Institut für Informationswissenschaft
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    Online-Berichterstattung ausgewählter Tageszeitungen über die G20-Krawalle 2017 in Hamburg : eine inhaltsanalytische Untersuchung

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    Die vorliegende Bachelorarbeit geht der Frage nach, wie die Süddeutsche Zeitung und die BILD die G20-Krawalle 2017 in Hamburg in ihrer Online-Berichterstattung abbildeten. Zu diesem Zweck wird eine qualitative Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring durchgeführt, in der die Artikel beider Zeitungen auf Qualitätskriterien politischer Berichterstattung untersucht werden. Ziel ist es, durch die Ergebnisse eine Aussage treffen zu können, inwiefern das Online-Angebot beider Zeitungen diesen Kriterien entspricht oder nicht entspricht. Im theoretischen Teil der Arbeit wird zunächst die Bedeutung der Medien für die öffentliche Meinung erläutert, hierbei werden Qualitätskriterien politischer Berichterstattung aufgezeigt und der Begriff der Leitmedien definiert. Anschließend wird der G20-Gipfel 2017 in Hamburg geschildert und die Untersuchungsziele und Hypothesen als forschungstheoretische Grundlagen aufgezeigt. Der anschließende praktische Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Online-Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung und der BILD zu den G20-Krawallen und analysiert diese im Rahmen einer qualitativen Inhaltsanalyse

    Issues in the descriptive cataloging of Korean language publications

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit ausgewählten Problemfeldern, die spezifisch sind für die Formalerschließung koreanischer Publikationen. Eine wesentliche Rolle spielt hierbei der Bereich "Sprache und Schrift" und hier wiederum insbesondere die Romanisierung des Koreanischen, die auch aus bibliothekarischer Sicht eine große Bandbreite an spezifischen Fragen aufwirft. Abgesehen von der Tatsache, dass Altdaten aus der Zeit vor der flächendeckenden Einführung des RDA-Standards noch ein Nebeneinander unterschiedlichster Regelwerke widerspiegeln, liegt nach wie vor kein international einheitlicher Standard für die Romanisierung des Koreanischen vor, so dass gerade hier eine inkonsistente Handhabung zwischen Datensätzen aus verschiedenen Quellen zu beobachten ist. Ein zweiter, mit der Frage der Romanisierung aufs Engste verbundener Problempunkt ist im Bereich der Personennamen auszumachen. Abschließend soll zudem auch die Formalerschließung von Altkoreanica (d.h. Publikationen vor 1910) thematisiert werden. Ziel ist es hier, ihre Besonderheiten gegenüber modernen Publikationen aus Korea aufzuzeigen und so auch deren Formalerschließung zu ermöglichen bzw. zumindest zu vereinfachen.The present thesis deals with a selection of issues specific to the descriptive cataloging of Korean language publications. The area of "language and script" plays an important role here, in particular the Romanization of Korean, which also raises a wide range of specific questions from a library science perspective. Apart from the fact that legacy data from times predating the widespread introduction of the RDA standard still reflect a coexistence of different sets of rules, there is still no internationally uniform standard for the Romanization of Korean. Given this, the treatment of Romanization is often found to be inconsistent between records deriving from different sources. A second issue to be dealt with, which is closely related to the question of Romanization, is the treatment of personal names. Finally, the cataloging of old and rare Korean prints (i.e. publications before 1910) will also be discussed. The aim here is to point out their peculiarities compared to modern Korean publications and thus to facilitate or at least simplify their descriptive cataloging

    Integrationsmöglichkeiten der Bibliothekssoftware Koha in Dienstleistungsangebote von Fachstellen, Großstadtsystemen und Bibliotheksdienstleistern

