University of Hildesheim
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Über die Sprache hinaus
Les processus de communication quotidiens et esthétiques, en particulier ceux d’aujourd’hui, se caractérisent par l’emploi de moyens d’expression variés : Dans les films, les opéras, les bandes dessinées, la publicité et bien d’autres encore, les composantes verbales interagissent avec les images, les images en mouvement, la musique et d’autres éléments acoustiques, parfois aussi avec des moyens olfactifs voire tactiles. Les possibles effets de ladite interaction des moyens d’expression sur la traduction interlinguale et intersémiotique font l’objet de la présente compilation. À travers deux grandes sections – La traduction entre verbalité et iconicité et La traduction entre verbalité et musicalité – les collaborateurs de ce volume mettent en avant la traduction comme un acte allant au-delà du langage, faisant apparaître ainsi le traducteur comme un véritable bâtisseur de ponts, tant entre les cultures qu’entre les systèmes de communication.Alltägliche und ästhetische Kommunikationsprozesse, insbesondere die heutigen, zeichnen sich durch den Einsatz unterschiedlicher Ausdrucksmittel aus: In Filmen, Opern, Comics, Werbekommunikaten u. v. m. interagieren die sprachlichen Anteile mit Bildern, Bewegtbildern, Musik und anderen akustischen Elementen, eventuell auch mit olfaktorischen und taktilen Mitteln. Welche Auswirkungen diese Interaktion der Ausdrucksformen auf das interlinguale und intersemiotische Übersetzen haben können, ist Gegenstand des vorliegenden Bandes. In zwei größeren Sektionen – Die Übersetzung zwischen Verbalität und Piktorialität sowie Die Übersetzung zwischen Verbalität und Musikalität – widmen sich die Autoren dem translatorischen Handeln, das über die Sprache hinaus geht und den Übersetzer als wahrhaft kreativen Brückenbauer zwischen den Kulturen, aber auch den Kommunikationssystemen in Erscheinung treten lässt
Veränderungen im Cultural Leadership durch neue Generationen von Führungskräften? Ergebnisse einer Befragung von älteren und jüngeren Führungskräften in öffentlichen Kultureinrichtungen in Deutschland
Vor welchen Herausforderungen Cultural Leadership im öffentlichen Kultursektor steht und inwiefern dabei Unterschiede in den Zielen und Einschätzungen zwischen Leitungskräften bestehen, die unterschiedlichen Generationen angehören, war Ziel einer vergleichenden qualitativen Befragung von insgesamt 40 jüngeren und älteren Führungskräften öffentlicher Kultureinrichtungen.
Einerseits wurden generationenspezifische Unterschiede deutlich, andererseits zeigten sich auch große Ähnlichkeiten in den Antworten aller Befragten, die auf den hohen Einfluss des institutionellen Kontextes hindeuten.
1. Als Einflussfaktoren auf Cultural Leadership in öffentlichen Kultureinrichtungen werden v.a. institutionelle Strukturen und Normen, aber auch die Generationenzugehörigkeit genannt. Als weniger prägend werden der Ausbildungshintergrund und das Geschlecht eingeschätzt, wobei Frauen weibliches Führungsverhalten als sozialer und weniger statusorientiert werten.
2. Ältere wie jüngere Führungskräfte identifizieren gesellschaftliche Megatrends wie Globalisierung, Migration, Digitalisierung als Herausforderungen für ihre Einrichtung, formulieren aber unterschiedliche Akzente beim Umgang damit und den darauf bezogenen kulturpolitischen Ansprüchen wie Kulturelle Bildung, Audience Development, Inklusion und Diversität. Die älteren Führungskräfte betonen stärker das Primat der Kunst und eine hohe künstlerische Qualität als Richtschnur ihres Handelns. Die jüngeren richten ihr Handeln stärker auf aktuelle gesellschaftspolitische und soziale Probleme aus, zu deren Lösung sie pro-aktiv mit der Arbeit ihrer Einrichtung beitragen wollen.
3. Die befragten Führungskräfte verfügen nach eigener Einschätzung über potentiell große Handlungsspielräume aufgrund der zurückhaltend agierenden öffentlichen Träger. Ihre Gestaltungsmöglichkeiten würden jedoch durch begrenzte Finanzmittel und institutionelle Inflexibilitäten aufgrund gewachsener Strukturen, teilweise innovationsskeptischer Mitarbeiter_innen sowie Erwartungen von Fach-Öffentlichkeit und Publikum eingeschränkt.
