University of Hildesheim
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Gestaltungsrichtlinien für die Suche auf mobilen Webseiten: Methodik und Ergebnisse einer Usability-Evaluation
Which creative challenges does one face when it comes to aiding users optimally during their search on mobile websites with smartphones? The paper gives an overview of elementary usability-issues in this context, for which usability-tests were analyzed and verified using the Retrospective-Thinking-Aloud-Method. Results include illustrating the most important findings, based on empirical surveys, which will partially be contrasted with established conventions in the area of stationary desktop pcs.Was sind die gestalterischen Herausforderungen, um den Nutzer optimal bei der Suche auf mobilen Webseiten im Smartphonebereich zu unterstützen? Dieser Beitrag liefert einen Überblick der wesentlichen Usability-Probleme in diesem Kontext, welche durch Usability-Tests mit der Restrospective-Thinking-Aloud-Methode analysiert und verifiziert wurden. Als Ergebnis werden die wichtigsten Erkenntnisse aus den empirischen Erhebungen erläutert und partiell mit bestehenden Konventionen des stationären Desktopbe- reichs kontrastiert
Acquiring spelling skills for foreign words
In the past, virtually nothing was known about how pupils acquired spelling skills for foreign words. This may well be surprising, given the fact that the acquisition of orthographic competence has been the subject of an increasing amount of empirical research over the past 20 years. The fact that no separate attention has been given to foreign words points out a grave imbalance in conventional research into how spelling is learned. That research does not distinguish between divergent orthographic patterns and thus does not differentiate between native and foreign words in the teaching of spelling competence. Assuming that the rules for the correct spelling of native and foreign words differ substantially, and further assuming that learning how to spell is in fact learning about a system, this paper will undertake an empirical examination of the factors that influence success when learning how to spell foreign words correctly. The results of the study show clearly that the pedagogy of orthography has to address the writing of foreign words as a distinct and separate domain. Of particular significance is the finding that especially those pupils who are strong in spelling increasingly internalize and automate native spelling practices and then transfer them to the spelling of foreign words; this may be of central importance for the models used to teach spelling. In addition, new paths for spelling pedagogy are suggested by the awareness that acquiring spelling skills for foreign words presumes stable orthographic competence in one’s own native language, but that these skills need to be augmented in the classroom by teaching specific patterns governing the spelling of foreign words. Also of significance is the insight that native and foreign words follow differing spelling patterns, making it necessary to deal with them not simultaneously in the learning processes, but successively instead.Über den Erwerb der Fremdwortschreibung ist bislang praktisch nichts bekannt, was überraschen mag, insbesondere deshalb, weil der Orthographieerwerb in den vergangenen gut 20 Jahren zunehmend auch empirisch erforscht wird. Dass Fremdwörter dennoch keine gesonderte Aufmerksamkeit erfahren haben, verweist auf eine gravierende schrifttheoretische Schieflage in der herkömmlichen Erwerbsforschung, die nicht zwischen verschiedenen orthographischen Mustern unterscheidet und deshalb Erb- und Fremdwörter ununterschieden in die Ermittlung des Erwerbs orthographischer Kompetenzen aufnimmt. Ausgehend davon, dass sich die Regularitäten der Erb- und der Fremdwortschreibung substanziell unterscheiden, und ausgehend von der Annahme, dass Orthographieerwerb Systemerwerb ist, wird hier in einer empirischen Untersuchung der Frage nach den Einflussfaktoren für einen gelingenden Erwerb der Fremdwortschreibung nachgegangen. Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass die Orthographiedidaktik sich der Fremd-wortschreibung als eigener Domäne zuwenden muss. Insbesondere der Befund, dass gerade rechtschreibstarke Schüler/innen native Verschriftungspraktiken zunehmend automatisieren und diese dann auch auf die Fremdwortschreibung übertragen, dürfte für die Modellierung des Orthographieunterrichts zentral sein. Aber auch die Erkenntnis, dass der Erwerb der Fremdwortschreibung eine stabile Erbwortschreibkompetenz voraussetzt, diese aber unterrichtlich um den Erwerb spezifischer Muster der Fremdwortschreibung zu ergänzen sind, weist der Orthographiedidaktik neue Wege – so wie insgesamt die Einsicht, dass Erb- und Fremdwortschreibung unterschiedlichen Mustern folgen, weshalb sie auch im Erwerbsprozess nicht simultan, sondern sukzessiv bearbeitet werden müssen
Helpful realities To the usage of visualization within collegial supervision settings
In this study, conversational analysis is used to examine the use of visualizations – drawings in this case – in collegial supervision settings. By means of transcribed video observation it shows how supervision participants create drawings together, how they make their drawings relevant to the situation, how a shared situational purpose is created and how certain interactions are performed with the drawing to finally bring about communication about and by means of the drawing. In the first section, various approaches to analyzing visual representations are presented and their suitability for the subject discussed. These include hermeneutic interpretation of images, the documentary method, actor-network theory, the design of an “active text” and ethnomethodological attitudes to visual representations. The second section contains an empirical reconstruction of various techniques for collaborative picture production and interpretation in the setting of collegial supervision. Finally, some practical, methodological and theoretical derivations are presented.In der vorliegenden Arbeit wird mit Hilfe der Konversationsanalyse die Nutzung von Visualisierungen – hier Zeichnungen – im Rahmen von kollegialen Supervisionssettings untersucht. Anhand von transkribierten Videobeobachtungen wird gezeigt, wie Zeichnungen gemeinsam hergestellt, wie die Supervisionsteilnehmer ihre Zeichnungen für die Situation relevant machen, wie ein gemeinsamer, situativer Sinn produziert wird oder auch wie bestimmte Interaktionshandlungen mit der Zeichnung vollzogen werden, um letztlich Verständigung über und mit der Zeichnung zu realisieren. Im ersten Abschnitt werden verschiedene Ansätze zur Analyse des Visuellen vorgestellt und deren Eignung für den vorliegenden Unersuchungsgegenstand abgewogen. Hierzu gehören das hermeneutische Bildverstehen, die Dokumentarische Methode, die Akteur-Netzwerk-Theorie, Ansätze zu einer Konzeption eines „aktiven Textes“ und der ethnomethodologische Zugang zum Visuellen. Im zweiten Abschnitt erfolgt die empirische Rekonstruktion diverser Techniken der gemeinschaftlichen Bildproduktion und -interpretation in kollegialen Supervisionssettings. Abschließenden werden einige praktische, methodische und theoretische Ableitungen vorgestellt
Gewalterfahrungen in kindlichen Erzählungen
In vielen Fällen ist es nur möglich, Gewalterfahrungen von Kindern zu entdecken, wenn sie selbst darüber sprechen. Bei sehr jungen Kindern oder Kindern, die im Erzählerwerb noch nicht weit vorangeschritten sind, kann eine verständliche Erzählung aber nur entstehen, wenn Erwachsene kokonstruktiv an dieser Erzählung beteiligt sind. Anhand der Analyse von mehreren Erzählungen von Vorschulkindern aus dem MEKI-Korpus (open access bei IDS verfügbar) wird die Schwierigkeit diskutiert, einerseits aus den Äußerungen des Kindes eine Erzählung zu generieren, die die Stummheit überwindet, andererseits notwendigerweise eigene Deutungen einzubringen, die das Verständnis verfälschen könnten
Verzeichnis der historiografischen Schriften zur schlesischen Geschichte von den Ursprüngen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