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    Die seit Anfang der 1990er Jahre eingesetzten „Integrierten Bibliothekssysteme“ werden derzeit durch sogenannte Next-Generation-Bibliotheksmanagementsysteme abgelöst, die innerhalb vernetzter Strukturen ihre Dienstleistungen erbringen und in deren Online-Katalog Suchmaschinen-Technologie eingesetzt wird. Mit der Bibliothekssoftware Koha können auch Bibliotheksdienstleister wie die Büchereizentrale Schleswig-Holstein ihr Dienstleistungsangebot erweitern und modernisieren. Diese Arbeit untersucht, wie Arbeitsabläufe innerhalb der Büchereizentrale durch den Einsatz von Koha mit einem Discovery-System in den Bereichen Zentralkatalog bzw. Verbundkatalog und zentrale Erwerbung effizienter gestaltet werden können. Besonders bei der Aktualisierung des Zentralkataloges lassen sich nennenswerte Einspareffekte erzielen.The "Integrated Library Systems", which have been in use since the early 1990s, are currently being replaced by socalled Next-Generation Library Management Systems, which provide their services within networked structures and with search engine technology in their online catalogs. With the Koha library software, library service providers such as the Büchereizentrale Schleswig-Holstein can also expand and modernize their service offering. This work shows how workflows within the library center can be made more efficient through the use of Koha in the context of a central catalog and central acquisition. Particularly when updating the central catalog, significant savings can be achieved

    Notwendigkeit und Mehrwert von Standards zur redaktionellen Qualita tskontrolle von Online-Produktrezensionen : eine qualitative Untersuchung

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    Eine Erscheinungsform der elektronischen Mundpropaganda im Web 2.0 stellen nutzergenerierte Online-Produktbewertungen dar. Fast jeder gängige Onlinehändler bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, solche Rezensionen zu verfassen. Für Kaufinteressenten bieten diese Informationen bei der Produktrecherche und im Vorfeld ihrer Kaufentscheidung eine wichtige Beurteilungsgrundlage. So werden Rezensionen von Kaufinteressenten aufgrund ihrer augenscheinlichen Authentizität und Unabhängigkeit oftmals zur Recherche vorgezogen und ersetzen in vielen Fällen die idealisierten Herstellerinformationen. Um Nutzer bei der Bewältigung der immer größer werdenden Fülle an nutzergenerierten Online-Produktrezensionen zu unterstützen, werden gängige Methoden wie beispielsweise das community-basierte Nützlichkeitsvoting oder verschiedene Sortierfunktionen eingesetzt. Eine der größten deutschen Online-Verkaufsplattformen setzt zudem zur Erhöhung der inhaltlichen Qualität eine redaktionelle Filterung von nutzergenerierten Online-Produktrezensionen nach bestimmten Kriterien ein. Die Akzeptanz dieses Prozesses wurde in dieser Arbeit empirisch mithilfe verschiedener Gruppendiskussionen untersucht. Dabei begegneten die Diskussionsteilnehmer diesem Verfahren mit erheblicher Skepsis. Sie waren sich in weiten Teilen darin einig, dass sie die redaktionelle Filterung nur dann akzeptieren, wenn entsprechende Standards implementiert würden. Diese beinhaltetem vor allem die Offenlegung und Transparenz des Prozesses. Deshalb verlangten fast alle Teilnehmer die Option, sich alle Rezensionen, also auch die durch eine Redaktion gefilterten, wieder anzeigen lassen zu können, damit ihnen keine Informationen vorenthalten würden. Aufgrund subjektiver Wertevorstellungen und unterschiedlichem Nützlichkeitsempfinden von Inhalten sei es zudem ratsam, eine Filterung nur nach wenigen, allgemeingültigen Grundsätzen vorzunehmen

    Medienmacher*innen als Spiegel der Gesellschaft : wie wichtig ist Diversität in deutschen Redaktionen?

