Institut für Informationswissenschaft
Not a member yet
    1202 research outputs found

    Das Management von E-Ressourcen im deutschsprachigen Konsortialbereich - Veränderungen durch das Electronic Resource Management System LAS:eR

    No full text
    Der immer schnellere voranschreitende technische Fortschritt zieht auch in der täglichen Arbeit der nationalen wissenschaftlichen Bibliotheken einen Strukturwandel mit sich. Besonders spürbar sind die Veränderungen bei der komplexen Verwaltung von erworbenen elektronischen Ressourcen, sprich Datenbanken, E-Journals oder E-Books. Vor allem im Bereich der konsortialen Arbeit und der dort stattfindenden Zusammenarbeit zwischen den wissenschaftlichen Bibliotheken und den bundesweit angesiedelten Konsortialstellen, existieren bisher noch keine adäquaten Abläufe beim Management der lizenzierten E-Ressourcen. Das Nachhalten aller relevanter LizenzInformationen, wie beispielsweise Kosten, Lizenz- und Archivzeiträume, Titellisten oder Nutzungsstatistiken, für die vielfältigen elektronischen Ressourcen wird immer komplexer und somit wird es schwieriger, die Ressourcen zentral und transparent zu verwalten. Als Lösung zur Schließung dieser momentan bestehenden Lücke der Verwaltung von E-Ressourcen im Konsortialbereich, wird das Electronic Resource Management System LAS:eR vorgestellt, welches speziell für das Management aller konsortialer Handlungsbedarfe im Bereich E-Ressourcen entwickelt wurde. Anhand von LAS:eR wird verdeutlicht, wie zukünftig die Workflows zwischen den deutschsprachigen Konsortialstellen und den nationalen wissenschaftlichen Bibliotheken deutlich optimiert werden können und dadurch bundesweit Veränderungen in der Konsortialarbeit angestoßen werden können.The increasingly swift pace of technological progress is bringing about a structural change in the daily work of national academic libraries. Those changes are particularly noticeable in the complex administration of electronic resources, i.e. databases, e-journals or e-books, which are licensed by academic libraries to a high degree. Particularly in the area of consortial work and the cooperation between academic libraries and nationwide consortia, adequate processes for the management of licensed e-resources have yet to be developed. The management of all relevant licensing information, such as costs, license and archive periods, title lists or usage statistics, is becoming increasingly complex for the wide range of electronic resources. The Electronic Resource Management System LAS:eR is presented as a solution to close this currently existing gap in the management of eresources licensed via national consortia. LAS:eR was specifically developed for the management of all consortial needs in the field of e-resources and will thus be used to illustrate how the workflows between the existing consortia organisations in Germany and the national academic libraries can be significantly optimised in the future, thereby initiating changes in consortium work on a nationwide scale

    Wie beeinflusst die #MeToo-Bewegung den aktuellen Genderdiskurs? Hashtag-Aktivismus am Beispiel von #MeToo

    Get PDF
    Die komplexen Verstrickungen von Macht, Gewalt und Sexualität bilden die Grundlage, die sexualisierte Übergriffe in unserer Gesellschaft bis heute ermöglichen. Das hat die #MeToo-Bewegung im Jahre 2017 deutlich gemacht und ins Zentrum des aktuellen Genderdiskurses platziert. Doch machen es diese kulturell bedingten heteronormativen Formen der Zweigeschlechtlichkeit schwer, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Die Recherche hat gezeigt, dass ein „Nein heißt Nein“ nicht die Lösung des Problems ist. Vielmehr müssen gesellschaftspolitische Strukturen in öffentlichen Diskursen fortlaufend hinterfragt werden, um Macht-Asymmetrien aufzulösen und letztlich Geschlechtergerechtigkeit herzustellen. Hashtag-Aktivismus als neue Form feministischen Protestes und der Öffentlichkeitsbildung hilft, die Sichtbarkeit marginalisierter Themen zu erhöhen, birgt aber auch Gefahren der Grenzverwischung und Nivellierung.The complex entanglements of power, violence and sexuality are forming the basis on which sexualized assaults in society are still possible today. The #MeToo-movement has once again made this clear and placed it at the center of the current gender discourse. But these culturally determined heteronormative forms of bisexuality make it difficult to find a common denominator. Research has shown, that “No means No” is not necessarily a solution to the problem, but that socio-political structures must be continuously questioned in public discourse in order to dissolve power asymmetries and ultimately establish gender justice. Hashtag activism as a new feminist form of protest and the creation of public spheres can help to increase the visibility of marginalized issues, but it also carries the danger of blurring subjects and alignment

