Institut für Informationswissenschaft
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    Podcasting als Instrument des Human Resource Managements

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    Angetrieben durch die Entwicklung zu einer On-demand-Gesellschaft und einem Arbeitnehmer-dominierenden Arbeitsmarkt verändern sich auch Strukturen und Anforderungen im Human Resource Management (HRM). Diesem angeschlossen sind jene Medien, die zur Personalbeschaffung und Stärkung der Arbeitgebermarke dienen. Um den jüngsten Entwicklungen und Ansprüchen auf Seiten der potenziellen Mitarbeiter standzuhalten, steigen Unternehmen in den Audiomarkt ein und produzieren ihren eigenen Corporate Podcast (CP). Jobsuchende präferieren den Einblick in die Unternehmensphilosophie und -kultur im Gegensatz zur Übermittlung harter Fakten. Der Vorzug des CPs liegt speziell in der Emotionalisierung von Inhalten und ihrem Transport durch Storytelling. Auf diese Weise können Kandidaten persönlich überzeugt, gewonnen und bestenfalls langfristig gebunden werden. Die Anzahl jener Podcasts, die im Sinne des HRMs eingesetzt werden, ist vergleichsweise gering. IKEA startete mit einem solchen unter dem Titel IKEA Podcast – Deine Möglichkeiten in 2006, stellte die Veröffentlichung allerdings nach nur vier Folgen ein. Podcasting als Instrument des HRMs erweist sich als ein noch wenig erforschtes Gebiet, gleichzeitig aber auch als ein Potenzialreiches. In Kombination mit der Überlegung eines möglichen Relaunches des CPs von IKEA zeigt sich die Notwendigkeit der Erforschung von Merkmalen, die in der Podcast-Gestaltung als erfüllt gelten sollten, um eine Positionierung als attraktiver Arbeitgeber sicherzustellen. Diese Arbeit entwickelt aufbauend auf den Anforderungen an einen CP mit HR-Hintergrund konkrete Maßnahmen, sowohl im Allgemeinen als auch im Speziellen für IKEA. Zur Ausschöpfung möglichst breiter Informations- und Inspirationsquellen wird das Benchmarking als Methodik gewählt. Der Nutzen liegt in der Vielfalt und Chance des Lernens von den Besten, indem mit dem Vergleich von Wettbewerbern Best Practices identifiziert und auf die eigenen Strukturen übertragen werden können. Der dazu entwickelte Kriterienkatalog ist universell zur Bewertung eines solchen CPs einsetzbar, um die eigene Position und Wettbewerbsfähigkeit am Markt zu optimieren und nachhaltig zu sichern. Teil der Analyse sind folgende Unternehmen: Audi, Bertelsmann, BVA, Daimler, DHL, EDEKA, Home Depot, L’Oréal, McKinsey und Netflix. Im Ergebnis führt DHL das Ranking an, wenngleich Netflix, Daimler, EDEKA und McKinsey ebenfalls wertvolle Lösungen zeigen. Als wichtigste Erkenntnis lässt sich die bewusste inhaltliche Fokussierung eigener Werte und Gründe, die das Arbeiten und die Zugehörigkeit zum Unternehmen besonders und attraktiv machen, herausstellen. Zentrale Faktoren sind hier Authentizität, Glaubwürdigkeit und echte Einblicke in den Arbeitsalltag, die sich durch die Aufzeichnung offener Gespräche mit Mitarbeitern inkl. Storytelling realisieren lassen.Driven by the development towards an on-demand society and an employee-dominated labor market, structures and requirements in Human Resource Management (HRM) are also changing. This is accompanied by those media that serve to recruit personnel and strengthen the employer brand. In order to keep up with the latest developments and demands on the part of potential employees, companies are entering the audio market and producing their own Corporate Podcasts (CP). Job seekers prefer the deep insight into the corporate philosophy and culture in contrast to the transmission of hard facts. The advantage of CPs lies especially in the emotionalization of content and its transport via storytelling. In this way, potential candidates can be personally convinced, won over and, at best, retained for the long term. The number of those podcasts that are used in the sense of HRM is comparatively small. IKEA started with one such podcast under the title IKEA Podcast – Deine Möglichkeiten in 2006, but discontinued the release of the audio series after only four episodes. Podcasting as an instrument of HRM looks to be a promising, but little explored field. In combination with the consideration of a possible relaunch of IKEA's CP, the need for research into features that should be considered fulfilled in podcast design in order to ensure positioning as an attractive employer becomes apparent. Based on the requirements for a CP with HR background, this work develops concrete measures, both in general and specifically for IKEA. Benchmarking is chosen as the methodology to exploit the broadest possible sources of information and inspiration. The benefit lies in the diversity and opportunity to learn from the best, by comparing competitors to identify best practices and transferring them to one's own structures. The catalog of criteria developed for this purpose can be used universally to evaluate such a CP and to optimize and sustainably secure one's own position and competitiveness on the market. The following ten companies are part of the analysis: Audi, Bertelsmann, BVA, Daimler, DHL, EDEKA, Home Depot, L'Oréal, McKinsey and Netflix. Based on the identified criteria, DHL leads the ranking, although Netflix, Daimler, EDEKA and McKinsey also provide valuable practical solutions. The most important finding is the deliberate focus on one's own values and reasons that make working and belonging to the company special and attractive. Central factors here are authenticity, credibility and genuine insights into everyday work, which can be realized by recording open conversations with employees, including storytelling