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    Wie divers sind deutsche Redaktionen? Die Arbeit beschäftigt sich mit dieser Frage und stellt wissenschaftliche Untersuchungen hinsichtlich der personellen Vielfalt in der journalistischen Landschaft zusammen. Ausgehend von einer kulturtheoretischen Annäherung an den Journalismus-Begriff wird darüber hinaus untersucht, welche Bedeutung eine mögliche Diversität in deutschen Redaktionen für den Journalismus hat – und ob eine solche Diversität überhaupt wichtig ist. Die Aufschlüsselung des Ist-Zustands deutscher Redaktionen gibt einen kurzen Überblick über die tatsächliche personelle Aufstellung. Im Anschluss werden kulturtheoretische Perspektiven aufgezeigt, die eine Diversität in Redaktionen generell befürworten. Das Konzept 'Cultural Citizenship' benennt das Recht des Individuums auf kulturelle Teilhabe in einer Gesellschaft, ebenso wie kollektive kulturelle Praktiken in einer diversen Gesellschaft. Ohne eine kulturelle Teilhabe, so stellt das Konzept heraus, können auch politische und soziale Dimensionen des Bürger-Seins nicht erreicht werden: eine kulturelle und 'bürgerliche' Identität wird verwehrt. Auch die Bedeutung der Wirklichkeitskonstruktionen, für die mediale Angebote verantwortlich sind, spricht für eine Diversität in Redaktionen. Zudem wird die integrative Funktion von Massenmedien untersucht. Alle angeführten kulturtheoretischen Herangehensweisen an das Thema Journalismus, Medien und kulturelle Teilhabe zeigen: Diversität in deutschen Redaktionen ist sehr wichtig, wenn es darum geht, sämtlichen sozialen und diversen Gruppen des Landes eine kulturelle Teilhabe zu gewährleisten. Daraufhin muss sich die Untersuchung mit dem Gegenargument auseinandersetzen, dass das Wiedergeben fremder Lebensrealitäten das tägliche Geschäft von Journalist*innen ist – und eine diverse Besetzung aus diesem Grund möglicherweise doch nicht so ist. Im Anschluss geht die Arbeit auf Diversität angesichts des digitalen Zeitalters ein – und formuliert schließlich einen Ausblick auf die Entwicklung des Journalismus – im rasanten, digital geprägten Zeitalter der Medien

    Chancen und Risiken des Influencer-Marketings für Unternehmen

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    In einer reiz- und insbesondere werbeüberflutenden Gesellschaft gestaltet es sich immer schwerer für Unternehmen potenzielle Kunden zu erreichen. Auf der Suche nach Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit im Web und speziell in sozialen Medien wenden sich Unternehmen zunehmend an Influencer und integrieren das Influencer-Marketing als festen Bestandteil in ihren Marketingmix. Basierend auf dem bewährten Meinungsführerkonzept genießen Influencer eine hohe Authentizität und hohe Glaubwürdigkeit sowie ein hohes Maß an Vertrauen. Als Absender der Werbebotschaften von Unternehmen besitzen sie ein hohes Beeinflussungspotenzial auf die Wahrnehmung eines Produktes, einer Dienstleistung und einer Marke, auf die Reputation eines Unternehmens sowie schlussendlich auf den Kaufentscheidungsprozess ihrer Rezipienten. Doch der Einsatz des Influencer-Marketings birgt neben Chancen auch Gefahren, die es abzuwägen gilt. Die vorliegende Bachelorthesis beinhaltet eine Einschätzung über die Chancen und Risiken des Influencer-Marketings für Unternehmen zur Erreichung ihrer Unternehmensziele. Dafür wurden die Begriffe des Influencer- Marketings und des Influencers definiert. Anschließend wurden diese mit einem zeitlichen Rückblick zum Ursprung des Influencer- Marketings mit der Entdeckung der Meinungsführer sowie zur Entwicklung des Influencer-Marketings durch soziale Medien eingeordnet. Zudem wurde das Influencer-Marketing als Marketinginstrument durch eine Auflistung der Ziele, einer Einordnung in den Marketing-Mix sowie einer Abgrenzung zum klassischen Marketing betrachtet. Darauf aufbauend wurden die Chancen und die Risiken des Influencer-Marketings abgewogen, sodass abschließend eine Einschätzung über den Einsatz des Influencer- Marketings für Unternehmen zur Erreichung ihrer Unternehmensziele abgegeben wurde