    Konzeption und Umsetzung eines Dashboards als Basis für Dashboards mit Wertpapieranalysen

    No full text

    Termstatistische Analyse von Suchvorschlägen zu diversen Ethnien

    Get PDF
    Die Nutzung von Suchmaschinen ist im Alltag moderner Gesellschaften fest implementiert und gilt heute als eines der Fundamente digitaler Informationsbeschaffung. Diverse Studien schreiben digitalen Informationsanbietern einen soziotechnologischen Charakter zu, welcher potenziell dazu in der Lage ist durch ein Konglomerat feinjustierter Algorithmen Gesellschaften zu beeinflussen und eine Steuergröße in demokratischen Prozessen abzubilden. Die vorliegende Bachelor-Thesis belegt durch die Analyse diverser Nationen mithilfe der Datamining-Umgebung RapidMiner die ungleiche Darstellung von Ethnien in Suchvervollständigungen durch Textminingverfahren wie TF-IDF-Gewichtung, Erhebung von Termhäufigkeiten und der Durchführung einer Sentimentanalyse.The use of search engines is firmly implemented in the everyday life of modern societies and is now considered as one of the core resources of digital information retrieval. Various studies attribute a socio-technological character to online information providers which are potentially able to influence societies through a conglomerate of finely tuned algorithms and map a driving factor in democratic processes. Analyses of several nationalities are used to prove the unequal representation of ethnic groups in autosuggestions by applying text mining methods such as TF-IDF weighting, counting of term frequencies and conducting a sentiment analysis. As analysis tool the software RapidMiner is used

    Gamification in öffentlichen Bibliotheken als Brücke zwischen Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsauftrag

    No full text
    Gamification ist heute allgegenwärtig. Als Grundidee aus der Wirtschaft kommend wird Gamification zunehmend auch in Bildungskontexten genutzt. Ziel dieser Arbeit ist es zu zeigen, wie eine Gamification der Angebote Öffentlicher Bibliotheken diesen die Chance bietet, dem bibliothekarischen Bildungsauftrag nachzukommen und zugleich mit zielgerichteter Öffentlichkeitsarbeit das Image Öffentlicher Bibliotheken zeitgemäß zu gestalten. Dazu wird Gamification in Abgrenzung zum einfachen Spiel als Behandlung einer ernsthaften Aufgabe im Rahmen eines Games definiert und das Konzept der Gamified Library vorgestellt. Es werden Ziele und Methoden geeigneter Öffentlichkeitsarbeit und die wichtigsten Aspekte der Bibliothekspädagogik bezüglich einer Gamifizierung bibliothekarischer Angebote zur Gestaltung eines attraktiven Lernorts erläutert. Hierbei werden die Möglichkeiten der Gamifizierung der Bibliothek auch beispielhaft hinsichtlich ihrer Rolle als Bildungspartner von Schulen erörtert. Drei Praxisbeispiele, nämlich digitale Rallyespiele, Escape Room- bzw. Breakout-Spiele sowie Librarygame als Überbau einer Gamifizierung des Nutzungskontextes der Bibliothek, werden als bereits bekannte sowie zum Teil auch etablierte Konzepte der Gamifizierung analysiert. Sie existieren bereits im Portfolio der Öffentlichen Bibliothek und sind bei Umsetzung und Anwendung bestens geeignet, bibliothekspädagogische Lehrinhalte zu vermitteln sowie erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit zu gestalten

    Das Phänomen Weiterempfehlung - lässt sich ein "Weiterempfehlungskauf" identifizieren und messen?