    Das Erwerbungsprofil der Germania Judaica in den Anfangsjahren und seine Modifikation im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen

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    Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert den systematischen Bestandsaufbau der Germania Judaica und die damit verbundene Erwerbungspolitik in den Anfangsjahren von 1959 bis 1969 und zeigt die damit verbundenen Herausforderungen einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek auf. Durch die Auswertung von Akzessionsbüchern sowie einer Reihe von internen Dokumenten sollen Erwerbungsschwerpunkte erkannt sowie Änderungen und mögliche weitere Entwicklungen beschrieben werden. Darüber hinaus wird der Zusammenhang zwischen der Erwerbungspolitik und gesellschaftlichen Ereignissen des Betrachtungszeitraums untersucht. Abschließend wird ein Blick auf die Wege und Quellen der Akquise geworfen, um zu verdeutlichen auf welchem Wege die Bibliothek den Bestandsaufbau in den Anfangsjahren umsetzen konnte

    Brand Experience als Treiber der Kundenbindung? Eine Analyse unter Einbeziehung der Kundenbegeisterung

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    Heute gestalten Unternehmen aktiv die Erfahrungen ihrer Kunden über das Experience Management und begeistern ihre Kunden. Die Forschung hingegen benötigt noch die theoretische Grundlage in diesem Themengebiet. Insbesondere das Zusammenspiel von Brand Experience und Kundenbegeisterung wurde noch nicht empirisch untersucht. Um diese Forschungslücke zu schließen, wurde in der vorliegenden Arbeit ein zu testendes Modell aufgestellt, das den Zusammenhang von Brand Experience, Kundenbegeisterung und Kundenbindung (Wiederkaufsabsicht und Weiterempfehlungsbereitschaft) beschreibt. Um diese Wirkungskette empirisch testen zu können, wurde eine Online-Befragung durchgeführt. Für die Studie wurden zwei Sportartikelmarken ausgewählt: Nike und Jack Wolfskin. Insgesamt konnten 950 Personen befragt werden, darunter 700 Nike Käufer und 250 Jack Wolfskin Käufer. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass es einen Zusammenhang von Brand Experience, Kundenbegeisterung und Kundenbindung gibt. Brand Experience hat einen positiven Effekt auf die Kundenbegeisterung. Des Weiteren hat die Kundenbegeisterung einen positiven Effekt sowohl auf die Wiederkaufsabsicht als auch auf die Weiterempfehlungsbereitschaft. Außerdem ist der Effekt von der Brand Experience auf die Kundenbindung, mediiert durch die Kundenbegeisterung, positiv. Auf Grundlage der Ergebnisse werden Implikationen für die Forschung und das Management aufgezeigt

    Funktionsweise und Anwendung von Neuromarketing zur Kaufmotivation und Konsumententbindung im Web