    Konzeption und medienpraktische Umsetzung einer Microsite zur Erschließung neuer Zielgruppen für die ganzheitliche Webkonzeption der Internetagentur mindshape GmbH mit begleitendem Inbound-Marketing

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    Die mindshape GmbH ist Spezialist für Suchmaschinen-Optimierung und TYPO3-Web-sites. Das Unternehmen möchte sich dabei zukünftig stärker als Agentur für die ganzheitliche Webkonzeption bzw. Website Konzeption (Strategieberatung, Kommunikationskonzept, Design, Umsetzung, Redaktion sowie SEO/SEA & FB-Betreuung) aufstellen. Die vorliegende Bachelorarbeit beinhaltet die Konzeption und medienpraktische Umsetzung einer Microsite zur Erschließung neuer Zielgruppen für die ganzheitliche Website Konzeption. Der Fokus liegt dabei in der Erstellung eines informativen Webauftritts, welcher der gewünschten Zielgruppe – unter Berücksichtigung entscheidender Inbound-Marketing-Methoden – relevante Informationen zum Angebot der Internetagentur vermittelt. Die technische Umsetzung der Microsite erfolgte mit dem Content-Management-System WordPress

    Content Marketing im Bereich der gemeinnützigen Organisationen

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    Die Arbeit befasst sich mit der Gestaltung und Umsetzung des Content Marketings bei Organisationen mit einem gemeinnützigen und humanitären Hintergrund. Dabei wird zwischen den Organisationen unterschieden, die einen kirchlichen und einen weltlichen Hintergrund besitzen. Als Organisationen kirchlichen Hintergrund werden „Brot für die Welt“ und Misereor“, als Organisationen mit weltlichem Hintergrund werden „Oxfam“ und das „Deutsche Rote Kreuz“ analysiert. Als Sonderfall wird zudem die Soziallotterie „Aktion Mensch“ betrachtet. Diese werden sowohl in ihren jeweiligen Kategorien, als auch am Schluss im Fazit gegenübergestellt. Als Leitfrage der Arbeit dient folgende Frage: Wie wird das Content Marketing von gemeinnützigen Organisationen umgesetzt und welche Zielgruppen sollen damit erreicht werden? Die Arbeit kommt zu der Erkenntnis, dass alle fünf hier untersuchten Organisationen Content Marketing ausüben. Dabei wird ermittelt, dass die Zielgruppen der Organisationen in einigen Teilen kohärent sind, jedoch durch einzelne Faktoren, welche beispielsweise am Profil der jeweiligen Organisation zu erkennen sind, immer voneinander abgrenzbar sind

    Inklusion und Abbau kommunikativer Barrieren durch den Einsatz von Leichter und Einfacher Sprache in Öffentlichen Bibliotheken