    No full text
    Die nachfolgende Arbeit beschäftigt sich detailliert mit dem Phänomen Mundpropaganda bzw. Weiterempfehlung. Dazu benötigen die Unternehmen zum einen grundlegende Kenntnisse und das Wissen über beeinflussbare Faktoren einer Weiterempfehlung und zum anderen eine dazugehörige quantitative Kennzahl, die das Ausmaß einer Weiterempfehlung darstellen kann. Genau an diesem Punkt befindet sich die zentrale Problematik, die in dieser Bachelorarbeit aufgegriffen und untersucht wird. Denn es sind kaum Verfahren bekannt, die eine Weiterempfehlung bzw. einen Weiterempfehlungskauf identifizieren und messen konnten. Anhand der Grundlagen einer Weiterempfehlung konnten sich potenzielle Variablen detektieren lassen, die eine Weiterempfehlung bzw. einen Weiterempfehlungskauf identifizieren und messen könnten. Somit besteht das Ziel der Arbeit darin, anhand der Variablen Anhaltspunkte zu liefern, die einen Weiterempfehlungskauf sichtbar machen könnten. Zusätzlich wurden Anhaltspunkte gesucht, die aus unternehmerischer Sicht geeignet sind, Weiterempfehlungskäufe bei Kunden anzuregen. Die zentrale Hypothese sagt aus, dass demografische Merkmale verbunden mit Merkmalen zum Kundenverhalten zusammenhängend auf einen Weiterempfehlungskauf hinweisen. Um die Grundlagen sowie diese Theorie zu bestätigen, wurde anhand einer Online-Umfrage untersucht, ob sich durch die Antworten der Befragten Zusammenhänge zwischen den Variablen erschließen lassen, die einen Weiterempfehlungskauf bestätigen könnten, und ob es möglich ist, aus den Erfahrungen und Meinungen der Befragten Anhaltspunkte zu finden, die Unternehmen beeinflussen können, um Weiterempfehlungskäufe bei potenziellen Kunden eher anzuregen. Auf die Kernfrage, ob es aus unternehmerischer Sicht möglich ist, einen Weiterempfehlungskauf zu identifizieren und zu messen, kann deutlich mit Nein geantwortet werden. Die Variablen liefern größtenteils unabhängige Ergebnisse. Diese Arbeit konnte anhand der Ergebnisse Anhaltspunkte dafür liefern, die von Unternehmen genutzt werden können, um Weiterempfehlungskäufe anzuregen

    Blockchain-basierte Anwendungen im Online-Advertising - eine qualitative Inhaltsanalyse

    Get PDF
    Untersuchungsziel – Diese Arbeit untersucht, welche Chancen und Herausforderungen mit dem Einsatz blockchain-basierter Anwendungen im Online-Advertising einhergehen. Zweck dieser Arbeit ist es, mit den gewonnenen Erkenntnissen das noch junge Forschungsfeld, das die Schnittmenge von Blockchain-Technologie und Online-Advertising zum Gegenstand hat, durch Grundlagenforschung zu unterstützen und so Forschung und Praxis gleichermaßen dienlich zu sein. Methodologie – Zur Beantwortung der forschungsleitenden Fragestellung werden Websites von Unternehmen, respektive ihren blockchain-basierten Anwendungen, im Online-Advertising recherchiert. Hierfür kommen methodische Anleihen aus dem Bereich systematischer Literatur-Reviews zum Einsatz. Die Texte der recherchierten Websites werden dann qualitativ inhaltsanalytisch erschlossen. Das Vorgehen der Inhaltsanalyse orientiert sich maßgeblich an den Vorgaben von Philipp A. E. Mayring. Resultate – Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, dass der Einsatz blockchain-basierter Anwendungen Transparenz schafft, Kontrolle der Supply-Chain ermöglicht, und damit einen Mehrwert für das Ökosystem stiftet. Die Kontrolle der Akteure und ihrer Aktivitäten sowie deren Validierung auf der Blockchain erzeugt Brand-Safety und reduziert Ad-Fraud. Durch Smart Contracts können manuelle und damit fehleranfällige Prozesse automatisiert und ersetzt werden. Für Konsumenten hält die Blockchain technologie-immanente Schutzmechanismen für ihre Daten bereit. Allerdings gilt es, die Kardinalprobleme Skalierbarkeit, Interoperabilität und Energieeffizienz zu überwinden. Implikationen – Die Wissenschaft sollte eben jene Kardinalprobleme erforschen und Lösungen entwickeln. Die Legislative sollte Rechtssicherheit schaffen. Verbraucherschützer sollten über die positiven (wie negativen) Effekte der Technologie informieren. Die Wirtschaft sollte weiterhin spezifische Anwendungsszenarien prüfen. Limitationen – Zur Untermauerung der Ergebnisse dieser Untersuchung sollten quantifizierende Methoden eingesetzt werden

    Die Open-Access-Publikationsberatung als Handlungsfeld wissenschaftlicher Bibliotheken: Herausforderungen und Potentiale in der Vermittlung von Publikationskompetenz

