University of Hildesheim
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Prozessorientierte Visualisierung im Patent-Retrieval
In der Informationswissenschaft nimmt der Benutzer eine entscheidende Position bei der Erforschung neuer Ansätze ein. Aus diesem Grund stehen in dieser Dissertation Patent Information Professionals, die Nutzer von Patent-Retrieval-Systemen, im Mittelpunkt. In einem nutzerzentrierten Gestaltungsprozess wird der Fragestellung nachgegangen, inwiefern Aufgaben im Rahmen des Patent-Retrievals durch Visualisierungen unterstützt werden können und ob sich Mehrwerte im Vergleich zu textuellen Benutzeroberflächen identifizieren lassen. Um dies zu erforschen, wird der Patent-Retrieval-Prozess in einem ersten Schritt analysiert und ein Information Seeking-Modell entwickelt, das die Kernphasen abbildet. Daraufhin liefern bereits durchgeführte Studien und eigene Befragungen Erkenntnisse in Bezug auf besonders aufwendige Prozessschritte. In Kombination mit den Anforderungen und Bedürfnissen der Information Professionals an Recherchesysteme und dem Wissen über bereits für das Patent-Retrieval entwickelte visuelle Werkzeuge ergibt sich eine angemessene Grundlage für die Erstellung eigener Visualisierungskonzepte. Mithilfe von Prototypen werden diese iterativ mit Patentrechercheuren und Fachexperten evaluiert und weiterentwickelt. Anhand des finalen Produkts, einem interaktiven Webprototyp, werden durch quantitative und qualitative Forschungsmethoden Mehrwerte ermittelt. Schlussendlich dienen die gewonnenen Erkenntnisse dazu, Empfehlungen für die Integration von Visualisierungen in Patent-Retrieval-Systeme zu formulieren
QITA Qualität in zwei- und mehrsprachigen Kindertageseinrichtungen Kriterienhandbuch für den Bereich Sprache und Mehrsprachigkeit
Sprache(n) optimal zu fördern ist das zentrale Ziel frühkindlicher Bildung und des QITA-Kriterienhandbuchs. In den Kitas steigt der Anteil der Kinder mit anderen Erstsprachen als Deutsch. Ebenso wächst die Zahl der Eltern, die sich für ihre Kinder eine Kita aussuchen, in der eine weitere Sprache gezielt gefördert wird. Das QITA-Kriterienhandbuch wurde für diesen mehrsprachigen Kita-Alltag entwickelt. Es benennt Gelingensfaktoren für die mehrsprachige sprachpädagogische Arbeit und den Umgang mit kultureller Vielfalt. In neun Qualitätsbereichen wird der bewusste und gezielte Einsatz von Sprache(n) vorgestellt. Hieran haben Expertinnen und Experten aus der Kindheitspädagogik, aus der Sprachwissenschaft und aus mehrsprachigen Kitas mitgewirkt.Das QITA-Kriterienhandbuch ist für alle Sprachen einsetzbar. Es kann sowohl zur Reflexion der eigenen Arbeit als auch zur Qualitätsentwicklung und Konzepterstellung herangezogen werden. Auch für einen Baustein „Sprache und Mehrsprachigkeit“ ist es trägerunabhängig nutzbar. Prinzipien und Fachbegriffe wie das „Sprachbad“ Immersion und Translanguaging werden vorgestellt
Nachdenken über Spiritualität Warten – Entscheiden – Suchen