In diesem Beitrag sind 415 historiografische Schriften zur Geschichte Schlesiens vom frühen 12. Jahrhundert bis zum Ende des 18. Jahrhunderts nach Verfassern, Berichtszeiträumen und Provinienzen verzeichnet. Diese wurden durch Register zu Personen, Orten, Druckern, Druckorten und Titeln erschlossen
„Kulturelle Teilhabe migrantischer Geringverdiener“ Eine Befragung der Gäste mit Migrationshintergrund der Kulturloge Berlin und ein Vergleich der Entwicklungen aller Gäste zwischen 2011 und 2013
Nach der erstmaligen Evaluation der Kulturloge Berlin 2011 wird in dieser Replikationsstudie von 2013 das Publikum mit geringem Einkommen erneut untersucht. Ein besonderer Schwerpunkt sind zudem die Gäste mit Migrationshintergrund. Überprüfung der Relevanz der 2011 ermittelten Erfolgsfaktoren der persönlichen Vermittlung sowie der „zweiten Karte“. Die sozio-demografische Zusammensetzung der Gäste im Zeitverlauf Die Veränderung des Kulturnutzungsverhaltens der Gäste durch das Angebot der Kulturloge im Zeitverlauf Überprüfung der Hypothese, dass das Merkmal des Migrationshintergrunds Auswirkungen auf Verhalten und Einstellung der Gäste hat Die Relevanz der Vermittlung in der Familiensprache durch Mitarbeiterinnen der Kulturloge Das Kulturinteresse im Freundeskreis sowie migrationsspezifische Barrieren Die Veränderung des Kulturbesuchsverhaltens nach dem Migrationserlebni
Aufbruch nach Zyren - Game-based Learning in der Hochschullehre
In this paper, we present an innovative didactic project based on the use of game mechanics in university context (game-based learning) in which a new generation of students, the digital natives, should learn information literacy is a key skill of the 21th century. The proficient handling of the resource knowledge is indispensable in our society – also known as knowledge society. It stands to reason that this new generation of learners should be accommodated with innovative teaching methods and the use of the existing technological possibilities and resources to impart required knowledge. Attended by the project there was a comprehensive evaluation draft with respect to the characteristics of the concept.In diesem Beitrag wird mit der Verwendung von Spielmechaniken im universitären Kontext (game-based Learning) ein innovatives Lehr-Lernprojekt vorgestellt, in welchem einer neuen Generation von Lernenden, den Digital Natives, Informationskompetenz als eine der Schlüsselqualifikationen des 21. Jahrhunderts vermittelt werden kann. Der kompetente Umgang mit der Ressource Wissen ist in der heutigen als Wissensgesellschaft bezeichneten Gesellschaftsform unabdingbar. Es liegt nahe, dieser neuen Generation von Lernenden mit einer innovativen Lehrmethode und den vorhandenen technologischen Möglichkeiten und Ressourcen entgegenzukommen, um das notwendige Wissen zu vermitteln. Einhergehend mit dem Projekt wurde eine umfassende Evaluation konzipiert, die die esonderheiten des Konzepts ausführlich berücksichtigt
Auswirkungen der Landnutzung auf den Schwermetall- und Nährstoffhaushalt in der Innersteaue zwischen Langelsheim und Ruthe
Die Gewinnung von Erzen in Bergbaugebieten hat häufig eine Kontamination der nahe gelegenen Flussauen mit Schwermetallen zur Folge. Mit Schwermetallen belastete Sedimente werden während Niederschlags- und Hochwasserereignissen aus Bergbauhalden ausgespült und flussabwärts trans-portiert. Bei abnehmender Fließgeschwindigkeit kommt es zur Akkumulation der Schwebstoffe im Flussbett und auf den Auenböden. Durch folgende Hochwasserereignisse kann es zu einem weiteren Transport kommen.
Die Innersteaue ist durch die Folgen des historischen Erzbergbaus im Oberharz stark mit Schwer-metallen kontaminiert. Im Zusammenhang mit dem Bergbau und seinen Folgen wurden viele bauli-che Maßnahmen, wie z.B. Flussbegradigungen, an der Innerste durchgeführt. Das Untersuchungsge-biet erstreckt sich über ca. 67 km im nordwestlichen Harzvorland, zwischen dem nördlichen Rand des Harzes und der Mündung der Innerste in die Leine.
