliche Ziel von Open Access (OA) war klar: freier und fairer Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen für alle weltweit. Spätestens seit der Einführung der sog. Transformationsverträge mit kommerziellen Großverlagen nimmt die Zahl der OA-Veröffentlichungen stetig zu. Aber ist OA noch so fair und frei wie am Anfang in der Budapester Open Access Initiative festgehalten? Für alle und weltweit? In dieser Arbeit wird die Entwicklung von OA in den letzten Jahren mithilfe eines Vergleichs zwischen Südafrika und Deutschland – Ländern des Globalen Südens und Nordens – dargestellt. Verglichen werden: die politische Verankerung, Motivation für und Hürden beim OA-Veröffentlichen sowie Aufbau von nicht kommerziellen-OA-Initiativen. Das Ergebnis zeigt, dass sich OA anders entwickelt hat, als bei seinem Entstehen angestrebt und die ursprünglich als Anreize gemeinten zusätzlichen Vorzüge (z.B. Zitationsvorteil) zunehmend zum Ziel wurden. Mit der Einführung des OA-Publikationsmodells durch die großen kommerziellen Verlage, sind die Gebühren für das Veröffentlichen in OA erheblich gestiegen. Die ursprünglich im Mittelpunkt stehenden Werte wie soziale Gerechtigkeit, Gleichheit und Inklusion wurden zunehmend an den Rand gedrängt und diejenigen, die sich keine Publikationsgebühren oder Verträge mit Verlagen leisten können, ausgegrenzt. Das Problem findet aber zunehmend Aufmerksamkeit. Es gibt bereits Lösungsansätze und Projekte um OA in eine faire Publikationsform (zurück) zu wandeln. Die wichtigsten davon werden in dieser Arbeit vorgestellt. Festgefahrene Muster zu ändern ist allerdings nicht einfach. Aber vielleicht hilft dabei ein Blick über den eigenen Tellerrand (bzw. die eigene Globushälfte) hinaus.The original goal of Open Access (OA) was clear: free and fair exchange of scientific knowledge for everyone worldwide. At the latest since the introduction of the so-called transformative agreements with major commercial publishers, the number of OA publications has been steadily increasing. But is OA still as fair and free as it was at the beginning in the Budapest Open Access Initiative? For everyone and worldwide? This paper presents the development of OA in recent years with the help of a comparison between South Africa and Germany - countries of the Global South and North. It compares the aspects of political anchoring, motivation for and obstacles to publishing OA as well as the development of non-commercial OA initiatives. The results show that OA has developed in a different way than it was intended at the time of its creation and that the additional benefits originally intended as incentives (e.g. citation advantage), have increasingly become the goal. With the introduction of the OA publishing model by the major commercial publishers, the fees for publishing in OA have risen considerably. The original values of OA, such as social justice, equity and inclusion, have been increasingly marginalized and those who can not afford to pay for publication fees or participate in agreements with publishers, are being excluded. However, the problem is attracting more and more attention. There are already solutions and projects to (re)transform OA into a fair form of publication. The most important of these are presented in this paper. Changing entrenched patterns is not easy. But perhaps a look beyond one's own half of the globe will help
Konzeption und prototypische Umsetzung einer Bewertungsfunktion auf der Basis von Simulations- und Modellergebnissen für die Evaluation der Eignung von Command PE im Kontext simulationsbasierter Optimierungen
Diese Arbeit untersucht die Anwendung eines Surrogate Modell zur Bewertung der Missionsplanung in einem simulierten Kampfszenario mithilfe der Software Command Modern Operations (CMO). Die zur Modellierung und Validierung erforderlichen Daten wurden durch ein Data-Farming- Experiment generiert, das auf einem statischen Design of Experiments (DoE) und Monte-Carlo-Simulationen basiert. Die CMO-Simulationen, die über LUA- und Python-Skripte gesteuert werden, testen iterativ verschiedene Konfigurationen und passen die Waffenkombinationen an, um eine breite Szenariovielfalt abzudecken.
Das Surrogate Modell wurde mithilfe eines zweistufigen linearen Regressionsansatzes entwickelt, der die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Schäden an verschiedenen Zieltypen auf Basis eingesetzter Waffenparameter schätzt. Die von Command Modern Opertaions gerieten Daten sind plausibel. Das Surrogate Modell allerdings zeigte eine eingeschränkte Genauigkeit bei geringeren Waffenanzahlen, was auf die hohe Granularität der Zieltypen in CMO zurückzuführen ist.