„Spiritualität heute“ – Unter diesem Titel hatte der Hildesheimer Literaturwissenschaftler Toni Tholen 2016 in einem Vortrag zum Nachdenken über Spiritualität angeregt und eingeladen. Er selbst verknüpfte dabei das Konzept der Selbstsorge mit dem Verständnis von literarischer Praxis als (eine zeitgemäße Form von) Spiritualität.Die in diesem Band versammelten Beiträge von Wissenschaftler-innen und Wissenschaftlern aus ganz unterschiedlichen Fachrich-tungen der Universität Hildesheim haben die Einladung Tholens auf sehr verschiedene Weise angenommen. Sie verbindet die Haltung, offen für eine argumentative Auseinandersetzung mit dem Thema Spiritualität zu sein. Zugleich wählen sie in Inhalt und Form unter-schiedliche Zugänge – so ist die Einladung zum Gespräch in dop-peltem Sinne vielfältig aufgenommen. Einige Beiträge diskutieren die von Tholen vorlegte Konturierung von Spiritualität aus der Pers-pektive ihrer eigenen Disziplin. Andere fragen nach möglichen Einordnungen der Diskurse über Spiritualität. Wieder andere Beiträge erwägen die Frage, wie man die geistliche Suche mit wissenschaft-licher Suche verbinden kann. Mit der Antwort Tholens auf diese Texte entwickelt sich ein transdisziplinärer Dialog über das Thema Spiritualität
Sozialstatistische Grundlage sozialer Teilhabe von Care Leaver*innen in Deutschland Datenreport auf der Basis der Erziehungshilfeforschung und repräsentativer Paneluntersuchungen
Dieser Report gibt einen systematischen Überblick über die aktuelle Datenlage zur Lebenssituation junger Menschen, die eine Zeit ihres Lebens in der Heimerziehung
oder in Pflegefamilien aufgewachsen sind. Der Datenreport zeigt, dass die Gruppe dieser sog. Care Leaver*innen in den allgemeinen Surveys zum Kindes- und Jugend- sowie jungen Erwachsenenalter, nicht aussagekräftig repräsentiert ist und zudem – häufig – die Kategorisierungen von stationären Erziehungshilfen in den Surveys nicht entsprechend des Standes der Kinder- und Jugendhilfeentwicklung differenziert vorgenommen werden. In der Erziehungshilfeforschung fehlen gleichzeitig Längsschnittuntersuchungen, die jenseits von Wirkungsanalysen stationärer Einrichtungen Aussagen über die soziale Teilhabe der jungen Menschen im jungen Erwachsenenalter machen und insbesondere auch das Aufwachsen in Pflegefamilien einbeziehen
Durchblick - Infos für deinen Weg aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenleben
Die Broschüre richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die in Wohngruppen, Pflegefamilien oder anderen stationären Hilfeformen leben und bei denen das Hilfeende bzw. der Auszug absehbar sind. Die Broschüre kann auch gut von Fachkräften genutzt werden, denn sie bietet in 9 Kapiteln einen systematischen Überblick über wichtige Themenfelder, die in der Übergangsbegleitung eine Rolle spielen. Sie kann dazu beitragen, den jungen Menschen Orientierung im Prozess des Übergangs zu geben. Dazu vermittelt die Broschüre in kurzen Texten eine Vielzahl wichtiger Informationen und gibt zudem Hinweise zu weiterführenden Materialien, Formularen, Links und Apps.
Inhalt:
- Erwachsen werden in der Wohngruppe / Pflegefamilie (Übergangsvorbereitung, betreute Wohnformen, Hilfe für junge Volljährige)
- Endlich 18! (Rechtliche Änderungen mit der Volljährigkeit)
- Wohnen (Infos rund um die Wohnungssuche; Mietvertrag, Umzug etc.)
- Geld (Umgang mit Geld, eigenes Konto, Leistungsansprüche zur Existenzsicherung)
- Versicherungen (Kranken- und Haftpflichtversicherung)
- Schule (Schulabschlüsse, alternative Wege zum Abschluss)
- Ausbildung / Trainings / Studium (Berufsorientierung, Ausbildungsplatzsuche, Bewerbungen, Studium etc.)
- Weitere Hilfen (Ombudsstellen, Übersicht über diverse Hilfsangebote)
- Mein Leben. (Gesundheit, Ernährung, Sexualität, Medien, Beziehungen etc.
Bibliographie zu Vita und Nachleben des Nürnberger Burggrafen und Brandenburger Kurfürsten Friedrich VI. (I.)