4. Ältere und jüngere Führungsgenerationen unterscheiden sich bei den (angestrebten) Führungsstilen und Formen der Arbeitsorganisation. Obwohl alle einen kommunikativen Führungsstil präferieren, sehen sich die älteren eher als allein verantwortliche Führungsfigur mit klarer Richtlinienkompetenz; die jüngeren Führungskräfte verweisen vielfach auf die Notwendigkeit mit einer partizipativen Führung auf die wachsende Komplexität der Aufgaben und auf Ansprüche neuer Generationen von Mitarbeitenden zu reagieren und begreifen sich zum Teil eher als Moderator_in denn als Chef.
5. Jüngere Führungskräfte artikulieren, dass sie nicht mehr allein auf das hohe Sinnstiftungspotential des besonderen Arbeitsfeldes Kunst/Kultur für die Motivation ihrer Mitarbeitenden setzen können, sondern ebenso eine als offen und partizipativ empfundene Arbeitsatmosphäre sowie eine ausgewogene Work-Life-Balance gewährleisten müssen
Künstlerische Übungen in der sozialpädagogischen Qualifizierung
Die empirische Studie zu künstlerischen Übungen in der Fachschulpädagogik für Waldorferzieher- innen geht der Beziehung nach zwischen der Bedeutsamkeit ästhetischer Bildung für allgemein persönlichkeitsorientierte Selbstbildungsprozesse und für die berufsbezogene sozialpädagogische Qualifizierung
Problematic alkohol use and drinking cultures of European adolescents within a multilevel framework
Hintergrund: Als Teil des Projektes AAA-prevent zur Analyse jugendlichen Alkoholkonsums in Europa widmet sich diese Arbeit der sozialen Ansteckung des Problemtrinkens.
Methode: Deskriptiven Analysen der Daten 57.771 12- bis 16-Jähriger aus 25 Ländern folgen Clusteranalysen zur Unterscheidung von Konsummustern und -kulturen. Mehrebenenanalysen (MLA) bestimmen dann den Einfluss sozialer Trinknormen auf individuellen Problemkonsum.
Ergebnisse: Fünf Konsummuster auf individueller Ebene werden unterschieden und auf Länderebene zu drei Trinkkulturen aggregiert. Nach der Identifikation von 7.264 (15.1%) Problemkonsumenten, erbringen MLA den signifikanten positiven Zusammenhang zwischen dem Anteil der Problemtrinker eines Landes und dem individuellen Risiko, ein problematischer Konsument zu sein (OR = 1.05).
Schlussfolgerungen: Für Jugendliche müssen andere Alkoholtrinkkulturen als für Erwachsene angenommen und der Einfluss sozialer Normen auf individuelles Trinkverhalten beachtet werden
Beschulung von neu in das niedersächsische Bildungssystem zugewanderten Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I_Anhang
Dies ist der korrigierte Datensatz vom 01.02.2018 als Anlage zum gleichnamigen Bericht
Bayesian Hyperparameter Optimization - Relational and Scalable Surrogate Models for Hyperparameter Optimization Across Problem Instances
Machine learning is often confronted with the problem of learning prediction models on a set of observed data points. Given an expressive data set of the problem to solve, using powerful models and learning algorithms is only hindered by setting the right configurations for both. Unfortunately, the magnitude of the performance difference is large, which makes choosing right configurations an additional problem that is only solved by experienced practitioners.
In this thesis, we will address the problem of hyperparameter optimization for machine learning and present ways to solve it. We firstly introduce the problem of supervised machine learning. We then discuss many examples of hyperparameter configurations that can be considered prior to learning the model. Afterwards, we introduce methods on finding the right configurations, especially those methods that work in the scheme of Bayesian optimization, which is a framework for optimizing black-box functions. Black-boxes are functions where for a given input one can only observe an output after running a costly procedure. Usually, in black-box optimization so-called surrogate models are learned to reconstruct the observations to then offer a prediction for unobserved configurations. Fortunately, recent outcomes show that transfering the knowledge across problems, for example by learning surrogates across different data sets being solved by the same model class, shows promising results.
We tackle the problem of hyperparameter optimization in mainly two different ways. At first, we consider the problem of hyperparameter optimization as a recommendation problem, where we want to learn data set features as well as their interaction with the hyperparameter configurations as latent features in a factorization based approach. We build a surrogate model that is inspired by the complexity of neural networks as well as the ability to learn latent embeddings as in factorization machines. Secondly, as the amount of meta knowledge increases every day, surrogate models need to be scalable. We consider Gaussian processes, as they themselves are hyperparameter free and work very well in most hyperparameter optimization cases. Unfortunately, they are not scalable, as a matrix in the size of the number of data points has to be inverted for inference. We show various methods of simplifying a Gaussian process by using an ensemble of Gaussian process experts, which is much faster to learn due to its paralellization properties while still showing very competitive performance.
