Institut für Informationswissenschaft
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Studentische Informationskanäle für Bibliotheksinformationen - Unter besonderer Berücksichtigung einer empirischen Studie an der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
Diese Arbeit befasst sich mit der Auseinandersetzung der Informations- und Kommunikationssituation zwischen wissenschaftlichen Bibliotheken und der Zielgruppe Studenten. Berücksichtigt wurde der theoretische Hintergrund, indem die empirische Sozialforschung, das Informations- und Kommunikationsverhalten von Jugendlichen und die Kundenkommunikation in wissenschaftlichen Bibliotheken näher betrachtet wurden. Am Beispiel der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln wurde nach einer empirischen Erhebung festgestellt, dass eine Optimierung der Informationskanäle vorgeschlagen werden konnte
Qualität auf Instagram - Eine medienwissenschaftliche Betrachtung der Qualität von Influencerbeiträgen auf der Social-Media-Plattform Instagram
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Konzeption und Umsetzung des Ernährungs- und Ratgeber-Blogs Herzenswonne.de
Die medienpraktische Bachelorarbeit beinhaltet die Konzeption und Umsetzung des Ernährungsblogs Herzenswonne.de. Der Blog befasst sich speziell mit dem Thema Ernährung für Personen mit Herzerkrankung, sowie der präventiven Vorbeugung von Herzerkrankungen durch eine bewusste Ernährungsweise. Dabei setzt der Blog auf zwei thematische Schwerpunkte: Zum einen soll der Blog mit simplen und gesunden Rezepten zu einer gesünderen Ernährung anregen. Zum anderen soll er anhand von Experten-Interviews und auf Fachliteratur basierenden Blogbeiträgen darüber informieren, welche Lebensmittel und Zubereitungsarten schlecht, und welche schonend für das Herz-Kreislauf-System sind.
Schwerpunkt der Arbeit ist die Konzeption und praktische Umsetzung von Herzenswonne.de. Für die praktische Umsetzung wird auf das Content Management Systems Wordpress zurückgegriffen. Dieses wird entsprechend der im Konzept festgelegten Anforderungen angepasst. Zudem soll eine Schnittstelle zu den Social-Media-Plattformen Facebook und Pinterest gegeben sein, um Reichweite für den Blog zu generieren
Prozessorientiertes Forschungsdatenmanagement als Beitrag zur Sicherung von Forschungsdaten aus Qualifizierungsarbeiten
Forschungsdaten, die im Rahmen von wissenschaftlichen Qualifizierungsarbeiten anfallen, sind integraler Bestandteil der Prüfungsschrift. Allerdings sind die Daten häufig nur als Zusatzmaterial beigefügt und nur selten separat erschlossen und nachgewiesen. Das jedoch kann nur erfolgen, wenn die angefallenen Forschungsdaten entsprechend aufbereitet und beschrieben sind, was zusätzlichen Aufwand erfordert. Besonders bei Qualifizierungsarbeiten stehen die dafür notwendigen Ressourcen häufig nicht ausreichend zur Verfügung.