Bibliografie zu Editionen, Regesten, älteren Drucken sowie Darstellungen und literarischen Bearbeitungen der Vita Kurfürst Friedrichs I. von Brandenburg (gest. 1440
Make Believe
„Make Believe“ verdankt sich dem Programm des Kunstvereins Hildesheim von 2019. Bilderreich dokumentiert das Jahrbuch die von artist-as-curator Lotte Reimann co-kuratierte Gruppenausstellung „spread:!“ mit Arbeiten von Ruth van Beek, Thomas Mailaender, Anika Schwarzlose, Erik van der Weijde und Mariken Wessels, die Einzelausstellung „Observatorium“ von Noèmie Goudal, sowie die studentischen Präsentationen „Copycats“ und „beLichtungen“. Die Textbeiträge reflektieren rückblickend auf Prozesse der Vermittlung und des Kuratierens
Hildesheimer Geographische Studien 9
Inhaltsverzeichnis:
Eika Ehme & Sabine Panzer-Krause:
Image und Stadtteilentwicklung: Attraktivierung innenstadtnaher Wohnviertel für Studierende und identitätsstiftende Maßnahmen am Beispiel der Hildesheimer Neustadt S. 1 – 34
Michelle Kieselstein:
Niedersächsische Lehrpfade – wie können traditionelle Bildungsinstrumente eine Bildung für nachhaltige Entwicklung ermöglichen? S. 35 – 65
Mischa Wittmar & Martin Sauerwein:
Geoökologische Untersuchungen zur Immissionsbelastung des Stadtwaldes Eilenriede (Hannover) S. 66 – 90
Moritz Sandner, Robin Stadtmann & Martin Sauerwein:
Möglichkeiten und Grenzen offener Fernerkundungsdaten und Open-Source-Software zur Landbedeckungsklassifikation des Nationalparks Cinque Terre (Italien) S. 91 – 123
Informationen aus dem Institut 2017 – 2018 S. 124 – 12
Mental representations in physical education
According to the cognitive action architecture approach (CAA-A; Schack, 2002, 2004), mental representations play a central role in movement control, as they are hierarchically structured in long-term memory and differentiate due to expertise. By means of structural dimensional analysis - motoric (SDA-M; Schack, 2012), movements are subdivided into basic action concepts (BACs) that are related to each other, to make mental representation structures visible. The method seeks to psychometrically depict the structural dimensions of conceptually ordered motor knowledge, both case-by-case and group-specific, and has been applied to a variety of sports contexts (Land, Volchenkov, Bläsing, & Schack, 2013). Although the examination of mental representations seems promising regarding the gain of insights into the structure of movements, motor learning processes and the relation of cognitive and movement structures, research in the field of educational research has not been conducted so far. Therefore, the aim of this dissertation project is to address the main research question: What influence can the knowledge about mental representation structures of movements have in the context of physical education and the optimization processes of learning and teaching?
The research issue, research program and research questions are presented in the general introduction of this thesis (chapter 1). To answer the main research question, three different perspectives are introduced in the main part.
The first perspective focuses on the structure of motor skills and the methodological approach to acquiring the mental representation structures. The practical implementation of the SDA-M is discussed in a text-image comparison of questionnaire items (chapter 2). The study aimed at determining an appropriate item format for the use of the SDA-M in the context of physical education. In light of the findings, the use of text or combined items is recommended when applying the SDA-M to children or adolescents.
The second perspective focuses on knowledge about the mental representation structure of learners and their execution of the skill. Based on pupils’ mental representation structure, specific instructions are developed that might contribute to the optimization of movement execution (chapter 3). Results revealed that specific instructions based on pupils’ mental representation of a gymnastics skill have a positive impact on their mental representation structure and on their motor performance.
The third perspective focuses on knowledge about the mental representation structure of teachers, here represented by sports students, examining its relation with their evaluation of pupils’ movements (chapter 4). Results indicate that more structured mental representations are linked with a more precise performance evaluation. Therefore, a relation between physical education students’ mental representation structure and their evaluation of gymnastics skills can be assumed.
Conclusively, in the general discussion, the key findings are highlighted, limitations are discussed and an outlook concerning practical implications and further research is provided (chapter 5). In sum, according to the findings of this dissertation, the acquisition and analysis of the structure of mental representations might constitute an effective means of optimizing the quality of physical education and can be seen as important for improving physical education teacher training as well as motor learning processes in general.Laut des Cognitive Action Architecture Approaches (CAA-A; Schack, 2002, 2004) spielen mentale Repräsentationen eine zentrale Rolle bei der Bewegungssteuerung, da sie hierarchisch im Langzeitgedächtnis strukturiert sind und sich aufgrund von Expertise unterscheiden. Mittels Strukturdimensionaler Analyse - Motorik (SDA-M; Schack, 2012) werden Bewegungen in Basic Action Concepts gegliedert (BACs), die miteinander in Beziehung gesetzt werden, um mentale Repräsentationsstrukturen sichtbar zu machen. Die Methode versucht, die strukturdimensionalen Zusammenhänge konzeptuell geordneten Bewegungswissens sowohl einzelfallbezogen als auch gruppenspezifisch psychometrisch darzustellen und wurde bereits in einer Vielzahl von sportlichen Kontexten angewendet (Land, Volchenkov, Bläsing, & Schack, 2013). Obwohl die Untersuchung von mentalen Repräsentationen vielversprechend erscheint, um Einblicke in die Struktur von Bewegungen, in motorische Lernprozesse und in das Verhältnis von kognitiven Strukturen und Bewegungsstrukturen zu gewinnen, fehlen Untersuchungen auf dem Gebiet der Bildungsforschung. Ziel dieses Dissertationsprojekts ist es daher, die zentrale Frage zu beantworten, welchen Einfluss das Wissen über mentale Repräsentationsstrukturen von Bewegungen im Kontext von Schulsport bzw. den Optimierungsprozessen von Lehren und Lernen haben kann.