Die Bewertung zeigt, dass für eine effiziente Missionsplanung eine präzise Datengrundlage und eine durchdachte Bewertungsfunktion notwendig sind. Obwohl das Surrogatmodell eine erste Grundlage für die Evaluierung bietet, zeigen Begrenzungen in der Schadensprognose bei niedrigen Waffenanzahlen, dass alternative Modellansätze die Genauigkeit weiter verbessern könnten. Diese Arbeit verdeutlicht das Potenzial von Surrogate Modell zur Optimierung von Missionsplanungsszenarien und schlägt vor, mit komplexeren Modellen, wie etwa Transformermodellen, die Effizienz für Analysen in der Missionsbewertung zu steigern
Analyse des Zusammenhangs von True Crime Podcast-Konsum und negativen Emotionen bei Frauen unter Berücksichtigung des Einflusses der Big-5-Persönlichkeitsdimensionen
Hintergrund der vorliegenden Studie ist die in aktuellen Forschungen festgestellte Faszination für Gewaltdelikte, die in narrativen Medienformaten wie True Crime Podcasts aufbereitet und an ein breites Publikum vermittelt werden. True Crime Podcasts haben in den letzten Jahren einen erheblichen Aufschwung erfahren. Laut agma sind unter den Top Fünf der beliebtesten Podcasts in Deutschland gleich drei aus der Kategorie True Crime. Weitere Forschungen fanden heraus: 93 % der Rezipient*innen sind weiblich. Nach dem aktuellen Forschungsstand liegt diese Tatsache unter anderem darin begründet, dass sich Frauen im Alltag häufiger Bedrohungen ausgesetzt fühlen, was zu einem intensiveren Interesse an diesen Medien führen kann. Die Mediennutzung wiederum beeinflusst die real erlebten Emotionen, da durch das Eintauchen in True Crime Podcasts verstärkt negative Emotionen auftreten können.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht anhand der Forschungsfrage insbesondere, ob und in welchem Ausmaß der Konsum von True Crime Podcasts mit der Häufigkeit von negativen Emotionen bei Frauen einhergeht und ob dabei ein Zusammenhang mit der Ausprägung der Big-5- Persönlichkeitsdimensionen besteht. Die theoretische Basis behandelt die Themen Emotionen, Big 5 sowie die Relevanz des True Crime-Genres und Podcasts. In der empirischen Untersuchung wurden Daten mithilfe einer Online-Befragung erhoben und im Anschluss analysiert sowie diskutiert. Die Ergebnisse zeigen negative signifikante Zusammenhänge zwischen langjährigem und regelmäßigem Konsum und der Häufigkeit von negativen Emotionen durch den True Crime Podcast-Konsum. Außerdem zeigen sich positive signifikante Zusammenhänge zwischen den Persönlichkeitsdimensionen Neurotizismus und Offenheit und der Häufigkeit von negativen Emotionen durch den True Crime Podcast-Konsum sowie der Persönlichkeitsdimension Neurotizismus und der Intensität negativer Emotionen durch den True Crime Podcast-Konsum bei Frauen. Darüber hinaus wurde ein positiver signifikanter Zusammenhang zwischen der Persönlichkeitsdimension Extraversion und der Regulation von negativen Emotionen durch den True Crime Podcast-Konsum bei Frauen entdeckt. Es konnten keine statistisch signifikanten Zusammenhänge zwischen den Persönlichkeitsdimensionen Extraversion, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und der Häufigkeit von negativen Emotionen durch den True Crime Pod-cast-Konsum festgestellt werden. Die Erkenntnisse stellen wertvolle Impulse für zukünftige Forschungen im Bereich von True Crime Podcasts und dem Erleben von Emotionen durch Medienkonsum.The background to this study is the fascination identified in current research for violent crime, which is presented in narrative media formats such as true crime podcasts and conveyed to a broad audience. True crime podcasts have experienced a considerable upswing in recent years. According to agma, three of the top five most popular podcasts in Germany are in the true crime category. Further research found that 93% of recipients are female. According to current research, one of the reasons for this is that women feel more exposed to threats in everyday life, which can lead to a more intense interest in these media. In turn, media use influences the real emotions experienced, as immersion in true crime podcasts can lead to increased negative emotions.