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    Der digitale Wandel verändert nicht nur den Markt, sondern auch das Marketing nachhaltig. Ein großer Anteil des Kaufprozesses findet inzwischen im digitalen Netz statt. Interessenten und potenzielle Kunden suchen im Web nach Informationen über Produkte und deren Preise oder kaufen direkt im Online-Shop. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, mit der schnellen Entwicklung von Webtechnologien und digitalen Kommunikationsformen nicht nur Schritt zu halten, sondern den Wandel zu antizipieren und aktiv zu nutzen, um mit digitalen Konzepten und Strategien auch im Web präsent und erfolgreich zu sein. Dies betrifft sowohl die Darstellung des Unternehmens selbst als auch die seiner Marken und Produkte. Im Neuromarketing werden aktuelle Erkenntnisse der Hirnforschung zum Verhalten von Konsumenten interpretiert und in Marketingkonzepte umgesetzt. Durch den Zusammenschluss von Hirnforschung und Marktforschung erlaubt das Neuromarketing viele Rückschlüsse über Kaufmotivation und Markenbindung, die gerade im E-Commerce, der durch Informationsflut und vielfältige Kaufreize gekennzeichnet ist, wertvolle Strategien liefern können, um Kunden erfolgreich auf die eigenen Produkte aufmerksam zu machen. In dieser Arbeit werden daher die Erkenntnisse der Hirnforschung vorgestellt, die für das Neuromarketing relevant sind und die daraus abgeleiteten Konzepte auf ihre erfolgreiche Anwendung im digitalen Netz hin untersucht. Danach werden die Anwendungsmöglichkeiten des Neuromarketings in einer kritischen Analyse zusammengefasst und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben.Digital change does not only transform the market sustainably, but also marketing itself. Today, a major part of purchasing processes is achieved in e-commerce. Prospects and customers are using search engines for product information or to buy the acquired products directly online. The big challenge for companies is not only to keep pace with but to anticipate and actively use digital change by launching successful online concepts and strategies. This does not only involve presentation of the company itself but also its brands and products. Neuromarketing is about interpreting the newest neurological research regarding consumer behaviour and translating it into effective marketing concepts. The merger of brain research and market research leads to innovative strategies, which are able to arouse the customers’ interest in the presented online products despite of the fact that e-commerce is a field marked by a flood of information and multiple purchasing stimuli. In this thesis the marketing-related findings of brain research will be introduced and the concepts derived therefrom will be investigated thoroughly regarding their successful application in the web. Through critical analysis the aim is to summarize Neuromarketing, followed by a perspective about future developments

    Analyse der Zusammenarbeit zwischen Archiv und Redaktion bei Deutschlandradio

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    Durch das in den letzten Jahren entstandene Angebot an Online-Quellen fällt es den Redakteur*innen deutlich leichter für eigene Aufträge und Aufgaben zu recherchieren als in der Vergangenheit. Dies führt dazu, dass Recherchedienste wie die Abteilung Dokumentation und Archive von Deutschlandradio weniger genutzt werden. Durch eine Umfrage in den Redaktionen, sowie Interviews der Beschäftigten von Dokumentation und Archive werden die entstandenen Schwierigkeiten genauer erläutert und zusammengefasst. Die genannte Befragung lehnt dabei an eine andere, ähnliche Umfrage aus dem Jahre 2010 an, in der bereits die Zufriedenheit der Redakteur*innen mit den Angeboten des Archiv-Service (einem Unterbereich von Dokumentation und Archive) eruiert wurde. Anhand dieser Informationen können mögliche Maßnahmen ermittelt werden, die zu einer besseren Zusammenarbeit führen können und die verschiedenen Angebote wieder neu zu entdecken. Generell ist aus Kosten- und Zeitgründen von einer klassischen Marketingstrategie abzusehen. Es werden bereits verschiedene Kanäle zur Vermittlung der Services genutzt. Die darin enthaltenen Informationen sollen in Zukunft genauer erläutert werden und direkter dem Endnutzer zur Verfügung gestellt werden

    FAIRe digitale Editionen. Anforderungen für nutzbare wissenschaftliche Editionen

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    Die FAIR-Prinzipien setzen sich seit ihrer Formulierung im Jahr 2016 immer mehr durch. Ihr Ziel ist, die Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten sicherzustellen, allerdings sind es nur Leitlinien, die fachlich ausgelegt werden müssen. Wissenschaftliche digitale Editionen, die hier als Daten-Community verstanden werden, kämpfen vermehrt mit dem Problem der Nachhaltigkeit. Es wird daher untersucht, inwiefern die FAIR-Prinzipien als Leitlinien für digitale Editionen herangezogen werden können. Hierbei werden sowohl die zugrunde liegenden Daten als auch die Software in der Analyse berücksichtigt. Es zeigt sich, dass alle Facetten der Prinzipien bereits unter anderem Namen diskutiert werden, die FAIR-Prinzipien dennoch als Leitlinien für zukünftige Entwicklungen produktiv herangezogen werden können.Since their first publication in 2016 the FAIR principles became widely accepted. Aiming at reusable research data the principles are general guidelines that thus need to be interpreted for the respective domain. Scholarly digital editions, understood as a data community, are confronted with sustainability issues. This thesis evaluates if the FAIR principles are suitable guidelines for digital editions considering the underlying data as well as the software. It becomes apparent that all facets of the principles are already discussed under different labels. Nevertheless, the FAIR principles can be of productive use in guiding future developments

    Steigerung unternehmensinterner Kundenzentrierung mittels des Costumer Journey Mappings am Beispiel des Konzerneinkaufs der Deutsche Post DHL Group