We conclude the thesis by discussing the aspect of learning across problems in more detail than simply learning across different data sets. By learning hyperparameter performance across different models, we show that also model choice can be handled by the proposed algorithms. Additionally, we show that hyperparameter performance can even be transfered across different problem tasks, for example from classification to regression.Maschinelles Lernen beschäftigt sich hauptsächlich damit, Modelle auf bereits observierten Daten zu lernen. Das einzige Hindernis - sofern aussagekräftige Daten gegeben sind - ist dabei ist üblicherweise die richtige Konfiguration des Modells und des Lernalgorithmusses zu finden. Leider hängt die Güte des gelernten Modells sehr von der gewählten Konfiguration ab, sodass diese Aufgabe üblicherweise von erfahrenen Anwendern bewältigt wird.
In dieser Dissertation adressieren wir das Problem der Hyperparameteroptimierung im Maschinellen Lernen. Als Erstes geben wir eine Einführung in überwachtes Maschinelles Lernen und erörtern dabei Hyperparameter welche vor dem Lernprozess gewählt werden müssen. Danach beschreiben wir Methoden der Hyperparameteroptimierung, insbesondere solche die auf die Bayessche Optimierung beruhen, welches oft bei der Optimierung von Black-Box Funktionen angewandt wird. Eine Black-Box ist eine Funktion, die zu einem gegebenen Eingabe- einen festen Ausgabewert liefert, dessen Evaluation aber teuer ist. Um eine Black-Box zu optimieren werden üblicherweise sogenannte Surrogatmodelle auf den bisherigen Observationen gelernt, um dann für neue Konfigurationen eine Vorhersage zu tätigen. Glücklicherweise zeigen Arbeiten der jüngeren Vergangenheit, dass Wissen über die Performanz von einzelnen Hyperparameterkonfigurationen über Datensätze hinaus transferiert werden kann.
Wir lösen das Problem der Hyperparameteroptimierung auf zwei Weisen. Zunächst verstehen wir es als ein Empfehlungssystem, wo wir für jede kategorische Variable, wie z.B. dem Datensatz, latente Charakteristiken von Datensätzen und Hyperparametern in einem Faktorisierungsmodell lernen. Dazu schlagen wir ein Surrogatmodell vor, welches die Komplexität von neuronalen Netzen besitzt, aber dennoch latente Charakteristiken lernen kann wie in einer Faktorisierungsmaschine. Weiterhin befassen wir uns mit dem Problem der Skalierbarkeit von Surrogatmodellen, da prinzipiell die Menge an Metawissen jeden Tag beständig wächst. Wir nutzen Gauss-Prozesse, da diese selbst keine Hyperparameter besitzen, bzw. diese gelernt werden können. Leider sind Gauss-Prozesse nicht skalierbar, da bei der Inferenz eine Matrix in der Größe des Datensatzes invertiert werden muss. Wir schlagen daher vor, den Gauss-Prozess als Produkt von einzelnen Gauss-Prozessen, sogenannten Experten, zu lernen, was aufgrund der Parallelisierbarkeit viel schneller möglich ist und besser skaliert.
Abschliessend betrachten wir das Problem des Lernens über Problemaspekte genauer, indem wir beispielsweise zeigen, dass unsere Surrogatmodelle auch dafür genutzt werden können um automatische Modellwahl durchzuführen. Darüber hinaus zeigen wir, dass Hyperparameterperformanz auch über verschiedene Aufgabenstellungen gelernt werden kann, beispielsweise von der Klassifikation zur Regression
Realisierungsformen der Sprechereinstellung in der deutschen Wissenschaftskommunikation - Versuch einer Klassifikation
Die Klasse der Sprechereinstellung gilt als eine heterogene Klasse, die sprachlich durch diverse Ausdrucksformen realisiert wird. Trotz der Heterogenität der Realisierungsformen werden dieser Klasse keine Arbeiten zur Differenzierung zwischen den einzelnen Formen gewidmet. Die Sprechereinstellung ist der Modalität zuzuordnen. In der Literatur gibt es jedoch verschiedene semantisch-logische Typologien für die Modalität, nämlich subjektive und objektive Modalität (Helbig/Buscha 1996, S. 131 f.), epistemische und nicht-epistemische Modalität (Duden 2005, S. 562 ff.), logische, psychologische und soziale Modalität (Gabelentz 1891, S. 495 ff.) und kognitive, volitive und emotive Modalität (Bublitz 1978, S. 6 f.) Redder (2009, S. 88 ff.) macht einen Vorschlag zur Unterscheidung zwischen drei handlungstheoretischen Arten der Modalität, die die kommunikative Qualität der Modalität in den Vordergrund rücken. Diese Arten sind Handlungsmodalität, Wirklichkeitsmodalität und Wissensmodalität. In diesem Klassifizierungsversuch sind die Realisierungsformen der Sprechereinstellung unter der Wissensmodalität zu finden. Auf dieser Basis wird in der vorliegenden Arbeit versucht, eine wissensbezogene Klassifikation der variablen Realisierungsformen der Sprechereinstellung aus funktional-pragmatischer Sicht in einer konkreten Textart zu erstellen, nämlich im wissenschaftlichen Text. Parallel zur Klassifizierung lässt sich ebenso die Handlungsqualität der Sprechereinstellung darin ermitteln