In dieser Arbeit wird das Konzept des prozessorientierten Forschungsdatenmanagements für qualifizierende Forschungsarbeiten erarbeitet. Es kann ohne großen Aufwand implementiert werden und ermöglicht den Forschenden eine strukturierte Ablage ihrer Forschungsdaten schon während des Forschungsprozesses. Die Daten können während der Ablage so organisiert werden, dass ein anschließendes Archivieren der Forschungsdaten ohne zusätzlichen Mehraufwand möglich ist. Das erarbeitete Konzept wird anhand des am Max-Plank-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern entwickelten Forschungsdatenablagesystems RE:COLL detailliert vorgestellt.Research data generated during scientific training projects are an integral part of the final theses or dissertations. However, these data are often enclosed as supplementary material and rarely recorded and catalogued as separate entities. This can only be achieved, if the research data are prepared and described accordingly, requiring additional effort. Especially in the case of training work, the necessary resources for this are often not available. In this thesis, the concept of process-oriented research data management for qualifying-related research projects is developed. It can be implemented easily and enables researchers to store their research data in a structured way during the research process. The data can be organised such that subsequent archiving of the research data is possible without additional effort. The approach is presented in detail on RE:COLL, the research data storage system developed at the Max Planck Institute for Research on Collective Goods
Query Suggestion mit Siri
Suchanfragen und automatische Vorschläge zu diesen, wenn der Nutzer die Anfrage gerade noch eintippt, gehören heutzutage zum Standard. Das nicht nur bei Suchen im Internet, sondern auch mithilfe von integrierten Assistenten an PC oder auf Mobilgeräten, wie Smartphones oder Tablets. Einer dieser persönlichen Assistenten ist Siri, eine Software auf iOS-Geräten des Technologiekonzerns Apple. Siri ist hauptsächlich bekannt dafür, als Sprachassistent auf gesprochene Anfragen zu reagieren. Allerdings bietet Siri auch eine Suchfunktion auf dem Homescreen des Geräts an, in die Suchen eingetippt werden können. Auch hier werden Vorschläge gemacht, die die Eingabe während des Schreibens automatisch vervollständigen. Dabei ist aber nicht klar, woher diese stammen. Gut denkbar ist eine Kooperation mit einem etablierten Anbieter einer Web-suchmaschinen. Aber klare Aussagen, von Apple selbst, finden sich nicht. Lässt sich dies eventuell auf experimentellem Weg ermitteln? Um sich der Lösung dieser Fragestellung zu nähern, stelle diese Bachelorarbeit die Umsetzung eines Versuchsaufbaus dar, bei dem über einen vierwöchigen Zeitraum definierte Suchanfragen an die Web-suchmaschinen Google, Bing, DuckDuckGo und an die Siri-Suche gestellt wurden. Durch Analysemethoden, wie unter anderem Rank-biased overlap (RBO), sollten so Gemeinsamkeiten ermittelt werden, die gegebenenfalls auf einen konkreten Partner schließen lassen. Zwar zeigten die Vergleichsmethoden durchaus Unterschiede auf, ein klares Ergebnis in Bezug auf eine der betrachteten Suchmaschinen, konnte allerdings nicht erzielt werden.Search queries and automatic suggestions for these, when the user is just typing in the query, are standard nowadays. This not only applies to searches on the Internet, but also with the help of integrated assistants on PCs or mobile devices such as smartphones or tablets. One of these personal assistants is Siri, software on iOS devices from the Apple technology group. Siri is mainly known as a speech assistant for responding to spoken requests. However, Siri also offers a search function on the device's home screen, where searches can be typed in. Here, too, suggestions are made that automatically complete the input as you type. However, it is not clear where they come from. A cooperation with an established provider of web search engines is conceivable. But clear statements, from Apple itself, cannot be found. Can this possibly be determined experimentally? In order to approach the solution to this question, this bachelor thesis represents the implementation of an experimental setup in which defined search queries were made to the web search engines Google, Bing, DuckDuckGo and Siri search over a four-week period. Analysis methods such as Rank-biased overlap (RBO) were used to identify commonalities that might lead to the conclusion that a specific partner is involved. Although the comparison methods did reveal differences, a clear result in relation to one of the search engines considered, could not be achieved
Wissensmanagement im Forschungsdatenmanagement – Das „Serviceverzeichnis Forschungsdaten“
Die Veröffentlichung der Zusammenfassung ist nicht erwünscht