    Get PDF
    Die vorliegende Bachelorarbeit thematisiert die Open-Access-Transformation und ihre Auswirkungen auf die Vermittlung von Informationskompetenz an wissenschaftlichen Bibliotheken. Ziel dieser Arbeit ist es, eine Handlungsempfehlung für wissenschaftliche Bibliotheken zu entwickeln, welche anhand eines Idealkonzepts für die Publikationsberatung aufzeigt, wie entsprechende Angebote gestaltet werden sollten, um die Bibliothek zukunftsorientiert als Partner des Wissenschaftsbetriebs zu positionieren. Dabei geht es zum einen um die unmittelbare Unterstützung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Kontext von Open Access und den Entwicklungen im Bereich des elektronischen Publizierens, zum anderen jedoch auch um die Umsetzung der Empfehlungen der Hochschul- und Wissenschaftsorganisationen in Bezug auf die Vermittlung von Informationskompetenz und deren geforderter Ausweitung auf den gesamten Prozess von Lehre und Forschung. Diese Entwicklung bietet den Bibliotheken die Chance, sich aktiv als Bindeglied zwischen Forschung und Publikation in den Fokus der Hochschulleitungen zu rücken und dabei gleichzeitig ein zukunftsweisendes Profil als Publikationsdienstleiter zu entwickeln. Diesbezüglich werden im Rahmen einer Literaturrecherche zunächst die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Open Access und elektronischem Publizieren dargestellt, bevor deren Auswirkungen auf die Rolle der wissenschaftlichen Bibliotheken thematisiert werden. Im Anschluss erfolgt eine Beschreibung des Themengebietes der Publikationsberatung und dessen Umsetzung in der bibliothekarischen Praxis anhand von Best-Practice-Beispielen. Die Frage, welche Themen im Rahmen der Publikationsberatung von besonderer Relevanz sind, soll schließlich durch die Ergebnisse einer Online-Befragung beantwortet werden, im Rahmen welcher die Open-Access-Beauftragten der im Nationalen Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE organisierten Institutionen um ihre Einschätzung zu dieser Thematik gebeten wurden. In einem abschließenden Fazit werden die Ergebnisse dieser Arbeit schließlich zusammengefasst und in Form einer Handlungsempfehlung zur Rolle der Bibliothek als Partner des Wissenschaftsbetriebs wiedergegeben.The present bachelor thesis focuses on the open access transformation and its effects on the imparting of information literacy to academic libraries. The aim of this work is to develop a recommendation for action for scientific libraries, which uses an ideal concept for publication advice to show how appropriate offers should be designed in order to position the library as a future-oriented partner of the academic community. On the one hand, it is about the direct support of the scientists in the context of open access and the developments in the field of electronic publishing, on the other hand, however, it is also about the implementation of the recommendations of the university and science organizations in relation to the imparting of information literacy and its required extension to the entire process of teaching and research. This development offers libraries the opportunity to actively move into the focus of the decision-makers of the universities as a link between research and scholarly communication, while at the same time developing a forward-looking profile as a publication service provider. In this regard, the current developments in the areas of open access and electronic publishing are presented in a literature analysis before their effects on the role of academic libraries are discussed. This is followed by a description of the topic of publication advice and its implementation in library practice based on best practice examples. The question of which topics are of particular relevance in the context of publication advice should finally be answered by the results of an online survey in which the open access representatives of the institutions organized in the National Contact Point Open Access OA2020-DE are asked for their assessment of this issue. In a final conclusion, the results of this work are summarized and given in the form of a recommendation for action regarding the role of the library as a partner of the academic community

    Design-Thinking in Wissenschaftlichen Bibliotheken - I terationsszenarien für die beispielhafte Entwicklung von Leitbildern und Publikationsangeboten