Based on the research question, this master's thesis examines in particular whether and to what extent the consumption of true crime podcasts is associated with the frequency of negative emotions in women and whether there is a connection with the development of the Big 5 personality dimensions. The theoretical basis deals with the topics of emotions, the Big 5 and the relevance of the true crime genre and podcasts. In the empirical study, data was collected using an online survey and then analyzed and discussed. The results show negative significant correlations between long-term and regular consumption and the frequency of negative emotions caused by true crime podcast consumption. There were also positive significant correlations between the personality dimensions of neuroticism and openness and the frequency of negative emotions caused by true crime podcast consumption, as well as between the personality dimension of neuroticism and the intensity of negative emotions caused by true crime podcast consumption in women. In addition, a positive significant correlation was discovered between the personality dimension extraversion and the regulation of negative emotions through true crime podcast consumption in women. No statistically significant correlations were found between the personality dimensions of extraversion, agreeableness and conscientiousness and the frequency of negative emotions caused by true crime podcast consumption. The findings provide valuable impulses for future research in the field of true crime podcasts and the experience of emotions through media consumption
Konzeption eines Exit Games für öffentliche Bibliotheken zur Erschließung der Zielgruppe „junge Erwachsene“ auf Basis eines Videospiels
Für öffentliche Bibliotheken ist es von Vorteil ein breites Veranstaltungsangebot zu besitzen. Die meisten Veranstaltungen sind jedoch vor allem auf die Zielgruppen Kinder und Jugendliche sowie Senior*innen zugeschnitten. Es gibt auch Veranstaltungsangebote, die für Erwachsene sind, jedoch sind diese vermehrt Angebote, die für junge Erwachsene eher weniger ansprechend sein könnten. Spezielle Angebote ausgerichtet für junge Erwachsene findet man seltener. Escape Rooms sind in öffentlichen Bibliotheken bereits seit Jahren gern gesehene Veranstaltungen und gerade diese Angebote bieten sich hervorragend für junge Erwachsene an. Exit Games verfolgen, ebenso wie Escape Rooms, ein „Escape the Room“-Spielprinzip, also ein „Entfliehe einem Raum“-Prinzip. Anders jedoch als Escape Rooms wird für Escape Spiele nicht ein ganzer Raum benötigt, sondern lediglich ein Tisch.
Im Sinne der Unterrepräsentation von Angeboten für junge Erwachsene und dem bereits bestehenden Interesse an Escape Rooms in Bibliotheken, wird in dieser Bachelorarbeit ein eigenes Escape-Spiel konzipiert. Hierzu wird vorab die Funktionsweise von Escape-Spielen genauer beleuchtet und mit denen der Escape Rooms verglichen. Danach wird die Zielgruppe junge Erwachsene mithilfe von verschiedenen Methoden analysiert und anschließend wird auf den Ergebnissen ein Escape-Spiel konzipiert. Dieses Spiel basiert auf dem Videospiel „Assassin’s Creed“, da dieses bereits bei jungen Erwachsenen bekannt und auch beliebt ist und somit bereits ein Teil der Zielgruppe angesprochen wird. Abschließend wird das Escape-Spiel von drei Versuchsgruppen getestet und mithilfe der gewonnen Erkenntnissen evaluiert.
In der Bachelorarbeit wird durch die Literaturarbeit und die Anwendung verschiedener Methodiken sowie die systematische Beobachtung der Versuchsgruppen gewährleistet, dass die Konzeption eines eigenen Escape-Spiels für öffentliche Bibliotheken lohnenswert ist.It is an advantage for public libraries to have a wide range of events to offer. However, most events are primarily tailored to the target groups of children and senior citizens. There are also events that are for adults, but these are more often events that are of no interest to young adults. Specific events for young adults are less common. Escape rooms have been popular in public libraries for years and these events are ideal for young adults. Like escape rooms, exit games follow an "escape the room" principle. However, unlike escape rooms, escape games do not require an entire room, just a table.
In view of the underrepresentation of events for young adults and the already existing interest in escape rooms in libraries, this bachelor's thesis will design its own escape game. First, the functionality of escape games is examined in more detail and compared with the functionality of escape rooms. The target group of young adults is then analyzed in detail, using various methods. Based on those results the escape game will be designed. The game is based on the video game "Assassin's Creed", as this is already well-known and popular with young adults and therefore already addresses part of the target group. Finally, the escape game is tested by three test groups and evaluated with the knowledge gained.