Der Forschungsgegenstand, das Forschungsprogramm und die Forschungsfragen werden in einer allgemeinen Einführung dieser Arbeit vorgestellt (Kapitel 1). Um die dem Projekt übergeordnete Fragestellung zu beantworten, werden im Hauptteil drei verschiedene Perspektiven vorgestellt.
Erstens, wird eine Perspektive präsentiert, die sich auf die Struktur der motorischen Fertigkeit und den methodischen Ansatz zur Erfassung mentaler Repräsentationsstrukturen konzentriert. Die praktische Umsetzung der SDA-M wird in einem Text-Bild-Vergleich von Fragebogenitems diskutiert (Kapitel 2). Ziel der Studie war es, ein geeignetes Itemformat für den Einsatz des SDA-M im Rahmen des Sportunterrichts zu ermitteln. Angesichts der Ergebnisse wird die Verwendung von Textitems oder kombinierten Text-Bild-Items empfohlen, wenn die SDA-M bei Kindern oder Jugendlichen angewendet werden soll.
Zweitens, wird eine Perspektive vorgestellt, die sich auf das Wissen über die mentale Repräsentationsstruktur der Lernenden und ihre Bewegungsausführung konzentriert. Basierend auf der mentalen Repräsentationsstruktur von Schüler_innen werden spezifische Instruktionen entwickelt, die zu einer Optimierung der Bewegungsausführung beitragen könnten (Kapitel 3). Die Ergebnisse zeigen, dass spezifische Instruktionen, die auf mentalen Repräsentationen einer turnspezifischen Fertigkeit basieren, einen positiven Einfluss auf ihre mentale Repräsentationsstruktur sowie auf ihre motorische Leistung haben.
Drittens, wird eine Perspektive vorgestellt, die sich auf das Wissen über mentale Repräsentationsstrukturen von Lehrenden, repräsentiert durch Sportstudierende, konzentriert. Die Beziehung zwischen der mentalen Repräsentationsstruktur von Lehrenden und ihrer Bewertung von Schüler_innenbewegungen wird untersucht (Kapitel 4). Die Ergebnisse zeigen, dass strukturiertere mentale Repräsentationen mit einer präziseren Leistungsbewertung einhergehen. Daher kann ein Zusammenhang zwischen der mentalen Repräsentationsstruktur von Sportstudierenden und ihrer Bewertung von turnerischen Fertigkeiten angenommen werden.
Abschließend werden in der allgemeinen Diskussion die wichtigsten Ergebnisse herausgestellt, Limitationen diskutiert und ein Ausblick in Bezug auf die Anwendungspraxis und weitere Forschung gegeben (Kapitel 5). Um die Ergebnisse dieser Dissertation zusammenzufassen, kann gesagt werden, dass das Erfassen und Analysieren mentaler Repräsentationsstrukturen ein wirksames Mittel zur Optimierung der Qualität von Sportunterricht darstellen kann und als wichtig für die Verbesserung der Ausbildung von Sportlehrer_innen als auch für motorische Lernprozesse im Allgemeinen angesehen werden sollte
Chronik der Schule in Eime Kreis Gronau/Alfeld Regierungs-Bezirk Hildesheim (ca. 1908–1961)
Dokument 17: Schulchronik von Eime (heute Teil der Samtgemeinde Leinebergland im Landkreis Hildesheim) von den Anfängen bis ins Jahr 1961.
Provenienz:
Stiftung Schulmuseum Hildesheim,
Manuskripte, Eime: Schulchroniken, Nr.