    No full text
    Innerhalb von Bibliotheken besteht die größte Herausforderung des Bibliotheksmanage­ments darin, die internen und externen Anforderungen so auszubalancieren, damit fle­xible Strukturen zur Förderung von innovativen Projekten entstehen und gefördert wer­den können. Für die strategische Planung von nachhaltigen Innovationsimpulsen, müs­sen Fragestellungen entwickelt werden, die aus Sicht der Nutzer tatsächlich Relevanz be­anspruchen können. Dies Wissen kann jedoch nur in der persönlichen Interaktion mit den Nutzern gewonnen werden. Daher soll in dieser Arbeit der Frage nachgegangen wer­den, wie sich die benutzerorientierte Methode des Design Thinking für unterschiedliche Anwendungsbereiche in Bibliotheken adaptieren und implementieren lässt. In zwei ver­schiedenen Use-Case-Szenarien soll deshalb auf spekulative Weise darüber nachgedacht werden, wie verschiedene Tools für die Gestaltung von Publikationsdiensten und Leitbil­dern zur Anwendung gebracht werden können. Daran anschließend, sollen auch die Fra­gen aufgeworfen werden, welche Konsequenzen ein solcher Ansatz auf die bibliothekari­sche Ausbildung haben könnte und inwiefern sich der erfolgreiche Einsatz von Design Thinking bewerten lässt.Within libraries, the greatest challenge of library management is to balance internal and external requirements in such a way that flexible structures for the promotion of innova­tive projects can be created and supported. For the strategic planning of sustainable in­novation impulses, questions have to be developed that can actually claim relevance from the users' point of view. However, this knowledge can only be gained through personal interaction with the users. Therefore, this thesis will investigate how the user-oriented method of Design Thinking can be adapted and implemented for different fields of appli­cation in libraries. In two different use-case scenarios, we will therefore think specula­tively about how different tools for designing publication services and mission statements can be applied. Subsequently, the questions will be raised as to what consequences such an approach could have on librarianship education and to what extent the successful use of Design Thinking can be evaluated

    Selbstinszenierung von Influencern auf Social Media im Zusammenhang mit der Identitätsbildung ihrer Follower

    Get PDF
    Die Selbstdarstellung eines Influencers ist ein integraler Bestandteil seiner Arbeit innerhalb des Influencer Marketings. Sie ist ausschlaggebend dafür, ob Nutzer sozialer Medien sie für glaubwürdig halten und ob sie sich ihrer Community anschließen wollen oder eben nicht anschließen wollen. Influencer, die als digitale Meinungsführer zu verstehen sind, sind dem klassischen Meinungsführer-Konzept entsprungen, weshalb auch ihnen aufgrund bestimmter Kompetenzen ein großer Einfluss auf ihre Mitmenschen und insbesondere auf ihre Community in den sozialen Medien nachgesagt wird. Nutzer in den sozialen Medien scheinen Influencern gerne ihr Vertrauen zu schenken, insbesondere dann, wenn diese durch ihre Authentizität und Offenbarung privater Details einen Raum für persönliche Nähe geschaffen haben. Das Phänomen der Influencer kann jedoch weitreichende Wirkungen hervorrufen. So kann davon ausgegangen werden, dass Influencer durchaus auch die Entwicklung einer eigenen Identität ihrer Follower, gerade bei der jungen Zielgruppe beeinflussen können. Die vorliegende Bachelorarbeit hat sich demnach mit der Fragestellung beschäftigt, welchen Beitrag die Selbstinszenierung eines Influencers zu der Identitätsbildung ihrer Follower leistet beziehungsweise welche Rolle sie im Leben dieser spielen können. Dabei wurde geklärt, inwiefern Unternehmen in die Selbstdarstellung eines Influencers hineinspielen und welche Faktoren die Entwicklung einer eigenen Identität und das Selbstkonzept begünstigen können. Auch die verschiedenen Beziehungstypen, die zwischen Influencern und Followern entstehen können, wurden diesbezüglich beleuchtet, wobei sich der soziale Vergleich als integraler Bestandteil der Beziehung beider sowie auch der Identitätskonstruktion als solche erwies.The self-presentation of an influencer is an integral part of his work within influencer marketing. It determines whether social media users consider them credible and wether they want to join their community or not. Influencers, who are to be understood as digital opinion leaders, originated from the classic opinion leader concept, which is why they are also said to have a great influence on their fellow human beings and especially on their community in social media due to certain competencies. Users in social media seem to trust influencers, especially when they have created a space for personal closeness through their authenticity and disclosure of private details. However, the phenomen of influencers can have far-reaching effects. It can be assumend that influencers can also influence the development of their followers‘ own identity, especially among the young target group. The present bachelor’s thesis has therefore dealt with the question of what contribution the self-presentation of an influencer makes to the identity formation of its followers, or what role they can play in their lives. It was clarified to what extent companies can play a role in the self-presentation of an influencer and which factors can favour the development of an own identity and the self-concept. The different types of relationships that can arise between influencers and followers were also examined in this respect, with social comparison proving to be an integral part of the relationship between the two as well as of the construction of identity as such

    502

    full texts

    1,202

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Institut für Informationswissenschaft is based in Germany
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