Ziel der Untersuchung ist die Erfassung des Einflusses verschiedener Landnutzungsarten auf den Schwermetall- und Nährstoffhaushalt in den Böden der Innersteaue. Unterschieden werden die Ein-flüsse von landwirtschaftlicher Nutzung, Siedlungsbereichen und Naturschutzgebieten.
Im Untersuchungsgebiet wurden elf Transekte quer zum Flussverlauf festgelegt. Entlang der Transekte wurden beidseitig der Innerste Bodenprofile in einer Distanz von 2-5 m zum Ufer und auf der Hälfte der Ausdehnung der Aue angelegt. Die Analysen der Bodenproben umfassten die Bestim-mung pedologischer Grundparameter, der Gesamtgehalte sowie der pflanzenverfügbaren Anteile ausgewählter Schwermetalle und der Nährstoffgehalte. Die Ergebnisse wurden mit Hilfe von Korrela-tionsanalysen (nach Spearman) und einem nichtparametrische Test (Kruskal-Wallis-Test) ausgewer-tet.
Die Mobilität der Schwermetalle in den Böden des Untersuchungsgebietes ist, u.a. aufgrund der pH-Werte im neutralen Bereich, als sehr gering einzustufen. Auch die vorliegenden Analyseergebnis-se der pflanzenverfügbaren Anteile weisen darauf hin. ..
Zukunft der Bundesmusikförderung. Verfahrenskonzeption für die Neugestaltung der Musikförderung des Bundes unter Berücksichtigung von Governance-Aspekten
Aufbauend auf den Erkenntnissen der Studie „Theoretische und empirische Grundlagen für die Entwicklung einer Konzeption zur Neugestaltung der Musikförderung des Bundes unter Berücksichtigung von Governance-Aspekten“ entwickelt das vorliegende Gutachten eine Modell, wie ein partizipatives Verfahren für die Erstellung einer Musikförderkonzeption des Bundes durchgeführt werden könnte. Die Erarbeitung einer solchen Konzeption ist ein komplexes Projekt mit zahlreichen Herausforderungen. Diesem Umstand kann nur in einem mehrstufigen, hybriden Verfahren Rechnung getragen werden, bei dem der Grad der Beteiligung unterschiedlicher Akteure abhängig von der Verfahrensstufe variiert. Deshalb schlagen die Autoren ein 5-stufiges Verfahren vor. Das Gutachten identifiziert zum einen Themenfelder, die bei der Entwicklung einer Musikförderkonzeption von Bedeutung sein können. Zum anderen werden die einzelnen Verfahrensstufen erklärt und die in der jeweiligen Stufe zu erreichenden Ziele definiert. Außerdem werden die Akteursgruppen benannt, die beteiligt werden sollten
Was bedeutet 11.882 Bearbeitungen? Die qualitative Inhaltsanalyse zur Untersuchung des Entstehungsprozesses von Wikipedia-Artikeln
What does high edit count mean and which aspects are important when analyzing the evolution of Wikipedia articles? This paper discusses methods and approaches to investigate relations between the evolution of Wikipedia articles and their quality. Results of a first exploratory analysis which focuses on a qualitative in-depth categorization of an article's history are presented.Der Wikipedia-Artikel „Deutschland“ ist trotz 11.882 Bearbeitungen kein als exzellent oder lesenswert ausgezeichneter Artikel. Man kann dementsprechend davon ausgehen, dass er im Sinne der Wikipedia-Qualitätskriterien nicht besonders hochwertig ist. Dieses Beispiel dient als Aufhänger für die Frage, ob und inwiefern Zusammenhänge zwischen der Anzahl und Art von Bearbeitungen und der Qualität von Beiträgen existieren. Was bedeutet eine Bearbeitung eines Wikipedia-Artikels hinsichtlich der Qualität des Beitrags und welche Aspekte sind bei der Untersuchung dieses Zusammenhangs wichtig? Um diese Frage zu adressieren, wurde eine explorative Studie in Form einer qualitativen Inhaltsanalyse von sechs Wikipedia-Artikeln durchgeführt. Der Artikel stellt den methodischen Ansatz dieser Studie sowie deren Ergebnisse dar