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    Der soziale Auftrag Öffentlicher Bibliotheken, der sich aus dem beruflichen Selbstverständnis ergibt, aber auch extern etwa in der UN-Behindertenrechtskonvention formuliert wird, beinhaltet eine barrierefreie Gestaltung bibliothekarischer Einrichtungen und Angebote. Um kommunikative Barrierefreiheit zu erreichen und zudem die Alphabetisierung Erwachsener zu fördern, stehen den Bibliotheken unter anderem die Instrumente der Leichten sowie der Einfachen Sprache zur Verfügung. Die vorliegende Arbeit legt dar, dass viele verschiedene Personengruppen von entsprechenden Angeboten profitieren können und stellt konkrete Maßnahmen vor, mit denen die genannten Instrumente eingesetzt werden können. Eine im Rahmen dieser Arbeit durchgeführte Untersuchung Öffentlicher Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen, die sich aus einer Recherche sowie einer Befragung der Einrichtungen zusammensetzte, kommt zu dem Ergebnis, dass entsprechende Angebote zwar eine weitreichende Bekanntheit haben, aber längst noch nicht umfassend und flächendeckend eingesetzt werden. Besonders auffällig ist der Fokus auf einige wenige Angebote, die von vielen Bibliotheken eingesetzt werden, während andere kaum genutzt werden. Die Angebote der Öffentlichen Bibliotheken aus Erlangen und Dresden zeigen, wie auch mit unterschiedlichen Budgets nicht nur punktuelle, sondern auch ganzheitliche Konzepte umgesetzt werden können.The social mandate of public libraries, evoking from professional self-conception, but also formulated in external sources like the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities, contains the need for an accessible design of the library and its services. In order to achieve communicative accessibility and also to promote the alphabetization of adults, plain language (represented in Germay mainly by the concepts called „Leichte Sprache“ and „Einfache Sprache“) is a tool that libraries can use. This thesis shows that many different groups of persons can benefit from services in plain language and presents specific measures to use it. An investigation of public libraries in the state of North-Rhine Westphalia, done as a part of this thesis and containing research as well as a survey of the libraries, shows that respective services are widely known but are far from being used comprehensively and extensive. Especially noticable ist a focus on few services that are offered by many libraries, while others are barely being used. The concepts by public libraries from Erlangen and Dresden show how, even with different budgets, services can not only be designed in an isolated way, but also with an holistic approach

    Web Scraping als Monitoring-Instrument für Massenmedien im Web

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    Während traditionelle Medieninhaltsanalysen eine etablierte Methode in der empirischen Sozialforschung darstellen, so werden sie doch selten mit analytischen Verfahren zur Verarbeitung großer Dokumentenkollektionen kombiniert (Blei u.a., 2003), die Aufschluss über latente inhaltliche Schwerpunkte einzelner Nachrichtenportale sowie deren relative Themenverteilung liefern können. Im Vordergrund der Forschungsarbeiten stand daher die technische Realisierung eines automatisierten Verfahrens, das als Instrument zur Beobachtung der massenmedialen Agenda im Web dient. Zu diesem Zweck musste eine eigene Infrastruktur entwickelt werden, welche die Medienbeobachtung verschiedener Kanäle (u.a. “BILD”, “Spiegel”, “Junge Freiheit”) möglich machte. Im Fokus steht hierbei die Entwicklung von drei Kernelementen des Monitoring-Instruments, die für die Archivierung, die Aufbereitung und schließlich die inhaltliche Analyse der Artikel aus den RSS-Kanälen der einzelnen Nachrichtenportale zuständig sind. Neben dem o.g. Verfahren zur Aufdeckung latenter Themenkomplexe mithilfe des sogenannten LDA Topic Modellings bieten die in strukturierter Form vorliegenden Artikel aus dem Dokumentenkorpus ein breites Spektrum an weiteren Anwendungsmöglichkeiten. So wird das mittels Frequenzanalysen ermittelte Aufkommen von Themen in der massenmedialen Agenda ferner mit Umfragedaten kombiniert, die zukünftig Aufschluss über die öffentliche Meinungsbildung zu den in den Medien vorkommenden Themen liefern können. Insbesondere die Forschungsergebnisse der LDA-Analyse zeigen, dass die relative Themenverteilung der entsprechenden Nachrichtenportale auf einen Blick dargestellt werden kann; somit leisten die erzielten Ergebnisse einen Beitrag, ein tieferes Verständnis von komplexen sozialwissenschaftlichen Zusammenhängen, wie in diesem Fall der Agenda eines massenmedialen Akteurs, zu erlangen und diese mithilfe entsprechender Visualisierungen greifbar zu machen

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