Empfehlungen für die Konzeption integrativer Bibliotheksarbeit für indigene Bevölkerungsgruppen: Eine Analyse der bibliothekarischen Praxis in Kanada und Australien
Indigene Bevölkerungsgruppen sind in vielen Ländern der Welt nach wie vor nicht gut in die Gesellschaft integriert. Diese Arbeit soll die integrative Bibliotheksarbeit für indigene Bevölkerungsgruppen beleuchten und Praxisbeispiele integrativer Bibliotheksarbeit in Kanada und Australien bezüglich verschiedener bibliothekarischer Tätigkeitsfelder analysieren und miteinander vergleichen. Auch die kulturelle Integration wird berücksichtigt. Aufbauend auf diesen Analyseergebnissen werden Empfehlungen für die Konzipierung integrativer Bibliotheksarbeit für indigene Bevölkerungsgruppen gegeben.Indigenous people are still poorly integrated into society in many countries around the world. This paper aims to highlight integrative library work for indigenous peoples and to analyze and compare practice examples of integrative library work in Canada and Australia in relation to different areas of library work. The cultural integration is also considered. Based on these analysis results, recommendations are given for the design of integrative library work for indigenous people
Mit diesem Ergebnis hat niemand gerechnet - Chancen und Grenzen von Clickbaiting im Online-Journalismus
In dieser Arbeit wird untersucht, welche Vor- und Nachteile die Strategie des Clickbaitings zur Steigerung der Reichweite für deutschen Online-Medien mit sich bringt. Sie basiert auf bisherigen Erkenntnissen zur Finanzierung und Arbeitsweise von Online-Medien, dem Verhalten ihrer Nutzer, und der Technik und Wirkung von Clickbaiting. Im Rahmen dieser Arbeit wird zum einen eine Inhaltsanalyse mehrerer deutscher Online-Medien und zum anderen eine Nutzerstudie durchgeführt, in der Probanden Artikel einer fiktiven Nachrichtenwebseite konsumieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Clickbaiting eine geeignete Strategie ist, um vor allem kurzfristig für Aufmerksamkeit und hohe Zugriffszahlen zu sorgen. Dagegen überwiegen langfristig die möglichen Nachteile von Clickbaiting, wie eine Enttäuschung der Nutzer und damit ein Verlust von Reichweite und Image.This thesis explores the advantages and disadventages of using clickbait in digital journalism in order to increase traffic. It is based on key findings about financing and work habits in online news media as well as user behaviour and mechanisms and effects of clickbaiting. The sutdy comprises of a content analysis of several german online news media and a user study based on a fictional website. The study shows that while clickbaiting is an effective methode to gain attention and increase short term traffic, in the long run there is an increasing risk of leaving users disappointed and loosing traffic and brand reputation
Welche Auswirkungen hat die Nutzung sozialer Medien auf die Wahrnehmung journalistischer Qualität und daraus folgend auf das Vertrauen in Medien? Am Beispiel von Facebook
In der modernen Gesellschaft ist der Journalismus das Fenster zur Welt, in dem sich Menschen über das Weltgeschehen informieren können. Da das Publikum die Berichterstattung jedoch meist nicht verifizieren kann, muss es darauf Vertrauen, dass die Berichterstattung eine möglichst genaue Darstellung des Geschehens ist. Durch die vielen Konflikte der letzten Jahre, allen voran die Flüchtlingskrise, sehen sich der Journalismus und die Medien vermehrt Lügenpresse-Vorwürfen ausgesetzt. Gerade in sozialen Medien wie Facebook, in der Menschen sich in Teilöffentlichkeiten zusammenschließen können, finden diese Vorwürfe einen Nährboden. Dadurch ist in den letzten Jahren eine Diskussion um das Vertrauen in die Medien und die Glaubwürdigkeit und Qualität ihrer Berichterstattung aufgekommen. Aus diesem Grund widmet sich die vorliegende Arbeit der Frage, welche Auswirkung die Nutzung sozialer Medien auf die Wahrnehmung journalistischer Qualität und daraus folgend auf das Vertrauen in Medien hat, wobei sich auf die Betrachtung des sozialen Netzwerks Facebook beschränkt wird. In der Arbeit werden zunächst die Begriffe Journalismus und Vertrauen näher definiert, ehe journalistische Qualitätsmerkmale identifiziert und ihre Wahrnehmung durch das Publikum näher betrachtet werden. In Verbindung mit der Nutzung sozialer Medien stellt sich dabei heraus, dass das Publikum vermehrt auf Heuristiken, also Erwartungen, Gefühlen und Hörensagen zurückgreift, als auf eine rationale Beurteilung der journalistischen Qualität. Um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, wird sich hier auf das soziale Netzwerk Facebook beschränkt. Dieses fördert dabei sowohl die Polarisierung bei der Wahrnehmung journalistischer Qualität als auch, daraus folgend, die Polarisierung beim Medienvertrauen