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    Im Zuge des digitalen Wandels steigt die Notwendigkeit für Unternehmen, die eigene Innovationskraft zu fördern. Durch eine Feedback-Kultur haben Unternehmen die Möglichkeit, aus internen sowie externen Quellen neue Ideen zu schöpfen. Dies gilt gleichermaßen für Dienstleister, die ihre Leistungen an Kunden innerhalb der Unternehmensorganisation anbieten. Für die Messung der Zufriedenheit mit internen Dienstleistern führt die Deutsche Post DHL Group jährlich eine quantitative Befragung durch. Im Jahr 2017 zeigte die Befragung zum Teil Schwächen im Hinblick auf die Dienstleistungen des Konzerneinkaufs auf. Aufgrund dessen wurde eine tiefergehende, qualitative Befragung durchgeführt, um zu ermitteln, wie die Kundenzentrierung im Einkauf gesteigert werden kann. Hierzu wurden interne Kunden des Konzerneinkaufs der Deutsche Post DHL Group befragt. Die zentrale Forschungsfrage lautete dabei: Welche Erwartungen haben interne Kunden in den Kontaktpunkten zum Einkauf und wodurch entsteht Begeisterung? Mithilfe der Customer Journey Map-Methode wurden wesentliche Verbesserungspotenziale in Bezug auf die Einkaufsdienstleistung herausgestellt. Hierzu gehören der Aufbau eines internen Kundenmanagements, die Strukturierung der Kommunikation an unternehmensinterne Kunden, die Schaffung von Transparenz über die Aktivitäten des Einkaufs sowie der Aufbau von tieferem Fachwissen in den jeweiligen Einkaufskategorien. Anhand der Untersuchung konnten Empfehlung formuliert werden, die eine gesteigerte Kundenzentrierung im Konzerneinkauf ermöglichen wie zum Beispiel die Einführung eines einheitlichen Kundenbeziehungsmanagements. Die Ergebnisse der qualitativen Inhaltsanalyse wiesen schließlich darauf hin, dass der Einkauf sich in einem Rollenkonflikt wiederfindet und kundenzentrierte Ansätze angesichts der einstigen Rolle des Konzerneinkaufs abgewogen werden müssen.In the course of digital transformation, the need for companies to improve their innovative capabilities increases. Through a feedback culture, companies have the opportunity to acquire new ideas from internal as well as external sources. This also applies to service providers who offer their services internally to customers within the corporation. In order to measure customer satisfaction with internal service providers, Deutsche Post DHL Group conducts a quantitative survey on an annual basis. In 2017, the survey revealed among other results weaknesses with regards to the services of the Corporate Procurement Organization. Therefore, a qualitative survey has been carried out to build a deeper knowledge on how customer centricity can be increased with regards to Corporate Procurement. Internal customers of Corporate Procurement at Deutsche Post DHL Group have been interviewed. The research question examined: Which expectations do internal customers have at each touchpoint with Corporate Procurement and what triggers customer enthusiasm? By using the method of Customer Journey Mapping potential for improvement has been identified regarding the purchasing services. This includes for example the development of an internal customer management, a structured communication to internal customers or development of an increased transparency on activities as well as expertise within Corporate Procurement. As a result of the survey, recommendations on how customer centricity can be increased, such as implementing a consistent customer relationship management, were made. In conclusion, the results of the qualitative content analysis show that Procurement is facing a role conflict. Thus, customer centric measures need to be evaluated against the former role of Corporate Procurement before being implemented

    Die Mediatisierung von Freundschaft: Eine empirische Untersuchung der Interaktionen junger Erwachsener in den sozialen Online-Netzwerken

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Interaktionen junger Erwachsener in sozialen Online-Netzwerken. Ziel war es, die Auswirkungen der digitalen Nutzung auf freundschaftliche Beziehungen empirisch zu überprüfen. Dazu dokumentierten sechs Teilnehmer ihre Interaktionen über einen Zeitraum von einer Woche in digitalen Tagebüchern und wurden anschließend in qualitativen Interviews befragt. Die Ergebnisse bestätigen, dass die Nutzung sozialer Online-Netzwerke einen Effekt auf das Konzept der Freundschaft hat. Die Auswirkungen weisen dabei sowohl positive als auch negative Konsequenzen auf

    Jenseits der Information: Künstlerbücher und ihre Vermittlung in Bibliotheken, Archiven und Museen