In the bachelor thesis, the comprehensive literature review and the application of various methods as well as the systematic observation of the test groups ensure that the design of an escape game for public libraries is rewarding
Die Darstellung von Bibliotheken und Recherche im Horror-Genre
In Horrorfilmen finden sich die Protagonist*innen mit Problemen natürlicher wie auch übernatürlicher Art konfrontiert. Zur Lösung dieser Herausforderungen nehmen die Figuren häufig Recherchen vor, um ein besseres Verständnis der Situation zu erlangen, wobei ihr Weg sie nicht selten in die Bibliothek führt. Diese Arbeit ergründet, welche Rolle die Bibliothek und die Recherche in Horrorfilmen spielen, wie diese dargestellt werden und sich im Laufe der Zeit verändert haben. Dabei liegt ein Augenmerk darauf, inwiefern die filmischen Darstellungen die Realität bibliothekarischer Arbeit und sich wandelnde Gewohnheiten der Mediennutzung widerspiegeln. Die Bibliotheks- und Recherchesequenzen in sechzehn Horrorfilmen, die zwischen 1990 und 2021 erschienen sind, werden in vier Untersuchungsdimensionen analysiert: der narrativen und visuellen Darstellung von Bibliotheken, der Recherchedurchführung und der Recherchevisualisierung. Diese Darstellungen unterliegen Konventionen, die wiederholt von den Filmen bedient und in dieser Arbeit herausgearbeitet werden. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Bibliotheken eine bedeutsame Rolle spielen, welche sich in vielen Fällen auf die Vermittlung von Wissen bezieht. Zwei Arten der Kameraführung und Einstellungskomposition finden auffällig oft Verwendung: die Regalfahrt und die Regaleinstellung. In den Recherchedarstellungen zeichnen sich Entwicklungen in Abhängigkeit vom digitalen Wandel und Muster in der Visualisierung ab, die wiederholt vorkommen und teilweise modernisiert werden.The protagonists of horror films typically find themselves facing problems of natural or supernatural origins. In many cases, they conduct research to better understand the situation and solve these challenges, which often leads the characters to the library. This bachelor thesis explores the role which libraries and research play in horror films, how they are portrayed and which changes in their portrayals have occurred over time. The ways in which the efforts of real libraries and recent developments in media use map onto the filmic portrayals is focused on. The analysis includes research and library scenes from sixteen horror films which were released between 1990 and 2021 and it is divided into four research foci: the narrative and visual portrayals of libraries as well as the conduct and the visualisation of research. These portrayals follow certain repeatedly used conventions which are outlined in this work. The findings include the fact that the libraries play key roles in these films. These are usually related to the library’s role as a facilitator of knowledge. Two methods of camera work and shot composition are used frequently: the shelf dolly shot and the static shelf shot. The portrayals of research showcase developments connected with digital transformations and frequently repeated patterns which are sometimes modernised
Die Bedeutung und Zukunftsperspektiven ehrenamtlich geführter internationaler Bibliotheken am Beispiel der International English Library in Düsseldorf
Diese Bachelorarbeit untersucht die Bedeutung und die Zukunftsperspektiven ehrenamtlich geführter internationaler Bibliotheken am Beispiel der International English Library in Düsseldorf (IEL). Die IEL, eine ehrenamtlich geführte englischsprachige Bibliothek, dient als kultureller Knotenpunkt für die internationale und deutsche Community, die an englischsprachiger Literatur und kulturellem Austausch interessiert ist. Durch qualitative Forschungsmethoden - Interviews und World Café - wird die Rolle der IEL für ihre Besucher*innen und Mitarbeitenden sowie mögliche Entwicklungs- und Verbesserungsmöglichkeiten untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bibliothek eine wichtige Rolle für ihre Community spielt, aber auch vor besonderen Herausforderungen steht. Die Bachelorarbeit zeigt mögliche Wege für die weitere Entwicklung der Bibliothek.This bachelor's thesis examines the importance and future perspectives of volunteer-run international libraries using the example of the International English Library in Düsseldorf (IEL). The IEL, a volunteer-run English-language library, serves as a cultural hub for the international and German community interested in English-language literature and cultural exchange. Using qualitative research methods - interviews and World Café - this work analyzes the role of the IEL for its visitors and staff as well as possible development and improvement opportunities. The results show that the library plays an important role for its community, but also faces particular challenges. The bachelor thesis shows possible ways for the further development of the library