Das Selbst Psychologische Perspektiven
Wir wissen nicht alles über uns: manches wissen wir nicht mehr, manches haben wir nie wissen können. Es ist die Aufgabe der psychologischen Perspektive auf das Selbst, hinter die Kulissen der Bühne des Bewusstseins zu blicken, aber dabei auch das Stück, das auf der Bühne gegeben wird, angemessen ernst zu nehmen. Die „personale“ Perspektive – das, was wir wissen und erleben – ist nicht nur der Ausgangspunkt der psychologischen Untersuchung des Selbst, sondern auch ein wesentlicher Inhalt und wichtiger Zugang. Welche Bedeutung haben die Inhalte des Selbst und die Strukturen, in denen sie repräsentiert sind, für unser Verhalten, unser Erleben? Diese Perspektive wird ergänzt durch die Einsicht in die permanente Dynamik der Inhalte und Strukturen des Selbst: Wir verändern uns ein Leben lang. Darüber hinaus gehend nimmt die „subpersonale“ Perspektive ernst, dass das, was wir erleben und wissen, von Prozessen und Strukturen abhängt, die wir nicht selbst erkennen können, die also auf andere Weise untersucht werden müssen als durch direkte (Selbst-)Auskunft von Personen. Welche Bedeutung haben diese Prozesse und Strukturen für die Verarbeitung von Informationen, die uns selbst betreffen? Jenseits der Selbstauskunft schließlich lohnt es sich einerseits danach zu fragen, was wir daraus lernen können, dass manche von uns, oder wir manchmal, nicht (mehr) so funktionieren wie die Allermeisten. Und schließlich: So vielfältig diese psychologischen Perspektiven auf das Selbst sind – es ist wichtig, auch ihre Grenzen zu beachten
Bürgerumfrage Giesen 2018 Dokumentation und Ergebnisse der Onlineumfrage zur geplanten Wiederinbetriebnahme des Reservebergwerks Siegfried-Giesen
Es handelt sich um einen Kurzbericht zu einer Online-Befragung der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Giesen zur geplanten Wiederinbetriebnahme der Kalimine in der Region zwischen Sarstedt, Giesen und Nordstemmen. Insgesamt wurden 4000 Haushalte angeschrieben. 800 Haushalte haben an der Befragung teilgenommen. Im Bericht steht die Untersuchungsfrage der gesellschaftlichen Akzeptanz des geplanten Vorhabens im Mittelpunkt. Hierzu werden zentrale empirische Ergebnisse aufbereitet.
Aufgrund des regen Interesses der Bürger_innen an der Umfrage und der lokalpolitischen Relevanz der politischen Streitfrage, sollen zentrale deskriptive Ergebnisse aus der Befragung in die Öffentlichkeit getragen werden. Daher werden in den einzelnen Kapiteln des Ergebnisberichts zunächst Angaben zur Untersuchungszeit, Befragungsdauer, Rücklaufquoten usw. im Feldbericht genannt. Darauf folgt eine Zusammenfassung von zentralen deskriptiven Analysen, die bereits durchgeführt worden sind.
Im Anhang des Kurzberichts befindet sich neben Dokumentationsmaterial aus der Erhebung (Anschreiben, Fragebogen) zudem eine Häufigkeitsauszählung des vollständigen Fragebogenkatalogs mit Ausnahme der offenen Angaben, welche wir aus Datenschutzgründen nicht veröffentlichen
Lingüística Migratoria e Interpretación en los Servicios Públicos: La comunidad gallega en Alemania
La Lingüística Migratoria y la Interpretación en los Servicios Públicos se combinan en este estudio para describir las prácticas comunicativas de la migración gallega en Alemania en la segunda mitad del siglo XX. El análisis se centra en la ciudad de Hannover, que se toma como ejemplo paradigmático de la situación de la comunidad en Alemania. Las entrevistas narrativas, basadas en Historia Oral, conforman un corpus que permite examinar las dinámicas lingüísticas de la 1.ª generación de migrantes gallegos/as que, a su llegada al país, se vio inmersa en un contexto trilingüe gallego-español-alemán. La investigación muestra las estrategias aculturativas seguidas por la comunidad y evidencia una necesidad de servicios de interpretación que efectivamente fue cubierta, si bien no por el Estado alemán