Strategische Grundlagen zur Vermittlung von Informationskompetenz - Welche Rolle spielt die Vermittlung von Informationskompetenz in der strategischen Selbstdarstellung deutscher Universitätsbibliotheken
Die Vermittlung von Informationskompetenz ist kein neues Thema an deutschen Hochschulen. Durch den allgemein verfügbaren Zugang zum Internet und die zentrale Rolle, die Online-Medien im täglichen Leben spielen, gewann das Thema in den letzten Jahren jedoch stark an Bedeutung. Die große Anzahl an Online-Medien stellt Benutzer aller Altersgruppen und Bildungswege vor die großen Herausforderungen, relevante Informationen in dem großen Angebot ausfindig zu machen und die Authentizität dieser Informationen sicher zu bewerten. Schon in der Mitte der 2000er Jahre erkannten Hochschulen und ihre Bibliotheken die Notwendigkeit, Studierende und Benutzer in den Umgang mit Informationen einzuweisen. In den folgenden Jahren veröffentlichten verschiedene Wissenschaftsorganisationen wie der deutsche Bibliotheksverband e. V. und die Hochschulrektorenkonferenz Eingaben, in denen sie eine stärkere strategische Verankerung von Informationskompetenz im Hochschulwesen forderten. Die zentrale Frage dieser Arbeit ist, welche Rolle die Vermittlung von Informationskompetenz gegenwärtig in der strategischen Selbstdarstellung deutscher Universitätsbibliotheken spielt. Hierfür wurden die Jahresberichte und das Lehrangebot deutscher Universitätsbibliotheken quantitativ und qualitativ ausgewertet. Die Auswertung der Jahresberichte ergab, dass eine starke Vernetzung der Bibliotheken in regionalen Arbeitsgemeinschaften stattfindet, und dass die Vermittlung von Informationskompetenz in Form von Referaten und Arbeitsgruppen in die Organisationsstruktur von Hochschulbibliotheken eingebunden wird. Innovative Konzepte werden im Rahmen von Projekten und Best-Practice-Wettbewerben erarbeitet. Zudem stellte sich heraus, dass an den untersuchten Bibliotheken ein diverses Angebot an Inhalten vermittelt wird, und dass eine Vielzahl an unterschiedlichen Zielgruppen wie Schülern und ausländischen Studierenden auf diese Angebote zugreifen können. Die Zahl der Kurse, der Unterrichtsstunden und Teilnehmer sank jedoch in den Jahren zwischen 2012 und 2017 ab, während die allgemeinen Studierendenzahlen anstiegen. Dies könnte mit einem wachsenden Angebot an Lehrmaterialien wie Online-Tutorials zusammenhängen, die an die Stelle von konventionellen Kursen treten. Die Veränderungen im Verständnis von Informationskompetenz zeigen sich in der Ausweitung des Lehrangebots der Universitätsbibliotheken um Themen wie Open Access und Forschungsdatenmanagement. Diese Entwicklung ist jedoch noch lange nicht abgeschlossen.Teaching information literacy is not an entirely new topic for German universities. It has gained some importance in the past years, due to the widely available internet access and the central role of online media in our everyday lives. To users of all ages and levels of education, the large variety of online media poses the challenge of identifying relevant information and ascertaining the veracity of this information. Universities and their libraries acknowledged early in the 21st century that it would be necessary to teach students and users how to handle information properly. In the following years science organizations like the German Library Association (dbv) or the German Rectors‘ Conference (HRK) proposed several resolutions, in which they urged for a stronger incorporation of information literacy into the German university system. The central question of this thesis will be, which role the teaching of information literacy plays in the strategic profiles of German university libraries. To answer this, I have evaluated the annual reports, courses and educational services of German unversity libraries. The annual reports showed that university libraries interconnect in regional networks, and that teaching information literacy is incorporated into the organizational structure of many libraries in form of special teams or departments.Innovative concepts for teaching information literacy are being developed through projetcs and best practice competitions. Further evaluation showed that German university libraries taught a variety of courses and topics and provided diverse instructional material and topics to an equally diverse spectrum of target audiences. And yet, the number of courses, of total hours and participants declined in the years between 2012 and 2017, while student numbers at German universities grew. This could have been caused by an increase in services like online tutorials, which are gradually replacing conventional courses. The change of the concept of information literacy shows in the increased variety of topics that are taught by university libraries, like research data management or open access publishing. This process of change is, however, far from being completed