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    Künstlerbücher sind heutzutage in den Sondersammlungen von Bibliotheken, Archiven und Museen (BAM) zu finden und tragen dort zur Profilbildung der jeweiligen Institution bei. Diese oft disparaten Bestände schaffen nicht nur einen Mehrwert für die Forschung, sondern stellen zugleich ganz spezifische Bedingungen an ihre Erhaltung, Zugänglichmachung und weitere Vermittlung. Diese Arbeit nimmt diese Spezialbestände in den Blick, skizziert neueste Entwicklungen im Umgang mit diesen und will vor allem nach den Möglichkeiten und Herausforderung des Zugangs, der Präsentation und Vermittlung fragen. Wie kann der Zugang zu und die Benutzung dieser oftmals seltenen, konservatorisch manchmal anspruchsvollen, bisweilen äußerst wertvollen und vor allem heterogenen Bestände gestaltet werden? Welche Vermittlungsstrategien lassen sich über das Ausstellen von besonders sehenswerten Exponaten hinaus entwickeln und für welche Zielgruppen? Nach einer Auswertung der relevanten Forschungsliteratur, die u.a. Fragen nach der Definition des Künstlerbuchs und seiner institutionellen Verortung klärt sowie dessen Spezifika, Herausforderungen und potentielle Zielgruppen herausarbeitet, werden mittels einer Analyse von 23 Fallbeispielen Strategien und Programme entlang von sechs Vermittlungsperspektiven vergleichend vorgestellt: • Zugang schaffen • ausstellen • digitalisieren & online stellen • erforschen & studieren / lernen • kommunizieren & vernetzen • produzieren So ergibt sich eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Vermittlungspraxis, die Herausforderungen so-wie Potentiale der Vermittlungsarbeit klarer hervortreten lässt. Zum anderen geht es darum zu zeigen, wie diese Herausforderungen gemeistert, wie die Potentiale genutzt werden können – und auch, wo noch Verbesserungspotential besteht

    Konzeptionelles Mapping einer domänenspezifischen Metadatenbeschreibung auf DDB-LIDO

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    Informationsintegration ist in den Digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften ein wichtiges Thema, denn sie verwirklicht die Zusammenführung und übergreifende Nutzbarkeit heterogener Metadatenbeschreibungen aus unterschiedlichen Kontexten. Eine interoperable Modellierung und Dokumentation eines Metadatenschemas ermöglicht die erweiterte Nutzbarkeit durch Abbildbarkeit und Auffindbarkeit von Daten beispielsweise von verschiedenen digitalen Kollektionen zu Objekten des kulturellen Erbes und ermöglicht neue Nutzungsszenarien über deren ursprünglichen Modellierungszweck hinaus. Interoperabilität – umgesetzt vor allem durch Nutzung von Standards und der Dokumentation einer Metadatenbeschreibung – ist dabei die wichtigste Voraussetzung der Informationsintegration. Doch erst durch das konzeptionelle und technische Mapping einer modellierten Metadatenbeschreibung auf eine Zielbeschreibung wird eine kontextübergreifende Nutzbarkeit von Daten ermöglicht. In der vorliegenden Masterarbeit wird anhand der Umsetzung eines konzeptionellen Mappings die Frage untersucht, wie sinnvolles Mapping von domänenspezifischen Beschreibungen zu kulturhistorischen Bildinhalten einer spezifischen Fachdomäne auf eine interoperable metadatenbasierte Beschreibung gelingen kann. Dazu wird das konzeptionelle Mapping auf das LIDObasierte Anwendungsprofil der Deutschen Digitalen Bibliothek skizziert und in die Diskussion zu Mappingverfahren von Metadaten – insbesondere zu Bildinhalten des digitalen Kulturerbes – eingebunden.Information integration is an important topic in the digital humanities and cultural sciences, because it achieves the consolidation and comprehensive usability of heterogeneous metadata descriptions from different contexts. Interoperable modelling and documenting of a metadata schema enables extended usability by means of mapping and finding data, for example from different digital collections to cultural heritage objects, and enables new usage scenarios beyond their original modelling purpose. Interoperability – implemented primarily through the use of standards and the documentation of a metadata description – is the most important prerequisite for information integration. However, it is only through the conceptual and technical mapping of a modelled metadata description to a target description that a context-overlapping usability of data becomes possible. In the present master thesis, the implementation of a conceptual mapping is used to examine the question of how a meaningful mapping of domain-specific descriptions to culturalhistorical image content of a specific domain to an interoperable metadata-based description can succeed. To this end, the conceptual mapping to the LIDO-based application profile of the Deutsche Digitale Bibliothek (German Digital Library) will be outlined and included into the discussion on mapping procedures for metadata - in particular for image content of the digital cultural heritage

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